Ende Teil 2:
Hermine wurde wach und spürte einen Körper neben sich. Sie drehte sich auf die Seite, drückte Zorro an sich und küsste seinen Hals.
Seine Haare lagen ihm im Gesicht und sie stellte fest das Blaise nicht da war. Verwirrt sah sie sich um und fragte sich wo er denn sei, da im Bad alles ruhig zu sein schien. Vielleicht war er ja unten in der Küche?!
Sie ließ ihre zarte Hand über Zorros Körper gleiten und streichelte ihn, dann glitt ihre Hand wie von selbst zu seinem Schwanz und massierte ihn ein wenig.
Ein tiefes Grollen war zu hören und Hermine kicherte, es schien ihm zu gefallen. Sie liebkoste seinen Nacken und rieb ihre Brüste an seinen Rücken. Sie konnte von diesem Mann nicht genug bekommen.
„Hmm, Prinzessin schon wieder wach?", murmelte er.
„Ja, und ich will dich jetzt sofort, Blaise ist wohl in der Küche und so kannst du mich ganz alleine haben", schnurrte sie ihm von hinten ins Ohr.
„Na dann sollten wir die Gelegenheit nutzen", antwortete er grinsend.
„Eben, das meinte ich", sagte sie und schlang ein Bein um ihn. Leicht drehte er sich und Hermine kam endlich an seinen Mund und küsste ihn.
Genüsslich schloss sie die Augen und forderte mehr, was er ihr auch gerne gab.
Er drehte sich ganz zu ihr und presste sie an sich, so dass sie seine Erregung an ihrem Oberschenkel spüren konnte. Freudig seufzte sie auf und öffnete die Augen.
Was sieh sah, traf sie wie ein Blitz. Sie schrie auf und sprang aus dem Bett, griff nach dem Morgenmantel und hielt ihn schützend vor sich.
Zorro bzw. Severus sah sie erstaunt an und sah ihren erschrockenen Gesichtsausdruck. Als er einen Blick auf die Uhr warf, verstand er ihr benehmen.
„Mist verdammter", dachte er.
„Hermine, bitte beruhige dich. Ich kann dir das erklären", versuchte er sie zu besänftigen.
„Erklären? Bei Merlin, ich habe mit dir geschlafen, verdammt!", schimpfte sie und funkelte ihn an.
„Hermine es tut mir leid, ich wollte dich nicht verletzen oder dich mit Absicht täuschen", setzte er an.
„Wie bitte? Was wolltest du dann? Deine ehemalige Schülerin demütigen? Das wäre dir hiermit auch gelungen. Himmel, Harry bringt mich um, wenn er das erfährt. Oh Merlin, bitte hilf mir", zeterte sie weiter und achtete nicht mehr auf Snape.
Severus hatte genug, sie würde ihn nicht ausreden lassen. Also musste er etwas tun, er wollte sie so nicht gehen lassen. Er hob die Hand, die Tür fiel ins Schloss und Hermine sah erschrocken auf die Tür, doch bevor sie wieder etwas sagen konnte erklang ein "Silencio".
Fuchsteufelswild sah sie ihn an und als er aufstand und nackt zu seinem Bademantel ging, sah sie beschämt weg. Fieberhaft überlegte sie was sie machen könnte, wie sie hier raus kommen würde.
„Hermine bitte, hör mir zu und habe keine Angst, ich tue dir nichts. Bitte nimm platz", sprach er sie ruhig an.
Sie warf ihm einen giftigen Blick zu, musste sich eingestehen, dass es im Moment keinen anderen Ausweg gab.
Er sah sie ruhig an und Hermine nickte ergeben, sie deutete auf ihren Bademantel, den sie immer noch schützend vor sich hielt und er verstand.
Er drehte sich um und konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. Schließlich hatte er sie die ganze Nacht nackt gesehen und nun zierte sie sich, aber gut, er verstand ihre prekäre Lage.
Da sie ja nichts sagen konnte drehte er sich vorsichtig um und sah, wie sie angezogen auf dem Bett saß. Behutsam setzte er sich in den Sessel, legte die Fingerspitzen aneinander und sah sie an.
Nach einer Weile senkte er seine Hände und sagte:
„Ich wollte dich wirklich nicht täuschen. Normalerweise wache ich immer zu der Zeit auf, die ich mir vorgenommen hatte, aber leider hat das heute nicht geklappt. Ich denke es lag daran, das wir fast die ganze Nacht hindurch... du weißt schon."
Hermine nickte und zog die Nase kraus.
„Ich wollte euch wirklich zeitig rauswerfen damit ihr nichts von meiner wahren Identität erfahrt. Egal, nun ist es passiert und es tut mir leid. Ich wollte dich und auch Blaise nicht demütigen. Das alles kam sehr spontan und ich habe nicht weiter nachgedacht."
Sie deutete auf seinen Schritt und dann auf den Kopf und machte eine wegwerfende Handbewegung, was ihn grinsen ließ.
„Ja, vielleicht habe ich nur mit meinem Schwanz gedacht, aber du sahst so gut aus und ich war mir sicher, du würdest niemals eine Wette mit einem völlig fremden Mann eingehen. Da du ja nicht wissen konntest wer ich in Wirklichkeit bin. Es freute mich natürlich, dass ich dich doch aus der Reserve locken konnte. Mir hat diese Nacht mehr als nur gut gefallen und wenn du ehrlich zu dir selbst bist, dann gibst du zu, auch dir hat es gefallen."
Er beobachtete sie genau, sie überlegte und schüttelte ein paar Mal den Kopf.
„Hermine sieh mich an", forderte er sie sah auf. „Wenn du jetzt nur mal an Zorro und Blaise denkst, an die gemeinsame Nacht, würdest du es dann bereuen?"
Er sah wie sie verstand und dann schüttelte sie den Kopf, verzweifelt zeigte sie auf ihre Kehle. Er nickte und mit einer leichten Handbewegung hatte sie ihre Stimme wieder.
„Also, ich höre", sagte er ernst.
„Wenn du so fragst dann sage ich dir, ich bereue diese Nacht mit Zorro und Blaise nicht, aber nun da ich weiß wer du bist..."
Er unterbrach sie. „Das ist doch Quatsch. Ich sehe nicht mehr so aus wie Zorro, aber der Inhalt ist der gleiche."
„Aber das Äußere nicht, du... du bist...!"
„Ja? Was bin ich?"
„Also ich meine..., nun ja ..., ach du weißt doch was ich meine." Sie hob die Arme und seufzte.
„Du meinst, weil ich Severus Snape bin, war die Nacht scheußlich, obwohl sie dir gefallen hat? Das ist Blödsinn Hermine. Du hast Vorurteile gegen mich, deshalb führst du dich so auf. Ich der Verräter, Mörder und Kinderhasser kann doch nicht so wie Zorro sein, richtig? So liebevoll, so zärtlich, so sexy, das meinst du doch oder?"
Hermine sah beschämt nach unten und dachte nach. Eine Weile sagte keiner etwas, dann ergriff Severus wieder das Wort.
„Ich weiß, ich war nicht der netteste Mensch und habe dich und die anderen nie fair behandelt, aber das musste so sein, und auch, dass ich Albus töten musste. Beachte das, ich musste ihn töten, und doch war ich immer auf Harrys Seite, eurer Seite. Du hast mich letzte Nacht als Zorro kennen gelernt. Dies ist nichts mehr als ein Name und eine äußere Tarnung. Ich stecke hinter dem."
Hermine sah ihm in seine schwarzen Augen. Heute Nacht waren sie braun, erinnerte sie sich, und so ließ sie den Blick über ihn schweifen und dachte nach.
Sie hatte mit Minerva und Albus gesprochen, sie wusste dass er nicht anders konnte als Albus zu töten, um Harry helfen zu können und das hatte er auch getan. Er war vom Ministerium begnadigt und vollständig rehabilitiert worden, es wurde bloß nicht an die große Glocke gehängt, sicherlich auch weil er es so wollte.
Severus saß ganz ruhig da und betrachtete die nachdenkliche Hermine, er grinste weil sie auf ihrer Unterlippe kaute, was sie immer machte, wenn sie nachdachte.
Hermine sah auf und schaute auf einen ruhigen und entspannt wirkenden Severus, er zog fragend eine Augenbraue hoch, was sie veranlasste den Blick zu senken.
Er hatte vollkommen Recht und doch konnte sie sich schwer vorstellen, dass er so anders sein sollte. Leise seufzte sie auf und rutschte vom Bett.
Langsam ging sie auf Severus zu bis sie vor ihm stand. Gespannt sah er zu ihr auf und wartete ab. Sie hob ihre Hand und legte sie auf seine Wange, er schloss die Augen und sie stellte erstaunt fest wie lang seine Wimpern waren. Hermine streichelte seine Wange und er drückte sein Gesicht leicht gegen ihre Hand.
Das kribbelige Gefühl was sie verspürte hatte, war immer noch da, also lag es nicht nur an Zorro. Sie schmiss alle bedenken über Bord und setzte sich auf Severus´ Schoß und kuschelte sich an ihn. Erstaunt öffnete Severus die Augen und legte vorsichtig die Arme um sie.
„Verzeihst du mir?", flüsterte sie.
„Es gibt nichts zu verzeihen, es ist alles in Ordnung. In Gewisserweise hast du nicht Unrecht, vergessen wir es einfach", sagte er und streichelte ihr über den Rücken.
Sie überlegte und hob dann den Kopf um ihn ansehen zu können.
„Und nun?"
„Was und nun?"
„Naja, ach ich weiß auch nicht. Was machen wir mit Blaise, wo ist der überhaupt?"
„Ich weiß auch nicht, vielleicht in der Küche, wir sollten mal nach ihm sehen."
„Hhmm, wenn du meinst."
„Na komm, vielleicht hat er sich von seinem Schock schon erholt, er war schließlich vor uns wach."
„Mit Schock liegst du vollkommen richtig, armer Zabini. Ich bin gespannt wie er sich benehmen wird."
„Auf jedenfall schreit er mir nicht ins Ohr", sagte Severus ruhig und Hermine knuffte ihn in die Seite, was ihn auflachen ließ.
Plötzlich ergriff sie sein Gesicht und sah ihn ernst an.
„Was ist jetzt los?", fragte er erstaunt.
„Dein Lachen gefällt mir, sehr sogar", sagte sie, beugte sie sich vor und küsste zum ersten Mal an diesem Tag Severus Snape.
Erst etwas schüchtern und dann doch fordernder, weil ihr das Gefühl bekannt vorkam, weil es gut war und weil er sie an sich presste. An ihrem Oberschenkel bemerkte sie seine Härte und sie bewegte sich ein wenig um ihn zusätzlich zu reizen. Er stöhnte in ihren Mund, was Hermine nur noch mehr anstachelte.
Sie wollte diesen Mann, jetzt sofort. Sie löste sich von seinen Lippen und schob seine Arme weg um aufstehen zu können.
Er knurrte ungnädig und sah sie an. Sie öffnete ihren Bademantel und ließ ihn vom Körper gleiten, er sah ihr mit glühenden Augen zu.
Langsam kam sie auf ihn zu und öffnete ebenfalls seinen Mantel, strich ihn beiseite und betrachtete seinen prallen Schwanz. Ein Lächeln glitt über ihr Gesicht und dann sah sie ihm direkt in die Augen. Sie beugte sich vor und stützte sich auf den Armlehnen ab.
„Wenn ich als Schülerin schon gewusst hätte was sich da so prächtiges unter deinen Roben versteckt, dann hättest du keine Ruhe vor mir gehabt", flüsterte sie ihm verführerisch zu.
Grinsend griff Severus nach ihrer Taille, um sie dann rittlings auf sich zu ziehen.
„Jetzt weißt du, warum ich so etwas anhatte", erwiderte er und küsste sie dann stürmisch auf die Lippen.
Hermine rutschte auf seinem Schoß hin und her, rieb ihre schon feuchte Pussy an seinem Harten. Geschickt lotste sie ihn in sich, und ritt beide zum Höhepunkt, der nicht weit zu sein schien.
Severus hielt sie an den Schultern fest und zog sie immer wieder auf seinen pulsierenden Schwanz. Sie jauchzte vor Freude und es brauchte nicht lange und ihr Orgasmus brach über sie herein. Auch Severus kam kurze Zeit später, ergoss sich mit einem tiefen Stöhnen in ihr, was Hermine ein leichtes Hochgefühl bescherte.
Mit dem Kopf auf seiner Schulter erholte sie sich langsam, während er liebevoll ihren Rücken streichelte.
Nachdem Severus den Brief von Blaise gefunden hatte, liebten er und Hermine sich noch einmal unter der Dusche. Er bezog das Bett neu und zusammen schlüpften sie unter die Decke. Aneinander gekuschelt schliefen sie ein.
Epilog:
Hermine verbrachte noch den ganzen Tag und die ganze Nacht bei Severus, sie redeten viel und liebten sich immer wieder.
Harry und Ginny wollten schon eine Vermisstenanzeige aufgeben, aber sie waren sich sicher, das Hermine ihren Spaß hatte und sie gönnten es ihr.
Als Hermine dann nach Hause kam und erzählte wer Zorro gewesen war, flippten Harry und Ron natürlich aus. Ginny stand erst der Mund offen, aber dann kam ihre Neugierde durch.
Die Frauen verfrachteten die Männer nach draußen und Hermine musste Ginny alles über die Nacht mit Blaise und Severus erzählen.
Harry und Ron mussten akzeptieren das Hermine mit Severus zusammen sein wollte. Als sich ihre Schwangerschaft herausstellte, kapitulierten die Zwei.
Severus freute sich sehr und Hermine war glücklich über seine Reaktion. Sie hatte nicht erwartet, dass er das tun würde.
Etwas unsicher war sie sich schon, da sie nicht genau wusste, von wem das Kind war.
Doch nachdem Adrian Patrick geboren wurde, zeigte ein Test ganz deutlich, das Severus der Vater von ihm war.
Hermine und Severus heirateten und wurden sehr glücklich.
Wenn sie nicht gestorben sind dann lieben sie sich noch heute.
Ende