Hier Kapitel Nummer Drei... Hoffe es gefällt!;-)
Kapitel 3. Darf ich nun?!
Harry schloss die Tür von einem bis zum anderen Ohr grinsend und ging die Treppe hinauf in sein Zimmer. Als er am Badezimmer "vorbeihüpfte" fuhr ihn seine Tante wieder in gewohnter Manier an: „Was wollte der denn hier? Und warum grinst du so blöd?"
„Ihm war langweilig und da hat er mich eingeladen, mit ihm und meinen Freunden in den Urlaub zu fliegen", erzählte Harry immer noch strahlend.
„WAS! Wie 'in Urlaub fliegen'? Heißt das, du verschwindest bald? Heute noch?", ereiferte sich seine Tante sofort; bei der letzten Frage voller Hoffnung.
„Ja 'in Urlaub fliegen', auf die Kanaren. Nein, nicht mehr heute, aber in einer Woche, ich darf doch!?", antwortete Harry ihr gelassen.
„Frag Vernon!" und damit knallte seine Tante die Badtür zu und ließ einen kurz verdutzten aber dennoch weiterhin glücklichen Harry zurück. Dieser setzte seinen Weg zu seinem Zimmer fort und ließ sich dann zufrieden auf sein Bett fallen.
Dort schloss er die Augen und freute sich schon auf das Gesicht seines Onkels. Kurz dachte er an Sirius, wie schön es gewesen wäre, wenn er auch dabei sein könnte. Aber dann dachte er sich, das Sirius es nicht wollen würde, wenn er nur wegen ihm traurig wäre und sich nicht auf den Urlaub freuen würde.
„Hach Sirius...Warum war´s nicht Malfoy!?"
Mit diesem Gedanken driftete er in einen sanften, ruhigen Schlaf. Allerdings hielt dieser nicht lang an, denn durch ein Poltern, was dem Stampfen eines Nilpferdes gleichkam, wurde er wieder geweckt.
„Entweder Dudley oder Vernon" schoss es Harry durch den Kopf. Kurz darauf ging seine Zimmertür auf und Dudley verkündete, dass es Abendbrot gebe.
„Bin gleich unten", sagte Harry, sprach allerdings mehr zur Tür als zu Dudley, denn dieser war schon wieder auf dem Weg nach unten – Fütterungszeit!
Unten angekommen setzte sich Harry stillschweigend an den Tisch. Seine Tante warf ihm einen Blick zu, der deutlich sagte: „Frag ihn nach dem Essen!"
Sein Onkel Vernon beachtete ihn garnicht und Dudley war schon vollauf beschäftigt eine Pizza in sich zu schlingen. Dabei sah es so aus, dass Dudley das Kauen für reine Zeitverschwendung hielt, bis er anfing zu würgen und ein kaum zerkautes Stück Salami auf seinem Teller landete.
Harry musste sich das Lachen verkneifen. Als Dudley dann das Stück Salami wieder in den Mund steckte, prustete Harry in sein Glas und fing sich einen angewiderten Blick seines Onkels ein.
Der Rest des Abendessens verlief mehr oder weniger ereignislos.
Schließlich wurde Harry dazu aufgefordert, den Tisch abzuräumen, was er dann auch tat. Dann Blickte er noch einmal zu seiner Tante, die ihm ein genervtes „mach schon!" zuzischte und er richtete das Wort an seinen Onkel.
„Ähm... Onkel Vernon?"
Vernon, der Gerade eine Zeitung aufgeschlagen hatte, schaute von dieser kurz auf und bedachte Harry mit einem Blick, er könne fortfahren mit seiner Frage, allerdings würde er, egal was es wäre, ablehnen.
Nichtsdestotrotz fuhr Harry fort: „Also... Mein Schulleiter war heute hier", die Augen von Vernon weiteten sich, „und... Naja er hat mich eingeladen, mit ihm und meinen Freunden in den Urlaub zu fliegen."
„Und?", brummte sein Onkel.
„Naja... darf ich?"
Ein böses Grinsen erschien auf dem Gesicht des Onkels. Harry hatte das aber schon geahnt und ließ sich nicht beeindrucken: „Wenn ich nicht darf, holt mich Dumbledore trotzdem!", erwiderte er auf das Grinsen trotzig.
„So, meinst du das! Heißt das dann du wärst eher hier weg? Von mir bekommst du aber kein Geld. Nicht mal 'ne Badehose!"
Für Harry war in diesem Moment klar, dass sein Onkel ihm nur zustimmen könnte. Schließlich wäre er dann nicht mehr in seinem Haus und würde auf seine Kosten Wasser verbrauchen oder sich den Bauch vollschlagen.
„Keine Sorge Onkel Vernon, dafür ist schon gesorgt. Ich werde abgeholt, wann weiß ich noch nicht, aber Dumbledore sagte, er würde mir eine Eule schi-" „JA, JA!", unterbrach ihn sein Onkel wütend. „Kein weiteres Wort! Aber wenn du nicht bis zum Ende der Woche den Garten auf Vordermann gebracht hast, dann-" doch mitten in seinem Wortschwall verschwand sein Neffe schon fröhlich hüpfend durch die Küche in Richtung Obergeschoss und die Ader an Vernons Schläfe pulsierte gefährlich.
Dann ging er wutschnaubend ins Wohnzimmer und riss seinem Sohn die Fernbedienung aus der klobigen Hand und drückte wütend die 1 für die Nachrichten.
Harry dagegen gab seiner Schneeeule Hedwig ein paar Eulenkekse, ging duschen und stieg dann vollauf zufrieden in sein Bett und schlief glücklich ein.
Der Rest der Woche ging dann relativ schnell rum. Harry verbrachte die Nachmittage damit, den Garten auf Vordermann zu bringen und sich bei quälender Hitze eine Flasche Kola nach der anderen einzuflösen.
Am Donnerstagabend dann, drei Tage vor dem Start in den Urlaub, kam dann endlich die erwartete Eule.
Lieber Harry,
Ich freue mich dir mitteilen zu können, das die Weasleys zugesagt haben – auch wenn das einiges an Überredungskunst gebraucht hat in Sachen „Urlaub bezahlen".
Leider können die Grangers nicht, wegen einem Zahnärztekongress in den USA, aber deine Freundin Hermine kann mitkommen.
Ich hole dich am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr vom Ligusterweg ab und wir machen uns auf in Richtung Londoner Flughafen. Also pack´ deine Koffer für knapp vier Wochen Kanaren und nimm deinen Schulkoffer mit (den schicken wir dann zum Fuchsbau).
Bis Sonntag Nachmittag dann,
Grüße,
dein Albus Dumbledore
PS: Keine Angst mit den Flugtickets, das hat Hermine schon alles für uns erledigt!
Voller Vorfreude laß Harry den Brief gleich mehrere Male hintereinander durch.
Er konnte es immer noch nicht wirklich fassen. Endlich würde er mal Urlaub machen, er freute sich schon tierisch auf den Strand und bei dem Gedanken die süße Ginny im Bikini zu sehen, musste er grinsen, schalt sich dann aber selbst, sowas überhaupt gedacht zu haben.
Und so war es dann auch endlich Sonntag...
Kann man die Story bisher lesen, oder ist es langweilig/uninteressant?würde mich echt interessieren!;-)
Ihr könnt ja mal ein Review dalassen. Ein "Das is Müll" oder "Geht schon" reicht mir vollkommen;-)
Der TyBmaN:-)
