Disclaimer:
Alles gehört JK Rowling, ich habe es mir nur geliehen.
Die Charaktere die nicht aus ihren Büchern stammen gehören mir und Geld verdiene ich hiermit nicht.
AN: Dies ist mein erste Story, also seid ein bisschen gnädig, Kritik ist aber erwünscht. (Lob natürlich auch)
Falls irgendwas Ähnlichkeit mit einer anderen Story hat, ist dass keine Absicht.
Das Rating? Gute Frage! Sicherheitshalber sag ich mal M.
(Ich habe davon absolut keinen Plan.)
Warnungen?
Dies ist eine Slash – Story und ich hole mir meinen Lieblingscharakter zurück. Finde seinen Tod gar nicht toll, egal welchen Grund es dafür auch gibt. (Sicher wisst ihr wen ich meine, oder?)
Und ich sag jetzt einfach mal OOC für alle. (Auch wenn es vielleicht nicht ganz stimmt.)
Das Pairing? HP/RL
Was fehlt noch? Stimmt! Die Summary.
Harrys Ferien und auch das neue Schuljahr werden kein Zuckerschlecken. Angriffe, Tote, Überraschungen und Gefühle warten auf ihn. (Oh Gott. Ich kann so was gar nicht!)
zu den Reviews:
Ich mach das heute mal ganz kurz für alle, da ich in Eile bin. Ich fahre bis zum 11.06. nach Südfrankreich auf Studienfahrt. Deshalb gibt es nächste Woche kein Neues Chap. Erst wenn ich zurück bin.
Vielen Lieben dank für die Positiven Kommentare. Es freut mich ungemein das euch die Story so gut gefällt. Da schlägt das Herz gleich um ein paar Takte schneller vor Freude.
Hier also nun eure mit Spannung erwartete Auflösung wer denn die beiden in dieser Situation erwischt. VIel Spaß beim lesen und ich freu mich nun schon auf eure Reviews.
Dank geht an meine Betaleserin Steffi die dieses Chap ganz schnell korrigert hat damit ich das heute noch online stellen kann.
So und nun viel Spaß udn gut lachen!
Ach ja ehe ich das vergesse ! WARNUNG ! LEMON!
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 6
Dort standen Ron und Hermine mit gezogenen Zauberstäben und starrten die beiden Männer, die immer noch splitternackt waren an. Und auch sie waren nicht in der Lage sich zu rühren. Es schien Minuten zu dauern bis Hermine knallrot anlief und in ihr Zimmer flüchtete. Ron hingegen starrte sie immer noch an. Harry war der erste von den ertappen, der sich wieder fing. Aber auch nur weil sie die Schritte der Mütter auf der Treppe hörten. „Mach die Tür zu. Bitte", sagte er panisch. „Sicher", antwortete Ron und Harry legte zusätzlich den Versiegelungszauber neu darüber. Deutlich spürte er die Hitze in seinem Gesicht. Er war garantiert knallrot.
„Alles in Ordnung?" fragte Donnas Stimme vor der Tür. Remus und Harry sahen sich kurz in die Augen und beide mussten kichern. „Ja. Alles o.k.", sagte Harry und flüsterte dann zu Remus: „Nun kann ich mir wenigstens das rum gestottere sparen, um die richtigen Worte zu finden." Es war ein kläglicher Versuch der peinlichen Situation noch was positives abzugewinnen. Remus sah ihn nur kopfschüttelnd und schmunzelnd an. „Ist doch so", meinte Harry. „Und warum bist du so rot?" fragte Remus spitzbübisch grinsend. „Weiß nicht, warum bist du es?" „Harry James Potter. Ihnen mag es vielleicht nicht bewusst sein, aber ihre Freundin Hermine könnte meine Tochter sein. Und die stand ebenfalls in der Tür", erklärte Remus in übertriebener Severus Snape Manier. „dann sollten wir besser uns anziehen und mal zu ihnen gehen", meinte Harry und Remus stimmte ihm zu.
Zehn Minuten später klopften sie dann an die Zimmertür, die Hermine immer noch mit einem Rotschimmer auf den Wagen aufmachte. „Hi Harry. Hi R…Remus", sagte sie leise verlegen und ließ die beiden rein. Ron saß auf dem Bett und sah Hermine kopfschüttelnd an.
„Nun beruhig dich Hermine. Das ist doch das normalste auf der Welt. Ich weiß gar nicht was du hast?", meinte er verwundert. „Aber…", begann sie, aber Remus hob die Hand. „Ron. Vergiss nicht, dass Hermine in einer anderen aufgewachsen ist. Dort ist es nicht so akzeptiert wie in unserer." Harry ging auf das Mädchen zu und nahm ihre Hände. „Hermine?" fragte er vorsichtig. Er wusste absolut nicht was das Mädchen über ihn dachte. Wie sie damit umgehen würde. „Und du bist… du bist wirklich… also du und Remus ihr seid…" Harry musste schmunzeln. So kannte er Hermine gar nicht. „Ja. Ich bin… schwul und ja ich bin mit Remus zusammen", sagte er, wobei er das „schwul" etwas leiser aussprach, da er sich da nicht wirklich sicher war. Immerhin war er ja auch in Cho verliebt gewesen.
„Oh Mann", stöhnte das Mädchen und ließ sich zu Ron aufs Bett fallen, der ihn angrinste. „Du siehst das ganze also total locker?", hackte Remus nach. „Klar", meinte er schulterzuckend. „Bill ist es auch. Ich hab damit kein Problem. Es ist zwar irgendwie ein kleiner Schock, weil ich es von Harry nicht erwartet habe, aber es stört mich nicht." Harry nickte vorsichtig lächelnd. „Hey. Dann hab ich in dir wenigstens keine Konkurrenz." Nun musste Harry doch lachen und auch Remus stimmte mit ein. Hermine sah den Rotschopf leicht bestürzt an, musste dann aber auch schmunzeln. „Und du? Meinst du, du kommt damit klar?" fragte Harry das Mädchen. „Ich muss mich nur, erst Mal daran gewöhnen das mein bester Freund nicht mit einem Mädchen, sondern mit einem Jungen rumknutscht." Harry atmete erleichtert auf. Er hatte schon befürchtet, dass seine Freundin damit nicht zu Recht kommen würde. Plötzlich legte Remus den Arm um ihn und drückte ihm ein Küsschen auf die Wange und Harry sah ihn grinsend an. „Frühstück?" fragte er. „Klasse Idee. Ich bin am Verhungern", meinte Ron daraufhin sofort und verschwand schon zur Tür hinaus. Hermine rollte nur mit den Augen und folgte ihm. Harry musste kurz schmunzeln und gab Remus einen Kuss auf den Mund. „Das ist Ron wie er leibt und lebt. Rede über essen und bekommt Hunger." „Das war bei Sirius nie anders", lachte Remus und nahm erst den Arm von Harrys Schulter als sie die Treppe runter gingen.
Nach dem Frühstück machten sie sich dann hinter dem Haus ans trainieren. Bis zum Mittag verfluchten sie sich gegenseitig oder übten weiter den Vorbereitungsspruch für das Apparieren. Harry war richtig gut geworden, wie Remus ihm immer wieder bestätigte. Am Mittagstisch fiel Hermine dann plötzlich ein: „Wir müssen unsere Hogwartssachen noch holen." „Daran habe ich auch schon gedacht. Ich geh gleich zu Albus und klär das. Ihr könnt ja schon mal weiter üben", erklärte Remus und alle stimmten zu.
Aber statt zu üben ließen sich die drei lieber im Schatten einiger Bäume nieder. „Nun erzähl. Seit wann seit ihr zusammen?" fragte Ron grinsend. Harry sah etwas verdutzt seinen Freund an und sagte verlegen: „Seit meinem Geburtstag, etwa. Sagen wir mal da hab ich ihm meine Gefühle gebeichtet." „Und habt ihr schon..." „Ron!" fuhr Hermine dazwischen. „Was denn?" meinte der Rotschopf. „So was fragt man nicht", empörte sie sich. Harry gluckste leise. „Lass mich doch!" konterte der Rotschopf. „Ronald Weasley!" „Halt. Bitte. Keinen Streit. Hermine hat Recht. So was fragt man nicht, aber... ich will es mal so ausdrücken. Du hast ja gesehen wie viel wir heute Morgen anhatten", meinte er. Hermine sah ihn mit großen Augen an und beobachtete dann einen Vogel auf dem Dach des Hauses, während sie wieder rot wurde. Ron zeigte dem Mädchen nur spielerisch die Zunge. „Und warum hast du nichts gesagt?" fragte er dann. „Ich wusste nicht wie ihr es aufnehmt und ich musste damit selbst erst mal richtig zu Recht kommen. Außerdem… ich will nicht, dass es Hogwarts erfährt. Remus ist schon genug in Gefahr. Und ihr wisst wie ich es hasse im Mittelpunkt zu stehen." „Schon klar. Ich mag auch lieber nicht daran denken, was die Slytherins dann machen. Wir sagen keinem etwas", meinte Ron und klopfte ihm auf die Schulter.
„Danke Leute", sagte der und rückte etwas zurück um sich mit geschlossenen Augen in die Sonne zu legen. Er genoss das Zwitschern der Vögel und die Wärme auf der Haut. Es war mal wider herrliches Wetter. Plötzlich berührten zwei Lippen die seinen. Er brauchte die Augen nicht zu öffnen, um zu wissen, dass es Remus war. Den Geschmack würde er unter Hunderten erkennen. Sehnsüchtig schlang er beide Arme um den Hals seines Geliebten und hielt ihn fest. Erst als er keine Luft mehr hatte ließ er ihn los und blinzelte ihn an.
„Wow", keuchte Remus. „Überrascht?" fragte Harry grinsend. „Irgendwie schon. Ich dachte du schläfst." Harry setze sich lächelnd auf. „Ohne neben dir zu liegen? Ich weiß gar nicht ob dich das noch kann." Vorsichtig schielte er zu seinen Freunden rüber die den Kuss scheinbar bewundernd beobachtet hatten. „Wer weiß. Vielleicht fang ich an zu schlafwandeln und lande bei Ron im Bett." Remus musste daraufhin lachen. „Wenn das so weit kommt schreib mir Ron. Dann komm ich vorbei und leg ihn übers Knie." „Mach ich auf jeden Fall", meinte der leicht blass und auch Hermine schien diese Vorstellung gar nicht zu gefallen.
„Und? Was ist mit unseren Büchern?" fragte Harry dann. „Übermorgen. Tonks, Moody und Bill begleiten uns. Ich hab mich dafür eingesetzt das vier Mann Begleitschutz reichen. Ihr wisst euch auch gut zu wehren. Das wird ein Schock für die Todesser werden, wenn sie euch was tun wollen", meinte der Werwolf. „Das wollen wir hoffen. Es gibt da zwei Todesser die ich nur zu gern in die Finger bekommen möchte", gestand der Schwarzhaarige. „Zwei?" fragte Ron verwundert. „Harry. Mach keinen Blödsinn", bat Hermine besorgt. Harry sah auf zu Remus. „Ich kann mir denken wen du meinst und ich weiß auch das Du nicht lebensmüde genug bist um sie einfach zu jagen", sagte er. „Das werde ich nicht. Ich bin mir sicher, dass ich ihnen wieder begegnen werde und dann werden sie mir nicht entkommen", erklärte Harry entschieden.
„Von wem redest du?" fragte Ron verwirrt. „Bellatrix Lestrange", knurrte Harry. „Oh!" machte sein Freund nur. „Und ich nehme an der zweite ist ein alter Freund von mir", sagte Remus. „Richtig. Es wird Zeit das er für das Bezahlt was er angerichtet hat", erklärte Harry. Ja er würde Wurmschwanz und Lestrange dafür büßen lassen, was sie angerichtet hatten. Sie würden ihre gerechte Strafe bekommen.
„Gut. Dann wollen wir mal noch etwas üben, damit du mit den beiden fertig wirst. Peter ist kein Problem. Er ist eine Pfeife, Bella dagegen ist ein anderes Kaliber. Sie ist nicht aus Angst sondern aus Überzeugung bei Voldemort." Harry nickte zustimmend.
Den Rest des angebrochenen und den ganzen darauf folgenden Tag zeigte Remus ihnen ein paar starke Angriffszauber, die gar nicht so einfach waren. Selbst Hermine hatte einige Probleme.
Am Mittwochvormittag kam dann ihr Geleitschutz und sie fuhren mit dem fahrenden Ritter zur Winkelgasse. Der Pub war ungewöhnlich voll und alle sahen sich mit Argusaugen um, um keine Überraschungen zu erleben. Harry hatte für den Notfall seinen Tarnumhang eingesteckt. Dann konnte er im Fall der Fälle schnell mit Ron und Hermine abtauchen. Oder besser sie könnten abtauchen, er würde sich sicher nicht feige verkriechen während sein Freund Kopf und Kragen für ihn riskierte.
Ihr erster Weg führte nach Gringotts, wo sie sich Geld holten. Tonks hatte etwas für Ron mitgebracht und Hermine hatte sich von ihren Eltern etwas schicken lassen, das sie nun tauschte. Dann führte ihr erster Weg zu Florish und Blotts wo sie sich ihre neuen Schulbücher kauften. Dann besorgten sie sich noch Tinte, Pergament und Hermine und Ron brauchten neue Umhänge. Überall trafen sie Schulkameraden die sie höflich grüßten. Teilweise waren es D.A. Mitglieder, denen Harry steckte dass er weitermachen wollte, wenn sie Interesse hätten und sie sollten es den andern weitersagen.
Vor der Apotheke trafen sie dann auf eine Gruppe die ebenfalls in die Sechste von Hogwarts kam, aber ganz sicher nicht in D.A. erwünscht sein würde. Die Slytherins. Allen voran Draco Malfoy.
„Ah Potter. Noch am leben?" lachte er. „Sehe ich etwa aus wie ein Geist?" meinte er nur. „Du bist doch nur so mutig weil du einen Werwolf, einen Verrückten, zwei Weasleys und ein Schlammblut hinter dir hast", zischte der Blonde. Hermine wollte grade etwas sagen, aber Harry kam ihr zuvor. „Fass dir an deine eigene Nase Malfoy. Du reist doch bloß dein Maul auf wenn du deine muskelbepackten Vollidioten hinter dir hast. Und nun sei doch so gut und geh mal aus der Tür, wir würden gern da rein." „Und wenn ich das nicht tue?" fragte er höhnisch. „Dann überzeug ich mich mal davon, ob du als Frettchen wirklich so niedlich aussiehst", knurrte Moody.
Augenblicklich erbleichte Draco und verschwand. „Schade. Ich hätte das zu gern noch mal gesehen", lache Ron. „Ich auch", stimmte Harry ihm zu. Remus schmunzelte. „Ich such dir bei mir mal was raus", flüsterte er ihm ins Ohr. Nachdem sie auch ihre Zutaten für Tränke aufgefüllt hatten ging es auf dem Rückweg noch bei Fred und George vorbei, die sie noch mit dem Nötigsten für Scherze versorgten und dann nach Hause.
Die letzte Woche der Ferien verging viel zu schnell für Harrys Geschmack. Kaum hatte sie angefangen, brach auch schon der letzte Tag an. Seine Sachen waren seit er hier war nie wirklich aus dem Koffer gekommen, so hatte er nicht viel zu packen. Remus war am Morgen früh verschwunden und tauchte gegen Mittag grinsend auf. Nach dem Essen bat er Harry in den Garten.
„Was ist denn?" fragte er neugierig. Wortlos reichte er Harry ein kleines, aber recht dickes in schwarzes Leder gebundenes Buch. Harry runzelte die Stirn und schlug es auf. Die Seitenwaren leer. „Und?" fragte Harry. „Ich schwöre feierlich das ich ein Tunichtgut bin", sagte Remus tippte mit seinem Zauberstab dagegen. Mit einem Mal erschien eine Schrift auf den Seiten. Sie sickerte wie bei Riddles Tagebuch auch, aus dem Inneren der Seiten. „Die Chronik der Rumtreiber" „Unsere Streiche oder besser, wie wischen wir den Slytherins ein aus" Harry starrte die Seiten ungläubig an. Die Handschrift kannte er nicht. Es war weder die vn Sirius seine noch die von Remus. „Dein Dad hat jede Idee die wir je von uns gegeben haben, aufgeschrieben. Egal wie einfallslos oder unumsetzbar sie war, auch wenn eine Möglichkeit der Durchführung dabei steht. Mindestens 2/3 davon sind nie durchgeführt worden. Die anderen sind gekennzeichnet. Ich muss gestehen... Sirius hat mit mir oft darüber gesprochen mit dir ein paar Streiche auszuhecken. Er war der Meinung es wäre an der Zeit Hogwarts spüren zu lassen, das ein Potter auf der Schule ist. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich nicht den richtigen Sinn habe so was zu entwickeln. Aber ich denke mit dem Buch hast du eine gute Hilfestellung und wenn du beim Vorbereiten oder mit einigen Zaubern Probleme hast, sag bescheid. Dann helfe ich dir gern."
Harry standen die Tränen in den Augen. „Danke", flüsterte er und viel seinem Geliebten um den Hals. „Schon gut. Das bin ich Sirius schuldig, und auch James. Es wäre eine Schande wenn sein Sohn nicht zumindest einen Streich den Slytherins spielt." Harry nickte und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Dann griff er in seine Hosentasche und reichte Remus eine durchsichtige Kugel. „Ich möchte dass du eine nimmst. Dann können wir auch ohne Briefe in Kontakt bleiben und uns jeden Abend unterhalten,... wenn du das möchtest."
Harry hatte den ganzen Tag darüber nachgedacht. Nicht ob er Remus eine geben sollte, eher wie der darauf reagieren würde. Hin und wider hatte Harry den Verdacht das er Remus einfach zu sprunghaft und aufdringlich war.
„Harry. Das ist... sicher möchte ich das. Ich hab leider immer noch keine Lösung gefunden, wie wir uns sehen ohne das gleich ganz Hogwarts über uns Bescheid weiß ." Harry schmunzelte. „Nun... also... Hermine hatte da eine Idee", gestand er.
„Hat sie sie dir verraten?" fragte der Werwolf. „Die heulende Hütte. Ein paar Haushaltszauber und ein paar Schutzzauber, meinte sie, müssten reichen um es dort sicher zu machen. Nur eine handvoll Leute kennen den Geheimgang. Und ich kann mich mit der Karte und Dad's Umhang aus dem Schloss schleichen. Es würde keiner merken", erklärte er leicht zweifelnd ob Remus so einem Plan zustimmen würde. „Ich denke drüber nach. Das ist in jedem Fall schon mal eine Idee und besser als die, die ich bisher hatte. Die setzen nämlich leider alle voraus, dass wir Albus einweihen. Und ich weiß ja, dass du es lieber für dich behalten möchtest", meinte Remus.
Harry nickte zustimmend. „Gut. Dann denk ich mal über die Idee nach und sag dir dann Bescheid", erklärte der Werwolf und hielt die Kugel kurz hoch ehe er sie in seine Hosentasche gleiten ließ. Den Nachmittag verbrachten gemeinsam mit den Kindern draußen.
Am Abend zogen sich Harry und Remus dann recht früh auf ihr Zimmer zurück. Sie wollten die letzen Stunden noch mal so richtig genießen. Den anderen sagten sie, sie wollten für Morgen ausgeschlafen sein.
Kaum hatte Harry die Tür hinter sich geschlossen wurde er von Remus herumgezogen und sanft dagegen gedrückt. Harry grinste in den Kuss hinein. „Kann es sein, dass wir die gleiche Idee haben?" fragte er, nachdem Remus sich von ihm gelöst hatte. Der Werwolf zog vielsagend die Augenbrauen hoch und Harry grinste kurz bevor er seinen Freund küssend zum Bett zog und sich vorsichtig fallen ließ, Remus mitziehend. Während der Werwolf ihn weiterküsste machte Harry sich schon am Hemd zu schaffen. Irgendwie konnte er es heute nicht abwarten.
Remus löste sich und setzte sich grinsend auf Harrys Oberschenkel. „Heute also ein junger Wildfang, was?" Harry schmunzelte verlegen und ließ seine Hände über Remus Brust wandern um ihn dann von beiden Seiten hinter dem Nacken zu packen und wieder zu sich zu ziehen.
„Nein. Nur einfach heiß", flüsterte er ihm ins Ohr, und knabberte dann am Ohrläppchen, was den Werwolf kichern ließ. Der ließ dann seine Hände unter Harrys Shirt wandern und begann mit den Brustwarzen zu spielen, die darauf sofort reagierten. Aber Remus hatte dann doch keine Lust mehr als Knabberstange herzuhalten und begann nun Harry als solche zu missbrauchen. Schnell zog er ihm das Shirt aus und widmete sich mit der seiner Zunge erst dem linken und dann dem rechten Ohrläppchen und anschließend wieder der Brust.
Harry gefiel das nur zu gut. Jede Stelle die die samtweichen Lippen den Älteren berührten, begann zu prickeln, was ihn mehr und mehr anreizte. Als er dann Remus Hand ganz plötzlich in seiner Hose fühlte, wie sie sein Glied umschloss, stöhnte er auf und verkrallte sich mit seinen Händen im Rücken des Mannes über ihm. Nur mühsam konnte er ein Stöhnen unterdrücken, während Remus seine Männlichkeit sanft massierte. Dann zog sich die Hand aber zurück und Remus ließ sich zur Seite fallen. Harry sah ihn kurz an und hatte verstanden. Er war dran.
Der fordernde Blick reichte Harry völlig. Er nahm seine Brille ab und lies sie neben das Bett fallen und bedeckte den Mund des Älteren mit einem Kuss. Dabei knöpfte er ihm das Hemd auf und streifte es ihm schnell von den Schultern. Nicht abwarten könnend, lies er seine Hände dann schnell über den muskulösen Oberkörper zur Hose des Mannes und dessen sich zeigender Männlichkeit wandern. Remus keuchte kurz auf unter dieser Berührung.
Harry ließ seine Lippen über die Wange zum Hals des Werwolfs wandern und knöpfte dabei langsam dessen Hose auf, um nebenher immer wieder wie zufällig Remus Glied zu berühren. Der zog ihn in einen innigen Kuss, während auch er sich Harrys Hose weiter widmete. Der Gryffindor ließ sich aber Zeit mit dem was er tat. Er wollte es richtig auskosten und hatte auch etwas Angst einen Fehler zu machen. Remus hingegen streifte Harrys Hose schnell ab und hob selbst auch den Hintern. Langsam schob Harry dann die Hose samt den Shorts über Remus Hüften abwärts um seine Hand am Oberschenkel entlang zum Po seines älteren Liebhabers wandern zu lassen.
Remus spürte Harrys Verunsicherung und kam ihm wortlos zu Hilfe. Behutsam zeigte er dem Jüngern, was er machen musste und der machte es gut, musste er gestehen. Harry war dankbar für diese Hilfe. Er hätte nicht gewusst wie er Remus hätte fragen sollen, ohne die Stimmung zu ruinieren und sich bis auf die Knochen zu blamieren.
Unter ihm drückte Remus den Rücken durch und stöhnte vor Erregung auf, während Harry begann zärtlich die Bauchdecke des Älteren zu küssen. Ein Grinsen huschte über sein Gesicht als er bemerkte, wie sich der Mann ins Bettlacken krallte.
„Hast du noch eine der Phiolen?" raunte er ihm ins Ohr. Keuchend und mit abgehackten Bewegungen wühlte Remus im Nachtschrank und reichte sie Harry. „Du. Ich bin Blind wie ein Maulwurf", schmunzelte er. „Versuchs mal mit Kontaktlinsen", meinte Remus schwer atmend während er Harry etwas von der kühlen Flüssigkeit auf die Hand laufen ließ. Harry grinste nur. „Ohhhh... aaaahhhhh", stöhnte der Werwolf als Harrys Hand das Öl an dessen Eingang verteilte. Schnell ließ er sich den Rest auf die Hand laufen und warf das Röhrchen bei Seite.
„Himmel", keuchte Harry erschrocken, als der Werwolf begann das Glied des Jüngeren mit dem Gleitmittel zu massieren. In seiner Erregung war ihm völlig entfallen was Remus tun würde und der konnte sich ein Schmunzeln nicht verkeifen, bei dem Anblick den der Jüngere bot. Seine Augen gierten nach mehr und so verstärkte Remus behutsam seine Bewegungen. „Bitte, nicht. Remus. Nein. Sonst... ich... kann... nicht mehr", flehte Harry.
„Dann Nimm mich endlich", stöhnte Remus verhalten und zuckte kurz zusammen als sein Kleiner in ihn Eindrang. Dem Werwolf kamen die Minuten der Regungslosigkeit des Jüngeren wie Stunden vor. Für ihn quälend langsam, begann Harry sich zu bewegen. Er konnte nicht anders als sich ihm entgegen zu drängen und sich wieder im Laken festzukrallen. „Harry… Bitte… Schneller", flehte er. Erleichterung brachte das nicht wirklich. Es heizte ihn noch mehr an und immer wieder sah er Sterne, wenn Harry mit jedem Stoß diesen Punkt traf. Er kam der Klippe immer näher.
Harry war am Rande des Wahnsinns. Remus Bitte, er möge schneller werden, steigerte es noch mehr, genau wie das Stöhnen seines Freundes. Diese Seite der Lust war auch einfach der Wahnsinn. Aufhören würde er jetzt nicht mehr können, das käme einem Selbstmord gleich. Seine Gefühle würden ihn einfach um den Verstand bringen. Als sich dann plötzlich die Muskeln des Mannes unter ihm anspannten und er seinen Namen stöhnend hörte, war es auch um Harry geschehen. Er folgte Remus keuchend über die Schwelle der Lust und ergoss sich in ihm, um kurz drauf schwer atmend neben ihm zu legen. „Oh Mann. Das nenn ich ein Abschiedsgeschenk", keuchte Remus nach einer Minute die er brauchte um wieder zu Atem zu kommen. „Dann hat es dir gefallen?" fragte Harry scheu. Er erahnte das Remus ihn ansah. „Es war wunderschön, Harry", sagte er leise und küsste ihn sanft. „Und warum dann Abschiedsgeschenk? Könntest du es nicht als Anreiz sehen, das wir uns bald wiedersehen?", meinte Harry. „Wenn ich das tue, sehen wir uns schon morgen Abend wieder, mein Engel", schmunzelte der Werwolf.
„Nichts dagegen. Ich kenne da einen sehr interessanten Raum in Hogwarts in dem wir sicher ungestört sind", meinte Harry erleichtert. Irgendwie hatte er befürchtet, dass es Remus doch nicht so gefallen haben könnte, wie es den Anschein erweckt hatte und er sagte. „Solang er nicht von einem Basiliken bewohnt wird", grinste Remus. „die Kammer des Schreckens, Gott bewahre. Obwohl,… das wäre auch eine Idee. Ungestört wären wir das sicher, da ich als einziger den Zugang öffnen kann. Aber ich dachte aber eher an den Raum der Wünsche. Er erscheint im siebten Stock gegenüber dem Wandteppich mit Barbanas dem Beklopten, immer mit genau dem was man braucht." „Hmm. Wenn das so ist weiß ich wohin wir uns zurückziehen wenn ich offiziell in Hogwarts bin", schmunzelte der Werwolf und Harry kuschelte sich ganz dicht an ihm ran. „Da freu ich mich drauf", nuschelte Harry, ehe er einschlief. „Und ich erst", meinte der Ältere, sprach einen Reinigungszauber und zog Harry noch etwas näher zu sich ran.
Es war noch recht früh als Harry am nächsten Morgen aufwachte. Remus lag dicht an ihn gekuschelt neben ihm. „Remus?" fragte er. „Morgen, Engelchen", grinste der. „Morgen Süßer", gab Harry zurück und küsste ihn sanft.
Remus flüsterte etwas und dann bekam Harry die Brille auf die Nase gesetzt. „Danke. Aber... wollen wir vielleicht zusammen duschen gehen?" „Aber die sind unten doch schon auf?" meinte Remus verwundert. „Wir haben hier oben doch auch ein Bad. Und die Kinder gehen immer nach unten", grinste Harry vielsagend. „Na dann, los. Sonst wird die Zeit zu knapp", flüsterte der Wolf lüstern. Harry gluckste leise, warf sich seinen Morgenmantel über und schlich mit Remus zum Bad. Der zog ihn vor der Tür herum und verwickelte ihn in einen Kuss. Harry tastete blind hinter sich nach der Tür. Die schwang lautlos auf, als er den Griff runterdrückte und Remus schob Harry, die Zungen miteinander spielen lassend durch die Tür und versiegelte sie magisch mit einem Wink seines Zauberstabs.
Ein gellender Aufschrei ließ die beiden dann aber in Sekunden auseinander fahren. Ron und Hermine standen splitternackt unter der Dusche und seine Freundin versuchte dass nötigste mit den Händen zu bedecken, während sie knallrot im Gesicht wurde. Harry schluckte einmal ernsthaft und drehte sich dann zu Remus. „Ich denke wir gehen unten duschen." Der Zauberer hatte seine Augen schon mit einer Hand bedeckt. Mit der anderen hielt er den Bademantel zu. „Würdest du...", bat er und nickte in Richtung Tür. „Klar", sagte Harry und hob den Verschlusszauber auf.
Als die Tür dann wieder zu war stöhnte Remus auf. „Oh scheiße wie peinlich!" Harry gluckste. „Sieh es mal so. Jetzt sind wir quitt. Außerdem wer kann denn bitte wissen das sie die gleiche Idee haben und man kann abschließen. Es steckt auch ein Schlüssel, wenn man den Zauber nicht beherrscht", meinte Harry lachend. „Trotzdem. Es war peinlich", meinte er. „Gut. Es war peinlich. Komm. Wir gehen runter. Du rasiertst dich, ich dusche. Immerhin müssen wir uns nicht voreinander schämen. Aber... mach den Morgenmantel zu, sonst könnte ich wohl auf einige Frauen da unten eifersüchtig werden müssen." Remus grinste. „Hatte ich noch nicht erwähnt dass ich kein Interesse an Frauen habe, was das angeht?" Harry sah ihn kurz verwundert an und schüttelte dann den Kopf. „Nein hast du nicht." „Na dann weißt du es jetzt. Weibliche Konkurrenz musst du im Gegensatz zu mir nicht fürchten.", meinte er und drückte ihn gegen die Wand um ihn in einen Kuss zu verwickeln.
„Wenn du Cho meinst in die war ich vielleicht verliebt, aber dich Liebe ich. Ich liebe dich mehr als mein Leben. Da kommt Cho nicht ran. Bei weitem nicht", flüsterte Harry, nachdem Remus sich wieder von ihm gelöst hatte. „Dann bin ich ja beruhigt. Und nun geh Duschen. Aber besser allein. Das was du vorhattest heben wir uns für später auf. In einer Badewanne ist das nämlich auch ganz interessant. Und wenn ich da an die Vertrauenschülerbäder denke…", grinste Remus und Harry verstand sofort. „Gut. Aber wehe du lässt mich all- zu lang warten. Dann komm ich her und hol dich." Remus kicherte kurz und gab ihm noch einen flüchtigen Kuss eher er Harry ins Bad scheuchte.
Die letzten Stunden im sicheren Haus vergingen schnell. Der Minister persönlich hatte zwei Wagen vorbei geschickt um den Jungen der lebt und dessen Freunde sicher zum Bahnhof zu bringen. Begleitet wurden sie von Moody, Tonks, Fletcher, und drei Ministeriumsauroren. Der Zug war schon da als sie den Bahnhof betraten. Harry suchte sich schnell ein Abteil und sprang dann noch mal raus zu Remus. Der zog ihn in eine dunkele Ecke, damit sie keinen unliebsamen Beobachter hatten.
Dort versanken sie ein letztes Mal in einen innigen Kuss. „Das mit dem fleißigen Lernen spar ich mir einfach mal, ich weiß auch so dass du es tust. Zum Streiche spielen hab ich dich offiziell nie angestiftet, und... Harry mach einfach keine Dummheiten. Bring dich nicht unnötig in Gefahr. Wenn ich dich auch noch verliere,... das würde ich nicht ertragen. Bitte. Versprich mir nur eines. Gib auf dich acht und wenn dir irgend etwas Komisches auffällt sag Dumbledore oder Minerva Bescheid." „Ich werde aufpassen, versprochen. Aber du auch auf dich. Ich weiß nämlich auch nicht was ich mache, wenn dir was passiert. Das würde ich nicht ertragen." Harry hatte alle Mühe die Tränen zurück zu halten. Das Zittern seiner Stimme konnte er aber nicht verhindern. „Ich verspreche dir, ich pass auf mich auf. Mir wird nichts passieren. Und nun ab mit dir, sonst fährt der Zug ohne dich", meinte Remus. Die beiden küssten sich noch kurz und dann stieg der Jüngere ein. Es war das zweite Jahr das er sich nicht freute zurück zur Schule zu fahren. Was ihn dort wohl alles erwarten würde? Erst mal ein neuer Lehrer. Hatte er Remus doch glatt vergessen nach ihm zu fragen. Dann drei neue Fächer, die UTZ Kurse und mit Sicherheit auch Ärger mit Voldemort. Also eine Menge Aufregung.
Er hatte sich grade in seinen Sitz fallen lassen als Ginny, Neville und Luna reinkamen. „Hi!" grüßte er sie. „Wie waren die Ferien?" „Meine Oma hat mit mir die zweite Sommerferienhälfte trainiert, nachdem der Tagesprophet über den Überfall auf deiner Feier berichtet hatte. Hast du wirklich dem Minister das Leben gerettet?" fragte Neville bewundernd. „Na ja. Ich hab ihn umgestoßen und ein Fluch ist über uns weggeschossen. Für wen der nun bestimmt war, weiß ich nicht. Da ist sich keiner sicher. Sie wissen noch nicht mal woher die Todesser wussten, dass ich im Fuchsbau bin", erklärte Harry.
Eine Lüge war es nicht. Er sagte nur weniger als er selbst wusste. Aber hier waren zwei Fünftklässler. Und auch wenn er Luna und Ginny vertraute, es ging hier um Ordensangelegenheiten und man konnte ja nicht wissen wer noch alles mithörte. Außerdem wollte er keinen in Gefahr bringen indem er zu viel erzählte. Das er dem Minister das angeblich das Leben gerettet hatte, hatte einer der Reporter gesehen und es stand noch Tage danach in der Zeitung.
„Meine Oma war total stolz auf mich, als sie erfahren hat was ich getan habe. Sie war nicht mal sauer wegen Dads Zauberstab. Ich habe jetzt meinen eigenen bekommen", meinte Neville stolz. „Das freut mich. Machst du eigentlich bei D.A. weiter mit?" fragte Harry der das Thema so weit es ging von den Geschehnissen im Ministerium abbringen wollte. Der Gedanke an Sirius trieb ihm immer noch Tränen in die Augen.
„Klar mach ich mit, wenn du weitermachst. Dann kann ich diesen doofen Duellierkurs wider loswerden", meinte er. „Ginny, Luna? Was ist mit euch?" „Immer Harry." „Ich mach auch gern wieder mit", sagte Luna verträumt hinter dem Kittler. Sie schwiegen eine Weile, dann kamen Ron und Hermine rein. „Na? Was gibt es Neues?" fragte Harry. „Nichts. Zumindest wurde uns nichts gesagt", antwortete Hermine und Harry nickte. Er hatte mit den beiden noch nicht über die Sache im Bad gesprochen, aber wollte es nicht unbedingt vor anderen tun.
So spielten sie eine Weile Snape explodiert und nachdem die Frau mit dem Imbisswagen da war tauschten sie Schokofrosch - Sammelkarten. Hermine und Ron drehten immer wieder ihre Runden durch den Zug und nach und nach tauchten nahezu alle D.A. Mitglieder auf, die wissen wollten, ob es stimmte das der Club weiterging.
Am späten Nachmittag kamen dann auch Malfoy und seine Bodyguards zu ihnen, grade als Harry gehofft hatte es würde ihm erspart bleiben. „Na Potter? Immer noch so mutig, nun wo der Werwolf nicht mehr bei dir ist?" „Halt den Mund Malfoy und verschwinde einfach", meinte Harry gelassen. „Hast du etwa Angst?" fragte der Blonde lachend. Harry sah zu ihm und schmunzelte. „Angst? Ich? Vor dir? Träum weiter, Malfoy." „Wie geht es eigentlich dem verlausten Köter? Oh... stimmt ja. Tante Bella hat ihn ja umgebracht." Schlagartig war Harry auf den Beinen und richtete seinen Zauberstab auf Malfoy. „Hau ab Malfoy, oder ich vergesse mich", fauchte er. „Ach hab ich da etwa einen Nerv getroffen. Das tut mir aber leid. Hat Pottybaby so an dem dreckigen Wauwau gehangen?" feixte Malfoy mit Babystimme. Harry wollte grade etwas sagen als Neville aufstand. „Du hast Harry gehört. Raus!" Malfoy lachte auf. „Longbottem. Was willst du denn? Den Helden spielen? Überlass das besser Potter, der tut das ja ständig und pass auf, dass Du nicht so wie deine Eltern endest." „Du hast Harry gehört verschwinde", blaffte der Junge den Blonden Slytherin an. Harry war erstaunt mit welchem Mut in der Stimme der sonst ängstliche Junge sprach. Seine Stimme bebte regelrecht und Harry konnte es ihm nicht verdenken.
„Von einem Waschlappen wir dir lass ich mir gar nichts sagen", zischte der Slytherin. Harry sah nur in Sekundenbruchteilen wie Neville Draco aus der Tür schubsen wollte und Goyle zuschlug. Mit einem gezielten Defensivzauber setzte er alle drei gleichzeitig außer Gefecht und half dann Neville aufstehen. Sein Klassenkamerad hatte Nasenbluten. Harry zog schnell ein Taschentuch hervor und reichte es ihm. Dann kamen Ron und Hermine rein. „Was ist denn denen passiert?" fragte Ron verwundert. „Vularis Adena! Goyle hat Neville eine verpasst, weil der Malfoy aus dem Abteil befördern wollte. Der hat angefangen über Sirius und Nevilles Eltern herzuziehen und ich stand kurz davor ihn zu schocken", meinte Harry trocken. Hermine hob den Fluch auf. „Los haut ab", fauchte sie und versiegelte die Abteiltür.
„Das wirrst du mir noch büßen Potter!" tobte Malfoy vor der Tür. „Ist mir doch egal. Ich möchte nicht wissen was McGonagall mit deinem prügelnden Anhang macht, wenn sie erfährt das Goyle Neville die Nase gebrochen hat", pflaumte er zurück. Ein wütender Tritt gegen die Tür war die Antwort ehe man Fußgetrappel hörte und die Störenfriede weg waren.
Hermine besah sich die Verletzung genauer und berührte vorsichtig die Nase. „Tut das weh?" „Nein", antwortete Neville. „Ich denke nicht, dass sie gerochen ist", meinte sie. „Sag das aber nicht Malfoy. Der geht sonst petzen", mahnte Ron. „Keine Sorge. Mach ich schon nicht", gab das Mädchen trotzig zurück. Dann zogen sie sich um und am Bahnhof beeilte sich Harry eine Kutsche zusammen mit Neville, Ginny und Luna zu bekommen. Hermine und Ron nahmen wie seit vergangenem Jahr die Kutschen der Vertrauensschüler.
Als Harry mit seinen Begleitern in die Große Halle kam sahen sich augenblicklich alle nach ihnen um. „Die Zeitungsartikel", meinte Luna verträumt. Harry sagte nichts dazu. Wie er diese Aufmerksamkeit doch hasste. Seufzend ließ er sich am Gryffindortisch neben Ron nieder, der grade mit Dean in eine Diskussion über Quidditch vertieft war und ließ seinen Blick zum Lehrertisch wandern. Die ersten Augen auf die er traf waren pechschwarz und gehörten seinem Lieblingslehrer, Professor Severus Snape. Der sah ihn mit seinem typischen kalten Lächeln an, was Harry mit einem Schulterzucken quittierte. Schließlich konnte er nichts für die Angriffe. Als wenn er es provozieren würde, das Voldemort ihn Angriff und dabei Menschen tötete.
Neben Snape saß traditionell der Lehrer für Verteidigung. Der Mann wirkte noch recht jung. Ein Blauer Umhang, schwarzes lockiges Haar das vermutlich schulterlang war. Er hatte es locker zusammengebunden und unterhielt sich grade mit dem Schulleiter über McGonagalls freien Platz hinweg.
Da der Schulleiter am schmunzeln war, vermutete Harry, der neue Lehrer erzählte ihm grade einen Witz oder etwas Ähnliches. Dumbledore schien aber Harrys Blick zu spüren und sah sich zu ihm um und begrüßte ihn mit einem nickenden Lächeln. Harry grüßte höflich zurück. Er beobachtete noch kurz wie Dumbledore etwas zu den neuen Lehrer sagte, der daraufhin Harry ebenfalls zunickte.
In diesem Moment schwangen die Flügeltüren auf und die neuen Schüler kamen herein, geführt von McGonagall. Zu Harrys Verwunderung waren es diesmal scheinbar nicht nur Erstklässler. Direkt hinter seiner Hauslehrerin liefen drei ältere Schüler. Harry schätze sie etwas in seinem Alter. Mr. Filch brachte den Hocker mit dem Sprechenden Hut herein. Alles verstummte augenblicklich um sich das Lied anzuhören, das dieses Mal noch mehr den Zusammenhalt der Häuser anmahnte.
Als er sich dann vor den vier Tischen verneigte, die höflich applaudierten flüsterte Ron: „Der kann soviel singen wie er will, das wird nichts." Harry nickte nur, da sich nun Dumbledore erhob und sagte: „Lasst die Auswahl beginnen."
McGonagall entrollte die Liste und begann vorzulesen.
„Anderson, Linnéa!" war die erste. Sie war gleich eine der älteren Schülerinnen. Dunkle lange Haare und ihr Gesicht erinnerte Harry irgendwie an jemanden, aber er konnte sich beim Besten Willen nicht sagen, wer das sein sollte. Lächelnd trat sie vor und ließ sich den Hut auf setzen.
Kaum hatte er ihren Kopf berührt rief der Hut: „Ravenclaw!" Der Tisch der Blauen brach in Applaus aus.
„Bond, Kimberley!" Es war eine der neuen Erstklässler. Sie wirkte äußerst schüchtern auf dem Weg nach vorn. „Hufflepuff", hauchte Ron. „Gryffindor!" rief der Hut, was Rons Kinnlade runter fallen ließ. So ging es weiter. Hufflepuff Slytherin, Ravenclaw, Ravenclaw, Hufflepuff Gryffindor, Slytherin, Hufflepuff.
Ron hatte es sich zum Spaß gemacht, zu erraten, wo der Hut die Schüler hin steckte. Bisher hatte er aber nur einmal richtig gelegen. Harry hatte gedanklich und still für sich einfach mitgemacht und bis auf einmal immer einen Volltreffer gelandet. „McAllister, Saphira!" Sie war das zweite Mädchen der der älteren. Dunkelblondes langes Haar, und ihr Gesicht verriet genau so viele Emotionen wie ein Sack Kartoffeln. „Slytherin. Da wette ich", meinte Ron leise. „Nein, Ravenclaw", flüsterte Dean. „Nein. Sie kommt zu uns", sagte Harry ohne darüber nachzudenken dass er dies Laut aussprach. Und wieder landete Harry einen Volltreffer. „Gryffindor!" Ron und Dean sahen Harry verwundert an während sie applaudierten. Dann ging es weitert mit Erstklässlern. Der letzte war der ältere Junge.
„Smith, John-Peter!" Der Junge ging selbstbewusst auf den Stuhl zu. „Ravenclaw!" versuchte es Ron. „Nein. Der kommt auch zu uns", meinte Dean. „Nein. Slytherin", flüsterte Harry, so dass es nur Ron und Dean hören konnten. „Slytherin!" rief der Hut. „Willst du Trelawney Konkurrenz machen?" fragte Ron bewundernd. Harry schüttelte den Kopf. Er wusste nicht warum er immer richtig gelegen hatte, es war ein Gefühl, das er nicht erklären konnte. Ihm selbst war es ja unheimlich.
„So. Da wir nun alle einen Platz gefunden haben, möchte Euch der alte Kauz noch etwas voll labern ehe wir mit dem Festessen beginnen. Zunächst bitte ich euch aber erst einmal euch alle zu erheben. Es hat diesen Sommer zwei Angriffe gegeben und bei denen viele Menschen, Freunde und Familienangehörige, ums Leben gekommen sind, denen wir eine Gedenkminute widmen sollten."
Bis auf einige Slytherins erhoben sich alle. Harry überflog sie unauffällig. Malfoy, Crabbe, Goyle, Pansy, Millicent. Den Rest kannte er nicht mit Namen, sie waren alle entweder über ihm oder unter ihm. Und für die hatte er sich nie interessiert. Aber sicher waren es alles Todesserkinder.
„Danke", sagte Dumbledore und fuhr, nachdem sich alle gesetz hatten, fort: „Ich habe es euch allen schon Ende des vorletzten Schuljahres gesagt und in diesem Sommer hat auch das Ministerium endlich ein einsehen gehabt. Lord Voldemort ist zurück." Ein Raunen und Aufstöhnen ging durch die Menge. „Ich will euch nicht verheimlichen das er gefährlicher ist als je zuvor. Wir haben im Sommer gesehen wozu er in der Lage ist, wenn man ihm zu lange freie Hand lässt. Aber Angst braucht ihr nicht zu haben. Wenn wir alle aufeinander acht geben und aufpassen, wird uns nichts passieren. Deshalb meine Bitte an alle, wenn ihr etwas Verdächtiges bemerkt, oder euch etwas seltsam vorkommt, wendet euch an einen der Vertrauensschüler, Schulsprecher oder Lehrer. Sollte keiner in der Nähe sein, an einen älteren Schüler. Aber bitte, geht auf keinen Fall selbst der Sache nach." Harry hatte das Gefühl das Dumbledore ihn besonders dabei ansah. Eine Reaktion zeigte er aber nicht.
„Ich möchte euch bitten, vor allem die Älteren unter euch, schleicht euch nicht aus der Schule ins Dorf. Wir haben für die Besuchstage gesonderte Vorsichtsmaßnahmen getroffen um eure Sicherheit zu garantieren. Haltet euch an diese Tage. Ich möchte keinem von euch die Besuchsgenehmigung entziehen müssen, oder Strafarbeiten aufgeben. Wir wollten nicht das irgendwem etwas passiert.
Nun aber zu erfreulicheren Nachrichten. Zunächst einmal möchte ich euch allen mitteilen das alle Erlasse von Mrs. Umbridge aus dem vergangenen Jahr aufgehoben sind."
Ein Jubelschrei lief durch die Halle und alles brach in tosenden Applaus aus. Es dauerte fast fünf Minuten bis sich alle wieder beruhigt hatten. Harry sah kurz hoch zum Lehrertisch und musst feststellen das alle dort sich nur mühsam ein Lächeln verkneifen konnten.
„Dann sei den neuen Schülern gesagt und die Alten sollten sich daran erinnern, der Wald auf dem Gelände ist verboten. Keiner von euch hat dort etwas zu suchen. Außerdem ist das Zaubern auf den Korridoren außerhalb des Unterrichts nicht gestattet und Feuerwerkskörper sollten nur draußen gezündet werden.
Des weiteren haben wir heute auch drei neue ältere Schüler dazubekommen. Saphira McAllister, Linnéa Anderson und John-Peter Smith. Sie werden alle in den sechsten Jahrgang kommen. Ihre Eltern haben sie bisher privat unterrichtet. Ich gehe fest davon aus, dass ihr sie herzlich aufnehmen und ihnen alles zeigen werdet. Und dann habe ich die Ehre einen neuen Kollegen in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Professor Maximilian Scott. Er wird euch in Verteidigung unterrichten, da Mrs. Umbridge aus gesundheitlichen Gründen nicht zu uns zurückkehren wird." Alle klatschten begeistert und es war nicht zu übersehen das viele Lehrer erleichtert aufatmeten und Dumbledore selbst hatte auch ein kleines Lächeln im Gesicht. Nur die Slytherin und ihr Hauslehrer bildeten eine Ausnahme.
„So nun aber genug geredet ich wünsche uns allen einen Guten Appetit!" Damit erschien das Festmahl auf dem Tisch. „Na endlich", stöhnte Ron und langte kräftig zu. Harry grinste kopfschüttelnd und traf den Blick von ihrer neuen Mitschülerin, die Ron etwas verwundert ansah. „Wenn es ums Essen geht, ist Ron immer dabei. Ich heiß Harry", stellte er sich vor und reichte ihr die Hand. „Hi, Harry. Saphira", meinte sie und reichte ihm auch die Hand. Ihr Händedruck war kräftig, musste er feststellen. Reihum stellte sich die gesamte Sechste nun bei der Neuen vor. „Erzähl mal was über dich", bat Dean der direkt neben ihr saß und augenblicklich verstummten alle am Tisch die in Hörweite saßen. Die Fremde sah sich kurz um. So viel Aufmerksamkeit schien sich nicht gewöhnt zu sein. „Was wollt ihr denn wissen?" fragte sie. „Wo kommst du her? Was machen deine Eltern?" meinte Seamus. „Ich komme aus Irrland. Meine Mutter ist kurz nach meiner Geburt verstorben und mein Vater ist Auror. Ihr wisst wie es da draußen aussieht und er wollte helfen, also hat man mich hierher geschickt", erzählte sie etwas angespannt. „Scheint dir ja nicht zu gefallen?" meinte Ron. „Ich war bisher nie auf einer Schule. Meine Eltern haben mich privat unterrichtet. Wir haben ziemlich abseits vom Dorf gewohnt. Ich bin Einsamkeit gewöhnt. Menschenansammlungen liegen mir nicht so sonderlich." „Oh", meinte Hermine und sah sie verwundert an. „Es gibt nichts woran man sich nicht gewöhnen kann. Ich werde es schon überleben", sagte sie dann schulterzuckend. „War deine Mutter auch eine Hexe?" fragte Neville vorsichtig. „Ja, war sie. Aber wenn es dir um Blutreinheit geht, muss ich dich enttäuschen. Mein Vater ist ein Halbblut und damit bin ich es auch." „Es war nur Neugier", meinte Harry, der Nevilles verlegenen Gesichtsausdruck sah. „Blutreinheit ist uns allen egal. Ich bin auch ein Halbblut." Saphira nickte ihm lächelnd zu. „Eben. Ich bin eine Muggelgeborene und Seamus ist auch ein Halbblut. Wir legen keinen Wert auf solchen Quatsch", meinte Hermine und wollte noch weiter reden aber Harry fiel ihr ins Wort. „Hermine Bitte. Keine Vorträge. Iss lieber, sonst wird es kalt." Saphira sah ihn kurz verwundert an, griff dann aber auch zu ihrem Besteck. Hermines Gesichtsausdruck sprach Bände. Ihr schien es ganz und gar nicht zu passen wie Harry ihr über den Mund gefahren war.
Dann begann eine Diskussion über die Angriffe des Sommers oder die Ferienerlebnisse. Beides waren Themen, die für Harry Hand in Hand gingen, viel zu dicht beieinander lagen und über die er nicht reden wollte. So hielt er sich sehr zurück und ließ seinen Blick durch die Halle schweifen. Er hatte den Vorteil von seinem Platz aus alle anderen Haustische sehen zu können.
Da Saphira ihm ja fast gegenüber saß war es nicht schwer zu bemerken, dass sie immer wieder jemanden ansah und übers ganze Gesicht grinste. Irgendwie wunderte Harry das schon. Er folgte ihren Blicken. Sie galten den anderen beiden Neuen. John – Peter und Linnéa.
Das wars dann. Und? Wie wars?
KÖnntihr mir alle gerne Mitteilen über dieses kleine Rosa (oder ist es lila) Knöpchen da unten links.
Bis bald
Eure Imobilus
