Alle Figuren der Geschichte gehören der absolut genialen J.K.Rowling.
Natürlich basiert ein Teil der Geschichte auch auf den Büchern von J.K.Rowling.
Die Story ist aber allein aus meiner Phantasie gewachsen.
Ich verdiene mit dieser Geschichte keinen einzigen Cent.
Dies ist meine erste FF, ein Liebesdrama.
Sie Handelt von den 3 Freunden und ihr Leben nach der Schule, wie sich ihr Leben verändert und welche Prüfungen sie bestehen müssen.
Hi, hier kommt das nächste Kapitel, denn auf einen Bein kann man schließlich nicht stehen.
Ich hoffe es gefällt euch.
Etwa die Hälfte der FF habe ich schon fertig, ich muss sie nur noch in Kapitel einteilen und ein wenig überarbeiten.
Also schreibt mir bitte eure Kommentare, ein wenig vernünftige Kritik wäre nicht schlecht.
Viel Spaß!
„x" jemand spricht
:x: jemand denkt
Kapitel 2 Der Abschied
Keiner sagte ein Wort, bis sie im Gemeinschaftsraum waren.
:Wo sollen wir hin? Wo soll ich mich von ihnen verabschieden.:
Er seufzte und sah auf die Uhr wie lange sie noch Zeit hatten. Es war jetzt 15 Uhr. Sie hatten noch genau 15 Stunden zeit, um sich von einander zu verabschieden und „lebe wohl"zu sagen.
Harry sah Hermine an, sie hatte noch Tränen in den Augen.
Ginny kam auf sie zu gerannt, froh darüber, dass sie Prüfungen zu ende sind.
Sie sah Hermines Tränen und fragte: „Was ist passiert? Die Schule ist vorbei, ihr habt es geschafft."Hermine brach in Tränen aus und lief hoch in den Mädchenschlafsaal.
Ginny sah die beiden Jungs böse an und lief ihr hinter her.
Ron und Harry schauten sich an und Ron zeigte hoch zum Jungenschlafsaal.
Harry nickte und beide gingen hoch.
Der Schlafsaal war fast leer, nur Hedwig saß auf Harrys Bettende. Sie hatte einen Zettel im Schnabel.
Harry streichelte sie, nahm den Brief und las ihn. "Es ist ein Brief von Hagrid.
‚Harry, kommt heute bitte nicht zu mir, bleibe bei Ron und Hermine und verabschiede dich. Du hast nicht viel Zeit. Mach bitte alles was Dumbledore dir sagt, auch wenn es dir nicht gerecht erscheint. Wir sehen uns bald.
Hagrid'"
„Er weiß es auch schon?"fragte Ron.
„Sieht so aus."entgegnete Harry, seine Stimme klang leer.
Sie packten Harrys Koffer, was ihnen sehr schwer viel.
Nach einer Weile ging die Tür zum Schlafsaal auf und Hermine kam herein. Sie sah ganz blass aus, aber sie weinte nicht mehr.
„Oh Harry."sagte sie, „Das kann doch alles nicht war sein."
Harry stand auf, nahm sie in den Arm und drückte sie fest an sich. Am liebsten würde er sie nie wieder loslassen.
Dann winkte er Ron zu sich und umarmte auch ihn.
Auf einmal ging die Tür auf und Neville kam ins Zimmer. Er sah ganz verdutzt aus als er die Umarmung sah: „Entschuldigung"stammelte er und wollte gehen.
Harry hielt ihn auf und umarmte auch ihn. Dann ging er schweigend zur Tür hinaus.
Ron und Hermine sahen sich an und gingen ihm hinter her.
Neville schaute ihnen erschrocken nach.
„Wir brauchen einen Platz wo wir ungestört sind."sagte Ron.
Alle überlegten angestrengt.
„'Die heulende Hütte' die ist perfekt"sagte Hermine aufgebracht.
„Man Hermine, das ist genial. Ist dir das Recht Harry?"Ron sah Harry an.
„Ja. Ich hole den Tarnumhang."
Und zum letzten Mal warfen sie sich Harrys Tarnumhang über und verschwanden darunter.
Sie hatten so oft Harrys Tarnumhang benutzt. Sie haben sich heimlich in die Küche und vom Schulgelände geschlichen. Zu all den Abenteuern, die sie zusammen erlebt hatten, hatten sie den Umhang mit.
Und nun soll es wirklich das letzte Mal sein, dass sie ihn gemeinsam benutzen?
Auf dem Weg zur ‚heulenden Hütte' sagte niemand ein Wort.
Dort angekommen, durchbrach Ron die Stille: „Sag uns bitte, warum du fort musst!"Er sah Harry dabei fest in die Augen.
„Um unser aller Leben zu schützen"sagte Harry, „Wie Dumbledore es gesagt hat."
„Das genügt mir nicht."schrie Hermine. Sie zitterte stark.
Harry sah sie an, ihm standen jetzt auch wieder die Tränen in den Augen.
„Ich will die Wahrheit wissen. Wir haben so viel zusammen durchgestanden, da haben wir das Recht auf eine ordentliche Antwort Harry."
Ron nickte Hermine zu. Nun konnte er nicht anders als ihnen die Wahrheit zu sagen, jedenfalls fast.
„Ich weiß nicht wohin sie mich bringen, und ich weiß auch nicht wer dort sein wird oder ob überhaupt jemand da ist. Und wie lange es dauert weiß ich auch nicht. Ihr seht, ich weiß leider auch nicht mehr wie ihr."
Beide sahen ihn ungläubig an.
„Ihr wisst doch was vor 2 Jahren in der Ministeriumsabteilung passiert ist."sagte er weiter.
„Ja, natürlich"sagte Ron, „Voldemort wollte, dass du die Prophezeiung holst. Aber die wurde dann aus versehen zerstört."
„Ja" sagte Harry, „Ihr wisst ja auch, dass Voldemort, obwohl er seine Macht zurück hat, mich noch immer umbringen will."
Hermine zuckte zusammen und Harry legte seine Hand auf ihre Schulter.
„Ich kann euch nur sagen, dass die Prophezeiung der Grund dafür ist."
„Aber die hat doch keiner gehört?"fragte Hermine „Oder doch?"
„Nicht dort."antwortete Harry.
„Dumbledore hat sie mir gezeigt. Er selbst hat sie vor 18 Jahren von jemandem gehört. Er war der Empfänger dieser Botschaft, oder wie das heißt. Na ja, jedenfalls versucht er mich deshalb umzubringen. Er hat es irgendwie geschafft zu erfahren, was sie wirklich beinhaltet. Dumbledore selbst weiß nicht wie er es geschafft hat."
„Aber." warf Ron ein.
„Mehr darf ich euch nicht sagen Ron."Er sah beide an.
„Dumbledore möchte das ich fortgehe da er glaubt, dass Voldemort jetzt ohne Rücksicht auf Verluste versucht mich umzubringen, bevor ich meine ganze Macht habe und noch ‚stärker' werde. Er wird alle umbringen, die ihm dabei im Weg stehen."
„Ist die Prophezeiung denn so schlimm?"fragte Ron vorsichtig.
Er nickte, sah dabei aber keinen an.
Wieder brach Hermine in Tränen aus und wollte gehen.
Ron sprang auf und hielt sie fest: „Bleib hier! Wir haben nicht viel Zeit, nutzen wir diese."
„Ron las sie. Ich komme nachher zu dir Hermine, wenn ich darf."
Ron ließ sie los und sie ging.
Ron und Harry kamen überein, nicht mehr davon zu reden. Sie unterhielten sich lieber über ihre Abenteuer, die sie erlebt haben.
Irgendwie kam Ron auf Hermine zu sprechen. „Harry, was ist zwischen dir und Hermine?"
„Was?" fragte Harry und wurde rot dabei, er wurde sichtlich nervös. „Nichts."
„Komm schon, du kannst mir nichts vor machen. Seit letztem Jahr ringst du doch schon damit. Warum hast du nie etwas erzählt?"
„War das so auffällig?"fragte Harry verdutzt.
„Für mich schon."erwiderte Ron.
War er so durchschaubar?
„Ich wollte nicht unser aller Freundschaft aufs Spiel setzen."sagte Harry.
„Quatsch" brummte Ron, „Du warst nur zu feige."
„Ich bin nicht feige."fauchte Harry ihn an. „Nenn mich nicht feige!"
„So habe ich das gar nicht gemeint Harry. Ich meine wegen Hermine und dir."versuchte Ron ihn zu beruhigen.
„Themawechsel" sagte Harry. „Was ist mit dir und Parvati?"
Diesmal war es Ron der rot wurde. Er sah zu Boden und scharrte mit dem Fuß
„Ich habe ja immer gedacht, Parvati möchte etwas von dir."sagte Ron schüchtern
Harry sah ihn lachend an: „Wieso von mir, bist du verrückt?"
„Ich bin nicht verrückt."entgegnete Ron „Sie schlich doch immer um dich herum. Aber ich habe dann von Seamus herausgefunden, dass sie nur Angst hatte mich zu fragen. Sie wollte, dass du mich fragst, wie ich sie finde. Das hat Seamus über Ginny herausgefunden. Jedenfalls sind wir jetzt zusammen. Aber sie findet es nicht besonders gut, dass ich Auror werden will. Da muß sie durch." plapperte Ron ohne Luft zu holen. „Ach übrigens, Seamus und Ginny sind auch zusammen. Ich hatte zwar immer gehofft, dass du mit ihr. Aber na ja, da hätte ich ja lange warten können Oder." Er grinste Harry an.
Ron bemerkte, dass Harrys Gesicht noch mehr Farbe bekam und sagte: „Hermine ist auch gut. Du mußt ihr es nur noch sagen.
Ich werde jetzt gehen, damit du mit ihr auch noch genug Zeit hast. Wir sehen uns morgen früh, ich warte dann im Gemeinschaftsraum auf euch."sagte er traurig.
Harry grinste ihn an. „Aber warum hast du mir das nicht erzählt?"
Ron umarmte Harry: „ Jetzt sind wir wohl quitt. Viel Spaß Alter. Mach nichts, was ich nicht auch tun würde. Bis dann."Ron ging los.
:Es ist nicht für immer: machte sich Harry mut und setzte sich aufs alte vermoderte Bett. Er war so traurig und seine Narbe schmerzte wieder. :Ich muß fort.: kroch wieder in ihm hoch, :fort von meinen Freunden. Aber Dumbledore hat Recht. Wenn ich hier bleibe, müssen vielleicht andere für mich sterben. Und Voldemort weiß, das ich das nicht zulassen würde.:
Er ließ den Kopf in seine Hände fallen, um den Schmerz der Narbe zu unterdrücken.
Plötzlich stand Hermine vor ihm. Sie nahm seine Hände vom Gesicht und lächelte.
Sie bemerkte, dass Harry Schmerzen hatte und fragte: „Tut die Narbe sehr weh?"
Harry nickte.
Sie nahm ihn in den Arm: „Wieso Harry?"
Er sah sie an: „Ich möchte nicht fort, nicht weg von Ron und auch nicht weg von dir Hermine."Tränen kullerten ihm die Wangen runter.
Hermine wusste dazu nichts zu sagen.
Eine Weile standen sie nur einfach in der Mitte des Zimmers.
Sie holte Ihren Zauberstab hervor, beschwor einige Kerzen herauf und machte mit einem Schwung das Bett zurecht.
„ Ich möchte hier bleiben heute Nacht."sagte sie vorsichtig. „Und ich möchte, dass du auch bleibst."
Harry nickte erneut, wusste aber nicht, wie er sich verhalten sollte.
Er merkte das sie langsam müde wurde: „Leg dich hin Hermine, ruhe dich aus!"
„Ich kann nicht schlafen. Ich möchte wach sein. Ich möchte bei dir bleiben."
„Ruh dich aus!"sagte er wieder, und drückte sie mit sanfter Gewalt aufs Bett. Sie gab nach und legte sich hin.
Harry verhexte mit dem Zauberstab seine Uhr, damit er rechtzeitig wach wird um aufzubrechen, und legte sich zu Hermine.
„Nimm mich mit Harry! Bitte."hauchte sie.
„Ich würde mich freuen wenn du bei mir wärst, aber das geht nicht. Außerdem bin ich doch nicht für immer fort, ich komme wieder."
„Und wann?"schluchzte sie.
„Keine Ahnung. Aber du bist doch nicht allein, du hast ja noch Ron. Und du hast hier eine wunderbare Stelle bekommen. ‚Lehrerin zur Verteidigung gegen die dunklen Künste', das ist ein großes Lob. Wenn ich wieder zurückkomme, dann muß ich dich wohl Professor Granger nennen was?"
„Wenn du zurückkommst."
Harry ignorierte dies. „Und ich bin auch froh, dass du in der nähe von Dumbledore bist. Hier bist du sicher."
„Bleib doch einfach hier. Es kann dich keiner zwingen fort zu gehen." erwiderte Hermine
„Nein, zwingen kann mich keiner, aber es geht nicht, ich muß gehorchen."entgegnete er mit schweren Herzen.
„Aber warum denn?"
„Die Prophezeiung Hermine. Es hängt zu viel davon ab. Ich muß tun was verlangt wird."
Hermine drehte sich um, Harry sagte aber nichts dazu.
Er drehte sich auch auf die Seite und umarmte sie: „Ich erkläre dir alles, wenn ich wieder da bin, versprochen. Das heißt wenn du mich dann noch sehen willst."
Beide schliefen ein.
Harry hatte einen unruhigen Schlaf.
Er träumte von Menschen in Umhängen und mit Kapuzen über ihren Gesichtern. Diese kamen auf ihn zu. Einer von ihnen sagte: ‚Geb den Weg frei Potter!' Harry drehte sich um und sah Hermine blutend am Boden liegen. Er atmete schwer. Sie sah ihn mit angsterfüllten Augen an und sagte mit zittriger Stimme: ‚Geh, verschwinde bevor er kommt! Rette dein leben!' ‚Zu spät.' sagte eine andere Stimme hinter Harry und Hermine. Es war Voldemort. Er nahm seinen Zauberstab und richtete ihn auf Hermine. Harry war steif vor Angst, er konnte sich nicht bewegen. Er konnte ihr nicht helfen. Voldemort öffnete sein Mund und sagte: ‚AVADA KEDAVRA' und ein grüner Lichtstrahl flog auf Hermine zu.
Plötzlich spürte Harry einen fürchterlichen Schmerz in seiner Narbe, als wenn sie aufreißt, und wachte schreiend und schweißgebadet auf. Ihm war fürchterlich schlecht, sein Herz raste.
„Harry" rief Hermine „Was ist los?"
Harry sprang auf und drückte seine Hände auf die Narbe.
Sie lief zu ihm und merkte, dass er zittert und klitsch nass ist.
Hermine versuchte seine Hände vom Gesicht zu ziehen.
Seine Augen und die Narbe waren rot. Sie berührte seine Narbe. Harry bemerkte, dass es ihm Linderung verschaffte, er wurde ruhiger.
:Was war das?: schoss ihm durch den Kopf.
Hermine nahm die Hand runter, und sogleich kam der schmerz zu Harry zurück.
Er packte ihre Hand und presste sie sich auf die Stirn.
Sie sah ihn verdutzt an: „Läßt der Schmerz so nach?"
Harry nickte.
Hermine wusste nicht warum es so war, doch es schien zu helfen.
Sie führte ihn zurück zum Bett und drückte ihn sanft, mit ihrer Hand auf seiner Stirn, hinunter.
Harry schloss die Augen und schlief erschöpft ein.
Auch Hermine knickte nach einer Weile zur Seite, und so rutschte ihr die Hand von der Narbe.
Wieder saß Harry kerzengerade, mit den Händen vorm Gesicht, im Bett.
Hermine schlief, sie merkte nicht, wie Harry aufstand und im Zimmer hin und her lief, um sich abzulenken.
:Was war das? Was habe ich da gerade geträumt? Es war bestimmt nur ein Alptraum.:
Der Schmerz war jetzt so heftig, dass er zusammenbrach und hart auf seinen Knien landete.
Hermine wurde wieder wach. Sie sah ihn gekrümmt am Boden sitzen und lief wieder zu ihm.
Ohne lange nachzudenken, legte sie ihre Hand wieder auf seine Narbe. „Ist es besser so?"fragte sie.
„Ja danke, das tut gut."stöhnte er.
„Komm, leg dich aufs Bett zurück! Bitte Harry. Und erzähl mir was passiert ist!"flehte sie ihn an.
Harry sah auf seine Uhr, es war 0.30 Uhr. Er seufzte und sah sie liebevoll zu ihr hoch: „Nichts Hermine. Es ist alles in Ordnung."log er.
„Von wegen alles in Ordnung. Deine Narbe ist glutrot, heiß und erhaben und wenn ich sie loslasse brichst du zusammen. Also jetzt erzähl mir nicht es sei alles in Ordnung, und sage mir was passiert ist!"forderte sie energisch.
Er sammelte Mut, was etwas dauerte und fing an zu erzählen.
Hermine stockte der Atem, sagte dann aber: „Ich lebe doch, es war ein Alptraum Harry."Sie drückte ihn.
„War das wirklich nur ein Traum Hermine? Du sagst selbst die Narbe sei rot und erhaben. Und außerdem schmerzt sie, dass man es kaum aushält. Vielleicht habe ich die Zukunft gesehen."
Hermine war ganz weiß: „Nein, nein Harry. Es war nur ein blöder Alptraum."
„Ich möchte nicht; dass dir irgendetwas zustößt. Ich halte schon den Gedanken daran nicht aus."sagte er mit zittriger Stimme.
Wieder kamen diese Gefühle in ihm hoch, die er versuchte zu unterdrücken. Doch langsam wurde ihm klar, dass es sinnlos war.
Ron hatte Recht, er muss ihr erzählen.
„Harry was hast du?"fragte Hermine, sie merkte, dass Harrys Gedanken abschweiften.
„Ich liebe dich Hermine."antwortete er plötzlich. „Ich habe diese Gefühle für dich schon eine ganze Weile."
Sie lächelte und sagte: „Ich liebe dich auch Harry, und mir wird nichts passieren. Du hast selbst gesagt, dass Dumbledore auf mich aufpasst.
Da schoss ihm etwas durch den Kopf: „Dumbledore weiß es schon lange."
„Was weiß er schon lange?"fragte sie verdutzt.
„Das ..."Harry zögerte, „Dass wir uns beide lieben. Er hatte mir gegenüber vorhin so etwas angedeutet. Das ist bestimmt auch ein Grund warum er dich gleich hier behält."
Hermine sah ihn fragend an.
„Damit er dich beschützen kann, falls Voldemort es raus findet. Und dies passiert mit Sicherheit, wenn er es nicht schon längst weiß."ergänzte Harry
„Woher weiß Dumbledore das?"fragte sie aufgeregt.
„Keine Ahnung."entgegnete Harry, „Er weiß allerhand von dem wir glauben, dass es ein Geheimnis ist."
„Voldemort wird mir nichts tun, er will dich."Es fiel ihr sehr schwer dies zu sagen, was Harry bemerkte.
„Glaube mir, er würde alles tun um mich zu kriegen. Und er weiß, dass ich alles tun würde, damit meinen Freunden nichts passiert."sagte Harry und nahm sie in den Arm.
„Aber warum will er dich überhaupt umbringen?"fragte Hermine.
„Das kann ich dir noch nicht sagen, vertrau mir einfach!"
Sie sahen sich beide an. Hermine liefen, jetzt wieder, Tränen übers Gesicht.
Harry küßte sie ihr liebevoll ab, dann berührten seine Lippen ihren Mund.
Hermine schloss ihre Augen, und erwiderte seinen Kuss.
Sie schreckte nach wenigen Sekunden hoch, und sah Harry mit weiten Augen an.
„Was ist los?"fragte er.
Sie ließ seine Narbe unbeabsichtigt los, und ging ein Schritt zurück.
Da war der Schmerz in Harrys Narbe wieder, Wann würde dies endlich aufhören?
Er riss sich zusammen, und nahm Hermine an die Hand. „Sag, was ist mit dir?"
Hermine zitterte.
„Als wir uns eben geküsst haben."sagte sie voller Angst.
„War das nicht richtig? Dann tut es mir leid."unterbrach Harry. „Ich wollte nicht ..."
„Nein Harry, das ist es nicht."wisperte sie. „Ich habe gesehen wie du am Boden gelegen hast, und aus deiner Narbe kam Blut."
Er sah sie an, wusste aber nicht was er sagen sollte.
„Überall Todesser um dich rum die lachen."sagte sie weiter.
„Hermine nein, das wird nicht passieren."Doch er hat es auch gesehen und noch mehr.
Seine Narbe ziepte erneut so stark, dass er den Schmerz nicht mehr verstecken konnte.
Hermine bemerkte es und berührte seine Narbe wieder.
Beide legten sich Arm in Arm hin, so dass Hermines Hand nicht mehr von seiner Narbe rutschen konnte.
Dies war es wovon er träumte, mit Hermine Arm in Arm liegen und zwar für immer.
- Dies wir auch bald so sein. - sagte eine Stimme in seinen Kopf.
Harry hatte Angst einzuschlafen, und beobachtete Hermine. Sie ist wunderschön. Ich muß hier fort, ob ich will oder nicht. Niemand kann etwas daran ändern. Ich werde sie ja wieder sehen.
- Genau. Und fort damit alle sicher sind. – sagte diese Stimme Wieder Dann bin ich also doch eine Gefahr für die Anderen? - Nein die Hoffnung, so wie Dumbledore es gesagt hat. -
„Ich weiß."sagte er jetzt laut.
Hermine wachte auf und nahm die Hand von seiner Stirn. „Tut es noch weh?"
„Nein" antwortete Harry, „Tuckert nur noch ein bisschen."
Sie gab ihm ein Kuss auf die Narbe.
Harry schaute auf die Uhr. Es war kurz vor 4 Uhr.
„Wollen wir zu Ron gehen? Er möchte dich bestimmt auch noch einmal sehn. Du gehörst mir ja nicht allein."lächelte sie.
„Ja", sagte Harry schwer.
Sie ließ die Kerzen verschwinden. Dann gingen sie Hand in Hand hoch zu Schloss.
Als sie über die Wiese gingen, sah Harry zum Schloss auf.
Alle Lichter waren erloschen, außer im Zimmer von Dumbledore brannte noch Licht.
Harry erkannte, dass er am Fenster stand und beobachtete wie sie zurückkamen.
Harry wandte seinen Blick ab. Als er erneut aufsah, war das Licht erloschen.
:Wollte Dumbledore mich nur erinnern, dass es bald soweit ist. Glaubt er, ich habe es schon vergessen oder ich kneife. Ich, um den es in dieser Prophezeiung geht? Entweder ich töte ihn oder er mich. ‚Der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt.' Also wie könnte ich das vergessen.:
Er rieb sich seine Narbe.
„Geht es dir gut Harry?"fragte Hermine ängstlich.
„Ich war nur in Gedanken."
Sie waren am Schloss angekommen und betraten die Eingangshalle.
Vor ihnen stand Mr Filch. „Potter, was machen sie hier? Es ist ihnen noch nicht gestattet im Schloss umher zu laufen, es ist erst 4 Uhr."
Harry wollte etwas zu seiner Verteidigung sagen, aber er kam nicht dazu.
Stattdessen sagte Filch: „Ich bin sie ja bald los Potter, für immer."
Bei diesen Worten schrie Hermine „Nein, Nein", und rannte los.
Filch sah ihr verdutzt nach. „Sie ist wohl die einige, die sie vermissen wird. Verschwinden sie, ich will sie nicht mehr sehen!"
„Keine Angst Mr Filch. Sie brauchen mich bald nicht mehr ertragen, das stimmt."
Er ging Hermine hinterher.
„So wie ihr Vater Potter, genau so eingebildet und arrogant. rief ihm Filch hinter her.
Harry ging weiter. Danke Mr Filch.
Auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum traf er auf Prof. McGonagall.
„Guten Morgen Professor."sagte er leise.
„Morgen Harry."erwiderte sie mit etwas Traurigkeit in der Stimme.
„Ich mache nichts verbotenes."sagte er rasch.
Prof. McGonagall lächelte: „Nein Potter, keine Angst, ich ziehe ihnen keine Punkte ab."Sie umarmte ihn.
:So etwas hab ich bei ihr noch nie erlebt.:
„Können sie nicht schlafen Professor?"fragte er verlegen, um ein Gespräch aufzubauen.
„Nein, genau so wenig wie sie."sagte sie mit einigen Tränen in den Augen. „Ich möchte, dass du auf dich aufpasst Harry! Komm bitte gesund zurück!"
„Ja, ich gebe mir mühe."antwortete er.
„Komm!" sagte Prof. McGonagall, und zeigte in Richtung ihres Büros. Harry folgte ihr.
„Hermine" sagte Harry erstaunt.
„Ich habe sie völlig aufgelöst gefunden und mit einen kleine Aufmunterungszauber belegt. Ich fürchte, der hält aber nicht lange vor."
Harry sah sie an: „Sie hat Angst."
„Wir alle Harry."entgegnete Prof. McGonagall.
„Ich meine um mich."
„a Harry, wir auch."sagte sie mit besorgtem Blick auf ihn.
„Darum weint sie so sehr. Und Filch hat ihr den Rest gegeben."sagte Harry und ging auf Hermine zu.
„Wie Prof. Dumbledore schon sagte, du bist unsere einzige Hoffnung."
Hermine wachte auf und erschrak als sie Harry sah. „Tut mir Leid" wimmerte sie.
Harry drückte sie: „Schon gut."
Prof. McGonagall ging zu ihnen. „Am besten sie gehen jetzt zu Mr Weasley, er wartet bestimmt schon auf sie."Beide nickten und gingen.
Als sie im Gemeinschaftsraum ankamen sahen sie Ron in einer Ecke schlafen.
Hermine weckte ihn vorsichtig auf.
Alle 3 setzten sich in ihre Lieblingssessel, in die nähe des Kamins. Keiner sagte etwas.
Nach einer Weile sah Harry auf die Uhr (5.30). „Ich werde jetzt wohl besser meinen Sachen holen."
Er wollte schon aufstehen als Ron sagte: „Die sind schon weg."
„Na gut, dann hole ich Hedwig."
„Ähm ..."sagte Ron.
„Was?" fragte Harry nervös. „Prof. McGonagall war vorhin hier. Sie hat gesagt, das Hedwig hier leiben muß."
„Das können die nicht machen."schrie Harry, „Das ist meine Eule. Wenn Hedwig nicht mitkommt, dann bin ich ganz allein."Harry stand mittlerweile.
„Lass sie bei mir!"sagte Hermine „Ich passe auf sie auf."
Etwas Flehendes lag in ihrer Stimme. Auch wenn sie sich dabei schuldig fühlte, aber sie wollte etwas haben, was sie an Harry erinnert solange er fort ist.
Ron stand auf und sagte: „Dumbledore wird schon gute Gründe haben, bestimmt."
Harry wusste nichts mehr dazu zu sagen. Er setzte sich wieder. Seine Augen waren leer. Es war ihm jetzt alles egal. :Es ist eh alles vorbei.:
Auf Harrys Schoß landete eine leuchtend, rot-goldene Phoenixfeder.
„Es ist soweit."sagte Harry leise.
Sie standen auf. Keiner wusste wie er Lebewohl sagen sollte.
Ron fiel ihm um den Hals, sagte: „Komm bald zurück Harry!"und lief dann, ohne sich umzudrehen, hoch in den Jungenschlafsaal.
Harry drehte sich zu Hermine um: „Ich ..."
Er zögerte und Hermine sprach weiter. „Du musst, Dumbledore wartet. Pass bitte auf dich auf! Ich möchte, dass du heil zurückkommst und mir alles erzählst. Du hast es mir versprochen, denk dran."
Sie nahm Harry an sich, umarmte und küßte ihn.
„Du musst!"sagte sie erneut.
Er sah sie mit nassen Augen an.
Auch sie lief, ohne sich umzudrehen, zum Schlafsaal. Er hörte noch wie sie anfing zu weinen, und Ginny fragte was passiert sei.
Dann machte er sich auf den Weg zu Dumbledore.
Er stand vor dem Eingang, der zum Büro führte. :Wie lautete bloß das Passwort noch mal?:
Er überlegte eine Weile, doch plötzlich begann sich die Treppe von allein zu bewegen. Er sprang auf und die Treppe kam erst vor Dumbledores Büro zum stehen.
Als es das Büro betrat bekam er einen schreck. Dumbledore war nicht allein im Büro.
Alle Lehrer, sogar Prof. Snape, waren anwesend.
Sie lächelten ihn an. Soweit Snape lächeln konnte, auch er.
Es war ein komisches Gefühl hier vor ihnen zu stehen. Er wusste nicht was er sagen sollte.
„Alle sind hier, um dir eine gute Reise und eine gesunde Heimkehr zu wünschen."sagte Dumbledore.
„Danke" erwiderte Harry.
Die restlichen Lehrer fanden auch nicht viele Worte. Aber aus dem was sie sagten, konnte er Angst raushören.
„Auf ein baldiges Wiedersehen."piepste Prof. Flitwick.
Prof. Trelawney und Prof. Sprout sagten gar nichts und gingen Prof. Flitwick weinend hinterher.
Da war Hagrid, das Gesicht blasser als jedes andere. Er umarmte ihn so fest, dass er kaum Luft bekam. „Vergiss mich nicht!"
„Bestimmt nicht."sagte Harry krächzend.
„Bring ihn nicht um Hagrid, wir brauchen ihn noch."sagte Snape und zog Hagrid von ihm weg.
Er klopfte Harry auf die Schulter. „Halt durch und komm zurück."
„Danke Professor."sagte Harry und sah ihn verdutzt an.
Snape lächelte wieder, was eigentlich nie passierte. Es sah eigenartig aus.
„Bis bald"sagte Prof. McGonagall traurig, „Den Rest haben wir ja schon besprochen.
Lupin stand vor ihm: „Wir sehen uns bald wieder. Mach dir nicht allzu viele Sorgen. Und wir passen auch auf Hermine auf."Auch er lächelte. „Ihr passiert bestimmt nichts, dafür sorgen wir."
Lupin sah rüber zu Prof. McGonagall. Harry sah ihn verdutzt an
:Hatte Hermine ihr etwas über den Traum erzählt?:
„Und auch auf Ron."Harry drehte sich um, hinter ihm stand jetzt Prof. Dumbledore.
„Es wird dir nicht fair erscheinen, dass du gehen sollst. Und ich verstehe dich. Das, was wir von dir verlangen ist schwer, viel und gefährlich. Ich bewundere, dass du das hinnimmst ohne dich dagegen zu wehren."
„Habe ich denn eine Wahl?"warf Harry ein.
„Wenn wir alle überleben wollen ..."sagte Dumbledore, „dann nicht. Du schulterst die Last eines erwachsenen, eines großen Zauberers. Und das, was wir von dir erwarten, das wirst du auch schaffen."
„Hoffentlich." murmelte Harry.
„Sag was dir auf dem Herzen liegt!"bat Lupin.
Harry wartete einen Augenblick, sagte dann: „Ich habe Angst."
Er sah Lupin direkt in die Augen.
„Eine scheiß Angst um ehrlich zu sein. Angst davor wo ich hingehe, was dort passiert. Und Angst vor dem was ich tun muß."
„Harry" sagte Dumbledore, „Diese Angst würde ich dir gern abnehmen, bestimmt jeder von uns. Aber ein wenig Angst ist gut, damit man vorsichtig ist."
„Kommt jemand mit oder gehe ich allein?"fragte Harry kurz.
„Allein." sagte Lupin und klopfte ihm auf die Schulter.
„Dann wäre es wohl besser wenn ich gehe, nicht war?"
Dumbledore nickte und fragte: „Hast du dich gründlich verabschiedet?"
„Ja" antwortete Harry.
„Dann komm! Deine Sachen sind schon dort. Alles Weitere erfährst du, wenn du angekommen bist."
Dumbledore brachte ihn zu einem Kessel, der als Portschlüssel dient.
Harry sagte allen „Auf Wiedersehen"und wollte gerade den Schlüssel berühren, als Dumbledore ihn aufhielt.
„Danke Harry."
„Kein Problem, ich komme ja zurück."sagte Harry, was aber nicht sehr überzeugend klang. Er berührte den Kessel und war verschwunden.
Na wie war das?
Ich hoffe auf eure Kommentare.
Ihr kennt das ja mit den Rewiews. Unten links ist so ein prima Feld auf dem GO steht.
Bis zum nächsten Kapitel bepa
