Hallo! Hatte ich mit dem letzten Kapitel so meine Probleme, dann war das mit diesem hier nicht anders. Ich habe ewig gebraucht um einen Anfang zu finden. Und irgendwie gefällt es mir immer noch nich...

Für die zwei Reviews bedanke ich mich herzlichst. goldentree und dragonsoldier

Und nun hoffentlich viel Spaß, lasst mich doch wissen ob es gut oder schlecht war!


Kapitel 16. The Sledgehammer

Harry lag eine Weile einfach nur so da ohne einen einzigen Gedanken im Kopf zu haben. Dann entschloss er sich in die Küche zu gehen. Dort saß inzwischen nur noch Ginny. Scheinbar hatte sie auf ihn gewartet.

„Hey", sagte Harry vorsichtig. Er ging zu ihr und setzte sich neben sie. „Tut mir Leid."

„Was tut dir Leid? Ich muss mich entschuldigen, Harry. Ich hab überreagiert und war eifersüchtig auf Laura und dich. Vorhin auf dem Schiff... Na ja... Das sah so vertraut aus."

Harry nahm Ginnys Entschuldigung mit einem freudigen Lächeln an und dann nahm er ihre Hand. Diesmal zog Ginny sie nicht weg.

„Darf ich dich jetzt wied-", doch Ginny hatte Harry schon längst geküsst.

Einige Minuten vergaßen die beiden alles um sich herum. Für Harry war in diesem Moment klar, dass er nur Gefühle für Ginny hatte. Für Laura empfand er zwar mehr als Freundschaft, aber er wusste, dass er sich nicht in sie verliebt hatte. Er mochte sie einfach nur sehr, und das seit Anfang an – warum wusste er selbst nicht.

„Tss, tss, tss... Da denke ich hier fliegen die Fetzen und was macht ihr?" Hermine kam grinsend in die Küche und setzte sich schwungvoll zwischen das Pärchen, in der Hand hielt sie einen Limonengrünen Flyer.

„Willst du auch? Ach nein, geht ja nicht, Ethan ist ja bei seinen Eltern", sagte Ginny grinsend.

„Na da hat sich aber eine schnell wieder einbekommen", konterte Hermine, ohne weiter auf Ginnys Frage einzugehen. Wie aufs Stichwort kam Laura gerade in die Küche. Hermines Blick bekam einen gespannten Zug.

„Wo warst du denn?", fragte Ginny freundlich.

„Ich war auf dem Klo."

„Achso... Du Laura, sorry wegen vorhin, ich wollte nicht so zickig sein."

„Ist schon okay." Der Blick von Hermine bekam etwas Fröhliches.

Harry der sich etwas komisch fühlte, weil Laura ihm gegenüber saß, entdeckte gerade eben den Flyer in Hermines Hand.

„Was ist das Hermine?"

„Und ich dachte schon ihr fragt garnicht mehr. Diesen Flyer hab ich in der Rezeption entdeckt."

„Und?"

„Kennt ihr jemanden, der mit mehr als Liebe gern isst, vorallem viel?"

„Ron!", sagten Ginny, Laura und Harry zugleich. Hermine grinste.

„Seltsam, an den hab ich auch gedacht." Hermine musste kichern.

„Nun sag schon, um was geht es?", forderte Ginny ungeduldig. Harry und Laura nickten eifrig zustimmend.

„Heute Abend, im Fisch´n´Chips, das ist ein britisches Restaurant hier im Hotel, findet ein Wettbewerb statt. Ich zitiere:

Sie können essen so viel Sie wollen?
Ihr Appetit ist unendlich?
Sie haben kein Problem damit, mehr als ein Hotdog auf einmal im Mund zu kauen?
Und am liebsten zahlen Sie dafür keinen Knut?
Dann ist der (FR)Esswettbewerb in unserem Restaurant genau das Richtige!
Zeigen Sie Ihren Mitmenschen was eine echte Lebensmittelvernichtungsmaschine ist.


Der bisherige, seit drei Jahren unbesiegte, Champion, Doug the Sledgehammer of Sausages fordert Sie heraus!
Melden Sie sich noch heute an, kommen Sie einfach in unser hübsches Restaurant und tragen Sie sich in die Teilnehmerliste ein.
Gewinnen Sie einen goldenen Pokal in Form eines Hotdogs und ein Preisgeld von Fünfhundert Galleonen.
Vorraussetzungen: Mindestalter von vierzehn Jahren, ein eigener Eimer und genug Hunger.

Na, was meint ihr, das ist doch perfekt für unsern Ron, oder?" Hermines Grinsen war so groß, das Harry dachte, sie würde sich gleich in die Ohren beißen.

„Genial, Hermine!" Ginny lachte.

„Und wann ist das? Also dieser Wettbewerb?", fragte Laura ebenfalls von Ohr zu Ohr grinsend.

„Heute Abend. Aber keine Angst ich hab Ron schon angemeldet."

„Weiß er denn schon von seinem Glück?"

„Ähm, naja, darum wollte ich euch eigentlich jetzt bitten."

„Ich mach´s, ihr müsst mir bloß sagen wo ich ihn finde, er war ja bis eben noch hier." Laura war voller Tatendrang aufgestanden.

„In seinem Zimmer-", antwortete Harry und schon war Laura verschwunden, „-aber er duscht gerade", vollendete Harry seinen Satz.

Ein hohes Quietschen und ein „OH! TUT MIR LEID!!!" hallte bis in die Küche. Hermine, Ginny und Harry brachen in schallendes Gelächter aus. Laura kam mit hochrotem Kopf zurück.

„Warum hast du mir nicht gesagt, dass er duschen ist?", fragte Laura wütend.

„Du hast mich ja nicht ausreden lassen." Harry blickte sie mit Lachtränen im Gesicht entschuldigend an.

„Jetzt hab ich was gut bei dir, Harry. Meine Augen... Meine wunderschönen Augen..." Laura hüpfte theatralisch in der Küche umher. Dabei hielt sie sich die Hände vor's Gesicht.

Nun angezogen kam Ron in die Küche und wurde erstmal von Laura umgeworfen. Sie hüpfte mit Inbrunst in ihn hinein. Ein dumpfer Knall und lautes Ächzen kam vom Küchenboden.

„Hört-hört auf! Ich kann nicht mehr!" Ginny hielt sich den Bauch vor lachen.

Ron rappelte sich wieder hoch und rieb sich den Ellebogen. Laura blieb am Boden liegen. Sie wälzte sich hin und her.

„Diesen Tag überlebe ich nicht! Meine Augen, mein Hintern... Alles tut so weh!", jammerte sie, doch man hörte immer wieder ein Kichern zwischendurch.

Harry ging zu ihr und hielt ihr die Hand hin. Es dauerte etwas bis Laura ihn bemerkte.

„Wieviel hatte er denn an?", fragte Harry sie grinsend.

Doch Laura antwortete nicht, sie schnappte sich Harrys angebotene Hand und zog sich daran hoch. Dann tat sie, als würde sie Staub von ihrer Hose klopfen und als ob nichts gewesen wäre. Mit dem Gang einer Geschäftsfrau ging sie auf den verwirrt aussehenden Ron zu.

„Entschuldigen Sie mein Verhalten, Mr Weasley. Ich hätte natürlich vorher anklopfen sollen. Das Gesehene bleibt natürlich ein Geheimnis." Doch Laura konnte nun nicht mehr ernst bleiben sie lachte laut los.

Alle lachten, nur Ron stand da wie ein begossener Pudel. Er hatte wohl nicht wirklich vorgehabt, sich Laura im 'Adamskostüm' zu präsentieren. Laura fing sich wieder.

„Darf ich Ihnen eine Entschädigung anbieten?", fragte sie mühsam beherrscht in förmlichem Ton.

„Wie, was?" Ron wusste überhaupt nicht was er sagen sollte. Hermine zog Laura von ihm weg, platzierte sie auf einem Stuhl und dann erzählte sie Ron von dem Wettbewerb.

„DU HAST WAS?!"

„Ich hab dich da angemeldet", sagte sie kleinlaut. Hermine fand ihre Idee nun nicht mehr ganz so toll.

„Hey Ron das wird ein Spaß, hier lies!" Harry drückte ihm den Flyer in die Hand. Ron las diesen, dabei zierte sein Gesicht am Ende ein träumerisches Grinsen.

„Fünfhundert Galleonen...", murmelte Ron. „Gut, ich mach mit. Wann geht's los?", fügte er dann bestimmt hinzu.

„Sehr schön", sagte Hermine zufrieden und klatschte in die Hände.

„Dann darfst du jetzt aber nichts mehr essen, das Abendbrot bei Dumbledore fällt für dich heute aus." Ginny grinste.

„Der Wettbewerb beginnt um einundzwanzig Uhr. Vorher klären wir am besten Vivi noch darüber auf, sie wird sich das bestimmt nicht entgehen lassen", fing Hermine an zu planen.

„Und Ethan", quatschte Ginny dazwischen.

Hermine überging das.

„Ich würde sagen, wir gehen eine halbe Stunde bevor es losgeht dorthin. Ach ja-", Hermine zauberte einen dunkelblauen Eimer herbei. „Hier bitte Ron, der fasst fünf Liter." Sie überreichte ihm den Eimer.

„Dann wird das ja heute wieder ein sehr unterhaltsamer Abend. Was machen wir jetzt?" Ginny rieb sich erfreut die Hände.

„Ich will nochmal ans Meer!", kam es von Laura.

Und das taten sie dann auch. Das Wetter war wie immer einfach wunderschön und warm, also genossen die fünf das erfrischende, kühle Nass. Durch das ausgelassene Toben im Wasser kam dann langsam aber sicher der Hunger. Nach zwei Stunden planschen im Meer war es Abendbrotzeit. Am Tisch bei Dumbledore aßen alle mit viel Appetit. Ron saß da und durfte nicht einen Krümel probieren. Ginny erzählte den Anderen von dem Wettbewerb, vorallem weil ihre Mutter sich schon besorgt um ihren jüngsten Sohn kümmern wollte, da dieser nichts aß.

„Machen wir jetzt los?", fragte Ron ungeduldig.

„Gleich, lass mich bloß noch den leckeren Vanillepudding kosten. Hmmm, lecker!" Ginny zog sich grinsend die Schüssel heran und nahm sich extra viel Zeit die Kochkünste ihrer Mutter zu bewundern.

Zehn Minuten später machten sich Ginny, Hermine, Laura, Vivi, Harry, Ethan und Ron auf zum Fisch´n´Chips. Dort war es schon brechend voll. Links und rechts standen Tische mit jeweils vier oder fünf Stühlen. In der Mitte war ein Gang freigemacht worden. Vom Eingang konnte man schon eine kleine Bühne sehen, an der ein langer Tisch stand. Dieser war für sieben Personen gedeckt. Ein großer, weißer Teller, ein schlichtes Wasserglas und ein Stapel Servietten.

Während Hermine Ron an den Tresen führte, suchten die Anderen nach einem freien Tisch, was garnicht so einfach war.

„Hey da vorne ist noch ein Fünfertisch frei."

„Perfekt, ganz vorne."

Ethan holte sich noch einen weiteren Stuhl und so setzten sie sich gespannt wartend. Hermine kam wieder vom Tresen und Ron wurde von einem schmächtigen Mann in die Küche geführt – wohl der Wirt.

„Warum grinst du so Hermine?". fragte Vivien.

„Jeder der mitmacht braucht einen Kampfnamen." Sie kicherte los.

„Wie hat Ron sich genannt?"

„Ron fiel nichts ein, ich hab mir was ausgedacht. Wartet´s ab, die Teilnehmer werden einzeln vorgestellt."

„Gib mal einen Tipp!"

„Nö, Laura."

Ein paar Minuten saßen alle quasselnd am Tisch, bis ein Kellner nach Getränkewünschen fragte. Dann wurde es still im Gasthaus. Das Licht wurde abgedunkelt und scheinbar aus dem Nichts strahlte ein Scheinwerfer auf die Bühne. Diese betrat der Wirt, ein schmächtiger, kleiner Mann, mit grauem Vollbart und einer glänzenden Glatze.

„Einen wundervollen guten Abend wünsche ich Ihnen, meine Damen und Herren. Ich begrüße Sie zu unserem achten Wettessen. Ich werde Ihnen nun die heutigen Wettbewerber und die Regeln an die sie sich halten müssen, vorstellen und erklären."

Der Wirt machte ein kurze Pause. Er wischte sich mit einem Taschentuch den Schweiß von der Stirn und fächelte sich kurz Luft zu – anscheinend war er sehr aufgeregt.

„Zuerst die Regeln: Unsere Wettbewerber bekommen alle einen Teller mit exakt fünfundzwanzig Hotdogs. Für das Verschlingen haben sie genau zwanzig Minuten Zeit. Wer am Ende die meisten Hotdogs verputzt hat, gewinnt. Den Zauberstab dürfen alle Teilnehmer nicht benutzen, diesen mussten sie bereits bei mir abgeben."

Er hielt sieben Zauberstäbe hoch, aus einem kamen goldene Funken. Der Wirt fuhr dann fort: „Für jeden Teilnehmer steht ein Wasserglas bereit, dieses füllt sich selbstverständlich von alleine wieder auf. Wenn der Gong ertönt, beginnt der Wettkampf, ertönt er ein weiteres Mal, dürfen die Kontrahenten noch ihren letzten bissen kauen und dann wird der Sieger ermittelt."

Wieder machte der Wirt eine Pause.

„Und nun begrüßen Sie mit mir unsere Teilnehmer!" Diesen Satz rief der Wirt laut aus und Applaus kam auf.

„Die Nummer Eins, der Titelverteidiger, Doug the Sledgehammer of Sausages!"

Ein ungefähr einen Meter und dreiundsiebzig großer (und wohl auch breiter), fetter Mann mit Dreitagebart und Halbglatze stampfte auf die Bühne. Er winkte mit seinen zwei Tellergroßen Händen und Wurstdicken Fingern der applaudierenden Menge zu. Dann ließ er sich schnaufend an den ersten gedeckten Sitzplatz nieder.

„Die Nummer Zwei, den vorjahres Dritten, Black-Hole-Bill!"

Bei diesem Namen lachten Harry, Ginny und Hermine laut auf. Als ein dürrer, alter Mann, mit schwarzen kurzen Haaren, die schon einige graue Strähnen aufwiesen, und einem schwarzen Anzug die Bühne betrat, gab es einige verwunderte Gesichter auf Seiten der Zuschauer.

„Ich kann mir denken warum der so heißt wie er heißt...", flüsterte Ethan leise vor sich hin.

„Begrüßen wir nun unsere einzige weibliche Wettkämpferin, Piggy!"

„Die ist mit Dudley verwandt!", kam es prustend von Harry. Der Applaus war allerdings so laut, dass ihn nur Ginny und Laura hören konnten, wobei Laura mit dem Namen Dudley wenig anfangen konnte

Die Frau, die die Bühne betrat, hatte eine riesen Ähnlichkeit mit einem Schwein. Ihre Haut war leicht rosa und der Rest ihres Körpers war ungemein schwabblig. Sie setzte sich auf den dritten Stuhl.

„Unsere Nummer Vier, Tony die Termite!"

Tony sah vom Körperbau aus, wie ein stattlicher, etwas pummliger Mann. Doch sah man ihm ins Gesicht konnte man ein Doppelkinn erkennen, welches sich genau zwei Mal wiederholte.

„Den jüngsten Teilnehmer, die Nummer Fünf, Ronald the Eatmachine Weasley!"

Der Applaus nahm etwas ab und Ron betrat mit hochrotem Kopf die Bühne. Mit seiner schlacksigen Statur fiel er völlig aus der Reihe, wenn man von Black-Hole-Bill einmal absah. So schnell wie möglich eilte Ron auf seinen Platz zu. Vivi pfiff ohrenbetäubend und Ginny und Laura jubelten wie verrückt. Harry und Hermine machten sich so klein wie möglich am Tisch.

„Mister Weasley hat wohl einige Fans mitgebracht. Nun wie dem auch sei..." Der Wirt stellte noch die letzten beiden Teilnehmer vor. („Samuel Paunch!" und „Frank Flabby!")

Dann wurde es wieder etwas ruhiger im Lokal, schließlich hörte man nur noch ab und zu leises Flüstern. Es ertönte komische Musik und dann kamen sieben leichtbekleidete Damen mit jeweils einem Tablett gestapelten Hotdogs herein und stellten bei jedem Teilnehmer eins ab.

Die Musik erstarb wieder und dann rief der Wirt laut:

„LADYS AND GENTLEMAN, MÖGE DER WETTKAMPF BEGINNEN!" Ein donnernder Gong ertönte wie bei einem Boxkampf und dann ging es los.

Der Titelverteidiger, Doug, schnappte sich von seinem Tablett sofort zwei Hotdogs, für jede Hand eins, und fing an diese sich in seinen riesigen Schlund zu stopfen. Black-Hole-Bill ging das Ganze etwas gelassener an, er nahm sich ohne zu hetzen ein Hotdog und biss gemächlich davon ab – vielleicht um erst einmal warm zu werden.

Bei Piggy bot sich derselbe Anblick, wie bei the Sledgehammer. Sie schlang ihr drittes heißes Würstchen im Ganzen hinein, musste aber dadurch etwas Zeit durch kauen einbüßen, sie spülte kräftig mit Wasser nach.

Ron hatte nach sechseinhalb Minuten schon vier Hotdogs verdrückt und lag somit auf Platz drei. Samuel Paunch, ein ungefähr vierundzwanzig Jahre junger Mann, mit sehr kindlichem Aussehen hatte erst zwei Stück geschafft, weil er sich gleich am Anfang arg verschluckt hatte.

Tony die Termiete kam nach zehn vergangen Minuten aber so richtig in Fahrt. Während Frank Flabby schon das erste Mal würgen musste, bei the Sledgehammer überall auf dem Teller halbzerkaute Wurststückchen lagen, konnte er seinem Kampfnamen alle Ehre machen. Mit schnellen, ununterbrochenen Bissen schaffte er es innerhalb von einer Minute sich auf Platz zwei vorzumampfen.

Von den fünfundzwanzig Hotdogs hatte the Sledgehammer schon vierzehn vernichtet und das innerhalb von sechzehn Minuten. Er führte unangefochten vor Tony, Piggy rutschte von zwei auf drei ab. Ron hatte aber nur ein halbes Hotdog Rückstand auf sie, er folgte auf Platz vier. Mit zweieinhalb heißen Würstchen dahinter folgte Black-Hole-Bill.

Samuel Paunch belegte weit abgeschlagen den sechsten Platz. Frank Flabby aber hatte bisher erst vier Hotdogs in seinem Schwabbelbauch platziert. Nach dem fünften war für ihn der Wettkampf vorbei, weil er die anderen, bereits verdrückten Hotdogs in seinem Eimer wieder zum Vorschein brachte. Er gab schweißgebadet auf.

Die letzten zwei Minuten brachen an.

Es führte immer noch the Sledgehammer er hatte inzwischen siebzehn Hotdogs geschafft und lehnte sich nun etwas erschöpft zurück. Sein Vorsprung war enorm, Piggy mühte sich ab, aber mit ihren elf Hotdogs konnte sie ihn nicht mehr einholen, die Termiete war inzwischen auch unerreichabr geworden.

The Eatmachine aber hatte nach acht Hotdogs mehr als genug. Ron hörte einfach auf mit kauen und klammerte sich geschafft an sein Wasserglas – den Eimer immer wieder im Blick.

In der letzten Minute brach in dem Gasthaus ein Toben und Jubeln aus, das man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen konnte. Die letzten zehn Sekunden zählte der Wirt gemeinsam mit den Zuschauern runter. Dann ertönte ein zweites Mal der Gong und wie von unsichtbarer Hand verschwanden die Tabletts mit den Hotdogs.

Am Tisch brach Laura in unaufhörliches Kichern aus. Der Grund dafür war wohl Ron. Dieser saß zittrig am Tisch, auf der Wange überall Ketchup und aus seinem Mund tropfte ganz langsam etwas Speichel.

„Der letzte Bissen ist verdrückt! Sind Sie bereit zu erfahren, wer der Sieger ist?"

Ein lautes, einstimmiges „JA!" kam als Antwort, dabei kam die Antwort am ausgelassensten von Laura.

„Auf Platz Nummer Sieben, leider schon früh aufgegeben, Frank Flabby!"

Höflicher Applaus und ein kraftloses Nicken von Frank, mehr gab es nicht. Doch! Laura musste natürlich ihre Meinung noch kundtun.

„Hey Flabby, nicht traurig sein! Du hast gut gekot- äh gekämpft!", rief sie laut, danach wurde ihr von Ginny die Hand auf den Mund gedrückt. So augelassen hatten sie Laura bisher nur in der Disko erlebt.

Es folgte lautes Gelächter und dann verkündete der Wirt den sechsten Platz, Samuel Paunch.

„Kommen wir zum fünften Platz. Diesen belegt Black-Hole-Bill!"

Der Applaus war nur höflich, anscheinand mochte diesen Bill fast niemand, der einzige Fan war wohl weiblich, hatte blonde Haare und war ziemlich aufgedreht – Laura.

„Laura, bitte! Halt dich etwas zurück. Die Leute schauen schon." Ethan war das Ganze etwas peinlich, aber Laura jubelte ungerührt weiter.

„Der vierte Platz geht an unseren jüngsten Teilnehmer, Ronald the Eatmachine Weasley!"

Nun kannte der Lärm am vordersten Tisch keine Grenzen mehr. Vivi und Laura brachen in einen kreischenden Singsang aus und riefen immer wieder „WEASLEY! WEASLEY!". Es dauerte ganze sechs Minuten bis der Wirt wieder sprechen konnte, ohne das ihn ein „WEASLEY!" Ruf unterbrach.

„Ab dem vierten Platz gibt es eine Urkunde und fünfzehn Galleonen Belohnung!" Rons Miene erhellte sich kurz und der Wirt überreichte ihm eine Urkunde und einen kleinen Samtbeutel mit Galleonen.

„Die Top drei! Auf dem dritten Platz, unsere weibliche Kämpferin, Piggy!" Applaus kam wieder auf und wer genau hinhörte, konnte ab und zu ein Grunzen von dem Tisch mit den sechs Teenagern hören.

Der Wirt überreichte ihr ebenfalls eine Urkunde, ein kleines Samtsäckchen mit fünfundzwanzig Galleonen, diesmal aber zusätzlich einen klitzekleinen, bronzefarbenen Hotdogpokal.

„Und auf dem zweiten Platz, Tony die Termiete! Und demnach auf Platz eins, der Titelverteidiger, Doug the Sledgehammer!" Der Wirt rief beide Namen mit Inbrunst ins Lokal. Ein minutenlanger Applaus brach aus.

Doug und Tony bekamen beide Urkunden. Tony einen silbernen Hotdogpokal und einhundert Galleonen. Doug dagegen bekam außer der Urkunde einen großen Pokal aus echtem Gold. Der Wirt überreichte ihm feierlich die fünfhundert Galleonen.

„Ich geh mal zu Ron." Vivi stand auf und stakste zur Bühne. Sie half Ron beim Heruntergehen, denn er zitterte und wirkte koordinationslos. Ethan holte einen weiteren Stuhl für Ron und Hermine murmelte ein leises „Ratzeputz!". Der Ketchup verschwand von Rons Wangen. Erschöpft ließ er sich auf dem Stuhl nieder.

„Warum hab ich hier mitgemacht? Mir ist speiübel. Warum hab ich in diesem Urlaub am laufenden Band Magenprobleme?", jammerte Ron leise. Vivi tätschelte ihm den Arm.

„Ich weiß ja nicht wie's euch geht, aber ich hab Appetit auf ein Eis!" Laura wurde von Vivi und Hermine mit bösen Blicken bedacht. Harry und Ginny grinsten und Ron stöhnte.

„Herr Ober!", rief Laura laut und wenige Augenblicke später kam der Kellner und nahm die fröhliche Bestellung für einen Erdbeereisbecher auf.

„Ron du warst der Wahnsinn! Gegen solche Brocken anzukommen", lobte ihn Harry und die Anderen schlossen sich an.

„Wie du die Hotdogs verschlungen hast. Einfach klasse!"

„Mit dem vierten Platz kannst du mehr als zufrieden sein, fast hättest du noch diese Piggy überholt. Ihr Bauchumfang beträgt einhundertsechzehn Zentimeter!"

„Woher weißt du das so genau?", fragte Vivi Harry spitzbübisch. „Ginny du solltest besser auf ihn aufpassen", fügte sie grinsend hinzu.

„Harry genau, woher weißt du das?" Ginny schaute ihn spielerisch drohend an.

Doch Harry lachte nur und holte den Flyer von Hermine aus seiner Hosentasche.

„Hier, da steht's. Körpergröße, Gewicht und alles andere. Aber nur von Doug, Piggy und diesem Bill, weil die wohl schon die letzten Jahre mitgemacht haben." Der Flyer ging die Runde rum.

Laura bekam ihn als letztes. „WAS?! Einhundertzweiundzwanzig Kilogramm? DAS IST DOCH EINE FRAU! WIE KANN MAN SO FETT SEIN?"

Alle Blicke richteten sich wieder auf den vordersten Tisch.

„Ups!"

„Du hast heut ein ziemliches Talent dafür, die Aufmerksamkeit ständig auf uns zu lenken, weißt du das?"

„Tut mir Leid! Aber das ist doch unnormal. Wie fett kann man denn sein?", wiederholte Laura nochmal und blickte dann fragend in die Runde.

„So, hier der Erdbeereisbecher für die junge Dame."

„Dankeschön!" Laura nahm sich den Löffel und aß genüsslich ihr Eis. Die Anderen fingen an zu lachen. Mit vollem Mund fragte sie: „Was isch denn?"

„Nichts", ertönte es synchron. Laura zuckte mit den Schultern und aß weiter.

„Ich will in mein Bett.." Ron versuchte sich aus seinem Stuhl zu qälen, beim Anblick von Eis wollten die verdrückten Hotdogs wieder an die Oberfläche.

„Warte ich helf dir. Ich bring dich heim." Vivi stand schnell auf.

„Bis morgen dann, ich bring ihn ins Bett, tschau", verabschiedete sich Vivi.

„Tschau Eatmachine", kam es von Laura. Ron nickte nur unmerklich allen zu und wurde dann von Vivien zu seinem Bett begleitet.

„Ginny, ich bin dafür, das dein Bruderherz mal eine Diät macht", kicherte Laura.

„Ich glaube das war für unsern Ronnie das vorerst letzte Mal, dass er so viel gegessen hat", meinte Harry grinsend.

„Hey, das ist mein Eis!" Ginny hatte sich frech den Löffel von Laura stibitzt und kostete ihr Erdbeereis.

„Hmm lecker, wirklich!"

„Ich will auch mal kosten." Harry öffnete begierig seinen Mund und Ginny schob den Löffel hinein.

„Jaaah, wirklich lecker!"

„Jetzt ist aber genug. Accio Eislöffel!" Der Löffel schoss aus Harrys Hand und Laura fing ihn geschickt auf. Nachdem der Eisbecher leer war, bezahlte die Gruppe ihre Getränke und verließ das Gasthaus. Sie unterhielten sich auf dem Weg zu den Bungalows noch über den Esswettbewerb. Ethan verabschiedete sich als erstes.

„So ich muss hier lang. Gute Nacht, ich hoffe wir sehen uns morgen. Bin ja nicht mehr lang hier." Er ging forsch auf Hermine zu und umarmte sie, dann verschwand er in der Dunkelheit.

„Na wenn das mal kein Zeichen war", sagte Ginny schelmisch grinsend.

Hermine ignorierte die Andeutung, obwohl Harry stark die Vermutung hatte, das Hermine im Moment nichts davon wahrnahm, was um sie herum passierte.

„Der Abend war wirklich lustig! Machen wir morgen wieder was zusammen? Dann geb ich euch auch mal ein Eis aus, dann müsst ihr nicht meins wegessen." Laura umarmte zum Abschied Ginny und auch Harry. Bei Hermine musste sie erst etwas lauter werden bis diese wieder aus ihren Träumereien aufwachte.

„Harry ich schlaf heute mal wieder bei Hermine im Bungalow, okay? Wir müssen ein paar Gespräche führen." Harry nickte grinsend und küsste Ginny.

„Kommst du jetzt, oder soll ich schon mal vorgehen?!" Hermine wurde etwas ungeduldig, denn der Kuss zwischen Harry und Ginny zog sich immer mehr in die Länge.

„Ja, ja. Nacht Harry!"

„Gute Nacht, schlaf schön."

Harry setzte seinen Weg allein fort und war nach kurzer Zeit endlich in seinem Zimmer angekommen. Sirius schlief schon.

„Tss, wann schläfst du eigentlich nicht Schnuffel?", murmelte Harry leise vor sich hin. Ein Grunzen kam als Antwort.


Falls ich es nicht mehr schaffe, vor dem 24. ein neues Kap upzudaten, wünsch ich euch allen(auch den Schwarzlesern)ein fröhliches Weihnachtsfest! Und denkt immer daran, Geschenke sind nich das Wichtigste.(nur das Zweitwichtigste g)
Erklärungen zu den Namen:
Piggy
(weiblich), (engl. schweinsähnlich,verfressen)
Samuel Paunch (engl.Wampe)
Frank Flabby (engl. schwabblig)
Ein Knopf so klein und doch so gut,
lindert er doch alle Schmerzen.
Wenn ich ein Review bekomm´,
dann scheint die Sonne in meinem Herzen.
Man tut nicht viel, man drückt nen Knopf,
schreibt etwas und teilt mir mit,
Ob´s mir gelungen ist oder einfach nur shit?!
Ihr bekommt nen Keks oder auch zwei,
und wenn ihr wollt, sogar auch drei!
Also los, drückt ihn schnell,
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GO!