Disclaimer:

Im Grunde gehört alles JK Rowling, abgesehen von ein paar Charakteren die meiner Phantasie entsprungen sind. Ich verdiene hieran keinen Cent.

Positive Kritik ist ebenso erwünscht wie negative. Ersteres macht den Autor aber glücklicher. Seit aber bitte nicht ganz so streng, ich mach das noch nicht lange.

Was gibt es sonst noch?

Stimmt! Paring, Summary, Warnungen.

Also. Paring Harry/Remus,

die Folge: Slash-Warnung! Und wo wir grade dabei sind,

Ich hole einen meiner Lieblingscharaktere zurück. Finde es gar nicht fein, das Jo ihn hat sterben lassen.

Und als letztes die Summary! (Kann ich so was überhaupt?)

Ein Versuch ist es wehrt!

Harrys Ferien und auch das neue Schuljahr werden kein Zuckerschlecken. Angriffe, Tote, Überraschungen und Gefühle warten auf ihn.

Reviews:

Dax: Danke. Hoffe es gefällt dir auch weiterhin

Kalya 2510: Klar finden die beiden einen Weg. Das mit den Streichen müssen wir mal sehen. Vielleicht ergibtsich ja die eine oder andere Gelegenheit.

Azura-Fei-Long: Zu deiner Vermutung keinen Komentar, wie eigentlich immer. Aber es macht spaß zu lesen wie ihr Versucht dahinter zu kommen. Nur weiter so.

Das mit dem Raum der Wünsche, kann sein das ich es aus einer anderen Fanfiction habe, das der Raumimmer da erscheint wo man ihn grade braucht, ich meine aber Dobby hätte Harry das so in etwa beschrieben. Konnte die Stelle aber auch nicht genau finden.

Ich sag jetzt mal bei mir ist das halt so, ob es nun stimmt oder nicht. Ich weiß es einfach nciht mehr (Muss band 5 wohl noch mal lesen ehe Band 6 erscheint.)

Und nun bleibt mir nichts anderes Übrig als all meinen Lesern viel spaß zu wünschen.

Ach ja noch eine AN:

Ab diesem Kapitel wird das Telegate benutzt. Ich hab dafür die „Text" durch text> ersetzt. Dann ist da leichter auseinander zu halten.

Zur Erinnerung, das Ganze läuft auf gedanklicher Ebene ab, also bekommt keiner mit, was man auf diesem Weg miteinander bespricht.

AN2: Hab grade ein paar dinge Geändert auf den netten Hinweis von Azura-Fei-Long. Und auch im vorangegangen Chapter wird eine Kleinigkeit gändert. Der Raum der Wünsche auch bei mir nur vom siebten stock aus zu erreichen sein.

Änderungen hier sind nur in den Absatzschaltungen und ich habe Cho und Marietta wieder in ihre Klasen gesteckt. Wie ich darauf gekommen bin das sie in Harrys Jahrgang sind weiß ich echt nicht. Bin wohl total nebend er Spur gewesen.

Rettung (aus) der Zukunft

Kapitel 7

Als Dumbledore das Essen beendete ergriff Hermine gleich die Führung und brachte die Gryffindors zum Gemeinschaftsraum. Dort erklärte sie vor allem den Neuen wie es hier lief, während die anderen alle schon zu Bett gingen. Harry hatte sich in einen Sessel fallen lassen und wartete bis die meisten weg waren. Das Telegate hatte er sich schon aus seinem Koffer geholt. Er wollte unbedingt heute noch versuchen, ob es auch klappte. Sonst würde er eh keinen Schlaf finden. Remus fehlte ihm schon unendlich. Es war einfacher als er gedacht hatte. Kaum hatte er sich auf Remus konzentriert hörte er schon dessen Stimme.

Hi Engelchen.>

Es war irgendwie merkwürdig sich so zu unterhalten ohne den andern sehen zu können, aber das schob Harry bei Seite. Er freute sich zu sehr, dass es klappte. Er schloss einfach die Augen und stellte sich vor wie Remus bei ihm war.

Hi Süßer. Wie sieht's aus?>

Ich hab ein bisschen Sehnsucht. Das Bett ist so groß und leer ohne dich>. antwortete der Werwolf seufzend.

Wird mir sicher gleich auch so gehen. Gibt es schon was Neues?>

Hab einen kleinen Auftrag bekommen, aber nichts Gefährliches. Ich soll nur einen alten Freund besuchen gehen. Wie war das Essen? Hat es geschmeckt?>

Ja, das schon. Aber es war so langweilig ohne dich.>

Harry hörte Remus lachen. Ja mit Dir schmeckt mir das Essen auch besser, aber sag mal, ich hab was von ein paar Sicherheitsmaßnahmen gehört.

Wenn man uns erwischt, wie wir uns raus schleichen ins Dorf, entzieht man uns die Besuchserlaubnis, oder es gibt Strafarbeiten. Und wir sollen uns nicht in Abenteuer stürzen>, seufzte Harry.

Alles nicht nach deinem Geschmack, was?> schmunzelte Remus.

Das mit den Abenteuern hab ich dir ja versprochen. Der Rest ist mir egal. Wenn dann schleich ich mich schließlich nicht ins Dorf wegen ein bisschen Schokolade, ich schleich mich zu meinem Engel. Und da lass ich mich nicht von abhalten. Weder von einem Lehrer, noch von Voldemort persönlich.>

Das dich Voldemort auf dem Schlossgelände angreift bezweifele ich stark. Und das mit dem Schleichen überlegen wir uns. Ich klär erst mal die Lage morgen an der Hütte und werde mal sehen wie man das am sinnvollsten und vor allem sichersten für dich anstellen kann. Ich melde mich morgen Abend dann bei dir, wenn ich bei dem Freund bin.>

Lass mich aber nicht zu lang warten, sonst nehme ich den nächsten Zug zurück zu dir>, bat der Jüngere schmunzelnd.

Uns fällt schon was ein. Wir werden uns auf jeden Fall vor Weihnachten sehen. Das schwöre ich dir. Ich würde es ja selbst bis dahin nicht aushalten.>

Harry seufzte nur.

Geh Schlafen Maus. Du hast einen Harten Tag vor dir.>

Wenn ich überhaupt schlafen kann, ohne dich >, flüsterte Harry nachdenklich und verführerisch.

Mir wird es auch schwer fallen.>

Dann wollen wir uns mal quälen gehen.>

Mhm. Gute Nacht, Engelchen. flüsterte Remus.>

Gute Nacht mein kleiner Wolf und Küsschen.>

Küsschen angekommen und ganz dicker Kuss zurück.> sagte Remus noch ehe er die Verbindung beendete.

Harry stieg langsam hoch in seinen Schlafsaal und ließ sich ins Bett fallen. Remus hatte Recht. Es fehlte etwas sehr, sehr Entscheidendes. Die wärmende Nähe des anderen, die zärtliche Umarmung und ein paar neckende Küsse. Tief seufzend kuschelte er sich in die Bettdecke ein und versuchte sich vorzustellen wie der Werwolf neben ihm lag und mit ihm kuschelte. Trotzdem dauerte es eine Weile bis er eingeschlafen war.

Ron weckte ihn unsanft am nächsten Morgen. „Harry verdammt, steh endlich auf! Sonst verpennst du noch!" Verschlafen sah Harry sich um. Für einen Moment wollte er schon fragen wo Remus war, aber dann kam ihm die Erleuchtung und er ließ sich zurück ins Kissen fallen. „Los. Komm hoch." „Ja doch", brummte Harry und ging schnell duschen. Das weckte seine Lebensgeister zwar nur ein bisschen, aber es hatte ja keinen Zweck. Angezogen und mit dem Telegate in der Tasche folgte er Ron die Treppe in den Gemeinschaftsraum hinunter, wo Hermine auf sie gewartet hatte.

Wortlos folgte der den Beiden, die sich unauffällig an den Händen hielten, die Treppen runter in die Halle, wo er sich erst mal einen Kaffee einschenkte. Er wollte grade in sein Marmeladentoast beißen, als er plötzlich etwas Warmes an seinem Bein spürte. Unauffällig schob er seine Hand in die Hosentasche und berührte die Kugel. Sofort hörte er Remus Ruf.

Morgen! grüßte Harry.>

Morgen Liebling. Hast du gut geschlafen?>

Ging so. Das Bett war wirklich viel zu groß, für mich allein.>

Versteh dich. Ich konnte auch eine Weile nicht einschlafen.>

Ich hab von dir geträumt , flüsterte Harry verführerisch.>

Hmm. Ich hoffe etwas Schönes.>

Warte ab bis wir uns sehen, dann zeig ich es dir.>

Harry, du bist grade auf dem besten Wege dafür zu sorgen, dass ich alles Stehen und Liegen lasse und auf der Stelle zu dir komme.>

Ich bin bereit alles ausfallen zu lassen. Wann bist du hier?>

Remus lachte auf. Wenn ich diesen Auftrag nicht hätte in zehn Minuten. Aber es geht nicht und du musst in den Unterricht. Was hast du heute?>

Keine Ahnung. Hab den Plan noch nicht. Aber sag mal weißt du was über unseren neuen Lehrer, Scott?>

Nein. Kenn ihn nicht. Aber laut Albus soll er ein sehr fähiger Mann sein.>

Hoffentlich, sonst hab ich mit D.A. wieder eine Menge zu tun.>

Sag mir Bescheid wenn ihr die erste Stunde hattet. Interessiert mich.>
Gut. Eh... ich glaub wir machen Schluss. Ron und Hermine gucken mich ziemlich komisch an.
Gut. Bis später, mein Engel.>

Bis später mein kleiner Wolf.> Remus schnurrte ihm noch mal zu, ehe die Verbindung beendet wurde.

„Stimmt was nicht?" fragte Harry seine Freunde dann. „Nein. Nur das wir uns mit dir unterhalten und du uns nicht im mindestens zuhörst", meine Hermine sarkastisch. „Oh. Sorry. Ich... Moony und ich haben uns grade unterhalten." Ron machte groß Augen. „Ihr könnt wohl gar nicht ohne einander, was?" „Hmm. Stell dir vor du siehst Hermine mit Glück nur einmal im Monat. Wie würde es dir da gehen?" Ron wurde rot bis unter die Haarwurzeln. „Wie… wieso denn Hermine?" stotterte er. „Leute, bitte. So wie ihr uns, haben wir auch euch ertappt", grinste Harry und Hermine wurde nun auch rot im Gesicht und senkte den Blick. „Remus war es peinlich. Sehr peinlich. Und mir auch", versicherte der Schwarzhaarige und seine Freundin nickte stumm. Dann kam McGonagall und verteilte die Stundenpläne.

„Guckt mal. Wir haben jetzt gleich Verteidigung", meinte Ron begeistert. „Hoffentlich ist er nicht sone Pfeife wie Umbridge." „Abwarten. Gut aussehen tut er ja", meinte Parvati die grade mit Saphira und Lavender an den Tisch kam. „Das tat Lockhart auch", murmelte Ron. „Remus sagt er wäre ein fähiger Mann. Also abwarten. Und zur Not gibt es immer noch D.A. Das hat letztes Jahr ja auch geklappt", meinte Harry. „Ich denke nicht, dass Professor Dumbledore noch mal so eine Pfeife wie Lockhart einstellt. Nicht in diesen schweren Zeiten", meinte Hermine nachdenklich. „Und das aus deinem Mund", murmelte Ron, aber grade so laut das es nur Harry hörte. „Los kommt wir sollten gehen", meinte der und stand auf.

Eine halbe Stunde später, mit ihren Schulsachen bestückt, stand er mit Ron, Hermine, Neville und Seamus vor dem Klassenzimmer. Malfoy und seine Bodyguards waren auch anwesend, ebenso Hannah, Ernie, Justin, und Anthony. Auch die drei Neuen standen an eine Wand gelehnt beisammen. Saphira hatte sich sofort zu ihnen gesellt, als sie sie entdeckt hatte. Es schien die drei gar nicht zu stören, dass alle sie immer wieder kopfschüttelnd ansahen. Sie unterhielten sich flüsternd weiter, als bemerkten sie es nicht mal.

Dann ging die Tür zum Klassenzimmer auf und alle suchten sich ihre Plätze. Harry und seine Freunde nahmen einen in der Mitte, er traute der Sache nicht so ganz. Scott war noch nicht da, also unterhielten sie sich noch, bis die Tür erneut aufging und der Lehrer mit wehendem Umhang den Klassenraum betrat. Harry fühlte sich unweigerlich an den ersten Auftritt von Snape erinnert. „Nein. Bitte nicht noch einer von der Sorte", flehte er leise „Guten Morgen!"

„Guten Morgen Professor Scott!" antworteten alle im Chor. „Bei Merlin. Was ist denn hier los? Wir sind hier doch nicht in der Armee", meinte der Lehrer entsetzt lachend und Harry atmete auf. Ein Scherz war schon nicht mal so schlecht für den Anfang. Dann konnte es ja nicht so schlimm werden.

„Da hat meine Vorgängerin wohl eine harte Hand angelegt. Aber bei mir müsst ihr es nicht. Ich habe es lieber ihr begrüßt mich so wie ihr grade drauf seid. Dann weiß ich, woran ich bei euch bin", meinte der schmunzelnd und setzte sich auf das Lehrerpult. „Also. Damit ich euch und auch ihr euch alle besser kennen lernt, möchte ich, dass ihr mir ein wenig über euch erzählt, wenn ich euch aufrufe. Fangen wir mal mit mir an", erklärte der Lehrer und Harry stöhnte auf. Was sollte er denn bitte über sich erzählen?

„Also. Mein Name ist Maximilian Scott. Für euch alle Max oder Maximilian wenn ihr wollt. Ich habe auch Freunde die Rufen mich Maxi. Das tun aber nur die ganz Verwegenen." Alle mussten schmunzeln. „Ich bin 42 Jahre und war auch hier auf Hogwarts. Ich war nicht unbedingt dass, was man einen Musterschüler nennt. Ich gebe offen und ehrlich zu, Regeln waren für mich immer da, um gebrochen zu werden. Allerdings stehe ich jetzt auf der andren Seite, also..., lasst euch nicht unbedingt erwischen. Ich interessiere mich für Quidditch und Fußball. Letzteres ist eine Muggelsportart die dem Quidditch doch ähnlich ist. Die, die sie nicht kennen, können sie sich ja mal von den Fachkundigen unter euch erklären lassen. Nun im eigentlichen Leben bin ich Auror, aber da es derzeit einen Lehrermangel für diese Stelle gibt, hat mich euer Schulleiter gefragt, ob ich nicht bereit wäre mein Wissen und Können an den potentiellen Nachwuchs weiterzugeben. Mein Chef war damit einverstanden und nun bin ich hier. Sonst gibt es eigentlich nicht viel über mich zu berichten. Oder gibt es noch fragen?" „Sind sie verheiratet?" Die Klasse fing an zu kichern, und die Ravenclaw die das gefragt hatte, lief etwas rot an. Scott schmunzelte. „Ja. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Er wird dieses Jahr sechs." Harry konnte ein leises enttäuschtes „Oh", hinter sich hören. Scott kramte dann eine Liste hervor und begann die Namen vorzulesen. „Ah ja. Hannah Abbot, wer ist das?" Sie saß mit Justin und Ernie in der letzten Reihe. Harry hörte ihr aber nicht wirklich zu. Er grübelte darüber nach was er denn erzählen sollte. Linnéa war die nächste. Bei ihr wurde Harry dann aber doch aufmerksam.

„Mein Name ist Linnéa Anderson. Ich bin 16 Jahre alt und in Irland aufgewachsen. Meine Lieblingsfächer sind Verwandlung und Verteidigung. Auf einer Schule war ich bisher aber nicht. Meine Eltern haben mich zu Hause unterrichtet. Da sie das aber aus privaten Gründen nicht mehr können, musste ich zur Schule." Ihre Miene war dabei irgendwie traurig, musste Harry feststellen und Scott nickte ihr zu. „Danke." Dann ging es weiter mitCrabbe, Justin, Seamus, Anthony und Goyle. Dann kam Hermine. „Mein Name Hermine Granger. Ich werde in zwei Tagen 17 Jahre alt und meine Eltern sind beide Zahnärzte. Meine Lieblingsfächer sind Verteidigung, Verwandlung, Zauberkunst, Alte Runen und Arithmantik." „Beeinduckend. Wirklich beeindruckend. Dann machen wir weiter mit… Neville… Longbottem." Nach Neville, war Ernie dran und dann Saphira. Die erzählte aber nur dass, was sie auch schon beim Essen erwähnt hatte. Ihre Lieblingsfächer waren Tränke und Verteidigung. Dann kam Malfoy an die Reihe, nach ihm Nott und dann: „Harry Potter." „Wenn sie meinen", murmelte er. „Mein Name ist Harry Potter. Ich bin 16 Jahre alt. Mein Lieblingsfach ist Verteidigung und ich spiele gerne Quidditch. Meine Lebensgesichte dürfte allen bekannt sein. Deshalb werde ich mir das jetzt sparen", sagte er und mühte sich ab nicht gelangweilt zu klingen. Scott musste schmunzeln. „Den Humor hast du eindeutig von deinem Vater." Harry sah auf. „Sie kannten ihn?" fragte er. „Leider nur flüchtig. Wir haben hin und wieder zusammengearbeitet." „Könntet ihr das Plauderstündchen auf später verschieben. Es gibt hier Leute die etwas lernen wollen", sagte Malfoy laut. Harry warf ihm einen vernichtenden Blick zu, sagte aber nichts. „Draco. Du hast es vielleicht nicht bemerkt, aber wir sind am Lernen. Erst mal lernen wir, unsere Klassenkameraden näher kennen und dann lernen wir noch geduldig zuzuhören. Wer ist den nun der nächste. Ja. John Peter Smith!" „Ja Hier. Mein Name ist John Peter Smith ich bin 16 Jahre alt und komme auch aus Irland. Lin, Saphi und ich sind gemeinsam aufgewachsen und unterrichtet worden. Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt. Er ist vor meiner Geburt verstorben und auch meine Mutter kann uns nicht mehr weiter unterrichten. Private Gründe. Meine Lieblingsfächer sind Zauberkunst und Verteidigung." „Und sein Spitzname ist Jonny", fügte Saphira grinsend hinzu. „Danke, John. Und wer ist nun dran… ah noch ein bekannter Name. Ronald Weasley. Dein Vater arbeitet im Ministerium, oder?" „Ja. Also mein Name ist Ron Weasley. Ich bin 16 Jahre alt, interessiere mich für Quidditch und bin hier weil mein Lieblingsfach die Verteidigung ist und ich den Todessern gern in den Hintern treten möchte." Harry neben ihm konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. „Gut. Du nimmst Du dir die Todesservor, und ich nehme den Meister", lachte er. Ron grinste ihn frech an und reichte ihm die Hand. „Abgemacht."

„Nun… Ich hoffe ihr zwei übernehmt euch da nicht zu sehr. Vor allem was den Unnennbaren angeht. Damit sollte man keine Scherzemachen. Überlasst das den erfahrenen Zauberern. Aber eure Motivation freut mich. Und da die Überleitung grade so schön passt kommen wir mal zu unserm Unterricht. Wir werden uns hauptsächlich mit Flüchen beschäftigen. Allerdings werde ich euch auch beibringen euch gegen die Dementoren zu verteidigen. Das ist zwar höhere Magie und der Zauber ist nicht leicht, aber da diese Kreaturen sich dem Dunklen Lord angeschlossen haben, halte ich es für sinnvoll, wenn wir uns auch damit beschäftigen. Außerdem wollten wir uns auch den Vampiren und den Werwölfen zuwenden und sie studieren. Hat jemand noch fragen? Hannah?" „Werden… werden wir etwa einem Werwolf begegnen?" Sie klang dabei sehr ängstlich. „Nein. Es wäre sicher interessant, aber ich fürchte der Schulleiter und eure Eltern hätten etwas dagegen, wenn ich einen Werwolf hierher einlade." „Schade. Ich dachte wir können mal an einem üben, ihn zu erlegen", feixte Malfoy und funkelte Harry böse an. Der begnügte sich mit einem wütenden Blick. Vor dem Lehrer würde er keinen Streit anfangen.

„Draco. Es ist schon schwer einen Werwolf zu schocken und du solltest niemals vergessen, dass hinter diesem monströsen Aussehen ein Mensch steckt, der mit größter Wahrscheinlichkeit nichts dafür kann, was aus ihm geworden ist." „Aber Werwölfe sind nun mal Böse", warf Nott ein. „Das ist doch gar nicht wahr. Erst mal ist ein Werwolf nur gefährlich wenn er den Banntrank nicht nimmt, und der Zauberer oder Muggel muss auch nicht böse sein", erklärte Hermine. „Da magst du recht haben Hermine. Aber leider ist es nachgewiesen, dass sich die Werwölfe dem Unnennbaren angeschlossen haben." Harry schüttelte nur den Kopf und warf Ron einen Blick zu, der kurz mit den Augen rollte. „Harry! Du bist anderer Meinung?" fragte Scott interessiert. „Bin ich. Ich kenne nämlich einen Werwolf der lieber sterben würde, als sich Voldemort anzuschließen", erklärte er. „Ja, ja. Der Heilige Lupin. Freund von dem Mörder Sirius Black und deinem Vater. Wir wissen es", lachte Malfoy. „Sirius war kein Mörder und das weißt du genau so gut wie ich. Und ich versichere dir, ich werde seine Unschuld beweisen", fauchte Harry den Blonden an. „Bitte. Man kann so was vernünftig regeln. Allerdings muss ich Draco Recht geben. Sirius Black ist ein Mörder. Das ist nun mal Tatsache." „Professor. Sirius Black ist reingelegt worden. Er hat weder Peter Pettigrew umgebracht noch diese zwölf Muggel. Er war zu Unrecht in Askaban", kam Hermine Harry zuvor, der grade Lautstark protestieren wollte. „Ich denke es hat keinen Sinn darüber zu diskutieren. Die Wahrheit wird wohl nur er selbst kennen und er ist spurlos verschwunden. Lasst uns zurück zum Unterricht kommen. Wir fangen nächste Woche erst Mal mit Flüchen an. Ihr lest euch bitte das erste Kapitel eures Buches durch. Damit ist die Stunde beendet, Ihr dürft gehen."

Harry packte wütend seine Sachen in die Tasche. „Beruhig dich. Früher oder später bekommen sie Wurmschwanz und dann wird Sirius Unschuld bewiesen. Reg dich nicht darüber auf", bat Hermine. „Du hast ja Recht. Trotzdem macht es mich sauer." „Verstehen wir. Komm wir haben Verwandlung. McGonagall dreht uns den Hals um, wenn wir zu spät kommen", sagte Ron.

Ihre Hauslehrerin begann die Stunde erst mal mit einer Rede, wie wichtig dieses und das folgende Jahr für sie sein würden. Die Zeugnisse waren die mit denen sie sich bewerben würden und je besser die Noten, desto besser eben die Erfolgschancen. Dann begann der Unterricht. Im ersten Halbjahr würden sie sich damit befassen Gegenstände in größere Tiere zu verwandeln. Harry bekam das ganz gut hin, was ihn selbst etwas erstaunte. Den Nachmittag hatten Harry und Ron dann frei, während Hermine zu Kräuterkunde musste. Rons Plan war nicht aufgegangen auch in die gleichen Kurse wie Hermine zu kommen. Glücklich war er darüber gar nicht und wechseln ging leider nicht. Da einer von Hermines Kursen montags zu gleichen Zeit stattfand wo er Animagi hatte. Und Animagi gab es nur diesen einen Kurs und den wollte auch er nicht sausen lassen. „Tja dann musst du da halt allein durch. Aber ihr macht doch eh die gleichen Sachen und Hermine hilft dir sicher bei den Hausaufgaben, wenn du nicht grade von ihr abschreiben willst", meinte Harry und klopfte seinem Freund auf die Schulter. Sie saßen im Gemeinschaftsraum und hatten ihre Bücher aufgeschlagen.

Hermine kam dann gegen vier Uhr dazu. „Ihr macht freiwillig Hausaufgaben? Seid ihr krank?" Harry grinste nur. Er hatte sich fest vorgenommen seine Aufgaben immer gleich zu erledigen, desto mehr Zeit würde er mit Remus verbringen können. Und das war ihm Ansporn genug. Über den Büchern verging die Zeit bis zum Abendessen ganz recht schnell und Harry wurde zunehmend nervöser. Remus hatte versprochen sich zu melden und das konnte er kaum erwarten.

Während Ron mit Neville Schach spielte und Hermine sich mit Ginny über den Schulstoff unterhielt, saß er einfach nur da und wartete auf eine Regung des Telegates in seiner Hosentasche, die erst gegen neun Uhr kam. Harry flitze ohne etwas zu sagen nach oben in den Schlafsaal und nahm die Kugel in die Hand.

Hi Engelchen!> grüßte er seinen Freund.

Hey. Hast du schon gewartet?> lachte Remus.

Nein. Überhaupt nicht. Ich habe seid heute Mittag viel zu viel zu tun, um auf dich zu warten>, meinte Harry. Remus musste darüber lachen.

Demnach hast du also Donnerstag Nachmittag frei, ja?>

Jep. Und Freitag auch. Was machst du grade?> hackte Harry nach.

Ich sitz bei einem Bekannten auf der Couch und trinke mit ihm ein Glas Wein. Aber keine Bange. Ich bringe uns eine Flasche mit. Er hat eine Winzerei.>

Wer ist der Freund?> fragte Harry leicht nervös.

Keine Sorge. Er hat in dem Sinn nichts für Männer übrig. Das einzige was uns verbindet ist unser Mondproblem. Bist du etwa eifersüchtig?>

Nein. Ich hab nur Sehnsucht nach dir>, flüsterte er.

Dagegen werden wir nächste Woche etwas tun. Ich habe ein paar starke Schutzzauber über die

Heulende Hütte gelegt und auch etwas aufgeräumt.>

Dann treffen wir uns nächstes Wochenende?> fragte Harry noch mal nach, da er sein Glück kaum fassen konnte.

Ja. Freitag wäre Vollmond, da hab ich ja eh frei. Und das Wochenende dient mir dann zu Erholung. Und mit wem könnte ich dass besser als mit dir.>

Hmmm. Ich freu mich jetzt schon.>

Ich mich auch. Nun lass uns aber Schluss machen. Ich muss hier ein bisschen was klären. Schlaf gut, Engel.>

Du auch, Süßer und sei vorsichtig.>

Bin ich. Versprochen! Pass du auch ja gut auf dich auf.>

Klar.>

Damit war die Verbindung beendet und Harry erleichtert. Er hatte schon befürchtet Remus sei etwas passiert. Übers ganze Gesicht strahlend zog er sich um. Er hatte keine Lust mehr runter zu gehen und erklären zu müssen was grade passiert war.

Der Rest der Woche und die folgende verliefen sehr ruhig, wenn man davon absah, dass Snape Harry nach wie vor nicht aus den Augen ließ. Allerdings war er dennoch erträglicher als früher. Vielleicht sollte das ein kleines Zeichen sein, dass der Lehrer es wirklich ernst gemeint hatte, dass er ihn nicht mehr hasste. Überraschenderweise gelangen Harry sogar seine Tränke besser, wenn er sich nicht permanent beobachtet fühlte. Dann hatte er auch rumgehen lassen, dass sich alle D.A. Mitglieder am Donnerstagabend um halb acht im Raum der Wünsche treffen würden.

Harry war schon früher da und hatte den Raum in ein gemütliches Wohnzimmer verwandelt. Dobby hatte er gebeten ein paar Leckerein herzubringen, was der Hauself mit Freuden getan hatte. Nach und nach trudelten nun die Mitglieder ein. Alle waren erst etwas erstaunt über diese Art der Einrichtung, machten es sich dann aber schnell bequem und bedienten sich. Als dann auch die Letzten da waren, stand Harry auf.

„Also. Schön das ihr hergekommen seid", begrüßte er sie. Alle waren sie gekommen. Sogar Marietta. „Trainieren wir heute nicht?" fragte Justin sofort. „Nein. Heute nicht. Ich wollte erst mal klären, ob ihr alle noch Lust habt. Immerhin ist unser neuer Lehrer kein Idiot und macht richtigen Unterricht mit uns." „Hast du keinen Bock mehr?" „Doch, Anthony. Daran wird es sicher nicht scheitern. Ihr alle habt sicher die Berichte im August gelesen und da es meine Geburtstagsparty war, stand ich mitten drin. Ich sag euch, je mehr wir können umso besser ist es für uns. Die Frage ist eher ob ihr noch Bock habt", erklärte er. „Sicher." „Klar." „Natürlich", kam es von allen Seiten. „Gut. dann machen wir weiter. Die zweite Frage wäre, soll ich Dumbledore mal nach einem Raum fragen, oder treffen wir uns weiter hier? Immerhin müssen wir es nicht mehr geheim halten." „Glaubst du denn, er würde so einen Club erlauben? Nachdem was passiert ist?" fragte Cho besorgt.

„Umbridge wollte Professor Dumbledore aus dem Weg haben. Früher oder später wäre es so oder so dazu gekommen. Er wusste von Anfang an was wir machen. Er wusste sehr genau, dass wir uns regelmäßig treffen. Und er hat nichts dagegen unternommen, weil er sich sicher war, dass jeder von uns genau wusste was er tat und er hat uns geschützt. Und er weiß auch wie gefährlich es da draußen ist. Ich bin mir sicher, dass er es uns nicht verbieten würde."

Alle stimmten ihm nickend zu. „Gut. Wann wir uns treffen übermitteln wie so wie letztes Jahr. Wenn die Quidditchteams ihre Trainingstermine haben, sagt mir Bescheid damit wir das berücksichtigen können."

„Was wollen wir denn alles machen?" fragte Ernie. „Da hinten liegen Bücher, Federn und Pergament. Schreibt mir doch mal auf, was euch interessiert. Ich hab zwar selbst auch noch einiges auf Lager, aber ich denke es ist sicher eine gute Idee, wenn wir alle zusammen entscheiden was wir lernen wollen. Ihr braucht die Zettel auch nicht mit Namen zu versehen. Es geht nur darum was euch am meisten interessiert. Und wenn ihr wollt, können wir auch den Stoff aus dem Unterricht etwas üben wenn ihr Probleme habt." Damit schienen alle einverstanden. Während Federn über das Pergament kratzen, setzte er sich mit Ron und Hermine zusammen um mal zu überlegen was denn alles sinnvoll wäre. „Ich denke alles was uns Remus gezeigt hat", meinte Hermine. „Stimmt. Das wäre sicher gut. Nur, wir sollten es nicht übertreiben. Erst mal sehen was die anderen so wollen und sich vorstellen." Kurz vor Zapfenstreich bekam Harry dann fast 20 Bögen Pergament überreicht. Teilweise eng beschreiben, teilweise standen nur ein paar Zeilen darauf.

Im Gemeinschaftsraum zog Harry sich dann schnell in sein Bett zurück. Er war nun schon furchtbar aufgeregt wegen morgen. Schlaf fand er erst sehr spät und wurde auch früh am Morgen noch nervöser wach. Immer wieder überkam ihn die Angst, Remus würde sich nicht melden, weil ihm was dazwischen gekommen war. Und wenn Saphira ihm nicht unauffällig geholfen hätte, hätte er es tatsächlich fertig gebracht, seinen Kessel zu sprengen. Apparieren war im Moment auch noch todlangweilig. Den Zauberspruch denn er und seine Freunde schon im Schlaf beherrschten, sollten die anderen auch erst lernen und außerdem musste man am Schild über der Schule etwas ändern, damit sie überhaupt im Klassenraum apparieren konnten.

Den Nachmittag versuchte Harry sich dann damit abzulenken, indem er die Zettel des letzen Abends auswertete. „Also, so wie ich das sehe wollen die meisten den Patronuszauber noch mal wiederholen", meinte Hermine, die Harry geholfen hatte. „Sieht ganz danach aus. Dann fangen wir damit an. Anschließend kommen verschiedene Flüche und Schildzauber. Einige können wir auch noch nicht. Wäre vielleicht gut wenn wir die erst mal üben", erklärte Harry und Ron schlug vor: „Vielleicht kann uns Remus ja helfen. Wann seht ihr euch?"

Harry starrte auf den Boden. „Heute", flüsterte er. „Das erklärt auch warum du ein Nervenbündel bist", sagte seine Freundin. „Tut mir leid. Ich versuch ja schon ruhig zu bleiben", seufzte der Schwarzhaarige. „Dann macht ihr es so wie ich vorgeschlagen hatte?" Harry nickte. „Gut. Ron und ich bringen dich raus. Und holen dich morgen gegen neun wieder ab." „Hermine du bist ein Engel!" flüsterte Harry und nahm seine Freundin kurz in den Arm. Ron räusperte sich, was Harry zum lachen brachte. „Komm her, du bist auch ein Engel", lachte er. Als er den Rotschopf wieder los ließ, war dessen Gesicht ebenso rot wie seine Haare, was Harry zum Schmunzeln brachte. „Nun krieg dich ein. Ich nehme dir Hermine nicht weg und dich werde ich sicher nicht anbaggern", flüstere er. Ron verschluckte sich beinahe und Hermine grinste nur. Seine Freundin hatte sich recht schnell zu Recht gefunden und nichts hatte sich an ihrem Verhältnis geändert.

Das Abendessen war eine Katastrophe für Harry. Er bekam einfach keinen Bissen herunter. Er war viel zu aufgeregt. Als dann gegen sieben die Kugel warm wurde platze er beinahe vor Spannung.

Hi!> flüsterte er gedanklich.

Hi. Wenn es passt kannst du kommen. Ich warte am Geheimgang auf dich und lass die Weide erstarren.>

Gut. Bis gleich.>

Harry huschte nach oben und griff sich seinen Tarnumhang und rief Hermine zu, er würde noch einen Spaziergang machen. „Warte. Wir kommen mit", meinte seine Freundin und zog Ron hinter sich her. Draußen spazieren sie dann gemütlich zum See wo Harry sich im Schutz der Bäume den Umhang überwarf und dann vorsichtig zur Weide schlich. „Komm ruhig her. Sie tut nichts", hörte er Remus flüstern. „Danke Leute", hauchte er seinen Freunden zu, die ihn noch begleitet hatten und kletterte in den Geheimgang. Dort ließ sofort den Umhang fallen und fiel Remus um den Hals. „Hey mein Süßer!" Remus zog ihn sofort in einen innigen Kuss ehe er meinte: „Lass uns gehen."

In der Hütte staunte Harry erst mal. Sie sah wie neu aus. Kein Staub, keine zerbrochenen Möbel, oder zerrissenen Vorhänge. „Genial." „Mhm. Finde ich auch. Komm. Lass uns rauf gehen und es uns gemütlich machen." Im Schlafzimmer kuschelte Harry sich ganz dicht an den Älteren. Er genoss dessen Wärme und die zärtlichen Berührungen. „Und nun raus damit. Wie war die erste Woche?" forderte der Werwolf während er Harry im Nacken krauelte. Der beichtete ihm über jede einzelne Stunde. Auch das Snape nicht mehr ganz so gemein zu ihm war, ließ er fallen. „Das habe ich nicht erwartet. Er scheint doch nicht so verbohrt zu sein, wie ich angenommen habe." Harry grinste nur. Er wollte jetzt nicht darüber reden. Viele lieber genoss er dass, was Remus tat.

„Wird dich keiner vermissen?" fragte der dann aber etwas besorgt. „Nein. Ron und Hermine werden erzählen ich hätte etwas allein sein wollen. Und wann ich zurückkomme, geht die anderen nichts an." „Wenn du das sagst. Ihr solltet euch aber was ausdenken, wie ihr euch verständigt, falls ein Lehrer nach dir sucht." „Machen wir", murmelte Harry und setzte sich auf. „Was hast du vor?" fragte Remus. „Du wirkst verkrampft. Dreh dich mal um." Remus sah ihn kurz stirnrunzelnd an, tat es aber. Harry ließ seine Hände sanft über Remus Rücken wandern und begann ihn zu massieren. „Hmmm. Harry… das… ahhhh. Herrlich. Ich glaube wir sehen uns jede Vollmondnacht, wenn du mich immer so verwöhnst." Harry schmunzelte leicht. „Das hatte ich eigentlich gehofft. Ich mein, dass wir uns zumindest einmal im Monat sehen. Zu Vollmond. Wenn es die keine Umstände macht, mein ich." „Es macht mir keine Umstände. Ganz und gar nicht. Ich… ich war mir nur nicht sicher, ob du es willst." „Remus… das hatten wir doch schon. Ich habe damit absolut kein Problem. Ich weiß, dass die Verwandlung für dich schmerzhaft ist, aber ich weiß auch, dass ich dagegen nichts tun kann. Ich kann nur versuchen dir die Zeit so angenehm wir möglich zu gestallten. Und wenn ich das mit der Animagi hinbekommen habe,… also meinetwegen musst du dann nicht mal den Banntrank nehmen. Ein paar Abenteuer ala Rumtreiberart, dagegen hätte ich nichts einzuwenden."

Remus drehte sich auf den Rücken und lachte Harry an. „Komm her du Lausebengel", meinte er und zog ihn in einen zärtlichen Kuss. „Was wir machen, wenn du es wirklich und 100ig kannst, sehen wir dann. Aber nun komm…", meinte Remus lächelnd, doch sein Gesichtsausdruck veränderte sich plötzlich. „Ich bin gleich wieder da!" Harry ahnte was los war. Es war kurz vor halb zehn. Mondaufgang!

„Bleib. Ich hab es doch schon gesehen", meinte Harry. „Willst du das wirklich?" „Remus. Wir sind... wir sind doch zusammen. Warum... warum sollte ich es nicht wollen?" Remus bekam nicht mehr die Gelegenheit dazu etwas darauf zu erwidern. Der Mond warf seine ersten Lichtstrahlen durchs Fenster direkt aufs Bett. Harry rutschte nur ein Stück zur Seite, da der Werwolf etwas mehr Platz brauchte als ein Mensch. Zwei Minuten später lag Harry neben einer solchen Kreatur. Behutsam fing er an ihn im Nacken zu kraulen.

„Und? Was stellen wir an?" Der Werwolf schnurrte leise und legte eine Vorderpfote um ihn. „Schmusen, also? Gern, aber nicht durchs Gesicht schlecken, o.k.?"

Der Werwolf nickte nur und legte seinen Kopf ganz dicht neben Harrys, der ihn mit beiden Händen im Nacken liebkoste. Remus Schnurren zeigte ihm deutlich, dass es diesem sehr gefiel. Ein Fremder hätte ihn sicher für total bescheuert erklärt, wenn er ihn so gesehen hätte, aber das war ihm im Moment alles egal. Er war bei seinem Liebsten, nur das zählte. Kurz bevor er einschlief leckte ihm Remus dann doch einmal sanft über die Wange und Harry kicherte leise. „Der Kuss eines Werwolfs." Wohl behütet in den Armen (oder doch Pfoten), und der wohligen Wärme des Tieres schlief der dann kurze Zeit später ein und wurde am nächsten Morgen von einem richtigen Kuss seines Freundes geweckt. „Bekomm ich noch mehr?" flüsterte er mit geschossenen Augen. „Hmm. Mal sehen, warst du denn lieb zu mir?" fragte der Ältere verführerisch. Harry blinzelte seinen Freund an. Der lehnte sich über ihn und gab ihm noch einen Kuss.

Blitzschnell packte Harry Remus mit der einen Hand am Arm. Mit der anderen stieß er sich selbst vom Bett ab und ergriff die andere Hand. Dann setzte er sich auf die Oberschenkel seines Freundes und grinste ihn triumphierend an. „Ha. Ich hab es geschafft." Remus sah ihn seelenruhig an und Harry überkam ein furchtbar schlechtes Gewissen. Remus war nach Vollmond nicht umsonst beurlaubt. Er war immer ausgelaugt und schwächer als sonst.

Harry ließ seine Handgelenke los und strich ihm sanft über die Wange. Remus verführerischer Gesichtsausdruck wich dann aber einem hinterhältigen Grinsen und ehe Harry etwas machen konnte, lag er ans Bett gepinnt unter Remus der ihn einfach mit seinem Gewicht fest hielt und ihn angrinste. „Du solltest nie deinen Gegner unterschätzen. Hab ich dir das ich beigebracht?"

Harry seufzte leise. „Ich weiß, dass du es gut mit mir meinst, aber ich bin seit dreißig Jahren ein Werwolf und hab mich durchaus an den Zustand nach Vollmond gewöhnt. Ich kann mich verteidigen, wenn es sein muss." Harry nickte nur. Das würde er nicht auf sich sitzen lassen. Wenn Remus meinte er könnte sich wehren, dann sollte er das beweisen. „Sag mal wie spät ist es?" fragte er deshalb.

Wie erwartet ließ Remus Harry los und der drehte das Spiel um. „Hey. Das war unfair", protestierte der Ältere. „Ich dachte du könntest dich wehren?" lachte Harry und küsste ihn flüchtig. „Hmmm. Bekomm ich noch einen?" Darum ließ sich Harry nicht zwei mal bitten und bedeckte den Mund des Mannes mit einem Kuss. Der forderte Harry sofort zu einem Zungenduell heraus, worauf dieser sich gern einließ. Dabei ließ er die Arme des Mannes los und vergrub seine Hände in den braunen Haaren. Remus nutzte das dann aber aus und promt lag Harry wieder unter ihm. „Du hast gewonnen. Aber ich fordere irgendwann Revanche, verlass dich drauf." Doch bevor Remus etwas sagen konnte ging die Tür auf. Wie vom Blitz getroffen fuhren die beide auseinander und richteten ihre Zauberstäbe auf die Tür. „Hermine", keuchte Harry. „Es ist halb zehn. Ich hab mir sogen gemacht", meinte sie leicht rot im Gesicht. „Shit. Sorry. Meine Uhr ist kaputt", entschuldigte er sich und Remus lachte auf.

„Dann geht mal Frühstücken. Ich ruh mich aus und heute Abend gestatte ich dir dann deine Revanche." „Da freu ich mich schon drauf. Ich schick dir Hedwig her mit etwas zu essen, ja?" „Jetzt weiß ich, warum ich dich so liebe. Du bist ein Engel", flüsterte Remus. Harry grinste und gab ihm einen Kuss. „Eh... Harry. Ich will ja nicht... Komm besser. Ehe die Lehrer misstrauisch werden", bat Hermine. „Ja ich komm ja. Bis heute Abend. Ich bring uns was zu Essen aus der Küche mit, ja?" Remus nickte nur und gab Harry noch einen flüchtigen Kuss.

„Tut mir leid dass ich euch unterbrochen habe", entschuldige sich Hermine, als sie auf dem Rückweg waren. „Schon gut. Mehr als Küssen wäre es eh nicht geworden. Remus ist nach einer Vollmondnacht ziemlich fertig", erklärte Harry. „Oh...das... na ja. Aber... als Werwolf... wie... wie ist er da? Ich mein..." „Hast du doch schon erlebt. Total verschmust und anhänglich. Richtig verspielt", schmunzelte Harry. „Mal schleckt er mir durchs Gesicht, oder er kitzelt mich mit der Nase in der Seite. Oder er möchte gekrauelt werden. Im Nacken oder unterm Bauch. Richtig süß. Heute Nacht hat er mich sogar in den Arm genommen." „Ihr zwei seid richtig verleibt ineinander, was?" „Und wie!"

Harry half Hermine aus dem Geheimgang und gemeinsam gingen sie über die Wiese ins Schloss. „Morgen", grüßte er die anderen. Ein verschlafenes: „Morgen", kam von allen Seiten zurück, aber keiner fragte, wo er die Nacht über gewesen war. Schnell machte er ein paar Brote und verabschiedete sich, um Remus sein Frühstück zu schicken.

„Hedwig meine Süße. Bring das doch bitte zu Remus. Er ist in der Heulenden Hütte unten am Dorfrand", bat er seine Eule. Die schuschute leise und flatterte dann, mit den in eine Serviette gebundenen Broten davon. Harry ging, genüsslich in ein Sandwich beißend, wieder runter und machte sich auf den Weg in den Gryffindorturm. Den ganzen Vormittag langweilte Harry sich. Hausaufgaben waren schon alle fertig und er wäre am Liebsten zu Remus raus gegangen, aber er wollte ihm seine Ruhe gönnen. So saß er einfach nur rum und schlug die Zeit tot.

Nach dem Mittagessen hielt er es dann aber nicht mehr aus. Er wickelte ein paar Hähnchenbeine unauffällig in ein paar Servietten und verließ den Tisch. In einer Ecke der Halle warf er sich seinen Tarnumhang über, nachdem er sichergegangen war das keiner dort war, und schlich leise und vorsichtig zur Peitschenden Weide. Dort fand er einen Ast zur Verlängerung um den Knoten zu berühren, der den gewalttätigen Baum zum Erstarren brachte.

So schnell er konnte lief er in die Hütte. Rauf zum Schlafzimmer, wo er die Tür vorsichtig einen Spalt weit aufschob. „Ich bin es, Harry", flüsterte er. Er hörte den Mann erleichtert aufatmen. „Komm rein du Lausebengel." Harry drückte grinsend die Tür auf. Remus lag auf dem Bett und sah ihn kopfschüttelnd an. „Ich hab hier was für dich." „Danke, aber… meinst du nicht es fällt auf?" fragte der Ältere besorgt und bis in das Stück Fleisch.

„Weiß nicht und ist mir auch egal. Ron und Hermine können sich sicher denken wo ich bin und den Rest geht es nichts an. Außerdem, seit wann halte ich mich an Regeln und Verbote." „Schon klar. Aber... wenn dich einer erwischt,... ich möchte nicht, dass du meinetwegen die Erlaubnis ins Dorf zu gehen entzogen bekommst." „Mach dir darüber mal keine Gedanken. Man lässt mir eine Menge durchgehen und ich bin doch gar nicht im Dorf. Ich bin bei meinem Geliebten und außer Ron und Hermine weiß keiner wo ich bin." „Stimmt auch wieder. Und ich hab genug Schutzzauber über das Haus gelegt das dich hier auch keiner findet." Harry nickte lächelnd.

Nach dem gemeinsamen Essen kuschelte er sich dann einfach an Remus ran und streichelte den Älteren sanft. „Hättest du gern noch eine Massage?" fragte er leise. „Warum nicht. Wenn du magst", bekam Harry zur Antwort. „Sonst würde ich nicht fragen. Aber,… zieh dein Hemd vorher aus." Remus grinste ihn an und begann sofort sich dieses langsam aufzuknöpfen. „Wenn du nicht willst, dass ich gleich, sofort und auf der Stelle über die herfalle, dann lässt du das", bat Harry und Remus fing an zu lachen. „Schon gut. Ich hör auf", meinte und streifte sich das Hemd ab. Harry begann erst dem Mann verführerisch über die blasse Haut zu streicheln, ehe er ihn sanft massierte.

„Hmmm. Das hast du eindeutig von Lily. Die konnte das auch so gut", stöhnte Remus. „Mum hat dich massiert?" fragte er verwundert. „Mhm. Mehr als einmal. Ich habe oft die Tage nach Vollmond bei euch verbracht. James und ich waren in den Nächten öfter gemeinsam unterwegs. Sirius war auch oft dabei. Ich erinnere mich noch genau an das erste Mal als James mich mitgenommen hat. Lily war mit dir im siebten Monat schwanger. Es war eine fürchterliche Nacht. Eine Sturmnacht. Zwei Tage vorher war der Orden in einen harten Kampf verwickelt worden und ich hatte einiges abbekommen und war noch nicht wieder richtig fit und sah dementsprechend aus. Die beiden mussten mich stützen, so fertig war ich nach der Nacht. Sie haben mich erst mal aufs Sofa verfrachtet. Ich hör noch heut deine Mutter fragen, was wir drei denn nun schon wieder ausgefressen haben.

Das war der Tag, an dem dein Vater ihr sein größtes Geheimnis anvertraut hat. Es war schon ein kleiner Schock für sie, das ich ein Werwolf war und sie es nie bemerkt hat. Aber als Sirius ihr dann erzählt hat, dass James, Peter und er Animagi seien, ist sie richtig wütend geworden und mich überkam ein furchtbar schlechtes Gewissen. Ich wollte gehen. Leider habe ich es nicht einmal bis zur Tür geschafft. Und Lily hatte nun mal ein weiches Herz. Sie hat sich rührend um mich gekümmert. Sie hat mir immer genau so vertraut, wie James es tat. Allerdings, ob sie dann doch genau wie Sirius irgendwann angefangen hat an mir zu zweifeln, weiß ich nicht. Das habe ich nie erfahren. Von Sirius weiß ich, dass James sich irgendwann auch nicht mehr 100 ig sicher war auf wessen Seite ich stehe."


So das wars. Und? Wie fandet ihr es? Eure Meinung interssiert mich sehr, um nicht zu sagen brennend. Und wozu ist sonst da unten dieser kleine Nette Lila Button da? Ich hör ihn schon "klick mich" schreien und mein E-Mail Postkasten wartet auch sehnsüchtig. Vielelicht bringt ihr ihn ja zum überlaufen?

Und mal kurze Werbung in eigener Sache. Hab da noch ne zweite Stroy gepostet. Unerwartete Geschehnisse.

Voldemort erweckt seine Tochter zu neuem Leben, um mit ihrer Hilfe endlich sein Ziel zu erreichen. Doch dabei hat er etwas nicht bedacht. Lest selbst. Wenn ich genaueres sch schreibe verrate ich zu viel vom Inhalt

Wer lust hat kann ja auch da mal reinschauen und seine Meinung hinterlassen. Ist aber keine Slashstory.

Bis zum näcshten Chp von Rettung (aus) der Zukunft, oder vieleicht bei meiner Zweiten

Eure Imobilus