kayla2510: Mit deiner Vermutung bezüglich des Namens David Horatio liegst du richtig. CSI Miami. Mir viel einfach kein Name ein und zufällig lag auf meinem Schreibtisch das Fernsehprogramm von Dienstag.
Ich hoffe dir gefällt dieses Chap auch und ich hab noch einen klienen Tipp für dich. Die Storys von BineBlack hier im Archiv sind auch mit ganz viel Remus. Vor allem ihre neuste. Oder ließt du die schon?
Tolotos: Schön das dir das Paaring gefällt und das mit dem Storyallert hatte ich auch schon mal. Ist ganz schön doof. In der Hoffnung das dich wieder ein Mail erreicht hat, wünsch ich dir viel Spaß beim lesen.
Angie-Maus: Macht nichts wenn es mal nur ein handheb wird. Für mich ist die Hauptsache dass sich überhaupt jemand meldet. Denn das heißt doch das meine Story Anklang findet und das beflügelt die Finger schon etwas um weiter zu tippen.
So ihr lieben. Weiter geht es. Ich freu mich auch eure Meinungen die meine Finger dann noch mehr beflügeln.
Was den HBP angeht werde ich allenfalls die Zaubersprüche mit einbauen. Das kommt aber erst sehr viel später. Da ich so schon ein ganze stück weiter bin mit dem Tippen. Ich sag im Betreffenden Chap vorher bescheid.
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 13
„Er benutzt doch sicher ein Buch für dieses Ritual. Man müsste es ihm irgendwie abjagen", meinte Ron spontan. „Und wie willst du da ran kommen? Wenn er eines benutzt liegt das direkt unter seiner Nase", fragte Hermine in einen Tonfall der Ron wohl klar machen sollte, erst mal zu denken ehe er etwas sagte. „Wir lenken ihn ab", erwiderte der Rothaarige überlegen grinsend. „Und mit was willst du ihn Bitte davon ablenken, noch mächtiger zu werden?" konterte die Brünette. „Der läst sicher nicht von ein paar Krachern aus der Ruhe bringen." „Man könnte ihm doch etwas vor die Nase setzen dass er unbedingt haben will. Wozu er diese Macht nicht braucht", gab der Junge zurück.
Harry sah seinen Freund perplex an, wie alle anderen auch. Und er ahnte dass Ron keine Ahnung hatte, was er da grade für einen Vorschlag gemacht hatte, wenn auch nur indirekt. „Was denn?" meinte der Weasley was die Vermutung des Schwarzhaarigen bestätigte. „Das einzige was Voldemort haben will und was ihm vielleicht mehr bedeutet als noch mehr Macht bin ich Ron. Wenn er mich tötet, braucht er nicht noch mehr Macht. Denk einfach mal an die Prophezeiung", erklärte Harry und klopfte seinem Freund aufmunternd auf die Schulter, da dem grade die Kinnlade runter gefallen war. „Vergesst was ich gesagt habe", meinte der daraufhin und zog den Kopf ein.
„Du hast aber Recht. Mit irgendwas müssten wir ihn ablenken. Sonst kommen wir nicht an das Buch ran, oder an ihn um das ganze zu verhindern falls er keines benutzt", widersprach Harry.
„Aber nicht mit dir als Köder. Vergiss das ganz schnell", mahnte Remus. Harry sah den Werwolf kurz verwundet an, nickte dann aber. „Ich habe nur gesagt wie ich die Sache sehe und das Ron Recht hat. Das ich das Ablenkungsmanöver bin, hab ich mit keiner Silbe erwähnt." „Aber wenn sie mich fragen, sag ich sicher nicht nein", sagte er leise zu sich selbst. Er wollte es diesem selbsternannten Lord zeigen. Er hatte seine Familie zerstört und ihm indirekt auch seinen Paten genommen. Dafür würde dieser Mistkerl büßen.
„Beruhigt euch. Wir werden schon einen Weg finden. Zunächst sollten wir davon ausgehen das Voldemort selbst sich in der Kirche aufhält. Von Severus wissen wir das sich Lucius Malfoy um etliche Schutzzauber vor Ort kümmert. Bannkreise, Schilde und anderes. Dann müssten wir auch mit Todessern als Verteidigung rechnen. Vielleicht sogar Dementoren", erklärte Dumbledore. „Also eine Festung", warf Harry ein. „Aber nicht unbezwingbar. Die Todesser aus dem innersten Kreis können sich nicht offen zeigen, weil sie gesucht werden. Wir bekommen es also nicht unbedingt mit ihnen zu tun. David wir brauchen auf alle Fälle Marge und Ted für die Schilde und Bannkreise. Sie sind die Experten. Und dein Team als Verstärkung. Deines auch Glen", erklärte Dumbledore.
Harry kam zwar nicht ganz mit und hatte keine Ahnung wie viele es nun sein würden, aber das könnte man ja erfragen. Nur nicht vor dem Orden. Es gab wichtigere Dinge. Hermine aber schien das anders zu sehen. „Wie viel Leute wären sie dann?" fragte das Mädchen. „Ein Aurorenteam besteht in der Regel aus fünf bis sechs Mitarbeitern. Meines im Moment nur aus vieren, Glens aus sechs. Uns immer mitgerechnet", antwortete Horatio geduldig.
„Alastor, Tonks und Remus werden auch dabei sein. Dann sind wir schon mal 13. Christopher wie sieht es bei dir aus? Kannst du von euren Leuten auch welche einbringen oder ist das zu viel aufsehen?" Die Frage schien an den Dritten Unbekannten zu gehen. „Weiß nicht. Vielleicht Martin und Lucas aber sonst sieht das eher schlecht aus. Wir sind uns immer noch nicht sicher was das Kuckucksei angeht." Dumbledore nickte und Harry verstand nun kein Wort mehr.
„Chris gehört zu den Unsäglichen. Sie haben den Verdacht auch einen Spion unter sich zu haben. Und solang das nicht geklärt ist, haben wir ein ernsthaftes Problem", erklärte Remus neben ihm. „Erzähl dem Jungen bloß nicht zu viel", mahnte Molly.
„Ich bin ja wohl der letzte der irgendwem etwas erzählt", protestierte Harry. Er ahnte zwar was sie gemeint hatten, wollte es aber dennoch nicht auf sich sitzen lassen. Das ging dann doch zu weit. Man musste das ja nicht laut ausposaunen. Aber er musste am Mittwoch Scott wegen der Okklumentik fragen. Wenn er das endlich beherrschte, hätte niemand mehr einen Grund misstrauisch zu sein.
„Dann erläutete uns mal deinen Plan, Albus. Wie wollen wir ihn mit 16 Mann aufhalten", bat Remus. „Wir verteilen uns um die Kirche. Sie liegt auf einer kleinen Kuppe umgeben von Bäumen. Am Abend vor Helloween werden Tonks, Alastor und du schon mal nach Fallen durchkämmen und sie so ausschalten das es keinem auffällt.
Ich gehe davon aus dass wir es nicht schaffen werden, ihn zu stören, ehe er mit dem Ritual angefangen hat. Aber wir sollten uns dennoch beeilen. Frontalangriff auf die Todesser während Davids Team unsere Schildbrecher decken. Sind die ausgeschaltet, greifen Chris mit seinen Leuten und ich ein. Wir werden Voldemort aufhalten", erklärte Dumbledore. Harry blieb die Spucke weg. Das klang nach einem Himmelfahrtskommando, aber niemals nach einem vernünftigen Plan.
Hermine war es die Harrys Gedanken aussprach. „Das ist doch Wahnsinn." „Haben sie einen besseren Vorschlag?" fragte McGonagall. „Irgendwie muss man doch herausbekommen können, was das für ein Ritual ist. Wer weiß was er da vorhat. Wenn wir es einfach so unterbrechen könnte sonst was geschehen", sagte Harrys Freundin besorgt und der Schwarzhaarige musste ihr recht geben.
„Mrs. Granger. Sie sollten sich vielleicht besser um ihre Schulnoten kümmern als um solche großen Probleme. Ich bin mir sicher Albus hat an so was schon gedacht", erklärte Glen und Remus schüttelte schmunzelnd den Kopf. „Ich denke um ihre Noten muss Hermine sich nun wirklich keine Sorgen machen. Sie ist eine der besten Schülerinnen des Schlosses. Mehr als ein O ist wohl nicht möglich", meinte Dumbledore mild. „Lasst die Kinder doch bei der Suche helfen. Vielleicht sehen sie ja etwas, was wir übersehen", schlug Remus vor. „Du stellst grade die Kompetenz des einzigen Menschen in Frage vor dem sich Du weißt schon wer fürchtet", bemerkte der Mann mit dem Namen Chris.
„Ich habe nichts dagegen wenn die Kinder uns helfen. Immerhin waren sie es die die Kammer des Schreckens schlussendlich gefunden haben und auch was sich darin versteckt. Wenn sie möchten habe ich keine Einwände", erklärte Dumbledore gelassen und lächelte sie an. Harry war schon etwas verwundert über diese Aussage zumindest über den Teil mit der Kammer, aber vermutete das Dumbledore sie einfach nur in Schutz nehmen wollte. „Wenn du das sagst", meinte dieser Chris etwas mürrisch. „Gut. Dann sollten wir uns nächste Woche noch mal treffen und die neusten Informationen zusammentragen. Dann legen wir den endgültigen Plan fest."
Damit war die Sitzung beendet. Remus flüsterte ihm noch zu: „Ich werde vorsichtig sein, mach dir keine Sorgen", zu, ehe die drei Freunde mit ihren Lehrern wieder aufs Schloss reisten. „Kommt morgen Abend doch in mein Büro. Ich werde euch dann zeigen was wir bisher erarbeitet haben." „Du willst sie das wirklich machen lassen?" fragte McGonagall verwundert. „Minerva. So wie ich die Drei einschätze machen sie sich auch ohne unsere Hilfe auf die Suche. Wir können ihnen also ein wenig Arbeit abnehmen und unser Material zeigen. Und Remus hat Recht. Die Jugend geht oft aufmerksamer durch die Welt als wir. Es kann auf jeden Fall nicht schaden."
Der nächste Schultag verging recht schnell und alle drei konnten es kaum abwarten einen Einblick in die Arbeit des Ordens zu bekommen. Vor allem Hermine. Sie war noch nie in den Büroräumen des Schulleiters gewesen und Harry huschte ein Lächeln übers Gesicht als er sah wie die Augen seiner Freundin immer mehr strahlten, während sie sich hier umsah. Fawks begrüßte Harry mit einem Krächzen und der schwarzhaarige konnte nicht widerstehen dem Tier kurz übers Gefieder zu streicheln.
Der Schulleiter führte sie in den hintern Teil des Büros wo nun auch Harry ins Staunen kam, denn hier war er auch noch nie gewesen. Nachdem sie die kurze Wendeltreppe erklommen hatten traten sie ohne eine Tür oder einen Durchgang in eine Art Wohnzimmer. Ähnlich wie der vordere Teil, war hier alles sehr altertümlich eingerichtet und an einer Wand stand ein großes Bücherregal. Auf dem Tisch lagen eine Menge Pergamente und auf zwei kleinen Beistelltischen einige Teetassen und eine dazu passende Kanne. Der Boden war mit einem Blauen Teppich ausgelegt und die Möbel in einem Dunklen Holz. Von hier gingen zwei Weitere Türen ab. Harry vermutete dahinter das Bad und das Schlafzimmer und es gab auch hier einen kleinen Kamin.
Beim Näherkommen erkannte Harry eine Sternenkarte und eine Menge von Hand beschriftete Pergamente auf dem Tisch und neben einem der Sessel einen Stapel alter Bücher. „Setzt euch ruhig. Das sind die Rituale die wir bereits durchgegangen sind. Die Sternenkarte zeigt die Konstellation der Helloweennacht. In den Büchern stehen auch noch einige Rituale drin. Seht es euch ruhig an. Ich muss nur noch kurz etwas erledigen. Falls ihr was trinke wollt, könnt ihr über den Kamin gern etwas bestellen."
Damit ließ der Schuleliter sie allein. „Wahnsinn", flüsterte Hermine andächtig und sah sich noch einmal um. „Wenn man es das erste mal sieht ja. Hier hinten bin ich aber auch das erste Mal. Und es lohnt sich der Schulleiter zu werden", meinte Harry und griff sich eines der Pergamente. Darauf war ein Ritual beschrieben das ein grausames Blutopfer forderte. „Ist ja Ekelhaft", meinte er und legte es bei Seite.
„Wonach sollen wir denn genau suchen?" fragte Ron nachdenklich und auch Harry sah seine Freundin erwartungsvoll an. „Wir suchen ein Ritual dass einen magischen oder heiligen Platz, eine bestimmte Sternenkonstellation oder einen bestimmten Tag braucht oder auch mehrere dieser Dinge gleichzeitig. Sehen wir diese Sachen noch mal durch", wies Hermine die beiden Jungen an. Harry nickte. Es war besser als gar nichts. Also ließ er sich in dem weichen Sessel nieder und nahm sich einen Teil der Pergamente vor.
Das Dumbledore wiederkam bemerkte keiner von ihnen, ebenso wenig wie die Tatsache dass die Zeit nur so verflog. „Harry", riss ihn dann jemand aus seiner Konzentration auf das Buch. Etwas verwirrt sah er auf. Dumbledore stand neben ihm und lächelte verschmitzt. Allerdings sah der Mann müde aus. Ron und Hermine sahen ihn verwundert an, ebenso wie seine Hauslehrerin. „Entschuldigung. Ich war wohl grade etwas vertieft", meinte er. „Das haben wir gemerkt", meinte der Schulleiter. „Ihr solltet jetzt schlafen gehen. Es ist kurz nach Mitternacht. Wir können morgen weitersuchen. Dann werden Minerva und ich euch helfen."
Harry nickte und erhob sich gequält. Von dem langen ruhig sitzen tat ihm jeder Muskel weh. Er streckte sich einmal und atmete tief durch. Erst jetzt wurde ihm bewusst dass er todmüde war. Schnell schlüpfte er in seine Schuhe, die er sich der Gemütlichkeit halber ausgezogen hatte und folgte seinen Freunden aus dem Büro.
„Das wird nicht einfach werden. Die Rituale die in Frage kommen sind auf Dutzende Bücher verteilt", erklärte Hermine unterwegs. „Wie viel haben wir geschafft?" hackte Harry gähnend nach. „Vier. Und nicht mal annähernd etwas dabei das gepasst hätte", erklärte seine braunhaarige Freundin.
Plötzlich hatte Harry das Gefühl jemand zog ihm den Boden unter den Füßen weg und er landete unsanft auf den Stufen über ihm. „Shit!" fluchte er und rappelte sich auf. Er war über seine offenen Schnürsenkel gestolpert. Ron eine Treppe weiter lachte sich schlapp während Hermine zu ihm gehen und ihm aufhelfen wollte.
Allerdings begann im selben Moment die Treppe die Richtung zu ändern. Die auf der Harry saß schwenkte nach links weg und die seiner Freunde nach rechts. Ein Blick weiter hoch ließ ihn seufzten. Die Treppe hatte sich ausgerechnet einen Weg ausgesucht der ihn nun fast fünf Minuten länger zum Turm brauchen lassen würde.
„Geht ihr vor. Wir sehen uns oben", rief er Ron und Hermine zu und stieg die Treppe rauf, nachdem er sich die Schnürsenkel zugebunden hatte. So leise er konnte schlich er den Korridor im vierten Stock entlang. Er war nicht scharf darauf Miss Noris oder Filch in die Arme zu laufen. Es war immerhin schon fast halb eins in der Nacht.
Die Treppe war hinter der nächsten Ecke doch kaum hatte er sie im Blick, sah er wie sich ein Gitter vor den Durchgang schob und die Treppe um 180° wegschwang. „Ihr habt euch wohl gegen mich verschworen", fluchte er leise und lief weiter. Es gab nicht weit von hier noch eine Treppe die ihn zwar wieder in den dritten Stock führte, aber dafür in der Nähe eines Geheimgangs. Und dieser würde ihn dann mehr oder weniger direkt zum Portrait bringen.
Er war grade um die Ecke gebogen, als er Stimmen hörte. „… wirklich machen?" Harry erkannte dass es Schüler waren. Keiner der Lehrer hatte so eine Stimme. Schnell sah er sich um und versteckte sich in einer Wandnische hinter einer Statue. „Mal sehen wer mitten in der Nacht noch so durchs Schloss streift", dachte Harry angespannt.
„Wir haben uns auf dieses Spiel eingelassen, also ziehen wir es auch durch", sagte die Stimme eines Mädchens. Harry kam diese merkwürdig bekannt vor. „Und was wenn es schief geht? Du weißt was Severus gesagt hat. Wir haben nur diese Chance. Der Trank wirkt nur ein einziges Mal." Es war die erste Stimme die Harry gehört hatte. Sie gehörte eindeutig einem Jungen. „Jonny. Es wird nichts schief gehen. Außerdem würden wir nicht nur unsere Glaubwürdigkeit verlieren. Es ist die einzige Chance die Lins Vater hat." Sie waren scheinbar zu dritt, wie Harry jetzt erkennen musste. Ein Junge und zwei Mädchen. „Jonny? Lin? Sind das etwa John, Linnéa und Saphira?" flüsterte Harry leise. „Und seit wann duzen sie Snape?" „…erklären. Er wird uns das niemals verzeihen", sagte die eine Mädchenstimme. Die drei bogen um die Ecke und blieben stehen. Es waren tatsächlich die drei Neuen.
„Wir sollten das nicht tun. Noch können wir zurück. Wenn Dumbledore uns dabei erwischt sind wir dran. Lasst es uns einfach aufklären. Das macht es auch für uns leichter", bat John nachdrücklich. „Aufklären? Jonny! Wir können das nicht aufklären. Wir dürfen das nicht aufklären. DAFÜR steht zu viel auf dem Spiel. Niemand darf erfahren wer wir wirklich sind. Dumbledore wird uns nicht erwischen und auch nicht glauben", protestierte Saphira. „Warum nicht? Dumbledore vertraut Severus doch auch und wir können es beweisen", meinte John. „Beweisen? Welcher Hippogreif hat dich denn getreten?", platzte Linnéa heraus. „Wir werden das wie geplant durchziehen John. Das Leben meines Vaters hängt davon ab. Er hat keine Chance wenn wir das hier nicht tun." „Aber Severus…" „Vergiss Severus verdammte Warnungen. Das hier ist unser Spiel. Wir sind Voldemort gegenüber im Vorteil. Und nun lasst uns gehen und das durchziehen ehe uns Filch oder dieses dämliche Katzenvieh erwischt", erklärte Linnéa streng und packte John am Arm. „Richtig. Dieser dämliche Hausmeister und seine verfluchte Katze. Einmal Pokale polieren reicht mir völlig. Und dann auf Muggelart. Als hätte ich nichts Besseres zu tun. Und Miss Noris wird dieses Jahr noch mindestens eines ihrer Leben verlieren. Dafür sorge ich persönlich", meinte Saphira lachend und packte John von der anderen Seite.
Harry war wie erstarrt. Was hatten die drei den vor? Und was wussten sie was Voldemort nicht wusste? Wollen die sich etwa mit ihm anlegen? Waren sie wahnsinnig? Angestrengt lauschte Harry in die Stille doch es war nichts mehr zu hören. Warum hatte er auch ausgerechnet heute seinen Tarnumhang im Schlafsaal gelassen. Er wäre den beiden zu gern nachgeschlichen und hätte noch mehr herausgefunden.
Er musste in den Turm. Ron und Hermine mussten das wissen. Dumbledore musste das wissen. Aber zuerst brauchte er seinen Tarnumhang. So konnte er nicht durchs ganze Schloss rennen. Denn er war auch nicht scharf darauf Pokale zu polieren, oder was Filch sich sonst noch alles so einfallen ließ. Er kroch aus seinem Versteck und rannte los. Doch kaum war er um die Ecke gebogen stieß er mit etwas zusammen und landete unsanft auf dem Boden. Er wollte grade schon losfluchen wer denn da einfach seinen Krempel abstellte als er grob am Arm gepackt und hochgezogen wurde. „Wen haben wir denn da? Potter? Und das mitten in der Nacht?" Harry gefror das Blut in den Adern. War der doch glatt in den schrulligen Hausmeister reingerannt. Wie viel Glück konnte der Mensch eigentlich haben?
„Mitkommen. Professor Snape wird sich sicher freuen." „Mr. Filch. Bitte. Ich war grade auf dem Weg in den Turm. Die Treppen, ich musste den Umweg nehmen", versuchte Harry den Hausmeister zu erweichen auch wenn er ahnte das es keinen Erfolg haben würde. „Ich soll dich also laufen lassen? Vergiss es. Es wird Zeit das du diese Schule verlässt." Harry wurde von dem Hausmeister durch einen Wandteppich geschoben hinter dem eine Treppe steil hinab ging. „Mr. Filch. Ich komme grade aus dem Büro von Professor Dumbledore. Er weiß dass ich noch unterwegs war. Die dämlichen Treppen haben mich dazu gezwungen einen Umweg zu nehmen", versuchte es Harry erneut aber der Hausmeister schnaubte nur. „So eine Frechheit." Dann traten sie auf einen Flur im ersten Stock. Harry erkannte seinen Zaubertränkelehrer schon von weitem. „Professor", rief Filch und Snape wirbelte herum. „Ah wen haben wir denn da. Mr. Potter. Heute mal ohne Tarnumhang unterwegs? Oder haben sie den irgendwo versteckt?" scharte die ölige Stimme des Lehrers. „Er hat die Dreistigkeit gehabt den Direktor als Ausrede zu benutzen", erklärte Filch ehe Harry noch etwas sagen konnte.
„Es stimmt. Ich komme grade aus seinem Büro. Und das ich sie angerempelt habe tut mir leid, Mr. Filch. Ich wollte nur so schnell wie möglich in meinen Turm", sagte Harry fast schon panisch. Snapes Strafarbeiten waren ebenso schlimm wie die des Hausmeisters. Wenn nicht sogar noch schlimmer. „Mund halten, Potter. Ihre Lügen können sie jemand anderem erzählen. Mal sehen, was machen wir denn mit ihnen?" Harry hasste diese Art des Lehrers. „Professor. Gehen sie zum Direktor und fragen sie ihn. Er wird ihnen meine Geschichte bestätigen", versuchte Harry es erneut. „Mund halten, habe ich gesagt. Es wird Zeit das man ihnen Manieren beibringt. Sie werden Morgen Abend zu mir kommen. Pünktlich um acht. Strafarbeit", zischte Snape kalt.
„Das denke ich nicht Severus. Harry sagt nämlich die Wahrheit. Er war heute Abend bei mir. Wir haben schlicht und ergreifend die Zeit vergessen und das die Treppen die Richtung ändern, kann Harry nicht beeinflussen", erklang Dumbledores milde Stimme hinter ihm. „Argus. Lass ihn los. Er wird schon nicht wegrennen."
Harry atmete erleichtert auf. „Aber…" begann Filch. „Nein Argus. Kein Aber. Harry hatte die hervorragende Idee aus Helloween ein Kostümfest zu machen um die Schüler ein wenig abzulenken und darüber haben wir uns ausführlich unterhalten. Leider ist die Zeit nur so davon gelaufen und da morgen Schule ist sollte Harry jetzt auch zu Bett gehen. So wie wir alle. Gute Nacht." Damit verschwand der Schulleiter wieder und auch Filch nahm die Treppe nach unten. Snape dagegen starrte Harry an, der Dumbledore nachsah. „Ich werde sie im Auge behalten, Potter. Machen sie das sie in ihren Schlafsaal kommen." „Eh… ja." sagte Harry und wandte sich zum gehen, bis ihm noch etwas einfiel. „Professor Snape?" „Was?" raunzte der Mann.
Der Gryffindor atmete einmal tief durch und erzählte knapp was er im vierten Stock mitbekommen hatte. Für einen Moment hatte Harry den Eindruck Snape würde ihn lynchen. „Ich werde mich darum kümmern", sagte er dann aber und rauscht davon. Harry machte sich auch auf den Weg in den Schlafsaal, ohne zu bemerken dass ihn jemand die ganze Zeit belauscht hatte.
Ron und Hermine schliefen schon, als Harry endlich den Schlafsaal erreichte. Er ließ sich auch erschöpft auf sein Bett fallen und bemerkte nicht, wie jemand an sein Bett trat. „Sorry, Kleiner. Aber was du da gehört hast, ist schon zu viel. E ist besser so", sagte die Person leise und sprach einen Zauber über den schlafenden Gryffindor.
Am nächsten Morgen wusste Harry nichts mehr von dem was er belauscht hatte. Er war die Treppe rauf gegangen, ein Stück gerannt und in Filch reingerasselt, der ihn dann zu Snape geschleift hatte. So richtig konnte Harry sich auf das Quidditchtraining, was nun jeden Abend stattfand nicht konzentrieren. Ihr erstes Spiel würde nächstes Wochenende gegen Hufflepuff steigen. Innerlich war Harry dankbar für diese leichte Mannschaft zu Beginn der Saison. Er hätte nicht den Nerv gehabt, ausgerechnet jetzt gegen Slytherin zu spielen. Die Gelben zu schlagen war dagegen ein Kinderspiel.
Ron und Harry stießen gleich nach dem Training zu Hermine die schon im Büro des Schulleiters wartete. „Und?" fragte der schwarzhaarige. „Noch nichts", meinte das Mädchen ohne aufzusehen. Auch dieser Abend blieb ohne Erfolg und viele Bücher waren nicht mehr übrig.
Am Mittwochabend musste Harry dann auch noch zu Scott, obwohl er sich sicher war, das er nicht mal einen Funken Konzentration aufbringen konnte. Andererseits hatte er sich etwas vorgenommen und wollte dabei wach bleiben.
„Und bereit für neue Abendteuer?" fragte der Lehrer fröhlich, als er ihn reinließ. „Irgendwie nicht", murmelte Harry und ließ sich in den Sessel gegenüber dem Schreibtisch fallen. „Oje. Das klingt nach einer Krise. Streit mit deiner Freundin?" hackte der Lehrer nach. „Nein. Keinen Streit. Krise stimmt aber", erklärte der Gryffindor und setze sich richtig hin. „Aber das wird schon. Könnten wir heute Abend mit der Okklumentik anfangen? Sie ist verdammt wichtig."
Der Lehrer sah ihn kurz verwundert an, nickte dann aber. „Gut. Wie du möchtest. Ich hab mich mit Severus eine weile darüber unterhalten wie weit ihr gekommen seid. Ich sollte dir vielleicht erst mal erklären wie man seinen Geist am besten verschließt. Sonst hat das keinen Sinn." Harry nickte nur und versuchte sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren, Voldemort so weit wie möglich zu verdrängen.
„Zuerst einmal ist es wichtig dass du dich entspannst. Aber magst du mir dazu vielleicht von deiner Krise erzählen? Sonst wird das sehr schwer werden." Harry sah den Mann musternd an. Sollte er es wirklich wagen? Konnte er es wagen?
Dumbledore hätte ihn das hier nicht machen lassen wenn er sich nicht sicher wäre, dass Scott auf ihrer Seite stand. Aber so einfach über die Arbeit des Ordens reden? „Das ist sehr kompliziert", begann Harry vorsichtig. „Dein Erzfeind?" hackte Scott nach. „Wie sollte es auch anders sein", dachte Harry. „Sagen wir mal so. Ich spiele ungewollt in einer Schnitzeljagd mit", erklärte der Gryffindor.
„Das ist doch ein Spiel der Muggel. Man bekommt ein Rätsel gestellt und die Lösung führt zum nächsten Rätsel", bemerkte Scott. „Genau. Und das Problem ist eben unser Rätsel. Ich muss bis Helloween die Lösung finden sonst verliere ich. Und da steht mehr als nur ein bisschen Geld oder die Ehre auf dem Spiel. Der Preis ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen." „Erlauben es die Spielregeln, Hilfe anzunehmen?" fragte der Lehrer nachdenklich. „Es gibt keine Spielregeln. Es ist eigentlich auch nur so was Ähnliches wie eine Schnitzeljagd und Hilfe ist durchaus erlaubt", antwortete Harry ehrlich. Er wusste nicht ob er dem Mann einfach direkt hätte sagen dürfen war los war. Er wollte lieber nichts riskieren.
„Und wie sieht dieses Rätsel aus?" fragte Scott, den es scheinbar wirklich interessierte. Die Frage war nur warum. War er doch ein Todesser? Nein. Nein das würde Dumbledore ihm nicht so vertrauen. „Ws geht dabei um ein Ritual. Es findet an Helloween um Mitternacht in einer Kirche statt. Wahrscheinlich in Pembroke. Ich weiß auch, das man durch dieses Ritual sehr viel Macht erlangen kann, aber das es auch gefährlich ist.
Die Frage ist, welches Ritual ist es, kann man es unterbrechen ohne Konsequenzen oder gibt es eine Möglichkeit den Sprecher aufzuhalten, wenn er es beendet hat. Ob auch die Sternenkonstellation eine Rolle spielt weiß ich nicht." Scott sah Harry für einen Moment erstaunt an. „Ein schweres Rätsel, selbst wen man bedenkt das erst in anderthalb Wochen Helloween ist." Harry nickte und atmete dann tief durch. „Lassen sie uns anfangen. Das hier ist genau so wichtig. Und wir werden schon noch zu einer Lösung kommen", erklärt er und Scott schien dem zuzustimmen.
„Gut. Versuchen wir es. Entspann dich und schließ die Augen", bat der Lehrer. Harry atmete einmal tief durch und tat es. „Stell dir bitte eine Kiste vor. Eine Truhe oder so was. Wichtig ist nur das sie einen Deckel hat und sich verschießen lässt. Wie sie aussieht bleibt dir überlassen. Du musst sie dir nur ganz genau vorstellen können."
Harry schwieg. Die erste Truhe die ihm einfiel war die, in der der Irrwicht eingesperrt war, mit dem er den Patronus gelernt hatte. „O.k. Ich hab's", meinte er als er die Kiste so deutlich vor Augen sah, dass er glaubte sie anfassen zu können. „Sehr schön", hörte er Scott sagen. „Nun kommt der schwerere Teil. Nimm dir die letzen drei Tage vor. Fang bei Montag an. Jedes Erlebnis von dem du glaubst, dass es zu wichtig ist, als das es jemand anders erfährt, steckst du in die Kiste. Du musst dir dabei deutlich machen, dass niemand außer dir nachher in der Lage sein wird, diese Kiste zu öffnen, solang du es nicht willst. Deine Erinnerungen sind darin absolut sicher. Das ist wichtig. Und versuch dich erst mal nur auf die letzen drei Tage zu beschränken und nur die absolut wichtigen Erinnerungen. Das ganze ist nicht leicht und je mehr du in die Kiste packst, umso schwerer wird es. Man muss das langsam steigern."
Harry nickte. Es dauerte eine Weile und Scott hatte Recht. Es war alles andere als einfach. Immer wider kamen die Gedanken aus der Kiste raus. Harry musste sich mehrmals zur Ruhe zwingen um nicht wütend zu werden. „Harry. Wenn es nicht geht beschränke es. Nimm nur den heutigen Tag. Du hast wohl schon seit ein paar Tagen dieses Problem. Nimm nur den heutigen Tag. Steck ein paar Erlebnisse rein und verschließe sie. Mit dem Verschließen blendest du diese Erlebnisse aus. Sie sind sicher verwahrt und keiner kommt an sie ran." „Was machen sie eigentlich wenn ich das geschafft habe? Wie geht es dann weiter?" erkundigte sich Harry. Nicht das er es sich nicht denken konnte, aber er wollte es von Scott hören.
„Dann werde ich mal versuchen an die Erinnerungen ranzukommen. Aber keine Sorge. Ich zieh mich sofort zurück. Und, nicht das du enttäuscht bist. Keiner schafft es beim ersten Mal. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich endlich so weit war mich auf die Kiste zu verlassen und meine Erinnerungen darin einzuschließen. Es ist reine Übungssache." Harry nickte und konzentrierte sich.
„Ich denke ich hab es", sagte er schließlich. „Gut. Wenn du gleich die Augen aufmachst. wundere dich nicht. Ich hab das Licht etwas dunkler gemacht. Und du darfst deine Kiste nicht vergessen. Aber auch nicht an die Gedanken erinnern die du darin eingesperrt hast." Harry nickte und atmete einmal tief durch und öffnete dann die Augen. Der Raum war angenehm dunkel und das schwache Licht blendete nicht mal. „Gut. Bist du soweit?" fragte Scott. „Ja", antwortete Harry sich auf seine Kiste konzentrierend. Kaum hatte Scott den Zauber ausgesprochen tauchten aber die Bilder des heutigen Tages vor ihm auf. Doch so schnell wie sie gekommen waren, waren sie auch wieder weg. Es war nur ein kurzes aufflackern gewesen.
„Lass dich deshalb nicht verrückt machen. Wie gesagt, es ist Übungssache. Versuch es einfach noch mal. Du musst dich darauf einlassen. Auf dich selbst und deinen Fähigkeiten vertrauen. Das ist anfangs immer schwer. Aber wenn du es erst mal raus hast, ist der Rest ganz leicht", erklärte Scott und Harry nickte. Aber wie bei so vielen Sachen war die Theorie einfacher als die Praxis.
Sie unternahmen zwar noch mehrere Versuche, aber alle erfolglos. „Ich denke es reicht für heute Harry. Aber warte mal einen Moment. Ich gebe dir noch was mit, was dir vielleicht hilft." Damit verschwand der Lehrer im Nebenzimmer und Harry trank seinen restlichen Tee aus.
Sein Lehrer kam mit einem dünnen Buch in der Hand wieder zurück. „Wenn du die Konzentration findest ließ es. Vielleicht hilft dir die Erklärung ein wenig um deinen Geist zu verschließen". Harry bedankte sich und machte sich dann auf den Weg zu Dumbledores Büro. Der hatte ihm heute Vormittag das Passwort zugesteckt damit er nicht lange warten musste.
Seine Freunde waren schon fleißig beim Bücher wälzen als er dazu kam. „Und?" fragte Ron. „Nichts und. Wir haben uns mit Okklumentik beschäftigt. Leider sehr erfolglos. Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren. Und ihr?" erklärte er. „Nichts. Es ist zum verrückt werden", murrte Hermine. „Wir müssen ruhig bleiben. Ich habe noch ein paar Bücher mit Ritualen bei einem Freund ausgeliehen. Die müssten morgen ankommen. Wir werden es schon finden", meinte Dumbledore. Allerdings hatte Harry den Eindruck dass der Schulleiter von seinen eigenen Worten selbst nicht so ganz überzeugt war.
Zu Recht, wie sie feststellen mussten. Auch in den Büchern, die Nicolas Flamell gehörten, wie Harry zufällig durch eine Widmung herausfand, stand nichts was ihnen weiter half. Nicht im Entferntesten schien es ein Ritual zu geben, das auf die Umstände die sie kannten passte.
Der Unterricht im Schloss verlief während dessen weitgehend normal. Während Harry sich eines von Flamells Büchern ausgeliehen hatte um darin zu suchen, durchforsteten Ron und Hermine die Verbotene Abteilung mit Genehmigung des Schuleiters. Das war nämlich ihre letzte Hoffnung. Dumbledore und seine Hauslehrerin selbst widmeten sich derweil zwei Büchern in einer uralten Schrift und Sprache die von den Jugendlichen keiner lesen konnte.
Währenddessen waren die anderen Schüler damit beschäftigt ein Kostüm zu finden. Dumbledore hatte Harrys Rettung vor dem Hausmeister und Snape wörtlich genommen und schon am nächsten Morgen verkündet die dieses jährige Halloweenfeier würde ein Kostümfest werden.
Harry hatte sich seinerseits entschieden zumindest D.A. ausfallen zu lassen. Seine offizielle Ausrede war dass es eh keinen Sinn machte während alle mit ihren Gedanken bei irgendwelchen Kostümen waren, aber in Wirklichkeit hatte er selbst keinen Nerv darauf sich das alles anzuhören und immer wieder sagen zu müssen er wüsste selbst noch nicht als was er gehen würde. Er hatte nun wirklich andere Sorgen.
Am Sonntag war dann aber erst mal alles vergessen. Quidditch war angesagt. Das ganze Schloss war wie immer ein einziger Hexenkessel. Harry hätte nichts dagegen gehabt, wenn das Spiel aus irgendwelchen Gründen ausfallen würde. Nach dem Frühstück machten sich die ersten Schüler auf den Weg und auch Katie wies die Mannschaft an ihr zu folgen. Im Gegensatz zu Ron war Harry kein bisschen nervös. Sie Sonne lachte vom Himmel. Nur ab und zu zogen ein paar Wolken an ihr vorbei. Der Wind war kaum mehr als ein laues Lüftchen. Bestes Wetter also.
In der Umkleide versuchte Katie ihr Bestes um die Mannschaft in Stimmung zu bringen. Bei allen gelang das, nur bei Harry nicht. Ihn fuchste es, das sie noch immer nichts gefunden hatten und die Zeit rannte ihnen davon. „Hörst du überhaupt zu Harry?" pflaumte Katie ihn an. Der Schwarzhaarige sah etwas verwirrt auf. „Eh… du hast die Strategie doch gestern schon erklär, und vorgestern, und vorvorgestern und auch davor. Wir können sie alle auswendig. Und du glaubst doch wohl nicht wirklich das Hufflepuff uns schlägt", sagte er dann. „Wenn wird das eine Blamage. Also sei da draußen gleich ein bisschen konzentrierter", erklärte ihm seine Mitschülerin. „Keine Sorge", brummte Harry nur. Er wollte das hier so schnell wie möglich hinter sch bringen. Seine Prioritäten lagen eindeutig wo anders, zurzeit.
„Also. Auf geht's. Schlagen wir die Kanarienvögel. Auf zum Sieg für Gryffindor!" rief Katie. „Auf zum Sieg für Gryffindor", wiederholte die Mannschaft und verließ damit die Umkleidekabine. Als sie das Feld betraten brachen die Scharlachroten Tribünen in Jubel aus. Der neue Kommentator war ein Ravenclaw. Frank Down. „Herzlich Willkommen zum Auftaktspiel der neuen Quidditchsaison. Das Los hat entschieden und wir dürfen uns freuen gleich im ersten Spiel den Gryffindors zu begegnen.
Als Teamkapitän sehen wir Katie Bell, in der Position einer der Jägerinnen. Ginny Weasley und Melinda Shwan sind ihre Verstärkung. Hüter ist Ron Weasley, und die diesjährigen Treiber sind die Creeveybrüder Dennis und Collin. Und nachdem der Aufhebung des Spielverbots sehen wir Harry Potter wieder auf der Position des Suchers." Harry bestieg seinen Besen und stieß sich kraftvoll vom Boden ab, als der Junge seinen Namen nannte. Er zog ein paar Kreise und schraubte sich damit höher. Dann entdeckte er Remus der neben Hermine saß und mit dem Daumen nach oben deutete. Der Gryffindor atmete einmal tief durch. „Also gut. Harry James Potter. Du sitzt hier auf deinem Besen und musst gleich spielen. Also vergiss Voldemort mal für einen Moment." Er nickte sich selbst zu und richtete seine Aufmerksamkeit dann wieder auf das Geschehen unter ihm. Der neue Sprecher stellte grade das Hufflepuffteam vor, das unter dem tosenden Applaus ihrer Hauskameraden aufs Spielfeld kam. „Als Teamkapitän und Hüter haben wir Dennis Hill, die Jäger Timothy Giles, Olivia Rosenburg, und Kathlyn Summers. Da kommen auch schon die Treiber Alice Nickels und John Goldwin. Und da der Sucher. Gwendolin Price." Harry musste zugeben auch Frank hatte eine Stimme zum kommentieren. Er würde seien Sache sicher gut machen.
Katie war nun gelandet und reichte sich mit dem Kapitän der Gelben die Hand. Dann stieß sie sich heftig vom Boden ab und Madam Hoch warf den Quaffel hoch. „Und schon geht es los. Hufflepuff im Ballbesitz. Giles gibt ab an Summers, nein da kommt Ginny Weasley schon dazwischen und fängt ihn ab. Pass zu Bell, sie fängt und weicht geschickt einem Klatscher aus der von Nickels kam. Katie gibt ab an Shwan. Himmel hast das Mädchen ein Tempo drauf."
Harry zog über dem Spielfeld seine Kreise und sah kurz runter Frank hatte recht. Sie war schnell. Sehr schnell. Dann sah er rüber zu Gwendolin. Sie war neu im Team und ging in die Dritte. Vom sehen her kannte er das Mädchen. Aber was sie auf dem Besen drauf hatte, wusste er nicht. „Dann wollen wir mal sehen Gwen", murmelte er und stürzte sich in die tiefe. Er sah wie das Mädchen ihm augenblicklich folgte. Sie konnte mit ihrem Besen gut umgehen. Schon vor Beginn des Spiels hatte er den Nimbus 2000 erkannte auf dem sie saß. Der konnte von der Geschwindigkeit mit dem Feuerblitz bei weitem aber nicht mithalten.
Er zog seinen Besen wieder in die wagerechte und sauste um die Torstangen unter Ron hindurch. „Ein Bluff?" fragt der. Harry grinste ihn nur an doch auch Frank hatte es bemerkt. „Da wollt uns wohl jemand zeigen dass er wieder da ist. Oder war es ein Test um zu sehen was Gwendolin alles kann? Den Schnatz habe ich jedenfalls nicht entdecken können. Aber weiter. Grffindor im Quaffelbesitz. Ginny fliegt auf die Tore zu. Tim und Kathy wollen sie blocken Ginny täuscht an und taucht ab. Sie wirft und Tooor! 30 zu 0 für Gryffindor." Harry verfolgte einen Moment das Spiel. Ja das Team schlug sich gut. Aber auch Hufflepuff war nicht schlecht. Sie hatten sich verbessert. Die nahezu komplette Umstellung des Teams hatte sich ausgezahlt.
Dann sah er wie Gwen in einen Sturzflug ging. Auch Harry lenkte seinen Besen in die Tiefe aber erkannte dann, dass es ein Bluff war. Lachend brach er den Sturzflug ab und stieg ein Stück höher. Unter ihm kämpften die Hufflepuffs um jeden Punkt. Vergebens. Ron machte seine Sache meisterhaft. Es stand 90 zu 0 als Harry den Schnatz entdeckte. Zeitgleich mit Gwen. Beide Stürzten sich in die Tiefe und Harry holte schnell auf. Der goldene Ball jagte vor ihnen her. Als Harry neben Gwen war hielt er ihre Geschwindigkeit. „Du bist gut. Sehr gut sogar", lobte er sie. „Danke du aber auch. Es freut mich das ich mich mal mit dir messen kann", lachte ihm das Mädchen zu. Harry sah kurz nach vorn zum Schnatz. „Wir können nachher gern weiter plaudern aber erst mal hol ich mir diesen kleinen Ball ehe er weg ist", erklärte Harry und beschleunigte noch etwas. Er sah aus dem Augenwinkel heraus dass auch Gwen versuchte noch schneller zu werden. Vergebens. Mit einem geübten Griff schnappte er sich den Schnatz und zog dann in einer Schraube nach oben.
Das Stadion explodierte förmlich vor Jubel und für einen Moment konnte Harry wirklich seine Sorgen vergessen. Sie hatten gewonnen. Sie hatten wirklich gewonnen und er hatte dazu beigetragen.
Jubelnd landete er bei seinen Teamkameraden die sich von ihren Fans feiern ließen. Keiner der Löwen ließ es sich nehmen ihr Team zu beglückwünschen und im Turm gab es dann sogar einen Party. Harry stand grade bei Ron der ihm haarklein erzählte wie jedes Tor zu stand gekommen war, als ihm plötzlich jemand auf die Schulter klopfte. Harry sah sich um und blickte in Remus bernsteinfarbene Augen. „Gratuliere Harry. Ein wahnsinns Flug. Aber was hattest du da mit dieser Gwendolin zu bequatschen?" meinte der Werwolf. Harry musste schmunzeln. „Ich habe sie nur gelobt, denn sie ist gut. Sie hat Talent nur leider den langsameren Besen." „Du bist mir einer. Flirtest mit den Frauen mitten im Spiel. Harry du bist schlimmer als dein Vater. Der hat damit wenigstens noch gewartet bis er den Schnatz hatte." Harry sah Remus verwundert an. „Dad hat mit andern Mädchen geflirtet?" Der Werwolf fing herzhaft an zu lachen. „Wenn ich ehrlich sein soll, nein. Er hat jedes Mal versucht mit Lily zu flirten. Auch wenn andere es noch so oft versucht haben."
Zu Harrys Freude blieb Remus zum Mittagessen auf dem Schloss und der junge Gryffindor bekam einen kleinen Zettel zu teleportiert auf dem stand, er solle nach dem Essen ins Verwandlungsklassenzimmer kommen. Einerseits wunderte Harry sich etwas darüber, denn immerhin hätte Remus ihn auch so um ein Gespräch bitten können, andererseits wer wusste schon was Remus wollte, vielleicht sollte niemand wissen das er sich mit Harry traf. Geistig rieb Harry sich die Hände. Im Klassenzimmer sah sie niemand und er konnte das tun, wonach er sich sehnte seit er Remus gesehen hatte. Nachdem Remus sich verabschiedet hatte, wartete Harry noch ein paar Minuten, damit es nicht auffiel. „Ich geh schon mal vor", sagte er zu Hermine neben ihm und ließ seine schmunzelnden Freunde allein zurück. Immerhin konnten sie sich denken wohin er ging, denn Hermine war das glitzern in seinen Augen nicht entgangen und das sah sie auch immer wenn Harry sich in die Heulende Hütte schlich.
Im dritten Stock angekommen drückte Harry vorsichtig die Tür zum Klassenzimmer auf. „Remus?" flüsterte er. „Hier", bekam er zur Antwort und Harry schloss schnell die Tür hinter sich. Sein Freund stand ans Lehrerpult gelehnt und beobachtete ihn. Harry überbrückte die wenigen Meter in dem er auf Remus zu rannte und fiel ihm um den Hals.
„Ich musste mich schon im Turm zusammen nehmen, dass ich dich nicht überfalle", flüsterte Harry, ehe er ihn sanft auf den Mund küsste. Remus erwiderte diese Begrüßung wohlwollend, hatte er Harry doch genau deswegen hergebeten. Es war einfach zu verlockend gewesen.
„Gibt es was neues von unseren Freund?" fragte der jüngere, nachdem Remus sich gelöst hatte. „Leider nein. Wir tappen immer noch im dunklen. Ebenso wie ihr, wie Albus sagte", seufzte Remus. Harry legte den Kopf auf Remus Schulter und meinte „Wir werden schon was finden und dieses Scheusal aufhalten. Es gibt ganz sicher einen Weg."
Remus hob Harrys Kopf vorsichtig am Kinn an. „Du hast Recht. Es gibt immer einen Weg und wir werden ihn aufhalten." Dann versanken die beiden wieder in einen leidenschaftlichen Kuss und Harry spürte deutlich dass Verlangen nach dem Mann vor ihm. Er vergrub seine Hände in Remus Haaren und wurde fordernder in seinen Küssen. Remus selbst der beinahe den Halt am Schreibtisch unter dieser Forderung verloren hatte taumelte mit Harry, der gar nicht von ihm ablassen wollte, rückwarts gegen die Wand
Erst als sie beide keine Luft mehr bekamen unterbrach der Jüngere sein Zungenspiel. „Harry, Wenn uns…" begann Remus aber der ließ den Werwolf nicht ausreden sondern versiegelte seinen Mund sofort erneut mit einem Kuss. Zu gierig war er danach, obwohl es grade mal eine Woche her war, das sie sich gesehen hatten. „… jemand erwischt", setzte der Werwolf dennoch den Satz bei der nächsten Atempause fort.
Remus allerdings hatte angefangen Harry das Hemd aufzuknöpfen, und deshalb wusste der das sein Freund diese Aussage nicht wirklich ernst gemeint hatte, oder es ihm zumindest grade ebenso egal war wie dem schwarzhaarigen selbst. „Wer soll…. Uns denn…. erwischen", brachte Harry zwischen den Küssen die er über den Hals des Werwolfs wandern ließ hervor.
Doch die plötzliche Anspannung von Remus und seine Abwehrhaltung ließ ihn dann aber abrupt aufsehen. „Wie wäre es mit Minerva?" fragte der Werwolf leise und plötzlich ziemlich blass im Gesicht.
Harry, der nicht glauben wollte was Remus da sagte, aber in dessen Blick der an dem jüngeren vorbei ging deutlich sehen konnte, das sie tatsächlich erwischt worden waren, drehte sich ruckartig um. Seine Hauslehrerin stand mit einem Blick der zwischen Belustigung und blankem Entsetzen hin und her schwankte in der Tür und musterte das ertappte Liebespärchen.
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