Lange war ich wohl von der Oberfläche verschunden, dennoch habe ich weder diese Geschichte noch die lieben Reviews vergessen. Ich fühlte mich schuldig, dass ich so lange mit einem neuen Kapitel auf mich warten ließ, und glaubt mir es ist mir nicht leicht gefallen weiterzuschreiben. Eine seltsame Leere hatte sich in meinem Denken breitgemacht. Oder vielmehr in meinen Fingern. Es ist wirklich bösartig wenn man vor einem leeren Blatt Papier sitzt und jedes Wort wie eine Qual nur hervordringen will. Wie auch immer, ich habe endlich wieder einmal eine Eingabe gehabt und konnte dieses Kapitel fertig stellen. Ich hoffe sehr es freuen sich einige wenige darüber, dass es mit Harry und Severus weitergeht und dass ich die Beiden noch sehr lange leiden lassen werde.
Viel Spaß beim Lesen!
Dein Versprechen war wie ein Säuseln,
Der Sturm in meinem Inneren verbrauchte meine gesamte Energie,
Ich wollte sterben,
Ich wollte leiden,
Und in meinem Wahn wollte ich dich an meiner Seite haben,
Ich wollte dass die Welt Zeuge an meiner Verbindung ist,
Das der Tod mein Geschenk an dich ist.
Ich hatte einst geglaubt es würde mir schwerer fallen, ich würde meinen Blick mehrmals nach hinten werfen, und mich fragen, ob ich die richtige Entscheidung traf. Doch stattdessen entfernte ich mich raschen Schrittes immer weiter von dem Gebäude das mir so lange Zuflucht gegeben hatte, dass ich mein Heim nannte, und von dem ich dachte, ich würde dort den Rest meines Lebens verbringen.
Es fiel mir nicht schwerer dem Ganzen den Rücken zu kehren, als mir morgens die Schuhe zu binden. Es war schon beängstigend wie selbstverständlich diese Situation für mich war, wie klar mir doch dieser Entschluss erschien. Hätte ich überhaupt anders handeln können? Wohl nicht. Es war purer Egoismus der mich voran trieb. Die Möglichkeit die sich mir bot, konnte ich nicht ausschlagen, und ich wollte sie auch nicht teilen müssen.
Ich wollte Potter retten, wollte ihm ein Leben zeigen, das ich mir selbst immer verwehrt hatte. Vielleicht wollte ich durch ihn meine eigenen Träume verwirklicht sehen.
Es ist schon seltsam um welche Gedanken sich sein eigenes Denken drehen, wenn man so weit gegangen war wie ich es tat. Ich habe mich öfters gefragt, ob es ein Happy End geben könnte. Habe gehofft, dass sich die Zeichen als falsch herausstellen würden. Doch auch das war eine Lektion die ich immer wieder aufs Neue lernen musste. Alles hat seinen Preis! Und selbst wenn du selbst gewillt bist ihn zu zollen, so ändert das nichts an der Tatsache, dass irgendwer dafür leiden musste.
Vielleicht ist es nur die Melancholie, die sich meiner bemächtigte, vielleicht war es auch nur eine alte Gewohnheit, die allein mir anheftete, doch als ich mich schlussendlich doch noch einmal den alten Gemäuern zuwandte, verspürte ich eine gewisse Genugtuung. Und eine seltsame Befriedigung. Ich war mir selbst entkommen, hatte mich selbst überlistet! Ich genoss dieses Gefühl mit jeder Faser meines Körpers, auch wenn bereits der erste Schatten des nahenden Unheils über dem Jungen in meinen Armen und mir schwebte.
Zeit hat eine seltsame Wirkung auf alte Gebäude, besonders wenn sie von der unheimlichen Aura schwarzer Magie umgeben waren. Das Anwesen, dass Professor Snape und seinem Schüler nun als Unterschlupf dienen sollte, stand schon seit mehreren Jahrzehnten leer. Das riesige Anwesen stand in einer Lichtung inmitten eines gespenstischen Waldes, der sogar noch dem Verbotenen Wald Konkurrenz machen konnte.
Verwitterte Ranken dominierten die Vorderfront, schienen sich jedoch in einem seltsamen Muster über die grauen Wände des Hauses zu ziehen. Wie kalte tote Finger schienen sie sich ins Mauerwerk zu krallen, als würden sie einen Schatz hüten, der ihnen niemals entfliehen durfte.
Die Fenster stachen wie schwarze Augen hervor, schienen jeden in der näheren Umgebung zu beobachten und zu warnen, vor den Dingen die in diesem Haus geschehen sein mochten, vielleicht vor den Dingen die dort noch geschehen würden.
Dieses Haus befand sich schon seit mehreren Generationen im Besitz der Snapes und gehört noch zu den Reliquien die von den besseren Zeiten der Familie erzählten. Es rankten sich einige Gerüchte um dieses Haus, genauso wie um jeden anderen Besitz der Zaubererfamilie. Und auch wenn die meisten nur Hirngespinste waren, so war es nicht von der Hand zu weisen, dass dieses Gebäude etwas Unbehagliches an sich hatte.
Vielleicht war gerade das die Ironie, dass Snape diesen Ort gewählt hatte, um sich mit Potter zurückzuziehen. Niemand würde sie hier finden, niemand wusste mehr, dass es dieses Haus überhaupt noch gab. Und welcher Ort wäre besser dazu geeignet seine Dämonen zu bekämpfen, als ein Haus, welches seine eigenen zu beherbergen wusste.
Als Snape die Vordertür öffnete, kam ihm ein übler Geruch von abgestandener Luft und altem Mauerwerk entgegen. Er verspürte ein leichtes unangenehmes Prickeln auf seiner Haut. Alles um ihn herum schien ihn abzulehnen, als hätte sich jeder noch so kleine Gegenstand gegen ihn verschworen, als würden sie seine Anwesenheit als widerwärtig und unangebracht empfinden. „Dein Herr und Meister ist zurück gekehrt!" hörte Snape sich leise murmeln. Seine Stimme schwang durch den Raum, und fast augenblicklich entschwand diese bedrohliche Stimmung. Wie von Geisterhand entzündeten sich einige Kerzen in der Eingangshalle und erhellten den Raum.
Obwohl dieses Haus so lange Zeit unbewohnt gewesen war, waren kaum Spinnweben oder Staub zu sehen, ein weiteres Zeichen dafür, dass das ganze Haus verzaubert sein musste. Doch wie mit vielem anderen Dingen, in einer Welt in der Magie nur noch zu einem Wort verkommen war, wurde es von Snape akzeptiert.
Der Zaubertränkemeister genoss die Stille die ihn umgab, er schloss die Augen und lauschte der Lautlosigkeit die rings um in herum gegeben war. In gewisser Weise wusste er, dass dies wohl einige der wenigen letzten Augenblicke war, in der Ruhe in diesen Gemäuern vorherrschend war.
Eine dunkle Vorahnung überkam ihn, und trotz ihrer beängstigenden Faszination die ihn mit grausamen Armen zu umschlingen wusste, schaffte er es sie wieder aus seinen Gedanken zu drängen. Noch war nicht die Zeit gekommen sich den Dämonen zu stellen, die sich in seinem Inneren verbargen, und doch war ihm klar, dass es nicht mehr sehr lange auf sich warten ließe.
Ein schwaches Stöhnen ließ ihn aus seinen Gedanken auffahren. Das blasse Gesicht des Jungen, der lautlos in seinen Armen lag, war mit einem dünnen Schweißfilm überzogen. Seine Augenlider flatterten und ließen nur dunkel erahnen welche Schrecken sich dahinter vollzogen.
Es war nicht das erste Mal, dass der Zaubertränkemeister die Auswirkungen übermäßigen Drogenkonsums zu sehen bekam, dennoch hatte er sich niemals zuvor so hilflos gefühlt wie in diesem Augenblick. War es richtig sich in Dinge einzumischen, die sich seiner Kontrolle entzogen? Hatte er wirklich das Recht sich als Retter aufzuspielen nur um seine eigene gepeinigte Seele Erleichterung zu verschaffen?
Doch sich solchen Überlegungen hinzugeben, dazu war es nun bereits zu spät. Was geschehen war, war geschehen. Er hatte eine Entscheidung getroffen, er hatte den Jungen aus Hogwarts entführt und nun gab es kein Zurück mehr.
Eine Gänsehaut überzog seinen Körper und erst jetzt wurde er sich dem stechenden Blick des Jungen gewahr. Seine ausdruckslosen, verklärten Augen schienen sich in sein Innerstes bohren zu wollen um ihn auch noch den letzten Rest seines erbärmlichen Lebens auszusaugen.
Etwas Lauerndes lag in ihnen, etwas Bedrohliches, dass er nur zu oft in seinen eigenen Augen gesehen hatte. Es waren die Augen eines gehetzten Tieres, dass keinen Ausweg mehr wusste. Potter, auch wenn äußerlich noch ein Kind, war schon lange keines mehr. Und obwohl diese Erkenntnis nicht neu für den Zaubertränkemeister war, so schockierte sie ihn dennoch.
Irgendetwas war mit diesem Jungen geschehen. Etwas, das er erfahren würde, das er aus ihm herauslocken musste, um voran zu kommen. Er würde mit ihm die Schrecken der Vergangenheit aufarbeiten, würde mit ihm leiden müssen um verstehen zu können was geschehen war, würde sich vollkommen auf die leidende Seele des anderen einlassen müssen um sein Ziel zu erreichen.
Doch nicht, wenn der Junge in seinen Armen im Fieberwahn war. Nicht, da sich noch überdeutlich die Nachwirkungen der Drogen durch seine Adern zogen, sich seines Geistes, seines Denkens bemächtigten, und wie ein übermächtiger Teufel sein gesamtes Wesen in Besitz nahm.
Vorsichtig, schon fast väterlich, ließ Snape den Jungen hinunter, widerstand jedoch der Versuchung ihn gänzlich frei zu lassen, und hielt ihn mit bestimmtem Griff am rechten Oberarm fest.
Zuerst zögerlich, dann immer stärker versuchte sich Potter aus seiner Umklammerung zu befreien. Wollte nur noch weg von dem Zaubertränkemeister, von diesem Ort, der ihm unbekannt war. Der ihm Angst einflößte. Potter roch aus jeder Faser nach Angst, dieser süßliche Duft, gemischt mit einem zarten Aroma von Verzweiflung. Snape kannte diesen Geruch nur allzu gut. Zu oft war er ihm in die Nase gestiegen bei Verhören, Vernehmungen ohne Fragen, nur um das Opfer so schnell wie möglich um den Verstand zu bringen.
Er selbst war oft genug dort gewesen, hatte Befehle ausgeführt, hatte gefoltert und den dunklen Engel des Verderbens gespielt. War dies wieder einer der Momente in denen er in diese Rolle schlüpfen musste? Machte er sich selber nur etwas vor, wenn er glaubte den Jungen vor sich retten zu wollen?
‚Lassen Sie mich los!" zischte sein ehemaliger Schüler. Es fehlte ihm an Eindringlichkeit, an wirklichem Glauben an seine Worte. Vielmehr waren sie unterlegt mit einem leichten Zittern, ein verräterisches Zeichen für die Unsicherheit die in seinem Inneren wütete. ‚Lassen sie mich sofort los!" spie er Snape mit etwas festerer Stimme entgegen. Doch der Griff an seinem Oberarm lockerte sich nicht und je mehr er sich wehrte desto fester wurde er.
„Was hast du genommen?" erwiderte der Zaubertränkemeister unbeeindruckt. Sein kalter Blick bohrte sich in seinen Gegenüber, ließ keinen Zweifel aufkommen, wer hier über wen dominierte. Es schien fast eine Ewigkeit in denen sich die beiden verschiedenen Kontrahenten anstarrten. Der eine sicher, kühl, forschend, der andere etwas unsicher, gehetzt, nicht wissend was mit ihm geschah.
„Ich weiß nicht..." begann Potter, doch der Professor war schneller. „Halte mich nicht für dumm. Ich weiß, dass du vollgepumpt bist mit irgendeinem Mist, der dich wohl eher früher als später umbringen würde. Ich weiß nur nicht was du genommen hast. Also können wir es auf die harte Tour über uns bringen und ich rate einfach.. Stimme meine Fürsorge einer blanken Vermutung an, oder du sagst mir was es war, und ich kann mit der bestmöglichen Pflege beginnen."
Die Augen des Jungen weiteten sich. Unglaube mischte sich in die dunklen Augen, als ob er gefangen war in einem bösen Traum. „Sind Sie denn komplett wahnsinnig! Was glauben Sie wer sie sind?" Echte Bestürzung und Überraschung waren in seiner Stimme zu hören. Schrill hallte sie durch die alten Mauern, wurde immer wieder von den Wänden zurückgeworfen. Fast schien es als hätte dieses Haus Gefallen daran gefunden mit den Sätzen der Beiden zu spielen uns so seine eigene Note in das Gespräch miteinzubringen.
„Lassen Sie mich gefälligst los! Ich will hier weg. Sie können mich doch nicht einfach... HILFE! Ist denn hier niemand!" Immer verzweifelter versuchte Potter sich dem Griff des Zaubertränkemeisters zu entwinden, doch dessen Finger schlossen sich noch fester um seinen dünnen Oberarm. Er zappelte, versuchte mit seiner freien Hand den Arm, der ihn festhielt wegzuschlagen. Doch vergebens. Niemand kam ihm zu Hilfe, nichts rührte sich, und auch der Zaubertränkemeister schien unbeeindruckt von seinem Gebären.
Plötzlich überkam ihn eine Flut von Übelkeit. Einen kurzen Augenblick staute sie sich in seinem Magen, verursachte eine regelrechte Eruption und er übergab sich. Das wenige in seinem Magen wurde herausgepresst und er fühlte sich danach noch schlechter als vorher. Eine bleierne Schwäche legte sich über seine Glieder. Er war kaum noch in der Lage sich zu rühren. Potter merkte nur noch sehr nebenbei, dass seine Knie einsackten, und er nur deshalb nicht auf den Boden gesackt war, weil ihm ein kräftiger Arm um den Brustkorb stützte.
Dunkle Schatten tanzten vor seinen Augen, nur einige Augenblicke, bevor er erneut das Bewusstsein verlor. Wieder in diese dunkle Schwärze gleitend, die frei war von Träumen, von Visionen, Vergangenen, Zukünftigem. Eine atemlose Schwere bemächtigte sich seines Körpers und zog ihn in eine Sphäre, in der es nichts gab außer dem Nichts selbst.
Snape hob den bewusstlosen Körper erneut hoch und begann langsam die riesige Treppe in der Vorhalle empor zu gehen. Eine seltsame Ruhe hatte sich in seinem Inneren ausgebreitet. Ein unbestimmtes Gefühl, dass das was er vorhatte richtig war. Dass er keine Fehler begehen würde, und dass er damit das Leben des Jungen retten würde. Er musste es sogar retten, um nicht selbst dem Elend zu verfallen, dass Potter heimgesucht hatte.
Er wusste, dass ein Entzug nicht leicht werden würde, dass dieses Gift, welches den jungen Körper des Knaben vergiftete nicht freiwillig aus seinem Kreislauf weichen würde. Und noch viel schlimmer als die körperlichen Auswirkungen würden die seelischen werden.
Der Zaubertränkemeister hatte vor, Potter zurückzuführen. Ihm alles wieder durchleben zu lassen, dass geschehen war. Die Zeit in Hogwarts, der Auftrag inmitten der Reihen Voldemorts zu gehen, sich selbst für die höhere Macht zu opfern. Doch vor allem würde er ihn noch einmal die Folter durchleben lassen, die ihn zu dem gemacht hatte, dass nun in seinen Armen lag. Abgewrackt, beinahe tot, nur noch an einem dünnen Faden des Lebens hängend.
Potters neues Zuhause war wie alles in diesem Haus, runtergekommen und verlassen, dennoch von einem bedrohlichen Eigenleben beseelt.
Der Raum schien sich etwas zu öffnen als der Zaubertränkemeister eintrat und den leblosen Körper auf das riesige Bett mit dem dunkelroten Baldachin legte. Als ob es aus eigenem Antrieb größer würde, etwas Platz für sich und seine neuen Bewohner schaffend.
An der Wand gegenüber des Bettes hing das vergilbte Bild einer jungen Frau. Und obwohl sie keine 20 Jahre sein konnte, lag ein Ausdruck auf ihrem Gesicht als hätte sie bereits Hunderte von Jahren gelebt. Ihre Lippen waren fest aufeinander gepresst, verliehen ihr eine eigenartige Kühle. Das pompöse dunkelblaue Kleid, dass ihren zarten Körper umschmiegte, dominierte fast die gesamte Oberfläche des Bildes. Tiefblaue Augen starrten ihn aus dem bleichen Gesicht an, schienen ihn fast zu sezieren, ihn bloßzulegen, sein Inneres nach Außen kehren zu wollen. Dunkle Locken umrahmten ihr Gesicht, verliehen ihr noch mehr Unwirkliches und Überirdisches. Ihre Hände gehorsam in ihrem Schoß gefaltet, versprachen vieles, konnten jedoch erst wenig davon erfüllt haben. Der Maler hatte sich große Mühe gegeben die gesamte Schönheit der Unbekannten einzufangen und doch ließ das Bild nur dunkel erahnen wie schön sie wirklich gewesen sein mochte.
Entgegen der allgemeinen Gesetzmäßigkeit bewegt sich in diesem Bild nichts. Es war starr und reglos, regte sich nicht mit der kleinsten Bewegung. Es war kein magisches Bild, vielmehr war jeder Pinselstrich von Hand eines Muggels geführt worden. Eines Genies wahrlich, dennoch nur ein Muggel.
Ungläubig blickte der Zaubertränkemeister auf das Gemälde, versuchte sich daran zu erinnern welche seiner Verwandte darauf abgebildet war. Doch er konnte sich an die junge Frau darauf nicht erinnern. Sie kam ihm durchaus bekannt vor, doch kein Name, keine Verbindung zu seiner Familie kam ihm in den Sinn. Dennoch ahnte er, dass sie eine entscheidende Rolle in seiner Familie gespielt haben musste. Als er sich weiter in dem Raum umsah entdeckte er immer mehr Utensilien, die einer Frau gehört haben musste. Der Frau auf dem Muggelgemälde. Eine Haarbürste, noch mit einigen dunklen Strähnen zwischen den Borsten, eine Schmuckschatulle, reich verziert und mit einem dumpfen Silberschimmer versehen. Ein Spiegel, der sie wohl in aller Schönheit gezeigt haben mochte, der auch ihre noch so kleinen Fehler zu einem unwiderstehlichen Ideal überstilisiert haben mochte.
Dieser Raum war von einem femininen Wesen beseelt, als ob er selbst die Eigenschaften seiner einstigen Bewohnerin übernommen hatte.
Snape wusste, dass Potter in diesen Gemäuern sicher war. Es war ein unbestimmter Eindruck, mehr eine Eingebung, die ihm versicherte, dass dieses Haus selbst dafür sorgen würde, dass ihm und seinem Gast nichts geschehen würde. Sie waren sicher hier, niemand würde sie hier suchen, niemand würde sich in ihre Belange einmischen. Hier würde alles beginnen, hier würde alles enden. Das Schicksal beider war somit eng miteinander verwoben, würde sich erst trennen, wenn der Tod selbst die Fäden durchtrennte.
TBC
