Kapitel 16 Ordinary Day

Eine Woche war seit dem Unfall vergangen... Ich war immer noch im Krankenhaus. Ja, ich weiß ich hatte noch einige Schnittwunden und Schrammen und es tat noch weh, aber aus Liebe zu Gott, würde mich bitte von diesem Ort wegbringen! Ich hatte genug Wackelpudding und etwas das sich Hamburger Surprise nannte für den Rest meines Lebens. Ich bin durchgecheckt, geröngt und beobachtete worden. Ich glaube man kann mich gut und sicher als gesund entlassen. Jeden Tag, an dem Dr. Reynolds kommt und nach mir zu sehen, frage ich ihn ob heute der Tag ist, an dem ich endlich nach Hause darf. Jeden Tag grinst er und sagt: „Wir werden sehen."

Versteht mich nicht falsch. Ich genieße es wirklich nicht in die Ramsey Preparatory Schule zu müssen. Lass mich sagen, dass es wie ein Picknick ist, selbst wenn ich mich dafür von einem Auto anfahren lassen musste. Nein, es ist nicht sehr lustig. Ich sollte über so etwas keine Witze machen. Doch so wie die Dinge sich in den vergangen Monaten für mich gewesen waren war es entweder zum Lachen oder zum Weinen.

Meine Beziehung zu meinen Eltern war besser, besonders zu meiner Mutter. Jetzt fühlte ich mich, als wenn sie auf meiner Seite wäre. Ich glaube sie war beeindruckt davon was Harry sich abgefordert hatte, um mich zu sehen. Sie hatte mir sogar erzählt, was für schreckliche Sorgen er sich um mich gemacht hatte. Sie sagte sie hätte in seinen Augen sehen können, wie sehr er mich mag. Es schien fast alles hätte es einen Nutzen, dass dies alles passiert war.

Doch ich drängte mein Glück nicht. Ich wusste, dass ich kurz davor stand, das zu bekommen, was ich wollte und ich konnte den Fortschritt den ich gemacht hatte nicht riskieren, in dem ich weiter darauf rumritt, dass ich zurück zur Schule wollte und wie unglücklich ich hier war. Sie wussten dass alles. Es würde meinem Fall nur schaden, wenn ich bei dem Thema drängelte. Ich war so nah dran, ich konnte es spüren.

Ich verbrachte meine Tage damit, einige Bücher und Zeitschriften zu lesen, die mir meine Mutter von zu Hause mitgebracht hatte. Sie hatte sogar „Die Geschichte Hogwarts" ohne das Wissen meines Vaters hereingeschmuggelt. Es war therapeutisch gewesen das Buch durchzusehen und über meine Schule zu lesen.

Ich hoffte, dass Harry in Ordnung war. Bevor er mich verlassen hatte, ließ ich ihn versprechen keine weiteren riskanten Gelegenheiten wahrzunehmen. Bisher hatte er Glück gehabt, dass er nicht bestraft worden war, aber das Glück konnte ausgehen. Ich wollte nicht, dass er rausgeworfen wird, besonders jetzt, da ich nach Hause kommen könnte.

Harry. Wenn ich meine Augen schloss, konnte ich sein brilliantes, ansteckendes Lächeln sehen und seine schimmernden grünen Augen. Ich konnte noch das Gefühl in seiner Stimme hören, als er mir erzählte, dass er mich liebe. Er liebte mich! In einer Millionen Jahre hätte ich nicht geglaubt, dass das passieren könnte.

Manchmal fragte ich mich, ob er irgendwas davon getan hätte, wenn ich nicht von der Schule genommen worden wäre. Was wenn wir einfach wie gewöhnlich an die Schule zurück gekehrt wären... oder soweit bei einer Schule normal war mit Zügen voller Hexen und Zauberern, und die Dinge die selben wie immer gewesen wären? Hätte er mich bemerkt? Hätte er letztendlich gesehen, was die ganze Zeit vor ihm war?

Als ich solche Gedanken hatte, erinnerte ich mich selbst daran, dass es egal war, wie es gekommen war, das wichtige daran war, dass er auf diese Weise fühlte. Er fühlte auf dieselbe Weise für mich, wie ich für ihn. Es war unglaublich. Es war wirklich das kostbarste Geschenk. Ich konnte mich noch an diese Stelle in meinem Lieblingsfilm – Moulin Rouge – erinnern. Ich weiß, ich plappere hier, aber ich glaube wirklich, dass das wichtigste ist zu lieben und geliebt zu werden. Es war ein wunderbares Gefühl.

Es war toll gewesen Ron und Professor Lupin wieder zu sehen. Ich spürte, dass mit Ron etwas nicht in Ordnung war. Er schien ein kleines bisschen zurückhaltend zu sein, als wir unsere kleine Unterhaltung hatten, bevor er ging. Er war vor Harry reingekommen, um sich zu verabschieden.

„Ronald Weasley", hatte ich zu ihm gesagt, als er ins Zimmer lief. „Ich glaube, das sind Tränen in deinen Augen."

„Nein, das sind keine", antwortete er schüchtern. „Ich hab einfach was im Auge. Diese amerikanischen Krankenhäuser sind voller Staub, oder?"

Er setzte sich neben mein Bett. Er nahm meine Hand und sah mich einige Augenblicke an. Keiner von uns sagte ein Wort. Das Schweigen war ein bisschen peinlich.

„Was ist los?", fragte ich ihn.

„Nichts", hatte er geantwortete.

Ich kenne dich lange genug, um zu wissen, wenn dich etwas nervt, Ron", sagte ich. „Ich kenne dich und Harry so gut wie meinen Handrücken. Das ist so, wenn man mit jemanden befreundet ist."

„Freunde", sagte er. Seine Stimme klang ein bisschen kalt, als er das Wort sagte.

"Beste Freunde", sagte ich und drückte seine Hand ein bisschen fester.

„Wir, ähm, müssen bald gehen", sagte er. „Lupin sagte wir müssen bald fort, um zurück nach Hogwarts zu gelangen."

Ich nickte. „Ich weiß. Also wie hat dir dein erster Besuch in Amerika gefallen?"

„Nun, es war nicht wirklich ein Trip", sagte er, das Lächeln kehrte auf sein Gesicht zurück.

„Du benimmst dich in der Schule, oder?", fragte ich ihn. „Du bist immer noch Vetrauensschüler. Hast du den Erstklässlern geholfen? Du hast sie nicht „kleine-Leute" oder „Hosenscheißer" oder mein Favorit „nervende Rotznasen" genannt?"

"Sie verdienen es, Hermine", sagte er. „Wir können unmöglich so nervig gewesen sein, als wir 11 waren!"

„Ich glaube wir waren es", sagte ich. „Vielmehr weiß ich gewiss, dass du es warst."

„Nun, man macht Witze über ein cleveres Mädchen im ersten Jahre und man ist gebrandmarkt für sein Leben?", fragte er mich. „Ist das richtig?"

„Ja", sagte ich lachend, doch ich zuckt zusammen als ich Schmerz spürte.

„Du solltest dich wahrscheinlich etwas ausruhen", sagte er. „Du musst dich erholen und zurückkommen, wo du hingehörst, weißt du?"

„Das werde ich", sagte ich leise. „Würdest du mir einen Gefallen tun?"

„Für dich, tu ich alles", sagte er mit einem Lächeln.

Ich machte mir Sorgen um Harry und wie er mit der Prophezeiung klar kommen würde. Doch ich wusste, dass es nicht meine Aufgabe war Ron davon zu erzählen. Ich hoffte, dass Ron für Harry noch ein guter Freund sein würde, wenn die Zeit kam, wo er ihn wirklich brauchte.

„Pass auf Harry auf", sagte ich. „Er hat wirklich viel durchgemacht. Du weißt, ich kann dir wirklich nicht alles dazu sagen, weil es nicht meine Aufgabe ist, es dir zu erzählen. Ich bin sicher Harry, wird es dir erzählen, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, aber es ist wirklich ernorm, Ron."

Ich spürte, wie Rons Hand sich anspannte. Wenige Augenblicke später ließ er meine Hand los.

„Was geht zwischen euch beiden überhaupt vor?", fragte er mich schließlich.

„Es ist kompliziert", sagte ich leise.

Ich konnte mich noch daran erinnern, wie er sich danach angespannt hatte und wie unbehaglich es ihm zu sein schien. Er verabschiedete sich schnell von mir und trat bald darauf schnell den Rückzug aus meinem Zimmer an.

Rückblickend auf diese Gespräch war ich mir nicht sicher, warum ich Ron nichts über meine Gefühle zu Harry und umgekehrt erzählt hatte. Vielleicht war es, weil ich wusste, dass es noch genug Zeit für solche Dinge gab. Wenn ich ehrlich war, war es weil ich immer tief in mir das Gefühl gehabt hatte, dass Ron für mich Gefühle hatte die ein bisschen über Freundschaft hinaus gingen. Die ganze Weihnachtsball Sache, hatte mir das ziemlich bestätigt. Er hatte nie irgendetwas in der Richtung getan. Wenn ich ehrlich war, würde ich sagen, dass ich ihn Ron nie etwas anders als einen Freund gesehen hatte. Er war wie ein Bruder für mich... obgleich ein nerviger und manchmal ein verdrießlicher Bruder.

Wie ich Ron kannte, wusste ich, dass wenn er Gefühle für mich hatte, er gewiss nicht hören wollte, dass ich Gefühle für Harry hatte. Ich konnte mich noch daran erinnern, wie er während des vierten Jahres reagiert hatte, als er glaubte Harry habe seinen Namen für das Trimagische Turnier vorgeschlagen. Er hatte nicht geglaubt, dass Harry seinen Namen für den Wettkampf eingeworfen hatte. Er hatte geglaubt, dass Harry den Ruhm haben wollte und er Ron würde nur wieder die zweite Geige spielen. In all den Jahren, die wir Freunde waren, hatte ich eine Menge Gespräche mit Ron geführt in denen er mir erzählte, dass er immer etwas für sich selbst haben wollte. Er wollte einen eigenen Platz auf der Welt für sich. Er wollte nicht nur der kleine Bruders sein oder der Kumpel des Jungen-der-lebt.

Ich kann mich erinnern, wie stolz er letztes Jahr auf sich gewesen war, dass er den Quidditch Pokal gewonnen hatte. Er hatte endlich etwas dass er sein eigen nennen konnte. Ich hatte mich für ihn damals gefreut. Ich wusste Harry war ebenfalls stolz auf ihn. Er hatte endlich etwas selber bewältigt. Ja, es war das Team gewesen, aber er hatte es geschafft, ohne im Schatten von Harry oder Fred oder George zu stehen. Ich wusste, dass Harrys „Ruhm" manchmal übel nahm.

In der Zeit während unseres vierten Jahres, als er und Harry ihren großen Streit hatten, hatte ich versucht Ron klar zu machen, dass Harry nie etwas davon gewollt hatte. Dass er froh wäre, dass alles für eine Familie herzugeben, um ein normales Leben zu führen. Doch manchmal glaubte ich nicht, dass Ron es so sah. Ich spürte, dass wenn Ron Gefühle für mich hatte, würde er nicht zu erfreut sein, wenn er herausfand, dass ich Harry liebte.

Doch ich hatte nicht viel Zeit, um darüber nachzudenken. Dr. Reynolds kam in mein Krankenzimmer mit meinen Eltern im Schlepptau.

"Guten Morgen", sagte Dr. Reynolds mit einem Lächelnd. „Und wie geht es heute, Hermine?"

„Hermine", sagte ich und setzte mich im Bett auf. „Ist bereit heimzugehen."

"Weißt du", sagte er und nahm neben meinem Bett platz, während meine Eltern in der Tür standen. „Ich bin nicht übersinnlich oder so was, aber ich hatte das Gefühl, dass du so etwas sagen würdest."

„Nun, ich bin auch nicht übersinnlich, aber ich habe das Gefühl, dass das nächste was sie sagen werden ist nun, Hermine wir werden sehen."

Dr. Reynolds versuchte beleidigt bei dieser Äußerung auszusehen. „Nun, ich hasse es vorhersehbar zu sein, also werde ich es einfach zu deiner Genugtuung dementieren, ich würde sagen wir sind es ziemlich leid dein hübsches Gesicht zu sehen, also wenn du wirklich gehen willst, werden wir dich nicht aufhalten."

"Oh bitte sagen sie mir, dass sie mich nicht veräppeln?", fragte ich ein Lächeln umspielte meine Lippen.

„Du weißt, dass Ärzte sehr selten scherzen", sagte er. „Du bist die Tochter von Zahnärzten, ich würde denken du würdest das sofort wissen."

„Oh, danke!", sagte ich schob meine Bettdecke weg und stand aus dem Bett auf. Ich umarmte Dr. Reynolds. „Vielen dank!"

Er umarmte mich ebenfalls und teilte ein Lachen mit meinen Eltern, als ich mich wieder auf das Bett setzte. „Ich muss dir sagen, Hermine, dass du unser Nachtisch beim Abendessen heute verpassen wirst... Limette gewürzte Götterspeise."

"Verstehen sie das nicht falsch", sagte ich, „aber ich hoffe, dass ich nie wieder Götterspeise in jeglicher Form oder Gestalt, für den Rest meines Lebens sehen muss."

Aus dem Krankenhaus entlassen zu werden ist nichts was schnell erledigt werden kann. Im Gegenteil, es kann ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Es dauerte für meine Eltern fast zwei Stunden um die nötigen Papier zu vervollständigen und Dr. Reynolds untersuchte mich ein letztes mal. Endlich konnte ich gehen. Obwohl das Wetter kalt war, fühlte es sich großartig an, die frische Luft einzuatmen und die Sonne zu spüren, die auf mich herunter schien.

Die Rückfahrt zum Haus war überraschend still. Mit Ausnahme von meinen Eltern, die Bemerkungen über Patienten äußerten, die sie in den folgenden paar Tagen sehen würden, waren wir ziemlich still. Als wir schließlich zurück beim Haus waren, sagte mein Vater wir sollten reingehen und er würde den Koffer und die Blumen aus dem Auto holen.

So hungrig wie ich war, machte ich mich auf den Weg in Richtung Küche, sobald wir das Haus betreten hatten. Nach einer Woche faden Krankenhaus Essens war ich bereit wirklich Essen zu verschlingen. Irgendwo in dieser Küche war ein Truthahn und Käsesandwich mit meinem Namen darauf.

"Ich denke du solltest zuerst hochgehen, Liebes", sagte meine Mom und folgte mir in die Küche.

„Das werde ich", sagte ich und ging in Richtung Kühlschrank. „Ich will nur erst was essen. Ich bin ausgehungert."

"Oh, Hermine, es wird noch genug Zeit dafür sein", sagte ich. „Ich denke nur du solltest zu erst hoch in dein Zimmer gehen."

Ich drehte mich um, um sie anzusehen und sah das glitzern in ihren Augen als sie mich beobachtete. Sie hatte diesen Ausdruck auf ihrem Gesicht, der mir klar sagte, dass oben etwas war und ich würde herausfinden was es war.

"Was ist los?", fragte ich vorsichtig.

„Nichts", sagte sie. „Geh einfach hoch. Ich mach dir ein Sandwich."

"Ja, aber du weißt nicht, was ich für eins will", sagte ich stur.

„Hermine", sagte sie. „Ich bin deine Mutter. Ich glaube ich weiß inzwischen das dein Lieblingssandwich Truthahn und Schweizer Käse auf Vollkorntoast mit extra Senf ist."

„Okay", sagte ich. „Wird es dich glücklich machen, wenn ich hoch gehe?"

„Sehr", sagte sie. „Jetzt geh. Ich muss ein Sandwich machen."

Mit einem letzten Blick auf sie, drehte ich mich um und lief aus der Küche in Richtung Treppe. Als ich die Treppe hochstieg, hörte ich, wie sich die Eingangstür schloss und mein Vater zu meiner Mutter sagte: „Ich hab eine der Vasen zerbrochen, Karen. Überall sind Glasscherben auf dem Garagenboden."

Ich unterdrückte ein Lachen, als ich den Flur entlang zu meinem Zimmer lief. Die Tür war geschlossen, aber als ich näher kam, konnte ich vernehmlich den Klang von Katzenmiauen vernehmen.

Ich öffnete langsam die Tür und keuchte, als ich meinen roten Kater, Krummbeine schmatzend auf der Mitte meines Betts sitzen sah. Als er mich sah, sprang er rasch vom Bett und in meine Arme.

„Krummbein!", rief ich aus und streichelte seinen Kopf. „Was auf der Welt machst du hier?"

Als wir zu unserem „Urlaub" hier her aufgebrochen waren, hatte meine Mutter mich dazu gebracht den Kater bei unseren Nachbarn zu lassen. Ich hatte wirklich geglaubt, ihn nie wieder zu sehen.

Doch Krummbein war nicht die einzige Überraschung, die mich erwartete. Zum ersten mal, hatte ich einen guten Anblick in meinem Zimmer. Ich ließ Krummbein herunter und sah auf die zwei Koffer, die mitten in meinem Zimmer standen. Meine Schuluniform von Hogwars lag gemeinsam mit meinem Umhang und Zauberstab auf meinem Bett. Eine Schachteln mit Büchern stand daneben. Ich trat näher um sie zu begutachten und entdeckte eine Sammlung neuer Bücher. Zwischen ihnen war ein Buch mit dem Titel: Buch der Zaubersprüche, Band 6.

Das konnte nicht sein, oder? Ich hob Krummbein hoch und machte mich langsam auf den Weg nach unten in die Küche. Meine Eltern konnten keinen grausamen Witz mit mir machen, oder? Vielleicht spielte mir meine Augen einen Streich. Um sicher zu stellen, das ich gesehen hatte, was ich glaubte gesehen zu haben, machte ich mich schnell auf den Rückweg nach oben und sah in mein Zimmer, wo die Koffer, den Zauberstab, die Uniform und die Bücher noch da waren. Ich lachte nervös als ich ungläubig auf die Sachen blickte.

Behutsam ging ich die Treppen hinunter und in die Küche. Ich sah wie meine Mutter den letzten Handgriff an meinem Sandwich tat und mein Dad begann sein eigenes Sandwich zu essen.

„Was ist los, Liebes?", sagte meine Mutter.

„Ähm", sagte ich und ließ Krummbein herunter. „Mein Zimmer. Bücher. Uniform. Zauberstab. Wie?"

"Ich würde ein Verb benutzen", sagte meine Mutter mit einem Lachen.

„Ich glaube, ich kann dir das beantworten", sagte mein Dad. „Dein Freund, Professor Lupin, hat uns besucht und für deinen Fall vorgesprochen. Wir stimmten dem zu, was er sagte und er bot sich an deine Bücher und Sachen aus der Winkelgasse herzubringen, und die Nachbarn waren mehr als glücklich ihm die Katze mitzugeben."

Ich setze mich an den Küchentisch und meine Mutter stellte den Teller mit dem Sandwich vor mir hin. Ich war nicht länger hungrig.

„Heißt das, ähm", begann ich. „heißt das, das ich..."

„Zurück nach Hogwarts gehst?", endete mein Dad für mich.

„Ja, das heißt es", sagte mein Dad mit einem Lächeln. „Das heißt, falls du gehen willst."

„Natürlich will ich", sagte ich, „aber ich bin so weit hinter her."

"Nun, Professor Lupin sagte, dass deine Professoren dir bereitwillig mit deinem Unterricht helfen wollen, damit du aufholen kannst. Du wirst wahrscheinlich ein paar Wochenenden arbeiten und Extra Stunden brauchen, aber ich denke du wirst es schaffen."

Tränen rannen mein Gesicht hinunter, doch diesmal waren des Tränen der Freude nicht der Traurigkeit.

"Aber wie habt ihr eure Meinung geändert?", fragte ich.

„Die Wahrheit ist, Liebes", sagte meine Mutter. „Das dieser Unfall uns geholfen hat, es klar zu sehen. Es ist eine Schande, dass es so etwas gebraucht hat um es uns bewusst zu machen, aber die Wahrheit ist, dass alles passieren kann, wo immer du bist. Doch das wichtigst ist, dass du glücklich bist. Wir haben irgendwo den Weg verloren. Ich weiß nicht, ob du uns das je verzeihen kannst, aber ich hoffe das du es mit der Zeit wirst."

Ich nickte und wusste nicht wirklich, was ich sagen sollte.

„Geht ihr auch zurück?", konnte ich schließlich sagen.

"Wir werden hier bleiben", sagte meine Mutter. „Wir haben wirklich ein gutes Leben hier. Du wirst in natürlich in den Ferien und im Sommer herkommen."

„Danke", flüsterte ich. „Ich danke euch so sehr."

„Nun, iss besser und dann pack fertig", sagte mein Dad mit einem Zwinkern. „Du wirst in einigen Stunden gehen. Professor Lupin wird mittels dieser Flugnetzwerk Sache herkommen."

„Flohnetzwerk, Dad", sagte ich und wischte eine Träne weg.

Ich konnte nicht glauben, dass ich am Ende des Tage, endlich wieder Daheim sein würde!