Hi! Danke nochmal für die Reviews von goldentree und Constantin:-) Das Kap is bissl kurz, aber ich wollt es nicht mehr bearbeiten
Also viel Spaß!
Kapitel 6. Das Zaubererhotel
Molly Weasley stürmte die Gangway entlang, gefolgt von den Anderen, die es nicht ganz so eilig hatten. Nachdem alle bei den Kofferbändern angekommen waren, ging das Warten los.
Fred und George machten sich einen Spaß daraus, dass Band, welches in Form eines „S" durch die große Halle lief, hoch und runter zu fahren und jedem, der sie komisch ansah oder ihnen den Vogel zeigte, die Zunge rauszustecken und ihnen den Hintern zuzustrecken. (Zum Glück waren das aber nicht viele...)
Ungefähr zwanzig Minuten später standen alle vor dem Flughafen, mit schweißbedeckter Stirn (es war zwar schon dunkel und nach einundzwanzig Uhr, aber trotzdem noch warm) Dumbledore ließ alle Koffer wieder schrumpfen und übergab sie dem jeweiligen Besitzer.
Dann sahen ihn alle fragend an, wie es denn nun weitergehen würde. Dumbledore nickte einer Gasse zu und ging schnellen Schrittes in diese hinein, die Anderen folgten ihm wie die Entenkinder ihrer Entenmutter. Hier sollten die zehn keine Muggel bemerken.
„Also, werte Damen, werte Herren, ich habe hier einen Portschlüssel, der uns direkt zu unserem Hotel bringen wird. Hat jeder einen Finger am Portschlüssel?"
„Ja!", kam es gemeinsam von den neun Zauberern.
„Dann auf! Eins. Zwei. Drei!"
Und schon spürten alle das unangenehme, aber doch vertraute Ziehen hinter dem Bauchnabel.
Als sich die Körper wieder auf festem Boden befanden staunten alle, außer Dumbledore, dass man hätte meinen können, noch ein Millimeter größere Augen und ein Streichholz passt hinein.
„Wow, Professor", „Krass!" , „Sieht gemütlich aus - so lässt´s sich leben!"
Vor ihnen bot sich ein atemberaubender Blick. Palmen über Palmen, angestralt mit magischen Fackeln. Ein typisch südländisches Ambiente und viele, unterschiedlich große Häuschen in einem angenehmen orangenem Farbton und überall wuselten die unterschiedlichsten Menschen herum.
Doch womit keiner gerechnet hatte: Es war ein Hotel voller - und nur - für Zauberer.
Ein sanfter Kieselweg führte die Urlaubergruppe, jetzt angeführt von Dumbledore, zu einem der etwas größeren Häuser an dem ein großes Schild mit der Aufschrift: „Hotel los Encantados", und darunter ein Schild mit: „Recepción" hing.
„Buenas nochas und herzlich willkommen im Zaubererhotel!", kam es vergnügt von Dumbledore, dessen Augen mit Wohlwollen neun überraschte Gesichter beobachten konnten.
„Nun, dann lasst uns mal alle hineingehen und unsere Hausschlüssel abholen" machte Arthur den Vorschlag, welcher auch sofort in die Tat umgesetzt wurde.
Eine halbe Stunde später hatte jeder Quartier bezogen. Die beiden Weasleyeltern hatten einen kleinen Bungalow, ebenso Bill (für sich und Fleur, die später nachkommen würde), die beiden Zwillinge und Hermine und Ginny.
Den letzten Bungalow durften Harry und Ron ihr Eigen für die nächsten dreieinhalb Wochen nennen. Dumbledore dagegen hatte eine richtige kleine Villa für sich allein, lud aber alle anderen noch für einen letzten „Gute-Nacht-Kakao" auf die kleine Terrasse an seiner Finka ein.
Doch erstmal wollten alle ihren Bungalow erkunden. Zumal dieser ja kein normaler Muggel-Bungalow sondern ein magischer war. Harry und Ron schlossen die Tür zu ihrem auf, und Harry musste sich arg zusammenreißen, nicht vor Begeisterung laut los zu brüllen.
Wie bei fast allen magischen Bauten (Zelte und Häuser zusammengezählt) wurde im inneren dank Magie der Platz so angepasst, wie ihn die Bewohner haben wollten. So standen Harry und Ron in einer Art Einganghalle, links und rechts jeweils eine Tür und gerade aus ging es ins Wohnzimmer und in die Küche.
„Außen hui, und innen der Hammer!", brachte ein ebenfalls begeisterter Ron hervor.
Harry nahm das Zimmer auf der rechten Seite und entdeckte ein riesiges, weich aussehendes, Himmelbett. Das ganze Zimmer war sehr gemütlich eingerichtet und es herrschte eine angenehme, nicht zu warme und nicht zu kühle Temperatur. Neben einem sehr alt aussehenden aber auf hochglanz polierten Kleiderschrank hing ein Spiegel, etwa in derselben Größe wie Harry.
Bei Ron bot sich genau derselbe Anblick von Gemütlichkeit und beide bemerkten noch, dass sie auch ein eigenes Badezimmer an ihr Zimmer angrenzend hatten. Als Ron dann die Mini-Bar entdeckte, sich voller Freude ein paar Schokofrösche und ein Butterbier herausnehmen wollte, war Harry schon zur Stelle und wies mit einem Nicken auf die Preisliste hin.
„Das ist ja die pure Abzocke!", empörte sich Ron.
„Jaaah...", kam es von Harry, allerdings verwundert darüber, wie Ron schon wieder daran denken konnte, sich Schokofrösche in den Wanzt zu hauen.
„Also was ist Ron, bist du fertig mit auspacken?"
„Ähm, nein noch nicht ganz. Gib mir fünf Minuten", antwortete dieser Harry.
Satte zwanzig Minuten später machten sich Harry und Ron auf in Richtung Dumbledores Häuschen. Dort saßen schon die restlichen Weasleys und Hermine auf der Terrasse, alle mit einer Tasse dampfendem Etwas in der Hand und unterhielten sich angeregt miteinander.
Als die Beiden sich dazusetzten, erhob sich Dumbledore feierlich und hielt eine kleine Rede: „Also schön, da wir jetzt ja alle beieinander sind, möchte ich mich ersteinmal bei euch bedanken, dass ihr einem so alten Herrn wie mir, eure Begleitung für einen Urlaub schenkt." Dabei funkelten seine Augen und seine Mundwinkel zuckten. „Ich hoffe es gefällt euch und wir werden viel Spaß haben!"
Allseits zustimmendes Gemurmel.
„Kommen wir jetzt aber zu einigen Erklärungen, dafür setz ich mich aber wieder hin..."
„Zu allererst kommen wir zu den ernsteren Angelegenheiten. Bestimmt habt ihr euch schon gefragt, warum wir alle hier so einfach herkommen können, ohne Angst vor Voldemort haben zu müssen oder besser gesagt, ohne irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen getroffen zu haben. Erstens sind die Todesser nicht wirklich auf diese Inselgruppe spezialisiert, was im Klartext heißt, ihnen ist dieser Ort hier Schnuppe. Zweitens denke ich, das es hier viel zu warm ist, für Voldemort." Wieder ein verdächtiges Zucken der Mundwinkel. " Da wir aber unsere Sicherheit nicht gefährden wollen, werden wir nicht nur von ein paar Leuten des Phoenix-Ordens bewacht, sondern auch von einer kleinen Gruppe sehr netter spanischer Auroren."
„Ihr werdet diesen Schutz aber nicht zu Gesicht bekommen und die Leute vom Orden kennt ihr auch nicht, also kein Grund, ihre Fähigkeiten auf die Probe zu stellen." Dabei richtete Dumbledore komischerweise seinen Blick auf Harry, Ron und Hermine und blieb am Schluss bei den Zwillingen hängen.
„Für die Sicherheit ist also gesorgt, kein Grund sich Gedanken zu machen", setzte er dann fort. „Nun aber zu den erfreulicheren und nicht so ernsten Dingen. An alle hier Anwesenden unter siebzehn Jahren, ich kann mit Freude erklären, dass ihr hier - und nur hier - im Gelände des Hotels zaubern dürft!"
„Cool!", kam es von Harry, Ron und Ginny zugleich, nur Hermine hatte ein wissendes Lächeln aufgesetzt.
„Sie hat, lass mich raten, bestimmt davon... Hmmm... gelesen?", flüsterte Ron einem grinsendem und daraufhin lachenden Harry zu.
„Ja, so würde ich es an eurer Stelle auch bezeichnen. Allerdings heißt das nicht, dass ihr nicht beobachtet werdet, was ihr mit eurem Zauberstab anstellt", erklärte ein schelmisch grinsender Albus weiter. „Und da es jetzt schon spät ist, würde ich sagen, wir machen uns alle auf in unsere Betten. Frühstück um zehn Uhr, wieder hier auf der Terrasse würde ich sagen."
Daraufhin war ein kurzes Stühlerücken zu hören, jeder verabschiedete sich mit einem „Gute Nacht!" beim Schulleiter und marschierte dann in sein jeweiliges Quartier.
„Nacht Hermine, Nacht Gin", kam es von Harry und Ron, bevor beide in ihrem Häusschen verschwanden.
„Ja gute Nacht", erwiderten die zwei Mädchen und verschwanden ebenfalls in ihrer Behausung.
Man hörte ununterbrochen die Grillen zirpen, der Himmel war wolkenlos und somit Sternenklar und aus der Ferne kam ein beruhigendes Meeresrauschen.
So schliefen die zehn nacheinander ein und verschwanden ins Land der Träume.
So jetzt ist die Gruppe also im Hotel angekommen, deswegen hab ich jetzt mal ne Frage an alle:
Habt ihr besondere Wünsche oder Vorschläge, was den 10 alles so passieren soll?
Wenn ja hinterlasst mir doch einfach ein kleines review, denn für Vorschläge und Verbesserungen hab ich immer zwei offene Ohren;-)
