-Harry Black Potter, schön, dass dir die Geschichte so gut gefällt. Ich finde sie ebenfalls fantastisch und ich bin geehrt, dass Amynoelle mir die Erlaubnis gegeben hat, sie zu übersetzen. Ich weiß, welche Webseite du meinst, dort hab ich sie immer hingeschickt (auf manchen Seiten/Foren nenne ich mich auch Steffi A). Aber irgendwie wird dort nichts mehr geupdatet und ich weiß nicht ob sich das noch ändern wird. Daher poste ich die Übersetzungen jetzt hier. Viel Spaß beim weiterlesen. Da ich sowohl diese FF, als auch die Fortsetzung bereits fertig übersetzt habe, wird es zügig voran gehen. Aktuell bin ich gerade dabei den dritten Teil zu dieser FF zu übersetzen. winke,winke Steffi
Kapitel 15 I Did It
Es war eine Woche her, seit der Unfall passiert war. Der Abschied von Hermine im Krankenhaus war schwer gewesen. Sie zurück zu lassen war nie einfach gewesen und seit wir uns unsere Gefühle für einander gestanden hatten, war es noch schwerer gewesen als wir uns hatten vorstellen können. Zu wissen, dass erwartet wurde, dass sie wieder vollkommen genesen würde, verminderte den Schlag. Was beschwerlicher war, war dass ich keine Ahnung hatte was ihre Eltern als nächstes tun würden. Es half, dass ihre Mutter jetzt mehr auf unserer Seite zu sein schien.
Wie man erwarten konnte hatten Ron und ich nach unserer Rückkehr nach Hogwarts den größten Streit, den wir je in unserer gesamten Freundschaft gehabt hatten. Wir beide sagten einige abscheuliche Dinge und ich bezweifelte, dass es je wieder so wie früher sein würde.
In der Nacht als wir zur Schule zurückkehrten, war es ziemlich spät gewesen, fast Mitternacht. Lupin sah zu dass Ron und ich zurück zu unserem Gemeinschaftsraum gingen und verließ uns, um Dumbledore über die Neuigkeiten von Hermine zu unterrichten. Sobald wir beide durch das Portraitloch geklettert waren, ging er auf mich los. Da es spät war, war der Gemeinschaftraum glücklicherweise verlassen. Der Raum war fast dunkel, bis auf das Licht vom Kamin, wo ein helles Feuer brannte und das Holz in den Flammen knackte.
„Du hast Nerven, weißt du das?", begann er.
Ich drehte mich um, um ihn anzusehen und sah das Zorn auf seinem Gesicht geschrieben stand.
„Ron, können wir das jetzt nicht lassen? Schau, wir sind beide müde. Wir können Morgen alles viel klarer sehen und wir können dann darüber reden, ok?", fragte ich ihn.
„Du hast verdammt recht, wir werden jetzt darüber reden", sagte er hitzig. „Ich denke es ist höchste Zeit, dass wir darüber reden. Wolltest du es mir erzählen, hä? Wann sollte ich es erfahren? Wenn du und Hermine in einer Anzeige des Tagespropheten eurer Verlobung bekannt gebt? Das war der spaßige Teil, nicht? Es vor mir geheim zu halten? Noch eine weitere Sache, die du mir über bist."
"Du verstehst nicht, Ron", sagte ich und unterbrach hin, doch er hielt seine Hand hoch.
„Hattet ihr zwei eine schöne romantische Zeit zusammen? War euer Abschied herzzerreißend? Der Tagesprophet würde eine große Geschichte daraus machen, denkst du nicht? Ich kann es schon sehen, Der tragische Held und seine Jungfer in Verzweiflung. Ich sollte eine Menge Kopien kaufen."
Ein Blick auf ihn und ich wusste, dass er gerade erst angefangen hatte. Ich zappelte ungemütlich herum, als ich ihm zuhörte.
„Warum sie, Harry?", fragte er. „Kannst du mir das sagen? Du könntest wahrscheinlich jedes Mädchen in der Schule haben, aber nein. Du musst hinter der her sein, die ich haben will. Du bist hinter der her, die ich haben will, einfach weil du es kannst, richtig? Wahrscheinlich würdest du ihr keinen zweiten Gedanken schenken, wenn ich dir nicht erzählt hätte, was ich für sie empfinde."
„Warte, Ron", sagte ich und spürte wie mein eigener Zorn an die Oberfläche kam. „Du hast keine Ahnung, was passiert ist."
„Nun, natürlich habe ich das nicht", erwiderte er. „Du hast mich die ganze Zeit angelogen."
„Würdest du mir zuhören?", fragte ich. „Um Merlins Willen! Ich hab dir zugehört was du zu sagen hast und wenn du mir eine Chance geben würdest es zu erklären..."
Ich atmete tief ein und sah ihn an. Er kreuzte die Arme und sah mich an, als ob es ihn nicht kümmern würde, was ich zu sagen hatte, aber ich fuhr fort.
„Ich liebe sie, Ron", sagte ich. „Ich liebe sie, okay? Nicht, weil du glaubst du Gefühle für sie hast oder weil ich dir etwas wegnehmen will. Was mit Sirius geschah und ihre Abwesenheit hat dazu geführt dass ich entdeckte, was für eine großartige Person sie ist. Als ich die Gelegenheit hatte, Zeit mit ihr zu verbringen, entdeckte ich Gefühle von denen ich nicht wusste, dass ich sie hatte, aber ich habe sie, Ron."
„Ich weiß, ich hätte dir sagen sollen, dass ich sie gesehen habe", fuhr ich fort. „Es war sehr selbstsüchtig von mir das zu tun, das gebe ich zu."
„Das ist der größte Mist, den ich je gehört habe", sagte er. „Du erwartest doch nicht wirklich, dass ich das glaube, oder? Ich meine, jetzt mach mal halblang, Harry. Alles was ich je wollte, hast du für dich selbst bekommen, noch ehe ich überhaut eine Chance hatte es zu bekommen."
„Nicht das wieder", sagte ich zornig. „Weißt du ich bin es leid und müde wie auf Eiern zu laufen, wegen dir. Die Dinge funktionieren nicht wie du willst und angeblich ist es meine Schuld. Ja, Ron, ich hab das alles geplant. Ziemlich hinterhältig von mir, nicht wahr? Du hast mich ertappt. Ich vermute ich bin sonst noch an allem Schuld."
"Was soll ich denn sonst denken? Schau was alles passiert ist, oder? Hermine hat recht mit dem was sie letztes Jahr über dich gesagt hat, als sie sagte du hättest dieses Menschenrettungs-Ding, oder? Du bist der große Retter, oder? Niemand sonst kann es tun. Du musstest den Stein der Weisen retten. Du musstest meine Schwester retten, richtig? Du warst es der Sirius zur Flucht mit Seidenschnabel verhalf? Du warst es, der das Trimagisch Turnier gewonnen hat?"
„Ich hätte das alles gerne dir überlassen, wenn du es willst!", erwiderte ich. „Ich wollte nie etwas davon, du blöder Idiot! Wenn ich die Wahl hätte, hätte ich liebend gern meine Mum und meinen Dad zurück und würde ein normales Leben führen, aber nein, das kann ich nicht. Wenn du willst, dass die Leute dich die ganze Zeit dumm anglotzen wegen dieser blöden Narbe, dann kannst du sie haben, Ron. Ich wollte es nie! Und dann hab ich rausgefunden, das ich von Anfang an keine Wahl hatte! Das alles war in dieser..."
Ich stoppte mich selbst. Ich wollte die Prophezeiung nicht mit Ron teilen. Gerade jetzt, fand ich es hart dem Drang zu wiederstehen ihn nicht zu schlagen.
„Was?", fragte er. „Was wolltest du sagen?"
„Nichts", antwortete ich und machte mich auf den Weg zu den Treppen zu den Schlafsälen hinauf. „Ich bin es leid, Ron. Ich geh ins Bett. Wenn du aufhörst mir an allem die Schuld zu geben, was in deinem Leben falsch läuft, dann können wir vielleicht reden."
Damit drehte ich mich um und stieg die Treppe zu unserem Zimmer hinauf. Ich blickte nicht zu ihm zurück.
Das war sieben Tage her. Wir hatten kein Wort mehr miteinander gesprochen. Wir entwickelten einen Zeitplan, dass wir nicht zur selben Zeit in unserem Schlafsaal waren, außer wenn wir schliefen. Wir saßen im Unterricht von einander entfernt und mieden einander um jeden Preis während der Mahlzeiten. Quidditchtraining war eine andere Geschichte. Wir mussten uns während dieser Zeit ertragen, aber wir taten es mit großem Widerwillen. Lasst mich sagen, es war ziemlich angespannt in diesen wenigen Stunden. Katie war sehr böse auf uns und hatte uns beide beiseite genommen um uns zu sagen, dass wir uns zusammenreißen müssten, was immer nervte müsse hinter dem Wohl des Teams stehen. Wir stimmten zu und versuchten miteinander auszukommen, aber wir sprachen nicht miteinander. Es war fast, als wären wir nie Freunde gewesen.
Als ich drauf baute von Ron weg zu bleiben, dachte ich an Hermine. Ich konnte noch hören wie sie sagte, dass auch sie mich liebte. Gott, ich vermisste sie so sehr. Doch es gab nichts was ich dagegen tun konnte. Mit dem sprichwörtlichen Spielball waren jetzt ihre Eltern am Zug. Wenn sie hierher zurück kommen würde, würde es an ihnen liegen.
Es würde keine weiteren verdeckten Besuche über das Flohnetzwerk geben. Dumbledore hatte nach meiner Rückkehr vom Krankenhaus dem einen Riegel vorgeschoben. Er sagte mir, wenn ich nicht wegen meiner Aktivitäten bestraft werden wollte, musste ich ihm mein Wort gegeben, dass ich mich nicht mehr davon schleichen würde, wie ich es getan hatte. Widerwillig gab ich ihm mein Wort.
Bevor ich sie verließ hatte ich auch Hermine versprochen es nicht wieder zu tun. Sie hatte Angst gehabt, dass ich dafür rausgeworfen werden könnte, und sie erinnerte mich, dass es wichtigere Dinge gab am die ich denken musste. Ich argumentierte, dass es für mich nichts wichtigeres gab als sie, aber sie bat mich ihr zu versprechen dass ich nicht wieder solchen Ärger suchen würde.
Am Samstagmorgen erwachte ich ein bißchen später, als gewöhnlich. Ich schob die Bettdecke weg und griff in Richtung Nachttisch, um meine Brille aufzusetzen. Als ich mich im Zimmer umblickte, sah ich dass es verlassen war, bis auf Neville der auf seinem Himmelbett saß und seine Kröte Trevor im Arm hielt.
"Was ist los Neville?", fragte ich.
„Trevor", sagte er und sah auf.
„Was ist denn mit ihm?", fragte ich und lehnte mich für einen genaueren Blick vor. Er sah vollkommen in Ordnung für mich aus.
"Du wirst es sehen", sagte Neville verdrießlich. „Schau nur."
Wir standen einige Sekunden da und starrten auf die Kröte, die nicht viel tat. Ich wollte etwas zu Neville sagen, als es passierte. Trevor begann zu quaken und herauskamen Seifenschaum und Blasen.
"Wie ist das passiert?", fragte ich und blickte die Kröte ehrfürchtig an.
„Die Hauselfen haben ihn zufällig mit der Wäsche zusammen gepackt", sagte Neville. „Seit her quakte er Seife und Blasen hervor."
„Oh",
sagte ich und beobachtete wie Trevor ein weiteres mal quakte und
diesmal lies er einen See voller Blasen raus die auf Nevilles Bett
fielen.
„Du solltest ihn vielleicht hinunter zu Hagrid bringen
und ihn ansehen lassen", sagte ich hilfreiche. „Wahrscheinlich
kann er Trevor direkt vor dir in Ordnung bringen."
Neville nickte. „Du hast wahrscheinlich recht. Danke, Harry."
Ich nickte und beobachtete, wie Neville Trevor in seine Tasche stopfte.
"Wo sind alle?", fragte ich, als ich zum meinem Nachttisch zurück lief und ein Handtuch und eine Zahnbürste hervorholte.
„Seamus und Dean haben Ron zu einem Quidditchspiel vor dem Frühstück überredet", sagte Neville. „Sie sind vor über 30 Minuten gegangen. Willst du das ich auf dich mit dem Frühstück warten?"
„Ja", sagte ich. „Warum gehst du nicht runter und bringst Trevor zu Hagrid, während ich duschen gehe. Wir können uns dann in 20 Minuten im Gemeinschaftsraum treffen?"
Neville nickte: „Okay",
Eine halbe Stunde später waren Neville und ich auf dem Weg in die Große Halle um zu frühstücken. Es war ein Hogsmead Wochenende und ich hatte nicht vor hinzugehen, also hatte ich mich nicht eingetragen. Ich hoffte Ron hatte es, so das ich nicht um ihn herum sein müsste. Zu meiner Bestürzung saß Ron an unserem Haustisch in der Großen Halle zusammen mit Dean und Seamus. Sie redeten lebhaft über einem Teller mit Eiern, Speck und Toast als Neville und ich uns ihnen näherten.
Dean und Seamus begrüßten uns freundlich, doch Ron starrte mich einfach an, als ich gegenüber von Seamus platz nahm, der neben Ron saß.
„Oi", sagte Ron zu Neville. „Neville kannst du mir den Toast reichen? Außer natürlich, wenn Harry welchen will, weil ich welchen haben will."
Ich blitze ihn an.
Neville sah uns beide an, bevor er Ron den Teller mit Toast reichte.
„Danke, Kumpel", sagte Ron.
„Harry", sagte Dean und versuchte das Thema zu wechseln. "Kommst du mit uns nach Hogsmead?"
Ich wollte ihm gerade antworten, als Ron sich einfach einmischte. „Nein, ich glaube Der-Junge-der-lebt wird über seine Freundin nachdenken, deren Eltern sie von ihm fernhalten, damit sie in Sicherheit ist."
Ich ließ wütend meine Gabel fallen.
"Was zur Hölle willst du damit sagen?", fragte ich grollend.
„Du weißt verdammt gut, was es bedeutet", sagte Ron, ließ seine Gabel fallen und stand vom Tisch auf. „Wisst ihr was, auf einmal bin ich nicht mehr sehr hungrig."
Die vier beobachteten, wie er wütend aus der Großen Halle stürmte.
„Er ist wirklich wütend", sagte Neville zu mir.
„Meinst du?", antwortete ich sarkastisch.
Ich merkte, wie Neville mit bei meiner Bemerkung beleidigt ansah.
„Es tut mir leid, Neville", sagte ich. "Er macht mich manchmal nur so wütend."
„Er wird bald drüber weg kommen", sagte Dean.
„Hermine ist nicht der einzige Fisch im See", sagte Seamus zwischen zwei Happen Eier. „Ich meine selbst Crabbe und Goyle hätten Ron sagen können, dass er um Hermine eine verlorene Schlacht kämpft. Jeder mit ein bisschen Hirn weiß, dass sie seit langem nur Augen für dich hat."
Ich fühlte mich ein bisschen besser, als wir unser Frühstück beendet hatten. Ich war immer noch wütend auf Ron, aber ich versucht nicht an ihn zu denken. Ich versuchte etwas positives zu denken. Wie gewöhnlich, drehte es sich dabei um Hermine. Wieder betete ich im Stillen, dass es einen Weg geben würde, damit sie zurück kommt. Mit jedem verstrichenen Tag erschien es jedoch weniger wahrscheinlich.
Trotz Dumbledores Beteuerung das dies streng geheim bleiben würde, fanden die Dinge gewöhnlich einen Weg um in Hogwarts die Runde zu machen. Innerhalb von ein paar Tagen, gingen die Gerüchte um, was mit Hermine passiert war und wie ich aus der Schule geschlichen war, um sie zu sehen. In den vergangen Tagen hatte ich Pavarti und Lavendar belauscht wie sie quietschten, wie romantisch es von mir war, das für Hermine zu tun. Ich war beschämt, als ich ihre Unterhaltung darüber hörte und wurde rot, als sie vor mir darüber schwärmten.
Als ich das Frühstück beendet hatte, verabschiedete ich mich rasch von Dean, Seamus und Neville, die alle nach Hogsmead gingen. Ich machte mich auf den Weg zurück in den Gemeinschaftsraum. Warum ist es so, dass wen man jemanden am wenigsten sehen will, das sie immer auftauchen und sich lustig zu machen?
Während ich keine Antwort auf diese Frage habe, kam der Beweiß dieser Aussage in Form von Draco Malfoy, der nicht wie gewöhnlich von Crabbe und Gyole begleitet wurde, jedoch von Pansy Parkinson, direkt auf mich zu.
Ich versuchte so zu tun, als wenn ich ihn nicht sehen würde, ich versuchte schneller an ihm vorbeizugehen, aber er erfasste ziemlich schnell was ich zu tun versuchte und ich wusste er würde mich nicht so einfach vorbeilassen.
„Potter", sagte er hochmütig. „Es ist eine Schande wegen Granger. Wirklich."
Ich hielt mitten in meinem Weg inne.
"Was willst du Malfoy?", fragte ich und drehte mein Gesicht zu ich. Er lächelte mich spöttisch an und Pansy stand direkt neben ihm.
"Ich sagte, dass es eine Schande wegen Granger ist", sagte er.
„Willst du mich veräppeln?", fragte ich.
"Nein, natürlich nicht", sagte mit einem Lachen. „Es ist eine Schande, dass das Auto sie nicht erledigt hat. Oh gut, zumindest ist sie aus dieser Schule draußen."
Er öffnete den Mund um noch etwas zu sagen, aber ich ließ ihn kein weiteres Wort äußern. Es war als ob als meine Wut und meine Frustration rauskommen mussten und Malfoy war die unglückliche Zielscheibe. Ich umrundete ihn sofort und schlug ihn mit aller Macht auf die Nase. Er fiel nach hinten gegen die Wand und Pansy sprang beiseite, beobachtete wie ihn erneut in den Magen schlug.
„Malfoy", sagte ich über ihn stehend, als er vor Schmerz zusammen zuckte. „Wenn du je wieder etwas über Hermine sagst, sorge ich dafür, dass du dir wünschst nie geboren worden zu sein. Du verdienst es nicht ihren Namen zu sagen, du dreckiger Sohn einer Hure. Du verdienst es nicht!"
Ich schenkte ihm einen letzte Blick, bevor ich mich umdrehte und weglief. Pansy schluchzte als sie über ihm stand.
"Du hast seine Nase gebrochen!", schrie sie mir hinter her.
"Es ist ein Fortschritt", sagte ich als ich von den beiden weglief.
Das fühlte sich gut an. Nein, das fühlte sich verdammt gut an.
