vosichtig um die Ecke lauert

Ich weiß, ich weiß, aus 2 Wochen sidn nun doch drei geworden, aber ich hatte letzte Woche einigen Stress und einfach nciht mehr dran gedacht, bis gesten Abend und ich schäme mich auch, dafür.

Da werde ich morgen erst 23 und hab schon ein Gedächtnis wie ein Sieb. Hat jemand ne Idee wie man die Löcher stopft? Immer her mit den Ideen.

Und ich habe noch ein andres Problem. Ich erreiche meine Betaleserin einfach nicht mehr. Ich hgba keine Ahnung was los ist, aber sie reageirt nicht auf meine Mails.

Und ich habe keine Kapitel mehr auf Vorrat. Daher der Aufruf: BETALESERIN GESUCHT!

Es geht dabei zu 99 um Rechtschreibung ung Gramatik. 1 lass ich für alles andere offen, wobei cih der Überzuegung bin mich der Story um Harry Potter sehr gut auszukennen. (Kann mich aber auch täuschen.)

Was sollte eine Betaleserin (oder auch Leser, das Geschlecht ist mir da eigentlich egal), noch haben müssen?Zeit! Das ist wohl das wichtigste. Immerhin sind alle Kapitel zsichen 11 und 13 Seiten lang. Und es gibt noch 27 Kapitel die zu korrigieren sind.

Und Nevern sollte sie auch haben, da meine Rechtschreibfehler einfach nur idiotische Fehler sind. Dinge die ich eigentlich weiß, aber wohl etwas zu schnell tippe.Und beim drüber lesen, sehe ich sie nicht mal.

Also wer sich dem Job gewachsen fühlt, darf sich gern bei mir per Mail melden. Alle Antworten bekommen von mir das nächste Chap zugeschickt und dürfen einmal Probe korrigieren. Der oder die, bei dem/der es mir am meisten zusagt, ist dann "eingestellt". Als Lohn wäre da dann ja das lesen der Gesichte vor allen anderen.

Also... ich hoffe auf viele Mails.

Und nun viel Spaß mit dem nächsten Kapitel. Wie immer gillt, nur die Idee und ein paar Charas gehört mir. Alles andere JKR. Und Geld verdienich damit keines.

Rettung (aus) der Zukunft

Kapitel 23

Als sie den Pub betraten, entdeckte der Gryffindor Remus sofort. Sein Freund saß mit einem jungen, sehr gut aussehenden Mann an einem Tisch in der Ecke und unterhielt sich angeregt. Der Fremde hatte kurze schwarze Haare und trug einen tiefblauen Umhang. Harry war sich sicher ihn noch nie gesehen zu haben und irgendwie wurde ihm seltsam zumute als die Beiden herzlich lachten und Remus ihm auf die Schulter klopfe. „Wer ist denn das?" fragte Ron stirnrunzelnd. „Weiß nicht, aber ich denke das werden wir gleich erfahren", murmelte Harry und ging zu ihnen rüber. „Hi Remus. Da sind wir", grüßte der Schwarzhaarige seinen Freund lächelnd mit einem Schulterklopfen. „Hi", grüßte Remus und nahm den Jüngeren kurz in den Arm um dann Ron und Hermine zu begrüßen. Der Fremde war ebenfalls aufgestanden.

„Darf ich euch meinen Freund vorstellen, Charly Rosberg. Charly, Harry Potter", erklärte und nickte in Harrys Richtung. „Es ist mir eine Ehre sie persönlich kennen zu lernen, Mr. Potter", sagte der Mann und reichte Harry die Hand. „Und das sind seine Freunde Hermine Granger und Ronald Weasley." Auch die beiden wurden herzlich begrüßt und Remus bat Ron für sie alle ein Butterbier zu holen. Dann unterhielten sie sich eine Weile und Harry musterte den Fremden eingehend. Er sah wirklich verdammt gut aus. Leuchtende blaue Augen flackerten immer wieder zu Remus rüber und ein strahlendes Lächeln zierte sein Gesicht. Seine Stimme war tief, aber angenehm warm und weich. Unter dem Umhang trug er ein dunkles Seidenhemd soweit Harry das erkennen konnte und wenn er sich nicht irrte war es ein nicht grade Billiges. Sei Onkel hatte von ihnen nur zwei Stück besessen die er immer zu den Geschäftsessen trug um einen guten Eindruck zu machen.

Während des Gesprächs wurde ihm der Mann trotzdem immer unsympathischer. Er flirtete hemmungslos mit Remus und schien Harrys mahnende Blicke gar nicht zu sehen. Zu dessen Erleichterung verwickelte Hermine den Mann dann in ein Gespräch über Zaubertränke, wovon Mr. Rosberg scheinbar Ahnung hatte. „Eifersüchtig?" flüsterte Harry plötzlich jemand zu und er sah verwundet auf. Remus hatte sich zu ihm rübergebeugt und unauffällig die Hand hinter den Rücken geschoben. War er etwa eifersüchtig? Würde Remus ihm das übel nehmen, wenn er es war? „Ein ganz schlimmer Fall wenn es dir sogar die Sprache verschlägt. Aber keine Sorge, mein Herz gehört ganz allein dir. Charly ist zwar ein charmanter Mann und alles andere als hässlich, aber nicht mehr als ein Kumpel. Ein Freund im Geiste", flüsterte Remus ihm zu. Harry schenkte ihm ein verkniffenes Lächeln. Ihm war es peinlich das Remus ihn so durchschaut hatte. Sein Freund kannte ihn besser als er sich selbst.

„Woher kennen sie sich eigentlich?" fragte Ron dann plötzlich und Mr. Rosberg sah den jungen rothaarigen etwas skeptisch an. „Wir haben uns auf einer Konferenz kennen gelernt", antwortete ausweichend. „Eine Konferenz? Klingt spannend, worum ging es da?" Harry konnte ein schmunzeln nicht verbergen. Das war Hermine. Wissbegierig wo immer es etwas Neues ab. „Es war aber eher eine Informationsveranstaltung, Charly", meinte Remus. „Einige der wenigen wo auch Werwölfen gerngesehene Gäste waren. Aber es ging schließlich auch um den Banntrank. In erster Linie hat man sie aber für die Zaubertränkemeister stattfinden lassen." Harry musterte den Mann. Meister der Zaubertränke, oder Werwolf? Krank sah er nicht aus, ganz im Gegenteil. Er war Wahrscheinlich ein Meister der Tränke. Andererseits hatte Remus grade etwas von Freund im Geist gemeint. Vielleicht weil sie an dem gleichen Problem litten?

„Und was haben sie da erfahren oder besprochen?" fragte Hermine neugierig und Harry schenkte ihr seine Aufmerksamkeit. Er würde Remus später Mal fragen. „Man hat die Wirkungsweise des Wolfsbanntranks erklärt, seine Vorteile und auch das Rezept für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht", meinte Mr. Rosberg knapp. „Dann sind sie also ein Meister der Zaubertränke? Kein Wunder das sie so viel Ahnung haben", meinte Hermine sichtlich begeistert. Der Mann sah kurz zu Remus auf und der meinte nur: „Sie kennen mein Geheimnis und haben absolut kein Problem damit."

Mr. Rosberg seufzte: „Ich bin Meister der Zaubertränke, aber auch ein Werwolf." Hermine sah ihn betroffen an und Harry hatte den Eindruck dass sie den Mann grade mit Remus verglich. „Sie sehen aber nicht krank aus, obwohl wir in zwei Tagen Vollmond haben", stellte Ron fest und Hermine knuffte ihn in die Seite. „Das war unhöflich", knurrte sie ihm zu und warf Remus einen entschuldigenden Blick zu. „Schon gut Hermine. Charly ist in der einmaligen Situation sich den Banntrank selbst brauen zu können und außerdem entwickelt er einen Trank der den Tag danach angenehmer macht", erklärte Remus lächelnd. „Wow. Sie entwickeln selbst einen Trank?" meinte Hermine begeistert. „Remus übertreibt. Ich versuche nur eine Kombination aus einem Stärkungstrank und einem Aufpäppeltrank an die Situation anzupassen. Aber es ist noch nicht Patentreif und das wird wohl auch noch etwas dauern", sagte er.

Harry musste sich gestehen der Mann hatte grade einen Pluspunkt bei ihm gesammelt. Auch wenn er nicht viel Ahnung hatte, so ein Trank wäre ein Durchbruch für alle Werwölfe. Und die beiden gute Freunde. Vielleicht gab er Remus das Rezept ja früher als der Öffentlichkeit. Verdient hatte er es auf jeden Fall. Bei diesen Gedanken ließ Harry seinen Blick durch das volle Lokal schweifen und entdeckte Snape am Tresen sitzen. „Der kommt mal aus seinen Kerkern raus?" fragte er verwundert und sah Remus an. „Tut er öfter als man denkt, aber eigentlich nur wenn hier so gut wie nichts los ist. Minerva hat alle Lehrkräfte dazu verdonnert auf die Schüler aufzupassen, er scheint auch nicht drum herum gekommen zu sein", meinte Remus leise. „Ich hab kein Mitleid mit ihm", meinte Ron schlicht und Remus seufzte. „Gebt ihm eine Chance. Er ist ja eigentlich gar nicht so schlimm", warf Remus ein. Harry sah seinen Freund verwundert an. „Kann es sein das du dich nicht wohl fühlst? Du verteidigst grade Snape der nichts besseres zu tun hat, als dich zu beschimpfen" Remus winkte ab und lächelte Harry nur zu. „Hast du Ärger mit ihm?" fragte Mr. Rosberg besorgt. „Ärger?", meinte Remus nachdenklich und schmunzelte dann. „Nein. Er mag mich nur nicht sonderlich, wegen ein paar Schülerstreichen auf seine Kosten. Auch wenn ich gestehen muss, das einer ihn beinahe zu einem von uns gemacht hätte." „ Dann ist er es, den es erwischen sollte", stellte Mr. Rosberg und meinte dann: „Halt mal still Remi, du hast da ein Fussel im Haar."

Remus sah ihn deutlich irritiert an, ebenso wie Harry. Letzterer musste dann mit ansehen wie der Fremde ihm eine Fluse aus den Haaren zog und dabei zärtlich seine Wange berührte. Auch wenn es nur kurz war, in ihm begann es zu brodeln. Flirten o.k. Damit konnte er noch leben, aber das ging dann doch zu weit. Wieso grabschte dieser Schnösel denn da seinem Remus an? Was bildete der eich eigentlich ein? So eine Dreistigkeit. „Beruhig dich", raunte Hermine ihm von der anderen Seite zu aber Harry schnaubte nur abfällig, was keinem am Tisch entging. Remus Blick ruhte auf ihm, das spürte er deutlich, ebenso Rons. „Mr. Potter?" fragte Mr. Rosberg verwundert. Harry wollte grade ansetzen etwas zu sagen, aber sein Freund kam ihm zuvor. „Charly. Ich finde es ja süß das du so hemmungslos mit mir flirtest, aber du versprühst deinen Charme umsonst. Ich bin in festen Händen. Tu dir selbst den Gefallen und hör auf."

Mr. Rosberg sah Remus erst verwundert und dann besorgt an. „Ist dein Liebhaber etwa hier und spioniert er dir nach? Und Mr. Potter ist dein Anstandswauwau? Das ist doch wohl nicht wahr. Remus! Schieß den Kerl in den Wind. So eine eifersüchtige Glucke ist doch nichts für dich. Du bist ein Mann der seinen Freiraum braucht. Du könntest doch jeden haben, wenn du nur wolltest. Und wer nicht mal einen Flirt gewährt der hat eine Therapie nötig", meinte der Mann leicht entsetzt. Harry starrte ihn wütend an und versuchte grade die richtigen Worte zu finden. Dabei ließ er seinen Blick einmal durch den Pub schweifen und musste feststellen das er gerappelt voll war. Also stand er einfach nur auf und sagte leise aber giftig: „Dann lässt die eifersüchtige Glucke sie mal alleine, damit sie unbeobachtet weiterfummeln können." Ihm war es in diesem Moment herzlich egal, das er sein Geheimnis ausplauderte. Er musste seiner Wut Luft machen, ansonsten würde er platzen. Er verließ drei Besen auf dem direkten Weg und ließ sich in der Nähe auf eine Bank fallen.

Erst nach ein paar Minuten wurde ihm klar was da grade passiert war. Er schloss verzweifelt die Augen und bis sich auf die Lippe. Er hatte sich grade tatsächlich wie ein eifersüchtiges Huhn aufgeführt. Er hatte nicht nur sein Geheimnis einem Wildfremden anvertraut, nein. Er hatte sich benommen wie ein Fünfjähriger dem man sein Spielzeug weggenommen hatte. Er hatte sich benommen als würde Remus ihm gehören. Seit wann war er eigentlich so besitzergreifend? Remus liebte ihn doch. Er liebte ihn und würde doch niemals Fremdgehen.

Dann sah er Mr. Rosberg aus dem Pup kommen, der sich nach etwas umsah. Harry hatte grade gehofft dass er nicht nach ihm suchte, als der Mann genau auf ihn zukam und sich dann auch noch ungefragt neben ihn setze. „Ich denke ich sollte mich entschuldigen" begann er. Harry versuchte ihn zu ignorieren. Er wollte nicht mit ihm reden. Er wollte auf keinen Fall darüber mit ihm reden. Erneut kochte die Wut auf diese Unverschämtheit hoch. Immerhin hatte dieser Mann ihn, wenn auch unwissendlich einfach beleidigt. „Alles was ich zu meiner Verteidigung vorbringen kann ist, das ich Remus als einen Scheuen und verschüchterten Menschen kenne, der immer etwas braucht bis er warm wird und zeigt was er möchte. Außerdem hat er in Sachen Liebe schon so einige Dinge erlebt, die…" „Mr. Rosburg. Tun sie uns Beiden einen Gefallen und halten sie einfach die Klappe. Sie haben es eingesehen, sich entschuldigt und damit ist es gut. Ich bin nicht in der Stimmung mit ihnen darüber zu reden. Mir geht einfach zu viel durch den Kopf. Deshalb hab ich wohl auch grade überreagiert.

Lassen sie mich einfach in Ruhe. Gehen sie rein, bestellen sie sich noch was zu trinken und wir vergessen die Sache. Und sagen sie Remus bitte er möchte zu mir kommen, es gibt da etwas was ich mit ihm besprechen muss." Harry war selbst verwundert dass er so ruhig geblieben war, und die Lüge war ihm ohne groß nachzudenken einfach so über die Lippen gekommen. „Da ist mal wieder der Slytherin durchgekommen, Harry", sagte er zu sich selbst und beobachtete den Fremden. Der schien geplättet zu sein, aber verschwand wieder rein und kurz darauf kam Remus mit tiefen Sorgenfalten auf der Stirn zu ihm. „Harry?" fragte er vorsichtig.

Der Angesprochene lächelte Remus an und stand dann auf. „Lass uns schon mal loslaufen. Sonst werde ich Wahnsinnig vor Nervosität." Remus folgte ihm einen Moment schweigend und Harry hätte sonst was dafür gegeben, wenn er Remus Gedanken in diesem Moment hätte lesen können. „Bist du sauer?" fragte Remus leise, als sie das Dorf hinter sich gelassen hatten. Harry blieb stehen und drehte sich zu ihm um. „Nein, bin ich nicht", erkläre er und versuchte zu lächeln. Sauer war er wirklich nicht, zumindest nicht auf Remus. Und Mr. Rosberg konnte ja eigentlich auch nichts dafür. Er war eher auf sich selbst sauer, weil er sich einfach nicht unter Kontrolle gehabt hatte. Allerdings war ihm schon klar warum. „Ich… ich bin wohl doch eifersüchtig. Ein klein bisschen", gestand er und sah kurz zu Boden.

Remus hinter ihm kicherte leise und legte dann den Arm um ihn. „Dafür musst du dich nicht schämen. Um ehrlich zu sein, ich finde es süß wenn du eifersüchtig wirst und ich bin sogar ein wenig stolz drauf. Das hat noch keiner meiner Freunde gebracht, weil ein anderer Mann mit mir geflirtet hat. Nie einer meiner Freunde. Und ich muss zugeben, Charly hat mich auch überrascht. So was hab ich von ihm noch nie erlebt." Harry lächelte Remus verschüchtert an.

„Aber… du wolltest mit mir über was reden?" fragte Remus dann. „Ja", meinte der Gryffindor leise und berichtete Remus mit belegter Stimme von seiner Begegnung mit Draco Malfoy. Er konnte nicht abstreiten das es ihm gut tat es sich von der Seele zu reden. Der Schreck saß tief, ebenso die Angst.

Remus war sichtlich besorgt, wie Harry zugeben musste. „Dass das ein Schock war, kann ich mir gut vorstellen. Und ich habe so gehofft, dass sich deine Irrwichtgestalt nicht ändert", meinte er und setze dann schnell nach, als hätte er etwas Verbotenes gesagt: „Nicht das ich dir die Begegnung mit einem Dementor wünsche. Aber du sagst ja selbst, mit ihm ist es leichter fertig zu werden als mit dem Tod eines… seines Freundes." „Ich werd damit schon irgendwie fertig. Ich… ich wollte es nur einfach jemandem sagen. Ron und Hermine trauen Draco einfach nicht und der Irrwicht, ich… Hermine… ach ich weiß auch nicht. Ich… ich wollte einfach nicht mit den beiden darüber reden. Sie machen sich doch immer sofort sorgen und ich muss doch auch mal mit meinen Problemen allein fertig werden", meinte Harry seufzend.

Remus blieb stehen und Harry wurde zu ihm rum gezogen. „Du musst dich für nichts rechtfertigen, Harry. Es ist dein gutes Recht dich deinen Problemen allein stellen zu wollen. Nur vergiss nie, ich und auch deine Freunde sind immer für dich da. Und wenn du mal nicht weiter weißt oder dir die Dinge über den Kopf wachsen, kannst du jederzeit kommen und um Hilfe bitten." Harry lächelte und drückte Remus fest an sich. „Danke", flüsterte er ihm ins Ohr und konnte sich grade noch zurück halten ihm keinen Kuss zu geben. Sie waren hier nicht allein. Sie wurden vom Orden beobachtet damit ihnen nichts geschah und wenn er ihn jetzt küssen würde flogen sie auf.

Remus lächelte ihn zärtlich an. „Später", meinte er leise und zog Harry dann weiter den Weg hoch. „Das mit Draco… es überrascht mich. Severus sagte zwar das der Junge im Moment nicht wüsste wo er hingehöre, ob nun weiß oder doch schwarz, aber das er sich schon entschieden hat, wundert mich. Sei vorsichtig wenn du darauf eingehst. Ich würde ihm auch durchaus zutrauen das er dir nur etwas vormacht", meinte der Werwolf. „Du meinst… er… er hat mich verarscht?" fragte Harry verwundert und dachte kurz darüber nach. Wirklich vorstellen konnte er es sich nicht. „Er hat seinen Hass mir gegenüber immer offen gezeigt egal ob wir allein waren oder mit anderen zusammen. Nie hat er versucht mich über den Tisch zu ziehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das jetzt tut." „Ich will ihm nichts unterstellen", beteuerte Remus, „ich möchte nur dass du etwas aufpasst. Sicher ist es auch möglich dass er wirklich die Seiten gewechselt hat. Und ich halte das auch für gar nicht so schlecht. Aber du solltest nicht vergessen das du es mit einem Slytherin zu tun hast. Es könnte sein das er dich in eine Falle locken will. Ich finde es einfach seltsam das er dich, grade weil du sein Feind bist und ihr nie einen Hehl daraus gemacht habt, er dich ins Vertrauen zieht. Außerdem seit wann vertraut Severus dir?" Harry seufzte nur. Irgendwie hatte Remus ja Recht. Es war seltsam. Vor allem das mit Snape, jetzt wo Remus er erwähnte. Ihr Gespräch aus den Ferien sollte ich eigentlich niemals stattgefunden haben. Und jetzt erzählte er Draco einfach so davon?

„Ich werde ihn im Auge behalten pass du aber auch…" Harry bis sich selbst auf die Zunge. Er war schon wieder dabei Remus zu ermahnen, das durfte er sich erst gar nicht angewöhnen. Er klang schon wie eine Memme.

Remus drückte kurz seine Schulter und lächelte ihm zu. „Ich weiß auch das ich seit Pembroke in größerer Gefahr bin als vorher. Voldemort wird ahnen was da zwischen uns ist Und ich verspreche dir ich werde ganz besonders aufpassen. Aber wir sollten den Orden über Dracos Warnung informieren. Ron und Hermine sind auch in Gefahr." „Ich weiß. Hermine hab ich es vorhin erzählt. Ron… ich werde es ihm nachher sagen, wenn wir wieder auf dem Schloss sind. Da kann er sich austoben ohne dass es großartig peinlich wird. Sie wollen eh wissen was bei dem Treffen rauskommt."

Dann bogen sie auch schon um die Ecke und standen vor der Heulenden Hütte. Harry hatte den Eindruck wirklich gleich ein Spukhaus zu betreten. „Mach das. Aber jetzt konzentrieren wir uns hierauf. Du hast deinen Umhang bei dir?" meinte Remus und er wirkte deutlich angespannter. „Ja. Aber ich verzieh mich nur im Notfall. Mit zwei oder drei Todessern werden wir zusammen fertig", sagte Harry entschieden und Remus nickte seufzend. „Sei aber vorsichtig und lass dich bitte nicht ablenken. Egal was mir passiert. Ich bin hart im nehmen. Es gibt nicht viel was mich klein kriegt. Konzentrier dich erst darauf die Todesser fertig zu machen. Alles andere ist erst wichtig wenn es wider sicher ist. Versprichst du mir das?" Harry biss sich auf die Lippe und nickte dann. „Ich verspreche es dir", sagte er und zog seinen Stab. „Auf geht's."

„Genau. Ich möchte endlich wissen wer dieser Lebensretter ist und vor allem was dieser Schwarze Werwolf zu bedeuten hat. Charly hat nämlich auch keine Ahnung. Er hat das auch noch nie gehört", erklärte Remus leise und Harry nickte zustimmend. „Aber hältst du es für klug da mit gezogenem Stab reinzuspazieren?"

„Er kann es mir nicht wirklich übel nehmen, nach der Sache mit den verschwundenen Schülern. Immerhin kenn ich ihn nicht", meinte Harry nur und drückte vorsichtig gegen die Tür die quietschend aufging. „Es ist jemand hier. Ich hab die Tür nach Pembroke selbst wieder versiegelt so wie es war", flüsterte Remus und Harry sah sich um. „Es scheint wohl auch länger zu dauern, jemand hat einen Heizzauber gesprochen", bemerkte er, den Temperaturunterschied bemerkend. Es war hier angenehm warm, was er eigentlich nicht erwartet hätte. Harry spannte jeden Muskel an und lief weiter zur Treppe, wo ein Zettel lag.

Moony und Krones Erbe?

Das waren die einzigen Worte die drauf zu lesen waren. „Was soll denn das?" hauchte Harry und sah Remus fragend an. Der runzelte auch die Stirn und nahm ihm dann das Stück Pergament ab. „Das ist eigentlich unmöglich. Es sei denn…", flüstere er und legte das Blatt wieder auf die Treppe. „Mach dich auf alles gefasst", mahnte der Werwolf und sagte dann: „Ich schwöre feierlich dass ich ein Tunichtgut bin." Er tippte kurz mit dem Stab dagegen und zu Harrys Überraschung verschwanden die Worte und ein Text erschien.

Hi Harry! Hallo Mr. Lupin!

Schön das sie sich noch an diesen alten Trick erinnern. Ich muss zugeben einfallsreich, auch wenn er jetzt nicht mehr wirklich sicher ist, wegen dieses gemeinen Verrats. Sie müssen sich aber keine Sorgen machen, dies ist wirklich keine Falle. Ich wollte nur verhindern das ein Auror diesen Brief unberechtigter Weise liest, sollte er gefunden werden. Sie sind hier beide in absoluter Sicherheit. Vor allem wegen des dritten Gastes der oben auf sie wartet. Aber lesen sie bitte erst ein mal weiter. Es wird ihnen eine Menge Fragen beantworten.

Ich versichere ihnen er ist der, für den er sich ausgibt. Es gibt dabei keinen Trick oder so was. Und ich bin mir sicher sie beide werden überglücklich sein ihn wieder bei sich zu haben.

Bedanken müssten sie sich bei Voldemort, denn es ist sein Verdienst. Er hat bei seinem beinahe missglückten Ritual in Pembroke kurzzeitig einige Kräfte durcheinander gebracht, die dieses Wunder möglich machten. Was im einzelnen da jetzt passiert ist, weiß ich allerdings auch nicht, den Rest wird er ihnen sicher selbst erzählen.

Mir ist klar das Pembroke schon eine Weile her ist, aber sein Gesundheitszustand war nicht grade der Beste und er brauchte erst Mal etwas Pflege um wieder auf die Beine zu kommen. Mittlerweile geht es ihm wieder gut, er braucht allenfalls noch etwas Ruhe und Entspannung. Ich hielt es aber für unverantwortlich seine Rückkehr ihnen noch länger vorzuenthalten, zumal das Weihnachtsfest vor der Tür steht.

Wenn sie jetzt gleich nach oben gehen, werden sie mich leider nicht finden. Es war nicht ganz fair von mir sie beide unter falschen Versprechen her zu locken, aber ich hielt es für zu riskant ihnen die Wahrheit auf dem Postweg mitzuteilen. Da sie mir wahrscheinlich nicht geglaubt hätten.

Ich verspreche ihnen aber wir werden uns kennen lernen, irgendwann, Es ist sehr riskant, für uns alle und ich möchte weder sie noch mein Leben in Gefahr bringen.

Ich wünsche ihnen ein Frohes Weihnachtsfest, hoffentlich in Frieden.

XXX

Harry sah Remus kurz an. Er hatte nu absolut keine Ahnung was sie dort oben erwarten würde und er war enttäuscht dass er seinen Retter nun doch nicht kennen lernen würde. „Was denkst du?" fragte der Gryffindor schließlich leise. „Gehen wir nachsehen", meinte Remus nachdenklich. Leise stiegen sie also die Treppe hoch und Harry drückte vorsichtig die Tür auf.

Es war hier alles wie vor drei Jahren. Staub, zerrissene Vorhänge, zerbrochene Möbel. Nur in dem zerlumpten Bett lag jemand. Eine große Gestalt mit schwarzer Mähne, mehr konnte er nicht erst mal nicht erkennen. Vorsichtig trat er um das Bett herum, um erst mal einen Blick auf das Gesicht der Person zu werfen. Obwohl, so wie sein Herz klopfte hatte er eine Vorahnung. Dennoch ignorierte er diese und umklammerte seinen Stab noch fester. Doch als er das Gesicht der Person endlich sah fiel ihm das Stück Holz vor Schreck aus der Hand und landete klappernd auf dem Boden während er sich beide Hände vor dem Mund schlug um nicht aufzuschreien. Das konnte nicht sein. Das konnte einfach nicht sein. Er war tot. Alle hatten das gesagt. Sirius war Tod. Er hatte ihn für immer allein gelassen. Wir konnte er jetzt hier liegen?

Tränen schossen dem jungen Gryffindor in die Augen und er taumelte zurück gegen die Wand und blinzelte dann Remus an der direkt am Bett stand. War das hier ein Trick? Ein ganz hinterhältiger Trick von Voldemort? War es auch eine der Varianten vor denen Draco ihn gewarnt hatte? Wollte der Lord ihn auch auf diese Art zerstören? Remus zeigte äußerlich keine Regung aber im inneren Tobte ein Sturm aus Gefühlen.

Es war nur zwei Tage vor Vollmond und seine Werwolfsinstinkte machten sich wie immer deutlich bemerkbar. Wie oft hatte er seinen geschärften Geruchssinn und sein deutlich besseres Gehör schon verflucht, weil er immer alles mitbekam und nicht selten etwas, was er nicht hören sollte. Aber heute hatte er rein gar nichts gegen diese Sinne. Eher im Gegenteil. Er begrüßte sie grade zu sonst hätte er dieses Wunder niemals geglaubt. Der Mann im Bett war wirklich Sirius Black. Der Vielsafttrank konnte vielleicht das Aussehen eines Menschen verändern, aber nicht dessen Geruch. Das schaffte kein Zauber und kein Trank dieser Welt. Ein Geruch war so einmalig wie ein Fingerabdruck. Und der Geruch der von diesem Mann ausging war ihm so vertraut wie kaum ein zweiter. Er kannte ihn seit Jahren. Überschwängliche Freude und pures Glück überfielen ihn gnadenlos.

Vorsichtig tastete er nach dem Puls des Mannes. Dessen Herzschlag war kaum zu hören da ein anderes Herz, neben seinem eigenen, grade dabei war einen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen. Aber er konnte verstehen dass Harry sein Herz bis zum Hals schlug. Immerhin war es sein Pate der hier lag. Den Menschen, den der Junge schmerzlich vermisst hatte. Der Mensch dem er, Remus, es zu verdanken hatte mit Harry zusammengekommen zu sein. Letzter Gedanke gab ihm einen kleinen Stich, aber er schob ihn bei Seite. Das war eine Sache die man später klären konnte.

Das Herz seines besten Freundes schlug langsam, aber regelmäßig Die Atmung war flach aber ruhig. Es gab keine Anzeichen auf irgendwelche Verletzungen und er sah gepflegt aus, allenfalls etwas blass. Aber der Grund weswegen der Schwarzhaarige so ruhig schlief war ein einfacher, aber wirkungsvoller Schlafzauber. Gefährlich wenn man bedachte, dass es hier von Auroren nur so wimmelte. Aber es war auch möglich das Harrys und scheinbar auch Sirius Lebensretter noch in der Nähe war und aufpasste, um einzugreifen falls ihn die Falschen fanden.

Harry sah zitternd zu wie Remus nach dem Puls seines Paten fühlte. „Morpheus Finite", hörte er ihn dann leise sagen und beobachte wie Sirius sich langsam regte. „Tatze", flüsterte Remus heißer und seine Stimme verriet Harry, dass sein Freund keineswegs so ruhig war wie es den Anschein hatte. Seine Stimme klang brüchig und zitterte leicht. „M-Moony?" kam es verschlafen und überrascht von dem anderen.

Harry schluchzte leise auf, als er die Stimme seines Paten erkannte. Er konnte es immer noch nicht glauben und er konnte nichts gegen die Tränen machen die ihm über die Wagen liefen, ebenso wenig wie gegen das Zittern seiner Hände. Er wagte es auch nicht sich nur einen Zentimeter zu rühren, aus Angst das dann etwas Schlimmes passieren würde. Das Sirius verschwinden würde, oder etwas ähnliches. Weinend wie ein Kleinkind dem man seinen Lolli geklaut hatte, beobachtete er wie Remus, auch mit Tränen in den Augen seinen Zauberstab bei Seite warf, seinem besten Freund noch im Bett liegend um den Hals fiel. Mit einem gequälten Lächeln fragte Harry sich ob Sirius ihn wohl auch umarmen würde und traute sich kaum darüber nachzudenken was wäre wenn er es nicht tat.

Mit einem leisen Stöhnen und noch etwas benommen von dem Zauber den man über ihn gesprochen hatte um ihn ruhig zu stellen und zu verhindern das er Dummheiten machte, als wenn er das je getan hätte, stand Sirius vom Bett auf und wandte sich dann auf das Nicken seines Freundes, der sich die Tränen aus den Augen wischte, zur Seite. Sein Patenkind stand dort und sah aus wie ein Häufchen Elend. Dicke Krokodilstränen liefen ihm über die Wangen und er zitterte am ganzen Körper. Die leuchtendgrünen Augen glitzerten wegen der Unmengen an Flüssigkeit hinter der Brille wie Smaragde und schienen ihn regelrecht anzuflehen irgendwas zu tun. So hatte er Harry noch nie gesehen. Er wirkte wie ein Kind, so hilflos und völlig verzweifelt. Sicher hatte er den schreienden und weinenden Harry schon auf dem Arm gehabt und auch in den Schlaf gewiegt, aber da trug der Junge noch Windeln und war noch nicht mal ein Jahr alt. Das leichte Knuffen in die Seite von Remus holte ihn aus diesen Gedanken.

Harry starrte in die grauen Augen seines Paten der sich grade zu ihm umgedreht hatte und ihn ohne erkennbare Gefühlsregung ansah. Wie gern würde er jetzt wissen was sein Pate dachte. Er sollt Max mal nach der Leglimentik fragen. Dann könnte er vielleicht erfahren ob er besser verschwinden sollte, um die beiden Freunde allein zu lassen die sich so lang nicht gesehen hatten, oder ob er eine Chance hatte zumindest mit seinem Paten zu reden. Denn die Hoffnung auf eine Begrüßung wie die mit Remus hatte in dem Moment begraben, als sein Pate sich zu ihm umdrehte. Es gab wohl keine Chance für Harry mit Sirius sich gut zu verstehen. Oder doch?

Würde Sirius ihm verziehen, wenn er sich nur lang genug entschuldigte? Wenn er sich um ihn kümmerte und für ihn da war? Immerhin war sein Pate richtig aufgeblüht in seiner Nähe. Er hatte das sehr wohl bemerkt und er wäre auch 1000 Mal lieber bei seinem Paten geblieben, als ihn in diesem alten grauen Kasten allein zu lassen und nach Hogwarts zurück zu gehen. Aber würde Sirius es zulassen? Würde er ihm zuhören?

„Harry?" fragte Sirius leise und die Worte kratzen in seiner staubtrockenen Kehle. Er fragte sich was passiert war? Er musste sehr gelitten haben in letzter Zeit. Hatte sich denn niemand um ihn gekümmert? Nicht mal Remus? Er hatte es ihm doch versprochen? Remus hatte doch versprochen sich des Jungen anzunehmen, wenn ihm selbst etwas zustoßen sollte. Und Remus hielt seine Versprechen immer, egal wie schwer es ihm viel. Und er konnte sich einfach nicht vorstellen das sein und immerhin auch James bester Freund Harry einfach sich selbst überließ. Und dass Harry Remus abgewiesen hatte wegen seines Vollmondproblems konnte er sich so recht vorstellen.

Die raue aber trotzdem sehr freundlich klingende Stimme seines Paten holte ihn aus diesen trüben Gedanken. „Harry?" Sie klang aufrichtig besorgt und fragend. Jeglicher Widerstand sich nicht zu bewegen brach innerhalb von Sekunden in sich zusammen. Er wollte Sirius nur noch in den Arm nehmen, egal was dann passierte. Und wenn er gleich wieder weggestoßen werden würde, dann wüsste er wenigstens woran er war und konnte sich danach richtigen. Konnte Sirius aus dem Weg gehen und sich von ihm fernhalten und mit Remus allein lassen.

Er spürte wie Sirius gegen die Wand taumelte und wollte ihn schon loslassen aber der ließ es nicht zu. Er hielt ihn fest im Arm, was Harry auch seine Sprache wieder finden ließ. „Es… es tut mir… leid. Ich… ich hätte auf euch hören sollen. Ich hätte… ich hätte nicht einfach so ins Ministerium rennen dürfen", schluchzte er in den Umhang seines Paten und klammerte sich an ihn wie ein Ertrinkender der erwartete das ihn das Wasser in die Tiefe zog.

Remus beobachtete diese Szene mit einem leisen Lächeln. Harry ging es also genau so wie ihm. Sie hatten beide immer noch unter dem Verlust gelitten, auch wenn sie darüber gesprochen hatten und es mit der Zeit einfacher geworden war Sirius Namen zu nennen ohne gleich in Tränen auszubrechen. Und Harrys Entschuldigung Sirius gegenüber zeigte dem Werwolf nur zu deutlich das Harry sich immer noch die Schuld daran gab. Dabei trug er sie keineswegs allein.

Nein. E trug am wenigsten davon. Sicher er hätte ihnen glauben und vertrauen sollen, aber war es nicht Albus gewesen der dem Jungen in seiner Belastbarkeit völlig unterschätzt und in seiner Einsichtsfähigkeit überschätzt hatte? Trotz allem was in den vergangenen Jahren passiert war? War es nicht eigentlich Albus Pflicht gewesen dem Jungen zumindest einen Teil zu sagen?

Und hatte Albus nicht auch Severus maßlos überschätzt als der Harry unterrichten sollte? Der Schulleiter wusste schließlich von dem Hass zwischen den Beiden.

Und er selbst? Hätte er nicht Sirius aufhalten müssen? Hätte er Harrys Paten und seinen besten und letzen wahren Freund nicht schützen müssen vor dieser Dummheit ins Ministerium zu rennen?

Und hatte nicht auch Sirius selbst seinen Teil dazu beigetragen das Harry ihn in Gefahr geglaubt hatte? Immerhin war er es gewesen der sich von Severus hatte provozieren lassen, der Harry zum Bahnhof begleitet hatte.

Sie alle trugen ihre Schuld daran und ganz sicher nicht Harry allein.

„Sch, schon gut Harry. Du hast keine Schuld. Du wolltest mich retten. Es ist alles O.K. Ich mach dir keine Vorwürfe. Beruhig dich", flüsterte Sirius heißer und strich dem mittlerweile fast genauso großen Jungen durch das rabenschwarze Haar. Er hatte verstanden was los war. Schuldgefühle nagten an dieser jungen Seele; die schon so viel hatte ertragen müssen. Schuldgefühle die er zu Unrecht hatte. Harry trug keine Schuld an der ganzen Miesere. Er hatte Schuld. Er hätte Harry gegen Albus willen die Wahrheit sagen müssen. Er hätte sich von Schniefelus nicht provozieren lassen dürfen. Er hätte sich mehr um Harry kümmern müssen. Und er hätte auf die anderen hören müssen und nicht ins Ministerium gehen, um sein Patenkind zu retten.

Harry löste sich vorsichtig von Sirius und sah ihn einfach an. Er war in diesem Moment nicht in der Lage irgendwas zu denken. Sirius wischte ihm vorsichtig die Tränen aus dem Gesicht und meine dann: „Geht's wieder?" Harry konnte nur mit den Schultern zucken. „Lasst uns hier besser erstmal verschwinden. Da draußen wimmelt es nur so von Auroren und nicht jeder ist ein Ordensmitglied. Wenn einer von denen nervös wird und reinkommt haben wir ein Problem." Harry nickte nur leicht. Er konnte es immer noch nicht fassen seinen Paten wirklich wieder in den Arm nehmen zu können.

„Wohin wollen wir denn?" fragte Sirius nervös. „Keine Sorge. Nicht zu dir. Das werde ich dir nicht antun. Dieses Haus ist der reinste Horror. Und außerdem ist es helllichter Tag. Wir gehen zu mir", meinte der Werwolf und nahm sie beide an der Hand. Langsam wurde auch Harry wieder klar im Kopf und sein Verstand begann wider zu Arbeiten. „Ist das nicht gefährlich? Wenn Todesser nur drauf warten das du dort auftauchst?" fragte er besorgt. „Wir sind zu dritt Harry und was hast du vorhin noch gesagt? Selbst mit dreien würden wir nur zu weit fertig werden. Außerdem hat der Orden das Haus abgesichert", erklärte Remus. „Ihr seid nur zu zweit. Mir hat man meinen Stab abgenommen damit ich nicht weglaufe", erklärte Sirius missmutig. „Es ist sicher, das weiß ich", meinte Remus und disapparierte mit ihnen.

Er ging dann im Wald angekommen voran und Harry machte den Schluss. Alle drei sahen sich genauestens um, entdeckten aber nichts. Ohne Probleme ereichten sie die Hütte. Harry hatte den Eindruck das es hier sogar noch kühler was als draußen. Sein Atmen blieb in einer weißen Dunstwolke hängen und ein kühler Schauer jagte ihm über den Rücken. Remus führte sie ins Wohnzimmer, schloss die Vorhänge und entzündete ein Feuer. Sirius ließ sich auf die Couch fallen und rieb mit den Händen über seine Oberarme. Es war auch kein Wunder das er fror. Er trug nur einen dünnen Sommerumhang und da sie noch eine Weile länger hier bleiben würden streifte Harry sich seinen Umhang ab und legte ihn Sirius über die Schultern. Der sah ihn verwundert an. „Und was ist mit dir?" fragte der besorgt. Harry winkte ab. „Du hast ihn nötiger. Mir ist auch so warm genug", sagte er und schenkte seinem Paten ein Lächeln. In Wirklichkeit war ihm alles andere als warm, aber er wollte nicht dass Sirius fror.

„Ich seh' zu das ich und es hier schön warm mache und Harry macht uns einen Tee. Wir werden wohl bis nach Sonnenuntergang hier blieben müssen, ehe wir überhaupt irgendwo hingehen können." Harry nickte und verschwand in die Küche wo neben mehreren Teebeuteln noch eine Schachtel Kekse stand. Der Tee war schnell aufgebrüht und Harry trug ihn, zusammen mit Tassen und dem Gebäck zurück ins Wohnzimmer. Remus hatte scheinbar einen Heizzauber gesprochen, denn der Kamin allein, hätte die angenehme Wärme so schnell nicht hinbekommen.

„Harry sollte zurück nach Hogwarts. Der Orden wird umkommen vor Sorge wenn er nicht zum Abendessen zurück ist", bemerkte Sirius nachdenklich. „Ich werd nicht gehen. McGonagall wird sich schon wieder einkriegen. Außerdem… sie weiß das Remus bei mir ist", sagte Harry und setze sich. Beinahe hätte er Sirius gesagt das seine Hauslehrerin sich denken konnte dass das Liebespaar ein paar Stunden zu zweit verbrachte. Aber das war wohl kaum die Art in der Sirius sein Geheimnis erfahren sollte. „Harry…" „Sirius. Harry hat Recht. Minerva wird es sich denken können. Ich würde ihr ja auch Bescheid geben, aber im Schloss wimmelt es nur so von Auroren. Es wäre tödlich wenn ich ihr jetzt sage was los ist. Es ist eine Menge passiert während du… weg warst. Und im Grimmauldplatz Bescheid geben ist mir auch zu riskant. Es gibt eine Menge Spione im Ministerium. Vielleicht überwacht jemand Kamine. Die werden es schon überleben. Aber… was hältst du davon uns zu erzählen was passiert ist. Das dürfte Harry auch sicher interessieren", erkläret Remus und der Gryffindor pflichtete dem bei. Sicher wollte er wissen was seinem Paten passiert war und was er erlebt hatte. „Gut. Und danach hab ich auch ein paar Fragen", meinte der und begann.

Sirius POV (Flashback/ Ich Perspektive )

Der Schocker meiner Cousine traf mich hart in die Brust und noch im Fallen wurde mir bewusst das es aus war. Für immer und ich verfluchte mich selbst dafür. Ich würde mein Patenkind wieder allein lassen. Und dieses Mal endgültig. Ich hatte keine Chance mich irgendwie zu wehren. Der Fluch hatte längst seine Wirkung getan. Ich war unfähig mich zu bewegen und mein Geist wurde in die Ohnmacht gezogen. Im nächsten Moment landete ich unsanft auf dem Boden mit beiden Armen voraus. Ich spürte jeden Knochen in meinem Körper und wusste im ersten Moment nicht was das sollte. Ein Schocker tat zwar weh, aber verursachte nicht solche Schmerzen. Und warum war ich nicht bewusstlos. Wieso lag ich auf dem Bauch und nicht auf dem Rücken? Und warum sah der Raum aus wie der aus dem ich gekommen war?

„Verdammt! Harry!" war mein nächster Gedanke. Ich versuchte mich aufzurichten, aber die Schmerzen machten das unmöglich. Um mich herum verschwamm alles und ich brauche einen Moment um wieder klar sehen zu können und nicht doch noch ohnmächtig zu werden.

Es war eindeutig im Raum des Todes. Ich hörte die Stimmen aus dem Jenseits, ich sah den Bogen und den zerschlissenen Vorhang. Nur außer mir war niemand da. Die einzigen Geräusche die ich hörte, war eben das Flüstern der Stimmen aus dem Jenseits und ein leises knistern der Fackeln, die den Raum erhellten. Allerdings war die Decke mit Brandmalen übersaht und im Boden gab es Einschlagstellen von denen ich lieber nicht wissen wollte was sie verursacht hatte. Irgendwas musste hier ganz schön gewütet haben.

Ich versuchte mich noch mal aufzusetzen, langsamer, aber wieder durchfuhr ein gleißender Schmerz alle Körperteile und ich sackte stöhnend zurück. Mir wurde klar, allein würde ich es hier niemals raus schaffen und selbst ein Auror wäre mir in diesem Moment recht gewesen. Dann hörte ich plötzlich eine Stimme. Es war die einer Frau. „Mr. Black?" Ich brachte nur ein hustendes: „Ja", über die Lippen glaubte aber jeden Moment Ohnmächtig zu werden wegen der Schmerzen in der Brust die ich dadurch bekam.

Eine dunkele Gestalt trat in mein Sichtfeld und im ersten Moment dachte ich schon ein Todesser hätte mich gefunden. Sie nahm mir ohne Probleme meinen Zauberstab ab und sagte dann: „Ich werde ihnen hier raus helfen, nur dazu müssen sie das hier trinken." Ich kam gar nicht dazu zu widersprechen oder etwas zu fragen, da hatte ich schon die Flüssigkeit im Mund und wurde gezwungen sie zu schlucken. Er schmeckte absolut scheußlich und nach einem Augenblick breitete sich ein Brennen im ganzen Körper aus. Vielsafttrank.

Sie hatte also mein Aussehen verändert. Meine eigenen Schmerzen verschwanden aber bevor ich mich auch nur aufrichten konnte hatte ich einen zweiten Trank bekommen. Ein fauliger Geschmack blieb auf der Zunge der mir wage bekannt vorkam. Dann bekam ich mit einem Mal heftige Bauchkrämpfe. Es war ein Reflex dass ich mich auf die Seite rollte und beide Hände in den Bauch presste. Ich spürte wie sich eine warme Hand auf meine Schulter legte und mich auf den Rücken zog.

„Sie haben jetzt die Gestalt eines Todessers der hier gefangen gehalten wird. Ich habe mich als Heilerin ausgegeben und werde sie wegen der starken Schmerzen ins Krankenhaus bringen. Bleiben sie einfach ganz ruhig, dann werden wir beide hier heil rauskommen", bekam ich erklärt und nickte zustimmend. Eine andere Wahl hatte ich auch kaum und immerhin wurde mir hier eine Möglichkeit geboten unerkannt aus dem Ministerium zu kommen, wenn auch auf eine sehr seltsame Art und weise. Ich hörte wie die Frau etwas murmelte und die Welt um mich herum versank hinter einem Nebel. Ich hatte das Gefühl sturzbetrunken zu sein, und selbst die Schmerzen verschwammen. Der Imperiusfluch. Sie sagte mir ich solle mich nicht wehren, es wäre nur zu meinem Schutz. Sie würde mir nichts tun und sobald wir hier raus wären würde sie den Zauber aufheben. Ich war mir nicht sicher ob ich überhaupt im Stande gewesen wäre den Fluch allein zu brechen, also nahm ich es hin. Zumal ich so den Auroren vielleicht sogar entkommen würde.

Ich bemerkte wie ich beweget wurde, Menschen in meiner Nähe redeten aber ich verstand sie nicht. Jemand stieß mich an, aber an eine Reaktion dachte ich nicht mal. Dann befahl mir eine Stimme laut aufzustöhnen und ich gehorchte sofort, genau so wie der Anweisung mich nach rechts zu rollen. Den dumpfen Aufprall auf dem Boden spürte ich und irgendwer schimpfte heftig. Plötzlich bekam ich ein ziemlich unangenehmes Druckgefühl im Bauch und ich spürte wie mir die Galle in den Mund kroch. Das war das erste mal das ich versuchte mich zu wehren. Krampfhaft versuchte ich den Fluch abzuschütteln oder mich irgendwie anders bemerkbar zu machen, aber es gelang mir nicht.

Nachdem ich dem Brechreiz aber nachgegeben hatte war ich mir sicher Aufmerksamkeit zu bekommen. Ein bleierner Geschmack lag mir auf der Zunge und ich war mir sicher das es ein Gift gewesen war das ich bekommen hatte. Kurz darauf lichtete sich der Nebel und ich bekam noch einen Trank verabreicht. Die Schmerzen ließen sofort nach aber dafür fühlte ich mich hundeelend und kurz darauf versank alles in Dunkelheit.

Als ich wieder zu mir kam, lag ich in einem weichen Bett und jemand flösste mir grade etwas zu trinken ein. Ein dumpfes Gefühl pochte in meinem ganzen Körper und ich bekam erzählt was passiert war.

Wir hätten Anfang November und Voldemort hatte an Helloween, bei dem Versuch die magische Kraft seiner Ahnen zu rufen, irgendwie die Trennung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits kurzzeitig aufgerissen. Warum ich zurückgekommen war, und nur ich, wusste die Fremde, die sich mir als Sirinah vorgestellt hatte, auch nicht.

Sie war immer noch in einen dunklen Umhang gehüllt und ihr Gesicht war durch einen Spruch verhüllt, allerdings zeigte sie mir freiwillig ihre Unterarme um zu beweisen das sie kein Todesser war. Sie würde mir ihr aber nicht ihr Gesicht zeigen, zu ihrer eigenen Sicherheit.

In den nächsten Tagen erfuhr ich dass sie Kontakt zu Harry hatte und mich, sobald ich wieder gesund war, zu ihm bringen würde. Wissen tat er bisher aber nichts von meiner Rückkehr damit er nicht wahnsinnig wurde vor Sorge während ich mich ausgiebig erholte. Sie erzählte mir auch was sonst so passiert war und gab mir die Tageszeitungen der vergangenen Wochen zu lesen. Es war seltsam, aber obwohl ich sie nicht kannte wusste ich dass sie mir nichts tun würde. Ihre warme herzliche Art, ihre Besonnenheit und Hilfsbereitschaft weckte mein Vertrauen. Sie erinnerte mich immer wieder an meinen Freund Moony. Gleichzeitig legte sie einen Witz und Charme an den Tag den ich nur von mir selbst kannte.

Außerdem musste ich zugeben, die fast zwei Wochen Bettruhe, zu der sie mich verdonnert hatte taten mir gut. Anfangs erschöpften mich die einfachsten Sachen so sehr das ich fast den ganzen Tag über schief. Dann erlaubte sie mir aufzustehen und mich umzusehen. Alles unter der Voraussetzung ich würde mich nicht überanstrengen oder versuchen abzuhauen. Es war schließlich gefährlich dort draußen, da die Auroren in extremer Alarmbereitschaft waren.

Im Haus gab es aber nicht viel zu sehen. Es war ein normales Muggelhaus ohne viel Schnickschnack nur einige alte Bücher waren hier zu finden mit Ritualen die es in sich hatten und verdammt gefährlich werden konnten. Auf meine Frage hin was sie damit vorhatte bekam ich nur die Antwort hier seien sie vor Voldemort sicherer als bei den einfältigen Idioten vom Ministerium die lieber ein Kulturerbe retteten, als die Gefahr das Voldemort noch stärker werden könnte, beseitigte. Sie wollte aber auch nicht allein entscheiden ob man diese Bücher zerstörte, deshalb wartete sie auf Freunde mit denen sie dass dann beratschlagen würde.

Durch die vielen Gespräche über die Geschehnisse und ihre Kommentare dazu war klar dass sie auch eine Widerstandskämpferin sein musste, aber meine Bemühungen sie zu überzeugen sich dem Phönixorden anzuschließen schlugen fehl. Sie meine sie ließe sich nicht von einem Greis, der nicht in der Lage war zu sehen wann es nötig tat die Wahrheit zu sagen, herumkommandieren wie ein Hund. Was sie genau mit dieser Aussage meinte, wollte sie aber nicht näher erörtern und ich beließ es dabei.

Die Tage wurden immer länger und ich begann mich mal wieder eingesperrt zu fühlen, einzig und allein der Gedanke was bei meinem letzen unüberlegten Ausflug passiert war hielt mich davon ab den gleichen Fehler ein zweites Mal zu begehen. Ich wollte diese Chance nutzen und meine Pflichten nicht schon wieder vergessen und vor allem vernachlässigen müssen, auch wenn ich mir sicher sein konnte das Harry bei Remus in guten Händen war.

Anfang Dezember erzählte meine Retterin mir dann das ich wieder gesund sei und auch einigermaßen bei Kräften, um mit meinem Patenkind zusammengeführt werden sollte. Mir war nicht ganz wohl über die Art wie das gesehen sollte, aber sie versicherte mir das sie in der Nähe bleib bis Harry und auch Remus da waren und mir nichts passierten würde.

Flashback Ende

Harry und Remus hatten ruhig zugehört nur ab und zu war Harry etwas zusammengezuckt. Außerdem überschlugen sich seine Gedanken, bei der Frage wie Sirius darauf reagieren würde wenn er erfuhr was genau passiert war, dadurch das Remus sich um ihn gekümmert hatte. „Sirinah heißt also sie also. Sie hat nicht zufällig etwas von einem schwarzen Werwolf erwähnt?" fragte Remus. „Nein, wieso?" erkundigte der sich und Remus berichtete kurz was Harry hier im Haus passiert war und auch zuvor bei seinen Verwandten. „Da hab ich eine ganze Menge verpasst fürchte ich. Ich hab bei ihr aber auch keine schwarze Eule gesehen. Sie ist mir zumindest nicht aufgefallen." „Dann müssen wir es so rausbekommen", meinte Harry nachdenklich. „Werden wir schon. Aber nun bin ich dran", sagte Sirius und stellte seine Teetasse auf den Tisch. „Was ist an Helloween nun passiert. Der Prophet schreibt doch sicher einfach nur Misst, oder?"


Und? Wie war es? Seit ihr enttäuscht das es doch nicht zu diesem Treffen mit seinen Lebensrettern gekommen ist? Ich freu mich auf viele, viele Meinungen.

Und vergesst bitte bitte meinen aufruf nicht. ganz lieb guck

Bis hoffentlich ganz bald
eure Imobilus