Ich muss jetzt erstmal eine große Entschuldigung loswerden ES TUT MIR WAHNSINNIG LEID, DASS ICH SO GETRÖDELT HABE. Ich hatte leider ganz wenig Zeit. Urlaub macht eindeutig weich. Ab dem nächsten Jahr gibt es keinen mehr. :-)

Susui- Bitte, gern geschehen. Und Danke. Lass dich einfach überraschen! Bis denn.

laser-jet- Mein Geheimnis. Du sollst nicht schlafen, das kannst du im Bett machen. :-))

Mr.P- hast du denn ne Idee? Du kannst wenn du möchtest, es auch zum xxxxx-ten Male schreiben, ich freue mich jedes Mal.

choooo- Ja, danke. Gruß zurück.

Josy- Oh man, gleich dreimal.
1.: Freut mich, aber doch bestimmt auch wegen Ron und Hermine. :-)
2.: Ja, starke Männer die ein beschützen und dazu noch einfühlsam sind. Da könnte Frau dahinschmelzen. Aber die, gibt es wohl nur im Märchen. :-(
3.: Treuen Leser? Ich nehme dich beim Wort. Cliff, kenne ich nicht. Was ist das?
So Sonne, bis dann.

Sera-1.: Zigarettenpause? Schäme dich! Das schickt sich nicht und ist ungesund. Du kennst bestimmt etwas, was besser schmeckt. Wie heißt das Zeug noch mal?
2.: Ich sehe dich. Filch Ekelpaket? Das kannst du laut sagen. Harry will aber kein Mitleid.
3.: Cliffs kenne ich doch gar nicht. ;-) Verhexen? Ich bin viel zu weit weg. So lang ist dein Zauberstab gar nicht. Hähä.
Tut mir Leid, dass du so lange warten musstest. Hier kommt ein Neues. Ich hoffe, es entschädigt wenigstens etwas.

Jo Lizard- Mal sehen, ob du Harry gut kennst.
Ps.: Das war auch richtig KLASSE. Musste die Stelle paar Mal lesen. :-)

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Wenn ja, könnt ihr mit mir meckern. Aber nur über Reviews.
Noch einmal an alle Schwarzleser ein Appell. REVIEWS hätte ich gern. Nur ein Kleines, dass ihr es gelesen habt, das reicht schon. Ich weiß, dass es welche gibt.

Dkub hat dieses Kap. wieder betagelesen. Mein Dank wird ihm EWIG hinterher schleichen. Ich hoffe nur, es stört nicht.
Lob an uns beide. Klagen, Drohungen und Kritik muss ich allein ausbaden.

Ihr kennt das ja. Alles gehört der begnadeten J.K.Rowling und mir nix. Nur das, was ihr nicht aus ihren Büchern kennt, ist auf meinem Mist gewachsen. Ich verdiene mit dieser Story keinen einzigen Cent.

Kapitel 4 Der erste Zusammenstoß

„Was geht hier vor?" Mit diesen Worten stürmte Seamus auf Ginny und Harry zu. „Was machst du da mit meiner Freundin, Potter?"
Harry löste sich von Ginny und ließ dabei seinen Tarnumhang fallen. „Wonach sieht es denn aus?", fragte er zurück. Ginny wollte etwas zu ihrer Verteidigung sagen, doch Harry hielt sie zurück.

„Es ist doch wohl eindeutig, wonach es aussieht. DU machst dich an MEINE Freundin ran.", brüllte er und schlug Harry mit der Faust, voller Wucht ins Gesicht. Harry war überrascht. So etwas hätte er Seamus nicht zugetraut. Er hielt sich seine blutende Nase und blickte ihn wütend an.

„Seamus, es ist nicht das was du denkst.", sagte Ginny und wollte Harry behilflich sein.
„Was soll ich denn denken? Vielleicht sollte ich auch rumzicken und einen auf ‚Lass mich in Ruhe, ich will allein sein! Ich brauche eure Hilfe nicht.' machen. Vielleicht ernte ich ja auch Mitleid von dir. Potter scheint das ja gefallen zu haben."

„Wage es nicht, so mit ihr zu reden!", ging Harry dazwischen.
„Was Potter? Ich rede mit meiner Freundin wie ich will. Verschwinde und lass uns allein!" flappte Seamus verächtlich.

„Vergiss es. Wovon träumst du nachts, Finnigan?" „Sonst verkriechst du dich doch auch gleich wieder, warum nicht jetzt?", fragte Seamus abwertend. „Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dich mit ihr jetzt allein lasse?", entgegnete Harry. „Oh, der große Potter riskiert 'ne dicke Lippe. Wie sehr ich das vermisst habe!", verhöhnte Seamus ihn und rollte dabei mit den Augen.

„Es reicht!", rief Ginny und wollte Seamus zum Gehen bewegen. „Geh mir aus dem Weg!", schnauzte er Ginny an und schubste sie unsanft zu Seite, so dass sie nach hinten in den Sessel fiel.

„Reiß dich zusammen!", forderte Harry und sah Seamus zornig an. „Oh, wie rührend ihr euch beide umeinander kümmert. Ihr seid richtig niedlich zusammen. Klappt es im Bett auch so gut?" Seamus hatte den Bogen überspannt. „Seamus!", rief Ginny. „Was fällt dir ein? Du bist so ein widerlicher Mensch. Ich weiß nicht, wie ..."„Na sag schon, Potter", unterbrach Seamus Ginnys Protest. Es interessierte ihn nicht, was er Ginnys Meinung nach war. „Ist sie gut? Ich habe leider keine Ahnung, ich kann da nicht mitreden. Mich hat sie noch nie rangelassen. Aber warum auch, wenn sie den berühmten Harry Potter haben kann. Wie überall, wird er es auch im Bett richten."
Das war auch für Harry zuviel. Niemand würde so über ihn und seine Freunde reden. „Sei still!", warnte Harry ihn.

„Was willst du machen? Willst du mich verhexen oder verprügeln? Jetzt habe ich aber Angst."
Nichts von dem tat Harry. Ohne weiter auf Seamus zu achten, ging er in Richtung Portraitloch. „So was Feiges.", rief Seamus hinter ihm her. „Hey Potter!" Harry blieb stehen, ohne sich umzudrehen. Er sah nicht, dass Seamus' gehässiges Grinsen immer breiter wurde. „Du hast mir immer noch nicht gesagt, ob sie gut war." Harrys Beherrschung hing nur noch am seidenen Faden, der kurz vorm Reißen war. „Vielleicht habe ich ja auch nichts verpasst und sie ist richtig lahm. Wenn das so ist, danke ich dir." Nun war endgültig Schluss. Ein Knacken und ein kläglicher Aufschrei waren aus dem Gryffindor Gemeinschaftsraum zu hören. Harry hatte Seamus die Nase gebrochen.

Seamus saß auf seinen Knien und hielt sich seine blutende Nase. „Potter, du Schwein!", spuckte er und schmeckte dabei sein Blut. Wie es schien, hatte Harry ihm nicht nur die Nase gebrochen, sondern auch einige Zähne ausgeschlagen. Seamus versuchte wieder aufzustehen und sah wütender aus als zuvor. Mit einem abartigen Lachen sagte er: „Wenn du noch so viel Kraft hast, dann kann sie ja wirklich nicht so toll gewesen sein."

„Verzieh dich, bevor ich mich vergesse, Finnigan!", drohte Harry und machte erneut Anstalten auf ihn loszugehen. Ginny hielt Harry jedoch zurück, so dass Seamus verschwinden konnte. Andernfalls, da war sich Ginny sicher, hätte Seamus die Nacht im Krankenflügel verbringen müssen.

Ginny beugte sich zu Harry: „Zeig mal her! Tut's sehr weh?" Ihr war diese Szene mit Seamus mehr als peinlich, und dass ausgerechnet Harry diesen Ausraster mitbekommen musste, machte die Sache nicht gerade angenehmer.
„Das hat gesessen.", antwortete Harry und wollte dabei etwas aufheiternd klingen. „Er hat richtig Kraft." „Ich entschuldige mich für Seamus.", sagte Ginny leise.
„Wieso willst du dich für diesen Idioten entschuldigen?" Doch Harrys Versuche sie davon abzubringen scheiterten.

Rons Misstrauen gegenüber Seamus war berechtigt gewesen, sein ‚großer Bruder' Instinkt hatte ihn nicht getäuscht. Bisher hatte Harry Seamus immer für jemanden gehalten, der anständig und zuverlässig war, eben ein Gryffindor. Doch mit Anständigkeit hatte dies nicht mehr viel zu tun.

„Bitte erzähl keinem weiter, was eben passiert ist!", bat Ginny während sie Harrys Nase versorgte. „Autsch", kam es von Harry. „Entschuldige bitte.", sagte Ginny und verzog ihr Gesicht. Das muss wirklich wehtun. Sie fuhr vorsichtig mit ihren Fingern an Harrys Nase entlang. Trotz seiner schmerzenden Nase bemerkte er, wie sich aufgrund ihrer Berührung seine Nackenhärchen aufrichteten. Und so floss ihr nächster Satz irgendwie nur zu Harrys einem Ohr rein um unverstanden aus dem anderen wieder zu entweichen. „Ich glaube, du solltest zu Madame Pomfrey gehen, die Nase ist bestimmt gebrochen."

Harry griff nach ihrer Hand. „Warum tust du dir das an?", fragte er und sah ihr dabei fest in die Augen. Er hatte noch nie verstanden, warum sich Ginny mit Seamus Finnigan abgegeben hatte. „Was tue ich mir an?" Ginny tat so, als ob sie nicht wüsste, wovon Harry redete. „Ich meine Seamus. Das hast du doch nicht nötig."

Ginny riss ihre Hand von Harry los. „Woher willst du wissen, was ich nötig habe oder nicht? Du hältst dich doch von allem fern. Du brauchst doch angeblich niemanden mehr." Harry wollte etwas dazu sagen, doch Ginny blockte ab. „Du weißt doch gar nicht, was mit deinen Freunden los ist."

Harry sah sie enttäuscht an und nahm seinen Tarnumhang auf. „Ich weiß mehr als du denkst.", entgegnete er und ging aufs Portraitloch zu.
„Lauf doch nicht schon wieder weg!", rief Ginny ihm ärgerlich, aber mit einem bittenden Unterton nach. Harry drehte sich kurz um und sah sie ausdruckslos an. „Keine Angst Ginny, das hier bleibt unter uns." Ohne auf Ginnys Reaktion zu warten, verließ er den Gemeinschaftsraum.

Selbstverständlich würde Harry nichts von dem, was hier passiert war weiter erzählen, doch ob dies auch auf Seamus zutraf? Sie ahnte wohl, was Seamus in diesem Augenblick tat. Ginny ließ sich bockig aufs Sofa fallen. „Wie sollte es auch anders sein. Schnell verdrücken, wie immer."

Wovor hatte Harry Angst? Erst öffnet er sich und zeigt, dass er doch noch etwas Leben in sich trägt, um sich im gleichen Moment wieder zurückzuziehen. Immer weiter zieht er sich in sein Schneckenhaus zurück, immer höher wird die Mauer um ihn herum.

„Was war denn los?", fragte Ron. „Harry ist wie ein Geisteskranker an uns vorbei." Er und Hermine betraten den Gemeinschaftsraum und gingen verwundert auf Ginny zu. „War er sauer, dass wir ihn schlafen gelassen haben?", fragte Hermine unsicher.
Ginny schüttelte den Kopf. Das Bockige war restlos von ihr abgefallen. Sollte sie wirklich ihren Freunden erzählen, was vorgefallen war? Betreten sah sie zu Boden. Wie sollte sie bloß anfangen?

„Harry und ich ..., wir haben uns unterhalten.", begann Ginny gut überlegt. „Seamus kam leider im unpassendsten Moment rein und deutete die Situation völlig falsch."
Ron sah erstaunt auf. Er hatte zu tun, ein Schmunzeln zu unterdrücken. „Was denn für eine Situation?" „Nicht das was du denkst.", konterte Ginny. „Nur dummerweise kam Seamus ebenfalls auf diesen Gedanken."
„Was denke ich denn?", wollte Ron von seiner Schwester wissen, doch Hermine warf ihm einen bösen Blick zu und er hielt seinen Mund.
„Er hat Harry die Nase gebrochen und wüste Beschimpfungen auf uns losgelassen."

Ginny war die ganze Sache immer noch fürchterlich peinlich. Sie unterhielten sich noch eine Weile bis Neville aufgeregt durchs Portraitloch hereinkam. „Hier seid ihr.", rief er und stürmte in ihre Richtung. Völlig außer Atem stellte er sich vor Ginny.
„Warum siehst du mich so an.", fragte Ginny nervös. „Seamus.", sagte Neville und schnappte immer noch nach Luft. „Er ... er... ich habe ihn zusammen mit Pansy Parkinson gesehen. Sie haben sich unterhalten." „Ja und?", maulte Ginny. Er kann sich unterhalten, mit wem er will."
„Ist es dir auch egal, was er erzählt?", fragte Neville in einem Ton, der Ginny gar nicht gefiel. Anscheinend bekam er auch wieder genügend Luft.
„Lass mich raten! Er hat Harry und mich beim Küssen erwischt und behauptet, wir hätten miteinander geschlafen. Kommt das so in etwa hin? Ach ja...", setzte sie noch schnell nach. „...und Harry hätte ihn zusammengeschlagen. Stimmt's?" Ginny tat so, als ob es ihr egal wäre. Nur leider war das nicht der Fall.

„Verschweigst du uns etwas?", fragte ihr Bruder und rutschte sicherheitshalber ein Stückchen weg von Hermine. Er hatte schon genug blaue Flecke auf seinen Arm.
„Nein!", gab Ginny zurück. „Ich sagte doch, dass er die Situation falsch gedeutet hat und daraus zog er seine falschen Schlüsse."

„Hat Harry gesagt, wo er hin wollte?", fragte Hermine und stand auf. Sie wollte Harry suchen und mit ihm reden. Irgendwann musste er ihr einfach zuhören.
„Wie kommst du darauf, dass er mir etwas erzählt?", fragte Ginny ärgerlich. „Er redet schon seit Weihnachten nicht mehr mit uns. Warum sollte sich daran plötzlich etwas ändern?"
Hermine konnte nichts weiter tun, als bedrückt zu nicken. Ginny hatte Recht, das war ihr klar, doch es konnte auch nicht so weiter gehen. Nur wie sollten sie es anstellen? Bis jetzt war jeder Versuch mit Harry über sein Problem zu reden, fehlgeschlagen.

„Morgen wird die ganze Schule Bescheid wissen.", unterbrach Neville Hermines Gedankengänge.
„Mann, bist du optimistisch. Morgen erst? Das verbreitet sich schneller als ein Buschfeuer. Ich wette mit dir, wenn ich runter in die Eingangshalle gehe, kleben mindestens die Hälfte der Mädchen, die es in Hogwarts gibt, an mir und fragen, wie Harry so im Bett ist.", erwiderte Ginny genervt.

Genau wie Ginny es vermutet hatte. Die größte Tratschtante Hogwarts hatte es in wenigen Stunden geschafft, Seamus als den armen Betrogenen, als Opfer und Ginny als Flittchen darzustellen.
Um die Mittagszeit war alles noch ‚normal' gewesen. Seamus sah sie zwar zornig und beleidigt an, doch niemand sonst scherte sich um Ginny. Madame Pomfrey schien Seamus' Nase wieder gerichtet zu haben und auch seine Zähne waren wieder komplett. Er sah aus, wie vor dem Zusammenstoß mit Harrys Faust. Wie es Harry ging konnte Ginny nur ahnen, denn auch Seamus hatte kräftig zugeschlagen.

Für 14 Uhr war das Quidditchtraining angesetzt, und Ginny machte sich im Schlafsaal dafür fertig. Im ganzen Schloss gingen die wildesten Gerüchte umher, Eines unglaubwürdiger als das Andere. Doch unglaubwürdig waren sie nur für Ron, Neville, Luna und Hermine.
Es hatte den Anschein, dass fast jeder Schüler an diesen Gerüchten Gefallen hatte und diese auch noch fleißig ausschmückte. Noch bekam Ginny davon nichts mit, doch das sollte sich gleich ändern.

Mandy und Cecile kamen kichernd in den Schlafsaal. Ceciles Augen blitzten auf, als sie Ginny sah. „Soso Ginny. Wie wir gehört haben, hattest du deinen Spaß." Ginny drehte sich mit geweiteten Augen um. „Ich weiß nicht was du da redest.", erwiderte sie tonlos. „Och, Ginny, komm schon! Wir sind doch deine Freundinnen, und du kannst uns alles erzählen.", sagte Mandy und wollte dabei unschuldig klingen. Das hinterhältige Grinsen, welches sie Cecile zuwarf, blieb von Ginny nicht unbemerkt.

„Klärt mich bitte auf! Ich habe keine Ahnung was ihr meint." Ginny war von der Arroganz ihrer Mitschülerinnen angewidert. Die beiden hatten das Taktgefühl von Nilpferden.
„Aufklären? Dafür ist es ja wohl etwas zu spät, meinst du nicht?", kam es spöttisch von Cecile.
Ginny wollte etwas erwidern, doch ihr fehlten die Worte. Sie nahm ihren Quidditchumhang und verließ den Gemeinschaftsraum ohne die Beiden noch eines Blickes zu würdigen.

Langsam und mit einem flauen Gefühl im Magen stieg sie die Treppe zum Gemeinschaftsraum hinab. Auf halbem Wege blieb sie stehen, Stimmengewirr drang von unten hoch. Wenn sie sich bei Cecile und Mandy schon nicht durchsetzen konnte, wie sollte sie sich denn erst den anderen gegenüber behaupten. Ginny schloss ihre Augen und atmete tief durch. :Was soll's, Augen zu und durch! So bin ich wenigstens interessant.: Sie hatte 2 Möglichkeiten: Entweder sie nahm es mit Humor oder sie zerfloss in Selbstmitleid.

Entschlossen setzte Ginny ihren Weg fort. Unten angekommen, spürte sie sofort die Blicke ihrer Mitschüler wie Magnete an ihr kleben. Unbehagen begann sich wieder in ihr breit zu machen. :Du bist dadurch nur interessanter.: redete sie sich ein. :So lange wie sie über dich reden, bist du interessant. Erst wenn sie aufhören über dich zu reden, solltest du dir Sorgen machen.: Ohne jemanden zu beachten, ging sie in Richtung Portraitloch.

„Ginny, warte mal!", hörte sie Ron von weitem rufen. „Ich habe auf dich gewartet. Es wäre besser, wenn du nicht allein runter gehen würdest.", sagte er leise, als er an ihrer Seite stand.

Da Angelina als Oliver Wood – Nachfolgerin letztes Jahr bereits ihren Hogwarts Abschluss gemacht hatte, übernahm dieses Jahr Ron den Posten des Kapitäns der Gryffindor-Quidditchmannschaft.
Harry und Ron standen beide für die Position des Kapitäns zur Auswahl. Harry auf Grund seiner Flugkünste und seinem Talent als Sucher und Ron, da er ein sehr guter Stratege ist. Harry hatte sofort abgelehnt und Ron somit den Vortritt gelassen.

Ich habe keine Angst.", sagte Ginny entschlossen und kletterte durchs Portraitloch. „Darum geht es nicht. Aber ich denke, dass sie dich nicht nerven, wenn du in Begleitung bist.", entgegnete Ron und stieg ihr hinterher.
Ohne ein weiteres Wort zu wechseln, stiegen sie die Treppe hinab zur Eingangshalle. Jedes Augenpaar, so kam es Ginny vor, klebte an ihr wie Fensterkitt.
Ron hatte Recht, abgesehen von den Blicken wagte es niemand sie anzusprechen. Es wurde nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt.

„Mr Weasley?" Ron und Ginny drehten sich um und sahen Prof. McGonagall in der Tür ihres Büros stehen. „Ich hätte sie gern für einen Augenblick gesprochen!" „Wir sind auf dem Weg zum Quidditchtraining und sind schon spät dran.", antwortete Ron.
„Ich verspreche ihnen, dass es nicht lange dauern wird.", erwiderte McGonagall mit einem Ton, dass Ron es nicht wagte zu widersprechen.

Er drehte sich zu Ginny um. „Warte bitte hier, ich bin bestimmt gleich wieder da.", bat Ron und folgte seiner Lehrerin ins Büro.
Ginny stand gelangweilt auf dem Flur, sie hatte keine Lust zu warten. Hin- und her überlegend was sie tun sollte, entschloss sie sich dann doch, allein weiter zu gehen.

„Warum wartest du nicht auf deinen Bruder?", hörte sie Harrys Stimme hinter sich. Mit Herzklopfen drehte sie sich um. „Na, Nase wieder ganz?", neckte sie ihn.
„Jep, ganz und voll funktionstüchtig.", grinste er zurück. „Wenn du möchtest, begleite ich dich zum Training ich muss ja schließlich auch hin, wenn ich nicht von unserem ‚Big Boss' Ärger kriegen will."

Ginny sah ihn erstaunt an. „Du lässt dich mit mir sehen?", fragte sie. Als wenn sie sich vergewissern wollte, dass sie sich nicht verhört hatte, fragte sie noch mal nach: „Mit mir?"
Harry konnte Ginny gut verstehen. Erst die Szene, die Seamus ihr gemacht hatte, und dann auch noch die Gerüchte, die im Schloss umhergeisterten. Geistern war wohl nicht das richtige Wort dafür. Es waren schon fast ausgewachsene Märchen, so viel wurde dazugedichtet. Eines stand fest, über die Fantasie der Hogwartsschüler konnte man sich nicht beklagen.

Harry lachte auf. „Was ist so lustig?", fragte Ginny stutzig.
„Ich musste eben an Seamus denken.", antwortete Harry grinsend. „Eigentlich hat er sich damit ins eigene Fleisch geschnitten." „Wieso?" Ginny verstand nicht ganz. „Seamus wird doch als das ‚arme Opfer' bemitleidet."
Auf ihren verdutzten Blick hin setzte er nach: „Er hat sich damit kein gutes Zeugnis ausgestellt. Bei allen Gerüchten, die es über uns in der Schule gibt, zieht er den Kürzeren. Er stellt sich zwar als der jenige dar, der betrogen wurde, doch jeder fragt sich, warum er betrogen wurde. Warum du nicht ihn an dich herangelassen hast, sondern mich. Schließlich sollte Seamus stolz sein auf eine solche Freundin, wie du es bist und sie beschützen, und sie nicht in den Dreck ziehen."

Ginny wurde rot und wollte losgehen. Harry hielt sie jedoch an der Schulter fest. Ginny konnte ihm nicht mehr ins Gesicht sehen, so unwohl fühlte sie sich in ihrer Haut. „Hey Ginny!", sagte Harry leise. „Das braucht dir nicht peinlich zu sein. Wir beide wissen, dass es nicht stimmt."
Ginny lächelte ihn dankbar an. „Und wenn es so wäre, ginge es niemanden etwas an."
„Genau", erwiderte Harry. „Es wäre allein unsere Sache. Nun lass uns aber los, sonst sind wir wirklich noch die Letzten.", änderte Harry abrupt das Thema. Ihm wurde unwohl und sein Herz begann zu rasen.

Harry konnte es immer weniger in Ginnys Nähe aushalten, ohne sich beklommen zu fühlen. Gedanken, die er ständig versuchte zu unterdrücken, die er nicht zulassen wollte, gewannen nun in ihrer Nähe die Oberhand. Er versucht es so gut wie möglich zu verstecken. Auf eine Art sehnte er sich nach ihrer Nähe, doch sofort schaltete sich sein Verstand ein und rief ihn zur Vernunft. Wie vernünftig konnte ein Mensch sein? Gab es dafür Richtlinien? Wenn ja, dann stand Harry wohl an 1. Stelle der Vernünftigen.

„Potter und sein Flittchen, sieh an. Das ihr euch noch zusammen raus traut?", rief Draco Malfoy, der zur gleichen Zeit die Treppen hoch stieg, die von den Kerkern zur Eingangshalle führten. Hinter ihm standen wie immer Crabbe und Goyle, seine Wachhunde.
„Potter, ich rede mit dir! Oder bin ich es nicht wert, dass der große Potter mich anspricht?", fragte Draco abwertend. Er war es nicht gewohnt, dass man ihn ignorierte. Auch ein Harry Potter hatte nicht das Recht dazu.

„Was willst du? Ich habe keine Zeit, mich mit dir zu unterhalten." Harry blieb immer noch nicht stehen.
„Potter!", schrie Malfoy. Das hatte gewirkt. Auch Ginny hielt an und stand mit geballten Fäusten hinter Harry.
Malfoy grinste arrogant. „Ich hatte mehr von dir erwartet.", begann er.

Darauf hatte Harry nur gewartet. Er konnte sich nur zu gut vorstellen, was Malfoy meinte. Harry hatte schon immer das Verlangen, mit Malfoy über sein Liebesleben zu reden, und jetzt war es anscheinend endlich soweit. „Was hast du denn von mir erwartet?", entgegnete er gleichgültig.
„Kannst du dir das nicht denken?", fragte Malfoy und grinste Harry und Ginny überlegen an. „Nein, aber du wirst es mir sicherlich gleich erzählen. Ich brenne schon vor Neugier.", gab Harry zurück. Er hatte bestimmt besseres zu tun, als sich mit Malfoy abzugeben.

„Du bist so erbärmlich.", redete Malfoy weiter. Crabbe und Goyle, die immer noch hinter ihm standen, sahen sehr belustigt aus. Ihnen schien es zu gefallen, dass Harry bloßgestellt wurde. In diesem Jahr hatten sie noch nicht wirklich viel Gelegenheit dazu. Doch jetzt würden sie bestimmt auf ihre Kosten kommen.
Nicht nur Crabbe und Goyle gefiel dieses Schauspiel. Vielleicht 20 – 25 Schüler, es könnten aber auch mehr sein, hatten sich um sie versammelt und warteten gespannt auf das, was passieren würde. Wenn Harry Potter und Draco Malfoy aufeinander trafen, wurde es immer interessant.

„Du könntest doch alles haben was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Warum gibst du dich mit einer Versagerin, wie Ginny Weasley eine ist, ab?"
Harry antwortete nicht. „Sieh dich an Potter! Du bist nur noch ein Schatten deiner selbst. Und ich dachte immer, noch tiefer als du es schon warst, könntest du nicht sinken. Wozu einen die Einsamkeit nicht alles treiben kann."
„Du widerst mich an Malfoy." Harry hatte so viel Verachtung in seinem Gesichtsausdruck, er stand kurz davor Malfoy eine reinzuwürgen. Doch in der Eingangshalle eine Prügelei anzufangen, war nicht das Klügste. Auch Ginny stand kurz davor ihre Beherrschung zu verlieren.

„Eines würde mich wirklich interessieren.", sagte Malfoy spöttisch und grinste dabei seine beiden Gorillas an. „Wie macht sich die Schlampe im Bett? Ist sie es wert, sich die Hände an ihr schmutzig zu machen?"
Das war eindeutig zu viel. „Wen nennst du eine Schlampe?", fauchte Ginny und sprang auf Malfoy zu. „DU vergleichst mich nicht mit deiner Pansy Parkinson!" Harry hatte keine Chance sie aufzuhalten, sie war zu schnell. Im selben Augenblick bauten sich Crabbe und Goyle so vor Malfoy auf, dass Ginny direkt in ihre Arme lief. „Lass mich los, du fettes Gehopse!", schrie sie Crabbe an und wehrte sich nach Leibeskräften. „Fass mich nicht an!"

Harry zog ohne zu zögern seinen Zauberstab und jagte Crabbe und Goyle einen Fluch auf den Hals. Durch die Wucht des Fluches wurde Ginny ebenfalls von den Füssen gerissen und schlug einige Schritte von Harry hart auf dem Boden auf. Ginny rieb sich ihren schmerzenden Kopf und sah wütend auf Crabbe und Goyle, die bewusstlos rechts und links von Malfoy lagen.

Malfoy blickte Harry fassungslos an. Harry konnte Angst in seinen Augen erkennen. Angst, den gleichen Fluch zu spüren. Malfoy rang sichtlich mit seiner Fassung.
Ginny versuchte aufzustehen um Malfoy erneut an den Hals zu springen, doch Harry hielt sie fest.
„Lass mich! Ich zeige es diesem selbstgefälligen Stück Dreck. Lass mich los!", schnarrte sie Harry an.

„Lass es gut sein, er ist es nicht wert." Harry sah Malfoy wieder an. Seine Augen waren nur noch Schlitze. „Verzieh dich, sonst kannst du was erleben. Ich muss mich vor dem Training noch aufwärmen, und du wärst perfekt dafür."

Auch Malfoys Wut schien nun an seine Grenzen zu stoßen. Mit erhobenem Zauberstab ging er auf Harry und Ginny zu. „So geht man nicht mit einem Malfoy um. Merk dir das, Potter! Und bring das deiner kleinen Freundin auch bei, bevor ich sie allein erwische und es ihr einprügele!" Er holte Luft, um einen Fluch auszusprechen als Ron zusammen mit Prof. McGonagall die Treppen runter kam.

„Ginny!", rief Ron und lief auf sie zu.
Prof. McGonagall hingegen baute sich vor Malfoy auf. „Was haben sie sich dabei gedacht?", fragte sie und zeigte auf Crabbe und Goyle. „Das war Potter.", flappte Malfoy seine Lehrerin an. Das war ein Fehler, ein großer Fehler. McGonagalls Augen glühten förmlich vor Zorn. „Mr Malfoy, wenn sie glauben, dass sie so mit mir reden können, haben sie sich getäuscht." „Potter hat die beiden außer Gefecht gesetzt.", versuchte er sich zu verteidigen, diesmal in angemessenem Ton.

McGonagall wandte sich an Ginny und Harry. „Nein Professor, Harry hatte damit nichts zu tun. Malfoy hat mich grob beleidigt und Harry wollte mich nur verteidigen. Er hat sie nicht angerührt.", log Ginny. Eigentlich war es nur zur Hälfte gelogen, denn angefasst hatte er die Beiden tatsächlich nicht.

„Folgen sie mir!", schnarrte sie Malfoy an und zeigte mit ihrer Hand die Treppe hoch.
Malfoy warf noch einen tödlichen Blich in Ginnys und Harrys Richtung, bevor er seiner Professorin folgte, um sich seine Standpauke und Strafarbeit abzuholen.

„Ach Mr. Potter, bevor ich es vergesse. Ich möchte sie und Miss Weasley heute nach dem Abendbrot bei mir im Büro sprechen."

Nachdem Prof. McGonagall und Draco außer Sichtweite waren, beugte sich Harry wieder runter zu Ginny. „Es tut mir leid Ginny, ich hatte nicht vor dich zu verletzen. Ich hatte mich nicht unter Kontrolle.", entschuldigte Harry sich. Er half ihr aufzustehen. „Geht's?" „Ja, danke.", antwortete Ginny mit einem Lächeln. „Du hast mich nicht getroffen, keine Angst! Der Fluch war nur so stark, dass er mich gleich mit umgerissen hat. Sag mal, was genau war das für ein Fluch, dass du gleich zwei Leute damit K.O. gehen lässt?" Doch bevor Harry zu einer Antwort kam, platzte Ron dazwischen.

„Sagt mir mal jemand was vorgefallen ist? Warum hast du nicht auf mich gewartet?" Harry und Ginny schauten sich an. Ginny versuchte ihm klarzumachen, dass er Ron nichts darüber erzählen sollte, was eben passiert war. Harry schüttelte kaum merklich, aber für Ginny verständlich seinen Kopf und schenkte ihr ein kleines Lächeln. „Malfoy hat uns nur blöd angemacht, wie immer.", beantwortete Harry Rons Frage. „Und was machen die da?", fragte Ron und deutete in Crabbes und Goyles Richtung. „Die sind nur müde.", antwortete Ginny mit gleichmütigem Gesichtsausdruck aber schelmisch blitzenden Augen.

Auf dem Quidditchfeld wurden Ron, Ginny und Harry schon erwartet. Nur noch die drei fehlten, damit sie mit dem Training beginnen konnten.

Nach dem Eingreifen und Durcheinanderwürfeln der Quidditchmannschaft von Gryffindor letztes Jahr durch Umbridge, hatte Ron zu Beginn des Schuljahres ein Auswahltraining abgehalten. Hier hatten sich neben dem wieder eingesetzten Harry als Sucher und Ginny, auch Colin Creevy und Sophie Adams als Jäger sowie Mike Gitler und Jeff Terrens als Treiber etabliert.
Ron als Hüter, erklärte noch schnell den Trainingsplan, und dann konnte es losgehen.

„Hey Ron, heute ist Samstag und nicht ‚ich treibe euch bis zum Umfallen Tag'.", meckerte Jeff nach 3 Stunden. Er hielt gerade einen der Klatscher von Ginny fern.
„Hör auf zu meckern! Willst du etwa nicht gewinnen? Das nächste Spiel ist gegen Hufflepuff und wird nicht einfach.", rief Ron leicht verärgert. Seiner Meinung nach konnte das Training nicht lang genug sein. Diese Meinung bekam er mit dem Kapitänsposten, da waren sich alle sicher. Letztes Jahr noch war Ron einer der Ersten, die gemeckert hatten, wenn es über die Zeit ging.
Er war nicht weniger verbissen geworden als vorher Oliver Wood und Angelina Johnson und seine Trainingsmethoden übertrafen die ihren bei weitem.
Einen besseren Kapitän hatte Gryffindor nicht kriegen können, lachte Harry innerlich. Hätte er zugesagt, wären sie voll gegen die Wand gelaufen. Das war jedenfalls seine Meinung.

„Nun halt mal die Luft an! Wir sind die Besten und haben einen guten Vorsprung an Punkten.", nahm Colin Ron den Wind aus den Segeln. Rons Predigten fanden immer nur schwer ein Ende.

„So, Schluss für heute!", rief Ron eine halbe Stunde später. „Och nicht doch.", alberte Ginny. „So schnell? Wir trainieren doch erst dreieinhalb Stunden." „Ha ha Schwesterchen. Du kannst ja noch paar Runden drehen. Tu dir keinen Zwang an."

„Er hat bestimmt nur Hunger, ansonsten hätte er uns weiter getriezt.", flüsterte Sophie Ginny zu, als sie auf dem Weg zum Schloss waren. „Kann sein, irgendein eigenartiges Geräusch habe ich auch gehört.", stimmte Ginny ihr zu.

„Ginny, stimmen die Gerüchte zwischen dir und Harry?", fragte Sophie ohne Vorwarnung.
Das Lachen, welches noch zuvor bei Ginny zu finden war, als Sophie über Ron lästerte, verschwand. „Na ja, Mandy und Cecile haben auch so etwas angedeutet. Und den Traum den du hattest, in dem spielte Seamus garantiert nicht die Hauptrolle." „Danke, jetzt weiß ich was du von mir hältst.", antwortete Ginny und ging schneller. Bisher hatte sie gedacht, dass sie in Sophie eine Freundin hatte. Wie man sich irren konnte.

Sophie schloss wieder auf. „So meinte ich das nicht.". entschuldigte sie sich. „Ich wollte es von dir hören." „Und was willst du hören?", fragte Ginny leicht gereizt. „Dass die Gerüchte nicht stimmen, mehr nicht." Ginny hielt an. „Und was wäre schlimm daran, wenn sie war wären?
Sophie überlegte ihre Worte genau. „Eigentlich nichts. Nur, dass du Seamus mit Harry betrogen hättest." „Du nimmst diesen Mistkerl doch nicht etwa in Schutz?", fragte Ginny empört.
„Nein, natürlich nicht. Aber ich möchte gern wissen, was ich von dir halten soll. So etwas hätte ich von dir nicht erwartet.", antwortete Sophie und wartete gespannt auf Ginnys Antwort. Ginnys Wut auf Seamus steigerte sich noch mehr. Jetzt musste sie noch seinetwegen Rechenschaft ablegen. „Nein, die Gerüchte sind nicht wahr." Sie setzte ihren Weg zum Schloss fort. „Gut, dass ich mich nicht in dir getäuscht habe.", rief sie Ginny hinterher.

Nachdem Ron das Training für beendet erklärt hatte, verdrückte sich Harry sofort wieder. Durchgeschwitzt und völlig fertig, freute er sich auf eine heiße Dusche. Seine Sachen klebten an ihm und er hatte leichte Probleme sie loszuwerden. Nach einem langen Kampf, hatte er es endlich geschafft. Nur noch seine Shorts trennten ihn von der vollkommenen Nacktheit. Nachdem das Wasser, die für ihn angenehmste Temperatur hatte, erledigte er sich auch dieser.

Duschen ist doch etwas angenehmes, besonders nach einem so anstrengenden Tag, wie diesem. Harry duschte ausgiebig, bis ihm plötzlich einfiel, dass er nach dem Abendessen in McGonagalls Büro sein sollte.
Eilig kam er aus der Dusche und trocknete sich ab. Um an seine frischen Sachen zu kommen, musste er an den Spiegeln vorbei. Da fiel ES ihm wieder auf. ES war größer geworden und hatte Formen angenommen. Tatsächlich, ES musste sich verdoppelt haben. Aber warum? Woher hatte er ES überhaupt? Wie kommt dieses Ding auf seinen Rücken?

Es klopfte an der Tür und Harry wurde aus seinen Gedanken gerissen. „Potter mach auf! Das Bad gehört dir nicht allein.", keifte Seamus von der anderen Seite der Tür. „Was fällt dir ein?", giftete er weiter.
„Du kannst mich mal!", entgegnete Harry, als er aus dem Bad kam. Ohne auf Seamus zu achten, schlug er die Tür vor dessen Nase zu.

Na, wie hat es euch diesmal gefallen? Hat sich das Warten gelohnt???

Bevor ich jetzt noch was sage, gehe ich lieber in Deckung.
Ab jetzt werde ich die Kap. der beiden Storys immer abwechselnd hochladen. Jedenfalls so lange, bis ich wieder genügend Vorlauf habe.
Nicht hauen, bitte!!!

Bis zum Nächsten bepa
Reviews nicht vergessen!!!!!!