Vorbemerkung:
So, jetzt wird's ein bisschen psychologisch und nachdenklich. Solche ähnlichen Gedanken (natürlich übertragen auf unser tägliches Leben und unsere Realität), wie in diesem Kapitel, beschäftigen mich manchmal selbst und ich finde sie faszinierend. Ich hoffe, dass interessiert euch auch ein wenig.
Na ja, wie auch immer. Ich hoffe, es gefällt euch und es wäre toll, wenn ihr reviewen würdet!
Ich bedanke mich an dieser Stelle auch wieder mal generell bei allen Reviewern (sind ja nicht so viele schnief).

Kapitel16

Obi-Wan überlegte blitzschnell, welche Optionen er hatte. Seinem Ebenbild entgegenzuspazieren war wohl keine. Stattdessen könnte er einfach den Gang zurückgehen oder vielleicht wieder ins Archiv und hoffen, dass der andere Obi-Wan ein anderes Ziel hat. Der Jedi entschied, dass das vermutlich die beste Idee war. Immerhin war das Archiv außerdem so groß, dass er sich irgendwo unbemerkt verbergen konnte, sollte sein Zwilling doch dorthin gehen.
Also huschte Obi-Wan schnell wieder zurück und beschloss, sich wieder vor den Computer von eben zu setzen, da dieser den großen Vorteil hatte, etwas abseits zu sein.
Vielleicht war das gar nicht so schlecht, denn so konnte er sich noch über den Kodex informieren. Das hatte er eigentlich sowieso vorgehabt, wenn er nicht von der Jedi unterbrochen worden wäre.
Schnell rief er die gewünschte Datei auf und erstarrte bei dem, was er da las:

Tapferkeit

Ein Jedi Ritter gibt in allen Herausforderungen, egal ob im Kampf oder im täglichen Leben sein Bestes. Er strebt nach Kraft. Er kämpft entschlossen für den Sieg – egal auf welches Schlachtfeld die moderne Welt ihn auch führen mag.

Zielbewusstheit

Tu dein Bestes. Gehe alles so strebsam wie möglich an. Dabei sollten Egoismus und Eigengewinn nicht deine Hauptziele sein. Akzeptiere diese Gefühle jedoch, damit sie dir Stärke verleihen

Motivation

Es ist wahr: Taten sagen mehr als Worte. Hinter jeder Aktion stecken ein Motiv und ein Zweck. Ohne Beweggrund und Zweck, hat Aktivität keine Bedeutung, keine Bestimmung keine Grundlage. Aktivität ohne Grund und Zweck wäre sprichwörtlich: Löcher in die Luft zu schlagen. Es gibt keine überflüssige Bewegung, keine Aktivität, wenn es nicht erforderlich ist. Denn ein Jedi tut nichts ohne Grund.

Training

Die Übung, mit der MACHT umzugehen, endet niemals. Ein weiser Jedi sollte sich immer daran erinnern, dass es immer etwas über die MACHT zu lernen gibt. Die MACHT offenbart sich denen, die das Verlangen haben, sie zu erfahren. Denke niemals alles über die MACHT zu wissen. Es ist als ob du auf die Zehen eines Elefanten schaust und sagst: „Nun weiß ich alles über Elefanten." Um ständig zu wachsen sollte der Jedi jeden Tag üben.

Kampfbereitschaft

Ein Jedi sollte seine Fähigkeiten verborgen halten, um bei seinem Gegner einen Vorteil zu haben. Er muss immer und überall bereit sein.

Leidenschaft

Lass Leidenschaft zu. Akzeptiere deine Gefühle, dann wirst du aus ihnen Stärke gewinnen.

Stärke

Ein Jedi sollte nach Stärke streben. Bilde dir nie ein, du seiest stark genug. Man kann immer noch stärker werden. Durch Stärke erlangst du Macht

Macht

Durch Macht und durch die MACHT lebst du zum Wohl der Allgemeinheit als Hüter von Frieden und Gerechtigkeit. Die Jedi sollen nichts von ihrer Macht einbüßen, sondern selbst danach streben. Dadurch erlangt man den Sieg.

Sieg

Durch den Sieg zerbersten die Ketten. Dadurch erlangt ein Jedi seine Kraft.

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Obi-Wan konnte kaum glauben, was er da las. Einiges war ihm bekannt, ja eigentlich war ihm alles bekannt, nur dass lediglich ungefähr die Hälfte zu „seinem" Kodex gehörte und die andere Hälfte sich ganz nach den Sith anhörte. Leidenschaft. Macht. Sieg. Sieg über wen? Überall lag ein Widerspruch in sich. Hüter des Friedens und der Gerechtigkeit, wenn man selbst weder friedlich noch gerecht ist. Wahrscheinlich glaubten sie noch, sie würden gut und richtig handeln mit ihrem Kodex. Wie konnte man nur so vernarrt in diesen Kodex sein, so wie diese Jedi es offenbar waren. Sie mussten ihre Fehler doch bemerken.

Wird etwas besser, wenn man es gut meint? Erneut stellte sich Obi-Wan die Frage, ob das Wohl der Mehrheit, die Unterdrückung anderer rechtfertigte, nur weil diese weniger waren.

Was man den hiesigen Jedi zugute halten musste war, dass es hier nicht die furchtbaren Sithkriege gegeben hat. Stattdessen hatte man sich geeinigt. Waren „seine" Jedi zu verstockt gewesen? Ist diese Einigung besser?

Obi-Wan zweifelte daran. Er hatte die Boshaftigkeit und die niederen Gefühle der Sith kennen gelernt. Andererseits wäre eine Zähmung der Sith auch nicht schlecht. Dadurch hätte man sie wenigstens einigermaßen unter Kontrolle. Allerdings wollten sich die Sith nicht kontrollieren lassen und ihre Ziele ließen sch einfach nicht mit den Idealen der Jedi vereinbaren. Hier sah man ja, worauf das hinauslief.

Obi-Wan verwarf seine Überlegungen wieder. Erstens führte das zu nichts und zweitens war er nicht der erste, der darüber nachdachte. Als man diese Bestimmungen festsetzte, hatten die Jedi wohl alle Faktoren berücksichtigt und die bestmögliche Entscheidung getroffen. Er kannte die damaligen Verhältnisse ja gar nicht und konnte es sich deshalb wohl kaum anmaßen, darüber zu urteilen. Das sagten die Jedi hier allerdings vermutlich auch.

Der Jedi schloss die Augen. Er durfte nicht an sich und seinen Idealen zweifeln. Was hier passierte war falsch. Das durfte er nie vergessen. Die Jedi töten keine Senatoren und genießen dieses Gefühl. Wie hatte er je Bedenken haben können! Das war doch sonst so gar nicht seine Art. Diese Welt machte ihn noch verrückt.

Vielleicht hätte er diesen Kodex doch nicht lesen sollen.
Aber wie auch immer, irgendwie musste er jetzt von hier verschwinden und sich wieder auf sein Problem konzentrieren.
Gerade als er aufstehen wollte, ging weiter hinten die Tür auf und ein Jedi von großer Statur betrat mit schnellen energischen Schritten das Archiv.

„Qui-Gon!"

Ohne darüber nachzudenken, war Obi-Wan der Name seines ehemaligen Meister herausgerutscht. Zum Glück so leise, dass es niemand gehört hatte.
Eine Flut von alten Gefühlen überkam Obi-Wan. Gefühle, die er stets versuchte unter Kontrolle zu bringen. Doch dann riss er sich wieder zusammen. Das war nicht der Qui-Gon, den er kannte. Qui-Gon Jinn war tot. Getötet durch einen Sith. Dieser Mann hatte vermutlich nichts oder nur sehr wenig mit dem Mann gemeinsam, den er kannte.
Trotzdem hatte es Obi-Wan kurzzeitig aus der Bahn geworfen. Dabei hätte er sich das denken müssen. Wenn es die Sith nicht gab, konnte sein ehemaliger Mentor auch nicht von einem getötet worden sein.

Ach verdammt, was würde ihn wohl noch erwarten in dieser merkwürdigen Welt?
Meister Yoda war tot, Anakin eingeschüchtert wie ein getretener Hund und sein alter Meister spazierte quicklebendig ins Archiv des Jedi-Tempels, wo er, Obi-Wan, sich vor sich selbst verstecken musste.
Bei den Sith er hätte nicht auf Anakin hören sollen, der wie immer gedrängt hatte, so schnell wie möglich nach Coruscant zurückzukehren. Dann wäre er jetzt nicht in diesem Schlammassel. Oder er hätte selbst fliegen sollen. Wer weiß wo Anakin sie hingeflogen hatte.

Bei dem Gedanken an seinen ehemaligen Schüler keimte jedoch Sorge in Obi-Wan auf. Wer weiß, wo er jetzt war. Er hoffte, dass Anakin sich inzwischen wohlbehalten auf Coruscant befand und man sich lediglich um ihn Gedanken machte. Denn mit großer Sicherheit, unabhängig davon, ob Anakin zu Hause war oder nicht, wusste man mittlerweile von seinem „Verschwinden". Ironischerweise war er ja gar nicht weg, sondern befand sich ja zu Hause auf Coruscant. So nah und doch so fern.

Glücklicherweise hatte Qui-Gon gar keine Notiz von Obi-Wan genommen, sondern war schnurstracks auf einen Analysedroiden marschiert, sodass Obi-Wan nun endgültig aufstehen und aus dem Archiv gehen konnte.

Aus der Tür heraus schaute sich der Jedi-Meister erst einmal um. Aber es war niemand zu sehen, weshalb er mit großen langen Schritten durch den Gang eilte, inständig hoffend, keine weiteren Überraschungen mehr zu erleben.

Zwischendurch begegnete er zwar ein paar Jedi, die ihm jedoch keine besondere Aufmerksamkeit schenkten, sondern ebenfalls die Gänge entlang hasteten.
Alles war so vertraut und dennoch so fremd. Es war kaum zu glauben, dass diese Jedi, die er sein ganzes Leben lang kannte, hier kaltblütige Killer waren, die alles und jeden aus dem Weg räumten, der Schwierigkeiten bereitete und unbequem war.

Obi-Wan mied den Blickkontakt und war froh, als er den Tempel endlich verlassen hatte und wieder das Tageslicht sah. Geblendet von der Sonne schirmte er die Augen mit seiner Hand ab.
Er hatte inzwischen beschlossen, einen Physiker aufzusuchen, der sich sicherlich mit solchen Dingen wie Parallelwelten besser auskannte als er und ihm vielleicht helfen konnte.

Obi-Wan überlegte, was sinnvoller war; sich umzuziehen, damit er nicht als Jedi erkannt wurde oder gerade nicht, damit man tat, was er wollte. Das war zwar ein wenig verlogen, würde aber seinen Zweck erfüllen und Obi-Wan glaubte nicht, dass es irgendetwas an der Einstellung zu den Jedi ändern würde, wenn er als ein solcher Auftrat. Im Gegenteil, vielleicht revidierte ja jemand sogar seine Meinung.

Also zog der Jedi sich nicht um, sondern überlegte, welches Unternehmen ihm dienlich sein könnte. Er entschied sich für ein Forschungsunternehmen, dessen hohe Türme er schon vom Tempel aus sehen konnte und deshalb sicher sein konnte, dass es überhaupt existierte. Hier konnte man sich ja nie sicher sein.

Er nahm sich wie am Tag zuvor ein Taxi und rief beim Fahrer dieselbe Reaktion hervor wie bereits am gestrigen Tag: Misstrauen und Furcht. Doch Obi-Wan hatte weder die Zeit noch die Lust, sich um verstörte Taxifahrer zu kümmern, sondern gab stattdessen ein großzügiges Trinkgeld, um einerseits den Fahrer und andererseits sein Gewissen zu beruhigen. Nicht gerade sehr Jedi-like, aber er hatte eben keine Zeit.

Als er ausgestiegen war, betrachtete Obi-Wan zunächst das Gebäude. Er hoffte, dass dieses Unternehmen tatsächlich unabhängig war und nicht von den Jedi kontrolliert wurde. Denn dann würde er vermutlich auffallen. So wie es aussah, war Obi-Wan auch hier Ratsmitglied und man würde sich sicherlich wundern, dass er solche Informationen verlangte und könnte misstrauisch werden. Oder eben gerade nicht.
Vermutlich war es am Besten, seinen Instinkte zu vertrauen und die sagten dem Jedi-Meister, dass er es hier versuchen sollte.

Also betrat Obi-Wan das Gebäude und ging zu einer Art Rezeption, die sich in der Lobby befand. Dort wollte er sich gerade anstellen, da es merkwürdigerweise eine Schlange gab, als man ihn erblickte und sofort Platz machte, sodass er nicht zu warten brauchte.

Schluckend versuchte Obi-Wan sich seine Betroffenheit nicht anmerken zu lassen. Er fühlte sich wie der Kanzler persönlich zu dessen Ehre man versuchte, alles so angenehm wie möglich zu machen. Jedi wurden zwar geachtet, aber nicht verwöhnt. Aber vielleicht sollte er das alles hier einfach nutzen, um an sein Ziel zu kommen.
Er räusperte sich.

„Guten Tag. Ich würde ganz gerne mit einem Wissenschaftler bzw. Physiker sprechen, der sich mit Paralleluniversen auskennt. Könnten Sie das arrangieren?"

War er zu höflich? Jedenfalls schaute ihn die Angestellte etwas verstört an. Nun, es lag vermutlich eher daran, dass sie relativ selten einem Jedi begegnete und wahrscheinlich froh darüber war.
Jedenfalls stammelte sie: „Äh, jawohl Meister Kenobi. Einen Moment bitte, Meister Kenobi. Ihr müsst nur einen winzigen Augenblick Geduld haben. Es wird nicht lange dauern."
Mit diesen Worten erhob sie sich zitternd und huschte schnell davon.

Hervorragend, sie kannte seinen Namen. Was auch immer das zu bedeuten hatte. Offenbar erfreute er sich auch in dieser Welt großer Berühmtheit. Er konnte nur sich nur wünschen, dass sie nicht eines der hohen Tiere dieses Ladens holte, der ihm in den Hintern kriechen würde. Obi-Wan wollte lieber mit einem kleinen, aber fähigen Mitarbeiter sprechen, der zwar Respekt vor ihm hatte, aber nicht auf irgendwelche Vorteile für sein Unternehmen bedacht war. Der ihm die gewünschten Informationen lieferte und dann wieder seiner Arbeit nachging.

Während die Mitarbeiterin weg war, hatte Obi-Wan Zeit, sich umzuschauen. Jedoch fiel ihm nichts Ungewöhnliches auf. Ein paar Droiden marschierten geschäftig einen Gang hinauf. In den Ecken waren dekorativ ein paar Pflanzen angebracht. Zwischendurch durchquerte ein Wissenschaftler die Lobby, um in einen anderen Bereich des Gebäudekomplexes zu gelangen. Man schenkte ihm jedoch nur bedingt Aufmerksamkeit. Die meisten waren, so wie er es bereits gewohnt war, darauf bedacht, ihn nicht anzublicken.

Wenig später erschien die Angestellte wieder mit einem relativ kleinen Sullustaner. Obi-Wan schätzte, dass er ungefähr 1,20 Meter groß war. Sullustaner galten als mutig neugierig und fleißig. Zwei Eigenschaften, die Obi-Wan schätzte und eine, die ihm gerade jetzt nicht sehr angenehm war. Er konnte keinen neugierigen Wissenschaftler gebrauchen, der sich in seine Angelegenheiten einmischte.
Der kleine Alien stellte sich ihm nach einer langen und übertrieben herzlichen Begrüßung als Troan Sab, einer der leitenden Wissenschaftler, vor und bedeutete dem Jedi, ihm zu folgen, was Obi-Wan auch tat.
Auf Grund seiner Statur konnte der Sullustaner nur relativ kleine Schritte machen, was Obi-Wan einige Schwierigkeiten bereitete, war er es doch als Jedi gewohnt, recht schnell zu laufen. Doch er passte sich schnell an.

Während der ganzen Zeit, die sie nebeneinander her schritten, sagte keiner von beiden auch nur ein Wort.
Nach ein paar Kurven waren sie vor einer Tür angekommen, die der Wissenschaftler mit einem Code öffnete und Obi-Wan mit einer einladenden und überschwänglichen Geste den Vortritt ließ.

Obi-Wan betrat ein kleines Büro, in dem alles sauber und korrekt auf seinem Platz stand. An einem Fenster befand sich ein Schreibtisch, in der Ecke ein Regal mit kleinen wissenschaftlichen Geräten, die wohl eher der Dekoration dienten, als dass sie tatsächlich gebraucht wurden. Auch hier gab es wieder einige Pflanzen, die den Raum wohl etwas freundlicher wirken lassen sollten. Trotzdem fühlte sich Obi-Wan nicht unbedingt willkommen.
In einer anderen Ecke des Zimmers befand sich eine kleine Couchgarnitur, auf der Sab ihn einlud, Platz zu nehmen. Obi-Wan kam der Aufforderung nach und setzte sich auf einen Sessel. Sab nahm ihm gegenüber auf dem Sofa Platz und schaute ihn mit seinen großen Augen an.
Mit ihren hängenden Wangen sahen Sullustaner immer etwas traurig aus und auch bei diesem hatte Obi-Wan das Bedürfnis, zu trösten. Doch er hatte mit der Zeit gelernt, nicht mehr auf Äußerlichkeiten zu achten.

„Womit kann ich Euch dienen, Meister Kenobi. Es passiert nicht allzu oft, dass ein Mitglied Eures großartigen und geschätzten Ordens uns die Ehre eines Besuchs erweist. Ich hoffe, ich kann Euch von Nutzen sein."

„Ich bin überzeugt, dass Ihr das könnt. Ich benötige Informationen über Paralleluniversen. Es handelt sich hierbei um eine streng vertrauliche Angelegenheit und ich bin sicher, ich kann auf Eure Verschwiegenheit zählen."

Obi-Wan hatte beschlossen, ruhig etwas dick aufzutragen, das konnte sicherlich nicht schaden. Was dieser Mann in seine Aussage hinein interpretierte, war seine Sache und nicht die des Jedi.

„Natürlich könnt Ihr auf meine Diskretion setzen, Meister Kenobi.
Hm, Paralleluniversen. Eine interessante Sache. Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich mich damit beschäftigt habe, aber ich werde versuchen, Euch alles darüber zu erzählen, was ich weiß."

Mit diesen Worten begann er seinen Vortrag und Obi-Wan wurde auf einmal sehr müde. Er hatte große Mühe, zu folgen, denn der kleine Sullustaner hatte maßlos untertrieben, als er andeutete, er könne evtl. nicht alle Informationen liefern. Der Bericht war zwar detailliert und sicherlich physikalisch korrekt, doch bezweifelte Obi-Wan, dass diese Informationen ihm bei seinem Problem nutzen würden. Doch der Wissenschaftler war ganz in seinem Element und hörte nicht auf zu reden, vermutlich auch, um sich nicht den Zorn eines Jedi zuzuziehen, konnte er doch nicht ahnen, dass es bei Obi-Wan genau anders herum war.
Obi-Wan seufzte innerlich. Das war offenbar nicht eine seiner besten Ideen gewesen und er bereute, überhaupt hergekommen zu sein.

Während der Mann sich also über falsche Theorien und schwarze Löcher ausließ, durchdachte Obi-Wan inzwischen seinen nächsten Schritt. Langsam war er frustriert. Was er auch tat, es brachte ihn nichts wirklich weiter. Zwar hatte er schon eine Menge Informationen über die hiesige Welt gesammelt und konnte ein psychologisches Profil über die Jedi erstellen, kam der Lösung seines Problems jedoch nicht näher. Er wünschte sich eine wenigstens eine Person, die auf seiner Seite stand und ihm helfen würde. Er wünschte, Anakin wäre hier.

Nachbemerkung:
So, mein Repertoire an physikalischen Kenntnissen ist, wie ihr sicherlich bemerkt habt, ausgeschöpft, deswegen greife ich auf diese elegante Lösung zurück. Ein weiterer Grund ist, dass das hier keine wissenschaftliche Abhandlung ist, die sicher auf Dauer langweilig werden würde. Die Informationen, die wichtig sind, habe ich euch ja schon geliefert und die reichen auch aus. Alles andere würde zu weit führen.