Disclaimer findet ihr in Kapitel 1
Hermine87 – Na ja… die Träume die Hermine hat sind nicht gerade die besten. Und in einem späteren Kapitel wird das auch noch genauer beschrieben. Na ja… meine Freundin hatte geheult als sie das gelesen hatte
Eule20 – Na ja… schön ist es auch nicht was ihr in den Sommerferien widerfährt. Im Gegenteil – Es ist grausam. Aber sooo viel Nachsitzen bekommt sie ja auch nicht. Snape mag sie ja irgendwie.
ranko9000 – Sorry… aber da ich die meisten Kapitel schon geschrieben habe ist leider nichts mit vieeel länger. Tut mich sorry… ;-)
Weltherrscherchen – Boah… jetzt bin ich aber knallrot schäm Danke schön.
Kathi – Auch dir vielen Dank. Na ja… in den späteren Kapiteln sind die Charas wohl doch etwas ooc. Aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem.
Naschkätzchen – Ich glaube aufgelöst wird die Sache in Kapitel 11… aber ich bin mir ehrlich gesagt jetzt nicht ganz sicher.
Bestiadiaboli – Also ich finde ihr reviewt alle so toll dass ich fast platt bin… Also wenn ich die Zeit habe, dann schick ich ein neues Kapitel hoch… Da ich ja meist die ganze Woche unterwegs bin hab ich nur abends Zeit Na ja… Hermine hat einen Badeanzug an… was hatte ich denn geschrieben? schäm Die wichtigsten Narben sind durch den Badeanzug verdeckt. Aber in Kapitel 18 geh ich da noch mal ein bisschen näher drauf ein… Ja ich weiß… das ist noch so weit weg. Die Narben die man sieht, hat sie ihren Freunden erklärt das die eben beim toben passiert sind.
Salmalin – Also was das Nachsitzen angeht… na ja… wie man es nimmt. Aber sooo schlimm wird es nicht.
H.S. – Bist du jetzt wohl ruhig… lach
So noch eine kurze Anmerkung von mir. Ich bin jetzt bei Kapitel 23 angelangt. Voraussichtlich wird die Geschichte 25 oder 26 Kapitel lang und noch einen Epilog besitzen…
Kapitel 3
Schweigend und alles andere glücklich folgte Hermine der schwarzen Gestalt. Ihre Kleidung hatte sie unachtsam gepackt und trug sie nun in ihren Armen. So ein verdammter Mist, wie konnte gerade sie die Zeit vergessen? So etwas war ihr noch nie passiert, und dann auch noch bei Snape… BEI SNAPE!
Sie hätte sich am liebsten für ihre Dummheit selbst geohrfeigt, doch zum einen fehlte ihr gerade die Zeit dazu, da sie dem Professor hinterher stolperte der ein Tempo wie ein Marathonläufer drauf hatte und zum anderen hätte es eh nichts gebracht. Völlig außer Atem kam Hermine am Kerker an, dessen Türe wie ein offenes Maul eines Krokodils wirkte… oder gar das Tor zur Hölle? Sie wusste nicht was schlimmer war. Aber in anbetracht dessen was gerade passiert war, wäre ein Biss eines Krokodils vermutlich angenehmer.
Unsicher trat sie über die Schwelle, sah sich suchend nach dem dunklen Lehrer um. Snape saß an seinem Pult, die Hände auf dem Tisch und die Finger gekreuzt. Hermines Herz sank augenblicklich in die Hose.
„Miss Granger… Wie schön dass sie es doch noch geschafft haben in mein bescheidenes Büro zu kommen." Seine Stimme war zuckersüß, alleine das reichte Hermine dass sich eine Gänsehaut auf ihrem Körper bildete. Sie musterte die schwarze Person an ihrem Schreibtisch. Seine Augen funkelten wie ein tiefer, schwarzer See… doch es lag noch mehr in diesen Augen. Spott, Sarkasmus, Ironie und etwas was Hermine nicht beschreiben konnte. Etwas, dass sie doch sehr verwirrte.
„Entschuldigen sie, Professor Snape! Ich habe die Zeit vergessen." Brachte Hermine mit Müh und Not heraus. Ihre Stimme wollte ihren Dienst verweigern, doch irgendwie hatte es Hermine doch geschafft diese Worte auszusprechen. Wie, würde ihr wohl ewig ein Rätsel bleiben.
Natürlich hatte sie die Zeit vergessen! Sie war mit ihren Freunden beschäftigt gewesen, welche sie endlich einmal auf andere Gedanken gebracht hatten. Sie hatte gelacht… und all ihren Kummer vergessen. Für wenige Augenblicke. Dann war er aufgetaucht und schlagartig war ihre Angst wieder da… ihre Angst vor der Zukunft…Nein… eher die Angst vor dem was sie zuhause erwartete um es auf den Punkt zu bringen. Permanent wurde sie von dieser Angst verfolgt… doch am schlimmsten war es in ihren Träumen. Immer wieder sah sie die gleichen Bilder und immer wieder wachte sie mitten in der Nacht schweißgebadet auf. Jetzt aber stand sie hier und sie wusste nicht was schlimmer war, ihre Träume oder Snape.
„So… die Zeit vergessen…", begann er immer noch mit einem süßlichen Ton. Für Hermine viel zu süßlich! Doch genau in diesem Ton sprach er weiter. „Wollen sie mich verführen Miss Granger oder warum stehen sie lediglich mit ein paar Zentimeter Stoff begleitet in meinen Räumen?"
Die Brünette Schülerin schluckte schwer und sah langsam an sich herunter. Sie stand mit ihrem Badeanzug, der dieses Jahr ziemlich knapp ausgefallen war und doch das wichtigste bedeckte was weitaus mehr war als die üblichen Merkmale der Frau, vor ihrem Tränkelehrer der sie mit eisernen, vielleicht sogar lüsternen, Blicken anschaute. Hermine fühlte sich sehr, sehr! unwohl in ihrer Haut. Mit dem Stoff ihrer Uniform versuchte sie so viel Haut wie möglich zu verdecken. Sie schämte sich und plötzlich kam sie sich schmutzig vor.
„Wenn sie denken, Miss Granger, dass ich nun weniger ihrer Haut sehen würde, dann haben sie sich geirrt. Ich sehe nach wie vor fast alles und lediglich ihre Brüste wurden von ihrem Stoff verdeckt. Bauchnabel abwärts habe ich die besten Aussichten! Es ist nett dass sie mich mit diesem Anblick erfreuen, doch wäre ich ihnen dankbar wenn sie nun endlich ihre Kleidung anziehen würden anstatt sie immer krampfhafter festzuhalten!"
Hermine wurde feuerrot. Bauchnabel abwärts? Aber sie hatte doch immerhin ihren Badeanzug an… Doch als sie an sich herunter schaute kapierte sie was er meinte. Der Stoff ihrer Uniform verhüllte nur ihren Oberkörper. Er starrte sie an… er starrte sie wirklich an. Für was hielt er sie jetzt? Aber im Grunde war sie selbst schuld. Zuerst schlief sie in seinem Unterricht ein, dann kam sie zu spät zum Nachsitzen und jetzt hatte sie auch noch den wohl knappsten Badeanzug Hogwarts an. Verdammt! Allerdings war in Hermines Augen alles knapp was weniger Stoff als ihre Uniform hatte. Beschämt drehte Hermine ihrem Lehrer den Rücken zu und begann sich in Windeseile anzuziehen. Mit, immer noch, hochroten Kopf drehte sie sich schließlich zu Snape um.
Dieser klatschte in die Hände und stand auf. „Schön, dass sie es auch noch geschafft haben…Setzen Granger!" Die süßliche Stimme war verschwunden und seine übliche, finstere, unfreundliche Stimme war an ihren Platz getreten. „Und nun erklären sie mir doch bitte warum sie es sich erlauben im meinem Unterricht zu schlafen? Ich hätte ihnen mehr zugetraut Miss Granger, aber dass ausgerechnet sie zu einem ihrer hirnlosen Freunden werden hätte ich nicht erwartet. Wo ist ihr Eifer des Lernens hin? Stattdessen hüpfen sie von einem Bett zum anderen und stehen dann auch noch in einem Hauch von nichts vor mir!"
Hermine riss den Mund auf. Was behauptete Snape da von ihr? dass sie von einem Bett zum anderen hüpfte? Was dachte dieser Mann wer sie war und vor allem was veranlasste ihn dazu so von ihr zu denken? „Sir…", versuchte Hermine die passenden Worte zu finden. „Ich habe nie…" Doch er schnitt ihr die Worte ab, bevor sie sich damit rechtfertigen konnte.
„Ich will nichts mehr darüber hören Miss Granger. Was sie in ihrer Freizeit machen interessiert mich nicht…" – „Aber… Sir…" – „SCHWEIGEN SIE MISS GRANGER!" Herrschte Snape sie an, so dass Hermine zusammen zuckte und sich langsam Tränen in ihren Augenwinkeln sammelten. Ihre Unterlippe zitterte leicht, doch Snape ignorierte dies.
Er stützte sich stehend, mit beiden Armen, am Tisch ab und beugte sich zu Hermine, die auf der anderen Seite zusammengekauert in seinem Sessel saß.
„Ich will mir ihre fadenscheinigen Ausreden nicht weiter anhören müssen! Sie haben in meinem Unterricht geschlafen und danach noch fast einen Kessel zum explodieren gebracht. Dass dies schlechte Auswirkungen auf ihre Noten hat, dürfte ihnen wohl klar sein!" Er öffnete eine Schublade, zog einen Stapel Pergamente hervor und knallte sie Hermine vor die Nase. „Sie haben die Möglichkeit sich für ihr schlechtes Benehmen in meinem Unterricht zu entschuldigen!" Snape lief einen ausgedehnten Blick über ihren Körper schweifen, hielt bei ihren Brüsten einen Augenblick inne, dann räusperte er sich.
Hermines Kehle hatte sich zusammen gezogen, so dass sie kaum noch Luft bekam.
Oh mein Gott… er will doch nicht dass ich mich für ihn ausziehe… oder noch schlimmer. Bitte lieber Gott… lass dies nicht zu!
„Ich möchte dass sie diese Aufgaben ausführen… JETZT UND SOFORT!"
Snapes unwirsche Stimme hatte sie aus ihren Erinnerungen herausgerissen und gleichzeitig viel ihr ein riesiger Stein vom Herzen. Kein Sex… kein Ausziehen… nur Aufgaben erledigen. Doch um was für Aufgaben handelte es sich? Ängstlich griff sie nach den Pergamenten, ging sie nacheinander durch. Währenddessen musterte Snape sie wieder genau… zu genau ihrer Meinung nach.
Tränke… atmete Hermine erleichtert auf. Es handelt sich nur um stinknormale Tränke…
„Nun Miss Granger, diese Aufgaben dürften für jemanden mit ihrem Wissen eine Leichtigkeit sein! Nun folgen sie mir ins Labor, ich habe schließlich nicht den ganzen Abend Zeit um für sie den Deppen zu spielen!" Snape drehte sich um und verließ sein Büro durch eine angrenzende Türe.
Labor? Was für ein Labor? SEIN LABOR?
Hermine saß immer noch auf dem Sessel vor Snapes Schreibtisch und starrte durch die kleine Türe, die ihr bisher noch nicht aufgefallen war.
„MISS GRANGER!" Dröhnte es durch die offene Tür. „Brauchen sie eine Extraeinladung oder was?"
Sofort war Hermine aufgesprungen und folgte Snape in das angrenzende Labor.
