Ich danke Severin1, Salmalin und Nuya Dex Genoveva Belle für ihre Reviews!
Kapitel 17
„Was hast du für eine Idee?", fragte Hermine, ihn schüchtern, denn es war ihr peinlich, dass sie schon wieder geweint hatte.
„Ich kann dir deine Eltern und deine Freunde zwar nicht wiederbringen, aber was wäre wenn du hier bei mir bleiben würdest? Hier hast du ein Dach über dem Kopf und immer was zu essen. Und alleine wärst du auch nicht, denn ich bin ja da", sagte Severus und schaute in ihre verweinten braunen Augen, in denen er gerade ein bisschen Hoffnung gesehen hatte.
Hermine schaute Severus so erstaunt an. Er will, dass ich hier bleibe, bei ihm. Das ist unglaublich, dachte sie und schlang vor Freude ihre Arme um ihn.
„Ja, ich möchte hier bleiben, wenn das geht", hauchte sie ihm ins Ohr und Severus drückte sie jetzt endlich auch an sich. Er vergrub sein Gesicht in Hermines Haaren und atmete den Geruch von Maiglöckchen ein, denn ihre Harre schon die ganze Zeit verströmten.
So saßen sie eine ganze Weile da und spürten die Körperwärme des anderen. Hermine gab das Gefühl in seinen Armen zu sein wieder Hoffnung. Hoffnung auf eine neue Zukunft. Hoffnung darauf nicht mehr alleine zu sein. Und Hoffnung darauf, dass Severus immer für sie da sein wird. Doch da war noch etwas anderes, was Hermine wissen wollte. Warum war er in den letzten zwei Wochen nicht bei ihr auf der Krankenstation gewesen?
Ganz langsam hob sie ihren Kopf, um Severus in die Augen sehen zu können. Seine Augen strahlten so viel Zuneigung aus. Hermine hätte nie gedacht, dass mal in seinen Augen sehen zu können und jetzt sah sie es doch tatsächlich.
„Severus, ich hab da eine kleine Frage an dich", flüsterte Hermine.
„Welche?"
„Warum warst du nicht bei mir, als ich auf der Krankenstation lag?"
„Die liebe Direktorin hat es mir verboten. Ich soll mich gefälligst von dir fernhalten, hat sie gesagt, sonst verliere ich meinen Job und mein Zuhause. Du musst mir glauben, ich habe die ganze Zeit, wo du da oben warst, mir Gedanken gemacht, wie ich mit dir in Kontakt treten kann. Mir ist aber nichts Sicheres eingefallen. Und alles was mir eingefallen ist, hätte dich oder mich in Teufels Küche gebracht."
„Also ist McGonagall an allem Schuld?", fragte Hermine und erhielt nur ein Nicken von Severus.
„Ich glaube das einfach nicht. Diese alte Schachtel. Und ich dachte sie will nur das Beste für mich. Severus dich trifft keine Schuld. Das darfst du noch nicht einmal denken. Und ich werde hier bei dir bleiben, doch wo soll ich schlafen?"
„Was hältst du davon, wenn ich nachher zu der alten Schrulle gehe und ihr sage, dass du hier in Hogwarts bleibst und zwar bei mir. Das heißt, dass du dann auch hier unten in den Kerkern wohnen wirst, wenn das ok für dich ist."
„Ja das ist ok für mich, " antwortete Hermine ihm, „Aber wie willst du das machen? Soll ich etwa mit in deinem Bett schlafen?"
„Nein, ich werde dir hier in meiner Wohnung ein eigenes Zimmer bauen, was du dann einrichten kannst, wie du es willst."
„Das ist eine tolle Idee, doch es gibt da noch ein paar andere Probleme."
„Um die kümmern wir uns wenn ich mit Minerva geredet habe, ok?"
Hermine nickte nur und kuschelte sich dann wieder an seine Schulter, in der Hoffnung, dass sie das öfter machen dürfte. Und Severus erwiderte ihre Umarmung und vergrub sein Gesicht, wie schon beim ersten Mal in ihren Haaren.
-tbc-
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, wie euch das Kapitel gefallen hat.
Bin schon gespannt, was ihr in euren Reviews schreibt. Auch die der Schwarzleser!
GLG Mia
