TITEL: Wechselbälger

ORIGINAL-FANFIC: http / canadian-haruka . livejournal . com / tag / changechildren
AUTHOR:
Haruka (mailto:harukaeastlink.ca)

KATEGORIE: AU, Humor, Crack
RATING: T bis M
DISCLAIMER: Prince of Tennis gehört Konomi Takeshi.
AUTORNOTIZEN: Alternatives Universum, in dem die Autorin schamlos Ideen aus verschiedenen Medienquellen geliehen/abgewandelt hat, und sogar die eine oder andere eigene dazwischen geworfen hat. Falls hier irgend etwas Canon sein sollte, ist das wahrscheinlich ein Versehen. In späteren Kapiteln wird Prügelstrafe vorkommen. Yaoi-Warnung.

ARCHIV: ffnet
Diese fanfic steht auf Wunsch der Autorin nicht für andere Archive zur Verfügung!

Mit freundlicher Genehmigung von Haruka übersetzt von: MilenaLupin

- Teil 3 -

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Es wurde laut im Sushi-Restaurant der Familie Kawamura. Sumire zählte ihre Häupter und sah, dass von den Leuten, die sie erwartete, Hanamura Aoi mit ihren drei Jyousei-Tennisspielern anwesend war, die neue Fähigkeiten entwickelt hatten. Sakaki Tarou war allein erschienen, versicherte ihnen aber, dass seine betroffenen Hyoutei-Spieler in Atobes Limousine auf dem Weg hierher wären. Die meisten Jungen ihres Teams waren schon da, mit Ausnahme von Fuji, der wieder einmal zu spät kam. Sie ging zu Echizen Nanjiroh hinüber, den sie eingeladen hatte, mit Ryoma mitzukommen.

„Merkwürdig, nicht wahr?", meinte sie und nickte in Tezukas Richtung, der einen sichtbaren, elektrischen Schwachstrom von Kopf bis Fuß über seine Gestalt flackern ließ. Die anderen machten einen weiten Bogen um ihn, und er wirkte erschöpft.

„Kann man wohl sagen", stimmte Nanjiroh zu. „Aber wenigstens steht der kleine Kawamura nicht mehr in Flammen."

Sumire schaute Kawamura hinter dem Tresen zu, wie er versuchte, seinem Vater zu helfen, Sushi für die Jungs zuzubereiten, der ihn dann aber ausschimpfte, weil er jedes Mal den rohen Fisch garte, wenn er versuchte, ihn mit dem Reis zwischen den Fingern zu formen.

„Kein Feuer, nein, aber seine Hauttemperatur ist immer noch so heiß, dass niemand ihn berühren kann. Er könnte jeden Moment wieder hochgehen, fürchte ich."

Momoshiro, der neben Eiji saß, stieß seinem Teamkollegen den Ellenbogen in die Rippen und zeigte verstohlen auf die Tanaka-Zwillinge, die gegenüber am anderen Ende des geräuschvollen Raumes saßen. „Die beiden da stechen echt raus mit diesen Neonhaaren!", flüsterte er. „Glaubst du, die Farbe ist echt?"

„Wir können dich HÖREN, weißt du!", brüllte Tanaka Youhei in seine Richtung.

„Und du hast Ketchup im Gesicht", fügte Tanaka Kouhei hinzu.

„Echt?" Momo wandte sich Eiji zu, der ihn von nahem betrachtete.

„Ich seh nichts... oh, warte, ist das der winzige Fleck da?" Er piekste mit dem Finger darauf. „Ich dachte, das wäre ein Mitesser, nya!"

„Der ist alt!", fauchte Kouhei.

Youhei kicherte. „Ist wahrscheinlich schon seit Tagen da, und er hat's nicht gemerkt!"

Momoshiro feuchte eine Serviette an und rubbelte auf seiner Haut. Er erröte, während ihn die Zwillinge auslachten. „Ich schätze, das habe ich verdient", gab er Eiji gegenüber zu.

„Hyoutei sind da!", verkündete jemand, und sie schauten alle hoch, als Oishi das andere Team zur Tür hinein ließ, allen voran Atobe Keigo.

„Tut mir Leid, dass wir zu spät sind", erklärte Atobe Tarou. „Wir mussten erst Gakuto einfangen. Er schwebte immer davon."

Shishido Ryo schnaubte. „Ich finde immer noch, wir hätten ihm einfach ein Band um das Fußgelenk binden und ihn zum Autofenster raus hinterher treiben lassen sollen, während wir herkamen."

„Shishido-san!", keuchte Ohtori Choutarou.

„Halt die Klappe!", brüllte Mukahi Gakuto Shishido an. „Wenigstens wäre es außerhalb des Autos WÄRMER gewesen –Atobe sei Dank!"

Der Teamkapitän zuckte beiläufig mit den Achseln. „Ich krieg meine Fähigkeit erst so langsam in den Griff, und an deiner Stelle würde ich nicht so die Klappe aufreißen, solange du es nicht schaffst, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben."

Sumire entdeckte, dass Gakuto ein paar Zentimeter über dem Boden schwebte, was wohl erklärte, wieso seine Hand fest im Griff seines Boyfriends Oshitari Yuushi war.

„Nur diese fünf von Ihrem Team bisher?", fragte Aoi Tarou.

„Ja, aber genau wie Sie halte ich ein Auge auf die anderen, nur für alle Fälle."

„Damit bliebe also nur Fuji, der noch fehlt", überlegte Sumire stirnrunzelnd. „Vielleicht hätte ich ihm sagen sollen, er soll ein Taxi nehmen."

„Das hätte auch nichts genutzt", sagte Fuji Syuusuke, der eben hereinkam und ziemlich aufgelöst wirkte. „Wenn der Taxifahrer nur im geringsten wie der Busfahrer eben drauf gewesen wäre, hätte er mich nicht aus dem Fahrzeug gelassen!"

„Wovon redest du, Fujiko?", fragte Kawamura besorgt. „Hat jemand versucht, dir was zu tun?"

Fuji seufzte und schüttelte den Kopf. „Nein, Taka-san, aber als sich die Türen öffneten und ich aussteigen wollte, habe ich dem Fahrer im Vorbeigehen zugelächelt und gedankt – und da hat er die Türen wieder zugemacht! Er wollte ernsthaft die ganze Nacht durch mit mir an Bord weiterfahren, aber ich habe die anderen Fahrgäste angefleht, mir zu helfen. Dann waren plötzlich drei von ihnen da und haben den Busfahrer zurück gehalten, so dass ich flüchten konnte!" Er zitterte und rubbelte sich die Arme entlang. „Ist es hier drinnen irgendwie kalt?"

„Tschuldigung", erwiderte Atobe.

„Nun, wo wir alle hier sind, sucht euch einfach irgendwo einen Platz", sagte Sumire und nickte Seigakus Datenspezialistem zu. „Inui, du hast gesagt, du könntest ein wenig Licht in diese ganze Sache bringen – also fang an und rede."

Inui trat vor und schob sich die Brille die Nase hoch. „Bevor ich anfange, will ich erst einmal sagen, dass ich noch nicht weiß, was Ursache für diese Veränderungen bei uns ist. Es könnte so eine Art normale menschliche Evolution sein, oder mit einem astronomischen Vorfall zu tun haben... Nachdem ich die wichtigsten Zeitungsberichte des letzten Monats gelesen habe, könnte ich mit Theorie über Theorie ankommen. Aber es ist hier nicht so wichtig, die Ursache zu kennen, als vielmehr, wie wir jetzt mit der Situation umgehen sollen."

„Mir erscheint es eher als das Wichtigste, wie wir das hier STOPPEN können", stellte Tezuka fest. Er schnipste mit den Fingern, und alle konnte zuschauen, wie blaue Funken von seinen Fingerspitzen sprangen. „Ich kann so nicht weitermachen, Inui."

„Unglücklicherweise glaube ich nicht, Tezuka, dass wir das stoppen oder umkehren KÖNNEN", erklärte ihm Inui. „Ich glaube aber sehr wohl, dass ich das Geheimnis entdeckt habe, wie wir unsere neugefundenen Fähigkeiten kontrollieren können, so dass sie unser Leben nicht noch mehr verkomplizieren, als das bisher der Fall war."

„Und das wäre?", fragte Yuushi.

Inui schaute ihn an. „Hört auf, dagegen anzukämpfen. Als ich das tat -– als ich mich beruhigte und die Kraft durch mich fließen ließ -– war ich in der Lage, es zu konzentrieren, statt es wild herumwirbeln zu lassen. Wenn ihr ruhig bleibt und euch konzentriert, könnt ihr die Kraft kontrollieren, nicht sie euch."

„Aber Inui", sagte Fuji verzweifelt, „ich bin mir ja nicht einmal sicher, was meine ‚Fähigkeit' überhaupt IST, oder ob ich überhaupt eine habe!"

„Es sieht wohl so aus, als klammerten sich die Leute ohne jede Provokation an dich, Fuji. Wenn du lernst, wie du es an- und abschalten kannst, könntest du theoretisch andere dazu bringen, ungebeten deinen Willen geschehen zu lassen."

„Ich dachte, dass könnte er sowieso schon!", kicherte Eiji.

„Inui!", rief Sumire aus. „Erzähl ihm doch nicht so was!"

„Wieso nicht?", fragte Inui. „Es ist doch nicht so, als hätte er das nicht am Ende auch allein herausgefunden." Er wandte sich wieder Fuji zu. „Sag mir ganz genau, was passiert ist, seit du diese Vorkommnisse bemerkt hast."

Fuji gab die Vorfälle wieder, die sich seit dem Morgen so abgespielt hatten, und als er zum Ende kam, nickte Inui.

„Ich verstehe", nickte der andere Junge. „Also haben dir in jedem Fall die anderen Leute in die Augen geschaut, bevor sie sich in hirnlose Fuji-Hörige verwandelt haben. Und du hast auch in die Augen deines Lehrers gesehen, als du ihm befahlst, dich in Ruhe zu lassen, und in dem Moment hat er dir dann auch endlich gehorcht."

Fuji sah Inui überrascht an, wandte dann aber schnell furchtsam seinen Blick ab. „Aber ... wenn du Recht hast ... heißt das nicht, dass ich anderen Menschen nicht mehr in die Augen sehen darf?"

„Ganz und gar nicht, aber du musst aufhören, gegen deine Fähigkeit anzukämpfen und akzeptieren, dass du sie hast. Ich bin überzeugt, sobald wir das ALLE erst einmal tun, haben wir den ersten Schritt unternommen, um die Kontrolle über unser Leben zurückzugewinnen."

„In Ordnung, ich versuche es", stimmte Fuji zu. Er schloss seine Augen und nahm ein paar tiefe Atemzüge. „Ich werde es an jemandem austesten müssen", sagte er, die Augen immer noch geschlossen.

„Du kannst mich nehmen, Fujiko", meldete Kawamura sich freiwillig.

„Kawamura-senpai ist schon Fuji-hörig", mischte Ryoma sich ein. „Das ist kein fairer Test."

Kawamura errötete, während Fuji lächelte und sich Ryoma zuwandte. „Vielleicht sollte ich es an DIR testen, Echizen."

„Spar dir die Mühe", lachte Nanjiroh. „Der Junge liebt bloß seine Katze."

"Oyaji!", grollte Ryoma.

„Ich war derjenige, der den Vorschlag gemacht hat", erklärte Inui. „Du darfst mich als Testsubjekt nehmen."

Fuji nickte und hob langsam den Kopf, um Inui in die Augen zu sehen. Der größere Junge blinzelte und schüttelte den Kopf, als wollte er seine Gedanken klären.

„Es ist stark, aber du machst das gut mit dem Unterdrücken, sonst wäre ich jetzt schon ein sabbernder Idiot. Probier mal, ob du es nicht ganz abschalten kannst – nein, nicht wegschauen."

Fuji hielt seinen Blick auf Inui gerichtet und gab sein Bestes, was immer es war, das das Begehren seines Teamkollegen wecken wollte, nieder zu ringen. „Es ist schwer", gab er zu.

„Aber es ist dir gelungen", sagte Inui, nicht ohne Erleichterung. „Weil du akzeptiert hast, dass die Kraft dir gehört, und dass du Kontrolle gewinnen kannst, solltest du das auch schaffen können. Es wäre natürlich am besten, wenn du es öfter trainieren könntest."

„Würde das bei uns allen wirken, sempai?", fragte Kaidoh leise. „Irgendwie hat Oishi-sempai mir vorhin geholfen, meine Kraft zu unterdrücken, aber ich glaube, es kommt zurück."

„Ich glaube wirklich, dass es geht, Kaidoh", versicherte ihm Inui. „Akzeptier einfach deine Fähigkeiten, und tu nicht so, als gäbe es sie nicht."

Kaidoh nahm einen tiefen Atemzug, und ließ ihn langsam wieder heraus. Ein paar Momente später schaute er hoch. „Ich glaube, es hat funktioniert. Ich höre jedenfalls jetzt keine zusammenhanglosen Gedanken von Vögeln in den Bäumen oder streunenden Katzen mehr."

„Jetzt konzentrier dich darauf, sie bewusst zu hören", schlug Inui vor.

Kaidoh schüttelte den Kopf. „Ich will nicht."

„Bitte."

Der jüngere Junge zog die Stirn in Falten. Die Bitte eines sempai konnte er nicht ablehnen. Er versuchte, sich auf die Tierstimmen draußen zu konzentrieren, die er vorher gehört hatte, und nickte. „Ja, da sind sie wieder. Das heißt, eine Katze und ein paar Vögel sind weiter gezogen, und draußen geht ein Hund mit seinem Herrchen vorbei. Sie meinen alle, dass der Wind zugenommen hätte."

„Es IST draußen windiger geworden", bemerkte Choutarou, der durch die Jalousien hindurch lugte.

„In Ordnung, Kaidoh", sagte Inui. „Jetzt, wo du ein bisschen Kontrolle erlangt hast, schau doch mal, ob du die Stimmen wie vorhin abschalten kannst."

Der Zweitklässler konzentrierte sich darauf, die Tiere NICHT MEHR zu hören. Sein Gesichtsausdruck zeigte seine Erleichterung. „Sie sind fort."

„Ich kann dir nicht versprechen, dass du sie nicht wieder hören wirst, wenn du nicht damit rechnest, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du um so mehr Kontrolle darüber gewinnst, je mehr du das An- und Abschalten übst." Inui schaute sich um. „Jetzt versucht es auch mal der Rest von euch. Auch wenn eure Kraft nicht aktiviert ist, entspannt euch einfach und akzeptiert, dass ihr sie HABT. Macht diesen ersten Schritt."

Im Raum wurde es still, während sich die Jungen konzentrierten. Ryoma ließ seine Blicke durch den Raum schweifen und studierte die verschiedenen Gesichtsausdrücke an den anderen. Er sah, wie Gakutos schwerelose Form sich senkte, bis seine Füße den Boden berührten. Die Augen des Akrobaten flogen auf, und er lächelte breit.

„Es klappt!"

Anderen Stimmen gaben ihre Zustimmung. Die Tanaka-Zwillinge umarmten sich und weinten vor Erleichterung. Atobe streckte die Hand aus und berührte Tezukas Schulter. Der andere Kapitän sah überrascht auf, dann warf er Atobe einen trockenen Blick zu. „Du hättest dir einen bösen Schock einfangen können – vor allem, wenn man DEINE Fähigkeit bedenkt."

„Ohne Risiken erreicht man nichts im Leben", meinte Atobe und setzte sich neben ihn. Er gluckste. „Ich glaube, es wird hier drin schon wärmer."

„Dieser Wind da DRAUSSEN wird dafür immer schlimmer", bemerkte Momoshiro, der durch die Fenster schaute. Seine Telefon klingelte, und er schaute sich entschuldigend um. „Uups, Tschuldigung!" Er nahm das Handy ans Ohr. „Hier Momo-chan! Oh, hi, Tachibana-imouto!" Er zuckte zusammen und hielt das Telefon kurz vom Ort ab, nahm es dann aber wieder heran. „Sorry, sorry! Was ist denn los, An-chan?" Er runzelte die Stirn, während er zuhörte, räusperte sich dann. „Sekunde mal eben!"

Dann deckte er den Sprecher ab und schaute Inui an. „Tachibana An sagt, es sei ihr großer Bruder, der für den Sturm verantwortlich ist, und er weiß nicht, wie er ihn aufhalten soll! Es wird immer schlimmer, je mehr er in Panik gerät!"

„Ist schwer, sich Tachibana Kippei in Panik vorzustellen", bemerkte Eiji.

„Nach dem hier, würd' ich alles glauben", erwiderte Gakuto.

„Momoshiro, sag An, was wir hier gemacht haben und lass sie es an ihren Bruder weitergeben", antwortete Inui. „Und sag ihr, dass wir uns mit ihm in Verbindung setzen, wenn wir wissen, wie wir von hier aus weitermachen wollen."

Momo folgte Inuis Instruktionen, während Sumire die anderen Erwachsenen ansah.

„Wie WOLLEN wir weitermachen? Wir haben erst mal eine vorübergehende Lösung, aber für die Kinder hier sind ihre Fähigkeiten immer noch neu."

„Wäre es nicht das Beste, wenn die Kinder, die unter diesem Zustand leiden, für eine Weile alle irgendwo gemeinsam wohnen könnten?", schlug Tarou vor. „Irgendwo, wo sie trainieren können, Kontrolle zu behalten, ohne gestört zu werden? Da der Großteil meines Teams beteiligt ist, würde ich mich als erwachsene Aufsichtsperson zur Verfügung stellen."

„Das würde ich auch", stimmte Aoi zu. „Ich lebe ohnehin allein, und wenn ich kann, will ich helfen."

„Nun ja, da bei meinem Team ALLE betroffen zu sein scheinen –", Sumire unterbrach sich, während sie Nanjiroh ansah, und beide wandten sich ab, um zu Ryoma hinüber zu sehen.

„Er hat bisher keine Anzeichen irgendwelcher Fähigkeiten gezeigt", bemerkte Nanjiroh. „Es sei denn, man betrachtet Frechheit neuerdings als Fähigkeit."

„Das ist mir bis eben gerade noch gar nicht aufgefallen", gab Sumire zu. „Vielleicht ist er noch zu jung? Die anderen Jungen sind alle mindestens ein Jahr älter als er."

„Wenn seine Teamkameraden alle zusammen irgendwo hinfahren, wird er auch mitwollen", meinte Nanjiroh und bohrte sich mit dem Finger im Ohr. „Und ich habe mich in letzter Zeit sowieso im Tempel gelangweilt. Ich helfe euch einfach mit den Kindern."

„Großartig, du wirst sie mit Mädchenmagazinen wohl versorgt halten, da bin ich mir sicher", gab Sumire trocken zurück, lehnte sein Angebot aber nicht ab.

„Der Wind hat sich gelegt", wies Takahisa auf die Stille draußen hin.

Inui nickte. „Es scheint, als sei Tachibana-san unserem Rat gefolgt."

„Wir rufen ihn dann gleich zurück", verkündete Sumire. „Wir haben beschlossen, dass es das Beste sei, wenn ihr Kinder alle gemeinsam eine Eingewöhnungsphase zusammen verbringt – betrachtet es einfach als eine andere Art Trainingscamp."

„Wir alle?", ertönte Kouhei überrascht.

„Ich bin mir sicher, dass eure Eltern Verständnis haben werden", erklärte ihm Aoi. „Sie werden alle wollen, dass ihr eure neuen Fähigkeiten in den Griff bekommt."

„Aber wo sollen wir denn hin?", fragte Oishi.

Atobe hob einen Finger. „Ich hätte da einen passenden Ort anzubieten. Meine Eltern haben das Haus vor ein paar Monaten gekauft, und die Renovierungen sind inzwischen abgeschlossen. Es kann alle bequem unterbringen, mit noch ein paar Extraräumen, falls noch jemand mit Fähigkeiten auftaucht. Es ist zwar ein bisschen weiter zu fahren jeden Tag, aber eigentlich müssten alle trotzdem in der Lage sein, die eigene Schule weiter zu besuchen."

„Deine Eltern hätten nichts dagegen, Atobe-kun?", erkundigte sich Aoi.

Er lächelte sie voller Selbstvertrauen an. „Wenn ich sie frage, werden sie Ja sagen."

„Gibt es da Tennisplätze?", fragte Shishido.

„Natürlich."

„Klingt gut für mich."

„Hoi, mir ist da grad was eingefallen", meinte Eiji fröhlich. „Wo wir doch nun so eine große Gruppe von Kindern haben, die alle diese coolen Kräfte zu ihrer Verfügung haben, heißt das, dass wir jetzt Spandex-Kostüme anziehen, Codenamen tragen und die Welt retten gehen?"

Die Jungen tauschten untereinander Blicke aus und erwiderte aus einem Mund, „Naaaaaaaaah!"

„Zu Klischee!" Gakuto verzog das Gesicht.

Atobe schniefte. „Die Welt kann sich um sich selber kümmern."

„Wir sind Tennisspieler, keine Superhelden", erklärte Tezuka.

„Okay, okay, ich hab ja bloß gefragt..."

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Ende Teil 3