kayla2510: Keine Sorge ich hör schon nicht auf. Und das du gern Remus Gesicht sehen würdest kann ich mir gut vorstellen. Wie die Gute McGonagall reagiert, das erfährst du ja jetzt. Und auch was es sonst noch so gibt.
Das mit der Gedächtnisveränderung... da werde ich kein Wort drüber verlieren. ganz bestimmt nicht. Was CSI angeht, hatte ich schon
Und wie haben dir die Storys von Bine Black gefallen? Ich bin total verrückt nach ihnen.
Was Band sechs angeht, ja ich hab ihn gelesen.Undich war erschüttert, was Snape angeht. Jo hat zwar eine Begabung dafür uns in die Irre zu führen, aber mal ehrlich... so lang kann sich Dumbledore nicht geirrt haben. Ich weiß das es dafür einen Grund gibt. Was ich sonst dazu sage, steht in meinem Steckbrief. Ich möchte hier keinen verspoilern, falls das überhaupt noch Möglich ist.
Elektra van Helsing: Freut mich das du dich auch dieser Stroy widmest und sie dir so gut gefällt. Ja, unsere beiden Helden. Du gelaufen kann man da nur sagen. Also hier kann ich dir definitiv versprechen das sie lang wird. Ich bin bei Kapitel 37 beim schreiben und ich werde defitiv die 40 Marke Sprengen. Ob es 50 werden, ist noch nicht abzusehen. Das die Veröffentlichung teilweise sehr lange dauert, ist ganz allein meine Schuld. Ich mag meine Betaleserin nicht mit 20 Kapiteln auf einmal überheufen, denn das schreiben lief ziemlich flüssig. Aber sie gibt sich die größte Mühe um euch nicht so lang warten zu lassen.
Connili: Sicher darfst du bei dem Rital mitraten. Das ist sogar erwünscht.Und du hast recht. Lisa wird noch eine Rolle spielen. Ob hier nun schon, werde ich nicht verraten. Aber ihr werdet sie wiedersehen, ganz sicher. Hoffe die Stroy gefällt dir auch weiterhin und der vergelich mit Jo, schmeichelt mir sehr. Ich werd schon ganz rot.
Und nun: Kaffee, Tee, Butterbier und Kuchen austeil, dazu noch eine Menge gemütlicher Kissen für die Bequemlichkeit
Weiter geht!.
Aber wie es sich Filmen gehört:
Diese Stroy ist ein Produkt meiner Phantasie, leider gehören mir bis auf wenige Ausnahmen keine der Figuren. Die Rechte an ihnen liegen bei der wunderbaren JKR und Geld verdiene ich hiermit keines. Obwohl, Reviews sind auch ein netter Lohn.
UND NOCH MAL EIN HINWEIS!
Ich werde den HBP zum Teil einarbeiten. Zaubersprüche in jedem Fall und es hat sich jetz auch ergeben die ein oder andere Erkenntnis von Harry einzubauen. Aber alles bekomm ich nicht auf die Reihe. Das würde meinen Plot total umwerfen und ich muss die Hälfe umsheriben.
Für alle die ihn immer noch nicht gelesen haben, ich weiß ja das es solche Leute gibt (meine Ma gehört dazu), keine Sorge. Es ist eines der 3X chaps wo das anfängt. Ihr habt also noch zeit euch auf den neusten Stand zu bringen und ich werde einen Hinweis setzen zu beginn des Kapitels. Auch wenn es eigentlich nur nebensächliche Dinge sind die ich einbaue.
ABER JETZT: AUF GEHTS!
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 14
In Harrys Brust machte sich ein beklemmendes Gefühl breit und seine Gedanken überschlugen sich was die Konsequenzen anging. Ein Szenario war für ihn schlimmer als das andere. „Ich habe nichts gesehen", sagte McGonagall dann ganz plötzlich und verschwand mit einer leise ins Schloss fallenden Tür. Remus begann nun verhalten zu kichern und Harry sah seinen Freund verwundert an. „Ich finde das eigentlich nicht lustig. Was wenn sie zu Dumbledore geht und er dir verbietet mich zu sehen?" Das war im Moment seine größte Sorge. Er pfiff was auf die Meinung aller anderen Schüler oder Lehre, selbst das Snape damit etwas bekam womit er ihn vor der ganzen Klasse immer wieder aufs neue Lächerlich machen könnte, war ihm egal.
Remus atmete einmal tief durch und versuchte Ernst zu werden, was ihm aber gründlich misslang. Zu amüsant war das Gesicht der Professorin und seiner ehemaligen Hauslehrerin. „Sie wird nichts sagen, ganz sicher nicht. Sie hat doch gesagt, sie hat nichts gesehen und ich bin mir sicher das meinte sie auch so.
Du bist nach unseren Gesetzen Volljährig. Und Minerva weiß, dass ich dir niemals wehtun würde. Albus wird davon nichts erfahren, abgesehen davon, das ich denke das er es sowieso schon weiß." Harry nickte zwar, aber dennoch machte es ihm Sorgen. Allein der Gedanke daran Remus nicht mehr sehen zu dürfen, tat ihm in der Seele weh. „Hey. Albus kann dir den Kontakt zu mir nicht verbieten. Er kann mir vielleicht Hausverbot erteilen, aber wie will er verhindern das du dich heimlich aus dem Schloss schleichst, oder das wir uns in Hogsmeade sehen. Er würde damit deine Sicherheit nur gefährden." Harry sah ihn kopfschüttelnd an. „Tun wir das nicht eigentlich schon?"
„Hmm. Nein. Nein die Hütte ist sicher, aber das weiß Albus ja nicht, hoffe ich zumindest. Und sollte er wirklich so weit gehen und mir den Kontakt verbieten, werde ich ihm mal meine Meinung dazu mitteilen. Und zwar direkt und unverblümt auf die Sirius Black Art."
Dann wuschelte er Harry einmal durchs Haar und knöpfte ihm das Hemd zu. „Ich muss los. Tonks und ich wollten noch was überprüfen." Der Gryffindor nickte seufzend und verabschiedete sich dann mit einem Kuss von Remus. „Lass den Kopf nicht hängen. Sie wird schon nichts sagen. Minerva ist nicht Severus. Sie tut nichts um dich schlecht da stehen zu lassen. Außerdem bist du in ihrem Haus. Wie sähe das denn bitte aus." „Du hast Recht. Aber das wird wohl trotzdem ein langer Abend", meinte Harry nachdenklich.
An eben diesem betrat mit einem mulmigen Gefühl das Büro des Schulleiters. Seine Hauslehrerin war auch schon anwesend und nickte ihm wie immer zu, aber sagen tat sie nichts. Auch schien der Schulleiter wirklich nichts erfahren zu haben, oder es störte ihn tatsächlich nicht. „Wir müssen noch ein paar andere Dinge besprechen. Ihr dürft aber ruhig schon anfangen." Harry streifte seine Schuhe ab und ließ sich auf dem sehr weichen Teppich nieder. Es gab zwar genug Sessel aber Harry fand den Boden einfach bequemer. Man konnte sich dort einfach mehr ausbreiten. Hermine hatte ihm beim ersten Mal entsetzt angesehen, aber Dumbledore hatte nur gelacht und gemeint als er noch jünger war habe er seine Studien auch so durchgeführt, erfolgreich, und Harry hatte das einfach als guten Omen genommen.
Doch auch heute wollte sich kein Erfolg einstellen. Seufzend rollte Harry sich auf den Rücken und starrte das Regal an. Er brauche ein paar Minuten Pause. Die Schrift in dem Buch war extrem klein und trotz der einfachen Schreibweise der Buchstaben anstrengend zu lesen.
Sein Blick glitt über die verschiedenen Bücherrücken. Große, kleine, dicke dünne, braune, schwarze, blaue sogar gelbe waren zu finden. Dann entdeckte er mehrere rote, nicht besonders große und dicke Bücher. Sie zogen ihn wie Magisch an. Fast lautlos erhob er sich und zog das erste aus dem Regal. Ohne darüber nachzudenken schlug er auf und begann zu lesen.
Unser Mitstreiter Lord Slytherin beharrte darauf, seine Privatgemächer in den Katakomben des Palastes einzurichten. Mir und den ehrwürdigen Damen kam das reichlich absonderlich vor, da es dort unten kühl ist und kaum ein Sonnenstrahl den Weg dorthin findet, aber wie ließen ihm seinen Wunsch, wussten wir doch ob der Empfindlichkeit Slytherins was seine Privaten Studien angeht.
Die Schrift war sehr in sich verschlungen wie er es noch nie gesehen hatte, aber dennoch nicht schwer zu lesen. Harry blätterte einige Seiten weiter. Irgendetwas trieb ihn dazu nach dem Namen Slytherin zu suchen. Und er fand ihn.
Der heutige Tag war von großem Erfolg gekörnt. Lord Slytherin und ich haben die letzten Schutzzauber über unsere zukünftige Herberge Junger Magier gelegt, um sie vor den Blicken der Nichtmagischen zu schützen und in Ruhe unser Wissen weiter zu geben.
Sehr erstaunlich war die Einlandung Lord Slytherins für den heutigen Abend gegenüber Lady Rowina, Lady Helga und mir, ebenso wie seine Bitte etwas Persönliches bei uns zu tragen, wessen Dienst oder Anwesenheit wir nicht zwingend benötigten. Ich suchte mir ein Schmückstück heraus, welches ich vor vielen Jahren von einem Wanderhändler erworben hatte. Es war ein flacher Stein von roter durchsichtiger Farbe, ein Edelstein wie man mir mitteilte. Es war der erste dieser Steine den ich erworben hatte und an ihm hing so manche schöne Erinnerung in Zusammenhang mit dem weiblichen Geschlecht. Aber dennoch war es nichts was ich unbedingt in meiner Nähe brauchte.
Wie vereinbart empfing uns der Gastgeber im fünften Stock an einem Durchgang der uns bis dato unbekannt gewesen und mir wurde dann doch recht unbehaglich als Slytherin etwas in Schlangesprache verlauten ließ und eine aus Stein gefertigte Riesenschlange sich in Kreisen aus einem Abgrund wand. Auf ihrem Rücken befand sie eine Treppe die uns weit hinab in die Tiefen des Schlosses führte.
Am Fuße der Treppe nahm dann die Verwunderung überhand. Ein riesiger Raum mit einer Vielzahl an Ablagemöglichkeiten, auf denen neben unzähligen…
Weiter kam Harry nicht da ihm das Buch behutsam aus der Hand genommen wurde. Etwas verwirrt sah er in die Blauen Augen seines Schulleiters die ihn musterten. Aber es war keine Wut, oder Enttäuschung, es war eher Belustigung was auch die Lippen des Mannes verrieten. „Weißt du wessen Tagebuch das ist?" fragte Dumbledore. Harry brauchte nicht lange zu überlegen. „Goderic Gryffindors, nehme ich an." Dumbledore nickte und Hermine hielt die Luft an. „Er hat Tagebuch geschrieben?" fragte Ron ungläubig.
„Haben sie. Alle Gründer um genau zu sein. Aus ihnen ist das Buch über die Geschichte unseres Schlosses entstanden. Leider fehlen fast alle Tagebücher Slytherins. Niemand weiß, wo er sie gelassen hat, und ob sie noch existieren." Dann wandte er sich an Harry. „Ich kann mir sehr gut vorstellen dass diese Bücher hochinteressant sind, ich habe sie auch verschlungen. Aber ich muss dir leider mitteilen das dies ein Privileg des Schulleiters ist, da Gryffindor so weise war und den Aufbau der Schutzzauber über dem Schloss beschrieben hat. Und das ist ein Wissen das nur der Schulleiter uns seine Stellvertretung besitzen darf.
„Tut mir leid. Das Buch hat mich irgendwie angezogen. Über die Schutzzauber stand da im Einzelnen auch nichts. Sie wurden nur erwähnt"; entschuldigte sich Harry. „Ich weiß. Und ich verstehe dich sehr gut. Es war auch mein Fehler. Ich kenne eure Neugierde und hätte die Bücher einfach wo anders unterbringen sollen", erklärte Dumbledore und zog seinen Zauberstab. Harry überkam für einen Moment die irre Vermutung Dumbledore wollte sein Gedächtnis verändern, aber stattdessen ließ der Schulleiter nur eine Reihe von Büchern ins Nichts verschwinden.
„Lasst uns für heute Schluss machen. Es ist schon spät und wenn wir all zu müde sind, übersehen wir noch etwas." Die drei Jugendlichen nickten und verließen das Büro in Richtung Turm. Harry musste auf dem Ganzen Weg in den Turm sich eine Strafpredigt von Hermine anhören, was das Lesen fremder Bücher anging. Vor allem die des Schulleiters. „Ist gut. Ich habe mich doch entschuldigt", sagte er genervt.
Im Turm zog er sich dann gleich in sein Bett zurück und versuchte zu schlafen. Doch es dauerte eine Weile bis ihm endlich die Augen zufielen. Dennoch war die Nacht nicht besonders erholsam.
Er rannte durch die Gänge Hogwarts. Vor einem Wandteppich auf dem Unmengen von Schlangen zu sehen waren, die wild durcheinander krochen, blieb er stehen und sah sich um. Als er sich versichert hatte das er unbeobachtet war, zischte er den Schlangen etwas zu.
„Der Erbe Slytherins verlangt Einlass."
Der Wandteppich rollte sich auf und gab einen Geheimgang frei. Nach einem scheinbar endlosen Weg kam Harry dann an ein Loch, dessen Boden man nicht erkennen konnte. Er entzündete seinen Zauberstab und sah sich kurz um. An der Wand schimmerte eine Grüne Schrift.
„Erbe meines Blutes sei willkommen, um zu beenden was ich einst begonnen. Jeder meiner Feinde sei gemahnt, er verlöre sein Leben auf grausame Art." Aus dem Loch konnte man plötzlich ein knirschen hören und als Harry dann in das Gesicht einer Steinernen Schlange mit smaragdgrünen Augen blickte, stolperte er erschrocken ein paar Schritte zurück. Doch die Schlange wand sich nur weiter nach oben und biss dort einfach in die Decke.
Er wollte grade die Steinernen Stufen auf ihrem Rücken betreten als er Stimmen hörte. Angestrengt lauschte er in die Stille. „Harry!" Ihn rief jemand, nur wer? „Harry! Wach auf." Es war Rons Stimme und um ihm herum wurde mit einem Mal alles Dunkel.
Er blinzelte ein paar Mal und erkannte dann das er wider in seinem Bett im Gryffindorturm lag. „Mensch Harry. Du hast echt einen Schlaf wie Fels", lachte Ron. Noch völlig durcheinander tastete er nach seiner Brille. „Was ist denn?" fragte er seinen Freund mürrisch. „Aufstehen. Oder willst du nicht zu Flittwick", fragte der lachend und verschwand ins Bad. Harry seufzte auf und ließ sich ins Kissen fallen.
Der Traum war echt merkwürdig gewesen. Hatte seine Phantasie ihm da einen Streich gespielt, oder wirklich den Weg zu Slytherins Privaträumen gezeigt.
Oder war das Voldemort der ihn mal wieder in eine tödliche Falle locken wollte. Immerhin war er der Erbe Slytherins. Mit einem Schlag saß er aufrecht im Bett. „Das ist es", platze Harry heraus und biss sich im nächsten Moment auf die Lippe. Dean und Neville sahen ihn verwundert an. „Mir ist grade nur wieder was eingefallen", erklärte Harry schnell und sprang in seine Kleider.
Den Unterricht schwänzen konnte er nicht. Aber er hatte später Freistunden, da würde er nach dem Gang suchen. Denn diesen Wandteppich hatte er noch nie gesehen. Ron und Hermine erzählte er erst mal nichts davon. Das konnte er immer noch machen, wenn er etwas gefunden hatte.
Leider wollte die Zauberkunststunde einfach nicht rum gehen und nicht nur er hatte wohl diesen Eindruck. Saphira, Linnéa und John, tuschelten die ganze Zeit und schrieben sich immer wieder Nachrichten. Flittwick hatte zuvor schon zwei Mal ermahnt das Reden einzustellen. Um was es genau ging konnte Harry aber beim besten Willen nicht erkennen oder verstehen. Es schien nicht mal eine richtige Schrift zu sein. „Runen", flüsterte Hermine neben ihm die seinen Blick bemerkt hatte. „Muss ja was streng geheimes sein", meinte Ron leise. „Mr. Weasley, Mr. Potter, Mrs. Granger. Würden auch sie bitte aufpassen", mahnte der kleine Lehrer. „Entschuldigung. Kommt nicht wieder vor", sagte Hermine schnell und zog ihr Buch ein Stück näher und vertiefte sich darin.
Als es dann endlich klingelte war das seltsame Trio, wie Saphira und ihre Freunde mittlerweile genannt wurden, die ersten die verschwanden. Hätte Harry nicht genau gewusst das man hier nur von einer Zimmerecke in die andere apparieren konnte, hätte er glatt vermutet das sie disappariert waren. „Wir sehen uns beim Mittag", murmelte Ron der jetzt zu Wahrsagen musste. Harry klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter. „Du wirst es überleben. Richte ihr doch nette Grüße von mir aus, sie soll doch mal nachsehen was meine Zukunft so bringt", feixte Harry und kassierte dafür einen Stoß in die Seite.
Er begleitete seinen Freund noch ein Stück und bog dann ab um in den fünften Stock zu kommen. Er hatte keine genaue Ahnung wo denn nun dieser Wandteppich sein könnte und eines der Portraits fragen wollte er auch nicht. So suchte er jeden Gang ab und stellte nach einer Stunde fest dass er im Kreis gelaufen war, ohne Erfolg. „Verdammt, das gibt es doch nicht", fluchte er. „Na, na", meinte ein Bild einer Jungen Hexe. Sie hatte kurze Blonde Haare, trug eine Brille mit dicken Gläsern und ein Rüschenkleid. „Bist du nicht etwas zu alt um dich hier noch zu verlaufen?"
„Ich hab mich nicht verlaufen ich suche etwas", brummte Harry. „Kommt das nicht aufs gleiche raus?" fragte sie belustigt. Harry grummelte nur vor sich hin. Warum mussten einige der Bilder eigentlich so vorlaut sein. „Was hast du gesagt?" meinte die Frau. „Ich sagte dass ich mich ja wohl schlecht verlaufen kann, wenn ich den Weg nicht kenne, weil ich noch nie da war", gab er schroff zur Antwort. Es nervte ihn einfach nur, dass er diesen Wandteppich nicht fand.
„Da hast du recht, aber deswegen muss man doch nicht gleich aus der Haut fahren. Was suchst du denn eigentlich?" Harry seufzte. „Sorry", entschuldigte er sich. „Ich suche einen Wandteppich auf dem Schlangen sind. Eine Menge Schlagen", erklärte er. „Ach das ekelige Ding. Da musst du links runter, und den zweiten Gang, rechts, und dann wider den dritten Gang links. Dann stehst du direkt davor. Man erkennt ihn nicht gleich", erklärte sie. Harry sah die Frau einen Moment erstaunt an. Mit einer Auskunft ohne Fragen warum hatte er nicht gerechnet. „Danke", sagte Harry und rannte los. Er hatte noch eine halbe Stunde bis zum Mittagessen und er wollte zumindest schon mal wissen wo dieses Ding war. Und tatsächlich. Wie blind war er eigentlich gewesen. Von weitem sah der Teppich aus als sei es einfach irgendein Muster aus grün, beige und Brauntönen. Aber wenn man genau hinsah, bemerkte man dass sich die Farben bewegten und je näher man trat desto deutlicher wurden die Schlangen.
„Der Erbe Slytherins verlangt Einlass", sagte er zu dem Wandteppich, aber nichts geschah. Harry stutze einen Moment. „Parsel", seufzte er dann leise und schloss die Augen für einen Moment. Als er sie dann wieder öffnete konzentrierte er sich auf die Schlangen. „Der Erbe Slytherins verlangt Einlass." Diesmal hatte es geklappt. Der Teppich erzitterte kurz und rollte sich dann auf. Hinter ihm lag ein verstaubter Gang mit riesigen Spinnweben überall. „Ron kommt freiwillig niemals mit", kicherte Harry und entzündete seinen Zauberstab mit einem „Lumos!" Nur langsam ging er voran um nicht in dieses Loch aus seinem Traum zu fallen.
Die Luft war stickig und abgestanden was das unwohle Gefühl noch verstärkte. Es schien Minuten zu dauern bis er das Ende des Ganges erreicht hatte. Er hob den Stab und tatsächlich. An der Wand gegenüber stand etwas in grüner Schrift. Kurz überlegte Harry, ob er die Schlange rufen sollte, oder doch besser bis heute Abend wartete.
Nach dem Essen war zwar Zeit bis um zwei, nur wer wusste schon was dort unten wartete. Und er hatte noch Animagi, da kam er nicht so einfach drum herum. Außerdem würde Hermine Kräuterkunde sicher nicht ausfallen lassen. Die eine Freistunde reichte niemals und den Unterricht bei Dumbledore ausfallen zu lassen, war noch problematischer.
Dann gab es um sechs Abendbrot und um Fünf war die letzt Stunde aus. Zum Quidditchtraining mussten sie aber schon um sieben. Und danach ging es in das Büro des Schulleiters. „Shit", fluchte er und lief zurück. Er musste sich einfach etwas einfallen lassen. Voldemort war der Nachfahre Slytherins. Und er hatte zu seiner Zeit die Kammer des Schreckens gefunden. Warum nicht auch Slytherins Privaträume. Und wer wusste schon was dort unten alles war? Vielleicht hatte er dort die ganzen Dinge her mit denen er Unsterblichkeit erlangen wollte und nun eben grenzenlose Macht. Harry musste sich einfach Gewissheit verschaffen.
Kaum war er durch den Wandteppich getreten rollte der sich auch schon wieder runter. Es hatte grade zum Ende der Stunde geläutet und in zwanzig Minuten würde es essen geben. Auf dem Weg in die Große Halle hörte er denn zufällig wie zwei Schüler über Weasleys zauberhafte Zauberscherze sprachen und ihm kam eine Idee. So schneller konnte rannte er in die Große Halle. Ron hatte sich scheinbar grade erst gesetzt und sah ziemlich genervt aus.
„Was ist denn mit die los Harry?" fragte Hermine verwundert. „Ron", keuchte Harry leise seine Freundin ignorierend. „Hast du zufällig ein paar Nasch und Schwänz Leckereien?" Sein Freund sah verwundert auf. „Was hast du vor?" erkundigte sich Hermine. Harry wollte es grade erklären, aber die Slytherins kamen grade an, ebenso wie Saphira. „Raum der Wünsche, nach dem Essen. Wenn du welche hast, mitbringen", flüsterte Harry und tat sich etwas zu essen auf.
„Wo wart ihr eigentlich in Wahrsagen?" fragte Ron Saphira die sich nun grade gesetzt hatte. „Diese alte Hexe ging uns auf die Nerven. Die hat doch keine Ahnung von der Zukunft. Bis die endlich mal etwas Echtes vorhersagt bin ich ein besserer Sucher als Harry", gab sie zur Antwort. Der erwähnte Gryffindor sah verdutzt auf und hätte beinahe grade ausgeplaudert das es schon zwei wahre Vorhersagen dieser Hexe gab.
„Und Ron? Hast du ihr meine Grüße ausgerichtet?" hackte er stattdessen nach. „Ja, und ich soll dir ausreichten das du von einem Monster mit scharfen Krallen und schwarzem Fell umgebracht wirst", sagte Ron gleich gültig. Harry fing an zu lachen und Saphira ihm gegen über brach in einen heftigen Hustenanfall aus. Dean klopfte ihr ein paar Mal heftig auf den Rücken da sich das Mädchen wohl verschluckt hatte. Harry sah ihr nur verwundert hinterher, wie sie fluchtartig die Halle verließ, wurde dann aber von Ron abgelenkt der in Richtung Linnéa und John nickte. Die beiden sahen sich besorgt an und erhoben sch dann auch. „So ein Aufstand nur weil sich jemand verschluckt", murmelte Hermine und Harry musste ihr Recht geben.
Eine halbe Stunde später wartete Harry vor dem Wandteppich auf Ron und Hermine. Die beiden kamen auch Händchen haltend zu ihm und er führte sie in den Raum der wie ein Wohnzimmer eingerichtet war. „Also, Raus damit. Was hast du vor", fragte Hermine und Harry erzählte ihnen von dem Traum und das es diesen Eingang tatsächlich gab.
„Vielleicht finden wir da etwas was uns weiterhilft. Es könnte doch gut sein das Voldemort ihn auch gefunden hat", sagte er. „Und dafür willst du schwänzen? Harry das ist Irrsinn. Ich versteh dich ja, dass du nachsehen willst. Aber lass uns zu Dumbledore gehen und ihm das erzählen. Lass einen Lehrer mitgehen", bat Hermine.
„Hermine. Harry dürfte nicht mal etwas von den Privaträumen der Gründer wissen. Es stand doch sicher in dem Buch was du gestern gelesen hast", meinte Ron. „Ja. Die Räume waren erwähnt, auch das sie irgendwo im fünften Stock waren. Was da unten ist weiß ich nicht. Soweit bin ich nicht gekommen.", erklärte Harry. „Nein Harry. Das geht nicht. Ich mach da nicht mit. Wir sollen uns nicht in Gefahr bringen. Was wenn da unten noch mehr Schlangen sind. Oder gar ein Basilisk?" meinte Hermine besorgt. „Da wird sicher kein Basilisk sein. Der lebte in der Kammer des Schreckens. Und um andere Schlangen musst du dir keine Sorgen machen. Wozu kann Harry denn mit ihnen sprechen?" gab Ron zurück. „Ich komm mit. Auf jeden Fall. Das ist sicher spannender als Animagi." Hermine seufzte auf. „Und wie sollen wir aus dem Unterricht kommen?" Harry grinste. Er hatte doch gewusst das seine Freundin ihn nicht im Stich lassen würde und hier auf dem Schloss war es sicher. Todessern würde er nicht begegnen und das da ein Basilisk lebte konnte er sich einfach nicht vorstellen. „Du kommst also mit?" hackte Harry dennoch nach.
„Ich lass euch doch nicht allein. Einer muss ja auf euch aufpassen", meinte sie. Ron wollte grade etwas sagen, doch Harry kam ihm zuvor. „Was ist nun mit den Naschsachen?" fragte er. „Ich hab noch Bauchwehdrops, Pastillen für Nasenbluten und für Übelkeit und Fieberkaugummi", erklärte er. „Gut. Was willst du, Hermine?" fragte Harry. „Gib mir einen der Drops", bat sie. Ron reichte ihr zwei Stück. „Der Blaue ist das Gegenmittel. Harry?" „Ich schlage vor Fieber. Das mit dem Nasenbluten ist zu einfach und auf Übelkeit steh ich nicht. Außerdem kann Madam Pomfrey Übelkeit wahrscheinlich schnell beheben", erklärte er und nahm sich eines der Kaugummis.
„Dann iss das jetzt. Wenn du in der stunde plötzlich Fieber bekommst, merkt sie was", schlug Hermine vor. Harry musste ihr zustimmen und sah Ron an bevor er es in den Mund steckte. „Wo ist das Gegenmittel?" Ron grinste und reichte ihm einen Roten Streifen. „Ich hoffe es funktioniert", meinte er und streckte sich die blassgrüne Süßigkeit in den Mund.
„Tut es. Hab es in den Ferien selbst ausprobiert", erklärte Ron. Es dauerte einen Moment bis Harry die Wirkung spürte. Ihm wurde warm und kurz darauf brach ihm der Schweiß aus. „Und?" fragte er grinsend. „Du bist leichenblass. Sie muss dich gehen lassen", meinte Hermine feststellend, aber auch besorgt. Den Rest der Mittagspause verbrachten sie im Raum der Wünsche.
Harry hoffte nur dass das Gegenmittel auch so schnell wirkten, denn er wurde irgendwie todmüde und hatte das Gefühl sein Hemd sei klatschnass. „Kommt, wir müssen", meinte Hermine. Harry war erleichtert über diese Aussage und aufsprang auf. Doch er musste sich erstmal wieder setzen da sich alles begann zu drehen. „Harry? Alles okay?" fragte Hermine besorgt. „Ja. Geht schon. Die Dinger haben es in sich", meinte er, erhob sich dann etwas langsamer und folgte seinen Freunden.
Und? Was sagt ihr? War es gut? Dann hinterlasst mir doch bitte ein Reviewchen. Dürft euch auch einen der Kekse nehmen die ich extra hier bereit gestellt habe. ganz lieb guck
