AngieMaus: Macht nichts wenn du mal keine Ideen hast. Es ist schon das sich überhaupt jemand gemeldet hat. Du warst nämlich die Einzige. Ganz lieben dank dafür. Ich sende dir auf diesem Wege extra einen Kuchen.
Und damit es keinen Ärer gibt, nur die Idee gehört mir, und ein paar Charaktere. Alles andere gehört der großariten JKR
So hier nun das neue Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch viel sapß beim lesen.
O:K: Peinlich Peinlich Peinlich. Hab ich glatt die Warnung vergessen Sorry keine Absicht.
ein ganz dickes LEMON muss hier noch dazu
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 12
Harry ging erst gar nicht zum Abendbrot runter. Er wollte stattdessen die Gelegenheit nutzen, wenn alle beim Essen waren und gleich zu Remus schleichen. Draußen begegnete er nur noch ein paar jungen Schülern, die wohl grade auf dem Weg in die Große Halle waren. Harry wartete einige Minuten bis er sich sicher war, das niemand mehr in der Nähe war, der auf den scheinbar so in der Luft schwebenden Stock aufmerksam hätte werden können und rannte dann den Geheimgang entlang.
Im Schlafzimmer angekommen staunte er nicht schlecht. Der kleine Tisch war mit köstlich riechenden Speisen gedeckt. Zwei Kerzen in goldenen Haltern spendeten ein romantisches Licht, das, durch die Weingläser gebrochen, an der Decke tanzte. „Die Rose hab ich mir erspart. Das fand ich dann doch etwas zu kitschig", sagte Remus leise neben ihm und nahm Harry den Tarnumhang ab. Der Gryffindor war sprachlos für den Moment. „Gefällt es dir?" fragte Remus behutsam. Harry sah seinen Freund lächelnd an. „Und wie. Aber gibt es was zu feiern? Dein Geburtstag war schon längst, und meiner ja auch", fragte er verwundert. Remus schmunzelte verlegen. „Na ja. Wir sind seit zweieinhalb Monaten zusammen und das ist ein Rekord, wenn ich an meine letzten drei Beziehungen denke."
Harry sah Remus besorgt an. „Ich liebe dich Remus. Ich liebe dich mehr als mein Leben. Ich weiß gar nicht, was ich ohne dich machen soll", sagte er und zog den Älteren in eine feste Umarmung, die dieser auch sofort erwiderte. „Es tut gut das zu hören", flüsterte Remus ihm ins Ohr und zog Harry dann zum Tisch wo er ihnen etwas Rotwein einschenkte. „Auf uns?"
„Auf uns und eine gemeinsame Zukunft", meinte Harry und stieß ganz leicht mit seinem Glas gegen das von Remus. Ein leichtes Schütteln konnte der Jüngere nicht unterdrücken, nachdem er einen Schluck genommen hatte und Remus kicherte verhalten. „Da gewöhnt man sich dran. Komm lass uns essen."
Harry musste zugeben, der Werwolf hatte sich wieder selbst übertroffen. Dieses kleine Festessen konnte locker mit dem von Hogwarts mithalten. Schweigend, sich aber immer wieder verliebte Blicke zuwerfend, genossen sie es und anschließend wurde Harry von Remus aufs Bett gezogen, mit dem Weinglas in der Hand.
„Warst du schon bei Minerva?" fragte er, Harry in den Arm nehmend. „Ja. Sie hat es mir wohl geglaubt, mich aber auch ermahnt keine Alleingänge zu unternehmen." „Sie machen sich nur alle Sorgen um dich", erklärte Remus und strich ihm sanft durchs Haar. „Ich weiß, aber ich bin nicht total bescheuert. Ich habe begriffen in welcher Gefahr ich schwebe. Der Preis den ich dafür gezahlt habe, war viel zu hoch um noch mal so einen Mist zu machen", knurrte der Jüngere und setze sich richtig hin um Remus in die Augen sehen zu können. „Wir alle haben für unseren Fehler einen sehr hohen Preis zahlen müssen und keiner unterstellt dir, dass du das nicht begriffen hast. Reg dich darüber nicht weiter auf. Albus vertraut dir, und ich auch. Minerva ist nun mal etwas übervorsichtig. Nimm ihr das nicht übel. Aber nun erzähl mal was gibt es sonst noch Neues", bat er.
Harry wusste dass dies ein Themenwechsel war und er akzeptierte es. Sirius hatte Remus ebensoviel wie ihm bedeutet und beiden fiel es immer noch schwer darüber zu reden, was geschehen war.
„Nicht viel. Eigentlich gar nichts. Nur… ich kenn jetzt meine Animagusform", antwortete Harry sich daran erinnernd das Remus davon noch gar nichts wusste. „Und? In was wirst du dich verwandeln?" fragte Remus. Harry kicherte kurz. „Wir werden auf jeden Fall ein sehr interessantes Duo werden. Und ich bin unter Garantie in der Lage einen gefährlichen Werwolf in Schach zu halten."
„Harry Bitte. Es gibt mehr als ein Dutzend Tiere die das könnten und ich bin eine Niete im raten. Oder willst du mich etwa so lang schmoren lassen bis du es kannst?" fragte Remus gespielt entsetzt. Harry tat so, als wenn er überlegte. Es war auch eine Interessante Möglichkeit. „Harry?" fragte Remus nun wirklich entsetzt. „Nein. Ich sag es dir ja", schmunzelte der Gryffindor. „Es ist ein Tiger. Ein weißer Tiger um genau zu sein."
„Wow. Das wird aber nicht leicht werden, soweit ich das weiß", meinte der Werwolf staunend. „Hat Hermine auch gesagt, aber ich werde es schaffen. Das habe ich mir fest vorgenommen", erklärte Harry bestimmt und nahm noch einen Schluck Wein. Remus hatte Recht. Je mehr man trank, desto weniger bemerkte man die Säure des dunkelroten, fast schon blauen Getränks.
„Wie geht es eigentlich dem Minister? Ich hab von den Anschlägen gelesen", fragte Harry dem das grade irgendwie eingefallen war. „Ganz gut. Er liegt aber noch im St. Mungos soweit ich weiß. Er hatte verdammtes Glück. Wir müssen diesen Spion bald zu fassen bekommen. Nicht auszudenken was passiert, wenn sie es schaffen", erklärte er. „Ihr wisst also wer es ist?" hackte Harry nach. Remus sah ihn kurz misstrauisch an und dem Jüngeren war klar worüber sein Freund nachdachte. Es waren Ordensangelegenheiten und solang er die Okklumentik nicht beherrschte war er eine Sicherheitslücke.
„Er arbeitet im Ministerium bei den Auroren, als Ausbilder und ist auch einer der Abteilungsleiter. Einer ihrer Besten Leute. Wie er dazu kommt die Seiten zu wechseln, versteh ich nicht", bekam Harry für ihn überraschend dennoch zur Antwort. Eigentlich hatte er mit einer Ausrede gerechnet. „Und was habt ihr bisher gegen ihn unternommen?" hackte Harry nach, in der Hoffnung noch mehr Informationen zu bekommen. „Das ist… einiges. Unter anderem ihn beobachtet, dadurch haben wir ihn auch mehr oder weniger enttarnt. Aber der Minister will stichhaltige Beweise und keine Indizien", erklärte Remus. „Also alles Mist bis jetzt", stellte Harry fest. „Na ja. Wir wissen wo die undichte Stelle ist und können sie möglichst umgehen. Auch die meisten Auroren aus dem Ministerium wissen Bescheid. Aber wir dürfen auch nicht zu auffällig werden, sonst merkt er etwas und taucht ab. Aber wir wollen ihn schließlich festnehmen", bemerkte Remus. „Hast du auch wieder recht", gestand Harry. Von dieser Seite aus hatte er das noch nicht betrachtet. Allerdings ärgerte es ihn, das Stevens diese Gefahr so leichtfertig hinnahm.
Weitaus interessanter als das nachfolgende Gespräch, an dessen sich Inhalt Harry am nächsten Morgen nicht mehr wirklich erinnern konnte, war die Wirkung des Weines. Er spürte deutlich dass seine Gedanken sich vernebelten und er alles zunehmend lustiger fand.
„Mein Bett ist nicht so weich", erklärte er spät abends und nach etlichen Gläsern. Seine plötzliche Feststellung brachte Remus, der ihm grade etwas von einem Horrorfilm erzählte der er sich zusammen mit Sirius und James angesehen hatte, etwas aus dem Konzept. „Harry?" fragte er verwundert. „Stimmt doch! Mein Bett ist nicht so weich", kicherte Harry verhalten. „Du bist betrunken", stellte Remus sachlich fest. „Bin ich gar nicht", protestierte der Gryffindor dessen Wangen schon rot glühten, was der natürlich nicht sah da es hier keinen Spiegel gab. „Oh doch. Du bist betrunken. Du hast richtig Farbe im Gesicht", meinte Remus und stellte sein Weinglas bei Seite. Anschließend kniete er sich über Harry und nahm auch dem sein Glas aus der Hand. „Hey!" protestierte der Jüngere, hielt aber sofort still als Remus begann ihn zu küssen.
„Willst du dein Weinglas wiederhaben?" fragte der dann nach einem schier endlosen Kuss. „Nicht wenn du weiter machst", hauchte Harry ihm zu. Remus grinste ihn frech an und knöpfte sich selbst nun langsam und lasziv sein Hemd auf.
„Hmmm!" Der Gryffindor unter ihm, konnte einen Laut der Verzückung einfach nicht unterdrücken. Langsam ließ Harry seine Hände über die weiche Haut seines Freundes wandern und begann mit den Brustwarzen des Älteren zu spielen. Remus warf sein Hemd zur Seite und bedeckte Harrys Mund erneut mit wilden Zungenspielen. Sein Junger Freund schmeckte immer noch nach dem kräftigen Rotwein. Während er weiter mit Harry ein Zungenduell austrug löste er ihm die Krawatte seiner Schuluniform und knöpfte ihm langsam das Hemd auf.
Harry derweil hatte das Spiel mit den Brustwarzen des Älteren aufgegeben, sich seiner Brille entledigt und war nun darum bemüht Remus die Hose auszuziehen. Das war allerdings ein zunehmend schwieriger werdendes Unterfangen, da Remus nun dabei war seine Brust mit hauchzarten Küssen zu überdecken und Harry davon so verzückt war, dass es ihm schwer fiel sich auf das zu Konzentrieren war er eigentlich tun wollte. Das auch der Alkohol dabei seine Rolle hatte, auf die Idee kam Harry nicht mal im Entferntesten. So viel hatte er ja auch gar nicht getrunken. Höchstens vier oder fünf Gläser. Und vielleicht auch ein mal das Glas von Remus. Also wirklich nicht viel.
„Soll ich dir helfen?" flüsterte ihm sein Freund ins Ohr, dem durchaus Harrys Probleme aufgefallen waren. „Nö. Ich schaff das gut allein", erklärte Harry trotzig. Remus konnte nicht anders als leise aufzulachen. Er rollte sich auf den Rücken und zog Harry mit sich. „Dann zeig mal!"
Darum ließ der Gryffindor sich nicht zwei Mal bitten und nun, da er sich auf sein Handeln konzentrieren konnte, hatte er auch nicht so große Schwierigkeiten damit wie zuvor. „Siehst du. Ich bin schon groß", meinte Harry und musste dann über sich selbst lachen.
Remus schüttelte lachend den Kopf und mit einer gekonnten Drehung um sich selbst lag er wieder über Harry und küsste ihn wild und ungestüm, ehe der auch nur den Hauch einer Chance hatte sich zu beschweren. Sanft aber bestimmend ließ er seine Lippen über die Wangen des Jungen zu dessen Hals entlang wandern und von dort aus über die Brust runter zu seinem Bauch. Harrys Atmung beschleunigte sich unter dieser zärtlichen Berührung zunehmend und Remus merkte das der Alkohol bei dem Jüngeren seine Wirkung tat.
Harrys Männlichkeit zeigte sich ihm schon sehr deutlich und er ahnte, wenn er etwas von dem Jungen haben wollte, dann dürfte er es nicht übertreiben. Beabsichtigt war das ganze in der Form nicht gewesen. Er hatte aber auch nicht damit gerechnet dass Harry so gut wie keinen Alkohol vertrug. James war in seinem Alter da schon ganz anders gewesen. Allerdings hatte es damals auch des öfteren wilde Partys im Gryffindorturm gegeben. Auf diese Idee schien die heutige Jungend aber nicht mehr zu kommen, oder kommen zu wollen.
Mit einer bloßen Handbewegung rief er eine der Phiolen zu sich die er normalerweise in seinem Nachtschränkchen deponiert hatte. Er zog Harry über sich und nahm dessen Hand und ließ davon etwas darauf laufen. „Meinst du, du bekommst das hin?" fragte er herausfordernd. „Ich bin nicht betrunken", meinte Harry noch mal wie eintrotziges Kleinkind. Er wusste gar nicht wie Remus darauf kam?
Remus musste derweil unweigerlich an Lisa denken, als die Harry unbedingt mit zu Hermines Eltern haben wollte. „Beweis es!" forderte er und ließ sich selbst auch etwas von der Flüssigkeit in die Hand laufen. Achtlos warf er die Phiole bei Seite und begann behutsam Harrys Erregung noch etwas zu verstärken. Als er dann aber spürte wie Harry sanft das Gleitmittel verteilte und ihn dann weitete konnte er ein heftiges Aufkeuchen nicht unterdrücken. Erst jetzt wurde ihm bewusst wie sehr der Rotwein auch ihm zu Kopf gestiegen war. Seine Selbstbeherrschung wurde auf eine sehr harte Probe gestellt.
Harry unterdessen musste sich auch nicht nur auf das konzentrieren war er tat. Auch drauf das er nicht jetzt schon zu kommen, denn das was Remus da grade machte war unglaublich erregend. So schnell und vorsichtig er konnte beendete er seine Arbeit und pinnte Remus am Bett fest.
„Das muss reichen", keuchte Harry schwer atmend. Remus konnte ein leises Stöhnen nicht unterdrücken. Er war derselben Meinung wie Harry und begutachtete kurz den schlanken Körper über ihm. Harrys Augen gierten vor Lust, ein dünner Schweißfilm ließ die Haut des Jungen Glänzen und dessen Männlichkeit… ließ ihn einfach nur Schlucken. Bei Merlin, dieser Körper war einfach nur göttlich. Remus reckte leicht den Kopf und berührte sanft mit der Zungenspitze Harrys Bauchdecke, knapp unter den Rippen die sofort erzitterte. Harry hatte sich um ihn richtig Festhalten zu können so weit über ihn gekniet.
Der Gryffindor sah lüsternt auf seinen Freund, rutschte etwas zurück und drang mit einem heftigen Stoß in ihn ein. Remus keuchte heftig auf, damit hatte er doch in diesem Moment nicht gerechnet. Aber es war mehr der Schreck als der Schmerz gewesen.
Harry verharrte einen Moment in dieser Position. Er musste all seine Konzentration aufbringen um nicht jetzt schon der berauschenden Enge des Körpers unter ihm zu erliegen. Für Remus schien es Minuten zu dauern bis Harry sich endlich bewegte und einen Rhythmus aufbaute. Er dauerte nicht lang bis Harry seinen Reizpunkt traf und dem Werwolf ein stöhnen entlockte. Harrys selbst ging es aber nicht besser. Die Enge die sein Glied umschloss trieb ihn in den Wahnsinn.
Remus krallte sich am Bettlacken fest als seine Gefühle überhand nahmen und er nicht mehr an sich halten konnte. Laut den Namen seines Geliebten stöhnend ergoss er sich zwischen ihnen.
Die sich Zusammenziehenden Muskeln waren dann auch für Harry endgültig zu viel und er folgte seinem Freund fast augenblicklich über die Klippe jeglicher irdischer Freuden. Völlig außer Atem ließ sich Harry einige Minuten auf der verschwitzen Brust seines Freundes nieder ehe er sich aus ihm zurück zog und eng an ihn kuschelte.
Der Ältere flüsterte noch einen Reinigungsspruch über sie beide und zog ihnen dann eine Decke über. „Das war unglaublich", flüstert Harry. „Oh ja. Das war es", stimme Remus zu und nahm Harry in den Arm. Eines stand für den Werwolf fest. Sollte Harry ihn je verlassen, würde er daran zerbrechen. Er hatte noch nie jemanden so sehr geliebt wie ihn. „James ich hoffe du verzeihst mir das", flüsterte er fast lautlos. Er fragte sich schon seit einem Monat wie sein einstmals bester Freund darauf reagiert hätte. Andererseits war ja auch die Frage offen, ob es jemals so weit gekommen wäre, hätte Harry seine Eltern nicht verloren. Und Sirius? Was würde der dazu sagen? Sicher wussten seine Freunde von der sexuellen Orientierung des Werwolfs. Sie hatten es selbst herausgefunden. Aber was hielt Sirius nur davon, dass er mit Harry zusammen war? „Fragen auf die du nie eine Antwort bekommst. Also hör auf daran zu denken", befahl er sich stumm und schloss die Augen und atmete Harrys süßen Duft ein.
Beide wurden sie am nächsten Morgen von den Sonnenstrahlen geweckt die sie durch das Fenster an der Nase kitzelten. Stöhnend schlug Harry die Augen auf und sah sich etwas verwirrt um. Dann erkannte er aber wo er sich befand. Der erste Versuch sich aufzusetzen scheiterte allerdings kläglich an dem Gefühl sein Schädel würde platzen. „Oh Mann!" stöhnte er leise und schloss noch mal die Augen. „Nie wieder Alkohol."
Von der Person neben ihm kam ein leises Kichern. „Lach du nur", grummelte Harry in Richtung seines Freundes und vergrub sich unter der Bettdecke. Er fühlte sich als habe er grade ein Dutzend Visionen von Voldemort gehabt. Remus aber zog ihm die Decke weg und meinte: „Ich dachte du wärst nicht betrunken?" Harry blinzelte Remus an. „Wer hat das behauptet?" „Du. Den ganzen Abend und felsenfest". Kicherte Remus leise. Er selbst hatte keine Kopfschmerzen, was aber wohl daran lag das sein Verträglichkeitsspiegel etwas höher lag. Harry schloss stöhnend die Augen, weil sich grade alles begann zu drehen. „Ich korrigiere mich. Ich war betrunken. Wahrscheinlich Sturz betrunken." Damit zog er Remus die Decke aus der Hand und über seinen Kopf. Seit wann war die Sonne eigentlich so fruchtbar grell?
Er spürte wie Remus aufstand und irgendwas am Tisch machte und Harry betete dass das jetzt kein Frühstück wurde. Er würde niemals auch nur einen Bissen runter bekommen. Allein schon beim Gedanken an etwas essbarem drehte sich ihm der Magen um.
Dann wurde ihm die Decke weggezogen. „Hier trink", sagte Remus und reichte Harry ein Glas. Da der seine Brille nicht aufhatte bemerkte er erst als die Flüssigkeit seien Zunge berührte das Remus ihm ein Glas Wein eingeschenkt hatte. „Was soll das denn?" fragte Harry etwas perplex. „Deine Mum hat mal gesagt, man soll damit weitermachen womit man aufgehört hat. Und wenn ich dir jetzt was Stärkeres anbiete als Rotwein und das kommt raus bekomm ich einen riesen Ärger mit Dumbledore, sollte der das merken." Harry nickte nur und trank das Glas aus und legte sich auf den Rücken. „Kommst du noch mal zu mir?" fragte er leise. „Sicher", hörte Remus antworten und keine Minute später spürte er wie sich der nackte Körper neben ihm legte.
„Erinnerst du dich noch an die letzte Nacht?" fragte der Werwolf dann leise. Harry musste eine Weile überlegen. „Wir haben uns unterhalten. Über den Minister, die Schule und den Spion. Und ich habe gelernt was es heißt betrunken und gleichzeitig heiß zu sein. War da noch mehr?"
Remus musste bei dem Anblick den sein Freund ihm hier bot einfach lachen. Die grünen Augen und das rabenschwarze Haar bildeten einen interessanten Kontrast, was ihm bisher noch nie so aufgefallen war. Die Brille verbarg viel zu viel, von diesem magischen Anblick Dazu kam aber nun die tiefen Denkfalten auf der Stirn und der fragende Blick, der ihm deutlich zeigte, Harry hatte einen ziemlichen Black out. Er musste also doch mal etwas nachhelfen, was die Partys im Gryffindorturm angingen. Irgendwo waren sicher noch ein paar der heißbegehrten Rezepte der Rumtreiber zu finden.
„War da noch mehr?" hackte Harry noch mal nach und holte Remus zurück in die Gegenwart. „Nein. Die wichtigen Sachen weißt du noch alle. Und…" Von einem lauten Pfeifen wurde Remus aber unterbrochen und Harry hatte das Gefühl ihm würde der Schädel platzen. Zum Glück hörte es genauso plötzlich auf wie es gekommen war. „Interessant", meinte Remus neben ihm und schob Harry seine Brille auf die Nase. „Ein Zettel, für dich." Der Gryffindor stöhnte auf. „Ich bring Hermine um. Den Weckzauber so laut zu stellen. Ich bin doch nicht taub", brummte er und las die wenigen Zeilen.
Komm bitte so schnell es geht hoch. Eine schwarze Eule hat einen Brief und den lässt sie sich von keinem Abnehmen. Alle fragen schon wo du bist.
„Na Toll. Black Moon wartet wohl auf mich", grummelte Harry und erhob sich mühsam. Remus half ihm schnell seine Sachen anzuziehen und versuchte mit der Hand das Haar einigermaßen in Ordnung zu bringen. „Was erzählst du ihnen?" fragte Remus nachdenklich. Harry sah kurz verwundert auf. „Hatte ich das noch gar nicht erwähnt? Hogwarts denkt ich habe eine Freundin. Linnéa Anderson aus Ravenclaw." Da Remus gar keine Reaktion von sich gab, sah Harry erneut auf und traf auf Remus verwunderten und irgendwie auch ängstlichen Blick.
„Sie hat sich mit Malfoy angelegt, weil der mich mit ein paar Lügen über Sirius reizen wollte. Und deshalb denkt er, sie wäre meine Freundin und hat das rumposaunt. Aber ich schwör dir bei allem was mir heilig ist, da ist nichts.
Außerdem bin mir mittlerweile ziemlich sicher dass du weibliche Konkurrenz nicht fürchten musst. Zumindest ist im Moment keine auf der Schule", erklärte Harry und drückte Remus einen Kuss auf die Wange. „Und für uns ist es doch nur gut. Ich kann immer sagen ich war bei meiner Freundin, wenn man mich vermisst und das ist dann auch nur indirekt gelogen. Denn bei meinem Freund war ich schließlich." Das brachte Remus dann doch wieder zum schmunzeln und Harry war erleichtert.
Remus schalt sich einen Narren. Hatte er doch tatsächlich gedacht Harry hätte etwas mit einem Mädchen. „Ich darf mir dieses Misstrauen erst gar nicht angewöhnen. Harry ist dir treu Remus. Er wird dich nicht betrügen. Er hat es dir erst gestern deutlich gesagt. Fang erst gar nicht an eifersüchtig zu werden", sagte der Werwolf zu sich selbst. „Entschuldige. Du hast mich nur grade ganz schön geschockt." Harry lächelte in liebevoll an. „Lass uns da nachher drüber reden. Ich geh besser erst mal." Mit einem letzen Kuss verabschiedete Harry sich und rannte so schnell er konnte rauf zur Schule. Im Flur zu den Kerkern verschnaufte er sich einen Moment um nicht all zu abgehetzt in die Große Halle zu kommen.
Die Rennerei hatte seinem Kopf aber gar nicht gefallen. „Hoffentlich sieht man mir die letzte Nacht nicht all zu sehr an", flüsterte er zu sich selbst und stopfte seinen Tarnumhang er in die Tasche, um dann die große Halle zu betreten. Black Moon fiel ihm sofort auf. Sie war die einzige Eule die noch anwesend war und saß ganz friedlich neben Ron auf seinem Stammplatz und ließ sich von Saphira mit Brot füttern. Harry bemerkte den Blick vom Lehrertisch sofort und auch den der andere Schüler. Ein Blick Richtung Ravenclawtisch genügte um zu wissen, das Linnéa noch nicht da war. Die Slytherins tuschelten alle, wie Harry feststellte. Was ihn allerdings wunderte, John war auch noch nicht anwesend. Saphira schien heute mal ohne ihre Freunde gekommen zu sein.
„Wie siehst du denn aus?" fragte Ron entsetzt als Harry an den Tisch trat. „Erklär ich euch später. Kommst du mit mir mit, Black Moon?" fragte er die Eule und hielt ihr den Arm hin. Die Eule schuschute zutraulich und kletterte hoch. „Sie ist ein hübsches Tier. Gehört sie dir?" fragte ihn Saphira. „Nein. Einem guten Freund", antwortete er und machte sich auf dem Weg nach draußen.
„Du kannst beim nächsten Mal ruhig Ron oder Hermine den Brief geben, wenn ich nicht da bin. Die beiden sind meine Freunde und die Post erreicht mich auch garantiert", erklärte er der Eule während er das Bändchen löste. Kaum hielt er den Brief in den Händen erhob sie sich und flog davon.
Harry setzte sich auf die Stufen zum Schlossportal und riss den Umschlag auf.
Hi Harry!
Entschuldige das ich mich so lang nicht mehr gemeldet habe, ich hatte eine ganze Menge zu erledigen. An deiner Rettung beim Haus deines Freundes war ich maßgeblich beteiligt, da hast du recht. Aber was den Werwolf angeht, du hast doch eine kluge Freundin, soweit ich das weiß. Ich bin mir sicher ihr werdet das auch ohne meine Hilfe herausfinden.
Da ich mir sicher bin das du schon einen Lehrer eingeweiht hast, kannst du dem Schulleiter versichern, er wird keinem Schüler etwa antun. Dafür ist gesorgt. Und erschrecken wollte er dich ganz sicher nicht. Er war nur etwas neugierig.
Was deine Frage an ihn angeht, bist du nicht eigentlich immer in Gefahr? Ich denke schon, oder?
Aber Scherz bei Seite, soweit ich das weiß, besteht keine Akute Lebensgefahr für dich. Und damit das so bleibt, bin ich ja in der nähe. Zumindest hatte ich mir das fest vorgenommen. An deinem Geburtstag ,muss ich gestehen, hab ich mich auf andere verlassen und war dies auch.
Ich war fest davon ausgegangen das euer Schuleiter die Sache im Griff hat, ein Irrtum. Allerdings nachdem ich feststellen musste, dass das Ministerium trotz meiner Warnung vor dem Angriff auf Askaban nichts zum Schutz getan hat, konnte ich mir denken was los war. Ein Spion irgendwo.
Aber ich lerne aus Fehlern und werde dich ab sofort immer im Auge behalten. Es steht zu viel auf dem Spiel.
Ich habe deshalb auch ein paar wichtige Informationen für dich oder besser den Orden des Phönix mit dem du ja in Kontakt stehst.
Voldemort wird am 31.10. ein Uraltes Ritual durchführen. Welches genau weiß ich leider auch nicht, aber es ist mehr als Gefährlich. Er könnte damit Kräfte erlangen die ihn quasi Unbesiegbar machen. Ihr müsst ihn unbedingt daran hindern. Das soll irgendwo in Pembroke stattfinden. Ich denke ihr wisst da schon mehr als ich.
Haltet ihn auf, egal wie. Er darf das Ritual nicht zu Ende führen. Ansonsten ist unsere Welt verloren.
Liebe grüße
XXX
PS. Freut mich das dir mein Geschenk gefallen hat. Ich konnte mir denken, dass du es gut gebrauchen kannst.
Ein Haufen Fragen rasten durch Harrys Kopf, was für seine Kopfschmerzen nicht grade zuträglich war.
Er passte auch hier auf ihn auf? Es stand zu viel auf dem Spiel? Wusste er etwa von der Prophezeiung? Und er wusste vom Phönixorden? Scheinbar wusste er sogar dass der Orden Spione bei Voldemort hatte. Woher? War er selbst wirklich ein Todesser? Dann hätte er doch eigentlich von dem Angriff auf seinen Geburtstag wissen müssen. Und was sollte das mit dem schwarzen Werwolf?
„Harry?" wurde er plötzlich von hinten angesprochen. Ruckartig drehte er sich um, was allerdings etwas zu schnell war und ein Stechen durch seien Schläfe jagte. „Professor Dumbledore", stöhnte er. Der Schulleier sah ihn für einen Moment besorgt an musste dann aber grinsen. „Er weiß es!" schoss es Harry sofort durch den Kopf. „Ablenken!" war sein nächster Gedanke. „Hier. Das dürfte sie interessieren. Vor allem die letzen zwei Absätze", meine er und reichte dem Schuleiter den Brief, während er sich die rechte Schläfe massierte um den Schmerz zu vertreiben. „In der Tat. Das ist interessant. Darf ich mir den Brief ausleihen?" fragte der Schulleiter. „Sicher. Die Informationen sind ja im Grunde für sie", antwortete Harry und erhob sich. Er bekam das dringende Bedürfnis sich einfach nur hinzulegen und zu schlafen. „Sie entschuldigen mich?" hackte Harry nach.
„Sicher. Ich würde vorschlagen du lässt dir etwas gegen die Kopfschmerzen geben und schläfst dich aus", meinte der Schulleiter lächelnd und verschwand. Harry seufzte nur. Er wusste es also. Die Frage war nur noch wie viel. Kaum hatte er die Treppe erreicht riefen ihn seine Freunde. „Raus damit, was ist los mit dir?" fragte Hermine besorgt. Harry stöhnte nur genervt auf.
„Geht ihr vor in den Gemeinschaftsraum. Ich komm gleich nach. Muss erst noch was erledigen", murmelte er und ging schweigend weiter. Madam Pomfrey sah ihn zwar argwöhnisch an und murmelte etwas von wilden Partys, Unverantwortlichkeit und Strafarbeiten, gab Harry aber letztendlich doch etwas gegen seine Kopfschmerzen und verschwand dann in ihr Büro. Nur mit Mühe bekam Harry den weißblau schimmernden und nach verfaultem Kohl riechenden Trank runter. Die Wirkung allerdings war einmalig. Sowohl die Übelkeit als auch die Kopfschmerzen waren im Nu verflogen. Nur eine ungeahnte Müdigkeit überfiel ihn. „Deshalb sollte ich mich schlafen legen", gähnte er auf dem Weg in seinen Turm. Ron und Hermine nicht beachtend stieg er die Wendeltreppe hoch und ließ sich in sein Bett fallen, was natürlich ebenso weich war wie das in der Heulenden Hütte. Erst zum Mittag wurde er durch einen plötzlichen Kälteschock wach. Laut aufschreiend sprang er aus dem Bett und musste feststellen dass er bis auf die Knochen nass war.
Dean und Seamus saßen auf ihren Betten und lachten sich kringelig, Neville sah ihn mitleidig an und Ron stand, noch mit dem Eimer in der Hand neben seinem Bett und konnte sich nur mühsam ein Lachen verkneifen. Harry war sofort klar das Ron der Übeltäter war. „Na warte", knurrte Harry und griff sich seinen Zauberstab vom Nachtisch. Ron ließ sofort den Eimer fallen und rannte Richtung Tür, aber Harry war aber schneller und richtete einen: „Aquaris!" auf seinen Freund. Der Eiskalte Wasserstrahl traf aber Saphira die grade in den Jungenschlafsaal kam, da Ron sich geschickt weggeduckt hatte. Das Mädchen sah Harry entgeistert an.
„Sorry der Sollte eigentlich Ron treffen", erklärte Harry und warf seinem Freund einen missmutigen Blick zu. „Schon gut. Das ist gleich wieder trocken, aber was Ron angeht…" meinte sie und richtete ihren Stab auf ihn. Zunächst geschah gar nicht, aber dann erschien ein Eimer Wasser über seinem Kopf der sich langsam umkippte und Ron ebenfalls mit eisigem Wasser übergoss. Der ganze Schlafsaal brach in Gelächter aus, bei Rons Anblick. „So ist da viel lustiger", entschied Saphira und mit einem Wink war ihre Kleidung wider trocken. Dann zog sie ein Buch aus ihrem Umhang und trat an Harry vorbei. „Hier. Danke Neville", sagte sie und reichte es ihm. Harry war dem schüchternen Gryffindor einen fragenden Blick zu und sah dann auf das Buch. Es war eines über Kräuterkunde. „Sie wollte nur was nachschlagen", erklärte der Junge leicht rot und Harry nickte mit einem schakalhaften Grinsen. Neville war also verschossen.
Dann sah er zu Ron der immer noch dreinschaute wie ein begossener Pudel. „Selber Schuld. Was weckst du mich auch so brutal", meinte Harry und schälte sich aus seinen Nassen Sachen. Als er grade bei der Unterwäsche angekommen war, ging die Tür erneut auf und Hermine kam rein. „Oh!" kam es nur von ihr und ihr Gesicht nahm einen rot ton an. „Ich beantrage dass auch die Mädchen nicht mehr in unseren Schlafsaal können", seufzte Harry und schnappte sich ein paar trockene Sachen und verschwand ins Bad. Ron kam kurz darauf ebenfalls rein.
„Ist dir das gar nicht peinlich?" fragte er. „Warum? Sie hat mich doch schon mit weniger und in einer noch unangenehmeren Situation gesehen. Aber wird sie bei dir auch rot?" fragte Harry und warf Ron der nun splitternackt neben ihm stand einen Blick zu. Was er sah gefiel ihm. Ron war gut gebaut, man sah ein wenig seine Muskeln, die Haut sah samtweich aus und glänzte leicht von dem Wasser. „Harry?" fragte sein Freund nervös, was den Schwarzhaarigen zum Kichern brachte. Er sah sich kurz um, ob auch keiner sonst da war und flüsterte dann: „Ich kann Hermine irgendwie verstehen." Dann gab er seinem Freund einen Klaps auf den Rücken und rubbelte sich trocken.
Ron stand noch fast eine Minute wie vom Donner gerührt da. „Hey. Nun komm wider runter. Ich wollte nur sagen dass du dich für deinen Köper nicht schämen musst. Mein Gott. Leg bloß nicht alles auf die Goldwaage Ich bin meinem Engel treu", meinte Harry und köpfte sich das Hemd zu. Ron der sich scheinbar wieder gefangen hatte begann nun auch sich umzuziehen.
Im Schlafraum ließ er sich auf Rons Bett nieder. „Kennt einer der Trocknungszauber?" fragte er sein immer noch nasses Bett betrachtend. Hermine seufzte und schwang kurz den Zauberstab. „Und nun raus damit. Was war heute Morgen mit dir los. Du sahst aus wie eine Leiche." Dean und Seamus setzten sich sofort auf. „Na toll", stöhnte Harry stumm. „Was soll ich denn jetzt sagen?" „Na?" fragte Dean. „Harry. Uns ist schon klar was los war. Ich würde nur gern wissen woher du das hast? Denn selbst in der Küche bekommst du nichts Stärkeres als Butterbier", meinte Seamus. „Ich hab ein paar gute Freunde", kommentierte Harry. „Bekommen wir auch mal was ab?" fragte Neville und augenblicklich drehten sich alle zu ihm um. „Ich frag ja nur", sagte der Junge schüchtern.
„Du warst wirklich betrunken?" fragte Hermine nach, in dem Moment wo Ron aus dem Bad kam. „Wer war betrunken?" „Harry", sagten Dean und Seamus gleichzeitig. „Mal sehen ob ich meinen Freund rum bekomme uns was zu schicken. Wenn die Lehrer das merken gibt es nämlich mächtig ärger", meinte Harry und erhob sich. „Wollen wir essen gehen?" „Deshalb hab ich dich geweckt", sagte Ron, der schon fast bei der Tür war. „Na kommt schon." Hermine und Harry folgten ihm kopfschüttelnd. Auf dem Weg nach untern erzählte er den Beiden dann flüsternd was in dem Brief gestanden hatte.
„Wir sollen also selber suchen", stellte Hermine fest. „Das mit dem Werwolf ist mir im Moment egal. Ich mach mir mehr Sorgen um das was Voldemort vorhat, und wie man ihn aufhalten kann. Helloween ist in nicht mehr ganz zwei Wochen und das ist nicht wirklich lange", berichtete Harry seinen Freunden, von dem was ihn beschäftigte. „Das sollten wir wirklich dem Orden überlassen. Die wissen sicher schon, was sie tun können", gab Hermine zu bedenken. „Stimmt", meinte Ron nur. „Sicher. Aber ich würde auch gern wissen wie das aussieht. Okklumentik hin oder her. Ich mach mir nun mal Gedanken. Wenn das schief geht und Voldemort führt dieses Ritual zu Ende sind wir mehr als jemals zu vor am Arsch. Dumbledore ist jetzt schon der einzige der es mit ihm aufnehmen kann. Was ist wenn er es schafft? Wer soll sich ihm dann noch in den Weg stellen?"
Ron und Hermine schwiegen betreten. Beiden war klar was ihr Freund da meinte und sie wussten keine Antwort darauf. „Ich werde Dumbledore fragen, ob ich zur nächsten Ordenssitzung mitdarf. Er hat ja selbst gesagt, dass er uns nicht mehr ausschließen will", meinte Harry und schwieg dann, da sie die große Halle betraten. Jedem war klar das jedes weitere Wort zu viel sein würde, wegen der Slytherins.
„Hat jemand mal Pergament und Feder?" fragte er zwischen Hauptgang und Nachspeise. „Feder nicht. Aber einen Kuli", meinte Saphira und reichte ihm das gewünschte. „Was ist denn ein Kuli?" wunderte sich Ron und besah sich das Schreibgerät in Harrys Hand. „Damit schreiben die Muggel. In einem Dünnen Röhrchen ist Tinte die du wie bei der Feder auch aufs Papier bringst. Vorteil ist aber das du damit nicht kleckern kannst", erklärte Saphira und reichte Ron das Schreibgerät das sie soeben von Harry zurück erhalten hatte. Harry zog unauffällig seinen Zauberstab und teleportierte das Stück Pergament zum Schulleiter.
Dumbledore schien für einen Moment überrascht von dieser Post und sah kurz zu Harry rüber. Der bemühte sich einen Fragenden Blick aufzusetzen. Der Schulleiter schien den Zettel McGonagall zu zeigen die auch kurz zu Harry rüber sah und dann etwas zu Dumbledore sagte.
Kurz Drauf erschien wie aus dem nichts der Zettel auf seinem Schoß.
Seid morgen Abend um acht an Hagrids Hütte. Wir holen euch ab. Der Umhang wäre sicher günstig.
Harry nickte kurz in Dumbledores Richtung da der ihn beobachtete und bediente sich dann am Nachtisch.
„Willst du eigentlich nichts gegen die Gerüchte unternehmen das du mit Lin was hast?" fragte Saphira ihn auf der Treppe nach oben. „Die hören eh nicht auf mich. Ignorieren ist da das Beste. Aber wenn Linnéa das stört kann sie es gern versuchen", meinte Harry. Saphira schmunzelte. „Die findet das wohl eher süß", meinte sie und verschwand dann nach draußen während ihr Harry verblüfft hinterher sah. „Süß?" fragte er leise. „Was denkst du denn? Es gibt genug Mädchen die dich gern ihren Freund nennen würden", meinte Dean. „So, so", sagte Harry nur. Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten Ron und Harry beim Schachspielen. Hermine hatte sich in die Bibliothek zurückgezogen um etwas zu recherchieren.
Nach dem Abendessen ging Harry raus zu Hagrid, wohl wissend das der nicht da war, da er gesehen hatte, dass sein Freund in den Wald verschwunden war. Sicher zu seinem Bruder. Es war auch nur ein vorwand um mit einer Erklärung aus dem Turm zu kommen.
Remus saß am Tisch und lass Zeitung als Harry ins Zimmer kam. „Na du?" fragte er verschmitzt. „Hey!" grüßte Harry zurück und gab dem Mann einen flüchtigen Kuss. „Was macht dein Kopf?" Harry grinste nur und ließ sich aufs Bett fallen. „Dumbledore hat wohl was gemerkt. Zumindest das ich Kopfschmerzen hatte." Remus sah ihn erstaunt an. „Hat er was gesagt?" fragte der Werwolf allarmiert nach. „Nur das ich mir einen Trank von Madam Pomfrey holen soll", erklärte Harry und erzählte dann was in dem Brief gestanden hatte und das sie morgen Abend mitkommen würden.
„Wir werden es dann wohl morgen erfahren wenn er etwas weiß. Denn ich bin mir sicher dass er dich nicht länger einfach so aus dem Schloss verschwinden lässt, ohne genau zu wissen, wo du bist und vor allem das es sicher ist", erklärte der Werwolf. „Na und? Wenn er fragt sagen wir es ihm und ich werde mir sicher nicht verbieten lassen, meinen Freund zu sehen. Gefahr hin oder her", meinte Harry und zog Remus zu sich aufs Bett, sodass der über ihm kniete.
„Was wird denn das jetzt?" fragte der Werwolf verführerisch. „Kommt drauf an was du willst", antwortete Harry ihm und zog ihn dann zu einem Kuss ran. Remus ließ sich gern auf dieses Zungenspiel ein. Die ganze Nacht turtelten die beiden miteinander herum bis sie dann irgendwann einschliefen. Remus weckte Harry am nächsten Morgen um neun Uhr und brachte ihn noch bis zur Weide wo sie sich verabschiedeten.
Den Sonntag verbrachte Harry dann über seine letzen Hausaufgaben für die nächste Woche, ebenso wie Ron. Auch sprachen sie leise über das Treffen und machten sich Gedanken was man gegen Voldemort unternehmen konnte. Hermine kam erst zum Mittag zu ihnen.
„Wo warst du eigentlich?" fragte Harry das Mädchen verwundert. „In der Bibliothek. Ich habe versucht etwas über deinen Tierischen Freund herauszubekommen", erklärte sie. „Und?" hackte Ron nach, ehe Harry etwas sagen konnte. „Bisher kein Erfolg. Aber ich gebe nicht auf. Er hat gesagt wir würden allein drauf kommen, also muss da ja wohl was zu finden sein. Ich geh nachher weitersuchen." Harry und Ron sahen sich kurz an und nickten dann. Sie waren noch mit ihrem Trank für Snape beschäftigt, und der musste erst mal fertig gestellt werden.
Das dauerte aber, mit Absicht, den ganzen Nachmittag. Keiner der beiden hatte große Lust in den alten Wälzern der Bibliothek zu blättern. Sie waren sich einig das Voldemort das größere Problem war. Nach dem Abendbrot gingen sie dann raus zu Hagrid.
Der wollte natürlich sofort die neusten Neuigkeiten aus der Gerüchteküche bestätigt wissen. „Nun sag schon, wer ist es, wenn nicht Linnéa?" hackte er nach. „Hagrid. Ich werde es nicht sagen. Das ist so abgemacht. Niemand, aber auch wirklich niemand darf es wissen. Nicht mal Ron und Hermine wissen, wer es ist", erklärte Harry. „Na gut. Aber du sagst es mir, wenn ihr es offiziell macht." „Du bist der erste der es erfährt", versprach Harry und war dankbar für das Klopfen an der Tür. „Der kann echt nerven", murmelte Ron. Harry nickte nur und traf dann Dumbledores Blick. „Können wir?" „Sicher!" meinte Harry und alle drei verschwanden unter dem Tarnumhang. McGonagall wartete schon am Schlosstor auf sie. Kurz bevor sie am Rand des Dorfes ankamen meinte der Direktor: „Ich denke ihr könnt auftauchen." Sofort zog Harry ihnen den Umhang runter und Verstaunte ihn in seiner Tasche ohne hinzusehen was er tat. Es war einfach Gewohnheit.
„Ich denke wir nehmen euch heute noch mal an die Hand. Über weite Strecken zu apparieren ist nämlich nicht so einfach wie im Klassenraum", erklärte Dumbledore und ehe die drei Freunde sich versahen standen sie auch schon neben dem Grimmauldplatz.
Molly öffnete ihnen nach dem Anklopfen des Schulleiters die Tür und begrüßte ihren Sohn mit einer heftigen Umarmung. „Mum. Lass das", protestierte Ron, aber das schien seine Mutter egal zu sein. Zu Harrys Leidwesen blieb auch er nicht von dieser Begrüßung verschont, ebenso wenig wie Hermine. Remus legte in der Küche dann eine filmreife Begrüßungsszene hin. Niemand würde drauf kommen das sie sich erst am Morgen von einander verabschiedet hatten. Allerdings tat es Harry schon leid, dass er Remus keinen zärtlichen Kuss geben konnte, aber er war fest entschlossen es geheim zu halten. Auch vor dem Orden, vorausgesetzt Dumbledore hatte nichts bemerkt. Ihm war das ganze einfach noch irgendwie etwas unangenehm. Nicht das er sich schämte, erst recht nicht für Remus. Aber die Angst Remus in noch größere Gefahr zu bringen ließ ihn einfach nicht los.
„Lasst uns gleich zur Sache kommen", sagte Dumbledore und las dann die letzen Zeilen des Briefes vor. „Severus hat leider keine Ahnung worum es gehen könnte. Er will aber versuchen etwas in Erfahrung zu bringen. Es schient als hätte Voldemort einen Verdacht gegen ihn und er muss im Moment sehr vorsichtig sein."
„Ist euch eigentlich bewusst was wir uns hier zum Spielball eines Unbekannten machen lassen?" fragte Charly Weasley besorgt. „Ich verstehe deine Sorge. Uns allen wäre lieber zu wissen, wer uns diese Informationen gibt und woher er diese hat, aber wir müssen wohl vorerst damit zu Recht kommen. Dass es ein Todesser ist, können wir ausschließen. Severus ist sicher dass außer ihm kein Todesser im innersten Kreis ein doppeltes Spiel spielt und diese Informationen erhalten, wenn überhaupt, nur die Engsten Vertrauten", meinte Dumbledore nachdenklich. „Ist nicht viel was wir wissen", knurrte Moody. „Da steigt ein Ritual in Pembroke in einer Kirche an Helloween mit dem dieser Irre noch mächtiger werden kann." Von allen Seiten wurde dem Ex-Auroren zugestimmt.
„Minerva und ich sind schon einige Rituale durchgegangen die in Zusammenhang mit einer Kirche und Helloween fallen, aber bisher erfolglos. Wir werden aber noch weiter suchen. Ein paar Möglichkeiten gibt es noch. Dennoch halte ich es für Sinnvoll, wenn wir uns schon mal einen Plan überlegen, wie wir ihn aufhalten können, denn es ist nicht auszuschließen das Voldemort Quellen hat, die uns nicht zur Verfügung stehen."
„Die Aussicht gefällt mir gar nicht", sagte ein Mann den Harry bisher nicht kennen gelernt hatte. Er war zwar bei der Sitzung in den Ferien auch dabei gewesen, hatte sich aber nicht vorgestellt. Dafür schien er den Blick von Harry bemerkt zu haben.
„David Horatio, Mr. Potter", sagte er und nickte ihm zu, was Harry erwiderte. „Ex-Kollege deines Vaters", flüsterte Remus ihm ins Ohr was den Jungen erstaunt aufsehen ließ. Eine Gelegenheit etwas zu sagen bekam er nicht da Dumbledore wieder das Wort ergriff. „Die dürfte keinem von uns gefallen und ich brauche wohl nicht zu betonen wie wichtig es ist ihn daran zu hindern."
Bis hier hin seit ihr also gekommen. Schön, das freut natürlich die Schreiberin, und wenn ihr jetzt auch noch kein klitzekleines Reviewchen hinterlasst, dürft ihr euch an dem Kuchen bedienen den ich für euch gebacken habe. ganz doll mit dem Zuanpfahl wink>
