3.Strafarbeiten

Die Schüler erschraken, als sie Professor McGonagall vor sich sahen.
Minerva war ziemlich erstaunt, denn sie sah nicht nur ihre Schüler, sondern auch einen Pavian mit zurück gegeltem blondem Fell und ein, mit Schlamm bespritztes, Ferkel.
„Wer ist das?" fragte sie und zeigte auf die beiden ‚Tiere'.
Keiner der Schüler antwortete. Professor McGonagall wurde die Sache langsam zu bunt: „Miss Granger, hätten sie vielleicht die Freundlichkeit mir, im Namen ihrer Mitschüler, zu antworten?"
Hermine trat langsam einen Schritt vor: „Das Ferkel ist Fiona Devill und der Affe" sie musste sich bei dem Anblick bemühen nicht los zu lachen „ist Draco Malfoy."
Minerva war sich grade nicht sicher ob sie Hermine die Geschichte glauben sollte: „Und wer hat die Beiden verwandelt?"
Als keiner etwas sagte musste Hermine wider antworten: „Na ja, die Beiden haben sich gegenseitig verwandelt…irgendwie…" druckste sie herum.
„Danke, Miss Granger."
Hermine stellte sich schnell wider zurück zu Harry und Ron.
„Dann wollen wir mal sehen was die Beiden dazu sagen." Die Lehrerin holte ihren Zauberstab hervor und verwandelte Fiona und Draco zurück in ihre menschliche Gestallt.
„Sag mal hast du nen Knall???" sobald sich die Beiden gegenüber standen motzten sie sich wider an. Scheinbar hatten sie nicht gemerkt, dass Professor McGonagall neben ihnen stand.
„Das wüste ich allerdings auch gerne!" schrie sie ihre beiden Schüler an. „Sind sie eigentlich von allen guten Geistern verlassen? Der Verwandlungszauber von einem Mensch in ein Tier ist sehr gefährlich wenn man ihn nicht beherrscht! Und sie hetzen ihn sich einfach so mal gegenseitig auf den Hals?"
„In Beauxbatons hatte ich den Zauber schon…" murmelte Fiona leise, unsicher ob diese Aussage die Lehrerin besänftigen würde.
„Und ich habe ihn im letzten Schuljahr auch immer mal geübt…" versuchte sich nun auch Draco raus zu reden.
Professor McGonagalls Miene verfinsterte sich mit jedem Wort der Beiden mehr: „Da sie unser Thema so gut beherrschen können sie ja bis nächste Woche gemeinsam einen Vortrag darüber halten!"
Draco und Fiona starrten sie perplex an und auch die restlichen Schüler schienen verwundert.
„Wie, gemeinsam?" fragte Draco, der sein Selbstbewusstsein scheinbar wieder erlangt hatte.
„Sie werden sich zusammensetzen und nächsten Dienstag einen Vortrag über die Verwandlungsformen vom Mensch in ein Tier halten. Alles was zu diesem Thema gehört: Animagie und das verwandeln von einer anderen Person in ein Tier. Und glauben sie nicht, das sie einfach sagen können ich halte den ersten Teil des Vortrages und sie den Zweiten." Sie ging in das Klassenzimmer, gefolgt von allen Schülern. Als sich alle gesetzt hatten wandte sie sich noch mal an Draco und Fiona: „Ach, eh ich es vergesse. Auf praktische Vorführungen können wir verzichten, es sei denn sie wollen so wie jetzt jeweils 20 Punkte verlieren."

„Das sah so klasse aus, Malfoy als Pavian!" Ron kringelte sich auf dem Sofa. Ginny und einige Klassenkameraden von ihr wollten natürlich wissen was vor Verwandlung passiert war.
„Das hätte ich zu gerne gesehen." Auch Ginny musste lachen.
„Eigentlich wollte ich ihn in einen Orang-Utan verwandelt. Da wäre das zurück gegelte Fell besser zur Geltung gekommen." Erzählte Fiona ohne eine Miene zu verziehen.
Hermine konnte Fiona aber ‚beruhigen': „Keine Angst, das hat der Pavianhintern wider rausgeholt."

Am nächsten Morgen war die Stimmung der Gryffindors ziemlich gut, die der Slytherins allerdings auch.
„Der Einzige Hacken an der Aktion von Gestern ist die Strafe." Murmelt Fiona beim Frühstück.
„Du glaubst doch wohl nicht im Ernst das Draco mit dir diesen Vortrag hält." Erwidert Harry.
Hermine sah das optimistischer: „Wird er wohl müssen, es sei denn er will noch mehr Punkte abgezogen bekommen."
„Ja, dann bekomme aber auch ich Punkte abgezogen." Warf Fiona ein.
„Mein Beileid. Am Besten fragst du ihn, wann ihr den Vortrag vorbereiten wollt." Hermine versuchte Fionas Stimmung wider etwas zu heben, aber so richtig gelang ihr das nicht.
„Na super…ich renn dem Lackaffen wohl noch hinterher!?"

Nach der Doppelstunde Kräuterkunde, die sie am Mittwochmorgen hatten, nahm sich Fiona ein Herz und sprach Malfoy wegen des Vortrages an.
„Malfoy!" er blieb stehen und wartete bis Fiona ihn und seine Freunde erreicht hatte.
„Was gibt's, Devill?" fragte er gelangweilt.
„Wann willst du den Vortrag ausarbeiten?"
Draco sah sie an als würde sie Chinesisch sprechen: „Du glaubst doch wohl nicht im ernst, dass ich mit DIR diesen Vortrag halte?"
Fiona verdrehte die Augen: „Ich habe genauso wenig Lust diesen Vortrag mit dir zu halten wie du! Aber ich habe auch keine Lust sämtliche Punkte zu verlieren!"
„Sonst noch was?"
Fiona schnaubte leise: „Gut, wenn du meinst du musst deinem Haus sämtliche Punkte nehmen lassen, nur weil du es nicht schaffst mal für ein, zwei Stunden von deinem hohen Ross runter zu steigen…bitte!" mit diesen Worten ließ sie ihn stehen.
Draco überlegte kurz: „Um fünf in der Bibliothek!"
„Ok." Rief Fiona zurück ohne sich umzudrehen.

„So, der Aufsatz für Zaubertränke ist fertig." Fiona schlug ihr Buch zu und wandte sich an Hermine „lässt du mich nachher bitte alte Runen abschreiben? Wenn ich jetzt mit Malfoy den Vortrag ausarbeiten muss schaffe ich das alleine nicht."
„Ja, ausnahmsweise." Erwiderte Hermine und schrieb weiter an ihrem Aufsatz.
Harry sah auf seine Uhr: „Ich muss los, die Umbridge bekommt sonst die Kriese."
„Oh, ja ich auch…wenn ich mich schon mit Malfoy abgeben muss will ich wenigstens pünktlich sein." Fiona packte ihr Verwandlungsbuch und ihre Schreibutensilien in ihre Tasche und folgte Harry aus dem Gemeinschaftsraum.
„Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß mit Malfoy." Sagte Harry und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Fiona verdrehte die Augen: „Wie sah ich eigentlich als Ferkel aus?" fragte sie und setzte ein schelmisches Lächeln auf.
Harry überlegte gespielt: „Hm…wie ein Ferkel." Fiona sah in gespielt böse an.
„Aber wie ein sehr niedliches Ferkel." Fügte er schnell noch hinzu eh er los lachen musste.
„Ja ja…schön, dass wenigstens ihr euren Spaß hattet."
„Der Spaß wird mir aber jetzt vergehen." Murmelte Harry „Bis dann."
Fiona ging weiter zur Bibliothek während Harry zu Professor Umbridge ging.
Die Schwarzhaarige stellte ihre Tasche auf einen lehren Stuhl und suchte die Regalreihen schon mal nach ein paar Büchern über Animagie ab.
„Was gefunden?" Fiona sah zur Seite. Draco Malfoy stand an das Regal angelehnt da.
„Hm, wollen wir alles zusammen ausarbeiten oder jeder von uns ein Thema und dann Teilen wir ein wer was sagt?" fragte Fiona und ging mit zwei Büchern zu dem Tisch wo der Stuhl mit ihrer Tasche stand.
„Die letzter Variante gefällt mir besser als die erste." Erwiderte Draco und setzte sich zu ihr – mit dem Nötigen ‚Sicherheitsabstand' natürlich.
„Schön, dass wir einer Meinung sind. Willst du die Animagie oder die Verwandlung anderer Personen?"
„Verwandlungen anderer Personen." Er stand auf und suchte sich die Nötigen Bücher raus.
Danach saßen Beide erstmal ungefähr eine dreiviertel Stunde da und schrieben sich das Wichtigste über ihr Thema raus.
„Ich bin fertig." Sagte Malfoy zufrieden und lehnte sich zurück. „Und du, Devill?"
„Moment…" murmelte sie ohne aufzusehen.
„Das war ja klar."
„Was?" fragte Fiona.
„Das du wider mal länger brauchst."
„Wenn du nicht dauernd rein quatschen würdest wäre ich schon fertig. Außerdem ist mein Thema umfangreicher als deins."
Malfoy wollte noch was sagen, Fiona unterbrach ihn aber: „Und jetzt halt bitte noch mal zwei Minuten die Klappe!"
„Aber nur, weil ich hier schnell wider weg will, ich höre nämlich nicht auf Schlammblüter!" murmelte er, aber Fiona beachtete ihn nicht.

Fiona betrat – nach zwei Stunden – endlich den Gemeinschaftsraum der Gryffindors, konnte aber keinen ihrer Freunde entdecken. Also ging sie in ihren Schlafsaal wo Hermine auf ihrem Bett lag und in einer Zeitschrift blätterte.
„Was Parvatie an diesen Zeitschriften findet." Hermine schüttelte den Kopf „Hier: ‚Wie finde ich den Richtigen?' oder ‚Angst vorm ersten Kuss? Wir haben die besten Tipps.' Aber mein Liebling kommt noch: ‚Was tun beim ersten Mal?'." Inzwischen lag Hermine lachend da und auch Fiona musste grinsen.
„Steht da auch drinnen wie ich meinem Feind das leben schwer mache?" fragte sie und stellte ihr Tasche ab.
„War's so schlimm mit Malfoy?" fragte Hermine mitfühlend und legte die Zeitschrift zurück auf Parvatis Nachtschrank.
„Ja. Über das Thema Informationen finden war ja noch leicht. Da haben wir uns jeder ein Thema raus gesucht und dazu was raus geschrieben." Fiona machte ihre Haare auf und verschwand, gefolgt von Hermine, im Bad um sich die Haare durch zu kämmen. „Das schlimme war dann zu besprächen wie wir den Vortrag halten. Er wusste immer alles besser! Ich glaube der hat nur aus Trotz gegen alle meine Vorschläge was gehabt. So brauchten wir jedenfalls für die Vorbereitung nicht eine sondern zwei Stunden!"
„Tröste dich, Harry sitzt immer noch bei Umbridge fest." Versuchte Hermine Fiona zu beruhigen.
„Und Ron?"
„Keine Ahnung wo der ist, wollte irgendwie noch mal weg." Erwiderte Hermine und ging zurück in den Schlafsaal.
Fiona nahm sich ihre Waschtasche aus dem Regal und holte ein kleines, rotes Taschenmesser raus. Sie sah es ein paar Minuten an und steckte es dann in die Tasche ihrer Jeans.
„Ich muss noch mal weg, hab mein Verwandlungsbuch vergessen." Sagte Fiona schnell und verschwand aus dem Schlafsaal. Zurück blieb eine ziemlich verwirrte Hermine.

Fiona stand im Klo der Maulenden Myrte vor dem Spiegel.
Sie hielt das Taschenmesser aufgeklappt in ihrer rechten Hand und überlegte.
‚Ich wollte das eigentlich nie wider machen." Sie fuhr sich ganz langsam, ohne sich zu verletzen, mit dem Messer über den Unterarm. ‚Auch egal.' Sie setzte das Messer in der Mitte des Armes an und fuhr langsam, aber kräftig über die leicht gebräunte Haut.
Tränen liefen ihr übers Gesicht. Nach ein paar Sekunden fuhr sie sich wider über den Arm und wider und wider…

„Wo warst du so lange?" fragte Hermine als Fiona eine halbe Stunde später zurück in den Schlafsaal der Fünftklässler kam.
„Äh…ich hab mich verlaufen…das Schloss ist so groß und dann noch die Treppen…" stammelte sie und ging ins Bad. Dort legte sie das Taschenmesser zurück in ihre Waschtasche.
Hermine hatte zum Glück nicht bemerkt das Fiona gar nicht ihr Verwandlungsbuch dabei hatte, welches ja eigentlich in ihrer Tasche lag.
„Fiona, ist alles ok?" fragte Hermine ihre Freundin besorgt.
Diese versuchte zu lächeln: „Ja, klar. Ich bin nur wegen Malfoy ein wenig genervt."
„Ach so." erwiderte Hermine „Der Aufsatz liegt übrigens auf deinem Bett, musst nur noch abschreiben."
„Welcher Aufsatz?"
„Alte Runen?!"
„Ach so, ja klar, danke. Bist ein Schatz." Fiona nahm ihre Schlafsachen und verschwand im Bad.
Hermine schüttelte nur mit dem Kopf und ging schlafen.

Fiona legte sich ins Bett, nahm ihr Schreibzeug mit und zog die Vorhänge zu.
Sie schrieb schnell den Aufsatz für alte Runen ab und schaffte es sogar die Sätze ein wenig um zu wandeln.
„Endlich fertig." Murmelte sie und legte das Pergament mit ihrem und Hermines Aufsatz weg.
Sie schaute auf ihren linken Arm, den sie per Zauberstab verbunden hatte. Dann nahm sie ihr Tagebuch und schlug es auf.

‚Liebes Tagebuch,
ich ‚durfte' heute mit Draco Malfoy den Vortrag für Verwandlung ausarbeiten…
Es war die reinste Katastrophe! Er ließ es sich natürlich nicht nehmen mich zu ärgern. Ein paar mal hat er mich auch Schlammblut genannt. Das klingt aus seinem Mund so abfällig…
Ich lasse es mir zwar nicht anmerken, aber es trifft mich schon wenn ich so genannt werde, so mal es ja gar nicht stimmt. Wenn ich endlich die Wahrheit sagen könnte!
Ich habe mich heute wider mal seit langem geritzt. Früher habe ich das nur in schlimmen Situationen gemacht, aber irgendwie ist es bei mir zur Gewohnheit geworden, dass ich mir den Arm aufschlitze wenn ich auch nur ein kleines Problem habe…
Wie soll das nur weiter gehen?'

Der Donnerstag verlief ohne irgendwelche Besonderheiten oder Zwischenfälle.
Am Freitag aber war ein wichtiges Ereignis für die Gryffindors: der neue Hüter wurde ausgewählt.
Ron hatte Harry, Hermine und Fiona inzwischen gebeichtet das er sich für den Posten bewerben will und heimlich geübt hat.
„Du hättest doch was sagen können. Ich hätte mit dir geübt!" sagte Harry zu seinem besten Freund.
„Ich habe meistens dann geübt, als du bei der Umbridge warst. Sonst war ja gar keine Zeit." Erklärte Ron und stopfte sich den Rest seins Brötchens in den Mund.
„Na ja, morgen ist ja erst mal Wochenende." Warf Fiona ein.
„Ja, enschlich." Sagte Ron mit vollem Mund. Hermine verdrehte die Augen. Er wird es nie lernen!
„Da kommt Hedwig." Hermine hatte Harrys Schneeeule unter den anderen Eulen die die Post brachten sofort gesehen.
Harry hielt seinen Arm hin und Hedwig ließ sich auf diesem nieder.
„Und da kommt Pig." Fügte Harry hinzu, aber es war schon zu spät. Rons Minieule war schon in Fionas Müsli gelandet.
„Sorry Fiona." Murmelte Ron und hob Pig aus dem Müsli. „Das Vie ist echt zu nichts zu gebrauchen."

Der Unterricht verlief diesmal sehr langsam. Alle wollten endlich ihr erstes Wochenende haben!
Nur aus Rons Sicht verging der Unterricht viel zu schnell. Er wollte es zwar nicht zugeben, aber er hatte riesen Schiss vor dem Vorfliegen.
„Das wird schon." Versuchte Fiona ihn zu beruhigen „Du wirst sehen. Du steigst auf den Besen, fliegst hoch hältst die Quaffel und bist im Team."
„Das ging vielleicht bei Harry mit seinem Sucherposten so leicht, aber…" widersprach Ron wurde aber von seinem besten Freund unterbrochen: „Das war was ganz anderes! Ron, du schaffst das, ganz sicher!"
„Was war denn bei deinem Sucherposten?" fragte Fiona beim Mittagessen.
„Ach…Malfoy hatte Neville, der vom Besen gefallen war und in den Krankenflügel musste, was weg genommen und ist damit über die Dächer geflogen. Na ja und ich bin hinter her."
„Verbotener weise." Fügte Hermine hinzu.
„Jedenfalls hat Professor McGonagall mich dabei beobachtet und so war ich im Team." Vollendete Harry seine Erzählung.
„Das nenne ich Glück."
„Ja Fiona, er hatte Glück das er deswegen nicht von der Schule geflogen ist." Fügte Hermine hin zu.
„Sollen wir eigentlich zuschauen oder willst du lieber alleine hin?" fragte Hermine Ron.
„Ich geh lieber alleine…" murmelte er.
„Ok, wie du willst."

Hermine und Fiona saßen im Gryffindorturm an dem Fenster, das zum Quidditchfeld zeigte und schauten der Auswahl vom Weiten zu.
„Ich verstehe zwar nicht fiel vom Quidditch" sagte Hermine nach ein paar ‚Kandidaten' „aber die sind die reinste Katastrophe."
„Ja, das kannst du laut sagen."
Lavender und Parvatie kamen zu den Beiden: „Habt ihr schon den Zettel an der Pinwand gelesen?" fragte Lavender aufgeregt.
„Nein." Sagten beide im Chor.
Daraufhin zogen Parvatie und Lavender Fiona und Hermine zum schwarzen Brett.
„Zu Halloween ist nach dem Festessen eine Disco. Für die Schüler ab dem vierten Jahrgang!" fasste Parvatie zusammen was auf dem gelben Zettel stand.
„Ist das nicht geil?" fragte Lavender aufgeregt „Da können wir mal so richtig schön tanzen! Nicht so langweilig wie auf dem Weihnachtsball."
„Na ja, ich weiß nicht, Disco? In Hogwarts?" Hermine sah nicht sehr begeistert aus.
„Ist doch super." Fiona fand die Sache eher ansprechend. „Ich liebe Tanzen!"
„Ja du." Erwiderte Hermine und ging zurück zu dem Fenster.
„Tanzmuffel?" fragte Fiona und musste grinsen.
„Ich kann relativ gut tanzen, aber in der Disco komme ich mir immer blöd vor." Erklärte Hermine während sie die Hüterkandidaten weiter beobachtete.
„Hi." Harry kam in den Gemeinschaftsraum und ging gleich auf Hermine und Fiona zu. „Was ich von Umbridges Büro aus gesehen habe war ja die reinste Katastrophe."
„Ganz deiner Meinung, Harry." Murmelte Fiona. „Weißt du schon das neuste?"
„Die Umbridge wurde entlassen?" fragte Harry gespielt hoffnungsvoll.
Fiona lachte: „Das leider nicht, aber zu Halloween gibt's nach dem Festessen eine Disco!"
Harry sah seine beiden Freundinnen schockiert an: „Disco?"
Hermine lächelte: „Ich habe genauso ausgesehen."
Fiona schüttelte kurz mit dem kopf: „Nein, ganz so blöd hast du nicht gekuckt."
„Na danke. Ich glaub die sind fertig." Harry nickte kurz in Richtung Fenster.

Als die Quidditschspieler in den Gemeinschaftsraum kamen wurde erst mal gefeiert. Ron hatte es tatsächlich geschafft Hüter zu werden.
Angelina hatte zwar leise zu Harry gesagt, er wäre lange nicht so gut wie Oliver, aber sie wüsste, dass er es kann und die anderen Kandidaten waren noch schlechter.