Vielen, vielen dank für eure Kommentare. Das tut richtig gut.
Cat- Danke für dein Kommentar, aber wo sagte Ron bei mir ‚Boah man'? Ich würde es gern ändern, kann es aber nicht finden.
Fidi- vielen Dank. Dein Kommentar zum 1. Kap. habe ich leider mit der FF gelöscht. Ich hatte sie verkehrt hochgeladen.
Josy- hat doch geklappt. Ich darf wohl nicht immer so ungeduldig sein, was?
Vero- danke. Wer weiß das schon so genau. Du würdest auch nicht allein bleiben wollen, oder??? Mr.P- danke auch dir. Ich hoffe ich kann deine Erwartungen erfüllen.
VamHex- Daaannkkee.
Miss Shirley Blythe- für deine Geduld noch mal Danke.
Hier kommt das nächste Kapitel. Ich hoffe ich enttäusche euch nicht.
Viel Spaß beim lesen.
Alle Figuren der Geschichte gehören der absolut genialen J.K.Rowling.
Natürlich basiert ein Teil der Geschichte auch auf den Büchern der begnadeten J.K.Rowling.
Die Story ist aber allein aus meiner Phantasie gewachsen.
Ich verdiene mit dieser Geschichte keinen einzigen Cent.
Diese Geschichte ist ein Liebesdrama. Sie Handelt von den 3 Freunden und ihr Leben nach der Schule, wie sich ihr Leben verändert und welche Prüfungen sie bestehen müssen.
„x" jemand spricht
:x: jemand denkt
Kapitel 3 Der Schmerz muss überwunden werden
Alle sahen sich an, einer sah trauriger aus als der andere.
„Er wird es schon schaffen, er hat die Kraft dazu."sagte Dumbledore.
„Aber er glaubt nicht daran und auch nicht an sich selbst."erwiderte Lupin.
„Er wird bald daran glauben Remus, er muss es. Minerva kümmern sie sich bitte um Ron und Hermine!"sagte er zu Prof. McGonagall gewannt.
Sie ging mit traurigem Blick hinunter.
Im Schloss herrschte bereits ein heiteres Treiben. Keiner der Schüler ahnte was soeben geschehen ist, außer Ron und Hermine.
Prof. McGonagall ging zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors.
Sie öffnete die Tür, und sah Ron in einer Ecke sitzen. „Wo ist Miss Granger?"fragte sie ihn.
Er sah auf, seine Augen waren rot. „Sie ist oben Professor."
„Danke Ron."sagte sie und ging hoch zum Mädchenschlafsaal.
Als sie ankam merkte sie, dass die Tür verriegelt ist. „Alohomora", die Tür sprang auf.
„Lasst mich endlich in Ruhe!"schrie Hermine.
Prof. McGonagall antwortete entsetzt: „Reißen sie sich zusammen Mädchen, davon wird es auch nicht besser. Mit weinen helfen sie Harry auch nicht. Ich weiß wie schwer das ist, und zwar für uns alle."
„Ist er fort?"schluchzte Hermine.
„Ja ist er. Und wenn sie ihn lieben, dann lassen sie los. Sie kommen sonst nie darüber hinweg. Er hat eine Aufgabe zu erfüllen. Warten sie auf ihn, bis er zurückkommt!"
Sie sah sie mitleidig an. „Er ist es wert, dass sie auf ihn warten."
Hermine sah sie mit nassen, großen Augen auf. „Er wird zurückkommen, bestimmt."schluchzte sie
Um Ron und Hermine abzulenken, zeigte Prof. McGonagall den beiden Hermines neues Büro.
„Herzlichen Glückwunsch Prof. Granger."sagte sie.
Hermine fing wieder an zu weinen.
„Was ist, gefällt es ihnen nicht?"Sie sah Hermine entsetzt an.
„Doch" entgegnete sie, „Aber ich habe Harry noch vor einigen Wochen, sogar Tagen angemeckert, er solle lernen damit er genügend UTZ schafft, um Auror werden zu können."
„Und es hat geholfen."sagte Ron plötzlich.
Hermine starrte ihn an. „Ich meine, er hat in den Prüfungen bestimmt gut abgeschnitten. Oder Professor?"fragte er auf Hermines Blick.
„Sehr gut sogar. Er hat in allen Fächern einen UTZ geschafft. Ja Hermine, sogar in Zaubertränke. Es hat alles geholfen."
„Und was nützt es ihm jetzt?"fragte Hermine.
„Was es ihm nützt?"rief Prof. McGonagall empört. „Er macht eine Ausbildung zum Auroren, genau wie Ron. Das hat er sich doch vorgenommen. Und mit ihrer Hilfe hat er es geschafft."
Ron sah sie mit leuchtenden, hoffnungsvollen Augen an.
„Nein Mr Weasley, jeder an einen anderen Ort. Sie in London und Harry dort wo er jetzt ist."sagte sie auf Rons Blick.
„Was muß Harry tun?"fragte Hermine.
„Das darf ich ihnen nicht erzählen, noch nicht." bekam sie nur zur Antwort.
Hermine senkte ihren Kopf. „Alle sagen noch nicht. Wann erfahren wir es denn. Vielleicht wenn Harry tot ist? Sagt uns dann jemand warum und wie er gestorben ist?"Sie blickte wieder auf und sah jetzt wütend aus.
„Darauf will ich aber nicht warten."
„Es tut mir leid, aber ich darf es ihnen nicht sagen."sagte Prof. McGonagall entschlossen, womit das Thema beendet war.
Sie wollte nicht so halbherzig klingen, aber für sie war es auch nicht einfach.
„Hermine, sie lenken sich erst einmal mit ihren Büro ab. Ron hilft ihnen bestimmt beim einräumen, nicht wahr?" Ron nickte.
„Machen sie es sich gemütlich. Sie dürfen, wenn sie möchten, auch schon im Büro schlafen."
Hermine bedankte sich. Sie hatte ein schlechtes Gewissen, dass sie ihre Professorin so angemault hat. „Entschuldigen sie bitte. Ich wollte nicht ... „
Doch Prof. McGonagall winkte ab: „Ist schon gut, wir sind alle mit unseren Nerven am Ende."
Sie wollte gehen, doch Hermine hielt sie auf: „Bitte Professor. Dies Büro gehört doch Prof. Lupin. Wo ist er hin?"
„Er hat jetzt andere Aufgaben Hermine. Er ist vorhin abgereist."sagte sie und lächelte Hermine an.
Hermine begriff und lächelte zurück.
„Sie werden ihre Arbeit hier gewiss genau so gut erledigen wie Prof. Lupin. Jeder hat jetzt seine Last zu tragen, alle von uns. Der eine mehr und der Andere weniger."
Mit diesen Worten ging sie aus dem Zimmer, und ließ Ron und Hermine allein.
„Hermine, er wird es schon schaffen. Du kennst doch Harry, er schafft es immer irgendwie."sagte Ron.
Sie bemerkte, dass Ron dies mehr zu sich selbst sagte, um sich zu beruhigen, als zu ihr.
„Glaubst du das Lupin bei ihm ist?"fragte sie Ron.
„Ich hoffe es."antwortete Ron mit eigenartigen Ton in der Stimme.
„Warum habt ihr euch nicht schon früher ausgesprochen?"wechselte Ron abrupt das Thema.
Sie sah ihn verdutzt an.
„Na ja ... Ich meine ... Also ich habe es schon vor einiger Zeit gemerkt, das zwischen dir und Harry."erklärte Ron.
„Ich..." sagte sie und sah jetzt rot im Gesicht aus, „... ich wollte die Freundschaft, von uns drei nicht zerstören."
„Nein lieber zerstörst du dich, mit deinen Gefühlen."fauchte Ron.
„Ich wusste nicht wie Harry empfindet, und hatte Angst davor es ihm zu sagen. Ich dachte wenn er nicht genau so denkt, dann nimmt er mir das übel und unsere Freundschaft ist dahin."
Ron lachte auf.
„Was lachst du?"fragte sie mit Tränen in den Augen.
„Das war nicht bös gemeint Hermine."Versuchte er sie wieder zu beruhigen. „Aber das gleiche hat Harry mir gestern Abend erzählt."
Sie blickte erschrocken auf.
„Ihr beide hattet zu viel Angst vor dem was der Andere denkt, um zu bemerken, dass es schon lange so ist."
„Und jetzt ist alles zu spät."säufst Hermine.
„Nichts ist zu spät. Er kommt wieder, und das weißt du. Warte einfach auf ihn."
Plötzlich fiel sie weinend auf die Knie: „Was wenn er Harry in die Finger bekommt? Was wenn er ihn tötet, er ist doch allein."
„Er ist bestimmt nicht allein."Sie achtete nicht auf das was Ron sagte und schrie fast: „Er wird ihn umbringen. Ich habe es gesehen und Harry auch."
„Was redest du da?"fragte Ron erschrocken. Er versuchte sie wieder hoch zu ziehen, was ihm nicht gelang. Nach mehreren Anläufen ließ er es bleiben und setzte sich neben ihr.
Ron legte behutsam seinen Arm um Hermine, was sie wirklich etwas ruhiger werden ließ.
Es dauerte einen Moment bis sie antwortete. „Es war über Nacht, als wir in der ‚heulenden Hütte' waren."
Sie erzählte ihm alles, von Anfang an. Auch, dass die Schmerzen von Harrys Narbe nachließen, als sie sie berührte.
„Was? Wie?"stotterte Ron vor sich her. Er begriff nicht.
Sie erzählte vom Kuss und von den dann folgenden Bildern, wie Harry tot auf der Erde lag und von den Todessern.
„Hermine das war nur ein Alptraum."sagte er ruhig. Er sah sie dabei wohl etwas unpassend an, denn Hermine fuhr aufgebracht hoch.
Bei dieser Aktion konnte Ron sich nicht mehr halten und fiel nach hinten.
Hermine sah ihn mit festen Blick an und rief: „Nein, war es nicht. Ich habe es durch Harry Augen gesehen. Auch Harrys Traum vorher, das war kein Alptraum. Ich habe dir seine Narbe beschreiben."
Ron sah jetzt ängstlicher aus. „Habt ihr das jemanden erzählt?"
„Ja. Ich habe es Prof. McGonagall erzählt, aber Harry weiß das nicht."
„Und was hat sie gesagt?"fragte er bedacht.
„Sie hat nur gesagt ‚Er wird es schon schaffen, es wird alles gut.' Aber überzeugend und aufbauend klang es nicht gerade. Ron eigentlich müsste ich für 1 Jahr nach London zur Schule bevor ich als Lehrer arbeiten darf. Aber du siehst ja, ich darf jetzt schon hier bleiben."
„Weil du gut bist Hermine. Du brauchst das ganze Zeug nicht mehr lernen. Der Rest wird dir bestimmt hier beigebracht."sagte Ron und wollte dabei wieder aufmunternd wirken.
„Ja vielleicht. Aber sie haben gewiss andere Dinge, wichtigere Dinge, zu tun als mich zu unterrichten."Hermine klang immer noch gereizt.
Sie hielt inne und holte tief Luft: „Harry glaubt, dass ich jetzt schon hier bleiben darf, damit ich in Sicherheit bin. Er denkt, dass Voldemort bald rausfinden wird, welche Beziehung Harry zu mir hat und mich benutzten wird. Benutzten um ihn zu kriegen."
„Ich verstehe."murmelte Ron. „Das leuchtet ein. Harry würde alles für dich tun. Dumbledore befürchtet, dass Voldemort es bald wissen wird oder schon weiß."
Sie bemerkte, dass Ron sie jetzt ernst nahm und wurde etwas zahmer.
„Aber Harry würde auch alles tun, um dir zu helfen. Das weiß auch jeder, besonders Malfoy."sagte sie.
„Und ich würde alles für Harry und auch für dich tun, was in meiner Macht steht."sagte er entschlossen. „Aber ich bin nicht in Gefahr."
Hermine schaute ihn fragend an.
„Ich bin ab August jeden Tag von ausgebildeten Auroren umgeben, die wären schön blöd mich dort anzugreifen."Ron ließ ein verächtliches Lachen hören, was den Todessern galt.
Einen Augenblick sagte niemand etwas.
Dann sagte Hermine plötzlich und mit leiser Stimme: „Wenigstens sind meine Eltern in Sicherheit. Dumbledore hatte sie schon letztes Jahr mit einigen Zaubern belegt, damit sie ein normales Leben führen können."
„Hermine" sagte Ron, „Lass uns deine Sachen holen. Wie können hier nicht den ganzen Tag Trübsal blasen. Oder möchtest du noch nicht herziehen."
„Doch natürlich. Ich habe keine Lust den anderen zu erklären warum ich so verheult aussehe."
Ron stellte sich genau vor ihr. „Wir dürfen nichts sagen, wir müssen lügen. Aber was erzählen wir, wenn jemand fragt wo Harry ist? Wir brauchen eine einheitliche Geschichte."
Beide überlegten angestrengt was sie sagen könnten, aber es wollte ihnen nichts Gescheites einfallen.
„Es ist etwas passiert, er ist zu Tante und Onkel gefahren. Das ist das einfachste"sagte Hermine nach einer Weile.
Sie blieben beide bei dieser Geschichte, denn eine andere würde kaum jemand glauben, und machten sich auf den Weg zum Gemeinschafsraum.
Auf halber Strecke blieb Ron stehen: „Denkst du nicht, dass es auffällt, wenn wir alle drei nicht zum Frühstück erscheinen?"
„Du hast Recht. Malfoy und die anderen werden misstrauisch werden." entgegnete sie
„Lass uns in die Halle gehen! Du hast doch bestimmt auch Hunger oder nicht?"fragte Ron.
„Natürlich. Ich habe seit gestern Nachmittag nichts mehr gegessen."
Sie sahen sich an, atmeten tief durch und gingen entschlossen in die große Halle.
Als sie in der großen Halle ankamen sahen sie, dass sie bereits voll war.
Unter den Blicken der Mitschüler gingen sie zum Tisch der Gryffindor und setzten sich.
„Hey" sagte Ginny, „Geht es dir besser Hermine? Wo ist eigentlich Harry?"
Hermine tat so als ob sie etwas auf dem Tisch suchte.
Ron sagte dann: „Er ist zu seiner Tante und seinen Onkel gefahren."
Ginny schaute beide ungläubig an, gab sich dann aber mit dieser Antwort zufrieden.
Ron sah zum Lehrertisch auf. Die Lehrer sahen genau so geknickt aus wie Er und Hermine.
Dies fiel auch Neville auf. „Was ist denn mit denen los? Die sehen ja aus als wenn jemand gestorben wäre."sagte er und deutete hoch zum Lehrertisch, so das alle, die es gehört hatten, hochsahen.
„Weiß nicht."murmelte Hermine, sie musste sich mächtig zusammenreißen.
Nach dem Essen räumten beide Hermines Sachen in ihr neues Büro.
„So" sagte Ron, als sie fertig waren. „Ist doch schön geworden."
Ron bemerkte, dass sie aus dem Fenster sah und ging zu ihr. „Hermine"
„Hmm" machte Hermine.
„Gefällt es dir nicht?"fragte Ron, „Dann stelle ich es um."
Er wollte gerade seinen Zauberstab schwingen, als Hermine seine Hand festhielt und sagte: „Doch, doch es gefällt mir."
Ron sah aus dem Fenster und begriff, woran Hermine dachte. Sie beobachtete ihre Mitschüler beim Quidditch und musste dabei an Harry denken.
„Komm, lass uns gehen!"sagte er.
„Ron, läßt du mich allein?"
„Aber" stammelte Ron.
„Bitte" flehte Hermine ihn an, „nur für ein Weilchen."
„Na gut, aber ich hole dich zum Mittagessen ab."sagte Ron.
„Nein ich habe kein Hunger."log Hermine. Sie wollte nur allein sein und weinen.
„Na schön, aber zum Abendessen komme ich dich holen."sagte Ron bestimmend.
„Ja" wimmerte Hermine. „Ja ist gut, zum Abendessen."
Eigentlich war sie immer stark gewesen, doch nun schien für sie eine Welt zusammen gebrochen zu sein, sie hatte keinen Halt mehr. Und schon bald würde auch Ron sie verlassen.
Ron ging und ließ die Tür ins Schloss fallen. Ihm war nicht wohl bei dem Gedanken, sie allein zu lassen.
Es klopfte am Fenster, Hermine schreckte auf.
Sie sah Hedwig am Fenster, mit einem Brief im Schnabel.
:Das ist bestimmt eine Nachricht von Harry.: dachte sie und begriff gleichzeitig, dass sie nicht von Harry sein konnte, da er Hedwig in Hogwarts lassen mußte.
Sie öffnete niedergeschlagen den Brief und fing an zu lesen.
‚Wehrte Miss Granger, ich erwarte sie heute Abend in meinen Büro. Ich habe ihnen einiges zu erklären.
Mit freundlichem Gruß Prof. Dumbledore.'
Sie wollte gleich los laufen, doch sie durfte erst am Abend kommen. :Würde er wütend sein oder es aufdringlich finden, wenn ich gleich komme?:
Hedwig flatterte auf ihre Schulter. „Du vermisst ihn auch nicht wahr."
Als wenn Hedwig sie verstand, schmiegte sie sich an ihr Gesicht.
Hermine sah sie an: „Ich liebe deinen Harry."Hedwig schuhute.
Hermine legte sich aufs Sofa und Hedwig setzte sich ans Kopfende. Als Hermine sich auf die Seite drehte, bedeckte sie mit ihren Flügeln ihr Gesicht.
Hermine schlief fest. Sie bemerkte nicht, wie Ron sie zur Abendbrotzeit abholen wollte. Er ließ sie Schlafen und ging allein in die große Halle.
„Wo ist Hermine?"fragte Ginny.
„Sie schläft"blaffte Ron sie an, ohne seine Schwester auch nur anzusehen.
„Was ist los mit euch beiden?"brüllte Ginny. „Wo ist Harry?"
„Sei still!"zischte Ron, was Ginny noch mehr reizte.
Ron wollte aufstehen und gehen, doch Ginny hielt ihn fest.
Sie sagte so, dass es fast die ganze Schule hören konnte: „Sag mir endlich was los ist!"
Prof. McGonagall kam auf sie zu: „Mr Weasley was soll der Lärm? Sind sie von Sinnen?"
„Sie ... Ich..."stotterte Ron.
Doch er brauche nicht weiter erzählen, denn Ginny sagte: „Ich wollte nur wissen was los ist. Warum sich Ron und Hermine so eigenartig benehmen und wo Harry ist."
Ron bemerkte genau wie Prof. McGonagall, dass Malfoy in ihrer Nähe stand und versuchte alles mitzubekommen.
„Gehen sie mit ihrer Schwester hoch und sagen sie ihr was passiert ist. Sie wird es so oder so erfahren. Aber Miss Weasley, sie müssen mir schwören, dass sie Stillschweigen bewahren!"sagte Prof. McGonagall streng.
„Ich schwöre."sagte sie besorgt und aufgeregt.
„Na dann gehen sie hoch!"forderte Prof. McGonagall.
Sie sah sich um: „Was stehen sie hier herum? Wenn sie mit dem Essen fertig sind, gehen sie bitte Mr Malfoy!"schnaubte sie ihn an.
„Jawohl" entgegnete Malfoy kühl und gehässig. Mit wehendem Umhang zog sie sich zum Lehrertisch zurück.
Die ganze Halle tuschelte aufgebracht über das, was gerade passiert ist.
Malfoy starrte den beiden Geschwistern hinterher.
Ron bemerkte seinen Blick, ging schneller und drängelte Ginny mit „Nun mach schon, schneller!"aus der Halle. Das gefiel Ginny überhaupt nicht.
Im Gemeinschaftsraum angekommen, wies Ron Ginny an sich zu setzten, doch Ginny weigerte sich.
„Bitte!" sagte Ron „bevor jemand kommt."
Ginny setzte sich, mit verzogenem Gesicht, und wartete dass Ron endlich anfing.
Ron begann das wichtigste zu erzählen.
„Die arme Hermine."sagte Ginny bedrückt als er fertig war.
Ron sah sie fragend an. „Nur die ‚arme Hermine'? Und was ist mit Harry?"
„Ist dir noch nicht aufgefallen, dass Hermine mehr als freundschaftliche Gefühle für Harry hat?"fragte Ginny mit einem ´das hättest du eigentlich mitbekommen müssen Blick.
„Lass dir das bitte von Hermine erzählen! Sei ihr eine gute Freundin, wenn ich nicht mehr hier bin! Und denk daran was du McGonagall versprochen hast. Bitte!"entgegnete Ron.
„Ja, natürlich."antwortete Ginny bedrückt und ängstlich. Ron nahm sie in den Arm, sie weinte.
„Entschuldige Ginny, ich meinte das nicht so. Ich wollte dich nicht anranzen."
„Wo ist Hermine?"fragte sie schluchzend.
„In Lupins Büro."gab Ron zur Antwort, „Komm wir gehen hin!"
Ron klopfte an die Tür, doch keiner antwortete.
Er öffnete und betrat das Zimmer: „Hermine?"Noch immer antwortete keiner, das Zimmer war leer.
Nur Hedwig saß auf dem Fensterbrett, und Ginny ging zu ihr.
Hermine war bei Prof. Dumbledore, das wusste von den beiden natürlich keiner.
Zur gleichen Zeit im Büro vom Schulleiter.
„Hermine ich freue mich, dass du meiner Einladung gefolgt bist. Oh Verzeihung. Darf ich überhaupt noch „Du"sagen?"fragte er mit einem leichten Lächeln.
„Wieso nicht?"fragte sie und setze sich.
„Na ja, du bist jetzt eine Lehrerin in Hogwarts."
„Es bleibt alles wie es ist."sagte sie berückt.
„Danke" lächelte Dumbledore. „Also ich habe dir einiges zu erklären. Hast du schon gegessen?"
„Ja" log Hermine, doch ihr Magen hatte sie verraten.
„Ich auch noch nicht."lächelte Dumbledore, erhob seinen Zauberstab und plötzlich standen Speisen und Getränke auf seinen Schreibtisch.
Dumbledore sah Hermine an und sagte: „Stell deine Fragen, und ich versuche sie zu beantworten, wenn es mir möglich ist."
Beim letzten Teil des Satzes seufzte Hermine auf.
„Hermine du mußt mir vertrauen. Alles kann ich nicht preisgeben. Aus Sicherheitsgründen, wenn du mich verstehst."
„Ich verstehe sie Professor."hauchte sie.
„Iß bitte etwas!"Dumbledore deutete auf den Tisch.
„Warum haben sie mir Harry weggenommen?"fragte sie mit Tränen in den Augen.
Jetzt war es Dumbledore, der seufzte: „Weggenommen habe ich dir Harry nicht, das mußt du mir glauben."
„Aber warum mußte er gehen?"fragte sie mit zittriger Stimme.
„Hat Harry dir nicht gesagt warum, als ihr allein in der ‚Heulenden Hütte' wart?"
Wieder starrte sie Dumbledore an. „Woher?"
Dumbledore lächelte. „Das konnte man euch immer ansehen."
„Ich möchte nicht frech klingeln, aber ich will von ihnen hören warum."forderte sie.
Dumbledore setzte sich an den Tisch, legte seine Hände zusammen und sagte: „Ich habe es nicht gern getan, aber er ist unsere letzte Hoffnung."
Hermine sah auf. „Letzte Hoffnung?"stammelte sie ängstlich.
„Mehr kann ich dir dazu nicht sagen, noch nicht. Nur so viel, es ist besser für Harry und für uns alle. Wenn Harry am leben bleiben soll, muß er lernen. Seine momentanen Kräfte reichen nicht aus. Und nur Mut, von dem er wahrlich genug hat, allein reicht auch nicht aus."
Hermine nickte und Dumbledore sprach ruhig weiter. „Harry hat dir bestimmt erzählt, dass all dies mit der Prophezeiung zu tun hat. Harry darf nicht mehr zu seiner Tante und seinem Onkel. Sie haben das Band zu ihm zerstört. Und in der Schule kann er auch nicht bleiben. Also haben wir ein Ort gesucht, wo Harry sicher ist, bis er soweit ist sich den zu stellen, was ihm bevorsteht."
„Was muß er tun? Was steht ihm bevor?"fragte sie.
Hermine schluckte und Dumbledore beschwor ein Taschentuch hervor und reicht es ihr. „Diese frage kann ich dir nicht beantworten."
„Wie lang wird er wegbleiben?"fragte Hermine weiter.
„Das weiß ich nicht Hermine. Aber wir müssen unsere Gefühle zum Wohl der anderen zurück stecken, so schwer dies auch seien mag. Solange er dort ist, kann ich dir versprechen, dass ihm nichts passiert. Er ist gut geschützt."
„Mit dem Geheimniswahrungszauber?"fragte sie.
„Ja, unter anderem."sagte Dumbledore „Ich habe mich nicht in dir getäuscht."
„Prof., was ist mit meiner Stelle hier? Warum soll ich jetzt schon hier bleiben? Eigentlich ist es doch üblich, dass man eine Ausbildung macht, 1 Jahr glaube ich."
Dumbledore zögerte, sagte dann aber ruhig: „1. denke ich, dass du so gut bist, dass wir dir den Rest in den Ferien beibringen können. 2."Dumbledore stoppte und sah ihr in die Augen „2. haben wir auch Angst um dich, nicht nur um Harry."Hermine sah zu Boden und Dumbledore sprach weiter.
„Ich befürchte, dass Voldemort versuchen wird dich zu benutzen, um Harry in die Finger zu bekommen. Er weiß, dass Harry alles tun würde, um dir zu helfen."
„Ich weiß."sagte Hermine bitter „Harry sagte das gleiche."
„Ein schlauer junger Mann, du hast die richtige Wahl getroffen." strahlte er sie an.
„Gute Wahl getroffen? Aber er ist nicht hier. Ich habe alles falsch gemacht."weinte sie.
„Nicht falsch."tröstete er sie. „Gefühle sind halt nicht planbar. Du konntest nicht wissen was passiert, Harry schon."
„Harry schon?"fragte sie. „Aber wie und Warum?"
„Er hat euch nicht gesagt, dass er die Prophezeiung bereits seit 2 Jahren kennt, da ich ihm darum gebeten habe. Ich hatte die Befürchtung, dass Voldemort sie euch entlocken könnte. Aber er hat es auch so erfahren, wie auch immer."antwortete Dumbledore traurig.
„Was besagt die Prophezeiung?"fragte sie, doch eine Antwort erwartete sie nicht. Genau wie Hermine vermutete, antwortete Prof. Dumbledore nur: „Das kann ich dir nicht sagen."
Professor sie sagten, Harry sei sicher solange er dort ist. Aber was passiert, wenn er zurückkommt? Sie sah bedrückt zu Boden. „Ich ... Na ja ... Vielleicht war es nur ein Alptraum, das behauptet Ron jedenfalls. Ich denke, dass es war ist oder passieren wird."
„Ich weiß bereits davon. Minerva, ich meine Prof. McGonagall hat es mir erzählt."Er sah ihr fest in die Augen. „Die Voraussagungen, die jemand macht, können verhindert werden. Man kann die Zukunft ändern. Es gelingt nicht immer, aber ein versuch ist es wert. Außerdem ist Wahrsagen sehr ungenau, wie du weißt. Glaube daran, dass Harry zurückkommt, und den Rest werden wir dann sehen."
„Geht es Harry gut, wo er jetzt ist?"fragte sie.
„Mir liegt Harry auch sehr am Herzen. Ich würde nichts tun, was ihm schadet."antwortete er.
„Ja" wisperte sie „Bestimmt nicht."
„Ich möchte, dass du die Ferien nutzt um zu lernen, so hart und gemein wie das klingt! Damit lenkst du dich ab und außerdem dürfen wir uns nichts anmerken lassen, du weißt warum." sagte Dumbledore entschieden.
Hermine nickte. „Darf ich gehen?"fragte sie. „Ich bin Müde."
„Natürlich darfst du."antwortete Dumbledore. „Wenn irgendetwas ist, weißt du ja zu wem du gehen kannst. Prof. McGonagall und ich, sind immer für dich da."
Hermine ging zur Tür.
„Ach und noch etwas."hielt sie Dumbledore auf. „Tue nichts Unüberlegtes und bleibe auf dem Schlossgelände. Nur hier bist du in Sicherheit."
Er wusste, dass er zu hart klang und hatte ein schlechtes Gewissen.
„Ja. Gute Nacht Professor."erwiderte sie und ging.
Auch dieses Kap. wäre geschafft.
Ich hoffe wieder auf viele Rewiews.
Also wir haben Samstag, mal sehen vielleicht schaffe ich es noch das 4. Kap. zu überarbeiten.
Ich suche noch einen Betaleser für meine FF.
