Arthus, ja das mit Ron läuft ziemlich doof und das dürft ihr auch noch lesen. Das ganze wurde nicht gerade sehr geschickt von Harry angegangen.

Schatten.Licht, so so ein Schwarzleser (grins), das macht doch nix, Hauptsache die Geschichte gefällt dir. Außerdem brauchst du dich nicht schämen, weil du ein H/Hr Fan bist. Ich bin es auch!! Hast du eigentlich schon meine eigenen H/Hr FFs gelesen? Wenn du doch so verrückt nach H/Hr Stoff bist. (zwinker)

laser-jet, schön, dass es dir gefällt. Viel Spaß beim weiterlesen.

Kapitel 8 Complicated

(Harry)

Irgendwie hatte ich es geschafft kurz nach 8 Uhr zurück in den Gemeinschaftsraum zu kommen. Da alle bereits im Unterricht waren, war der Gemeinschaftsraum glücklicherweise verlassen. Mit einem raschen Blick auf meine Uhr, reinigte ich das Durcheinander von Asche und Ruß das auf dem Boden verstreut war und meine Kleidung. Ich war schnell in meinen Turm hinaufgerast und hatte meine Schuluniform und meinen Umhang angezogen. Innerhalb von Sekunden hatte ich mich angezogen, griff nach meiner Tasche und rannte durch das Portraitloch in Richtung von Professor McGongalls Klassenzimmer. Ich wusste, sie würde nicht erfreut sein.

Nicht erfreut, war untertrieben. Sie war förmlich außer sich vor Wut, als sich atemlos ins Zimmer stürzte. Die ganze Klasse drehte sich um und beobachtete, wie ich zu meinem Tisch lief. Doch sie ließ mich nicht so einfach vom Haken. Kurz bevor ich mich setzte stand sie über mir.

„Schön, dass sie sich zu uns gesellen, Potter", sagte sie und schenkte mir einen Blick der gemischt war mit Enttäuschung und Missachtung. „Es tut mir so leid, dass wir den Unterricht nicht auf ihre Zeit festgesetzt haben, aber es ist so nett von ihnen zu uns zu kommen, wenn sie bereit waren uns mit ihrer Anwesenheit zu beehren. Ich verlasse mich darauf, dass sie eine gute Erklärung haben, warum sie fast vierzig Minuten zu spät zum Unterricht kommen."

„Es tut mir leid, Professor", murmelte ich. Sie trat zurück und ich konnte meinen üblichen Platz neben Ron einnehmen.

„Ich warte", sagte sie.

„Ich...äh...hab einen frühen Morgenspaziergang gemacht und die Zeit vergessen", sagte ich schüchtern.

"Nun, ihre Verspätung zwingt mich 5 Punkte von Gryffindor abzuziehen", sagte sie. „Sehen sie zu, dass das nicht wieder passiert, Potter."

Mit einem weiteren herabsetzenden Blick in meine Richtung, drehte sie sich um, um die Stunde zu Beenden. Ich atmete erleichtert aus, dass sie meine Geschichte abgekauft hatte. Ich muss zugeben, sie war sehr lahm, aber ich hatte sie doch hinters Licht führen können. Schnell griff ich nach einem Pergament und meiner Feder aus meiner Tasche, aber das war nur zur Show. Ich wusste, ich würde mich nicht drauf konzentrieren können, was McGongall sagte. Ich war zu beschäftigt damit, meinen Besuch bei Hermine in meinen Kopf wieder abzuspielen. Es war so toll gewesen, sie wieder zu sehen. Ich würde das alles wieder tun, nur um die Überraschung und die Freude in ihren Augen zu sehen, als sie aufwacht und mich in ihrem Schlafzimmer entdeckte.

In den fünf Jahren, die ich sie kannte, waren sie und ich viele male zusammengewesen, alleine und in der Gesellschaft von anderen. Wir kannte die Blicke des anderen und den Klang unserer Stimmen. Wir wussten, wann wir den anderen alleine lassen sollten und wann wir ein freundliches Ohr oder eine Schulter anbieten sollten. Das ist es, was bei Freunden geschieht. Doch diesmal, war es, gelinde gesagt, anders gewesen. Alles an diesem Besuch war anders gewesen.

Ich nehme an, ich könnte es dem zuschreiben, dass ich sie monatelang nicht gesehen hatte, aber ich wusste es besser. Es war nicht nur das. Vielleicht war es deswegen, weil sie mich geküsst hatte. Wenn es auch ein schneller Kuss auf die Lippen gewesen war, war es doch ein Kuss. Sie hatte mich schon vorher geküsst. Das erstemal war der Tag in Kings Cross gewesen, am Ende des vierten Jahres. Das hatte mich auch überrascht, aber es war nur ein Küsschen auf die Wange gewesen. Vielleicht interpretiert ich zuviel hinein. Nach dem ich gerade einen Rauswurf riskiert hatte, dafür, dass ich eine ungenehmigte Flohpulverbindung genutzt hatte, um sie zu besuchen. Ich hatte ich auch ein Geschenk gegeben. Wahrscheinlich hatte sie nur ihre Dankbarkeit gezeigt. Das war alles, oder?

Meine Gedanken an Hermine wurden jedoch unterbrochen, als ich spürte wie mir jemand einen Rippenstoß in die Seite versetzt und meinen Namen rief.

„Harry?"

Es war Ron. Ich richtete meine Aufmerksamkeit auf ihn und sah, dass der Rest meine Klassenkameraden damit beschäftigt war, dass Klassenzimmer zu verlassen. Ron sammelte seine Papiere und seine Feder ein.

„Hast du vor, den Rest des Tages hier mit McGongall zu verbringen?", fragte er und beobachtete mit einem Lächeln, wie ich schnell mein unberührtes Pergament und meine Feder einsammelte. „Ich würde dir davon abraten. Ich glaube nicht, dass du im Augenblick ihre Lieblingsperson bist."

"Ja, richtig", sagte ich und folgte Ron aus der Tür.

Wir begannen schweigend in Richtung Flitwicks Klassenzimmer zu laufen, doch Ron stellte mir die Frage, von der ich gewusst hatte, dass sie kommen würde.

„Bist du in Ordnung?", fragte er mich schließlich. „Ich meine, du warst weg, als ich heute morgen aufgewacht bin. Ich hab mir Sorgen gemacht."

„Ja, mir geht's gut", sagte ich abwesend. „Weißt du, du fängst jeden Tag an, dich mehr und mehr wie deine Mutter anzuhören. Es muss eine ganz vollkommene Sache sein. Ich glaube es geht in deinen Kopf." (?)

"Halt die Klappe, Harry", sagte. „Ernsthaft, wo bist du heute morgen hingegangen?"

„Es ist, wie ich es McGongall gesagt habe, Ron", sagte ich. „Ich bin heute Morgen früh aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen, also dachte ich, ich geh spazieren. Das wars."

Ich konnte sehen, dass er die Geschichte mir nicht abkaufte. Lügen war nie meine stärkste Seite gewesen.

„Bist du sicher, dass das alles ist?", fragte er mich, als mir die letzte Ecke umrundeten, ehe wir das Klassenzimmer erreichten.

Ich nickte und zu meiner großen Erleichterung, fragte er nicht weiter. Sobald wir das Zimmer betraten, nahmen wir unsere Plätze ein und Ron begann eine Unterhaltung mit Dean und Seamus. Als ich mich setzte, musste ich wieder an Hermine denken. Egal was ich versuchte, ich konnte nicht aufhören über sie nachzudenken. Ich erinnerte mich, wie mein Herz bei ihrem Anblick schneller geschlagen hatte, als sie tiefschlafend in ihrem Bett lag. Sie hatte so friedlich ausgesehen, so ruhig, so...schön.

„Nein, nein", sagte ich mir selbst. „Dies ist Hermine. Hermine. Sie ist meine Freundin! Ich kann nicht so über sie denken." Doch dann wieder, wie gut hat es sich angefühlt, zu sehen, wie sie mich anlächelte? Wie gut hatte es sich angefühlt, sie zu umarmen? Wie gut hatte es getan sich all das Zeug von der Seele zu reden? Ich wusste, dass von allen, sie diejenige war mit der ich dies teilen konnte. Ich fühlte mich wohl bei ihr. Ich wusste, sie verstand mich. Sie verstand immer.

Das war nicht angemessen. Ich sollte aus vielen Gründen nicht so an sie denken. Zum einen war sie meine Freundin. Zum zweiten vermutete ich, dass Ron für sie Gefühle hatte. Drittens ich hatte andere Dinge, die meine Zeit beschäftigten. Wenn ich zuließ, dass ich darüber nachdachte, öffnete ich eine größere Dose Würmer, als ich drauf vorbereitet war.

(Hermione)

Ich erwachte irgendwann nach 7 Uhr. Um ehrlich zu sein, ich hatte nicht geschlafen, seid ich mich von Harry verabschiedet hatte. Wie konnte ich erwarten danach zu schlafen? Ich konnte nicht glauben, dass er das getan hatte! Was ich noch weniger glauben konnte war, wie hatte ich so schamlos sein können, ihn so zu küssen, wie ich es getan hatte. Ich war besorgt, dass ich vielleicht einen Fehler gemacht hatte. Trotz meiner Besorgnis darüber, konnte ich nicht aufhören zu lächeln.

Ich duschte rasch, zog mich für die Schule an und blickte auf meine Anrichte wo die Kette und das Amulett glitzernd lagen. Es war wirklich das außergewöhnlichste Geschenk, dass mir je jemand geschenkt hatte. Ich blickte darauf und lächelte, bevor ich es um meinen Hals legte und den Verschluss schloss.

„Hermine!", rief meine Mutter vor der Tür. „Du hast vor in die Schule zu gehen, oder? Du musst dich in Bewegung setzten."

„Ich bin fertig", sagte ich schnell und öffnete meine Tür. Meine Mutter sah überrascht aus, mich angezogen und fertig zu sehen. Ihre Stimme nach, denke ich dass sie mich schmollend in meinem Pyjama erwartet hatte.

„Oh, gut", sagte sie. „Unten ist noch etwas Toast und Marmelade für dich und frischer Orangensaft."

„Okay", sagte ich und griff nach meiner Büchertasche. Ich schenkte meiner Mutter ein breites Lächeln, bevor ich mühelos an ihr vorbeiging.

„Es ist ein wunderschöner Tag, nicht wahr?"

„Äh, ja", sagte sie und folgte mir die Treppe hinab. „Fühlst du dich gut?"

„Ausgezeichnet", sagte ich. "Ich bin absolut in Ordnung!"

Sie blickte immer noch skeptisch drein, als sie beobachtete wie ich am Küchentisch Platz nahm und selbst etwas Toast und Marmelade nahm. Ich lächelte meinen Vater freundlich an, der an einer Tasse Kaffe nippte und über die Morgenzeitung blickte.

„Guten Morgen, Daddy", sagte ich.

„Guten Morgen, Liebes", sagte er. Ich sah, wie er und meine Mutter nervöse Blicke tauschten. Ich unterdrückte den Drang, ihnen zu sagen dass sie nicht auf die Idee kommen sollten, dass ich schließlich mit der Lage zurechtkommen würde. Gerade jetzt war ich zu glücklich, um mich darüber zu sorgen. Dies war der einzige Sonnenstrahl den ich seit Wochen hatte. Sie würden mir das nicht verderben. Nichts würde mir das verderben.

„Ich habe vergessen, was für ein schönes Lächeln du hast", sagte mein Dad. „Wir haben das so lange nicht gesehen. Ich hoffe es bleibt erhalten."

„Ich auch", sagte meine Mutter.

"Es geht definitive bergauf", sagte ich. „Die Dinge werden bald wieder normal sein. Ihr könnt darauf zählen."

Mein Vater strahlte mich an. „Ich bin so froh zu hören, dass du das sagst!"

Schweigend aßen wir unser Frühstück. Mein Vater las seine Zeitung fertig , meine Mutter las eine Zeitschrift und ich dachte über Harry nach.

„Das ist eine hübsche Kette, Hermine", sagte meine Mutter. „Wo hast du die her? Ist sie neu? Ich kann mich nicht erinnern, sie vorher schon mal gesehen zu haben."

Mein Lächeln schwand. „Oh, du meinst diese Kette?", geistesabwesend legte ich meine Finger auf das Amulett. „Weißt du noch, wie ich und Kit vor einigen Tagen zum Einkaufszentrum gegangen sind? Ich hab sie in einem der Läden gefunden."

„Sie ist schön", sagte sie. „Sie sieht schön an dir aus."

Ich strahlte sie an. „Danke! Ich hab mich von dem Augenblick an, da ich sie sah, in sie verliebt."

Sie lächelte und blickte auf ihre Uhr. „Wir sollten besser gehen, Robert."

„Ja", sagte er. „Komm, Hermine. Wir fahren dich."

Der Schultag ging wie betäubt an mir vorüber. Ich nahm den Bus nachhause, lief den Weg zu unserem Haus hoch und sah Kit auf den Eingangsstufen sitzen.

„Hey", sagte sie.

"Hey", sagte ich.

„Wie war dein Tag?", fragte sie mich. „Meiner war durchschnittlich. Jemand hat den Feueralarm vor der fünften Stunde ausgelöste und wir haben den Rest des Nachmittags draußen verbracht."

„Das ist gut", sagte ich etwas benommen.

"Ja", sagte Kit, offensichtlich hatte sie bemerkte, dass ich kein Wort von dem gehört hatte, was sie gesagt hatte. „Und ich denke darüber nach, die Schule zu beenden und einem Zirkus beizutreten, wo ich hoffe eine Akrobatin zu werden und die bärtige Dame zu heiraten."

"Das ist schön", sagte ich. „Warte einen Moment...was?"

„Wo warst du gerade?", fragte sie.

"In der Schule", sagte ich, nahm meinen Schlüssel aus meinem Rucksack und öffnete die Tür. Ich hielt sie für Kit auf um durch zulaufen und folgte ihr. „Wo sollte ich sonst sein?"

„Nein", sagte Kit. „Du warst gerade in einer anderen Welt. Tatsächlich, hast du breit gelächelt, ich wusste nicht, dass du so viele Zähne hast. Schütte dein Herz aus Mädchen. Was ist passiert?"

„Halt dich fest", sagte ich und hielt Kits Arm fest. Ich sah mich im Haus um und rief laut. „Mom? Dad? Seid ihr da?"

Es kam keine Antwort. Mit einem verschwörerischen Blick auf Kit führte ich sie in die Küche und setzte mich neben sie an die Bar.

„Was ist das große Geheimnis?", fragte sie mich.

„Harry war da", sagte ich und strahlte sie an.

„Er ist den ganzen Weg von London hier hergekommen, um dich zu besuchen?", fragte sie mich, ein Lächeln kroch über ihr Gesicht. „Hermine! Das ist fantastisch! Kein Wunder bist du so glücklich!"

Ich konnte nur nicken.

„Wow", sagte sie. „Für wie lange ist er hier? Wann werde ich diesen Kerl kennen lernen?"

Ich erstarrte. „Nun, du wirst ihn nicht kennen lernen. Er war nicht sehr lange hier. Meine Eltern wissen nicht mal, dass er da war. Sie wären wahrscheinlich ausgeflippt, wenn sie wüssten, dass er hier war."

„Ich verstehe nicht, warum deine Eltern so gegen ihn sind. Ich meine, er klingt wie ein toller Typ", sagte Kit. „Die meisten Eltern würden sich für ihre Tochter freuen, dass sie so einen Typen kennt."

„Nun, sie mögen ihn", sagte ich. „Sie mögen das Umfeld nicht in dem er und ich leben."

„In welcher Art Umfeld lebt ihr?", fragte Kit verwirrt.

„Das ist kompliziert", sagte ich.

Ein Teil von mir wünschte, ich könnte Kit alles erzählen. Sie würde mir wahrscheinlich ins Gesicht lachen, wenn ich ihr die Wahrheit erzählen würde. Immerhin war sie eine Muggel. Doch sie war meine einzige wahre Freundin hier. Ich hatte Angst, dass wenn ich ihr die Wahrheit erzählte, sie vor mir weit davon laufen würde und ich niemanden hier hätte.

Die Wahrheit war, dass ich vor Harrys Besuch, beinah die Hoffnung aufgegeben hatte je wieder zurück nach Hogwarts zu kommen. Ich hatte selbst resigniert und glaubte dies wäre das Los, dass ich meinem Leben hätte und müsste damit umgehen. Ich fühlte mich, als ob ich sonst nichts tun könnte, doch Harry überzeugte mich, dass noch nicht alles verloren war. Er kümmerte sich um mich. Er war ein großes Risiko eingegangen, mit dem was er letzte Nacht getan hatte. Er hätte das nicht tun müssen, aber er hatte es getan. Letzte Nacht, hatte er mit etwas anderes als eine Kette gegeben. Er hatte mir meinen Glauben zurückgegeben. Ich würde das brauchen, wenn ich das hier durchstehen wollte.

„Kompliziert?", fragte Kit mich. „Nun, das kann ich verstehen. Whoa! Sieh dir diese Kette an! Hermine!"

"Es ist ein spätes Geburtstagsgeschenk von Harry", sagte ich strahlend.

„Oh mein Gott!", rief sie auf. „Sie ist wirklich schön."

„Danke", sagte ich. „Das denke ich auch. Ich konnte es nicht glauben, als er sie mir gab. Ich hatte so was nicht erwartet. In der Vergangenheit, hatte er mich immer ein Buch oder so was geschenkt, weil er weiß, wie gerne ich lese."

„Nun, ganz richtig, das ist anders", sagte Kit. „Ich glaube, dein Mr. Potter denkt eine Menge mehr an dich, als du glaubst."

„Wirklich?", fragte ich sie.

„Leute, die sich als gute Freunde betrachten, machen sich auch nicht solche Geschenke wie diese", sagte Kit mit einem Lachen. „Ich glaube nicht, dass ich meinen Eltern je ein solch hübsches Geschenk gemacht habe. Es ist nur eine Frage der Zeit, Hermine."

„Es ist kompliziert", sagte ich.

„Nun, ich denke es wird mit jeder Minute klarer", sagte Kit.

Ich hoffte, dass sie recht hatte.