Hey, einen fröhlichen, frühlingshaften Januar-Tag wünsch ich euch allen!;-) Ich bin echt platt! 7 Reviews für das letzte Kapitel, ihr habt mich sau glücklich gemacht!:-))Danke an erde, NegativeLight, Dragonsoldier, goldentree: eure Replys sind hoffentlich bei euch angekommen!
Colt: Ich nehm das jetzt mal als Lob auf, ja?;-)
Flame: Danke! Fragen machen mir garnix aus, im Gegenteil! also zu 1. das hier ist das vorletzte zu 2.sag ich am Ende des Kaps-) zu 3. das weiß ich selbst nich, um ehrlich zu sein..ich mag den Charakter der Ginny einfach viel zu gern, als das ich ihr was fieses antun
könnte. Aber mal sehen;-)
Zauberstab: Danke!! Jaaah, du hast Recht, aber ich wollt die Pairings nich zerstören, weil dauernd Streit versaut die Story irgendwie...Mit dem Geschenk, da hast du wieder Recht, das hab ich voll vergessen mir auf die Stirn hau könn ma uns drauf einigen, dass Harry sich bedankt hat, aber ich das einfach nich geschrieben habe?büdde;)
Die Story is eh bald zuende und im nächsten(und letzten) gibts auch noch mal Action:-)
So und jetzt hoffentlich ein bisschen Spaß;-)
Kapitel 20. Darf's ein bisschen Konfetti sein?
Es war schon nach neunzehn Uhr als Harry, immer noch auf der Hotel eigenen Krankenstation, allein das fade Krankenhausabendbrot versuchte zu zerkauen. Der Arzt hatte schließlich Harrys Besuch rausgeworfen, wahrscheinlich war das eine Art Virus von Ärzten, dass diese genauestens auf die Besuchszeiten achteten. Aber Harrys Freunde hatten Einsicht gezeigt, denn Harry sollte sich unbedingt noch schonen, denn trotz Heiltränken und Magie musste ein gewisser Teil selbst heilen.
Und für Harry waren noch mindestens zwei Tage Krankenzimmer vorgesehen.
Die erste Nacht war für ihn ziemlich unbequem, denn mit ihr kamen auch die Schmerzen wieder. Am darauf folgenden Tag waren diese aber wieder vergessen, denn durch einen kleinen Besucher, welcher ihm ein selbstgemaltes Bild schenkte, auf dem ein schwarzhaariger Junge auf einem Besen am Himmel entlang schoss, konnte er einfach nicht anders.
Der kleine Darius hatte sich auch wirklich Mühe gegeben, wahrscheinlich steckte in dem Kleinen ein richtiges Kunsttalent.
Fred und George dagegen sorgten den ganzen Nachmittag für Unterhaltung, egal ob es Witze waren oder einfach nur ein paar kuriose Erfindungen, wie zum Beispiel den sprechenden Rückenkratzer Kalle, mit diesem konnte man sich ausgesprochen gut unterhalten.
Allerdings war dieser wohl noch nicht ganz ausgereift, denn nach über zwei Stunden fing er damit an, alle in seiner näheren Umgebung zu beleidigen. Zum Schluss endete Kalle damit, dass er aus dem Fenster segelte. Ron mochte es überhaupt nicht, die ganze Zeit mit gehässigen „Wiesel, Wiesel"- Rufen betitelt zu werden. Danach brach erst einmal ein handfester Streit zwischen den Zwillingen und Ron aus, weil dieser ihre Erfindung einfach aus dem Fenster geworfen hatte.
Hermine musste den Schlichter spielen, denn sowohl Vivi als auch Ginny scheiterten. Die einzigen die das zum Brüllen fanden, waren der vierjährige Darius, Harry und Laura.
Nun saß Harry etwas gelangweilt, an einem Stück Paprika herumkauend, in seinem Bett. Die Besuchszeit war schon vorbei, also hieß es nun für ihn, einfach nur dasitzen und vor sich hinstieren. Da er der einzige Patient war, herrschte in der Krankenstation eine einsame Stille.
Ein paar Minuten später klopfte der Heiler und kam dann ins Zimmer.
„Sie haben aufgegessen, sehr schön Mr Potter." Er ging zu Harry ans Bett und nahm ihm, das nun leere Tablett aus der Hand. „Wie geht es Ihnen?"
„Langweilig!", stieß Harry lustlos aus.
Der Heiler schmunzelte.
„So leid es mir tut, aber ich muss Sie mindestens noch einen Tag hier behalten, denn zu viel Bewegung täte Ihnen garnicht gut. Sie hatten sowieso schon sehr viel Glück, Mr Potter."
„Haben Sie keinen Fernseher oder sowas?"
„Bitte?", fragte der Heiler verwirrt.
„Schon gut...", nuschelte Harry.
„Ich lass Sie dann mal wieder allein, am besten Sie schlafen ein wenig." Und schon verschwand Heiler Cuidado wieder.
„Das tue ich schon seit zwei Stunden", gab Harry genervt von sich, doch leider konnte selbst bei Zauberern die Tür nicht antworten.
‚Warum trifft es immer mich? Schlimm genug, dass ich in Hogwarts Dauergast bei Pomfrey bin, aber jetzt auch noch im Urlaub…' grübelte Harry in Gedanken. Dabei merkte er nicht, wie sich plötzlich das Fenster wie von Geisterhand öffnete.
Ein roter Haarschopf erschien. Der Besitzer dieses Haarschopfes kletterte vor sich hingrinsend zum Fenster herein, ein weiterer roter Haarschopf folgte.
Harry unterdessen hatte sich seinen Zauberstab gegriffen und vor lauter Langeweile versucht, dem Becher auf seinem Nachtschrank Leben einzuhauchen. Diesem wuchsen kleine Stummelbeine. Der Becher stand wacklig auf, lief kurz im Kreis und brach dann erschöpft zusammen.
„Na Harry, das solltest du aber noch etwas üben!", kam es belustigt von Fred.
Harry zuckte erschrocken zusammen. Seine Schulter strafte es mit einem heftigen Stechen.
„FRED, GEORGE! Habt ihr mich erschreckt! Wie kommt ihr hier rein?", fragte Harry mit rasendem Puls und stechender Schulter.
„Betriebsgeheimnis. Aber keine Sorge, wir haben dir auch was mitgebracht." Fred grinste verschwörerisch und George beugte sich aus dem Fenster.
„Ihr könnt hochklettern, die Luft ist rein."
Nacheinander kletterten Hermine, Ron, Ginny, Vivien und zum Schluss Laura zum Fenster in Harrys Krankenzimmer hinein. Dabei hatte jeder etwas anderes in der Hand. Ron schleppte ein paar Flaschen Butterbier, Ginny und Laura hielten jeweils vier Tüten Knabberzeugs in der Hand und Hermine und Vivi trugen beide einen Beutel voller Süßigkeiten. Auf den zwei Beuteln prangte ein leuchtendes Logo mit einem geschwungenen „W" und zwei großen „Z".
Ein leises Stühlescharren, Abstellen der Tüten und des Butterbieres später, saßen Fred, George, Laura, Hermine, Ron, Vivien und Ginny grinsend verteilt um Harrys Bett.
„Ihr seid Klasse!", freute sich Harry über den überraschenden Besuch.
„Wissen wir!", kam es einstimmig als Antwort. Alle lachten.
Dann stand Hermine plötzlich auf, zog ihren Zauberstab und stellte sich vor die Tür. Sie sprach irgendeine Formel und es machte ein glucksendes Geräusch. Sie drehte sich wieder um und wurde von allen, bis auf Vivien, neugierig angeschaut.
„Verschlusszauber, kombiniert mit Stillezauber. So hört uns keiner und niemand kann rein. Ach ja, und vor der Tür hängt jetzt ein Schild „Bitte nicht stören", erklärte sie wie selbstverständlich. Fred und George pfiffen anerkennend. Sie wurde kurz rot.
„Na aber, so eine tolle Hexe und dann ist ihr das auch noch peinlich", meinte Laura grinsend.
„Was habt ihr da alles mitgebracht?," wollte Harry nun wissen und rettete Hermine somit aus ihrer Verlegenheit.
„Da wir ja heute unseren letzten Abend hier haben und du dir ja unbedingt die Knochen brechen musstest, dachten wir uns, wir feiern noch einmal eine richtige Party. Das Butterbier dürftest du ja schon gesehen haben." George grinste auf einmal verschmitzt. „Den hier heben wir uns für später auf." Er zog eine Flasche Feuerwhiskey aus seiner Tasche.
Nun war es Ron, der anerkennend pfiff.
„Gehst du davon aus, dass du auch was abbekommst?", meinte Fred. Rons Grinsen tröpfelte von seinem Gesicht. „War ein Scherz, natürlich bekommt unser kleiner Bruder auch die Chance, sich kräftig zu betrinken."
„Wetten, jetzt kommt gleich was von wegen ´Aber unsere kleine Schwester kriegt keinen einzigen Tropfen' ?", flüsterte Ginny Harry zu.
„Aber bei dir, Ginny, müssen wir etwas aufpassen."
„Siehst du, da kam es." Sie seufzte genervt.
„Was habt ihr noch?", fragte Harry weiter, während er Ginny über die Wange streichelte und ihr einen mitleidigen Blick zuwarf, doch lang hielt dieser nicht. Er musste grinsen und Ginny streckte ihm die Zunge raus.
„Also... Ähm... Butterbier, Feuerwhiskey, dann eine Menge Chips und, das Beste von allem, ein paar unserer neuesten Scherzartikel", zählte George auf.
„Ich dachte wenigstens du verstehst mich", meinte Ginny scherzhaft traurig an ihren Freund gewandt.
„Tu ich doch. Fred, George, hört auf, meine Freundin als klein abzustempeln, so klein ist sie garnicht, nur ein bisschen." Harry fing sich einen spielerischen Hieb auf den Arm ein.
„Sorry, aber hier geht es immerhin um unsere Schwester. Wir müssen auf sie Acht geben, nachher versuchst du noch, sie mit dem Feuerwhiskey abzufüllen", sagte George beinahe ernst.
„Das hat er doch nicht nötig", antwortete Ginny grinsend an ihren Bruder gewandt und gab Harry demonstrativ einen langen Kuss.
„Genau, das hab ich garnicht nötig, sie liegt mir sowieso schon zu Füßen", fügte Harry lachend hinzu, als sie sich wieder lösten.
„Du bist heute schon wieder ganz schön frech, mein Lieber!" Ginny machte ein Gesicht, wie es sonst nur eine Mutter zu ihrem kleinen, frechen Kind machen würde, doch Harry grinste unentwegt weiter.
Er machte einen Kussmund und schloss erwartend die Augen. Als wäre es abgesprochen gewesen, zauberte Vivien einen Plastikkarpfen herbei und gab diesen Ginny. Sie hielt ihn Harry an die Lippen. Laura und Hermine brachen in lautes Gelächter aus, als Harry dem Karpfen einen liebevollen Schmatzer gab.
„Und das, obwohl er noch nicht mal einen Tropfen von dem Feuerwhiskey hatte!", lachte Laura laut, ihr liefen die Tränen vor lachen.
Harry machte eine eingeschnappte Miene, vorallem bei dem verräterischen Grinsen von Ron und dem der Zwillinge. Nun war es Ginny, die ihn mitleidig ansah und ihm über die Wange streichelte.
„Möchte jemand Chips?", fragte George, während er schon eine Tüte halbleer gefuttert hatte.
„Wisst ihr, was wir vergessen haben?"
„Nein Laura, aber du wirst es uns bestimmt gleich sagen", sagte Ron schwungvoll.
„Worauf du ein- nee, lieber nich...Worauf du wetten kannst!" Sie sammelte sich kurz. „Es fehlt zu einer guten Party Musik."
„Na da kennst du uns aber noch nicht wirklich gut. Natürlich haben wir auch daran gedacht. George, wenn du bitte mal in den Beutel schauen würdest", wies Fred seinen Zwilling an.
Dieser tat wie ihm geheißen. Er stand auf und durchwühlte eine von den Taschen, die Hermine und Vivien getragen hatten. Nach kurzem Stöbern schien er fündig geworden zu sein. In seinen Händen hielt er ein orangefarbenes, kleines Radio. Komischerweise war dieses Radio noch in Folie eingewickelt und sah ziemlich gummiartig aus.
„Voilá, darf ich euch das erste essbare Radio der Welt vorstellen? Dieses hier schmeckt nach Orange. Wenn euch das Gedudel auf den Keks geht, dann esst ihr es einfach auf und es macht noch eine Weile in eurem Bauch Musik, ehe es still ist." Mit Stolz in der Stimme entpackte George das ‚Kunstwerk' und stellte es auf den Nachttisch von Harry.
„Und wie kommt da Musik raus? Man kann doch nicht einfach Plastikteile mitessen", wandte Vivien zurecht ein.
„Ganz einfach. Du nimmst deinen Zauberstab und sagst schwungvoll ludere musica! und schon geht der Spaß los, ganz ohne Ekeltrizität („Elektrizität", belehrte ihn Hermine sofort) und Plastik." Während Fred erklärte, schwang er gleichzeit den Zauberstab und das Gummiradio erwachte zum Leben, auch wenn es erstmal nur ein klägliches Rauschen von sich gab.
„Genial!"
„Wissen wir, kleiner Bruder", winkte George grinsend ab. Er drehte an dem kleinen, schwarzfarbenen Rädchen und suchte einen Sender. Nach kurzem Drehen fand er schwungvolles, spanisches Gitarrenspiel.
Laura sprang auf, schnappte sich die Hand von Hermine und tanzte wild im Rhythmus. Hermine sah man deutlich an, dass das nicht ihre Welt war. Vor lauter Hüftwackeln bekam Laura garnicht mit, wie die Blicke der männlichen ‚Zuschauer' an ihr klebten. Harry war der erste, der einen Seitenhieb bekam.
„AU!"
„Stier sie nicht so an", rechtfertigte Ginny ihren Schlag auf seinen Oberarm. „Außerdem kann ich das auch." Fred drehte das Radio lauter. Vivien nahm Ron bei der Hand und wenige Augenblicke später tanzten alle ausgelassen zu spanischen Latin-Rhythmen, nur Harry saß in seinem Bett und beobachtete das Schauspiel. Allerdings ohne Trübsinn sondern einfach nur gutgelaunt.
Eines musste man Laura wirklich lassen, bewegen konnte sie sich einfach nur grandios. Ginny stand ihr fast in nichts nach, aber Laura hatte einfach ein etwas besseres Rhythmusgefühl. Hermine bemerkte Harrys Blick und setzte sich zu ihm.
„Ist bestimmt etwas öde für dich, hier herumzuliegen, während wir unsern Spaß haben", sagte sie.
„Ach Quatsch, ist doch lustig, ich werde wohl nicht so oft meinen besten Freund tanzen sehen", antwortete Harry ihr lächelnd.
„Sicher, dass du nur Ron beobachtest?"
„Hermine! Was denkst du bloß von mir?", empörte Harry sich – zumindest versuchte er es.
„Ich meine ja nur." Ein ungewohnt schelmisches Grinsen trat auf Hermines Gesicht.
Die Musik wurde mit jeder Minute wilder und feuriger. Doch selbst das ausgelassenste Tanzen musste einmal ein Ende haben, aber gegen Erschöpfung half immer wieder ein leckeres Butterbier.
Die acht Jugendlichen alberten den ganzen Abend ausgelassen herum, spielten sogar einmal kurz Flaschendrehen (sehr kurz, nachdem Ron von Laura dazu aufgefordert worden war, ein Weihnachtslied laut gröhlend zum Fenster hinaus zu singen, hörten sie genervt und mit Höhrschaden auf). Kurz nach Mitternacht war es dann schließlich soweit, der rrste war eingenickt oder vielmehr die erste – es war Hermine.
Seelenruhig schlief sie mit dem Kopf auf Harrys Kissen.
„So ist sie am niedlichsten, wenn sie schläft, was meint ihr?", grinste Laura.
„Du musst es ja wissen." Harrys Augen funkelten belustigt. Sie streckte ihm die Zunge raus.
„Ich finde es wird Zeit, unseren Besten aufzumachen. Fred, bitte gib mir den Feuerwhiskey und sieben Gläser."
„Was denn, nur sieben? Ich hoffe doch ich bekomme auch etwas von dem edlen Tropfen."
Die sieben fuhren herum. Vor dem Fenster stand Albus Dumbledore, mit lilanem Zaubererhut und einem Gesicht voller Heiterkeit.
„Mein zweiter Herzinfarkt heute", stieß Harry aus und fasste sich mit der rechten Hand auf die Brust.
„Falsch, den ersten hattest du gestern, es ist schon nach null Uhr", bemerkte Fred.
„Ihr hättet mir ruhig etwas sagen können von eurer kleinen Privatparty."
Mit einem Wink seines Zauberstabes hatte sich Dumbledore einen gepolsterten Stuhl herbeigezaubert und setzte sich zu den Jugendlichen, die wieder um Harrys Krankenbett verteilt saßen.
„Alles okay bei dir, Harry?", erkundigte sich der Schulleiter.
„Natürlich, Professor. Die Schmerzen sind fast weg", antwortete Harry perplex und machte sich auf eine Standpauke gefasst. Doch die blieb aus.
„Was ist nun, gibt es jetzt Feuerwhiskey oder nicht?!", wandte sich Albus an Fred und George.
„Also dann acht Gläser..."
„Auf diesen wunderbaren Urlaub!", kam es einstimmig aus jedem Munde. Ginny verzog angewidert das Gesicht, Laura strahlte in die Runde und Ron verschluckte sich jämmerlich.
Das Erscheinen Dumbledores tat der guten Stimmung keinesfalls Abbruch, nur waren die sieben Jugendlichen noch verblüfft über das so plötzliche Dasein ihres, in Lauras Fall zukünftigen, Schulleiters. Nie hätte sich einer von ihnen ausgemahlt, mit Dumbledore Whiskey zu trinken oder den Abend herumzuwitzeln. Aber wahrscheinlich war das nur die Krönung des ganzen Urlaubs.
Er schwor, vorallem den Weasleys, nichts von der Party in der Krankenstation zu erzählen.
„Es war übrigens sehr schlau von euch, die Tür mit einem Zauber zu belegen, so laut wie ihr es hier habt. Ich denke das ist das Werk unserer, inzwischen selig träumenden, Miss Granger", sagte Dumbledore anerkennend und dabei amüsiert schmunzelnd. Die Anderen nickten ihm zu.
„George, was habt ihr noch in dem Beutel?", wollte Harry neugierig wissen, schließlich war dessen Inhalt immer noch weitestgehend ungeklärt.
„Die Neugier in Person... Tss, tss... Weil du es bist. Professor, Sie dürften unsere neue Auswahl schon kennen. Und du im übrigen auch, kleiner Bruder." Ein diebisches Grinsen zierte Georges Gesicht. Dann zog er den Beutel zu sich heran und holte ein schlichtes, weißes Kopfkissen heraus.
„Ich wusste es!", stieß Ron aus. Die Anderen schauten ihn nur verwirrt an. „Dieses Kissen hat mir vor zwei Tagen den Schlaf geraubt. Da bin ich endlich eingeschlafen und um Punkt zwei Uhr Nachts fängt dieses, dieses Ding an, nach mir zu schnappen."
„Es hat also funktioniert?", fragte Fred Ron begeistert.
„Wenn du damit meinst, das es mich halb erwürgt hat, dann ja!", antwortete Ron giftig. „Ich wette, Sie hatten da auch wieder ihre Finger mit im Spiel, Professor?", wandte er sich an Dumbledore. Der machte ein entschuldigendes Gesicht.
Laura fing laut an zu lachen.
„Sehen Sie es als Gegenstreich für Ihren Durchfallzauber, Mr Weasley. Der war auch nicht von schlechten Eltern." Der Schalk blitzte in den blauen Augen auf.
„Dann ist die Zahnbürste, die einem kleine Stromschläge gibt, wohl auch eine neue Erfindung." Es war mehr eine Feststellung als eine Frage, die Ron da an seine Brüder richtete.
Fred, der gerade in dem Beutel etwas zutage gefördert hatte, das einer Zahnbürste zum verwechseln ähnlich sah, machte ein enttäuschtes Gesicht.
„George, warum hast du mir nicht gesagt, dass du sie schon an Ron ausprobiert hast?"
„Sorry, hab ich vergessen", entschuldigte George sich.
„Na wenigstens ist Harry nicht mehr euer Versuchskaninchen", lachte Ginny und Harry nickte zustimmend.
„Wenn du dich da mal nicht irrst, Schwesterherz."
„Professor Dumbledore, Fred, George und Ron, ich mach euch einen Vorschlag. Unter dem Segen von Laura, Ginny, Harry, Hermine und mir, schließt ihr Frieden und hört auf, euch gegenseitig Streiche zu spielen", schlug Vivien vor. „Es macht keinen Spaß bei seinem Freund zu übernachten und Duschbad zu benutzen, welches einem die Haut rosa färbt", fügte sie mit einem giftigen Blick, der dem Rons in nichts nachstand, noch hinzu.
„Hach, das Schaumbad. Das war eine wahrhaft gute Idee, Albus!", sagte Fred träumerisch, Laura kicherte und auch Harry musste grinsen.
„Ich freu mich so auf Hogwarts!", meinte Laura träumerisch.
„Miss Hopkin, Sie bekommen einen völlig falschen Eindruck von mir." Dumbledores Mundwinkel zuckten.
„Okay, Vivi, nur für dich. Frieden Ron?" George und sein Zwilling hielten ihm die Hand hin. Skeptisch besiegelte Ron das Angebot mit einem Handschlag. Und die Skepsis war natürlich berechtigt, denn als er Georges Hand ergriff, durchfuhr ihn ein saftiger Stromschlag.
„Das war der letzte, versprochen. Haben wir uns übrigens bei den Muggeln abgeschaut", schwor George.
„Und Sie, Professor?", forderte Vivi den Schulleiter dazu auf, ebenfalls den ‚Frieden' zu besiegeln.
„Hiermit entschuldige ich mich für alle Streiche, an denen ich beteiligt gewesen bin und verspreche in Zukunft Besserung zu geloben." Ron nahm die Entschuldigung an.
„Seit wann geht dieses Spielchen eigentlich schon?", wollte Ginny belustigt von ihren Brüdern und Dumbledore wissen.
„Wehe!", drohte Ron, denn die Zwillinge hatten schon angefangen zu grinsen. Ron wollte seine „Bettnässergeschichte" weiterhin für sich behalten.
„Schon etwas länger, wir haben, zu unserer Schande, damit angefangen", erklärte Fred theatralisch seiner Schwester, und George nickte scheinheilig.
Nachdem das geklärt war, drehte Laura noch einmal an dem kleinen Rädchen des Gummiradios. Nun durfte Harry belustigt beobachten, wie Laura mit Dumbledore durch das weniger geräumige Krankenzimmer tanzte. Hermine bekam von alledem nichts mit, sie schlief tief und fest. Bis fast drei Uhr morgens feierte die spaßige Runde, bis bei Albus wieder die Autorität einsetzte und er dazu aufforderte, sich langsam in Richtung Bett zu begeben.
„Meine Lieben, irgendwann muss halt Schluss sein! Ich bedanke mich auf's Herzlichste für diesen schönen Abend, ihr seid die ersten Schüler, mit denen ich Feuerwhiskey getrunken habe. Wer begleitet mich?" Er zwinkerte allen vergnügt zu und Vivien machte den ersten Schritt, indem sie sich zuerst von Harry und dann von Ron und den Anderen verabschiedete.
Die Zwillinge taten es ihr nach und verschwanden dann einzeln wieder durch das Fenster von Harrys Krankenzimmer. Doch die beiden wären nicht sie selbst gewesen, wären sie nicht eine halbe Minute später wieder keuchend durch das Fenster hineingeklettert. Die vier noch wachen Jugendlichen schauten die Zwillinge fragend an.
„Hätten wir doch glatt-"
„-das Beste vergessen!"
„Oh, oh. Leute in Deckung, dieses Grinsen kann nichts gutes verheißen." Ginny suchte Deckung hinter Harrys Rücken. George holte ein kleines, quadratisches Päckchen aus seinem Beutel. Fred zückte den Zauberstab und hielt ihn auf das Päckchen. Ein paar Funken entzündeten die kurze Zündschnur und George stellte das Päckchen ab, dann verschwanden beide mit den Worten:
"Viel Spaß noch-"
„-mit der Konfettibombe!". Das Fenster wurde geschlossen und bevor Harry oder Ron überhaupt reagieren konnten explodierte das kleine, unschuldig aussehende Quadrat mit einem erstaunlich leisen Ploppen.
Aber der Inhalt machte das wieder wett. Im ganzen Krankenzimmer verteilten sich abermillionen Konfettischnipsel in allen möglichen Farben. Man sah seine eigene Hand vor Augen nicht mehr, vor einem tanzten die Schnipselchen und rieselten langsam zu Boden und bedeckten alles und jeden mit bunten Farben. Wie bei so vielen Dingen von den Zwillingen hatte auch dieses Konfetti nicht nur eine Eigenschaft, denn nur wenige Sekunden später kam eine Windhose auf und Harry, Ron, Laura und Ginny fühlten sich wie in einem bunten Schneesturm.
So schnell wie der Wirbel entfacht wurde, so verschwand er auch wieder, mit dem Ergebnis, das vier ungläubig dreinschauende Jugendliche über und über mit Konfetti überschüttet waren.
In jedem Winkel, jeder Ritze des Krankenzimmers hatte sich ein Schnipselchen niedergelassen. Hermine war nicht mehr zu sehen, wobei es überhaupt ein Wunder war, dass sie noch schlief und Ron versuchte die richtigen Worte zu finden.
„Ginny, Ron, eure Brüder haben erstens einen kräftig an der Klatsche, zweitens sind sie einfach nur genial und drittens, meinst du deine Mutter würde mich adoptieren?", wandte sich Laura dermaßen grinsend an die zwei verblüfften Weasleys, während sie vereinzelte Schnipsel aus ihrem blonden Haar befreite.
Harry brach in Gelächter aus, Ginny zeigte ihr grinsend den Vogel und Ron schaute sich im Zimmer um
„Was machen wir jetzt mir ihr?", fragte Ron unsicher und nickte dann der schlummernden Hermine zu, die vor lauter Konfetti kaum noch zu sehen war...
„Ich würde sagen, du trägst sie heim", schlug Laura vor, aber Ron schüttelte wild den Kopf.
„Ja klar, durch's Fenster", meinte er spöttisch.
„Dann bleibt sie hier. Es wäre sowieso gemein, sie jetzt zu wecken. Sie sieht so friedlich aus."
„Ginny hat Recht, nur weiß ich nicht, wie Heiler Cuidado morgen reagiert, wenn neben mir plötzlich noch jemand liegt", grübelte Harry laut. „Und wenn er das Chaos hier sieht", fügte er grinsend hinzu.
„Ich bleibe auch hier, dann kann ich ein Auge auf dich werfen, nachher weckst du Hermine noch und dann geht hier die Post ab. Der Heiler soll sich nicht so haben. Gute Nacht ihr beiden." Ginny stand fröhlich auf und legte sich zu Harry ins Bett. Nun wurde es eng, denn so breit das Krankenbett auch war, für drei Personen und vier Tonnen Konfetti war es einfach nicht gedacht.
„Dann werde ich diese Nacht wohl zauberhaft schlafen", grinste Harry.
„Wieso?", fragte ihn Ron.
„Na mit zwei hübschen Mädels..." Er zwinkerte Ron zu. Doch Ginny hatte ihm schon einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben.
„Denk nicht mal dran!", drohte sie ihm.
„Gut, deine Schwester hat ihn im Griff, ich glaube wir können auch verschwinden, Ron", wandte Laura sich lächelnd an ihn und wünschte den zweien eine gute Nacht, Ron folgte.
Als Laura kurz davor war aus dem Fenster zu klettern, machte sie noch einmal kehrt und ging zu Harrys Nachttisch.
„Das braucht ihr ja jetzt nicht mehr, oder?" Und schon hatte sie sich das Gummiradio geschnappt und einmal reingebissen. „Hmmm, das schmeckt lecker! Also dann, schlaft gut!"
Ron und Laura verschwanden nun endgültig.
„Sie ist schon einmalig, was?", seufzte Ginny, schmunzelte aber dabei. Harry wusste nicht so recht, was er antworten sollte und so entschied er sich dafür, einfach zu schweigen.
„Es wird ganz schön eng, oder?"
„Noch geht es, ich bin gespannt, wer morgen als erstes auf dem Boden liegt."
„Ich freu mich eher auf Hermines Reaktion", kicherte Ginny.
„Sag mal, wollen wir nicht diesem Chaos ein Ende setzen?", fragte Harry sie.
„Wieso? Ist doch gemütlich", meinte Ginny lachend, dabei schwang sie ihren Zauberstab und murmelte „Ratzeputz!" aber es passierte rein garnichts. Beide seufzen. Doch dann wirbelten die Konfettihaufen auf und mit einem ausbreitenden Knistern vermehrte es sich um das Doppelte. Ginny und Harry seufzen erneut.
„Also dann, gute Nacht Ginny; süße Träume." Das inzwischen verdoppelte Chaos war ihm nun völlig egal und er löschte das Licht.
„Was denn, keinen Gutenachtkuss?", fragte Ginny enttäuscht, wurde aber sofort besänftigt.
Eng aneinandergekuschelt und glücklich schliefen die beiden wenig später nacheinander ein, wobei Harry etwas länger brauchte. Die Schmerzen in seiner Schulter meldeten sich mal wieder. Es war schon ein lustiges Bild, wie die drei da lagen.
Morgen würden alle drei ziemliche Verspannungen haben oder aber wirklich auf dem Fußboden aufwachen...
SO, jetzt zu einer Frage, die ihr mir gestellt habt: Gibt es eine Fortsetzung? Ich hab lange mit dem Gedanken gespielt und bin froh, dass ihr von euch aus gefragt habt. Also antworte ich JA. :-) Ich hab schon den ungefähren Titel im Kopf und ein paar Ideen, hoffe aber auf ein paar Vorschläge von euch!Schließlich is so ein Schuljahr ganz schön lang;-) Und jetzt warte ich gespannt, ob ihr wieder so fleißig sein könnt und
so viele Reviews hinterlasst?!;-) Bis zu meinem Reply bzw. dem nächsten Kap!:-))
Erneut fang ich an herumzulabern,
doch ich hab einen Grund schon wieder zu palabern.
Betteln möchte ich zwar nicht,
doch dazu nutzen, euch ein Review abzuknöpfen,
möchte ich dieses Gedicht.
Seid keine Angsthasen, ich werd euch nicht köpfen!
Für Kritik bin ich offen,
mit jedem Kapitel tue ich hoffen,
dass ihr mir nur sagt, ob´s euch gefallen hat,
ob´s schön war, oder halt einfach nur matt.
Beruhigt euer Gewissen,
denn ohne Reviews wein ich in mein Kissen...
Ich hör nun auf, mit meinem Bla, Bla, Bla
Drückt das GO Knöpfchen, denn dazu ist es da!
