Sonstige Hinweise: Ich habe bisher noch keinen Betaleser gefunden, der meine Fehler korrigiert. Aus diesem Grund bitte ich euch ein wenig Nachsicht zu haben was meine Schreib- und Grammatikfehler angeht. Den restlichen Disclaimer findet ihr in Chap 1.
Erst mal Danke für das Lob. Ja ich weiß, dass war ein recht heftiges Kapitel. Dieses hier wird so gesehen wieder entspannter.
So, nach dem ich mich diesmal recht kurz gefasst habe, wünsche ich euch nun viel Spaß mit dem nächsten Kapitel.
Noch mal vielen Dank an alle Reviewer bei denen ich mich dieses mal noch nicht bedankt habe.
Kapitel 16
Severus war wieder zu ihr heran getreten und hatte sanft seine Arme auf ihre Schultern gelegt. Schüchtern hob Hermine den Kopf und sah Severus ins Gesicht. Zitternd streckte sie die Finger nach seiner aufgeplatzten Augenbraue aus und strich darüber. Er zuckte kaum merklich zusammen. „Das war ich…", stellte sie erschrocken fest. „Ich bin eine Gefahr für alle…" Sie ließ den Kopf wieder sinken.
„Ach das ist doch nicht die Rede wert…", versuchte Severus es abzuwinken. „Mit einem kleinen Schwenker ist das wieder verheilt." Er gab sich viel Mühe Hermine anzulächeln, doch es sah an ihm ziemlich merkwürdig aus.
„Du solltest dir jetzt was anziehen und dann gehen wir beide erst mal was Frühstücken, in Ordnung?"
Erschrocken sah Hermine an sich herab, wurde Puterrot und drückte das Handtuch fester an ihren Körper. „Ja… sie haben recht." Severus nickte ihr zu und verließ darauf das Schlafzimmer.
Sie hatte sich wieder einmal wie ein kleines Kind verhalten. Was mußte er jetzt von ihr denken. Sie sah eine Weile zu der Türe, aus der er verschwunden war. Er war so anders… wenn er nicht ihr Lehrer war. Er war richtig nett und sie mochte Severus… was man von dem Professor in ihm nicht wirklich behaupten konnte. War dies wohl sein wahres Ich? Oder ein Charakterzug den er ganz weit entfernt versteckt hatte? Hermine brannte darauf ihn zu fragen warum genau er ihr geholfen hatte. Ja, er hatte es ihr gesagt, weil er in ihren Augen, in ihren Gedanken gesehen hatte was passieren würde. Mehr oder weniger… Aber dies allein konnte es doch nicht gewesen sein… oder doch? Sah sie mal wieder mehr als vorhanden war? Wäre ja nicht das erste mal gewesen. Endlich erhob sich das junge Mädchen um sich anzuziehen.
Schüchtern verließ sie, nachdem sie angezogen war, das fremde Schlafzimmer und betrat das große Wohnzimmer. Sie legte ein schüchternes Lächeln auf, strich sich einige Strähnen ihres störrischen Haares hinter die Ohren und trat nach vorne an den reich gedeckten Tisch vor ihr. „Wer soll das denn alles essen?" Die Tafeln in der großen Hallen waren zwar auch immer so üppig gedeckt, aber da saßen auch ein paar Menschen mehr an den Tischen. Doch sie entdeckte einige Dinge, die sie in der großen Halle nie bekommen hatten…
Am liebsten hätte sie sofort zugegriffen, denn sie hatte wirklich Hunger. Kein Wunder, wenn man bedachte daß sie in den letzten Tagen kaum was gegessen hatte und wenn sie doch etwas in den Mund genommen hatte, so hatte sie nur halbherzig drauf herum gelutscht. Doch irgendwie traute sich Hermine nicht und druckste vor sich hin. Sie saß auf ihrem Stuhl und betrachtete intensiv das Muster des Holztisches. „Nun greif schon zu… oder mußt du gefüttert werden? Notfalls würde ich auch das noch übernehmen. Aber das könnte ein ziemlicher Kraftakt werden… denn ich bin alles andere als zimperlich, das solltest du jedoch dabei bedenken." Severus selbst hatte sich ein Schälchen voll Obst genommen und dazu einen Kaffee. Hermine gluckste leicht. „Nein… bitte nicht füttern! Ich komm mir so schon wie ein hilfloses Kleinkind vor." Sie schielte auf sein Essen. „Na das nenn ich doch mal wieder ein Kontrast… Obst und Kaffee… das ist wie Feuer und Wasser…" – „Na na na… wer wird denn da gleich so frech sein? Irgendwie muss ich das, was ich mir mit dem Kaffee antue ja wieder gutmachen, oder?"
Hermine entspannte sich von Minute zu Minute mehr und langsam fühlte sie sich richtig wohl in seiner Gegenwart. „Professor…", fing sie nach einer langen Pause an. „Severus… du sollst mich Severus nennen. Ich dachte das hätten wir soweit schon geklärt." Hermine nickte. Ja sicher hatten sie das ausgemacht oder mehr er hatte es ausgemacht. Sie hatte nur genickt. Aber Severus… es klang irgendwie so falsch aus ihrem Mund. „Sie… Sie würden mir nie was tun… oder?"
Seine Mimik wurde Augenblicklich hart. „Natürlich nicht Hermine! Eher würde ich mich selbst zerstören als mich an anderen Menschen zu vergreifen. Ich würde niemals einen anderen Menschen anfassen und verletzen… nicht mehr…" Wenn auch seine Stimme zuerst aufbrausend und ein wenig wütend geklungen hatte, so war sie nun leiser geworden. „Nicht mehr?" Fragte Hermine erschrocken. Ihre entspannte Haltung versteifte sich sofort wieder. Hatte er es etwa schon getan? Sich an Kindern vergriffen? Angst überkam Hermine. Severus zog ein wenig den Ärmel nach oben und gab seinen Arm und somit das dunkle Mal Preis. „Nicht mehr…", flüsterte er erneut und ließ das dunkle Mal verschwinden. „Bevor ich Lehrer wurde… habe ich Dinge getan auf die ich nie besonders stolz war!" Hermine legte ihr angebissenes Nutellabrötchen zurück auf den Teller.
„Als sie noch in Voldemorts Dienste standen?" Seinen Augen schlossen sich für einen Augenblick. Obwohl sie den Namen des dunklen Lords einfach so sagte, zuckte er nicht einmal ansatzweise zusammen wie es alle anderen Zauberer immer getan hatten. Severus wollte sich nicht anmerken lassen wie sehr ihn seine Vergangenheit schmerzte, doch Hermine sah es für einen Augenblick ganz deutlich in seinen Augen. „Ja…", antwortete er damals. „Doch das ist die Vergangenheit und die möchte ich ruhen lassen!" Hermine nickte, doch eine Frage quälte sie dennoch… „Haben sie damals jemanden… so wie mein Vater es getan…" Sie sprach die Worte nicht aus. Sie konnte sie nicht aussprechen. Severus schüttelte nur den Kopf. Dies genügte für Hermine.
Sie wüßte nicht was sie getan hätte wenn er genickt hätte. Hätte sie noch hier bleiben können? Aber hieß es nicht auch ein Hund der einmal biß, biß immer wieder? Wäre es bei ihm genauso gewesen?
„Warum haben sie mich an dem Abend als ich Nachsitzen kam so… so lüstern angeschaut…?" Hermine hielt den Atem an. Sie wusste daß sie sich mit dieser Frage weit aus dem Fenster gelehnt hatte… doch es war wichtig für sie…
Severus riß die Augen auf und sah sie an als hätte sie komplett den Verstand verloren. „Ich habe was? Hermine, ich bitte dich. Warum sollte ich dich denn lüstern anstarren? Du bist eine attraktive junge Frau, aber deswegen starre ich dich doch nicht gleich Lüstern an wie jemand der es seit Ewigkeiten nicht mehr besorg… vergiss was ich sagen wollte. Auf jeden Fall habe ich dich niemals lüstern angeschaut! " Hermine spürte wie ihr die Röte ins Gesicht schoß. „Darum dachte ich daß sie… das…" Sie wich seinen Blick aus, doch er blickte sie weiter mit großen Augen an. „Du hast Gespenster gesehen… Ich habe dich nicht lüstern angeschaut… Wie ich schon gesagt habe… würde niemanden zu etwas zwingen was er nicht will…"
Hermine lachte laut los. „Das war jetzt der Witz des Jahres…" – „Miss Granger…!" Doch Hermine lachte und hielt sich den Bauch. Es dauerte ein wenig bis sie sich wieder beruhigt hatte. Severus saß immer noch stumm da und sah sie leicht knurrend an. „Was ist daran bitte schön witzig…", knurrte er mit zusammengebissenen Zähnen, während er die Gabel doch bedrohlich fest in der Hand hielt.
„Sie würden niemals jemanden zu etwas zwingen? Das halte ich jedoch für ein Gerücht… Glauben sie ernsthaft jemand würde freiwillig zu ihnen in den Unterricht kommen oder gar Nachsitzen? Oder glauben sie jemand würde freiwillig die Hausaufgaben machen und im Unterricht aufpassen?" – „Ja… du!" Er hatte die Gabel auf den Tisch sinken lassen und sah sie ruhig an.
Hermine hörte auf zu lachen und schluckte leicht. Sie war wohl ein wenig zu weit gegangen. „Tut mir leid wenn ich sie verletzt habe… Das wollte ich nicht… aber… es ist die Wahrheit." Er nickte langsam. „Ich weiß daß es die Wahrheit ist Hermine. Aber ich tu auch alles dafür daß es so ist. Ich möchte keiner von diesen Lehrern sein die ständig genervt werden weil die Schüler was von einem wollen. Ich will kein freundlicher Lehrer sein… Vor allem will ich euch Schüler fordern! Nur unter Druck arbeitet ihr besonders effektiv! Oder glaubst du die Schüler würden so aufmerksam dem Unterricht folgen wenn ich ihn halten würde wie Binns? Bestimmt nicht. Sie würden Karten spielen und Hausaufgaben der anderen Fächer machen. Ich möchte aber daß sie in meinen Stunden aufpassen… Und die zu schwach sind, die es nicht packen sind nicht für das Fach geeignet. Das sind dann die Schüler die mein Fach abwählen. Nun sei ehrlich Hermine, glaubst du auch nur die Hälfte der Schüler hätte es soweit gebracht mit einer schwachen Lehrkraft? Die besten Noten in den Prüfungen bekommen die Schüler in Zaubertränke… weil sie es können! Weil sie gelernt haben. Ich verlange mehr als im Lehrplan steht… das ist richtig! Doch dafür ist in der 6. Und 7. Klasse keiner meiner Schüler je durchgefallen… Und mal abgesehen davon kommen die besten Tränkemeister aus Hogwarts… Alles Schüler die bei mir unterrichtet worden sind. Denn in keiner Schule in ganz Europa sind die Noten in den Prüfungen so gut ausgefallen wie hier in Hogwarts und das mit Abstand!"
Hermine starrte ihn schon beinahe an. Langsam begann sie zu nicken. „Ja... Sie haben recht… und… vermutlich auch damit daß ich eine der wenigen bin die gerne in ihren Unterricht gekommen sind. Weil ich das Fach wirklich gern habe. Es ist sogar mein Lieblingsfach und ich habe bereits mit dem Gedanken gespielt nach dem Schulabschluß Tränke zu studieren und gleichzeitig noch Chemie und auch Medizin… Das ist so etwas ähnliches… Ich würde gerne einmal Kinderärztin oder eine Heilerin werden…" Severus lächelte sie leicht an. „Ich weiß was Chemie ist und stell dir vor ich weiß auch was ein Kinderarzt ist. Ich bin immerhin bei den Muggeln aufgewachsen. Zum Teil zumindest. Und ich denke diese Dinge die du studieren möchtest passen gut zu dir. Und ich glaub auch es wird für dich eine Leichtigkeit sein. Du wirst zwar viel beschäftigt sein… aber am Ende wirst du glücklich und einen 1A Abschluss hinlegen und ich werde stolz auf dich sein weil ich behaupten kann, du hast es von mir gelernt… einen Teil zumindest."
Hermine nahm ihr Brötchen vom Teller und aß es zuende. „Ihre Kindheit…", begann Hermine langsam und sah wie sich sein Blick von Sekunde zu Sekunde verdunkelte. „Ja… was ist damit?" Fragte er mit gedehnter Stimme. „Keiner weiß etwas von ihrer Vergangenheit… würden sie mir… davon erzählen?" – „Nein!" Seine Stimme war so kalt geworden das es Hermine anfing zu frösteln. „Sie wissen auch sehr viel aus meinem Leben… habe ich nicht das Recht…" – „Nein! Das gibt dir noch lange nicht das Recht in meiner Vergangenheit herumzuschnüffeln…" Er war aufgestanden und hatte den Raum verlassen.
Unsicher sah Hermine ihm nach. Sollte sie ihm folgen oder sollte sie warten bis er zurück kommen würde. Doch eins hatte sie gerade doch über ihn erfahren… seine Kindheit war mindestens genauso beschissen wie ihre eigene sonst würde er darüber reden. Und warum sollte sie ihn dazu zwingen ihr zu sagen was passiert war, wenn sie es jedem anderen auch verweigert hatte ihnen von ihrem Leben zu erzählen. Sie wollet sich doch auch gar nicht über ihn Lust machen oder ein Urteil fällen… sie wollte ihn einfach nur ein wenig besser kennenlernen.
Langsam stand Hermine ebenfalls auf. Das Frühstück schien wohl beendet. Ziemlich in Gedanken vertieft fing sie an den Tisch abzuräumen und alles in die Küche zu räumen. Selbst einen Kühlschrank hatte er… auch wenn dieser bis auf ein paar Phiolen und etwas Obst leer war. Hermine füllte ihn mit den Lebensmittel vom Tisch. Neugierig sah sie um den Kühlschrank herum ob sie einen Stecker finden würde. Doch sie wusste genau, hier auf dem Schloss gab es kein Strom. Auch sah dieser Kühlschrank etwas anders aus als bei den Muggeln. Vermutlich lag ein einfacher Kältezauber über ihm.
Als Hermine damit fertig war das Geschirr abzuwaschen und zu trocknen, ging sie zurück ins Wohnzimmer. Er saß an seinem großen Schreibtisch und schrieb etwas auf das Pergament das vor ihm lag. Ruhig setzte sich Hermine auf den Sessel ihm gegenüber und blickte ihn eine Zeitlang an ohne etwas zu sagen. Dan plötzlich durchbrach sie diese Stille.
„Ich habe allen immer erzählt was für eine glückliche Kindheit ich doch hatte. Das meine Eltern ständig mit mir in den Urlaub fahren würden und daß ich schon so viele Länder der Welt gesehen hätte. Ich habe ihnen erzählt das ich alles bekommen würde was ich mir wünschte und daß ich einfach die besten Eltern der Welt hatte. Sämtliche Schüler und Freunde waren neidisch auf mein Leben. Selbst Ron und Harry habe ich das erzählt. Keiner von beiden kennt meine Eltern wirklich. Keiner von beiden hat sie je gesehen. Sie glauben mir die Geschichten von der vier Wöchigen Karibik reise… Ist ja auch kein Wunder, ich weiß alles über die Länder als wäre ich dort gewesen, doch mein Wissen habe ich nur aus einem Buch. Doch wissen sie wie es wirklich war? Ich war noch nie im Urlaub… Die meiste Zeit habe ich in meinem Zimmer verbracht mit lernen oder damit für meine Eltern das Haus zu putzen. Ich wurde in meinem ganzen Leben nie einmal von ihnen in den Arm genommen und bei jeder Gelegenheit wurde ich darauf aufmerksam gemacht, daß ich ein Unfall war und sie ohne Kinder besser dran wären. Daß ich sie nur Geld kosten würde und ihnen auf die Nerven fallen würde. Ich habe nie ein Geschenk zum Geburtstag von ihnen bekommen… was wohl auch daran lag daß sie ihn vergessen hatten. An Weihnachten war ich immer alleine zuhause während sie sich irgendwo am Strand aalten. Die ersten 3 Jahren meines Lebens habe ich in dieser Zeit immer in einem Kinderheim verbracht wo sie mich abgeschoben haben… Es wundert mich ja immer noch, dass sie mich überhaupt wieder abgeholt hatten. Aber vermutlich wollten sie sich nur Ärger mit der Behörde ersparen. Aber danach haben sie mich einfach alleine gelassen…und dann als ich 10 Jahre alt war fing mein Vater an."
Hermine holte tief Luft ehe sie weiter sprach.
„Dann kam ein Brief von Hogwarts. Zuerst hielten sie es für einen schlechten Scherz den ich mir erlaubt habe und haben ihn weggeworfen. Meine Mutter hatte mich dafür ziemlich geohrfeigt und wie mich mein Vater bestraft hat brauch ich wohl nicht erzählen. Doch nachdem noch ein paar Briefe mehr kamen konnten sie es irgendwann nicht mehr ignorieren und kapierten daß dies kein Scherz war, sondern daß ich wohl doch eine Hexe war. Einerseits wurde ich als Freak abgestempelt und andererseits konnten sie es gar nicht länger erwarten mich los zu werden. Sie haben mir all das besorgt was auf dem Zettel stand… sind sogar mit mir in die Winkelgasse gegangen um sich davon zu überzeugen daß sie mich auch wirklich bald los sein würden und vor allem daß es kein Geld kosten würden mich dort unterzubringen damit ich ihnen nicht wieder auf der Tasche liegen würde. An dem Tag als ich dann nach Hogwarts kam hatten sie mich bereits morgens um 6 Uhr auf dem Bahnhof abgesetzt und waren erst einmal in den Urlaub gefahren."
Hermine hörte auf zu reden und sah Severus durchdringend na. „Warum erzählst du mir das?" Fragte er leise. „Weil du mir angeboten hast mein Freund zu sein!" Sie hatte die Arme verschränkt und wartete auf eine Reaktion seinerseits. Er biß sich auf die Lippen und schien mit sich zu kämpfen ob er reden sollte oder nicht… aber wenigstens konnte er jetzt nicht mehr sagen Hermine würde ja auch nichts von ihrem Leben erzählen und eine Geschichte nach der anderen erzählen. „Severus… wenn du wirklich mein Freund sein willst… egal in welcher Beziehung… dann erzählst du mir von deiner Vergangenheit. Es wird dir gut tun darüber zu reden." – „Ich rede nicht darüber!" – „Eben… genau das ist dein Problem. Du redest nicht darüber. Dir wird es danach besser gehen!" – „Geht es dir besser nachdem du darüber geredet hast?" – „Ja… irgendwie schon. Vor allem weil du zugehört hast und mir geglaubt hast. Ich vertraue dir Severus… bitte Vertraue mir auch." – „Das mit dem Vertrauen ist eine Sache, darüber zu sprechen eine andere." – „Severus… Bitte…"
„Ok…", antwortete er leise. „Ich werde es dir erzählen! Doch vorher will ich von dir daß du mir schwörst niemanden davon zu erzählen… und ich werde diesen Schwur magisch absichern…" Er suchte ihren Blick. Hermine nickte, damit konnte sie leben.
Langsam, als würde es ihm sichtlich Mühe machen, stand Severus auf und setzte sich auf der Couch wieder hin. „Komm her, ich will es nicht durch den ganzen Raum schreien." Als Hermine neben ihm Platz genommen hatte, hob er ihr seine Hand hin. „Leg deine hinein…", forderte er sie auf. Etwas unsicher kam sie seiner Forderung nach. Er nahm seinen Zauberstab, richtete sie auf ihre beiden Hände. Sie konnte nicht hören wie er etwas sprach, doch seine Lippen bewegten sich ganz schwach. Ein Strom Hitze durchströmte ihre Hand, doch nach wenigen Sekunden war es wieder vorbei.
„In Ordnung…", meinte Severus als er seine Hand zurück zog und den Zauberstab wegsteckte. „Fangen wir an."
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Im nächsten Kapitel erzählt Severus etwas aus seiner Kindheit… Und die war nicht nett.
