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Kapitel 24
Hermine fühlte sich so frei wie schon lange nicht mehr. Es stimmt, was man sagt, dachte sie. Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück dieser Erde. Es war einfach nur berauschend. Der Wind der ihr um die Ohren wehte, weil sie so schnell ritten. Der Geruch des Meeres zu ihrer Rechten und das Gefühl zu fliegen. Hermine musste nicht an die ganzen Sachen denken, die in den letzten Wochen passiert sind. Es zählte nur der Moment und mit wem sie ihn teilte. Sie war froh, dass Severus da war. Er war derjenige, der ihr in den letzten Wochen Kraft geschenkt hatte. Er war es, der ihr dieses Geschenk gemacht hatte. Er war derjenige, dem sie vertraute.
Severus fühlte sich genauso frei wie Hermine. Immer, wenn er hier in Neuseeland war, hatte er sich ein Pferd geliehen und war an irgendeinem Strand entlang geritten. Letztes Jahr hatte er diesen Strand hier entdeckt und war fest entschlossen, es irgendwann mal einem besonderen Menschen zu zeigen. Diesen Menschen hatte er in Hermine gefunden und er würde sie auch nicht mehr gehen lassen.
Wie sie da auf dem Pferd sitzt, ihre Augen geschlossen hat und ihr Gesicht in den Himmel streckt. Sie ist so wunderschön, dachte er. Und wie sie mein Leben in den letzten Wochen auf den Kopf gestellt hat. Diese Frau ist einfach verrückt und doch so bezaubernd. Am liebsten würde ich sie jetzt wieder in den Arm nehmen und sie so küssen, wie vorhin.
Severus bemerkte, wie Hermine gerade versuchte, ihr Pferd in den Trapp zu bringen. Sie sah ziemlich verzweifelt dabei aus. Also ritt er ganz langsam an sie und das sture Pferd heran und griff nach den Zügeln.
„Brrrr", sagte er um das Pferd zum stehen bleiben zu bewegen.
Augenblicklich verlangsamte sich das Pferd und Hermine sah Severus dankend an.
„Dieses Pferd ist so stur", sagte Hermine, die immer noch nach Atem schnappte.
„Es ist genauso stur wie du."
„DU", schnaubte Hermine und sah beleidigt in die andere Richtung.
„Hermine, ich hab es nicht so gemeint. Bitte verzeih mir." Severus hatte ihr Gesicht in die Hände genommen und schaute sie mit, für ihn untypischen, Hundeblick an. Hermine schnaubte noch mal und nahm ihn dann in die Arme, weil er immer so dicht bei ihr stand.
„Ich verzeihe dir", flüsterte sie ihm ins Ohr.
Nachdem sie sich wieder voneinander gelöst hatten, ritten sie langsam nebeneinander her.
„Wo reiten wir eigentlich hin?", fragte Hermine wieder sehr neugierig.
„Ich habe da noch eine kleine Überraschung für dich. Es ist nicht mehr weit. Wir müssten in ein paar Minuten da sein. Aber bis dahin musst du dich gedulden."
„Och mano. Warum musst du immer so gemein sein?"
„Wärst du nicht immer so neugierig, dann müsste ich nicht immer so gemein sein." Severus hatte, nachdem er das gesagt hatte, ein freches Grinsen auf gesetzt, was Hermine wieder ein wütendes Schnauben entlockte.
Nach ein paar Minuten, wo sie beide nichts gesagt hatten, ergriff Severus wieder das Wort.
„Hermine, da drüben ist meine zweite Überraschung." Er zeigte nach links und Hermine klappte der Mund auf.
-tbc-
Und was sagt ihr?
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Glg Mia
