Disclaimer Kapitel 1
Leute… ich bin ja fast in Ohnmacht gefallen bei so vielen Reviews… Nachdem ich endlich mal aufgehört habe im Kreis zu tanzen und zu singen (zum Leid meiner Mitbewohner!) lade ich jetzt doch glatt mal das nächste Kapitel hoch. (Ihr habt mich zur glücklichsten FF-Schreiberin gemacht) Allerdings kann ich nicht sagen ob ich es noch schaffe bis Montagabend ein Kapitel hochzuladen, da ich bis Montag zum Abend (Ja ich bin mal wieder während der Arbeit online… schande über mich!) arbeiten muss und dann für 3 Tage weg fahre (Familienfeiern… schüttel und Schatzi besuchen) Aber ich werde versuchen mich zu bemühen… Aber jetzt mal das neue Kapitel. Viel spaß dabei… Kekse und Butterbier verteilt
Noch ein kurzes Wort an meine anonymen reviewern
TiniSnape – Vielen, vielen, vielen… (stunden später) … vielen Dank! Dich ganz doll knuddel Na über solche Reviews freue ich mich ja besonders… wer nicht ggg Und was Snape angeht… der findet in Ohnmacht fallen zur Zeit Weltspitze gg
DarkDream – Keine Sorge, Hermines Alpträume kommen nicht zu kurz… wie du spätestens in diesem Kapitel lesen wirst… mehr oder weniger zumindest. Und Hermine… na irgendwo kann sie doch nicht widerstehen sich um den armen Sevi zu kümmern (Aber wer könnte das? hust)
Wolvy – Ich denk der Einstieg ist das wichtigste bei einer Geschichte… denn der Rest kommt irgendwie von alleine. Was das Updaten angeht. Also ich versuche mindestens 2 mal die Woche ein neues Kap. hochzuladen… Jedoch muss ich das mit meiner Zeit vereinbaren können… Allerdings versuch ich mein Bestes zu geben…
Ok… Hiermit gebe ich die Geschichte Frei ;-)
Kapitel 5
Scheiße, Scheiße, Scheiße!
Schoß es durch Hermines Kopf. Sie rannte die letzten Meter auf ihn zu und schüttelte ihren Professor… und dies nicht gerade sanft.
„Professor… können sie mich hören? Professor…", rief sie laut… nein, eigentlich brüllte sie Snape fast panisch an während sie ihn schüttelte als würde sie einen Milchshake zubereiten. „Ach kommen sie schon Professor… sie können doch nicht einfach umfallen und mich damit alleine lassen. Außerdem, wen soll ich denn dann hassen? VERDAMMT! PROFESSOR WACHEN SIE AUF!"
„Miss Granger…", ächzte Snape. „Wenn sie nicht aufhören so zu brüllen und mich zu schütteln, dann werde ich nicht nur Taub, nein ich bekomme auch noch ein Schleudertrauma… Und danke für das Kompliment. Es ehrt mich bei niemanden so sehr wie bei ihnen, so gehasst zu werden!"
Hermine fiel ein unendlicher Stein vom Herzen, mehr oder weniger. Denn das mit dem hassen hätte er nicht unbedingt mitbekommen sollen. „Wir sollten Madame Pomfrey rufen. Das ist besser für sie! Die kann ihnen im Gegensatz zu mir helfen." Hermine wollte gerade aufstehen als Snape ihren Arm packte und sie festhielt. „Hören sie Miss Granger. Madame Pomfrey und ich sind nicht gerade das was man Freunde nennen könnte. Nein im Gegenteil, wir können uns nicht ausstehen…" – „Ich doch auch nicht!" Fiel Hermine ihm ins Wort. Er sah sie mit einem strafenden Blick an. Diesen Blick würde er vermutlich noch im Tode schaffen. „… und deswegen lebt sie am anderen Ende des Schlosses und meldet sich nur bei mir wenn sie Zutaten braucht. Was aber nicht heißt, daß sie mir auch gerne hilft wenn mir was passiert, ok? Im Gegenteil. Helfen sie mir auf!"
Etwas verunsichert starrte Hermine den Mann an. Zweifel daran dass es keine Bitte sondern ein Befehl war, hatte Hermine bei seinen Worten nicht.
. Aufhelfen… witzig wie? Wo soll ich den denn anfassen? Wenn er wenigstens ein Oberteil anhätte…
Doch Hermine biß die Zähne zusammen und packte Snape unter die Arme um ihn, mit aller Kraft die sie aufbringen konnte, hochzuziehen. Sobald er stand, legte er seinen Arm um Hermines Schulter. „Helfen sie mir ins Schlafzimmer."
Hermines Herz pochte wieder wie verrückt. Zur Hölle was tat sie da? Sie hatte einen halbnackten Lehrer der an ihren Schultern hing und wollte daß sie ihn ins Schlafzimmer begleitete. Sie versuchte alle Gedanken zu verdrängen und lief mit Snape Schritt für Schritt ins Schlafzimmer. Aber immerhin hatte sich Snape soweit herunter gelassen dass er jemand um Hilfe gebeten hatte. Und wenn es auch nur sie gewesen war.
Erst als sie an Snapes Bett stand und dieser sich dort gesetzt hatte, konnte Hermine erleichtert ausatmen undsich ein wenig umschauen. Die Wände waren das Gegenteil von seiner Einrichtung. Der Boden war aus einem sehr dunkelbraunen Parkett, etwa ein Meter hoch waren die Wände von einem saftigen Grün während der Rest der Wand weiß war. In der Mitte des Raumes stand ein großes Bett, dessen Rahmen die gleiche Farbe wie das Holz des Bodens hatte und lediglich ein breiter, weißer Streifen war durch das Kopfende gezogen. Die Bettwäsche war aus grünem Satin. Auch die restlichen Möbel paßten sich diesem Ambiente an und irgendwie wirkte dieses Schlafzimmer verdammt Modern. War wohl nix mit schwarzem Himmelbett und schwarzem Satin.
„Miss Granger…", drang eine leicht genervte Stimme an ihr Ohr. Sofort kam sie zurück aus ihrer Traumwelt. „Entschuldigung…", murmelte sie während sie zu ihm zurück sah. Noch immer etwas abwesend öffnete Hermine die Salbe und begann diese großzügig auf Gesicht und Brust zu verteilen. Mehrere male musste sie sich beherrschen dass ihre Finger sich nicht einfach verkrampften. Doch auch wenn er hier und da etwas zusammenzuckte, schien er diese Berührungen dennoch zu genießen. Bastard!
Sie war unheimlich erleichtert, als sie endlich fertig war und sie die Dose schließen konnte. Mit zusammen gekniffenen Augen sah sie Snape an… war da so etwas wie Dankbarkeit in seinem Blick? Nein, eher nicht. Doch vermutlich würde er sich eher die Zunge abbrechen als Danke zu sagen.
Hermine musterte seine schwarzen Augen. Sie hatten einen merkwürdigen Glanz… sie wirkten Fiebrig…. „Ich glaube sie haben Fieber…", gab Hermine kleinlaut von sich. Snape nickte langsam und zeigte auf die Kommode, welche auf der anderen Seite des Bettes stand.
Hermine begab sich, mit merkwürdig weichen Knien, auf den Schrank zu und griff zur Schublade. Irgendwie war es doch etwas ziemlich persönliches seine Nachttischschublade zu öffnen.
Wie viel persönlicher kann das schon sein als das was du da gerade machst? Schoß es ihr durch den Kopf. Immer noch zögerlich zog sie die Lade auf.
Du meine Güte… was hat der denn da alles drin? Ein Buch… Taschentücher, Cremen… Da das Fieberthermometer… was ist denn das? Oh mein Gott… er hat Kondome in seiner Schublade… Wie kommt der denn an so etwas? Und vor allem… wann bitte schön hat dieser Mann überhaupt Sex?
Hermine stand mit dem Rücken zu Snape. Sie hatte gerade nach dem Fieberthermometer gegriffen und wollte, peinlich berührt, die Kondome weiter hinten im Schubfach verschwinden lassen als sie ein rascheln hinter sich hört. Sie drehte sich um und erbleichte augenblicklich.
Snapes Blick war auf sie gerichtet als er sich die Hose auszog. Ein grinsen lag auf seinem Gesicht. Panik packte Hermine.
Du blöde Kuh… was glaubst du eigentlich warum er dich hier haben wollte? Warum er dich in sein Schlafzimmer gelockt hatte? Er wollte nur SEX mit dir…
Tränen schossen ihr ins Gesicht. Sie ließ alles fallen und rannte so schnell ihre Beine sie tragen konnten aus dem Schlafzimmer heraus. Sie achtete nicht daran wo sie hinrannte… sondern rannte einfach nur und rannte…
Irgendwann blieb sie stehen und ließ sich mitten im Flur nieder, zog die Beine an und fing an zu weinen. Wie hatte sie nur so dumm sein können? Snape hatte alles nur vorgetäuscht um sie ins Bett zu bekommen… oder schlimmer er wollte sie mißbrauchen… Hermine konnte sich einfach nicht mehr beruhigen. Ein Heulkrampf schüttelte sie nach dem anderen. Alleine wie er sie schon in seinem Büro angeschaut hatte… das hätte ihr doch Klarheit liefern müssen. Sie war dumm… so dumm!
Ein streichendes Gefühl ließ sie den Kopf hochreißen. „Nein!" Keuchte sie und sah sich erschrocken um. Doch alles was sie sah war eine Katze… „Misses Norris?" Fragte sie verwirrt und blickte die grau getigerte Katze des Hausmeisters an. Was war denn mit dieser Katze los? Sie hasste Schüler? Warum also fauchte sie nicht oder krallte… oder schlimmer, holte Filch?
Doch alles was die Katze von sich gab war ein Miau, dann sprang sie auf Hermines Schoß und rollte sich dort zusammen um zu schlafen. Was war mit diesem Tier los? Was? Hatte der Teufel heute Urlaub? Halt… er machte ja gerade bei Snape einen Besuch.
Dann hörte sie auch schon ein scharrendes Geräusch… Filch kam. Doch sie traute sich nicht sich zu bewegen. Hermine wusste, daß es längst nach der Ausgangssperre war. Doch in ihrem Kummer hatte sie dies vergessen. Sie hatte nur noch weg gewollt. Ängstlich sah sie auf die Katze in ihrem Schoß, doch diese hatte es sich bequem gemacht und schnurrte glücklich vor sich hin. Zögernd hob Hermine ihre Hand und strich ihr übers Fell. Das Fell dieser Katze war bei weitem nicht so weich wie das von Krummbein… Ach Krummbein… sie seufzte traurig.
Krummbein war das einzige was sie in den Ferien immer hatte… Doch Krummbein würde sie diese Ferien nicht mehr trösten können… Denn ER hatte sie getötet… Hass kam in Hermine auf den Mann auf, der ihr auch noch das letzte Glück genommen hatte.
„Was zur Hölle…"
Hermine riß die Augen auf und starrte direkt in Filchs Gesicht. Verwunderung war in dessen geschrieben und Hermine konnte es ihm nicht verübeln. Misses Norris hatte sich noch nie an einen Schüler gewagt… und schon gar nicht um zu schlafen.
„Ich… sie kam einfach und hat es sich auf meinem Schoß…"
„Geh da sofort weg Misses Norris", zischte Filch seine Katze an, als habe Hermine eine schlimme Krankheit und könnte das Tier anstecken, doch diese hob nur den Kopf und blickte ihn treudoof an. „Was hast du mit meiner Katze gemacht…", fauchte er Hermine an.
„Nichts… sie kam einfach her… und… ich hab nichts getan…"
Filch beugte sich herunter und sofort drückte Hermine sich unwohl in die Nische zurück. Der sollte ihr bloß nicht zu nahe kommen. Filchs Arme kamen immer näher an sie heran.
Ruhig bleiben… nicht schreien… BERUHIGEN
Hermines Herz blieb fast stehen. Den Geruch den Flich ausströmte (als hätte er sich das letzte mal an Silvester 1985 gewaschen) nahm sie nicht einmal mehr wahr. Sie schloss die Augen und rang nach Luft.
Doch plötzlich spürte sie lediglich wie eine Last von ihrem Schoß genommen wurde und sie öffnete vorsichtig die zusammengepfetzten Augen. „Geh in deinen Turm…", zischte Filch sie an und verschwand mit seiner Katze auf dem Arm den Flur hinunter.
Hermines Herz schlug zum zerbersten.
Oh Gott… Oh Gott… Oh Gott… ich lebe noch… Merkwürdig… was ist denn nur in diesem Schloss los? Er hat mich nicht verpfiffen.
Doch jetzt sprang Hermine auf und rannte so schnell sie konnte hoch zum Gryffindor Turm. Nachdem sie einen kleineren Streit mit der fetten Dame gehabt hatte stand sie im Gemeinschaftsraum. Einige Schüler saßen in den vereinzelten Sitzplätzen. Unter ihnen auch Ron und Harry. Sofort sprangen die beiden auf und kamen auf sie zu.
„Du meine Güte Hermine… was ist denn mit dir los?" Harry sah sie besorgt an und wollte einen Arm auf ihre Schulter legen doch Hermine zuckte zurück als hätte sie sich verbrannt.
„Ich will jetzt meine Ruhe…", war alles was sie noch von sich gab ehe sie nach oben in den Mädchenschlafsaal rannte und sich in ihr Bett warf.
