Disclaimer – Kapitel 1 – Kennen wir ja ;-)

Hideto… ich zieh dir die Ohren lang wenn du die anderen ärgerst! Du bekommst eine Woche Severus und Blade Verbot wenn du nicht aufhörst meine Leser zu ärgern… tsts… wo kommen wir da hin?

§Blickt entschuldigend zu den anderen§

So, da wir das nun geklärt hätten zurück zum Kapitel

Kicher

Da ich mal wieder total angetan war von euren Reviews, lade ich doch heute gleich das nächste Kapitel hoch.

TiniSnape – Ach du kennst doch Hermine… ab und an kann sie mal richtig biestig werden (mit dem nackten Finger auf dieses Kapitel zeigt)

Komet… wie würde denn Hermine ohne Kopf aussehen? Und diese Sauerei… nein nein, ihren Kopf lassen wir lieber mal dran

Kapitel 10

Hermine war die Gänge hinunter gerannt. Völlig außer Atem kam sie vor Snapes Büro zum stehen. Sei atmete ein paar mal heftig ein und aus um ihren Puls zu verlangsamen und ihren Atem zu normalisieren. Doch es gelang ihr nicht recht, da sich nun noch Angst und Unsicherheit zu ihrer Stimmung mischte.

Vorsichtig betrat sie Snapes Räume. Warum sie wie eine Katze zu seinem Schlafzimmer schlich hatte sie in dem Moment nicht sagen können, doch es gab ihr irgendwie Sicherheit auch wenn sie dadurch ein wenig wie ein Einbrecher wirkte. Aber wenn sie schlich, hörte er sie vielleicht auch gar nicht. Vielleicht… Leise schob sie die Schlafzimmertüre einen Spalt weit auf um hinein sehen zu können. Snape lag in seinem Bett… und es schien als würde er schlafen. Erleichterung machte sich in der 17 jährigen Schülerin breit. Wenn Snape schlief, dann würde er ihr zu spät kommen nicht bemerkt haben und er würde… nett und friedlich sein.

Ganz leise öffnete sie die Türe so weit daß sie ohne Probleme in das Zimmer hineinschlüpfen konnte. Auf Zehenspitzen schlich sie zum Bett. Seine Augen waren geschlossen und ein leises Lächeln schlich sich auf Hermines Gesicht. Er wirkte irgendwie so harmlos wenn er schlief. Ja… er wirkte sogar richtig freundlich auf sie wenn seine Lippen nicht dieses süffisante Grinsen drauf hatten oder seine Mundwinkel nicht bis zum Hals herunter gezogen waren. Aber vermutlich war Snape auch der einzige Mensch der es schaffte bei einem herzlichen Lachen die Mundwinkel nach unten zu ziehen.

Hermine beugte sich etwas näher über ihn bis ihr Gesicht nur noch wenige Zentimeter von seinem entfernt waren. Wenn seine Gesichtszüge so entspannt waren, wirkte er richtig… sexy. Hermine erschauerte. Das Wort sexy in Zusammenhang mit Snape war in etwa als würde man dem Teufel die Eigenschaft Liebevoll zuschieben. Doch irgendwie hatte sie das Bedürfnis ihre Hand anzuheben und ihm über die Wangen zu streichen.

Du meine Güte Hermine… was soll das denn jetzt? Siehst du Snape etwa mit anderen Augen nur weil er mal schläft? Sobald er wach ist, ist er der gleiche Idiot wie vorher!

Hermine hatte Snape noch nie in ihrem Leben als Mann gesehen. Er war stets nur das Monster der Schule gewesen. Der Schrecken aller Schüler. Sie biß sich leicht auf die Unterlippe. Wie sich seine Haut wohl anfühlte.

Ihr Gesicht kam noch näher an Snapes heran und war nur noch eine Handbreit von diesem entfernt. So nah war sie noch nie….

Ich könnte diese paar Zentimeter überwinden und meine Lippen über seine Wangen streichen lassen. Mit den Lippen fühlt man doch am ehesten. Wie würde sich das anfühlen? Rau wie bei einem 3-tage Bart? Oder weich wie ein Babypopo. Ok… ein Babypopo hab ich noch nie geküsst…

Sie hob die Hand an um Snape über die Lippen zu streicheln. Auch wenn sie lieber ihre eigenen Lippen dazu benutzt hätte, so war sie doch noch nicht dafür bereit. Aber die Hand… die Fingerspitzen… das war was anderes. Nur noch 2 Zentimeter… einer… und…

Plötzlich schlug Snape die Augen auf und zwei schwarze, glänzende Kohlenstücke starrten Hermine an. Diese stieß einen spitzen Schrei aus und stolperte nach hinten, wo sie das Gleichgewicht verlor und unsanft auf ihrem Hintern landete. Hermine starrte auf das Bett in dem sich Snape langsam erhob und irgendwie erinnerte sich Hermine an den Muggelfilm Graf Dracula. Dieser hatte sich genauso langsam wie Snape aus seinem Sarg erhoben.

Hermine kam sich wie in einem Horrorfilm vor. Irgendwie erwartete sie sogar daß Snape sich nun auf sie stürzen würde und ihr das Blut aus den Adern saugte. Doch wie er sie ansah… dieser irre Blick. Ängstlich drückte sich Hermine mit den Beinen weiter weg von ihm, bis sie sie gegen die Wand stieß. Snape saß immer noch in seinem Bett und starrte sie an…

„HÖREN SIE AUF SIE IRRER!" Brüllte Hermine nun und schlug sich schluchzend die Hände vors Gesicht.

Ein tiefes Lachen drang vom Bett zu ihr herüber, was Hermines Angstgefühl nicht gerade minderte. Was hatte sie getan… diese Rede von wegen Fledermaus… die konnte ja nicht erfunden sein. Erst dieser irre Blick… und dann dieses noch verrücktere Lachen… Hermine war sogar schon versucht ein Bitte tun sie mir nichts zu ihm hinüber zu rufen, doch sie beherrschte sich. Statt dessen hatte sie immer noch die schwarzen Augen in ihren Gedanken. Noch nie hatte sie so gruselige Augen gesehen. Die waren doch gruselig… oder?

Das Lachen hörte auf. Vorsichtig lugte Hermine zwischen ihren Fingern hervor. Snapes Gesicht war zu einer Grimasse verzogen die sie nicht zuordnen konnte.

Er ist ein Zombie! Das muss es sein! Ein Untoter… ein… ach irgend so was eben… schoß es ihr durch den Kopf.

„Miss Granger…" Seine Stimme drang dumpf bis zu ihr heran. „Würden sie mir erklären was sie da tun?" – „Monster…", keuchte sie auf, schob die Finger, durch die sie zu ihm hinlinste, wieder zusammen. Wieder dieses irre Lachen. „Nun ja… ich wurde schon mein halbes Leben als Monster bezeichnet. Doch erklärt dies nicht, warum sie durch mein Haus schleichen und sich soweit über mein Bett beugen das sie fast hereingefallen wären. Und nun, verdammt noch mal stehen sie endlich von meinem Boden auf und benehmen sich ihrem Alter entsprechend!" Snapes zuckersüße Stimme hatte sich in seinen üblichen Tonfall verwandelt, den er auch im Unterricht zu nutzen pflegte.

Unsicher, ob sie nicht doch in eine Falle treten würde, rappelte sich Hermine vom Boden auf und starrte ihn unschlüssig an. Sie hatte sich gerade zum vollkommenen Idioten gemacht. Doch würde sie Snape nicht zu der Sorte Mensch zuordnen die so etwas brühwarm im ganzen Schloss verteilten. Unsicher was sie nun tun sollte, fing sie an ihre Hände zu kneten.

„Miss Granger…", fing Snape leicht genervt an. „Würden sie bitte aus der Ecke kommen und näher an mein Bett treten. Ich verspreche ihnen, ich beiße sie auch nicht!" Seine Stimme triefte vor Sarkasmus und dieses süffisante Lächeln war wieder auf seinen Lippen.

Hermine schluckte. Er macht sich lustig über mich… er macht sich schon wieder Lustig über mich! Doch sie trat langsam zu ihm.

„Waren sie bei Professor Dumbledore?" Hermine nickte. „Hat er etwas gesagt?" Sie schüttelte den Kopf. „Hat es ihnen etwa die Sprache verschlagen? Daß ich das noch mal erleben durfte…Miss Granger sprachlos. Ich sollte mir ein rotes Kreuzchen in den Kalender machen." Immer noch war seine Stimme vom Sarkasmus getränkt.

Langsam wurde Hermine wütend. Sie dachte an ihr Vorhaben zurück. Sollte sie diesen Mann wirklich fragen?

„Ähm… also ich", fing Hermine langsam an, doch bevor sie weiter reden konnte, sprach Snape weiter. „Nun… da sie ihre Stimme wohl wieder gefunden haben, könnten sie folgendes für mich erledigen!" Er hob ein Pergament hoch und drückte es Hermine in die Hand. Sie warf einen Blick drüber während ihre Miene immer fassungsloser wurde.

Kesselschrubben
Einmachgläser neu befüllen
Wohnung putzen

Hermine hob wütend den Kopf. Er wusste genau, daß sie nichts dazu sagen würde… Jeder andere hätte geschrien daß es in diesem Schloss Elfen dafür gäbe… doch nicht Hermine, denn sie war die einzige die sich für Elfen einsetzte und eher die Arbeit selbst machen würde als sie einem Elfen zu befehlen. Doch machte dieser Sauhund sie gerade zu seinem persönlichen Sklaven! Sie hatte ihm doch gar nichts getan… warum war er so zu ihr? Gut, diese Antwort lag klar auf der Hand. Weil es Snape war!

„Ich habe heute noch Unterricht, Sir…", brachte sie mühsam zwischen ihren zusammengepressten Zähnen hervor. „Sie haben auch irgendwann Schulschluss… da können sie doch sicher weiter machen. Und da bald Sommerferien sind, brauchen sie auch nichts mehr lernen. Sie werden doch einen armen, wehrlosen Mann nicht einfach im Stich lassen…" Wie konnte dieser Mann nur so verdammt unschuldig aussehen wenn er es drauf anlegte? Das war Hermine immer ein Rätsel gewesen, doch genau jetzt nutzte er dies erneut aus.

„Ja… Sir!" Hermine mußte sich beherrschen ihm nicht noch einige Schimpfwörter an den Kopf zu knallen, auch wenn sich vermutlich alle Schimpfwörter aus sämtlichen Sprachen in ihrem Kopf sammelten und nur heraus wollten. „Das ist schön… denn wenn sie fertig sind, können sie sich die nächsten 3 Aufgaben bei mir abholen!"

Hermine preßte ihre Lippen aufeinander bis sie ganz weiß waren, nickte aber langsam. Die Sache mit dem persönlichen Sklaven kam ihr wieder in den Sinn. „Schön daß wir das geklärt haben. Dann wünsche ich ihnen noch einen schönen Schultag… und nun verlassen sie meine Räumlichkeiten!"

Nur zu gerne… du… du… Monster!

„Jawohl mein Herr und Gebieter… wie sie sie wünschen. Und bei der nächsten Gelegenheit werde ich ihnen dann noch gerne die Füße küssen, wenn ihnen beliebt!"

Hermine schnaubte und rannte schon fast aus seinen Privaträumen hinaus. So ein Idiot. Da hat man einmal mit ihm Mitleid und was ist? Er schaffte es immer wieder daß man wütend auf ihn war und Dinge zu anderen sagt die man unter normalen Umständen doch wohl nie sagen würde. Doch er hat es schon wieder geschafft dass sie ihren Mund nicht im Zaum halten konnte und einen verdammten Mist von sich gegeben hatte. Irgendwann würde er sie noch ins Grab bringen, wenn dies nicht schon jemand anderes übernommen hatte.

Sauer ging sie zurück in den Gryffindor Turm um sich ihre Schulsachen für die nächste Stunde zu holen.

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Na ja... im nächsten Kapitel werden Hermine einige Aufgaben abgenommen und sie rückt endlich mit ihrer Bitte an Snape heraus...