FredHamil- Ansatz von einer Darkfic? Hoffe doch, dass es eine wird. Wenn ich im Ligusterweg angefangen hätte, wären die Zeitsprünge zu oft vorgekommen und vor allem zu große. Passt irgendwie nicht. Kein HP – GW? Schade.
laser-jet- Ja, das war sehr schön. Hast du richtig gemacht. Fein. Sterben möchte ich noch nicht, daher hier das Nächste. Hoffe es gefällt dir.
Ludricous- Danke dir. Vielleicht möchtest du ja weiter lesen.
Jo Lizard- Find ich klasse. Hoffe, dass es dir auch weiterhin gefällt.
Hätte auch gern von den ‚Schwarzlesern' ein Review, ob es euch gefällt. Zwecks des Weiterschreibens.
Wie das mit den Reviews geht, wisst ihr ja. Klagen und konstruktive Kritik nehme ich dankend an. Natürlich würde ich auch gerne lesen, dass es euch gefällt.
So, genug. Weiter geht's.
Ihr kennt das ja. Alles gehört der begnadeten J.K.Rowling und mir nix. Nur das, was ihr nicht aus ihren Büchern kennt, ist auf meinem Mist gewachsen. Ich verdiene mit dieser Story keinen einzigen Cent.
Diese Geschichte handelt von Harry, wie er versucht sich allein seinem Schicksal zu stellen.
Doch es kommt ihm etwas da zwischen. Die LIEBE.
Lässt die Liebe alles überstehen oder ist sie nur ein Hindernis? Alles scheint schief zu gehen.
Gibt es eine Liebe, die stark genug ist, dass sie sogar den Tod besiegt?
„x" jemand spricht
:x: jemand denkt
(x) Träume
Kapitel 2 Nur ein kleines Lächeln
„Ja, hau bloß ab! Verschwinde! Verkriech dich, wie immer!", rief Ginny ihm hinterher.
Keine Reaktion von Harry. Er drehte sich nicht mehr um. :Warum können die mich nicht einfach in Ruhe lassen? Ist das denn so schwer?:
Ginny blieb im Gemeinschaftsraum zurück. Sie kannte Harry immer aufgeschlossen, er hatte stets Freude am Leben. Aber nun ist er kalt und emotionslos geworden. Seine Augen, in die Ginny zuvor geblickt hatte, waren leer, ohne Ausdruck.
„Strafarbeit, klasse.", ging sie vor sich her murmelnd die Treppe, zum Mädchenschlafsaal hoch.
Vielleicht würde sie ja noch 2 Stunden schlafen können.
Nichts war mit Schlafen. Sie drehte sich, in Gedanken über Harry schimpfend, von einer Seite auf die Andere. Eine Stunde später gab sie es auf und ging ins Bad, um sich zu duschen. So hatte sie eben noch Zeit zu lernen, bis sie zum Frühstück in die große Halle ging.
„Was war heute Nacht eigentlich mit Harry los?", fragte Neville Ron, als sie alle am Frühstückstisch saßen. Nur Harry glänzte in Abwesenheit, wie immer.
Ron sah verbittert in Nevilles Richtung. „Ich habe keinen Schimmer. Er muss wieder irgendetwas geträumt haben. Ich habe ihn nur wach gemacht und da hat er mich angefahren." Den Rest verschwieg er. „Hat er etwas gesagt?", fragte Hermine, die, genau wie Ginny und Luna auch am Tisch saß. Luna hatte sich nachdem sie gefrühstückt hatte, zu ihnen gesetzt.
Ron schüttelte den Kopf. „Nur, dass wir ihn in Ruhe lassen sollen. Und dann ist er abgehauen."
„Soll ich euch mal erzählen, was ich denke?", kam es von Seamus. „Er fängt langsam an durchzudrehen. Wozu macht er das? Erst braucht er Freunde und dann schießt er sie in den Wind?
Aber der große Harry Potter darf das ja." „Sei still!", fuhr Ginny ärgerlich ihren Freund an.
„Stimmt das etwa nicht?", fragte Seamus. Etwas Abweisendes lag in seiner Stimme. „Die ganze Aufmerksamkeit, die er als Dumbledores Liebling bekommen hat, ist ihm zu Kopf gestiegen, wenn ihr mich fragt." „Dich fragt aber keiner, Finnigan. Also halt gefälligst deinen Mund!", schnarrte Ron ihn an.
Seamus stand beleidigt auf und verließ die Halle. Er schien eindeutig eifersüchtig auf Harry zu sein. Aber warum? Er hatte doch gar keinen Grund. Harry wollte mit niemandem etwas zu tun haben.
Wovor hatte er also Angst?
Nach dem Frühstück kamen wie immer die Posteulen. Eine dieser Eulen ließ genau vor Ginny einen Brief fallen. Entsetzt sah sie auf das, was vor ihr lag. „Ginny?", fragte Hermine nachdem Ginny sich nicht rührte. „Hey, Ginny!", rief Ron. „Warum bekommst du einen Brief von Mum und Dad und ich nicht?", fragte er verdutzt. "Hast du etwa was angestellt?"
„Der ist nicht von Mum und Dad.", antwortete sie leise, ohne aufzusehen. „Von wem denn?", wollte Ron wissen. Er war immer so fürchterlich neugierig.
„Ron, sie wird es uns schon erzählen. Dränge sie doch nicht immer so!", tadelte Hermine ihn.
Ginny sah verlegen auf. „Der Brief ist von Filch."
„Na was wohl, Ron Weasley. Mit mir ausgehen natürlich.", maulte sie ihn an. Ron fiel alles aus dem Gesicht. Er wollte gerade anfangen zu meckern, als Ginny ihn davon abhielt. „Wie doof bist du eigentlich? Ich habe eine Strafarbeit von ihm bekommen. Und hier drin", sie hielt ihm den Brief direkt unter die Nase. „steht welche." Ginny sah wieder betreten auf ihren Teller.
„Was hast du angestellt?", fragte Hermine vorsichtig, denn sie sah, dass ihr das ziemlich peinlich war.
Langsam begann Ginny den Zwillingen in Sachen Strafarbeit Konkurrenz zu machen.
„Filch hat mich heute Früh unten in der Eingangshalle erwischt. Es war erst 4.30Uhr.", setzte sie auf Hermines fragenden Blick nach. Denn sie durften sich ohne weiteres in den Fluren aufhalten, doch 4.30 Uhr, war wohl etwas zu früh. „Was machst du bitteschön um diese Uhrzeit außerhalb des Gryffindorturms?", fragte Ron in ‚Großer Bruder' Tonart. Ginny atmete einmal tief durch und sah dann Hermine, Ron, Neville und Luna besorgt an. „Wenn du nicht willst", sagte Luna ruhig. „dann musst du es uns nicht erzählen."
„Ich konnte die Nacht nicht schlafen und habe mich ans Fenster gesetzt.", begann Ginny. „Draußen war jemand. Ich dachte erst, dass es einer von den Slytherins wäre, aber dann kam plötzlich Hedwig auf diese Person zugeflogen." „Hedwig?", unterbrach Hermine sie. „Genau, Hedwig.", erzählte Ginny weiter. „Als ich dann geschnallt hatte, dass es nur Harry sein konnte, der unerlaubt auf dem Schlossgelände umhergeisterte, wollte ich zu ihm laufen."
„Der hat sie ja wohl nicht mehr alle.", unterbrach Ron diesmal seine Schwester. „Ron, bitte!", stutzte Hermine ihn zurecht.
„Ich war wohl ein wenig zu laut, Filch hatte mich erwischt. Äh, war der eklig." Ginny schüttelte sich erneut bei diesem Gedanken. „Er hat mir die Strafarbeit aufgebrummt und ist dann wieder los mit seiner hässlichen Katze." In Gedanken hatte sie schon oft, wie bestimmt jeder auf Hogwarts, diese Katze verflucht. Jedes Mal war es diese Katze, die Ginny auf ihren unerlaubten Spaziergängen durchs Schloss, erwischt hatte. Hermine musste etwas schmunzeln bei Ginnys Gesichtsausdruck. Auch sie wusste zu genau, was diese Katze so lästig machte.
„Und dann?", hakte Neville nach. „Was war mit Harry?" „Der? Der stand nachdem Filch abgezogen war, neben mir. Was ich hier mache, hatte er mich gefragt. Gerade er muss seinen Mund aufmachen."
Wieder kam Wut in ihr auf. „Ich soll ihm nicht nachspionieren.", äffte sie Harry nach. „Dabei wollte ich ihm doch nur helfen. Wenn Voldemort oder einer seiner Todesser das bemerkt hätte."
Ginny war etwas aufgelöst, sie musste wieder mit den Tränen kämpfen. Hermine, die neben Ginny saß, legte beruhigend ihre Hand auf Ginnys Schulter. Ginny schluckte: „Er hat mich dann hoch gebracht und sagte, ich solle wieder ins Bett gehen. Ich habe ihn gefragt, wo er hin will. Zur Antwort bekam ich nur, dass das allein seine Sache ist, es geht niemanden etwas an. Und dann ist er wieder abgehauen." Doch wie und in welchem Ton er es gesagt hatte, verschwieg Ginny. Schon der Gedanke daran tat ihr fürchterlich weh.
„Warum tut er das?", fragte Ron, nachdem Ginny zu Ende erzählt hatte. „Er hat doch Freunde."
Sie kamen überein, sich Harry irgendwie zu schnappen und ihn einfach zur Rede zu stellen, egal wie.
Die erste Stunde von Ginny und Luna sollte Zaubertränke sein. Diese hatten Gryffindor und Ravenclaw zusammen. Rons, Nevilles und Hermines erste Stunde war Verwandlung. „Welche Strafarbeit hat er dir aufs Auge gedrückt?", fragte Luna, als sie aufstehen wollten. „Eulerei ausmisten", antwortete Ginny knapp, nahm ihre Tasche und verschwand. Wieder war ihre Besorgnis verschwunden und Wut an deren Stelle getreten. Wie schnell so etwas doch wechseln konnte.
Luna lief ihr hinterher. „Und wann?", fragte sie abgehetzt. „Heute Nacht, 0.30 Uhr."
„Da hast du doch Glück. Morgen ist Samstag, da kannst du dann ausschlafen.", stellte Luna fest. Sie hatte zu tun, mit Ginny Schritt zu halten. „Samstag, ja toll. Ich wollte lernen und dann haben wir noch Quidditchtraining."
Der Tag verlief nicht anders, wie die Vorherigen. Ron, Neville und Hermine bekamen Harry nur im Unterricht zu sehen, und in diesen sagte er, wie immer, kein Wort zu ihnen. Nach der letzten Stunde blieben Ron und Hermine allein im Klassenzimmer zurück.
Ron saß am Tisch und starrte Löcher in die Luft. „Ron?", fragte Hermine nach einer Weile. „Ist alles in Ordnung mit dir?" Ohne aufzusehen antwortete er: „Womit haben wir das verdient, Hermine? Was haben wir getan, dass er uns so behandelt?"
Der Versuch, mit Harry zu reden, war fehlgeschlagen. Hermine stellte sich hinter ihn und legte ihre Hände an seinen Hals. Mit seiner rechten Wange schmiegte er sich an ihre Hand. „Wir müssen ihm helfen!"
„Ich weiß.", antwortete sie, zog seinen Kopf nach hinten und gab ihm einen Kuss auf den Mund. „Das müssen wir ihm auch noch erzählen.", flüsterte Ron nachdem sich ihre Lippen wieder getrennt hatten.
Nach den Weihnachtsferien waren sich Ron und Hermine endlich näher gekommen. Aus ihrer gemeinsamen Sorge um Harry, hatte sich Liebe entwickelt. Nur Gelegenheit es ihm zu sagen, hatten sie noch keine. Hermine lächelte ihn an. „Das werden wir auch noch. Aber erst Harry und dann wir." Erneut legte sie ihre Lippen auf die seinen.
Ginny saß im Gemeinschaftsraum am Tisch und hatte ihre Bücher vor sich. Es war mittlerweile schon Mitternacht und sie sollte sich bald auf den Weg zu Filchs Büro machen. Widerwillig packte sie ihre Bücher zusammen und stand auf. :Lass es bloß schell vorbei sein.: dachte Ginny sich und stieg durchs Portraitloch. Ganz langsam, um ja nicht zu schnell vor Filch stehen zu müssen, stieg sie die Treppen hinunter zu seinem Büro. „Ah, Miss Weasley.", hörte sie Filchs Stimme. Er hatte sie bereits an der Treppe in der Eingangshalle erwartet. „Ich hätte gerne ihren Zauberstab gehabt.", sagte er mit öliger Stimme und triumphierendem Blick.
Ginny sah in entsetzt an. Filchs Grinsen wurde bei Ginnys Gesichtsausdruck immer breiter. „Was? Haben sie etwa gedacht sie könnten es mit dem Zauberstab erledigen? Es ist schließlich eine Strafarbeit." Ginny sank alles in die Hose. All ihre Hoffnungen, dass sie schnell wieder ins Bett kommen würde, hatten sich zerschlagen. Aber wieso hatte sie nicht daran gedacht? Filch war noch nie menschlich gewesen.
Leise und den Bauch voller Wut, ging sie hinter Filch und seiner Katze hinter her, hoch zur Eulerei. An der letzten Treppe, die zur Eulerei führte, blieb Mrs Norris plötzlich stehen. Sie drehte sich um und fauchte in Ginnys Richtung. „Was hast du mein Herzchen?", fragte Filch seine Katze und beugte sich zu ihr runter. Mit seinen langen dreckigen Fingen streichelte er ihr über den Rücken.
Ihr Blick blieb letztlich an Ginny hängen. „Was haben sie gemacht?", fragte Filch gehässig. „Reicht ihnen diese Strafarbeit nicht?" „Ich habe nichts gemacht.", fuhr Ginny ihn ungehalten an. „Niemand hat irgendetwas gemacht. Ihre Katze sieht Gespenster."
„Hüten sie ihre Zunge Fräulein!", warnte Filch sie und funkelte sie böse an. „Weiter!. Ich will heute noch ins Bett."
Ginny drehte sich noch mal um, doch da war wirklich niemand. Wer weiß, was diese Katze gesehen hat. Die hat schon Halluzinationen, vom vielen umherschleichen.
In der Eulerei angekommen, drückte er ihr eine Forke und einen Stallbesen in die Hand. „Bitte schön.
Ich wünsche ihn viel Spaß.", grinste er und Ginny konnte wieder seine gelben Zähne sehen. Er ging zur Tür, drehte sich aber noch mal um. „Ich möchte nicht einen Krümel Eulendreck mehr sehen, verstanden? Das neue Stroh bringen ihnen die Hauselfen, wenn sie fertig sind."
„Na toll.", brubbelte Ginny und Schmiss die Forke in die Ecke.
Nicht eine Eule war mehr hier, sie hatte freie Bahn. Was eigentlich auch logisch war, denn es war nach Mitternacht und jede Eule jagen.
Wütend begann sie den Mist zusammen zu fegen. Immer heftiger stuckte sie den Besen auf. „Wär ich bloß geblieben wo ich war. Aber nein, ich konnte mich ja nicht zurückhalten. Spionieren.", meckerte sie ungehalten vor sich hin. Doch plötzlich hielt jemand den Besen fest. „Was ...?", fauchte Ginny. Sie ahnte, wer sie von ihrer Arbeit abhielt. „Lass mich, ich will fertig werden. Was machst du überhaupt hier? Mich geht dein Leben nichts an und dich meins nichts. Also verschwinde wieder!"
Da Harry keine Anstalten machte zu gehen, griff sie in die Richtung, in der der Besen einfach so in der Luft stand und sie ihn vermutete und zog den Tarnumhang von ihm runter. „Du bist süß, wenn du meckerst.", sagte Harry und grinste sie dabei an. Ginnys Augen funkelten zornig. „Ich bin nicht hier, weil ich mich in dein Leben einmischen will sondern um dir zu helfen. Immerhin habe ich dir diese Strafarbeit eingebrockt."
„Gib mir den Besen wieder!", forderte Ginny ihn auf. Es stimmt zwar, dass sie wegen Harry den Morgen durchs Schloss lief, als sie dummerweise erwischt wurde, aber trotzdem wollte sie seine Hilfe nicht. Sie hatte auch ihren Stolz. „Du brauchst mir nicht zu helfen."
Harry machte einen Schritt auf Ginny zu und sie dadurch einen zurück. „Nun hab dich nicht so, lass dir helfen!" Er zog seinen Zauberstab hervor. „Nein, nicht.", rief Ginny und drückte seine Hand nach unten. Ohne sie los zu lassen sagte sie: „Ich darf nicht. Wenn Filch das rauskriegt, bin ich fällig.", sagte sie besorgt.
Du nicht, aber ich.", entgegnete er und beschwor ein Kissen für Ginny hervor, damit sie sich setzen konnte. „Harry, bitte tu das nicht!", flehte sie ihn an und versuchte den Besen wieder in ihre Gewalt zu bekommen. „Ich mache das allein." „Ratzeputz", sagte Harry und ließ seinen Zauberstab einmal dafür kreisen, ohne auf Ginnys Bitte zu achten. Nur einen Augenblick später, erstrahlte die Eulerei in neuem Glanz.
Ginnys Herz begann schneller zu schlagen. Der Anblick von Harrys smaragdgrünen Augen brachte sie durcheinander. Sie versuchte ihre Haltung zu bewahren, damit er es nicht merkte. :Reiß dich zusammen! Reiß dich zusammen!:
„Warum soll ich dich verpetzen, welchen Grund hätte ich?", fragte sie noch etwas verunsichert.
Harry lehnte seinen Kopf gegen die Wand und schloss seine Augen. „Ich war in letzter Zeit nicht gerade der Netteste. Ich habe dich oft ohne Grund angefahren, genau wie die Anderen.
:Das ist meine Chance.: dachte sich Ginny und wollte weiter fragen, als Filch auf einmal in der Tür stand.
„Mr Potter, Was zum Donner machen sie hier?", rief er aufgebracht. „Das ist Miss Weasleys Strafarbeit und nicht die ihre." Harry wollte zum Protest ansetzen, doch Filch redete dazwischen. „Keine Sorge Mr Potter, sie bekommen auch eine, das verspreche ich ihnen." Er blickte zu Ginny. „Allein im Schloss rumgeistern, aber nicht die Konsequenzen tragen wollen.", zischte er sie an.
„Mr Filch.", fing Harry an, der inzwischen aufgestanden war. „Nicht Ginny trifft die Schuld sondern mich. Sie wusste nicht, ..." Wieder hatte Filch ihn unterbrochen: „Seien sie endlich ruhig! Ich habe ihnen bereits gesagt, dass sie auch eine Strafarbeit bekommen. Reicht das nicht?", fragte er gehässig.
„Ich unterrichte Prof. McGonagall von ihrer Teamarbeit, Mr Potter. Sie wird erfreut sein, dass sie wieder am Leben teilnehmen."
Filch stand drohend vor ihnen und hielt die Tür auf. „Sehen sie zu, dass sie Land gewinnen! Verschwinden sie sofort in ihren Turm!"
Harry reichte Ginny die Hand zum Aufstehen und beide verließen schweigend die Eulerei. Bis sie vor dem Portrait der ‚Fetten Dame' zu stehen kamen, sagte niemand ein Wort.
„Aeterna amicitae", sagte Ginny. „Ah, schon wieder zurück?", fragte die ‚Fette Dame' spöttisch. „Das war aber sehr schnell." „Sieht wohl so aus.", presste Ginny ärgerlich hervor.
„Oh, da hat aber jemand einen Bock.", feixte sie Ginny an und gab den Weg zum Gemeinschaftsraum frei.
Harry, ich ...", fing Ginny an. "Nein, nicht du sondern ich.", unterbrach Harry sie und führte sie zu einem der Sessel. „Ich werde morgen mit McGonagall reden, ihr alles erklären. Ich werde nicht zulassen, dass du meinetwegen noch mehr Ärger bekommst."
Ginny wollte wieder aufstehen, doch Harry drückte sie in den Sessel zurück. Verwirrt sah sie ihn an. „Du kannst ihr nicht sagen, dass du das Schloss heimlich verlassen hast. Sie lyncht dich." „Das lass mal meine Sorge sein!", entgegnete er. „Leg dich jetzt schlafen. Bitte."
Ginny wollte etwas sagen: „Was ...", doch Harry sah ihr wieder in die Augen und sagte: „Ich bleibe auch. Allerdings hier unten." Mit Schulterzucken setzte er nach: „Ich habe leider meinen Tarnumhang in der Eulerei liegen lassen, daher kann ich nicht los."
Er ließ sich gegenüber von Ginny aufs Sofa fallen. „Wenigstens was.", grinste Ginny ihn an. „Woher wusstest du eigentlich, dass ich in der Eulerei war?"
Jetzt musste Harry etwas grinsen. „Ich habe so meine Methoden, um so etwas heraus zu finden." Sein Blick wurde wieder etwas ernster. „Glaubst du wirklich, ich lasse dich mit Filch allein da hoch gehen?
Dem traue ich alles zu."
Ginny stand nach einer Weile doch auf. „Schlaf gut!", sagte sie. „Du auch!", erwiderte Harry.
Im Vorbeigehen fuhr sie ihm mit der Hand durchs Haar und sagte: „Danke für deine Hilfe." „Bitte, bitte.", grinste er ihr hinter her und legte sich bequem aufs Sofa.
In Gedanken, dankbar, dass Harry doch noch lachen konnte, stieg sie die Treppe zum Schlafsaal hoch.
Na, wie war das? Ich weiß, die Kapitel sind nicht so lang wie bei der anderen Story, aber das kommt noch. Bin mir halt noch etwas unsicher.
Bräuchte für diese Story noch einen Betaleser. Hätte vielleicht jemand Lust?
Noch schnell auf das kleine niedliche Feld unten links hinweidend,
bis zum Nächsten
bepa
