darknemo, ja auf der anderen Seite geht es leider nicht weiter, weil es dort keine updates mehr gibt. Aber hier wirst du sie endlich fertig lesen können. zwinker

darklayka, als HP/HG Fan wirst du bestimmt Gefallen an dieser Geschichte finde. Also mir jedenfalls ging es so smile

So jetzt aber zu Kapitel 2 der lieben Amynoelle

Kapitel 2 "Safe & Sound"

Einmal war ich froh ignoriert zu werden. Seit dem ich für die Sommerferien zu den Dursleys zurückgekehrt war, war ich sehr für mich gewesen. Weder meine Tante Petuina, noch mein Onkel Vernon sprachen zu mir außer wenn es unbedingt nötig war. Mein Cousine, Dudley war in ein Camp für übergewichtige Teenager geschickt worden. Meine Tante und mein Onkel dachten sie würden ihm helfen. Ich persönlich glaubte, dass sie ihn damit ahnungslos auf Opfer losließen, die er wie er wollte schikanieren, verspotten und ärgern konnte.

Diesen Sommer, hatte mein Onkel für mich einen Job beschafft, ich sollte die Rasen im Garten Verein mähen. Ich musste ihm das meiste meines Gehalts abgeben, aber es kümmerte mich nicht. Muggel Geld war in der Zauberwelt nicht sehr nützlich. Wenn es sie von mir fernhielt und mir die Gelegenheit gab aus diesem schrecklichen Haus zu kommen, würde ich fast alles tun.

Dadurch, dass ich beschäftigt war, war es mir möglich Sirius zu vergessen. Nun, das war nicht wirklich wahr. Er war immer in meinen Gedanken, aber durch die Beschäftigung, konnte ich über etwas anderes nachdenken, wenn auch nur für eine kleine Weile. Ron und die Weasleys hatten mir seit beginn des Sommers Care-Pakete geschickt. Zu meiner Überraschung, erlaubte mir Tante Petunia sie zu behalten. Sie waren voller Süßigkeiten und Bonbons und Ron schaffte es sogar Kopien vom Quidditch Illustrated, eine neue Zeitschrift die ganz dem Qudditch gewidmet war, mitzuschicken.
Während Hermine zu beginn des Sommers einige male geschrieben hatte, hatte ich seit ein paar Wochen nichts von ihr gehört. Auch Ron nicht, laut seinen Briefen.

Das war nicht ihre Art. Nach allem was passiert war, begann ich mir Sorgen zu machen. Mit Voldemorts Rückkehr, wussten wir wirklich nicht wie weit er gehen würde. Ich betete, dass er Hermine oder ihrer Familie nichts getan hatte. Zu viele Leute hatten bereits so vieles diesem Kampf geopfert. Ich wollte nicht die Ursache für mehr Schmerz oder Probleme für die Leute sein, um die ich mich so sehr sorgte --- nämlich die Weasley Familie und Hermine. Sie waren jetzt meine Familie.

Sie und der Orden waren alles was ich noch hatte. Wenn ich sterben müsste, um sie zu schützen, täte ich es. Ich wusste, dass ich den Verlust einer anderen Person nicht durchstehen würde.

Mrs. Weasley wies gern darauf hin, dass wir nie mehr übernehmen sollten, als was wir fähig wären zu bewältigen. Irgendwie, weiß ich nicht ob das war ist. Einige dort oben meinen zu glauben, dass ich eine Menge bewältigen kann. Wenn ich nicht an Sirius dachte, liebte ich es manchmal darüber nachzudenken, wie ein normales Leben wäre. Besser gesagt, wie ein normales Leben in der Zauberwelt wäre. Vielleicht würde ich den Mut aufbringen um ein Mädchen zu fragen, ob sie mit mir zum Weihnachtsball geht, oder ich würde an meiner Kräuterkunde Hausaufgabe arbeiten.

Stattdessen, meinte ich das alles zur gleichen Zeit irgendwie jonglieren müssen. Oh und ich meinte auch darüber nachdenken zu müssen, wie ich Lord Voldemort besiegen könne und den Frieden auf der Welt wiederherstellen könne. Geht das alles an einem Tag? Falsch.

Am Morgen meines 16. Geburtstags, erwachte ich früh. Dies war der Tag, an dem mich die Weasleys abholen würden und mit sich nachhause nehmen würden für einen verlängerten Sommerbesuch. Durch ihre Briefe hatte ich den Eindruck gewonnen, dass wir die Zeit im Fuchsbau verbringen würden, anstatt im Hauptquartier. Der Orden glaubte, dass wen ich dort wäre, wurde es Salz in meine frische Wunde streuen, um es so zusagen. Die Treffen fanden weiterhin dort statt, aber es wurde diesen Sommer nicht als Haus genutzt. Ich war von dieser Neuigkeiten ein bisschen erleichtert. Ich wusste, wenn ich Kreacher oder diesem furchtbaren Portrait von Sirius Mutter zwei Schritte zu nahe kommen würde, wäre ich geneigt auf beide mit der Schere loszugehen. Ich glaube nicht, dass ich fähig gewesen wäre die andere Wange auch noch hinzuhalten, wie sie beide Beleidigungen auf Sirius und jeden anderen schleuderten.

Zur meiner Überraschung, wurde nicht erwähnt, dass Hermine auch kommen würde. Das war sehr seltsam. Es war nicht ihre Art, sich solange aus dem Kontakt zu halten. Ich begann sogar mit selbst zu sagen, dass vielleicht Dobby ihre Briefe versteckte, wie er es in dem Sommer vor dem 2. Schuljahr getan hatte, als er hoffte mich davon abzuhalten zurück zur Schule zu gehen. Doch wenn das der Fall wäre, wären auch Rons Briefe verloren gegangen, aber sie waren angekommen. Etwas ging definitiv vor sich und ich konnte es nicht erwarten Ron zu sehen und dem auf den Grund zu gehen.

Ich duschte mich rasch, zog mich an und packte meinen Koffer. Als ich schließlich hinunter lief, fand ich das Haus leise und leer vor.

„Happy Birthday", flüsterte ich mir selber zu, blickte in die Küche und das Wohnzimmer. Das ganze Haus war Dursley-freie-Zone. Das Haus wäre vielleicht nicht so schlecht, wenn ich mehr freie Zeit wie diese hätte. Ich bemerkte ein zusammengefaltetes Stück Papier auf der Anrichte, das an mich adressiert war. Es war eine Nachricht von Tante Petunia.

Harry,

Dein Onkel und ich sie früh fort, um an einem Sommer Picknick teilzunehmen, welches die Gesellschaft jedes Jahr veranstaltet. Ich vertraue darauf, dass du dein Zimmer verlässt, wie du es vorgefunden hast und pass auf, dass diese Leute unser Haus nicht zerstören.

Tante Petunia

Ich knüllte das Papier in meiner Hand zusammen und warf es in den Mülleimer.

Mit einem Blick auf die alte Uhr im Wohnzimmer bemerkte ich, dass es nach neun Uhr war. Mr. Weasley wollte um 9.30 Uhr kommen, um mich abzuholen. Ich spielte mit dem Gedanken mir ein Sandwich oder sonst was zu schnappen, aber ich wusste, dass Mrs. Weasley mit einem Fest aufwarten würde. Also goss ich mir stattdessen ein Glas Orangensaft ein und setzte mich um auf ihre Ankunft zu warten.

Ich wusste nie, wie sie ankommen würden. Ich fragte mich, ob Mr. Weasley es riskieren würde ein weiteres fliegende Auto zu benutzen, oder ob er mit Flohpulver kommen würde. Er konnte nicht apparieren, da ich nicht die Erlaubnis hatte es zu tun, bis ich alt genug war.

Kurz nach 9.30 Uhr hörte ich ein Rumpeln im Wohnzimmer und wirklich standen Ron und Mr. Weasley mit Ruß bedeckt direkt vor dem Kamin.

„Happy Birthday, Harry!", rief Ron.

"Danke", sagte ich und beobachtet wie er sich so gut er konnte abstaubte.

„Happy Birthday, Harry", sagte Mr. Weasley. Er blickte sich im Zimmer um. „Wo sind deine Tante und dein Onkel?"

„Auf und davon", sagte ich, griff nach meinem Koffer und Hedwigs Käfig. „Danke, dass sie gekommen sind, um mich zu holen."

Mr. Weasley lächelte: "Es ist Tradition. Es wäre kein Sommer ohne dich, Harry. Bist du in Ordnung?"

Ich wusste, dass diese Frage kommen würde. Ich habe erwartet es eine Weile zu hören.

„Ja", sagte ich und blickte hinunter. Ich wollte das Thema wechseln. „Nun, ich bin bereit."

„Richtig", sagte Mr. Weasley. „Warum gehst du und Ron nicht voraus und ich sorge dafür, dass dieser Ort fleckenlos ist, wenn wir weg sind. Hier ist etwas Flohpulver, Harry."

Ich nahm eine handvoll aus seinem Beutel und wartete, als Ron zu erst ging und folgte ihm gleich. Innerhalb von Sekunden war ich zurück im Fuchsbau. Mrs. Weasley und Ginny eilten ins Wohnzimmer, als sie hörten, dass wir ankamen. Mr. Weasley kam gleich danach an. Beide, Mutter und Tochter sahen aus, als wenn sie noch nicht sehr lange auf wären, da sie beide noch ihre Bademäntel trugen. Beide wünschten mir alles gute zum Geburtstag. Ginny umarmte mich und wuschelt durch mein bereits unordentliches Haar. Ich konnte nicht anders, als zu lachen.

"Wo sind alle?", fragte ich und blickte mich um.

"Oh, Harry", sagte Mrs. Weasley und zog mich in eine große Umarmung, die es mir beinah unmöglich machte zu atmen. „Wir haben beinah ein leeres Nest hier! Meine Jungs, Fred und George sind los um ein Gebiet für ihren Scherzartikelladen auszukundschaften und Billy und Charlie sind für Geschäfte unterwegs."

„Was ist mit Percey?", fragte ich, noch immer schnappte ich nach Luft wegen der massiven Umarmung, die sie mir gab.

"Nun, es ist im Gange", sagte Mrs. Weasley. „Die Dinge werden jeden Tag besser zwischen uns. Es ist noch schwer, aber zumindest reden wir. Also bist du okay?"

Ich nickte. Ich wusste sie war einfach besorgt, aber ich war nicht wirklich bereit dies mit irgendjemand gerade jetzt zu diskutieren. Dankbarerweise drängte sie mich nicht weiter. Sie sagte ihrem Mann, er solle meinen Koffer hoch in Rons Zimmer bringen und dann zum Frühstück wieder runter kommen. Ich protestierte und sagte, ich könne das machen, doch Mr. Weasley bestand darauf, also dankte ich ihm und folgte Mrs. Weasly, Ginny und Ron in die Küche.

„Also, wann kommt Hermine her?", fragte ich, nachdem wir alle am Tisch saßen. Ron, Ginny und ich beboachteten, wie Mr. und Mrs. Weasley einen Blick tauschten.

Mrs. Weasley blickte auf ihren Teller und sagte leise: "Nun, ich glaube nicht, dass sie dieses Jahr kommt."

„Warum nicht?", fragte ich verwirrt. "Ich meine sie kommt jeden Sommer, wie ich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie diese Tradition bricht, ohne es uns zu sagen."

„Ja", sagte Ron. „Kommt schon, sagt uns was los ist. Ich weiß irgendwas stimmt nicht, weil jedes mal, wenn ich ihren Namen erwähne sehe ich diesen Blick in euren Gesichtern und ihr wechselt das Thema. Harry und ich haben ein Recht zu wissen, was mit Hermine los ist. Sie ist unser bester Kumpel."

"Es ist wirklich nicht…", begann Mrs. Weasley, doch ihr Mann unterbrach sie.

„Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Jungs es erfahren, Molly", sagte er feierlich.

Ich mochte seinen Gesichtsausdruck nicht. In all den Jahren, in denen ich Mr. Weasley kannte, kannte ich ihn als den fröhlichsten und optimistischsten Mann von allen Leuten die ich je gekannt hatte. Bei den selten Gelegenheiten als ich ihn so verwirrt oder mit ernstem Gesichtsaudruck gesehen hatte, war es wirklich ernst. Sein Gesichtsausdruck sandte mir eine Nachricht. Die Nachricht war, dass Hermine nicht kommen würde und der Grund war keine gute Neuigkeit. Um ehrlich zu sein, hatte ich genug schlechte Nachrichten in den vergangenen paar Monaten bekommen, das es mir für eine Weile reichte. Ein Teil von mir wollte nicht die Erklärung für diesen guten Grund hören.

„Ginny", sagte Mrs. Weasley und blickte zu ihrer Tochter. „Vielleicht solltest du nach oben gehen."

Ginny protestierte sofort. „Hermine ich auch meine Freundin. Ich habe jedes Recht zu hören, was vor sich geht. Ich bin nicht mehr sechs Jahre alt!"

„In Ordnung", sagte Mr. Weasley und nahm einen Schluck aus seiner Kaffeetasse, bevor er fortfuhr. „Dumbledore hatte gehofft es euch selber zu sagen und ich kann mir vorstellen dass er euch noch etwas dazu sagen wird, aber ihr habt recht Jungs, ihr habt das Recht zu wissen, was vor sich geht."

Ron und ich ließen unsere Gabeln fallen und setzten uns aufrecht hin und warteten darauf zu hören, was er sagen würde.

„Hermines Eltern haben sie wie ihr wisst, mit in den Sommerurlaub genommen", fuhr er fort. „Dumbledore zufolge, haben ihre Eltern ausgedrückt wie viel Sorgen sie sich viele Male in den vergangen Jahren um ihre Sicherheit gemacht haben. Mit all dem was vor sich geht, verstärkten sich ihre Sorgen verständlicherweise."

Ich mochte diesen Klang nicht. Ich konnte fühlen wie sich in meinem Magen ein Loch auftat, mit jedem Wort, dass Mr. Weasley sagte.

„Sie haben sich entschieden, sie von Hogwarts herunterzunehmen", sagte er.

„WAS?", sagten Ron und ich gleichzeitig.

„Das können sie nicht machen! Oder, Daddy?", fragte Ginny.

„Ich befürchte doch", sagte Mr. Weasley. „Sie sind ihre Eltern. Sie haben jedes Recht zu entscheiden wo ihre Tochter –ihr einziges Kind, wie ich hinzufüge – zur Schule geht und wo sie lebt."

"Was meinst du mit, wo sie lebt? Wird sie nicht in London leben?", fragte Ron perplex.

„Ihre Eltern fanden es das beste wenn sie neu woanders anfangen würden, wie Dumbledore sagte", fuhr Mr. Weasley fort. „Sie sind in Urlaub gegangen, aber ich verstehe es so, dass sie direkt fortgezogen sind."

„Nun, sicherlich werden sich zurück kommen um ihre Sachen zu packen, oder?" , fragte ich. „Ich meine sie kommt zurück richtig zu verabschieden."

„So wie Dumbledore erzählt hat, haben sie sich mit ihrem Hab und Gut nach Amerika eingeschifft. Soweit ich sagen kann, wollen sie nicht so bald zurück kommen", sagte Mr. Weasley. „Wie ich gehört habe, haben ihre Eltern dass eine Weile geplant. Sie machen sich wirklich Sorgen um sie. Ich kann es ihren Eltern nicht vorwerfen. Weil sie Muggel sind und so, wissen oder verstehen sie wirklich nicht, was vor sich geht. Sie müssen krank vor Sorge um sie gewesen sein."

„Wie kannst du dich auf ihre Seite stellen?", fragte Ron ungläubig. „Ihr Eltern haben sie von ihren Freunden weggenommen, von ihrer Schule. Sie wird das nicht tolerieren, weißt du!"

„Ron", sagte Mr. Weasley. "Ich weiß du bist verwirrt, aber versuch es aus ihrer Perspektive zu sehen. Sie haben die besten Interessen für ihre Tochter. Sie wollen nicht, dass sie irgendwie Schaden nimmt. Sie versuchen sie zu beschützen. Nun, wir mögen nicht dem Ausmaß für das sie sich durchzusetzen entschieden haben zustimmen, aber wir haben ihre Entscheidung zu respektieren."

Ron sank tiefer in seinen Stuhl.

Ich hatte plötzlich das Gefühl, als müsste ich hier raus. Ich entschuldigte mich leise und lief aus dem Hause, durch den Hof in Richtung des Feldes. Ich blickte nicht zurück, ich lief einfach weiter.

Eine Menge Gedanken rasten durch meinen Kopf. Der Hauptgedanke war, das dies nicht passieren konnte. Gerade auf dem Höhepunkt nach dem Tod meines Paten, verlor ich meine beste Freundin. Nein, sie war nicht tot, aber sie war fort. Von der Art, wie es klang, schien es nicht so, als ob ich sie bald wiedersehen würde.

Ich hasste mich selbst, dass ich so selbstsüchtig erschien, aber dies war nicht fair. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie sie damit umgehen würde. Sie liebte es in Hogwarts zu sein. Sie würde bereitwillig zustimmen, sie von dort fort zunehmen.

Ron und ich konnte ihr manchmal die Zeit schwer machen, aber sie war wirklich eine der besten Personen, die ich je getroffen hatte. Ich glaube ehrlich nicht, dass einer von uns irgendeine Klasse ohne ihre Hilfe geschafft hätte. Nicht nur das, sie war die loyalste Person die ich je getroffen habe. Bei allem was ich durchgemacht habe, stand sie immer an meiner Seite. Selbst wenn es schien, als sei es der sichere Weg, weg zu gehen, schlug sie die Warnung in den Wind und war meine Freundin gewesen. Als jeder geglaubt hatte, ich hätte meinen Namen in den Feuerkelch geworfen, war sie die einzige die mir glaubte, dass ich es nicht getan hatte. Selbst Ron hatte damals an mir gezweifelt, aber nicht sie.

Sie hatte nie in darin geschwankt, mir zu glauben.

Während ich hier draußen ins Feld lief, konnte ich mir nicht mal vorstellen in Hogwarts zu sein, ohne sie. Ihre Freundschaft bedeutete mir viel mehr, als ich je gemerkt hatte. Sie sagen immer, dass du nie weißt was du hast, bis es fort ist und dies bewies sich gewiss als wahr.

Ich kam an einem meiner Lieblingsplätze zur Ruhe, direkt neben dem Fluss. Ich hob einige Steine auf und begann sie gedankenabwesend in den See zu werfen.

"Hey", sagte eine Stimme und erschreckte mit.

Ich drehte mich um und sah wie Ron mich anstarrte. Ich nickte ihm nur zu. Er stand neben mir an der Ecke des Sees und beobachtete, wie ich Steine warf. Wir beide schwiegen lange Zeit.

„Ich kann das nicht glauben", sagte Ron schließlich.

"Ich weiß", sagte ich leise.

„Wo denkst du ist sie?", fragte Ron mich.

„Ich weiß nicht", sagte ich.

„Denkst du wir können versuchen es herauszufinden und sie zurück bringen? Ich meine, wenn wir sie finden und wir mit ihren Eltern reden, vielleicht verstehen sie es und lassen sie zurück kommen", schlug Ron vor.

„Es klingt so, als ob sie ihre Meinung gemacht hätten, Ron", sagte ich grimmig. „Sie werden nicht weichen."

„Sie kann doch nicht weg sein", sagte Ron und schüttelte den Kopf. „Wir werden nie unsere UTZ schaffen ohne sie, weißt du das? Wir werden ohne sie nie unseren Abschluss schaffen. Wir sind so schlecht wie Neville ohne sie, hast du das bemerkt? Das ist nicht fair, Harry! Es muss einen Weg geben, dass wir sie finden und sie zurück bringen."

Ich schwieg, währen ich Rons Schwall an Fragen zuhörte. Es waren die selben Fragen, die ich mir selbst gestellt hatte.

„Und mit all dem Zeug, dass Du-weißt-schon-wer hochkommt, brauchen wir sie mehr als je zuvor. Sie ist das Hirn hinter unserem kleinen Trio, hast du das gemerkt?", fragte Ron.

„JA!", antwortete ich hitzig. „Ich habe es gemerkt, Ron! Ich hab das alles gemerkt!"

Er blickte wegen meines Ausbruchs verblüfft drein. Ich hatte mit gewiss nicht aufregen wollen.

„Es tut mir leid", sagte ich. „Ich sollte mich nicht so aufregen."

"Es ist okay", sagte er. „Ich verstehe."

„Also was machen wir?", fragte Ron wenige Sekunden später.

„Was können wir tun?", fragte ich. „Ich glaube nicht, dass ihre Eltern ihre Meinung sobald ändern werden."

„Es muss etwas geben, was wir tun könne. Ich meine, wir können sie nicht einfach gehen lassen, oder?" fragte mich Ron.

Ich stimmte ihm zu. Wir konnte sie nicht einfach gehen lassen, aber wie konnte wir sie zurück bekommen? Es musste etwas geben, was wir tun konnten.

„Weißt du, wenn sie hier wäre, würde sie uns wahrscheinlich sagen, wir sollen in die Bibliothek gehen um das Problem zu erforschen", sagte ich mit einem Lachen.

„Ja", sagte Ron lachend. „Ich frage mich ob es dort ein Buch gibt das heißt „Wie du deinen besten Freund vor überfürsorglichen Eltern rettest."

„Ich kann nicht glauben, dass das passiert", sagte ich.

„Ich auch nicht", sagte Ron.

"Hast du gemerkt, dass Malfoy das lieben wird", sagte ich mürrisch.

„Oh, du hast recht!", sagte Ron. „Er wird überglücklich sein. Ich kann den Kerl jetzt schon hören".

„Was machen wir, Harry?", fragte Ron wieder.

Ich konnte ihn nur anstarren. Ich hatte keine Ahnung, was wir tun sollten, oder ob es etwas gab, dass wir tun konnten.

Eines was ich wusste war, dass ich es nicht mochte mich so hilflos wie jetzt zu fühlen. Ich würde das nicht einfach so lassen können. Sie brauchte mich, ich war mir sicher. Ich konnte nicht, nein ich würde sie nicht im Stich lassen.