Ich danke Salmalin, Katyes, Sirisa, Sammy-FFO, Nuya Dex Genoveva Belle, Hermine 87, Severin1, Tuniwell für ihre leiben Reviews. Es tut mir leid das ich so lange kein Kapitel on gestellt habe. Hatte in letzter Zeit viel zu tun, aber ich hab euch nicht vergessen. Glaubt das ja nicht!

Kapitel 14

Severus schritt durch die Eingangshalle. Vorbei an den Erstklässlern, die ihn mit angsterfüllten Augen anstarrten. Vorbei an Minerva McGonagall, die ihn mit zusammen gekniffenen Augen fixierte. Und vorbei an den Abschlussschülern, die ihn keines Blickes würdigten, sondern sich untereinander Beglückwünschten.

Ihm waren diese Menschen so egal. Er wollte nur zu einer bestimmten Person. Zu Hermine Jane Granger. Seitdem er sich auf den Weg zum Hogwarts-Express gemacht hatte, hatte er so ein ungutes Gefühl. Irgendetwas stimmt nicht, dachte er und trat raus in die warme Sommersonne.

Er ging ein paar Meter über das Gelände, als ihm dieses komische Gefühl sagte, dass er sich umdrehen sollte. Severus war es nämlich so, als ob er hier draußen die Erklärung für sein Gefühl erkennen würde. Und Tatsache. Als Severus sich umdrehte und nach oben schaute, sah er, dass jemand auf dem Astronomieturm stand. Diese Person kletterte gerade auf das Geländer, als ob derjenige springen möchte.

Als Severus etwas genauer hinschaute, bekam er es noch mehr mit der Angst zu tun. Dort oben stand eine junge Frau, deren Haare wie wild durch die Luft flogen. Die sieht Hermine sehr ähnlich von hier unten aus, dachte er und bekam jetzt richtig Panik, dass das dort oben Hermine war.

Ohne noch einen weiteren Moment zu zögern, zog er seinen Zauberstab und begann einen Spruch zu murmeln: „Arresto Momentum". Dieser Spruch bewirkt, dass wenn sie springen sollte, langsam zu Boden gleiten würde und sich nicht verletzt (A/N: So einen Spruch hat Dumbledore im dritten Film auf Harry gelegt).

Nachdem Severus den Zauber auf die junge Frau dort oben auf dem Turm gelegt hatte, machte er sich auf den Weg dort hin. Vorbei an den schnatternden Schüler, die auf dem Weg zum Zug waren. Durch die Eingangshalle, dann durch zwei der riesigen Flure. Dann war er endlich da, wo er hin wollte. Am dem kleinen Innenhof, der unter dem Turm war.

Und dort, etwa 10 Meter über ihm, schwebte die junge Schülerin hinab. Und je dichter sie dem Boden kam, um so sicher wurde Severus, dass es tatsächlich Hermine war. Die Hermine, die er eigentlich vorm Zug abfangen wollte. Die Hermine, um die er sich in den letzten zwei Wochen so viele Sorgen gemacht hatte. Er konnte gar nicht glauben, dass sie versucht hatte, sich das Leben zu nehmen.

Als Hermine so dicht über ihm war, dass er sie ohne Probleme auffangen konnte, nahm er den Zauber von ihr und fing sie mit seinen starken Armen auf. Erst als Hermine in seinen Armen lag, merkte er, dass sie Bewusstlos war. Also kniete er sich hin und legte sie auf den Boden, aber immer noch mit dem Kopf auf seinem Arm.

„Hermine, komm bitte wieder zu dir", sagte Severus und haute sie ganz vorsichtig auf die Wange. Die Angesprochene gab ein leises Knurren von sich und machte ganz langsam die Augen auf. Als Severus das sah, fiel ihm ein Stein vom Herzen.

„Professor Snape, sind sie auch tot?", fragte sie ihn flüsternd und sah Severus verwundert an.

„Nein Hermine, ich bin nicht tot und du auch nicht." Severus streichelte ihr, wie schon vor zwei Wochen ganz behutsam über ihre Haare und sah sie zärtlich an.

„Aber ich bin doch gesprungen."

„Ja und ich hab dich noch rechtzeitig gerettet. Mach so was nie wieder. Du bist die Einzige, die ich noch habe."

„Du hast dich doch in den letzten Wochen nicht um mich gekümmert. Weißt du wie weh mir das tat?"

„Ja ich weiß, wie so etwas weh tut und ich konnte nicht zu dir. Minerva hat mich zusammen gestaucht und gesagt, dass ich mich von dir fernhalten soll. Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht."

„Wirklich?", fragte Hermine und Severus nickte nur. Das reichte Hermine als Antwort, sie schlang ihre Arme um seinen Hals und vergrub ihr Gesicht in seiner Halsbeuge. Sie fing sogar an zu weinen, doch nicht aus Trauer, sonder vor Glück. Glück, weil sie jetzt wusste, dass Severus für sie da war. Glück, weil er sich um sie gesorgt hatte. Und Glück, weil sie nun doch noch lebte.

Severus hatte sie fest an sich gedrückt und war nur glücklich, dass sie lebte. Glücklich, dass sie ihm verzieh und glücklich, dass Minerva jetzt nichts mehr sagen durfte. Hermine hatte jetzt ihren Abschluss und somit war sie nicht mehr seine Schülerin.

Als sie sich nach einer Weile etwas voneinander lösten, aber sich immer noch in den Armen lagen, sahen sie sich einfach nur an.

-tbc-

Ich würde mich über eure Reviews freuen. Auch die der Schwarzleser!