Faaaaaasching!!!...mag ich nicht!...;-)...hier ist Kapitel 11, ich hoffe es ist mir gelungen!
Danke für die reviews, HAC.Potter: ich mag slash au nich; Ron und Hermine passen dir nich?ich finds okay... Das Moen und goldentree hat mich echt gefreut
So und nun viel Spaß euch allen
Kapitel 11. Wo ist Ron?
Harry fühlte sich, als er erwachte, wie gerädert. Aber er hatte auch in gewisser Hinsicht Glück, denn Kopfschmerzen hatte er keine. Als Harry dann die Augen langsam öffnete und sich nichts drehte, bemerkte er einen Arm auf seinem Bauch.
Und dann kam die Erinnerung...
Vorsichtig versuchte sich Harry zu erheben, ohne Ginny zu wecken, er legte ihren Arm sanft von seinem Bauch und dann strich er eine rote Haarsträhne hinter ihr linkes Ohr. Ginnys Augen zuckten verdächtig und ein Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus.
„Guten morgen!" Ginny öffnete ihre Augen und dann zog sie Harry zu sich herunter, für einen langen Gutenmorgenkuss.
„Hmmm..." Mehr konnte Harry nicht von sich geben, zu sehr genoss er die Situation.
„Ab jetzt möchte ich jeden Morgen neben dir aufwachen und so geweckt werden", flüsterte Ginny.
„Nichts leichter als das."
„Weißt du, was jetzt super wäre?", fragte Ginny nach einem weiteren Kuss.
„Frühstück ans Bett!", sagten beide gleichzeitig.
Danach versanken beide wieder in ihrem Zungenspiel. Doch wie so oft wurden die Beiden im unpassendsten Moment gestört - komischerweise war es wieder Hermine.
„Naaa ihr zwei! Wie ich sehe seid ihr schon hellwach."
WUUUUUSCH!
„AU!"
Nachdem Hermine ihr letztes Wort vollendet hatte, traf sie Harrys Kissen mitten im Gesicht.
„Na warte!"
Schon stürzte Hermine sich mit dem Kissen in der Hand schwungvoll auf Harrys Bett und zettelte eine Kissenschlacht an. Das Toben der drei wurde immer lauter und die Kissen gaben immer mehr Federn von sich. Zum Schluss lag Hermine am Bettende, ihre Beine auf Harry´s, und Ginny mit dem Kopf auf Harrys Brust. Erschöpft strich sich Hermine die Haare aus dem Gesicht.
„Oh man... Und das, obwohl wir noch nichtmal Frühstück hatten", sagte Hermine erschöpft.
„Hey, eigentlich ist das Ron´s Satz", erwiderte Harry belustigt.
„RON!", dröhnte es daraufhin von allen synchron.
„Sagt mal wo ist Ron eigentlich?", fragte Hermine nun nicht mehr erschöpft.
„Ich habe keine Ahnung, als ich ihn das letzte Mal gestern gesehen habe, hat er sich mit irgendeinem Mädchen unterhalten. Naja und dann hab ich mich mit Ginny..."
„Amüsiert, sprich´s doch aus."
„Jaaah, wie du." Harrys Dauergrinsen kam wieder zum Vorschein.
Hermine streckte ihm die Zunge raus.
„Mach das lieber nicht bei Laura, sonst sieht sie das noch als Aufforderung."
Und schon hatte Harry erst einen Klapps auf den Hinterkopf und dann sein ehemaliges Kissen ins Gesicht bekommen.
Harry wehrte sich, indem er Ginny kitzelte, dann von ihr abließ und sich Hermine zuwandte.
„STOP! AUFHÖRN!", jappste Hermine.
„Ähm, Leute, wir sollten uns jetzt ernsthaft Gedanken machen, wo Ron abgeblieben ist", unterbrach Ginny, bevor eine Kitzelschlacht ausbrechen konnte.
„Ja, ja stimmt."
„Also du hast ihn zum letzten Mal in der Disko gesehen, richtig?" Ginny zeigte auf Harry und legte eine grüblerische Miene auf.
„Hermine brauchen wir nicht fragen, war ja beschäftigt..."
„Jetzt hör doch mal auf mich ständig aufzuziehen, merk dir lieber, das Alkohol schädlich ist!" Hermine war langsam aber sicher gereizt.
„Ich würde vorschlagen, wir schauen mal in seinem Zimmer nach."
„Ja klar du Schlaukopf, hab ich ja auch noch nicht gemacht", kam es sarkastisch von Hermine.
„Sag mal übernimmt jetzt Harry Rons Part in Sachen Anzicken?", fragte Ginny.
„Sorry, Harry."
„Schon gut."
„Fragen wir doch mal die Zwillinge, die waren ja schließlich auch lange da."
„Okay, dann lasst uns losgehen."
Schon waren Ginny, Hermine und Harry auf dem Weg zu Fred und George. Dort angekommen konnten sie allerdings klopfen wie sie wollten, es machte keiner auf.
„Toll, also von den beiden bekommen wir keine Auskunft."
„Ich hab Hunger."
„Harry ich glaube es ist wichtiger, jetzt Ron zu finden, als zu frühstücken."
„War doch bloß Spaß! Der wird schon wieder auftauchen...Wahrscheinlich hat er sich prächtig amüsiert und wacht gerade neben seiner Urlaubsbekannschaft auf und beklagt sich, dass er Hunger hat."
„Wie kannst du das bloß witzig finden?!"
„Um ehrlich zu sein Hermine, ich glaub Harrys Theorie klingt garnicht so schlecht, außerdem hab ich auch langsam Hunger", sagte Ginny und fing sich einen ungläubigen Blick von Hermine ein.
„Liegt wohl an den Genen", flüsterte Harry und sah grinsend zu Ginny.
Der Weg von Fred und Georges Finka war sehr kurz bis zu Dumbledores. Dort angekommen saßen die restlichen Weasleys – ausgenommen Ron – schon am Frühstückstisch. Die drei setzten sich dazu und aßen stillschweigend ihren Toast. (Fleur fütterte Bill mit einem Marmeladebrötchen...)
Harry, Hermine und Ginny warteten nur darauf, dass jemand fragte, wo Ron abgeblieben sei. Das Frühstück konnten allerdings alle drei ohne Fragen zu Ende bringen, als Harry sich aber erheben wollte kam die Frage dann:
„Harry mein Lieber, wo ist eigentlich Ron, schläft er noch?" Molly war diejenige, die das Thema ansprach.
„Öhm... Aäääääääääääh..."
„Der schläft noch Mum", rettete Ginny einen mächtig überlegenden Harry.
„Aha, dann geht ihn mal wecken, es ist schon fast elf."
„Ja, Mum."
Ginny warf Hermine einen auffordernden Blick zu und so erhob sich schließlich auch Hermine. Die drei gingen wieder zurück zu Harry und Rons Bungalow. Als sie ankamen und das Häusschen betraten hörten sie lautes Gekicher, allerdings war die Stimme allen dreien gänzlich unbekannt - sie klang weiblich.
Harry stieß die Tür zu Rons Zimmer auf, dort fand er Ron vor, welcher gerade von seinem Bett fiel.
„Hi, Harry" Die Ohren- und Gesichtsfarbe passte sich der der Haare Rons an
„Hi."
„Da bist du ja Ron, wir dachten schon-" Hermine stockte mitten im Satz.
„Hi, Hermine"
„Wow, mein Bruder mit einem weiblichen Geschöpf... Ich fass es nicht. Allein in einem Zimmer", flüsterte Ginny ungläubig. „Willst du uns nicht vorstellen?!", fragte Ginny dann laut.
„Oh... Äh... Ja, Harry, Ginny, Hermine, das ist Vivien. Vivi, das sind Ginny meine Schwester, Hermine meine beste Freundin und Harry mein bester Freund."
„Hallo, freut mich euch kennenzulernen", sagte Vivien.
„Hallo, gleichfalls!" Ginny nahm die ganze Situation recht locker und schritt fröhlich zu Vivien und hielt ihr die Hand zur Begrüßung hin. Harry und Hermine folgten schüchtern.
„Du bist also Harry Potter!"
„Leider", nuschelte Harry
„Ich hab dich gestern am Strand gesehen, da hast du Rons Eis weggefut-"
„Äh, Ron, wo warst du eigentlich?", unterbrach Harry schnell Vivi, bevor Ron ihn erwürgen würde - wenn´s ums Essen ging, und sei es nur ein Eis (noch dazu sein eigenes), kannte Ron keine Gnade...
„Du hast mein Eis gegessen... Ist ja interessant. Ich hab bei Vivi übernachtet, war wohl etwas viel von dem komischen Muggelbier gestern."
„Aha... Ich geb dir das nächste Mal eins aus, dann sind wir wieder quitt, ja?"
„Gerne."
'Entweder geht´s ihm zu gut, oder aber sau schlecht', grübelte Harry in Gedanken.
Es trat eine unangenehme Stille ein. Nach satten fünf Minuten stummen Blicken brach Ginny die Stille.
„Darf ich fragen wie alt du bist, Vivien?"
„Nennt mich Vivi! Ja, darfst du, ich bin achtzehn und hab mein letztes Hogwarts Jahr gerade hinter mir. Nein, ich war nicht in Gryffindor, ich war in Ravenclaw", antwortete Vivi. Die letzte Antwort stellte sie auch gleich, da Harry schon den Mund aufgemacht hatte.
„Cool, ich hätte dich auf zwanzig geschätzt. Und was machst du jetzt, nach der Schule?", fragte Harry.
„Eigentlich wollte ich Verkäuferin in einem Laden von Fred und George werden, aber die beiden haben noch keine Zweitstelle, also helfe ich vorübergehend bei meinem Vater hier auf den Kanaren aus, ihm gehört die Strandbar."
„Cool!", kam es diesmal von Ginny.
„Ähm, also Leute, ich weiß ja nicht wie´s euch geht, aber mein Magen macht irgendwie so komische Geräusche..."
„Du hast Hunger", sagten alle drei Mädchen gleichzeitig.
Alle lachten.
´Gut er ist noch der Alte´, dachte sich Harry.
Kurz darauf machte sich die kleine Gruppe auf zu einem Imbiss – dort aß nur Ron etwas (Drei! Hotdogs).Nach einer Weile nahm sich Harry Ron beiseite, während die Mädchen angeregt (und ziemlich laut) miteinander redeten.
„Ron?"
„Mmmh?", schmatzte dieser.
„Seid ihr zwei jetzt zusammen?"
Ron verschluckte sich sofort.
„Komm schon, mir kannst du´s sagen, wenn nicht, denk ich mir meinen Teil."
„Jaaah... Sind wir."
„Also dann Ron: hübscher Fang", grinste Harry.
„Find ich auch, der Charakter stimmt auch"
„Gut nur noch eins: Behandel sie gut, ich tue es bei dir auch, behandel sie schlecht, ich tue es bei dir auch!" Harrys todernste Miene hielt erstaunlich gut.
„Du bist ein Idiot!"
„Also hast du jetzt kapiert, dass das bescheuert ist?"
„Ich denke schon", gab Ron dann zu und beide lachten.
„Was gibt's denn bei euch zu lachen?", fragte Vivi.
„Ach nichts weiter, nur dass, wenn dich Ron schlecht behandelt, bekommt er paar auf seinen roten Wuschelkopf von mir, Schwesterlein."
„Lass ihn reden Vivi, der meint das nicht so, ist die Hitze", klärte Hermine die verwirrt dreinschauende Vivi auf.
„Wisst ihr was? Ihr habt alle ne Macke! Harry, seit wann sind wir Geschwister, wie lang kennen wir uns, anderthalb Stunden? Aber ich wollte immer schon einen Bruder haben", lachte Vivi.
„Ron, deine neue Freundin ist ganz schön frech! Von wegen ne Macke, wir sind doch alle gaaaanz liebenswert", richtete Harry erst das Wort an Ron und dann an Vivi.
„Ich hätte nicht gedacht das ich im Urlaub Harry Potter endlich mal persönlich kennenlernen kann, der ganz schön vorlaut ist und vorher noch seinen besten Kumpel Ron treffe, der, anders als in der Schule, absolut liebenswürdig sein kann."
„Ähm, Vivi, solltest du nicht irgendwie was für deinen Vater machen?", versuchte Ron schnell abzulenken.
„Nö, sollte ich nicht. Eigentlich wollte ich deine Freunde noch etwas besser kennenlernen."
„Was wollen wir denn unternehmen?", meldete sich Ginny mal wieder zu Wort.
„Strand ist öde."
„Ja, Strand schon, aber Wasserski nicht oder?", fragte Vivi mit einem strahlenden Lächeln.
„Och nööö... Ich glaub das ist nichts für mi-", brabbelte Hermine wurde aber von Harry und Ginny übertönt.
„KLAR! Das klingt spaßig, wo kann man das lernen?"
„Unten am Strand, ich lad euch zu ´nem Anfängerkurs ein, den Besitzer kenn ich gut, hab noch was gut bei dem", bot Vivi an.
„Na dann lasst uns losmachen, holen wir unsere Badesachen und dann Wasserski."
„Ähm, Leute ich will ja euren Enthusiasmus ungern brechen, aber was bitte schön ist Wasserski?", fragte Ron ahnungslos.
„Ronnie", Harry gluckste und Ginny kicherte, „du weißt nicht was Wasserski ist?" Die Ungläubigkeit in Vivis Stimme war fast greifbar.
„Ich... Ähm... Ach, sowas muss man doch nicht wissen!"
„Ich erklärs dir auf dem Weg, Ronnie", sagte Vivi zuckersüß und schnappte sich seine Hand.
„Bitte Ginny, gib mir nie so dämliche Kosenamen, ja?! Ich flehe dich an", flüsterte Harry gespielt flehend.
„Keine Sorge Harrylein, oder ist dir Schnuckieleinchen lieber?", antwortete Ginny lachend.
Bevor Ginny weitermachen konnte (sie hatte schon den Mund geöffnet um weiter zu machen) hatte Harry sie schon mit einem Kuss abgewürgt – zieht immer, dachte er sich.
-#-#-
Eine halbe Stunde später kamen die Fünf am Jetski-verleih an und ließen sich in die Kunst des Skifahrens auf Wasser einweihen – als erstes natürlich nur theoretisch.
„Gut, also, dann bitte ich euch jetzt die Schwimmwesten anzulegen", richtete der Besitzer des Verleihs das Wort an die Fünfergruppe.
„Ich schlage vor wir machen das so, da ich schon Erfahrung habe, fahr ich den Jetski und einer von euch versucht es mit den Skiern auf dem Wasser. Die Anderen gucken zu und schauen, was man besser machen kann und was man nicht machen sollte, okay?", fragte Vivi.
„Wer will zuerst?"
Ginny ging wagemutig auf Vivi zu, diese setzte sich auf den Jetski und Hermine half Ginny in die Montur reinzukommen und die Wasserski anzuschnallen. Und dann ging es los. Ginny stellte sich erstaunlich gut an und konnte ziemlich lange die Ballance halten. Nach zehn Minuten verließ sie allerdings die Kraft und so ließ sie sich ins Wasser fallen.
Nun war Ron dran, Hermine wollte nicht. Ron allerdings stellte sich überhaupt nicht gut an und so gab er es nach einer halben Stunde Wasser spuckend auf. Harry war nun an der Reihe.
Bei Harry klappte es zwar am Anfang überhaupt nicht, aber nach einer geringen Eingewöhnungszeit (knapp zwölf Minuten) hätte man nicht gedacht, dass er es zum ersten Mal machte. Harry versuchte sich gerade an einem kleinen Trick, als er jemanden, ebenfalls auf Wasserskiern, an sich vorbeizischen sah. Sofort fiel Harry ins Wasser.
'Das gibt's doch nicht, ich fass es nicht!'
Während Harry damit kämpfte, das Gesehene zu glauben, fuhr Albus Dumbledore wie ein Profi seine Bahn und zeigte, dass er nur alt aussah, aber lang noch nicht alt war! Am Strand wieder angekommen, sah Harry in die ungläubigen und, in Ginnys und Vivis Fall, grinsenden Gesichter.
„Mensch, unser Schulleiter ist einfach der Hammer! Jetzt weiß ich zu hundert Prozent, warum man ihn im Zaubereiministerium für verrückt hält." Ginnys Grinsen wurde immer breiter und bald darauf lachten alle fünf über den Wasserski fahrenden Dumbledore, welcher ein Kunststück nach dem nächsten vollführte.
Eine Stunde später, Hermine wollte es partut nicht versuchen, machten sich die fünf auf zu einer Eisdiele (diese wurde von Vivi empfohlen).
Als Ron schon seinen zweiten Eisbecher bestellte, stieß Dumbledore zu ihnen.
„Na, darf ich mich zu den jungen Damen und Herren setzen?"
„Aber natürlich, schon für ihre unglaubliche Leistung im Wasserskifahren", antwortete Harry grinsend.
Dumbledore´s Augen Funkelten belustigt und man konnte sogar etwas Stolz in ihnen lesen.
„Wo haben sie das gelernt, Professor?", fragte Vivi begeistert.
„Oh, wie ich sehe habt ihr mit Vivien Bekanntschaft gemacht. Ich war schon mal hier, außerdem hatte ich mal einen Gutschein für einen vollständigen Kurs von meinem Bruder Aberforth zum Geburtstag bekommen, der hat hier für drei Jahre gelebt."
„Wirklich?"
„Oh ja, hier wurde er nicht ständig schief angeschaut, wegen, sagen wir komischer Vorkomnisse." Dumbledore lächelte vergnügt.
„Was darf ich ihnen bringen?", wurde die Gruppe von der Kellnerin unterbrochen.
„Ich hätte gern einen riesigen Früchteeisbecher, vorallem mit Zitroneneis", bestellte Dumbledore.
Den restlichen Nachmittag verbrachten alle fröhlich quatschend mit Albus in der Eisdiele.
Harry fiel auf, dass Ron unter dem Tisch Vivis Hand hielt, aber sobald jemand das Wort an ihn richtete oder ihn länger ansah, er sie sofort zurückzog.
So machte Harry sich mit Ginny einen Spaß daraus, Rons Reaktionsgeschwindigkeit zu testen.
Beim späteren Abendbrot hatten die sechs (Vivi aß mit am Tisch und wurde Molly als Rons neue Freundin vorgestellt – die Zwillinge saßen den Rest des Abends ungläubig am Tisch...) kaum Hunger.
Man saß gemütlich sich unterhaltend in der Runde, es wurden später Kerzen angemacht und der Alkohol kam auf den Tisch (Hermine, Ron, Ginny, Harry und die Zwillinge hielten sich zurück).
Während Harry langsam aber sicher immer müder wurde und sich anfing zu langweilen, am Tisch war eine hitzige Diskussion über irgendetwas Politisches angebrochen, an der sich alle außer Harry beteiligten, kam Laura zu der Diskussionsrunde dazu.
Schlagartig war Harry wach. Zu seinem Glück setzte sich Laura neben ihn, diese ignorierte Harry allerdings, begrüßte alle anderen höflich und fragte, ob sie sich denn dazusetzen dürfte.
(Natürlich fragte sie das, bevor sie sich setzte)
Nach ein paar Minuten aber blickte sie Harry plötzlich an.
„Warum schaust du mich die ganze Zeit so an? Ich dachte du hast eine Freundin?!", fragte sie gespielt verärgert.
Harry fühlte, wie das Blut langsam in seinen Kopf schoss.
„Ach weißt du, seit gestern...", versuchte Harry abzulenken.
„Hey komm, das war ein Ausrutscher!", empörte sich Laura nun ernsthaft, außerdem missfiel ihr Harrys komischer Blick.
„Ich hab Hermine noch nie so ausgelassen erlebt, weißt du, da macht man sich schon seine Gedanken", erwiderte Harry nun wieder grinsend.
Das Gespräch wurde allerdings von Ginny unterbrochen.
„Harry nervst du jetzt Laura auch noch wegen gestern?"
„Nerven? Wir unterhalten uns nur freundlich miteinander, stimmt´s Laura?"
„Ginny wie hälst du das bloß mit ihm aus, ist Harry immer so?" Harry wurde ignoriert.
„Ach weißt du, wenn wir zwei allein sind, dann ist er ganz anders, nicht so frech und auch nicht so nachtragend. Das ist sowieso komisch, vor dem Urlaub hier war er garnicht so..."
„HEY!", kam es diesmal empört von Harry, er wurde aber weiter ignoriert, anscheinend hatten sich hier zwei Tratschtanten gefunden – auf Kosten Harrys.
(„Ja ich glaub ich weiß was du meinst, im Flugzeug war er auch nicht so...")
Harry setzte sich dann von den beiden weg und landete mit eingeschnappter Miene neben Fleur.
„Was ist los ´Arry, du siehst nischt glücklisch aus?", fragte Fleur.
„Ach nichts weiter", grummelte Harry als Antwort. „Wie gefällts dir denn hier?"
„Oh superbe! Es ist escht gut, aber irgendwie su warm. In Frankreisch ist es swar auch sehr warm, aber nisch sooo... Mein' Schwester Gabrielle wollte auch mitkommen, aber sie durfte nisch allein, isch soll disch lieb grüßen, sie würde disch gern mal wieder treffen!"
„Warum durfte sie nicht? Danke für die Grüße."
„Ach, sie musste mit Mutter und Vater in den Urlaub fahren, sie sin' nach Italien..."
Den Abend verbrachte Harry dann weiter (nicht mehr schmollend) mit Fleur redend. Er stellte fest, das man sich mit ihr sehr nett unterhalten konnte. Ginny und Laura waren an diesem Abend unzertrennlich und Ron hatte nur Augen für Vivi. Hermine diskutierte bis spät in die Nacht hinein mit den Erwachsenen.
Harry ging dann allein ins Bett und schlief auch sehr schnell ein, er merkte nicht wie sich Ginny später leise zu ihm dazu legte.
Ginny hatte Laura erlaubt bei ihr zu übernachten – Hermine fand das allerdings nicht so gut und so schlief Laura mit bei Harry und Ginny, allerdings in einem eigenen Bett (der Raum vergrößerte sich von allein und stellte das Bett zur Verfügung).
Den nächsten Morgen sollte Harry also eine (eigentlich) angenehme Überraschung erwarten.
Zwei hübsche Mädels im eignen Zimmer...
Und? is das ein Review wert? Wer eins hinterlässt bekommt ein Butterbier, wer nicht, ein schlechtes Gewissen!;-)
