Hallo ihr lieben,

ich weiß, ich bin sehr sehr spät dran. Und ich schäm mich auch dafür, weil es wirklich meine Schuld ist. Ich Trottel kann nämlihc nciht richtig lesen. Hab echt ncht gesehen das ich noch ein Cap für euch gehabt hätte. Sollte willeicht mla zum Augenarzt gehen.

Naja. Dafür hab ich ne Gute Nachhricht. Ich hab die nächsten zwei Chaps. 22 und 23 schon korrigiert auf meinen Rechner liegen. das haeißt, all zu lang müsst ihr ncht auf die nächsten Up-Dates warten und ich bin guter Dinge, das es dann auch etwas schneller weiter geht.

Ihr hoffe ihr seit mir nciht all zu Böse, wegen meiner Schusseligkeit undich bekomm ein paar ganz liebe Reviews

Allerliebst

Eure Imobilus

Ach ja, nchit zu vergessen, so gut wie nix meins sondern alles gehört JKR, und Geld? Was ist das? Also heirfür bekomm ich nix davon.

Viel Spaß extra Kalte Limo rausstell und etwas Eis bereithalt

Rettung (aus) der Zukunft

Kapitel 21

Die Schmerzen wurden zunehmend unerträglicher während er die Treppen Richtung Turm hinauf schlich. „Hallo Harry. Was machst du denn schon hier?" fragte ihn plötzlich jemand. Der Gryffindor sah verwundert auf. „Professor Snape hat mich rausgeworfen, nachdem ich meinen Trank versaut habe. Ist Professor McGonagall in ihrem Büro?" Scott sah ihn einen Moment verwundert an nickte dann aber. „Willst du dich beschweren?" Harry schnaubte nur. „Würde ich mich immer beschweren wenn ich mich von ihm ungerecht behandelt fühlte, könnte ich bei Professor McGonagall einziehen. Nein, ich muss mit ihr was Besprechen." „Dann hoffe ich dass es wichtig ist. Minerva ist grade sehr beschäftigt", meinte der Lehrer müde lächelnd. „Es ist wichtig", erklärte Harry nur und ging weiter.

„Herein", erklang die Stimme seiner Hauslehrerin, als er angeklopft hatte. Mit beschäftigt hatte Scott wohl untertrieben, sie klang verdammt gestresst. Vorsichtig drückte er die Tür auf. „Professor?" „Mr. Potter. Ich hoffe sie haben einen guten Grund nicht im Unterricht zu sitzen", erklärte sie strenger als üblich. „Man hat mich rausgeworfen", sagte er schlicht und seine Lehrerin funkelte ihn böse an. „Ich wollte…. Ahhh!" mit einem Mal loderte ein stechender Schmerz durch seine Narbe der in die Knie gehen ließ.

„Mr. Potter", entfuhr es McGonagall und sie sprang auf um ihren Hausschüler zu helfen. „Geht schon", stöhnte er und reib sich die Stirn. „Ich wollte ihnen sagen, dass da irgendwas auf uns zukommt. Voldemort freut sich über irgendwas und hat wohl grade noch mehr gute Nachrichten bekommen." Die Lehrerin zog ihn auf einen Stuhl und reichte ihm ein Glas Wasser. „Dann hat Severus sie gehen lassen?" meinte sie. „Nein. Er hat mich wirklich rausgeworfen und 20 Punkte abgezogen weil ich meinen Trank versaut habe. Er dachte es wäre Absicht gewesen. War es aber nicht." Die Frau seufze leise auf. „Er wird es wohl nie lernen sie ernst zu nehmen." „Es ist mir egal. Ich dachte nur es sei wichtig, das sie es erfahren", meinte Harry. „Es ist auch wichtig. So können wir alle vorwarnen. Gehen sie nach oben und legen sie sich hin. Oder kann Poppy ihnen helfen?" „Nein. Es kommt von der Narbe. Ich werde mich hinlegen und versuchen etwas zu schlafen", erklärte Harry und stand auf. „Tun sie das. Ich werde den Orden informieren." Harry nickte nur blieb aber in der Tür stehen. „Würden sie Remus sagen er soll auf sich aufpassen?"

„Sicher. Ich werde es ihm sagen", meinte die Lehrerin lächelnd. Im Turm ließ Harry sich auf sein Bett fallen und schloss die Augen. Es dauerte nicht lang bis er eingeschlafen war und als er die Augen wieder aufmachte, war es schon dunkel. Etwas verwirrt sah er sich um. Nach wie vor war er allein, allerdings standen die Taschen der anderen an ihre Betten gelehnt. Er ließ seinen Blick zur Uhr wandern um dann festzustellen dass es kurz nach sechs war. Die heftigen Kopfschmerzen waren einem dumpfen Pochen gewichen und das Knurren seines Magens verriet ihm, warum er eigentlich aufgewacht war.

Nachdem er sich einmal ordentlich gestreckt hatte, stand er auf und machte sich auf den Weg durch den fast leeren Gemeinschaftsraum in die Große Halle zum Abendessen. Viele Schüler sahen ihn verwundert an als er rein kam, aber er schenkte ihnen keine Beachtung. „Na du Schlafmütze", meinte Ron lachend. „Hättest mich ja wecken können", brummte Harry nur. „Wollte ich. Hermine hat mich abgehalten. Sie meinte du hättest Kopfschmerzen", erklärte sein Freund. „Hab ich auch. Geht aber wieder", erklärte er und warf einen Blick zum Stundenglas das die Hauspunkte anzeigte. „Irgendwann zahl ich ihm es heim", murmelte er. „Dann war es also keine Absicht", stellte Saphira fest. „Nein. War es nicht. Ich weiß aber auch nicht was da schief gegangen ist", seufzte er. „Du hat zwölf Blutegel da reingekippt", meinte sie nur. „Na klasse. Ich kann nicht mal mehr bis zehn zählen", seufzte Harry und schlug sich vor den Kopf. Hermine verzog dabei schmerzhaft das Gesicht und fragte: „Meinst du das tut dir gut?" „Ich hab es verdient, das es weh tut", kommentierte er nur.

„Ach komm. 20 Punkte das ist doch nichts. Und so wie du fliegst, kann Slytherin einpacken. Warum spielt ihr eigentlich noch. Gryffindor ist doch eh das beste Team", meinte Saphira. „Das steht doch gar nicht fest. Es besteht die Möglichkeit das Slytherin sich verbessert hat. Außerdem ist es ein sportlicher Wettkampf und seit über 200 Jahren…" „Halt", unterbrach Saphira den drohenden Vortrag. „Danke Hermine. Auch ich kenne Hogwarts - eine Geschichte. Es war meine Persönliche Meinung. Außerdem gibt es wichtigeres als Quidditch.

Da draußen läuft ein Irrer herum der die Macht an sich reißen will und wir lernen hier wie man einen Kelch in eine Gießkanne verwandelt. Als wenn uns Gießkannen vor Voldemort retten könnten", meinte Saphira und verschwand vom Tisch. Harry sah ihr perplex hinterher. „Welche Maus ist der denn über die Wurst gelaufen?" fragte Ron und Dean prustete in seinen Kürbissaft. „Das heißt welche Laus ist ihr denn über die Leber gelaufen", korrigierte Hermine mit tadelndem Blick. „Ist doch fast das selbe", meinte Ron. „Nein. Ist es nicht", meinte Hermine. „Bitte. Keinen Streit", bat Harry und seufzte leise mit geschlossenen Augen. Er sehnte sich nach Remus zärtlicher Umarmung und ein paar lieblichen Küssen.

Den Abend verbrachten sie dann über ihren Büchern, bis Harry um acht Uhr zu Scott musste. Wirklich Lust hatte er nicht. Eher im Gegenteil. Außerdem ziepte seine Narbe immer noch unangenehm. Trotzdem versuchte er seine Gedanken in die Kiste zu sperren. Doch sie wollten einfach nicht darin bleiben. Scott startete grade einen Neuen angriff als im gleichen Moment seine Narbe Feuer fing. Reflexartig kniff Harry die Augen zusammen und keuchte auf. Bilder jagten vor seinen Augen vorbei. Todesser die vor ihm knieten, Remus presste ihm seine Lippen auf den Mund, er spürte Hass und Wut, Remus pinnte ihn auf eine Matratze fest und in seinen Augen loderte die pure Lust, Voldemort richtete seinen Stab auf jemanden, er spürte wie Remus in ihn eindrang und hörte sich selbst heftig aufkeuchen, dann jagte ein brennender Schmerz durch seine Narbe und er schrie auf. Erst als das Brennen nachließ hörte Harry jemanden nach ihm rufen. „Harry! Nun sag doch was."

Er blinzelte ein paar Mal und es war nicht wirklich eine Überraschung, das der Schreibtisch nicht mehr vor ihm, sondern neben ihm war, und viel höher als noch vor einer Minute. Scott kniete neben ihm und sah ihn besorgt an. Mühsam und mit einem Stöhnen rappelte er sich auf. Hinter seiner Stirn pochte es unangenehm. Scott griff ihm unter die Arme und zog ihn dann auf die Beine und platzierte ihn auf dem Stuhl.

„Was war das grade?" fragte der Lehrer mit einem Tonfall in der Stimme, der Harry zeigte, dass er ohne Antwort hier nicht weg kam. „Was hatten diese Bilder zu bedeuten? Wer war das?" Erstaunt sah Harry den Lehrer an. „Was haben sie gesehen?" Er konnte sich nicht erklären wie Scott an seiner Vision, oder was auch immer das jetzt genau war, denn die Bilder mit Remus waren von einer gemeinsamen Nacht in der heulenden Hütte gewesen, hatte teilhaben können. Wieso er sie auch gesehen hatte.

„Todesser, einen Mann der ihnen sehr nahe war, noch einen Mann mit Zauberstab, ich hab eine ganze Menge gespürt und dann Schmerz", erklärte er. Harry schluckte schwer. Er hatte also genau das gesehen, was er gesehen hatte, nur warum? Scott schien ernsthaft eine Erklärung haben zu wollen. „Der Mann mit dem Zauberstab war Voldemort. Er ist sauer auf die Todesser. Da ist scheinbar etwas schief gegangen und der Schmerz war… ich denke der Cruciatusfluch. Der gute Lord Voldemort ist wohl etwas… gereizt seit Pembroke", erklärte Harry und hoffte es würde Scott reichen. Das mit Remus wollte er nicht ausbreiten. Nicht vor seinem Verteidigungslehrer. Genau genommen vor keinem weiteren Lehrer. Zumindest nicht ohne das Remus an seiner Seite war, oder es wenigstens wusste. „Das war… der Unnennbare?" fragte der Lehrer etwas erschrocken nach. Harry runzelte kurz die Stirn „Haben sie ihn noch nie gesehen?" Scott schüttelte den Kopf. „Ich war zwar schon bei einigen Kämpfen dabei wo er auch da war, aber wir hatten keine persönliche Begegnung und alle die ich kenne, die dieses zweifelhafte Vergnügen hatten, haben es nicht überlebt", meinte der Lehrer und reichte Harry ein Glas Kürbissaft. „Er sieht ohne Umhang noch hässlicher aus, Max", versicherte Harry um irgendetwas darauf zu sagen und nahm dann einen Schluck. Scott hatte sich einen Stuhl herumgezogen und sich zu ihm gesetzt.

„Kannst du mir vielleicht erklären was da grade passiert ist? Ich verstehe das nämlich nicht ganz. Das waren doch nicht deine Erinnerungen, oder?" Harry schüttelte leicht den Kopf aber Scott schien das wohl nicht zu reichen sondern sah ihn Erwartungsvoll an und Harry musste in den Sauren Apfel beißen und es wohl erklären. „Nein. Das waren keine Erinnerungen. Das ist etwas, was grade passiert ist. Real so zusagen", antwortete er und traf den verwunderten und auch erschrockenen Blick seines Lehrers, wie er es erwartet hatte. „Wieso real? Wie meinst du das?" meinte der Lehrer nur bestimmt.

Harry seufzte und rieb sich die Schläfen. Die Schmerzen pochten heftig dagegen und er sehnte sich irgendwie nach seinem Bett. Er wollte nur noch schlafen. Außerdem musste er zu McGonagall. Sie würde es sicher interessieren, das Voldemort sauer war und es interessierte ihn ob der Orden daran beteiligt war und wenn ja wie es Remus ging. Er konnte sich nicht helfen, er machte sich nun mal sorgen. „Harry? Wie ist das möglich?" wiederholte Scott seine Frage. „Das kann ihnen Professor Dumbledore besser… nein könnte er besser erklären", antwortete Harry ohne weiter nachzudenken und um hier raus zukommen. Aber da Dumbledore immer noch bewusstlos war, musste er es wohl selbst tun. „Meine Narbe ist eine Art Verbindung zwischen mir und Voldemort. Ich spüre seine Nähe und wenn sie extrem sind, auch seine Gefühle. Das endet bei mir aber immer in einem heftigen Brennen in der Narbe. Es ist ein Instinkt das ich weiß was los ist. Ob nun Freude oder Wut. Aber… wieso haben sie das gesehen?" „Ich kann dir das auch nicht genau erklären. Das ganze ist in dem Moment passiert, als ich deinen Schutz angegriffen habe und ich konnte mich nicht zurückziehen. Es war als sei ich Gefangen in deinem Geist. Etwas was ich auch noch nicht erlebt habe und mir deshalb auch nicht erklären kann. Allerdings, ich werde mal sehen ob ich was rausbekomme. Es interessiert mich nämlich." Harry nickte nur leicht und nahm noch einen Schluck aus dem Glas. „Du hast so was also öfter?" hackte Scott besorgt nach. „Nein. Nein nicht direkt. Sehen tu ich so was allenfalls im Schlaf. Deshalb soll ich ja Okklumentik lernen, weil es ja auch anders herum funktioniert. Voldemort kann mich Dinge sehen lassen die nicht stimmen. Es hängt wahrscheinlich mit der Leglimentik zusammen. Ich hatte bei Professor Snape hinterher immer das Gefühl das genau das Gegenteil von dem passiert ist was ich eigentlich erreichen sollte. Bei ihnen ist das zwar nicht so aber ich kann es mir eigentlich nur so vorstellen", meinte Harry nachdenklich.

„Ich werde mich mal schlau machen und wenn ich was finde sag ich dir bescheid. Aber… der andere Mann. Er ist dir… sagen wir mal… sehr nahe gekommen. Das… das waren deine Erinnerungen, oder?" Harry atmete einmal tief durch. Es wäre auch in Wunder gewesen, wenn Scott es übergangen hätte. Denn die Erinnerung war ja nur Bruchstückhaft. „Wenn er dir wehgetan hat…"; begann Scott und Harry sah erschrocken auf. „Nein!" „Harry. So was ist strafbar. Auch in unserer Welt. Du musst ihn nicht schützen. Er gehört bestraft für so etwas. Und egal was er dir angedroht hat, hier kommt keiner an dich ran. Er wird dir nichts tun", erklärte Scott behutsam und legte ihm sanft die Hand auf den Arm. Harry seufzte schwer. Scott dachte tatsächlich Remus hätte ihn dazu gezwungen und das würde er nicht auf ihm sitzen lassen. Das durfte er nicht auf ihm sitzen lassen.

„Max. Ich versichere ihnen, er hat mir nicht wehgetan. Das würde er nie tun. Und… ich würde jetzt gern gehen. Voldemorts Aktion macht mir das Leben grade zur Hölle und ich möchte morgen nur ungern verschlafen, oder wieder Punkte abgezogen bekommen weil ich nicht mal bis zehn zählen kann", bat Harry und stand auf. Scott schien nicht ganz zufrieden mit dieser Antwort, gab aber nach. „Sicher. Soll ich dich in den Turm bringen? Du bist ziemlich blass, nicht das du mir unterwegs zusammenbrichst", meinte Scott besorgt. „Das wird nicht nötig sein. Ich werde schon heil ankommen. Gute Nacht, Max", meinte Harry und verschwand aus dem Büro.

Er machte sich auf den Weg zu McGonagall und griff in der Hosentasche nach seinem Telegate. Es wollte Remus besser Bescheid sagen was grade passiert war, falls Scott raus fand wer der Mann war, damit er vorgewarnt war falls der Lehrer etwas Unüberlegtes tat. Doch Remus meldete sich nicht, was ihn nicht grade beruhigte. Als er an die Bürotür klopfte rief jemand sofort: „Herein!" Seine Hauslehrerin stand am Kamin in dem die Flammen sich grade wieder Gelb färbten. „Harry. Ich habe grade mit Max gesprochen. Was ist passiert?" fragte sie sofort. Der Gryffindor setze sich auf ihr Bitten hin auf einen Stuhl und erzählte alles. „Das deckt sich mit dem was ich grade gehört habe. Allerdings macht sich Max große Sorgen um dein seelisches Wohl. Er scheint zu glauben das Remus dich… vergewaltigt hat", sagte seine Lehrerin behutsam. „Hab ich vermutet. Aber wenn ich ihm das ausreden will, muss er die Wahrheit erfahren und… wir wollten das so lang wie möglich geheim halten.

Aber… war der Orden daran beteiligt? Hat er etwas verhindert? Ich kann Remus nicht erreichen und…" „Langsam. Ich weiß nicht ob wir daran beteiligt waren, aber Remus geht es gut. Er ist im Grimmauldplatz. Molly hat einen Auftrag bekommen und einer muss dort bleiben und die Stellung halten. Er schläft sicher schon. Aber… wie hast du versucht ihn zu erreichen?" Etwas verlegten zeigte Harry seiner Hauslehrerin die Kugel. „Wo haben sie die denn her?" fragte sie erstaunt. „Von meinem Lebensretter zum Geburtstag bekommen. Remus und ich halten schon das ganze Schuljahr so Kontakt, und er hat sie sich genau angesehen. Keine faulen Zauber", erklärte er. Seine Hauslehrerin seufzte und reichte sie ihm zurück. „Dann werde ich mich nicht mehr wundern warum sie keine Post bekommen. Aber zu Professor Scott. Sie sollten ihn einweihen. Remus könnte schwerwiegende Probleme mit dem Ministerium bekommen, wenn der Professor herausfindet um wen es sich handelt und ihn anzeigt. Sie ersparen ihnen beiden eine Menge Ärger. Und ich bin mir sicher, er wird kein weiteres Wort darüber verlieren, wenn sie ihm die Situation deutlich machen."

„Meinetwegen. Aber erst morgen. Heute definitiv nicht mehr", meinte Harry und gähnte herzhaft hinter vorgehaltener Hand. „Entschuldigung." „Schon gut. Gehen sie schlafen. Und machen sie sich um Remus keine Sorgen. Er ist in Sicherheit." Harry nickte und wünschte der Lehrerin ebenfalls eine gute Nacht. Es waren noch einige Schüler da, als er den Gemeinschaftsraum betrat, aber er ignorierte sie und ging sofort zu Bett. Doch es dauerte trotzdem eine Weile, bis er einschlafen konnte. Er hörte wie seine Klassenkammeraden leise kichernd in ihre Betten stiegen. „Ron beim Knutschen zuzugucken, ist echt lustig. Und wie er sich aufgeregt hat", meinte Seamus leise. „Der ist so rot geworden wie seine Haare", kicherte Dean. Neville kam kurz darauf auch rein: „Sagt mal, was hat den Ron. Der ist ja stinksauer auf euch", fragte der Junge. „Wir haben ihm beim rummachen mit Hermine beobachtet. Und ich muss gestehen das Mädchen sieht echt heiß aus, so ohne alles. Schade dass Harry nicht dabei war. Das wäre sicher auch was für ihn gewesen", meinte Seamus. „Harry hat eine Freundin. Außerdem wird er Ron seine nicht ausspannen", erklärte Neville bodenständig. „Sie sind die besten Freunde seit sie hier sind." „Und wer sagt denn dass ich Hermine noch nicht nackt gesehen habe", murmelte Harry hinter den Gardinen. „Du hast sie also tatsächlich schon nackt gesehen?" fragte Dean und Seamus wie aus einem Mund und eine Sekunde später wurden seine Vorhänge aufgerissen. Harry seufzte tief. Warum musste er seine Gedanken auch laut aussprechen. „Ja. Hab ich. Schon in den Ferien. Sie hatte die Badezimmertür nicht abgeschlossen und ich wollte duschen. Es war also unabsichtlich. Und jetzt lasst mich schlafen", brummte Harry und zog die Gardinen wieder zu. Allerdings dauerte es bis nach Mitternacht bis ihm endlich Augen zufielen und fühlte sich grauenhaft, als Ron ihn am nächsten Morgen weckte. Er hatte viel zu wenig geschlafen.

„Ich bleib liegen. Sag Scott das ich Kopfschmerzen habe", murmelte er und zog sich die Decke über den Kopf. „Ist was passiert?" fragte Ron besorgt. „Voldemort ist mal wieder schlecht gelaunt gewesen", knurrte Harry und stemmte sich aus dem Bett. Es hatte sowieso keinen Sinn. Also ging er kalt duschen und folgte seinen Freunden in die Große Halle. Unterwegs ging er nicht auf Hermines besorgte Blicke ein.

Er ließ sich regelrecht auf seinen Platz fallen und sah betrübt zum Lehrertisch. „Was würde ich jetzt alles für eine Tasse Kaffee geben." „Kannst ja Snape seinen klauen", meinte Ron kichernd. „Ja klar und er begnügt sich mit meinem Kürbissaft, oder wie?" murmelte Harry seinen Becher voll kippend. „Er kann sich doch neuen einschenken", gab Dean zu bedenken. „Die Lehrer lassen sich aber sicher nicht einfach so ihren Kaffee klauen", meinte Hermine in ihrem, macht ja keine Dummheiten Tonfall. Saphira schüttelte nur den Kopf und ließ Harrys Kürbissaft ins nichts verschwinden. „Hey!" protestierte Harry und sah sie entgeistert an. „Du willst doch Kaffee", sagte sie und tippte noch mal gegen den Becher der sich daraufhin mit schwarzer Flüssigkeit füllte. „Außerdem ist es besser du weißt, was du in Verteidigung tust. Nicht dass so was wie gestern passiert", meinte sie und tat das gleiche auch mit ihrem Becher.

Harry nippte vorsichtig an der schwarzen Flüssigkeit und sah sie erstaunt an. „Wie hast du das gemacht?" „Ganz einfach. Teleportationszauber in Verbindung mit dem Aufrufezauber. Du musst nur ganz genau wissen woher du etwas haben willst und wohin es soll. Dieser Kaffee kommt aus der Kanne vor McGonagall. Sie wird schon nichts merken und selbst wenn, muss sie erstmal herausfinden wer es war", erklärt das Mädchen und sah dann nach oben, da grade die Post kam.

Vor Harry landete ein Waldkauz und brachte ihm ein kleines Päckchen, während Hermine und Saphira den Tagespropheten bekamen. Harry wollte grade das Kärtchen lesen, als Hermine aufkeuchte und Saphira leise Fluchte. „Volltrottel. Verdammte Volltrottel. Zu allem zu blöd!" Damit sprang sie auf und rauschte aus der Halle. Harry traf Johns Blick der kurz mit den Schultern zuckte und ihr dann folgte. „Die sind echt seltsam", meinte er und fragte sich was sie jetzt schon wieder ausfressen würden. „Oh nein", kam es nun auch von Ron und damit war Harrys Aufmerksamkeit wieder bei der Zeitung.

Dritter Anschlag in Folge auf den Minister – Auroren unfähig den Täter zu stellen?

Gestern Nacht konnte ein Mitarbeiter des Tagespropheten hautnah miterleben, wie der Zaubereiminister Opfer eines Angriffs auf offener Straße wurde.

Es war kurz nach halb Elf als wir das Kino verließen. Meine Frau und ich waren auf dem Weg zu unsrem Wagen, als wir erkannten wer vor uns her lief und kaum waren wir in eine Seitenstraße eingebogen tauchten auch schon Todesser auf. Es waren fünf oder sechs. Ohne zu zögern haben sie den Minister und seine Familie angegriffen. Die Auroren die ihn begleitet haben, hatten kaum eine Chance. Wir haben noch versucht zu helfen, aber sie waren zu übermächtig. Seien Tochter wurde mitgenommen und er schwer verletzt. Es war fruchtbar", berichtet unter Mitarbeiter dessen Namen wir auf seinen Wunsch hin für uns behalten werden.

Nach diesem Anschlag drängt sich aber die Frage auf, warum unsere Auroren den Verantwortlichen noch nicht gestellt haben. Laut Angaben des Ministerium wussten selbst die verantwortlichen Auroren erst eine halbe Stunde vor dem Aufbruch, das der Minister mit seiner Familie in ein Kino, eine Muggeleinrichtung in der neue Filme gezeigt werden, gehen wollte. Woher hatten die Todesser diese Information, oder war es doch nur Zufall? War es ein weiterer der unzähligen Angriffe der Vergangenheit. Es gibt keine klare Antwort auf diese Frage, aber das es innerhalb des Ministeriums einen Verräter gibt, scheint offensichtlich. Dafür spricht auch die bislang verheimlichte Tatsache, dass an Halloween der Raum des Todes verwüstet wurde und aus der Mysterienabteilung einige sehr seltene Bücher mit gefährlichem Inhalt verschwunden sind.

Wir werden der Sache weiter nachgehen und sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

Ihre Sonderkorrespondentin

Rita Kimmkorn

Harry seufzte schwer. „Die macht alles nur noch schwerer", murmelte Hermine. „Wieso? Ist doch gut. So macht der Spion keine Dummheiten mehr", entgegnete Ron. „Irrtum. Er sichert sich nur noch mehr ab. So bekommen wir ihn nie", meinte Harry nachdenklich. „Wir sowieso nicht", sagte Hermine streng. Harry hob beschwörend die Arme und wandte sich seinem Päckchen zu. Unter dem grauen Packpapier kam eine Blaue Schatulle zum Vorschein und als er sie aufmachte blieb ihm das Herz stehen.

In der Schatulle lag ein goldenes Kettchen mit einem Anhänger in Form eines Herzens. „Ich liebe dich", war darauf eingraviert. Dann nahm er das Kärtchen zur Hand.

Ich hoffe dir gefällt mein kleines Geschenk. Sie soll dich an meine Gefühle erinnern, wenn wir uns nicht sehen können.

Dein dich ewig liebender Moony

„Charmeur", murmelte Harry lächelnd und nahm die Kette in die Hand. „Wow. Da hat sich aber jemand mächtig ins Zeug gelegt", meinte Pavati grinsend. Dean dagegen fragte ehrfürchtig: „Ist das echte Gold?" Harry sah schmunzelnd auf. „Nein. Eher nicht. Aber das ist mir egal." Er war sich sicher dass es niemals echtes Gold war. Das würde sich Remus nicht leisten können. „Moony? Was ist das denn für ein komischer Name?" meinte Seamus verwundert, der neben ihm saß und auf die Karte sah. „Ein Spitzname", antwortete der Schwarzhaarige ohne lang nachzudenken und biss sich gleich darauf auf die Zunge. „Wie kommt man denn auf so einen bescheuerten Spitznamen?" meinte Lavender stirnrunzelnd. „Ich dachte in Gryffindor hätte man Verstand?" Daraufhin sah Pavati sie missbilligend an. Harry antwortete nicht darauf. Er würde sich nur zu viel verraten, stattdessen betrachtete er nachdenklich die Karte.

Geschenke. Bald war Weihnachten, was sollte er Remus eigentlich holen? Auch Schmuck? Vielleicht einen Ring? Oder doch ein gutes Buch? „Ob Linnéa wohl auch eine hat?", fragte Lavender dann laut. „Padma kann ja mal drauf achten wenn sie wieder da ist", schlug Dean vor und grinste Pavati an. „Na ja. Geschmack hat sie keinen. Silber hätte definitiv besser zu Harrys Augen gepasst.", meinte Pavati und holte damit Harry zurück in die Wirklichkeit dem dabei sofort ein kleines Problem bezüglich des Schmucks einfiel. Silber und Werwölfe. Das ging nicht. Was sicher auch ein Grund war warum die Kette Golden war.

„Ich find Gold halt schöner. Außerdem passt es zu Gryffindor", erklärte Harry, denn durch die Wahrheit hätten es die anderen noch leichter erraten können, in welche Richtung seine Liebe ging. Hermine half ihm schnell die Kette umzulegen ehe sie hochgingen und ihre Schulsachen holten.

Scott nahm heute ein paar Schutzschilde durch, die man um Räume und Häuser legen konnte. Auch erklärt er wie man ein Apparierschild aufbaute. Letzteres konnten sie nur bedingt üben, da ja bereits ein Schild über der Schule lag und sie es nicht testen konnten. Nach dem Klingelzeichen packte er seine Sachen nur langsam zusammen. „Harry komm. McGonagall macht einen Aufstand wenn wir zu spät kommen", drängte Ron. „Geht ihr vor und sagt ihr, ich kläre dass worüber wir gestern gesprochen haben, um Ärger zu vermeiden." „Wem willst du was erklärten?" fragte Hermine verwirrt. „Nach dem Mittagessen", meinte Harry aber nur, da Scott ihn fragend ansah. „Sagt es ihr einfach, sie wird es verstehen." „Gut. Bis gleich", meinte das Mädchen und zog Ron mit. Harry steckte sein Buch noch in die Tasche und sah sich kurz um. Niemand war mehr hier, nur Scott und der sah ihn vom Lehrertisch aus beunruhigt an.

„Deine Freunde wissen es?" meinte er. „Ja. Warum auch nicht. Sie sind meine besten Freunde und ich hätte es sowieso nicht ewig vor ihnen verheimlichen können. Außerdem weiß ich dass ich ihnen vertrauen kann", antwortete er. „Max, das was ich ihnen jetzt sage muss unter allen Umständen ein Geheimnis bleiben. Ein Leben hängt davon ab und das werden sie doch sicher nicht riskieren wollen, oder?" meinte Harry dann. Der Lehrer sah ihn verwundert und noch besorgter an. „Er hat dir also mit dem Tod gedroht, oder mit dem Tod deiner Freunde?" „Versprechen sie mir, dass niemand erfahren wird, was ich ihnen jetzt sage?" Harry wollte erst eine Zusicherung, eher würde er kein Wort erzählen. Er wollte sich die Hoffnung erhalten, das Voldemort nur vermutete was da zwischen ihm und Remus los war. Er vertraute dem Lehrer zwar nicht bedingungslos, aber er hielt ihn nicht für einen Todesser. Es ging nur darum das nicht noch mehr Leute davon erfahren würden, und darunter vielleicht die falschen waren.

„Harry, du bringst mich da in eine ganz schöne Zwickmühle. Als Auror ist es meine Pflicht so was anzuzeigen. Ich mache mich auch strafbar, wenn ich es nicht tue. Das kann mich meinen Job kosten", meinte der Lehrer. Harry seufzte auf. „Es wird sie nicht ihren Job kosten, das schwöre ich ihnen."

„Gut. Meinetwegen. Ich werde niemandem etwas sagen was du mir erzählst. Ich hoffe nur du hast recht", gab der Mann nach und Harry lächelte. „Ich bin schwul und der Mann ist mein Freund. Ich tue das freiwillig um genau zu sein macht es sogar Spaß", sagte Harry schlicht. Scotts Augen wurden ein Stück größer und starten Harry an. „Du… du bist… du stehst auf Männer? Aber was ist denn bitte mit Linnéa Anderson?" „Max. Sie waren hier, sie kennen Hogwarts. Es ist ein Gerücht. Und Gerüchte lassen sich nicht so leicht zerschlagen, schon gar nicht von der Person um die sich die Gerüchte drehen. Außerdem soll es keiner hier wissen. Vor allem nicht die Slytherins. Dann ist diese Information schneller bei Voldemort als uns allen lieb ist, und mein Freund in noch größerer tödlicher Gefahr als sowieso schon. Sein Leben ist es das davon abhängt", erklärte Harry und trat auf den Lehrer zu. „Deshalb ist es mir so wichtig dass sie niemandem etwas davon erzählen. Ich will nicht noch einen geliebten Menschen verlieren." „Schon gut. Ich werde keinem etwas sagen. Aber… Professor McGonagall weiß es schon, oder?" Harry nickte nur leicht. „Gut. Du hast mein Wort. Es erfährt keiner. Nur sag mir eines… es ist dieser Lupin, oder. Der, der neulich schon hier war. Als ihr gespielt habt." Harry schmunzelte leicht. „Professor, nehmen sie es mir nicht übel, aber dies ist und bleibt mein süßes Geheimnis. Das ist für uns alle besser." Damit ließ er den Professor erst mal allein, denn er hatte den Eindruck, dass der das erstmal verdauen musste.

„Sehr freundlich von ihnen Mr. Potter das sie sich auch noch herbemühen", erklärte McGonagall streng und sah ihn durchdringend an. „Hat Hermine ihnen nicht gesagt das ich noch etwas mit Professor Scott besprechen musste, Professor?" fragte er etwas verwundert. „Doch, Mrs. Granger hat mir ihre Nachricht überbracht. Nur ich möchte sie bitten Lehrergespräche zu einer anderen Zeit abzuhalten und pünktlich zum Unterricht zu erscheinen. Haben wir uns da verstanden?" „Ja Professor", erklärte Harry etwas verwundert darüber das seine Lehrerin so heftig reagiert hatte. Sie hatte wohl mal wieder blendende Laune. Das bestätigte sich auch während des Unterrichts. Sie war sehr angespannt und schon beim kleinsten Mucks fuhr sie den betreffenden Schüler an.

Nach dem Mittagessen musste Harry dann Ron und Hermine Rede und Antwort stehen. „Wenn da so weitergeht kannst du es doch öffentlich machen", meinte Ron nachdenklich. „Ich weiß, aber ich hatte keine andere Wahl." „Weiß Remus das schon?" erkundigte sich Hermine. „Nein. Ich sag es ihm gleich", meinte Harry nachdenklich. „Sag mal… Vol… Voldemort weiß doch eh sicher was Sache ist. Warum haltet ihr es überhaupt noch geheim? Wäre es für euch beide nicht einfacher es wirklich offiziell zu machen? Sicherer für dich doch allemal", bemerkte seine Freundin dann. „Mag sein, aber wir wollen es trotzdem geheim halten. Ich geh Remus mal einweihen", sagte er und verschwand in den Schlafsaal wo er nach seinem Telegate griff.

Hi Harry , meldete Remus sich sofort.

Hi! Wie geht's? erkundigte Harry sich erstmal.

Gut. Ich hab gehört du hast versucht mich zu erreichen. Ich muss wohl geschlafen haben. Was gibt es denn dringendes? meinte Remus nachdenklich.

Voldemort war gestern sauer, weil mal wieder was schief gegangen ist. Schon am Nachmittag hab ich gemerkt, das er was plant. McGonagall hat den Orden gewarnt und ich wollte nur wissen ob bei dir alles in Ordnung ist , erklärte Harry vorsichtig. Er hatte das Gefühl sich grade wie ein Kind zu benehmen. Remus konnte sehr wohl auf sich aufpassen. Er würde sich nicht sinnlos in Gefahr begeben.

Hatten wir nichts mit zu tun. Ich war den ganzen Tag eh im Haus, Molly musste weg. Geht es dir denn gut? fragte Remus besorgt.

Ja. Alles klar. Aber… Scott weiß bescheid. Er hat im selben Moment versucht in meinen Geist einzudringen, als meine Narbe anfing zu brennen. Aus irgendwelchen Gründen hab ich dann sogar gesehen was los ist und Scott auch. Aber auch Erinnerungen sind dazwischen gewesen. Erinnerungen von… heißen Nächten , erklärte Harry zögernd.

Das heißt er weiß es ganz genau, erkundigte sich Remus vorsichtig.

Zwangsläufig weil er meinte ich sei… Vergewaltigt worden. McGonagall meinte es wäre besser für uns es ihm zu sagen, um Ärger aus dem Weg zu gehen. Wer mein Freund ist, weiß er nicht, er vermutet es aber , seufzte Harry.

Besser so. Das Ministerium kann da nämlich verdammt unangenehm werden, vor allem weil ich ein Werwolf bin und das muss nicht sein. Aber wie hat er reagiert? meinte Remus der das lockerer aufnahm als Harry vermutet hatte.

Schwer zu sagen. Ich hab ihm das am Stundenende gesagt und musste auch wieder in den Unterricht. Spätestens nächsten Mittwoch erfahre ich wie er dazu steht. Aber er hat mir versprochen es niemandem zu verraten , erklärte Harry seinem Freund.

Wenn du es weißt sag bescheid.

Mach ich. Und… danke für die Kette. Ich hab mich riesig gefreut , meinte Harry dann verschmitzt grinsend.

Schön das sie dir gefällt. Es ist zwar nicht viel und sie ist auch nicht echt, aber… begann Remus zögerlich aber Harry unterbrach ihn.

Remus, du musst dich nicht rechtfertigen. Für mich zählt der Gedanke und nicht der Wert. Es ist mir egal, dass sie nicht echt ist. Ich weiß das deine Geschenke von Herzen kommen und das ist mir sehr viel mehr wert.

Harry hörte Remus aufseufzten.

Du bist viel zu gut zu mir , meinte er leise was Harry zum schmunzeln brachte.

Ich liebe dich eben

Dann verabschiedeten sich. Remus musste noch was tun und auch Harry wollte schon mal mit den Hausaufgaben anfangen.

Der Freitag verlief sehr ruhig und ganz Hogwarts freute sich auf das auf das bevorstehende Quidditchmatch Ravenclaw gegen Slytherin, welches am Samstagvormittag stattfinden würde. Für Harry stand fest, es würde ein heißes Spiel werden. Beide Teams hatten einiges drauf und Cho war eine würdige Gegnerin. Leider musste Harry feststellen dass sich an der Brutalität der Slytherins nicht all zu viel geändert hatte. Das Wort Fairness gab es nach wie vor in ihrem Wortschatz nicht und Harry ahnte, dass ihr eigenes Spiel hart werden würde, gegen die Mannschaft aus Snapes Haus. Aber sie würden gewinnen. Das hatte er Katie geschworen und er würde es halten. Quidditch war das einzige was ihn abzulenken vermochte und es war eben ein gutes Konditionstraining. Allerdings wenn er den Ravenclaws so zusah würde es auch gegen sie nicht einfach werden. Sie hatten auch hart trainiert und spielten sehr gut.

Das Spiel dauerte geschlagene fünf Stunden bis es Malfoy endlich gelang den Schnatz zu fangen und das nur eine halbe Armlänge vor Cho. Endstand war 340: 350 für die Slytherins. „Haarscharf", meinte Harry lächelnd und wartete mit seinen Freunden bis die meisten die Tribüne verlassen hatten und das Gedränge nicht mehr so groß war. Als sie an den Umkleidekabinen vorbei kamen, trat grade Draco hinaus. Er starrte Harry einen Moment an und wandte sich dann einfach ab. „Hey Malfoy. Keinen Kommentar mehr?" maulte Ron neben ihm. Harry seufzte auf. Warum konnte sein Freund nicht mal den Mund halten. „Vielleicht bist du es nicht mehr wert dich überhaupt anzusehen", meinte der Blonde ruhig ohne sich umzudrehen. Ron wollte noch etwas sagen aber Harry gab ihm einen Klaps auf die Schulter und bedeutete ihm still zu sein. Dann eilte er mit schnellen Schrittene den Blonden ein. „Draco!" sagte er und der Blonde reagierte tatsächlich indem er sich zu ihm umdrehte. „Was willst du Potter", fragte er abschätzend den Schwarzhaarigen, von oben bis untern musternd.

„Dir zu deinem grandiosen Fang gratulieren. Ich freu mich schon auf das Spiel gegen dich", meinte Harry und reichte Draco die Hand. Der Blonde sah ihn zunächst misstrauisch an und meinte dann: „Was spielt du für ein Spiel?" „Ich spiele nicht mit dir, Draco, ich meine es ernst. Vollkommen ernst", sagte Harry und zog die Hand wider zurück. Es hätte ihn auch gewundert wenn, der Blonde sofort eingeschlagen hätte. Dann drehte er sich zu Ron und Hermine um die ihn geschockt ansahen. „Wollt ihr da Wurzeln schlagen?" fragte er grinsend und fing dabei dann auch ein Lächeln von Malfoy auf. Es war nicht spöttisch sondern recht freundlich. „Ich werde dich schlagen Potter, das verspreche ich dir", meinte er. Harry schmunzelte. „Abwarten Draco, ich habe meinem Teamkapitän geschworen das wir gewinnen werden und für Gewöhnlich halte ich meine Versprechen." Dann hackte er sich bei Ron und Hermine ein die zu ihm aufgeschlossen hatten und zog sie mit zum Schloss.

„Sag mal was ist denn in dich gefahren?" fragte Ron entgeistert als sie einige Schritte von Malfoy weg waren. „Wieso? Darf ich nicht mal jemandem gratulieren?" fragte Harry dagegen gespielt überrascht. „Das war Malfoy", bemerkte Hermine. „Eben. Der Malfoy der dich beschimpft, der Malfoy der Hermine ein Schlammblut nennt, der Malfoy…" „Ron Ich weiß was welcher Draco Malfoy das ist und was er getan hat, aber… um ehrlich zu sein…", begann Harry und sah seine Freunde an. Er traute ihnen, er vertraute ihnen und sie könnten ihn wahrscheinlich unterstützen. „Draco zweifelt an Voldemort. Er war der Meinung solang man ihm treu ergeben ist, beschützt er seine Anhänger und sein Vater war treu. Draco hat nie erwartet das Voldemort ihn einfach umbringt und dann auch noch seine Mutter bis zum Wahnsinn foltert. Und ich hab die Hoffnung, dass wenn ich es richtig anstelle Draco die Seiten wechselt. Und vielleicht schließen einige Slytherins sich ihm an. Deshalb werde ich ihm so höflich wie möglich begegnen", meinte Harry. „Und dazu gehört ihn mit Quidditch zu provozieren und ihn darauf Aufmerksam zu machen das du der besser Spieler bist?" fragte Hermine verwundert.

„Wer der bessere Spieler ist, werden wir ja sehen wenn es so weit ist, Granger. Und ich lass mich sicher nicht von so einem dämlichen Spruch aus der Ruhe bringen. Für wie blöd haltet ihr mich eigentlich", scharte jemand von hinten. Harry und seine Freunde drehten sich um. Hinter ihnen standen Blaise Zabini und eben jener Slytherin über den sie grade gesprochen hatten. „Du hast Recht, sehen werden wir es erst, wenn wir spielen", meinte Harry und hackte sich bei Ron und Hermine wieder ein um sie mitzuziehen damit sie nichts Falsches sagten. „Arroganter Sack", knurrte Ron auf dem Weg zum Schloss. Harry dagegen musterte Hermine. „Ist euch was aufgefallen?" fragte er. „Er hat dich nicht Narbengesicht genannt", meinte Ron nachdenklich. „Er hat keinen von uns beschimpft und mich… beim Nachnamen genannt", stellte Hermine fest. „Und deswegen soll er die Seiten wechseln?" fragte der Rothaarige misstrauisch. „Ron. Wir können es versuchen. Seit einfach höflich zu ihm und provoziert ihn nicht", bat Harry und setzte sich auf seinen Platz am Gryffindortisch. „Und du darfst das, oder wie?" meinte Ron. „Er weiß genau, dass ich das nicht böse gemeint habe. Mit provozieren meinte ich auch eigentlich seine Familie beleidigen", erklärte Harry.

Den ganzen Sonntag über schneite es und man konnte viele aus der unteren Stufen draußen sehen wie sie eine Schneeballschlacht veranstalteten. Harry saß in der Bücherei um seinen Aufsatz für Zaubertränke fertig zu bekommen, starrte aber schon eine Weile in den grauen Himmel. Frustriert, weil er sich einfach nicht konzentrieren konnte, schlug er das Buch zu und ging in den Turm um sich seinen Winterumhang zu holen und frische Luft zu schnappen. Er spazierte eine Weile dann über die Wiese zum See, wo er sich auf einen Stein setze und auf den zugefrorenen See hinaus starrte. Hier in der hintersten Ecke, so dicht am Verbotenen Wald, war das ruhigste Plätzchen von allen auf dem ganzen Schulgelände. Die Stimmen der Schüler waren nur gedämpft zu hören und so leicht wurde man hier auch nicht gesehen. Er hing seinen Gedanken nach. Voldemort machte mobil. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis er Hogwarts ins Visier nahm und es erneut zu einem Zusammentreffen von ihm und Voldemort kam. Er musste sein Potential finden, es war Aussichtslos ohne gegen ihn antreten zu wollen. Außerdem durfte er sich nicht von seinen Gefühlen beherrschen lassen. Und wie zum Teufel sollte er das anstellen? Allein der Gedanke Remus zu verlieren und dann wieder ganz allein zu sein tat unendlich weh und trieb ihm die Tränen in die Augen.

„Frust?" fragte plötzlich jemand neben ihm. Es war ein Reflex dass Harry sofort seinen Zauberstab gezogen hatte und ihn jetzt gegen die ganz in schwarz gehüllte Person richtete. „Professor Snape", seufzte Harry und steckte das Stück Holz wieder weg. „Unaufmerksamkeit kann tödlich sein", sagte der Lehrer kühl. „Danke für die Warnung, ich werde ab sofort aufmerksamer sein, Sir", murmelte Harry und starrte auf das unbewegliche Wasser hinaus. „Der Lord war… sehr überrascht von ihrem Potential. Und er ist mehr den je daran interessiert sie umzubringen, damit sie erst gar nicht lernen es zu kontrollieren", hörte er Snape neben sich sagen. „Das wird er wohl auch schaffen, denn ich bekomm es einfach nicht hin", kommentierte der Schwarzhaarige schlicht. „Sie lassen sich entmutigen?", scharte Snape hämisch. „Ihr Vater hat vier Jahre lang um ihre Mutter gekämpft und Lily hat ihm wohl mehr als hundert Körbe gegeben und trotzdem hat er weitergekämpft und sie haben so viel von ihrem Vater und können mir nicht weiß machen das ausgerechnet diese Eigenschaft nicht dabei ist. Strengen sie sich an, Potter! Wenn ich etwas weiß, dann dass sie es können." Damit drehte der Lehrer sich um und verschwand mit wehendem Umhang Richtung Schloss. Harry starrte ihm noch eine Weile hinterher.

„Sie sind richtig seltsam Professor", murmelte er und stand dann auch auf. Ihm war kalt geworden und auf eine Grippe war er nun wirklich nicht scharf. Außerdem dämmerte es bereits und da gab es noch Aufsätze die fertig gemacht werden wollten. Im Gryffindorturm setzte er sich aber erstmal ans Feuer um sich aufzuwärmen. „Hast du vielleicht Thomas gesehen?" wurde Harry dann plötzlich von einem Mädchen gefragt. Etwas verwirrt sah er auf? Wen meinte sie? „Thomas? N-Nein. Nicht das ich wüsste", erklärte er nachdenklich. „Der kleine blonde Junge der gestern Mittag neben dir saß", erklärte das Mädchen die scheinbar seine Hilflosigkeit bemerkt hatte. „Nein. Ihn hab ich… doch Moment. Ich mein er war vor einer Stunde noch draußen bei der Schneeballschlacht. Aber seit dem… nicht mehr." „Danke", meine das Mädchen leicht betreten und verschwand wieder.

Als Harry dann zum Abendessen runter ging traf er unterwegs auf Ron und Hermine. „Wir haben dich schon gesucht", bemerkte Hermine besorgt. „Ich brauchte frische Luft und hab mich grade eben aufgewärmt. Was ist denn?" „Wir wollten doch zusammen Hausaufgaben machen und dann ein paar Flüche für D.A. üben", meinte Ron etwas genickt. „Sorry. Vergessen", murmelte Harry verlegen und betrat die Große Halle. Er sah das kleine Mädchen von vorhin wie sie immer wieder zur Tür schaute. „Sagt mal hat einer von euch einen Thomas gesehen. Der Junge der gestern Mittag neben mir saß und sich kaum getraut hat mich anzusprechen." „Nein. Wieso?" meinte Hermine. „Weil das Mädchen ihn scheinbar immer noch sucht." „Mai ist ihr Name. Sie ist seine Halbschwester, soweit ich weiß", meinte Hermine. „Er taucht sicher gleich auf."

Aber der Junge tauchte nicht auf und in den folgenden Tagen schienen immer mehr Schüler abhanden zu kommen. Verschwanden auf seltsame Weise, ohne eine Spur wohin oder wie. Vor nichts schien dieses Mysteriöse Vorkommen halt zu machen. Reinblüter, Halbblüter Muggelgeborene. Reichte, Arme, Kinder von Geschäftsleuten, Kinder von einfachen Angestellten. Slytherin, Ravenclaw, Gryffindor, Hufflepuff. Es wurde richtig unheimlich. Keiner wusste was los war und auch die Lehrer waren extrem besorgt aber auch ratlos, da niemand etwas bemerkte. Alle wurden sie zu extremer Vorsicht angehalten und etwas Seltsames sofort zu melden. Zudem wurde der Schutz um Hogwarts verstärkt.

Am Donnerstagnachmittag machte Harry mal wieder einen Spaziergang durch den Schnee, aber dieses Mal begleitete ihn Ron. Die drei hatten sich vorgenommen nicht mehr allein das Schloss zu verlassen, Sicherheitshalber. Zu dritt waren sei stärker und hatten mehr Chancen. Zu dritt hatten sie schon so manches Abenteuer überstanden. Und nun wollten sie sich die Zeit im Schnee vertreiben bis Hermine frei hatte um dann mit ihr Hausaufgaben machen zu gehen.

Draußen war so gut wie nichts los. Die meisten hatten noch Unterricht und es war zudem bitterkalt. Harry empfand die Ruhe die über dem Schlossgelände lag, war als angenehm. Das Gelände lag so ruhig vor ihnen und wenn man dann für einen Moment bei Seite schob, dass da draußen irgendwo ein Irrer war der ihn töten wollte, konnte er sich vorstellen ein ganz normaler Junge zu sein.

Plötzlich traf ihn ein Schneeball am Kopf. Harry sah sich verwirrt um. Ron stand grinsend in einiger Entfernung hinter ihm und warf noch einen der ihn knapp verfehlte. „Hey! Was soll das?" protestierte Harry. „Wehr´ dich doch!" lachte Ron aber nur und formte schon einen neuen. Harry wich dem geschickt aus und griff auch in den Schnee. Das würde er sich nicht gefallen lassen. Wenn Ron eine Schneeballschlacht wollte, bitte. Die konnte er haben.

Schnell formte er auch einige Bälle und warf sie auf Ron. Der hatte aber den unschlagbaren Vorteil sechs Geschwister zu haben und war damit sehr viel besser in einer Schneeballschlacht, aber Harry hatte machte es grade zu viel Spaß um aufzugeben. Es war befreiend sich einmal so richtig auszultoben. Er wich Rons Schneebällen teilweise aus und stürzte sich dann auf Ron, um ihn in den Schnee zu drücken.

Doch Ron wollte auch nicht aufgeben. Er war zwar etwas kleiner als Harry, aber dafür etwas kräftiger. Außerdem war er auch oft in Rangeleien mit seinen Brüdern verwickelt gewesen und wusste sich dementsprechend zu wehren. Er wälzte sich einige Male mit Harry durch das weiße Pulver, immer wieder versuchend ihm eine Handvoll Schnee in den Nacken zu stecken bis er ihn schließlich schwer atmend einfach nur im Schnee festpinte, auf dessen Hüfte sitzend.

Harry musste zugeben Ron hatte ihn erwischt. Aber irgendwie war es amüsant wie sein Freund da jetzt auf ihm saß und Ron schien sich nicht mal bewusst zu sein, in welcher Position er Harry grade festhielt.

„Gibst du auf?" fragte Ron keuchend, mit rotem Gesicht, denn die kleine Rangelei hatte ihn einiges an Atem gekostet. Harry dagegen musste lachen, als er sich Rons Gesicht vorstelle, wenn er ihm sagte in welcher Position sie sich hier befanden. Immerhin lag sonst nur Remus so über ihm.

Ron irritierte dieser Ausbruch. „Was hast du?" „Ron also wirklich. Wenn du mich schon verführen willst, lass uns wenigstens dazu woanders hingehen. Hier draußen ist mir das zu kalt und auf Zuschauer steh ich nun wirklich nicht", meinte Harry und sah wie Ron scheinbar dachte Harry hätte den Verstand verloren. „Hast du grad was am Kopf abbekommen?" fragte sein Freund ihn verwundert.

Harry schüttelte kichernd den Kopf. „Pass mal auf", meinte der und bewegte etwas sein Becken um Ron zu verdeutlichen wo genau er da saß. Nicht das er jemals daran denken würde Ron zu verführen, aber das erschrockene Gesicht seines Freundes war einfach zu verlockend. Und Ron wich augenblicklich jede Farbe aus dem Gesicht und sprang hastig auf. Harry konnte nicht anders als sich vor lachen im Schnee zu kugeln. „Das… ich… also.. so….", stammelte er vor sich ihn und Harry bekam schon Bauchschmerzen vor lachen. „Harry?" erklang dann Rons besorgte Stimme. „Du… dein Gesicht", brachte Harry mühsam hervor. „Du hast… du hast mich grade ansehen als hätte ich dir einen Heiratsantrag gemacht." Er brauchte noch ein paar Minuten um sich wieder einzukriegen und stand dann auf, um sich den Schnee aus den Sachen klopfen. Rons stand immer noch fassungslos neben ihm, war aber nicht mehr ganz so blass. „Hey, beruhig dich. Ich würde das nie tun, ich liebe Remus und nicht mal im Traum würde mir einfallen ihn zu betrügen. Die ganze Situation war grade nur… na ja. Sonst macht mich Remus so am Bett fest, oder ich ihn. Ich konnte einfach nicht widerstehen. Und nun beruhig dich, ich weiß dass du in der Hinsicht kein Interesse hast", meinte Harry sich mühsam ein Kichern unterdrückend. „Oh Mann. Du bist mir einer", murmelte Ron und wischte Harry dann die letzten Schneereste von Rücken.

„Los, komm. Lass uns zu den Gewächshäusern gehen. Hermine hat gleich frei", schlug Harry dann vor und wandte sich um. Nach einigen Schritten sah er dann dass jemand zum Quidditchfeld rannte. „Wer ist das?" meinte Ron nachdenklich. „Keine Ahnung. Aber wir sehen besser mal nach, vielleicht ist was passiert", meinte Harry und rannte auch los. Sie hatten aber das Feld noch nicht ganz erreicht als plötzlich einen Wirbel aus Farben von der weißen Schneedecke reflektiert wurde. So schnell er gekommen war, war er aber auch wieder weg und niemand war mehr zu sehen.

„Was war denn das?" fragte Harry verwundert und trat um die Ecke. „Könnte ein Portschlüssel gewesen sein. Sieht doch auch so aus wenn man selbst damit reist", meinte Ron. „Da liegt was", meinte Harry und trat zu der Stelle wo die Fußspuren des Schülers endeten. Ein Briefumschlag lag im Schnee. Seine Gryffindorsche Neugierde überwältigte ihn mal wieder völlig und er hob das Stück Papier auf. Ein Portschlüssel konnte es nicht sein, der würde schließlich mit teleportiert.

Melinda Derwish

Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei,

Ravenclawgemeinschaftsraum, Westflügel

Schottand

„Sie ist in der zweiten", stellte Ron fest, der auch zu ihm getreten war und die Adresse gelesen hatte. „Ich versteh das nicht", murmelte Harry und drehte den Umschlag.

Öffne ihn allein und am besten draußen

„Was soll das denn?" fragte Ron nachdenklich während Harry die Handschrift immer bekannter vorkam. „Oh, Oh", murmelte er und rannte los. Das musste er jetzt wissen. Das konnte einfach nicht wahr sein, das durfte vor allem nicht wahr sein. Wenn das stimmte war Hogwarts nicht mehr sicher.