TITEL: Wechselbälger
ORIGINAL-FANFIC: http / canadian-haruka . livejournal . com / tag / changechildren
AUTOR: Haruka (mailto:harukaeastlink.ca)
KATEGORIE: AU, Humor, Crack
RATING: T bis R
DISCLAIMER: Prince of Tennis gehört Konomi Takeshi.
AUTORNOTIZEN: Alternatives Universum, indem die Autorin schamlos Ideen aus verschiedenen Medienquellen geliehen/abgewandelt hat, und sogar die eine oder andere eigene dazwischen geworfen hat. Falls hier irgend etwas Canon sein sollte, ist das wahrscheinlich ein Versehen. In späteren Kapiteln wird Prügelstrafe vorkommen. Yaoi-Warnung.
ARCHIV: ffnet
Diese fanfic steht nicht für andere Archive zur Verfügung!
ÜBERSETZER: MilenaLupin
ÜBERSETZERNOTIZEN: Autorisierte Übersetzung von Harukas (grandioser) fanfiction „changechildren". Geht und lest das Original!
Danke an meine reviewer, vor allem an Masataka. Es baut echt auf, wenn man mal ein Feedback bekommt!
Ich meine, ich sehe ja an den Stats, dass diese story besucht wird (oder klicken nur immer alle aus Versehen auf den Link? Alle 178 ??) - aber, ja, auch Übersetzer mögen es, wenn man sie mal lobt... oder kritisiert, wenn sie echt Mist bauen. Und vielleicht laden sie - trotz des ewigen Kampfes gegen ff-nets grausliches Upload-tool - auch mal ein weiteres schnelles Kapitel hinterher.
Bestechlich? Wer, iiich?! °unschuldigster Fuji-Engel-Blick°
- Teil 7 -
Atobe zog eine Augenbraue hoch. „Sie wollen WAS von mir?"
„Dass du Oishi-kun erlaubst, deine Fähigkeit zu annullieren, wenn er kann", wiederholte Sumire.
Der Teenager betrachtete sie zweifelnd. Als er ins Lehrerzimmer gerufen worden war, hatte er etwas derartiges sicherlich nicht erwartet. „Wieso sollte ich das Risiko eingehen, dass er es hinterher nicht wieder anschalten kann?"
Oishi errötete. Um die Wahrheit zu sagen, war er sich selbst keineswegs sicher, dass er das konnte.
„Bei Kaidohs Kraft hat es funktioniert – du hast das selbst gesehen", erinnerte ihn Sumire. „Wir versuchen nur, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie stark seine Kontrolle ist. Davon kann Hyoutei ebenso profitieren wie die anderen Teams, Atobe-kun."
„Ich wüsste nicht wie. Und wieso ich?", fragte Atobe. „Wieso nicht jemand aus seinem eigenen Team?"
„Atobe!", sagte Tarou streng. „Du bist ein Teamkapitän, und du hast bereits gute Kontrolle bewiesen. Du musst ein Beispiel geben."
„Meine Kontrolle ist nicht perfekt." Der Vierzehnjährige runzelte die Stirn. „Ich habe vorhin jemandem die Milch gefroren, als ich sie nur kälter machen wollte."
„Wir erwarten keine Perfektion", erklärte Aoi ihm freundlich. „Wir brauchen nur jemanden, der bei diesem Test für Oishi-kun helfen kann."
Atobe fegte seine Haare zurück und seufzte müde. „Nun denn – aber wenn sie dann für immer weg ist, verzeihe ich keinem von euch. Ich beginne, diese Fähigkeit GERNE zu meiner Verfügung zu haben."
Sumire nickte. „In Ordnung also, würdest du sie bitte für uns aktivieren, und dann sehen wir, ob Oishi sie zeitweise einschränken kann."
Oishi schluckte. Der Blick, den Atobe ihm zuwarf, war nicht gerade einladend. Gar kein Druck von dieser Seite, nein… Er hoffte nur, was immer auch passierte, dass Hyouteis Kapitän seine Kraft nicht durch seine Schuld verlor.
Atobe breitete seine Arme weit aus und augenblicklich sank die Temperatur im Raum drastisch. Eisblumen begannen über die Wände und die Möbel zu kriechen. Sumire fluchte lautlos.
„Atobe, das ist zu viel!", sagte Tarou ihm, als er schon seine Extremitäten taub werden fühlte.
„Sie wollten eine Demonstration von mir, Sensei", erwiderte Atobe beiläufig. „Den Grad der Demostration, den Sie benötigen, hatten Sie nicht spezifiziert."
„O-Oishi!", presste Sumire durch ihre klappernden Zähne hindurch. „Wenn du es kannst, tue es jetzt!"
Der Körper von Seigakus Vizekapitän war vor Kälte so steif, dass er einen Moment lang nicht sicher war, ob er sich überhaupt noch bewegen konnte. Er streckte eine Hand nach dem anderen Jungen aus. Schalt es ab, dachte er fest, schalt es AB!
Im selben Moment, in dem seine Fingerspitzen Kontakt zu Atobes Bizeps fanden, war die extreme Kälte fort und die Luft erwärme sich, so schnell das Heizsystem des Gebäudes sie verteilen konnte.
„Gott sei Dank", murmelte Aoi und rieb sich wieder Wärme in ihre Arme.
Atobe versuchte, seine Fähigkeit zu reaktivieren, aber nichts geschah. „Wie lange hält das jetzt an?", herrschte er Oishi an.
„I-ich bin nicht sicher", gab der zu. „Bei Kaidoh hat es ungefähr eine Stunde gedauert, aber da hatte ich mich gar nicht wirklich bemüht."
„Glaubst du, du könntest das auch, ohne wie eben physikalischen Kontakt aufzubauen?", fragte Sumire ihn.
„Das bezweifle ich", antwortete Oishi. „Ich hatte versucht, es durch reinen Willen zu stoppen, aber es hat erst funktioniert, als ich ihn berührte."
„Nun, ich schätze, wir warten dann jetzt erst mal und schauen, wie lange es dauert, bis Atobes Fähigkeit zurück ist." Tarou schaute seinen Spieler an. „Versuch es in periodischen Abständen, und halte uns auf dem Laufenden."
„Schön." Atobe warf Oishi einen warnenden Blick zu. „Aber wenn es gar nicht zurück kommt, reiche ich Klage ein."
Oishi sah ihm nach, bis er zur Tür hinaus war, und schaute dann Sumire hilfesuchend an. „Keine Sorge, ich glaube nicht, dass es in irgendeinem Gesetzesbuch schon Gesetze gegen das Entfernen von ‚Kräften' gibt."
Oishi konnte den Gedanken nicht ganz unterdrücken, dass die Atobe-Familie mit all ihren finanziellen Möglichkeiten sicher einen Weg finden würde, eines verabschieden zu lassen.
Mizuki kicherte leise vor sich hin, während er in der Bücherei saß und eine weitere Passage aus Fuji Syuusukes Tagebuch las. Er wusste, dass er ein Risiko einging, indem er es aus Fujis Raum entfernte, aber er wusste auch, dass er es ebenso leicht dorthin zurück bringen konnte, bevor Fuji es überhaupt vermissen würde. Ein rascher Blick hier und da stellte ihn einfach nicht mehr zufrieden – er wollte sich Zeit nehmen und es genießen.
„Taka-san ist wundervoll auf dem Court – ich könnte ihm den ganzen Tag zusehen. Diese Power in seinen Returns ist etwas, das man fürchten muss. Wie erstaunlich, dass jemand mit einer solch monströsen Stärke so lieb und sanft abseits des Spielfelds sein kann. Ich hoffe, ihm irgendwann einmal sagen zu können, was ich fühle, aber ich fürchte, dass ihm das nur peinlich wäre." Mizuki grinste. „Welch ein Glück, Fuji Sysuusuke, dass ICH dieses Problem nicht habe!"
„Was glaubst du eigentlich, was du da tust?"
St.-Rudolphs Manager zuckte vor Schreck zusammen und fuhr herum, entspannte sich dann aber wieder. „Oh, du bist es nur, Kajimoto Takahisa." Er schloss das Buch und stopfte es in seine Tasche. „Danke auch, dass du dich um deine eigenen Angelegenheiten kümmerst."
Takahisa war amüsiert. „Nennt man das neuerdings so, wenn man das Tagebuch eines anderen liest?"
Mizukis mitternachtsblaue Augen blitzten. „Ich muss mich vor dir nicht rechtfertigen!"
„Nein, musst du nicht", gab Takahisa zu. „Ist mir eigentlich auch völlig egal, obwohl ich schon neugierig, wie du daran gekommen bist. Es gibt hier so viele Leute, dass dich mit Sicherheit jemand gesehen hätte, wenn du einfach in Fujis Raum gegangen wärst und es gestohlen hättest." Neugierig legte er seinen Kopf schief. „Was genau ist deine Fähigkeit, Mizuki-san?"
Der schwarzhaarige Junge wollte schon zurückfauchen, dass Takahisa das gar nichts anginge, aber dann dachte er sich, dass ihm dieser Spruch wohl nur einen weiteren Seitenhieb auf das Tagebuch einbringen würde. Er streckte Takahisa stattdessen die Zunge heraus. „Verrat ich nicht. Und wenn du dich auf den Kopf stellst!" Dann sammelte er seine Sachen zusammen und verließ den Raum, die Nase weit in die Höhe gestreckt.
Takahisa lächelte. Süß, rotzfrech, und ein kleines bisschen böse. Das gefiel ihm.
Tezuka hatte Gerüchte aufgeschnappt, dass Vater Echizen und Sohn draußen auf einem der hinteren Tennisplätze am Spielen waren. Er ging hinaus, um dem nachzugehen, und fand mehr als nur ein paar der anderen Jungs, die schon ehrfurchtsvoll zuschauten.
„Nicht zu fassen!", hauchte Shishido.
„Wer hätte sich das vorstellen können?", meinte Youhei und schüttelte den Kopf, so dass sein blauer Pferdeschwanz hin- und her schwang.
Tezuka blieb neben ihnen stehen, und beobachtete Nanjiroh ein paar Momente lang. „Wieso überrascht euch das, dass er so gut ist?", fragte er dann die anderen. „Er stand kurz davor, Nummer Eins der Weltrangliste zu werden."
Die beiden Jungen schauten ihn an. „Das war es nicht, wovon wir gesprochen haben." Shishido grinste frech. „Beobachte Ryoma."
Das tat Tezuka, und sah sofort, was sie meinten. Ryoma bekam die Hucke voll, auf eine Art und Weise, wie nur er selbst das bisher fertig gebracht hatte. Aber außer Oishi hatte das Spiel damals niemand beobachtet.
Er bemerkte, wie neben ihm eine weitere Person stehen blieb, und warf einen Blick auf Tachibana Kippei. Fudomines Kapitän machte eine ernste Miene, was nicht ungewöhnlich war, aber als jemand, der selbst daran gewöhnt war, sein Pokerface zu wahren, konnte Tezuka zwischen den Zeilen lesen. „Was denkst du?", fragte er.
„Ich zeig's dir", antwortete Tachibana. Einen Sekundenbruchteil später, spürte Tezuka einen kurzen Windstoß, der den Tennisball, der auf Nanjiroh zuflog, gerade so weit aus der Bahn lenkte, dass der sich strecken musste, um ihn noch zu bekommen. Tezuka betrachtete Tachibana neugierig.
„Was, wenn ich der Typ wäre, der so etwas mit meinem eigenen Gegner anstellt, während eines Matches?", meinte der andere Kapitän. „Oder, auch wenn ich nicht der Typ wäre, der betrügt, aber einfach nur die Kontrolle verlöre, und es gegen meinen Willen passierte?"
Jetzt verstand Tezuka. Er dachte an Fujis Sirenenfähigkeit, und an Momoshiros Stärke. Er wusste, dass sich Tachibana Sorgen machen musste um Kamio und seinen Kampf, NICHT in Superspeed zu verfallen – ganz zu schweigen von all ihren Gegnern, die vielleicht nicht versuchen würden, ihre Kräfte im Zaum zu halten.
Tezuka war sich nicht einmal sicher, dass er seiner eigenen Selbstkontrolle vertraute. Die Kraft in ihm war immer noch zu neu.
„Wir haben da ein ernstes Problem", stimmte er grimmig zu.
„Oishi!"
Schluck, dachte der Seigaku-Spieler. Er drehte sich um, um Atobe anzuschauen, der mit einem Gesicht auf ihn zu stakste, das Antworten verlangte.
„Es ist beinahe zwei Stunden her, seit du meine Kraft annulliert hast, und kann immer noch nicht einmal einen Eiswürfel formen!", informierte ihn Hyouteis Kapitän. „Was geht hier vor?!"
„Ich wünschte, ich könnte es dir sagen", erklärte Oishi hilflos. „Ich wusste nicht einmal, ob es überhaupt länger halten KONNTE als eine Stunde – oder ob ich es überhaupt wieder schaffen würde."
Atobe wurde ein wenig blass. „Also könnte meine Kraft wirklich für immer weg sein?"
„Ich- ich weiß es nicht", entgegnete Oishi schwach. „Ich hoffe nicht, Atobe-san. Es war bestimmt nicht meine Absicht."
Einen Moment lang dachte er, Atobe würde ihn schlagen. Der andere Junge wandte seine Augen kurz ab, schaute ihm dann wieder ins Gesicht, und sagte mit gepresster Stimme: „Ich weiß, dass dich die Erwachsenen dazu gedrängt haben, und ich werde versuchen, dass im Sinn zu behalten, wenn es zum Schlimmsten kommen sollte."
Damit wandte er sich um und ging davon. Oishi seufzte. Wäre das wirklich das schlimmste Szenario, wenn einer von ihnen diese Fähigkeiten verlieren würde, die sie wahrscheinlich besser gar nicht erst bekommen hätten? Vielleicht nicht, aber wenn es denn passieren sollte, wäre er daran lieber nicht beteiligt.
Mizuki stolzierte den Flur entlang und unterdrückte ein Kichern, als an ihm mehrere Jungen vorbeiliefen, ohne ihn zu bemerken. Sie konnten ihn nicht sehen, und auch nicht das Tagebuch, dass er mit sich herumtrug. Seine Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen, sorgte dafür.
Zunächst hatte Takahisas Unterbrechung ihn ansatzweise in schlechte Stimmung versetzt, aber mittlerweile fühlte er sich besser. Er musste ja nur darüber nachdenken, wie viel mehr Munition er gewonnen hatte, mit der er Fuji Syuusuke schikanieren konnte. Und was noch wichtiger war, er hatte die Satisfaktion, in sein Zimmer zurück zu gehen, wo Yuuta auf ihn wartete und Syuusuke nicht willkommen war. Das Leben war schön.
Erst allerdings würde er das Tagebuch an Ort und Stelle zurückbringen, damit Syuusuke seinerseits noch mehr Geheimnisse hineinschreiben konnte, die seine würde, sobald er es das nächste Mal in seine unsichtbaren Finger bekam.
„Sei nicht so ein schlechter Verlierer, Shônen!"
Mizuki sah, wie Echizen Nanjiroh und Ryoma die Treppe hochkamen und sich in seine Richtung wandten. Sie sahen beide verschwitzt aus, und da sie beide ihre Schläger hielten, nahm er an, dass sie ihr Match wohl gerade beendet hatten.
„Ich bin kein schlechter Verlierer! Du bist ein schlechter Gewinner! So, wie du über den Tennisplatz getanzt bist und gesungen hast – ‚Loser, Loser, Looooooooser!' – das war kein Beispiel für sportliche Fairness! Und das hast du bloß getan, weil wir Publikum hatten!"
„Saure Trauben!"
Mizuki sah, wie Ryoma seinem Vater einen niederschmetternden Blick zuwarf. Dann schaute der winzige Erstklässler in seine Richtung. Das bereitete ihm keine Sorgen – der Kurze konnte ihn schließlich nicht sehen. Trotzdem – es war schon merkwürdig, wie der Blick aus den goldenen Augen für einen Moment zu dem Tagebuch in seiner Hand zu fallen schien, bevor er ihm scheinbar direkt ins Gesicht schaute. Zufall, sagte er sich selbst. Das war alles.
Nanjiroh und Ryoma gingen vorbei, wobei sie ihr mildes Gezanke fortsetzten, bis sie sich trennten, um in ihre jeweiligen Räume zu gehen. Mizuki warf einen vorsichtigen Blick in Fujis und Eijis Zimmer, bevor er hinein schlüpfte, um das Tagebuch in die Schublade zurück zu legen, in der er es gefunden hatte.
„Mmh … Gaku …"
„Yuushi … ohhh …"
Yuushi quetschte Gakutos Pobacke auf eine Weise, die den kleineren Jungen sich gegen ihn reiben und sehnsüchtig stöhnen ließ. Als Gakuto an seinem Hals knabberte, keuchte Yuushi leicht und zog ihn noch fester gegen seinen eigenen Körper.
Shishido öffnete die Tür zu seinem Zimmer und spazierte hinein, stoppte dann aber abrupt und drehte sich um. „Och, MANN! Müsst ihr zwei das hier drin tun?!"
Gakuto schoss ihm einen bösen Blick zu. „Wir sind immer noch angezogen. Und wo würdest du denn vorschlagen, sollen wir hin – vielleicht draußen im Flur?!"
„Ist mir völlig egal – Hauptsache nicht hier." Shishido setzte sich mit scharlachrotem Gesicht auf sein eigenes Bett. Die anderen Jungen setzten sich zögernd auf, und Yuushi gluckste.
„Tut mir Leid, wenn wir dich damit beleidigt haben sollten, Shishido, aber das ist nicht schlimmer als was du und Choutarou tun, da bin ich mir sicher."
Shishidos Kopf fuhr herum. „Das geht euch nix an!"
Gakuto blies sich die Haare aus dem Gesicht und zuckte die Schultern. „Wenn's sein muss, können wir ja ‚Bitte nicht stören!'- Schilder für die Tür basteln, und dann könnt ihr Jungs das andere Zimmer für euch haben, und wir nehmen das hier."
Yuushi rieb seine Wange an dem burgunderroten Haar. „Wenn wir das tun, Gakuto, werden die Lehrer die Schilder auch bemerken, und wahrscheinlich aus Prinzip hereingeplatzt kommen."
„Hmm, du hast Recht", gab Gakuto stirnrunzelnd zu. Er schnippte mit den Fingern. „Hey, wie wär's denn, wenn du eine Illusion auf die Tür legst, so dass es scheint, als sei sie offen und niemand hier drin?"
„Meine Illusionen wirken nicht, wenn mich jemand berührt, erinnerst du dich?" Yuushi blies sanft in Gakutos Ohr und brachte ihn damit zum Kichern. „Und wenn wir allein sind, WILL ich Kontakt mit dir haben."
„Hi, ja, das ist ja irgendwie der Sinn dabei." Gakuto schaute gedankenvoll in Shishidos Richtung. „Andererseits könntest DU doch dein Glück nutzen, um dafür zu sorgen, dass niemand eines unserer beiden Zimmer betritt, oder nicht?"
„Wahrscheinlich", gab der andere Junge zu, dem nur zu klar war, dass sein Gesicht noch immer dunkelrot war.
„Dann ist ja alles gut", erwiderte Gakuto, als sei damit alles entschieden. Er kuschelte sich wieder an Yuushi, und Shishido stand auf, in der Absicht eines schnellen Abgangs – als Atobe im Türrahmen auftauchte.
„Ich kann's nicht glauben!", explodierte er. „Sechs Stunden, und meine Fähigkeit ist IMMER NOCH NICHT zurück!"
Die anderen starrten ihn an. „Nicht?", sagte Yuushi überrascht.
„Wie lange wird sie denn weg sein?", fragte Gakuto.
Atobe verzog die Stirn. „Wenn ich das wüsste, würde ich mich wohl kaum so aufregen, oder?"
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll, Buchou", erwiderte Shishido. „Tut mir echt Leid."
Atobe ließ seinen Blick über sein Doubles-Two-Team gleiten und bemerkte, wie Yuushi seine Arme gleichermaßen schützend und besitzergreifend um Gakuto gelegt hatte. Das, und der Verlust seiner Kraft gab ein plötzlich ein Gefühl unerklärlicher Einsamkeit.
Er verließ seine Teamgefährten und ging Tezuka suchen. Er brauchte auch jemanden zum Knuddeln.
Ende von Teil 7
(2006)
