Huhu!
Hier bin ich wieder. Wie versprochen mit dem nächsten Chap.
Viel Spaß damit!
Als Warnung LEMON! Nur damit ihr wisst das es heute mal wieder nicht so ganz jugendfrei zugehen wird.
Ich freu mich auf eure Meinungen. Und wie immer gilt Nix gehört davon wirklich mir, etc.
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 25
Harry drückte Vorsichtig die Kompressen auf die Wunde und begann etwas ungeschickt den Verband um den Bauch seines Lehrers zu wickeln. Dass Harry das einfach so locker wegsteckte, konnte er nicht gerade behaupten. Denn Snape war, abgesehen von der irgendwie unnatürlichen Blässe, alles andere als hässlich.
„Remus. Denk nur an Remus. Das hier ist Snape. Ein Eisklotz. Er kann keine Gefühle zeigen. Er ist das totale Gegenteil von dir", murmelte Harry sich stumm selbst zu.
Draco hatte sich inzwischen auf Snapes Anweisungen, auch etwas von dem Orangen Trank genommen und tupfte damit die Wunden auf dem Rücken ab.
„Linke Seite des Schranks. Mittleres Regal, Mr. Potter", knurrte Snape leise.
Wortlos stand Harry auf und zog die Türen auf. Erstaunt stellte er fest, dass sein Lehrer tatsächlich im Besitz einiger Jeanshosen und Pullover war.
„Muggelkleidung?" entfuhr es ihm mehr oder weniger entsetzt.
„Sie sollen den Inhalt nicht bewundern, sondern mir einen Pyjama reichen", kam es hinter ihm.
„Sicher Sir. Entschuldigung. Ich war nur… überrascht", meinte Harry, sich das Lachen verkneifend, während vor seinem geistigen Auge ein Snape in Bluejeans und olivgrünem Pullover auftauchte.
Er griff sich einfach den erstbesten Pyjama, er war aus Seide, und gab ihn weiter. Draco war es dann, der ihn dem Lehrer überstreifte.
„Den Rest schaff ich allein. Macht, dass ihr in eure Betten kommt. Wir unterhalten uns morgen, nach dem Mittag, Draco."
„In Ordnung Onk… Professor. Komm schon Potter", meint Draco ruhig.
Harry nickte dem Lehrer nur zu und wollte grade die Tür schließen, als Snape sagte: „Danke für Ihre Hilfe. Und… ich werde über Ihre Bitte nachdenken."
„Danke, Sir. Ich werde auch sehen, was ich machen kann. Gute Nacht."
Leise drückte er die Tür ins Schloss. Draco war schon verschwunden und Harry nahm nun auch den schnellsten Weg, in seinen Turm. Es war hier totenstill und nicht mal mehr das Feuer brannte im Kamin. Leise nahm er die Stufen in seinen Schlafsaal, schlüpfte fast lautlos aus seinen Kleidern und dann unter die Bettdecke. Zum Glück war morgen Sonntag. Da konnte er wenigstens ausschlafen.
Tatsächlich war es bereits Mittag, als Harry von einem lauten Rumpeln aufwachte. Verschlafen blinzelte er einige Mal und sah sich dann um. Neville lag alle Viere von sich gestreckt, auf dem Boden und grinste ihn schief an.
„Tut mir leid", murmelte er sich wieder auf rappelnd. „Bin gestolpert."
„Schon gut", meinte Harry und schlug die Bettdecke zurück, nachdem er zur Uhr gesehen hatte. „Ist eh gleich Zeit fürs Essen und ich hab auch lang genug gepennt."
Damit schnappte er sich ein paar Kleider und ging erstmal ausgiebig duschen. Während ihm das Wasser übers Gesicht lief, musste er an den gestrigen Tag denken.
Sirius war wieder da. Er hatte seinen Paten tatsächlich wieder. Und wehe dem, der ihm etwas antat. Der würde sein blaues Wunder erleben. Er würde Sirius ebenso schützen, wie er Remus schützte. Niemand würde einem der beiden auch nur ein Haar krümmen und dann ungeschoren davon kommen.
Mit einem Grinsen auf dem Gesicht zog Harry sich an und warf einen Blick in den Gemeinschaftsraum. So gut wie niemand war mehr hier. Fröhlich vor sich hin pfeifend, schlenderte er durch den Turm, die Treppen runter in die große Halle. Er könnte Bäume ausreißen, vor lauter Glück. Ron kicherte leise, als Harry sich neben ihn setze und Hermine sah ihn besorgt an.
„Da hat wohl jemand mit dem Aufmunterungszauber übertreiben", meinte Saphira schmunzelnd.
„Nein. Ich hab einfach nur so gute Laune. Ron gehen wir gleich fliegen?" meinte Harry.
Sein Freund sah ihn für einen Moment verwundert an.
„Es ist saukalt draußen Harry", stellte der fest.
„Dann geh ich eben allein", erklärte der Gryffindor nur und tat sich dann so viel zu Essen auf, wie nur auf den Teller ging.
Er spürte sehr wohl die Blicke, die auf ihm lagen, aber sie interessierten ihn heute nicht. Nachdem er seinen Teller vollständig geleert hatte, stand er auf und holte seinen Besen von oben. Er warf sich nur seinen Winterumhang über und lief, ohne auf die zu achten, die ihn scheel ansahen, nach draußen.
Ron hatte nicht untertrieben. Es war verdammt kalt. Aber das würde ihn nicht abhalten. Er musste seiner Freude Luft machen sonst würde er noch platzen. Also schwang er sich auf seinen Feuerblitz und sauste quer über die Wiese zum Quidditchfeld, wo er den Besen ruckartig hoch riss und sich in den grauen Himmel schraubte. Dann, ohne Vorwarnung ging er in einen fast senkrechten Sturzflug über und zog den Stiel so dicht vor dem Boden wieder grade, dass er denn Schnee mit seinen Schuhspitzen berührte.
Harry beschleunigte auf Höchstgeschwindigkeit, jagte einmal quer über die gesamten Ländereien und sauste dann erneut wie eine Rakete in den Himmel. Oben hielt er einen Moment an und stellte fest, dass er eine Schneise in den Schnee geschlagen hatte. Doch immer noch kribbelte es ihn in den Fingern und er ging erneut in einen Sturzflug, um danach einen doppelten Looping zu fliegen. Nach fast einer Stunde wildem hin und her Gebrause, ließ er sich immer noch grinsend, aber auch schweißnass in den Schnee fallen.
So blieb er mehrere Minuten liegen, bis er spürte wie die Feuchtigkeit des Schnees seine Haut erreichte. Seufzend stand er auf und schwang sich auf seinen Besen, um zum Schloss zurück zu fliegen. Einige Schüler starrten ihn an, als sei er ein Außerirdischer, aber er ignorierte das einfach. Als er den Gemeinschaftsraum betrat, wurde ihm klar wie kalt ihm sein musste. Seine Hände fingen wegen der Wäre an zu kribbeln, ebenso sein Gesicht. Ron und Hermine waren hier nicht zu sehen. Schulterzuckend ging er rauf in den Schlafsaal, wo er eindeutige Geräusche von Rons Bett hörte. Die Lippen schützend, ging er so schnell wie möglich an seinen Koffer und holte sich ein paar trockene Sachen heraus. Aber wie immer, wenn man besonders leise sein wollte, machte man besonders viel Krach. Ungeschickter Weise stolperte Harry auf dem Weg ins Bad, über Rons scheinbar eilig ausgezogene Schuhe und legte sich auf die Nase.
„Verdammt!" fluchte Harry sich die Knie reibend.
Vom Bett her wurde es augenblicklich ruhig.
„Lasst euch nicht stören. Ich zieh mich nur um und bin dann auch schon wieder weg. Aber… legt das nächste Mal einen Schweigezauber über das Bett", sagte Harry und rappelte sich wieder auf.
Im Bad warf er dann einen Blick in den Spiegel. Sein Gesicht war krebsrot, ebenso seine Hände. Leise kichernd streifte er sich die nassen Sachen ab, schlüpfte in seinen wärmenden Trainingsanzug und in Wollsocken. Auf Zehenspitzen, um die Liebenden kein zweites Mal zu stören, schlich er aus dem Zimmer und setze sich vor den Kamin. Zuvor hatte er sich noch seine Schultasche und das Telegate geschnappt und machte sich nun über seine Hausaufgaben her. Trotzdem konnte er sich nicht konzentrieren. Das Telegate fest umklammert rief er nach Remus.
Hey Harry. Na was gibt's? fragte der.
Nichts. Ich wollte mal hören wie es euch geht , meinte Harry.
Gut. Wir haben bis grade eben gepennt und Sirius stellt jetzt seine Kochkünste unter Beweis. Molly wird ausrasten, wenn sie die Küche sieht , lachte Remus und auch Harry musste lachen.
Lass ihn aber nicht hören, dass du das weißt. Er will dich nämlich beeindrucken , meinte Remus.
Beeindrucken? Wieso denn beeindrucken? fragte Harry verwundert.
Na ja, meinte Remus, Er hat gefragt ob du schon eine Bleibe hast, für den nächsten Sommer. Er hat von dem Angriff bei den Dursleys gelesen. Und als ich das verneinte… ich denke er… er möchte das du bei ihm bleibst. Zumindest eine Weile.
Harry schwieg. Eigentlich hatte er schon darüber nachgedacht zu Remus zu ziehen, im Sommer. Aber… vielleicht war es dafür noch zu früh. So lang waren sie ja nun auch noch nicht zusammen. Und sehen können, würden sie sich ja auch so. Remus schmunzelte aus irgendeinem Grund.
Denk einfach mal darüber nach, aber lass ihn dich auch erstmal fragen. Ich musste ihm nämlich versprechen dir noch nichts zu sagen. Und… er hat mich auch schon eingeladen, hier zu bleiben. Ich nehme an, er denkt, noch eine Weile hier fest zu sitzen.
Und? Bleibst du? meinte Harry.
Erst mal ja, alles andere sehen wir später. Ich hab nämlich vor, alles dran zu setzen seine Unschuld zu beweisen und dafür zu sorgen, dass er den Sommer nicht mehr hier rum sitzen muss , erklärte Remus.
Verstehe. Und wenn du Hilfe brauchst, bin ich dabei Peter zu stellen , meinte Harry.
Weiß ich doch und ich verstehe dich. Aber sag mal, was ist mit dem Spiegel? Sirius hat vorhin mal versucht dich zu erreichen, aber da war nichts.
Eh... ich hab es noch nicht versucht. Ich hab auch bis zum Essen geschlafen und danach musste ich… ich bin einige Runden geflogen, sonst wäre ich noch wahnsinnig geworden vor Freude. Ich musste irgendwie Luft rauslassen , gestand er und Remus fing an zu lachen.
Du bist mir einer. Dann gebe ich dir Sirius mal. Der guckt mich nämlich grade an, als hätte ich nicht mehr alle beisammen. Bis übermorgen… Mein Engel.
Ich vermiss dich unendlich und freu mich schon , sagte Harry und schickte Remus mental einen Dicken Kuss.
Davon gab es auch einen zurück, ehe die Verbindung abbrach und Harry kure Zeit später Sirius ruf hörte.
Hey. Wie geht's? fragte Harry.
Wow. Das ist ja ein Gefühl. Als wärst du in meinem Kopf , stellte Sirius fest.
Ganz leise hörte Harry Remus.
„Du brauchst nicht laut sprechen Denk es einfach. Harry wir es hören."
Er hat recht. Ich sitz mitten im Gemeinschaftsraum und hab ein Buch auf dem Schoss. Keiner weiß, dass ich grade mit dem Sirius Black rede.
Pass bloß auf, dass es auch keiner merkt. Das könnte sonst Ärger geben , meinte sein Pate.
Keine Bange. Das bekommt keiner mit. Man kann die Dinger nicht abhören , meinte Harry.
Wenn du das sagst. , sagte Sirius.
Glaub mir. Aber… ich… ich hab eine Bitte an dich.
Raus damit. Was kann ich tun? fragte Sirius sofort begeistert.
Ich hab gestern noch mit Snape gesprochen. Es ging um Draco und ich… na ja. Wir kommen im Moment ganz gut miteinander klar , sagte Harry und wusste nicht so recht, wie er es sagen sollte.
Ihr kommt… vergiss nur nicht, dass er ein Arsch ist. Er ist durch und durch Slytherin , bat sein Pate eindringlich.
Darum geht es Sirius. Versuch doch einfach mal, eure Schulzeit zu vergessen. Ihr wart keine Engel, und er war es sicher auch nicht. Aber wir haben hier einen Krieg vor der Tür stehen und er steht auf unserer Seite. Wir sind alle verbündete.
Du willst das ich mich mit ihm vertrage, fragte Sirius und Harry hörte auch die anderen Gedanken von ihm „Mit Welchem Fluch hat dich Schniefelus belegt. Oh wenn ich den in die Finger kriege. Den mach ich fertig"
Sirius. Ist steh unter keinem Fluch. Ich will ja auch nicht, dass ihr euch um den Hals fallt. Aber lass einfach den Spitznamen weg. Nenn ihn doch einfach beim Namen, so wie er dich auch.
Du meinst das wohl ernst, oder? fragte er.
Versuch es einfach mal. Da ist doch nichts Schlimmes dabei und leg nicht jedes Wort gegen mich auf die Goldwaage. Ich werde mit ihm und seinen Sticheleien fertig.
Sirius seufzte auf.
Ich versuch es. Aber ich kann dir nichts versprechen , sagte er.
Das ist doch schon mal ein Anfang. Ich versuche es nach dem Essen mit dem Spiegel und meld mich über ihn, dann nach der Sperrstunde, bei dir. Dann hab ich draußen Ruhe. Ansonsten sag ich Remus bescheid, dass ich es nicht hinbekomme. O.K.
Gut. Bis später dann. verabschiedete Sirius sich und ließ die Kugel los.
Als er sein Buch bei Seite legte, entdeckte er Ron und Hermine die ihm gegenüber saßen und ihn beobachteten.
„Oh. Hab euch gar nicht bemerkt", meinte er verlegen.
„So wie du in dein Buch vertieft warst, auch kein Wunder", meinte Hermine wobei sie das Wort Buch über die Maßen deutlich betonte.
„Was wollte Snape von dir?" fragte Ron ehe Harry auf Hermines Bemerkung reagieren konnte.
„Eh… nicht viel. Es ging um Draco. Er meint es ehrlich, nur in wie weit er mir vertraut, weiß er nicht. Außerdem wollte er mich warnen, dass die nächsten Tränkestunden bei ihm wieder unangenehm werden, da Voldemort wohl meint er sei zu freundlich zu mir", erklärte Harry und streckte sich.
„Lasst uns essen gehen. Ich hab noch einen Spiegel zu reparieren", meinte Harry und ging nur schnell nach oben um sich Schuhe anzuziehen.
Ron stimmte natürlich sofort zu und Hermine folgte ihnen seufzend.
„Du… du sagst doch keinem das… was du gehört hast, oder?" fragte Ron leise und mit hochrotem Kopf.
Harry blieb für einen Moment geschockt stehen, ehe er losprustete und sich am Geländer festhielt. Erst als er schon Bauchschmerzen vor lachen bekam gelang es ihm sich wieder zu beruhigen.
„Nein, das erfährt keiner. Aber wirklich. Denkt an den Zauber, oder geht in den Raum der Wünsche. Die Anderen werden wohl nicht so zuvorkommend sein und so schnell wie möglich wieder verschwinden."
Ron nickte verlegen und auch Hermine, sah peinlich berührt zu Boden.
Als sie dann wieder in ihrem Turm waren, suchte Harry sich die Bruchstücke des Spiegels heraus und nahm das Blatt zur Hand, was Remus gestern Abend noch für ihn beschrieben hatte. Er legte den Zauberstab auf ihn und sagte deutlich die Worte, doch es geschah nichts.
„Vielleicht musst du ihn schwenken", meinte Ron.
„Das hätte Remus gesagt", hielt Harry dagegen und versuchte es noch mal.
Doch noch immer geschah nichts und auch nach vier Versuchen mit den unterschiedlichsten Betonungen, gab es keine Reaktion. Dann kam Hermine auch zu ihnen, sie war noch kurz in der Bibliothek gewesen.
„Und?" fragte das Mädchen.
„Geht nicht", seufzte Harry und ließ sich ins Bett fallen.
„Zeig mal", meinte sie und nahm den Zettel an sich.
Harry beobachtete kurz seine Freundin, die die Stirn in falten zog und dann ihren Zauberstab auf einer der Bruchstellen legte und die Formel sprach. Der Spiegel leuchtete blau auf und von der Spitze des Stabes aus, lief ein fast weißes Leuchten entlang der Kannten und fügte sie wieder zusammen.
Harry seufzte nur auf ehe er: „Danke" sagte.
„Schon gut", meinte Hermine grinsend und trieb sie dann an, weiter an ihren Hausaufgaben zu arbeiten. Als es dann nach Sperrstunde war, warf Harry sich seinen Schulumhang über und machte sich mit seinen Freunden auf den Weg.
Er lief eine Weile durch die Gänge und meinte dann: „Ich geh mal rauf auf den Astronomieturm und sehe dort mal nach dem rechten. Geht ihr doch runter zu Hufflepuff und wir treffen uns in einer Stunde in den Kerkern. Ich nehme auf dem Weg runter Ravenclaw und die Verwandlungsklassenzimmer mit."
Ron sah ihn etwas irritiert an, aber Hermine nickte schmunzelnd und zog ihren Freund mit.
Oben, auf dem höchsten Turm von Hogwarts, war es eiskalt. Aber das störte Harry im Moment nicht weiter. Sein Blick galt dem Mond, der fast voll am Himmel stand. Er sah sich genau um, um auch ja von keinem Belauscht zu werden und nannte dann leise Sirius Namen. Dessen Gesicht erschien dann auch sofort im Spiegel.
„Hast es also hinbekommen", stellte er fest.
„Nein. Hermine. Ihr hättet ruhig sagen können, das ich die Bruchstellen berühren muss", meinte Harry gespielt beleidigt.
Sirius kicherte leise ebenso wie Remus im Hintergrund.
„Tja. Nun weißt du es ja", meinte sein Pate dann.
„Seit wann treiben die Rumtreiber denn Späße mit anderen Rumtreibern? Ich find das nicht grade fair."
„Hey Moony. Hast du das gehört. Er beansprucht einen Platz in unseren Reihen", meinte Sirius.
Remus tauchte hinter Sirius auf und sah ihn nachdenklich an.
„Na ja. Dann muss er erstmal einen Spitznamen haben, oder?" stellte er fest.
„Richtig. Lass mal überlegen. ein weißer Tiger… Wie wäre es mit… Schneeflocke." Harry konnte sich beim besten Willen ein Lachen nicht verkneifen und er war sich sicher das seine stimme über dem ganzen Schulgelände zu hören war.
„Er scheint ihm zu gefallen", meinte Sirius kichernd.
„Gefallen? Bin ich ein Engel? Schneeflocke. Wie klingt dass denn!"
„Ich find ihn süß", meinte Remus. „Und außerdem kommt nie einer darauf was sich dahinter verbirgt, genau wie bei uns. Oder würdest du von Moony auf den Vollmond schließen, wenn du es nicht wüsstest und damit einen Werwolf in Verbindung bringen."
Harry überlegte kurz. Erstens hatte Remus recht und zweitens, wenn der Name seinem Freund so gut gefiel. Warum eigentlich nicht.
„Gut. Ihr habt mich überzeugt. Und wo wir grade bei den Rumtreibern sind, du Moony bist mir immer noch die Erklärung schuldig wie ihr eure Karte erstellt habt. Immerhin fehlen immer noch die Kammer des Schreckens und gewisse Privaträume."
„Privaträume? Wessen Privaträume?" fragte Sirius erstaunt.
„Erzähl ich dir später. Harry sollte lieber sehen dass er reinkommt. So wie das aussieht, ist er nämlich auf dem Astronomieturm."
„Bin ich", meinte Harry und sah auf als die Tür ging.
„Max. Hallo", meinte er lächelnd und sah auf den Spiegel.
„Bis bald Remus. Und… viel Spaß morgen Nacht mit Schnuffel."
Er sah Remus nicken und in den Moment in dem der Spiegel erlosch warf der Lehrer Harry einen Blick über die Schulter.
„Interessante Variante. Weiß Professor McGonagall davon?" meinte der Lehrer.
„Ich denke eher nicht", meinte Harry grinsend.
„So so. Und was genau ist das dann?"
Harry sah seinen Lehrer verwundert an.
„Ein Zweiwegespiegel. Aber warum wollen sie das wissen?" fragte der Gryffindor.
„Weil wir jede Kommunikationsmöglichkeit mit der Außenwelt überprüfen müssen, ob sie auch sicher ist. Nicht das jemand Gespräche belauscht", erkläre Scott und streckte die Hand aus.
Harry aber ließ den Spiegel in seine Hosentasche rutschten.
„Bei allem Respekt Max. Das Gegenstück hat Remus Lupin und er würde niemals zulassen, dass mir irgendetwas zustößt. Er wird die Spiegel überprüft haben."
„Es gibt also mehrere?" meinte der Lehrer.
„Zwei. Einen hat er, einen habe ich. Wir können uns gegenseitig erreichen", erklärte Harry und trat um den Lehrer herum.
Ihm wurde nun doch richtig kalt und den Spiegel würde Max eh nicht bekommen. Er war sich nicht sicher ob der Lehrer nicht herausfand in wessen Besitz das Gegenstück sich wirklich befand.
„Gib ihn trotzdem jemanden zur Überprüfung. Nur um auf Nummer sicher zu gehen", bat Max.
„Gut. Ich werde ihn Professor McGonagall geben und nun entschuldigen sie mich. Meine Freunde warten."
Damit ließ Harry den Mann allein und machte sich auf den Weg in die Kerker, wo Ron und Hermine vor dem Durchgang zur Geheimtreppe schon warteten.
„Und?" fragte Ron. „Alles Ok. Wo gehen wir hin?"
„Wie wäre es wenn wir über den Fünften Stock zurück in den Turm gehen. Malfoy hat durchblicken lassen die Eingangshalle zu überprüfen", schlug Hermine vor.
„Gute Idee", stimmte Harry zu.
Die nächsten zwei Schultage verliefen normal, wenn man davon absah, dass der Prophet von immer neuen Angriffen auf Muggel berichtete und Harry in Animagi einen kleinen Unfall hatte. Er unterhielt sich auch jeden Abend kurz mit Sirius über den Spiegel, so erfuhr er, dass Remus ihn in der Vollmondnacht ganz schön auf Trab gehalten hatte. Am Mittwoch, während des Abendessens erschien in Harrys Schoß ein Zettel, wie aus dem nichts.
Ihr Besuch erwartet sie im Südturm. "Liebesnächte" ist das Passwort.
Harry spürte deutlich wie ich das Blut in die Wagen schoss, bei der Wahl des Passwortes. Schnell schlang er den Rest seines Abendessens runter und meinte dann: „Ich geh noch einen Spaziergang machen, hab Kopfschmerzen."
„Warte wir kommen mit", meinte Hermine sofort aber Harry schüttelte den Kopf.
„Esst in Ruhe zu Ende, mir passiert schon nichts", sagte er und steckte Hermine den Zettel in die Umhangtasche, damit sie bescheid wusste.
Kaum hatte er die große Halle verlassen und war außer Sichtweite der Schüler, rannte er die Treppen hoch in den Südturm. Es konnte ihm gar nicht schnell genug gehen zu Remus zu kommen. Völlig außer Atem keuchte er das Passwort und schlüpfte dann durch die Tür. Remus stand grinsend mitten im Wohnzimmer und Harry konnte nicht widerstehen ihm um den Hals zu fallen, als hätten sie sich Monate nicht gesehen.
„Da hat mich aber einer vermisst", lachte Remus und fing ihn auf.
„Und wie. Vor allem, wenn ich höre wie du mit Sirius durchs Haus tobst und seine Mutter wahnsinnig machst. Da werd ich richtig neidisch", meinte er.
Remus lachte auf und wuschelte ihm durchs Haar.
„Die nächste Nacht fällt noch in die Ferien. Da sind wir zwei ja zusammen."
Harry ließ sich mit ihm aufs Sofa fallen und kuschelte sich an ihn.
„Was treibt Sirius den ganzen Tag?" fragte er leise.
„Der wälzt Bücher um eine Überraschung für dich vorzubereiten."
„Eine Überraschung? Weißt du da was Genaues?" hackte Harry neugierig nach.
„Ja. Aber ich darf dir nichts sagen, sonst ist es ja keine Überraschung mehr", meinte Remus schmunzelnd.
Der schwarzhaarige sah Remus kurz gespielt beleidigt an und lächelte dann kurz.
„Und wann klären wir Sirius über unsere… Überraschung auf?"
Remus seufzte tief.
„In einer ruhigen Minute, während der Ferien. Nur wir zwei und Sirius. Das ist das Beste", antwortete Remus und Harry nickte und warf dann einen Blick auf die Uhr.
Es war kurz nach halb acht.
„Wie lang hast du Zeit?" fragte er leise.
Remus lächelte ihn verführerisch an.
„Dein Pate ist beschäftigt und Molly ist auch zu Hause. Außerdem bin ich alt genug, um auch mal eine Nacht nicht in meinem Bett zu schlafen. Es reicht also eigentlich, wenn ich morgen Mittag zu Hause bin, und du Flöckchen?"
Harry sah verdutzt auf.
„Flöckchen? Das ist nicht dein Ernst", protestierte Harry.
Remus nickte aber kichernd und der Gryffindor setzte sich gespielt beleidigt auf den Schoß des Ältern.
„Oh nein, Wölfchen. Flöckchen geht zu weit. Flocke lass ich mir ja als Kurzform noch gefallen, wenn auch nur von dir. Aber nicht Flöckchen. Das klingt ja wie ein Tigerwelpe und der bin ich ja wohl nicht."
Remus warf den Kopf in den Nacken und lachte herzhaft.
„Na. Sei artig, oder muss ich dir erst beweisen, dass ich ein echter Tiger bin."
Remus sah Harry verdutzt an.
„Du kannst dich verwandeln?" fragte er verwundert.
„Na ja. Einmal hab ich es geschafft. Allerdings hab ich die Kontrolle über die Instinkte verloren. Ich konnte mich nicht mal zurück verwandeln", erklärte er.
„Das ist aber doch schon mal ein Fortschritt. Soweit ich das von Sirius weiß haben sie auch erst nach der Verwandlung selbst gelernt ihre Instinkte zu kontrollieren", erklärte der Werwolf.
„Trotzdem war es peinlich. Ich bin auf Justin losgegangen und McGonagall musste eingreifen um schlimmeres zu verhindern", murmelte Harry missmutig.
„Nimm es nicht so schwer. Du schaffst das schon. Und ich kann mir gut vorstellen, dass Sirius dir in den Ferien auch helfen wird", meinte Remus.
Harry schmunzelte und legte dann seine Arme um Remus Hals.
„Und was die Zeit angeht, die spielt für mich heute Nacht auch keine Rolle. Ich bin Vertrauensschüler, Ron und Hermine wissen bescheid und hier gibt es auch ein Bett. Solang ich morgen pünktlich zur zweiten Stunde bei Hagrid bin, ist alles andere egal."
Remus schenkte Harry ein verführerisches Lächeln.
„Dann haben wir also die ganze Nacht für uns, oder?"
„Mhm. Und was machen wir?" fragte Harry und sah Remus in die Bernsteinfarbenen Augen.
Der schlang dann seine Arme um Harrys Rücken und zog ihn zu sich ran.
„Das Passwort war meine Idee", flüsterte Remus verführerisch.
Harry grinste verschmitzt und überbrückte den letzten Raum zwischen ihnen, um seinem Werwolf einen Kuss auf die die Lippen zu hauchen. Der ließ den Jüngeren aber nicht einfach wieder zurück weichen, sondern hielt ihn fest an sich und strich ihm sanft mit der Zunge über die Lippen. Begierig auf mehr gewährte Harry ihm Einlass und trug mit Remus einen heißen Kampf um die Vorherrschaft in seinem Mund aus.
Sie lösten sich nur kurz, um Luft zu holen und dann erneut in ein Zungenduell abzutauchen. Remus überließ Harry die Führung und ließ seine Hände über dessen Rücken, zu seinen Oberschenkeln wandern und von dort aus, über den Bauch wieder nach oben, um sich dann dem Umhang zu widmen. Harry seufzte in den Kuss hinein und ließ Remus gewähren, während er sich vom Mund über die Wange zu dessen Ohr küsste, um dort ein bisschen am Ohrläppchen zu knabbern. Remus legte bereitwillig den Kopf zur Seite und Harry fuhr, gleich den Vampiren, knabbernd über die Halsschlagader und Kennzeichnete seinen Geliebten als seinen Besitz.
Remus streifte Harry den lästigen Umhang ab und nutzte auch gleich die Gelegenheit, da Harry etwas nachhelfen und er sich deswegen von ihm trennen musste, ihm des Sweatshirt auszuziehen. Anschließend drückte er Harry so zur Seite, dass er auf dem Sofa über ihm zu liegen kam und widmete sich erneut den schon geschwollenen roten Lippen, nachdem er Harry von der Brille befreit hatte. Seine Hände vergruben sich in den schwarzen Haaren und brachten sie in eine noch größere Unordnung, während Harry sich nun ausgiebig der Kleidung des Älteren widmete. Mit flinken Fingern öffnete der die Knöpfe des hellen Oberhemdes und löste den Knoten der grauschwarzen Krawatte, um sie neben dem Sofa fallen zu lassen. Remus ließ sich nur zögerlich das Hemd abstreifen, immerhin war auch er grade dabei den Jüngeren zu Brandmarken. Sanft gingen die jungen Hände auf Wanderschaft und zogen seichte Kreise auf Remus Rücken.
Dem jagten dabei heiße Schauer darüber und er konnte nicht widerstehen sich Harry entgegen zu drängen und ihm zu zeigen, was er da mit ihm machte. Eine seiner Hände widmete sich nun Harrys Hemd, allerdings musste Remus feststellen, dass die Knöpfe gar nicht so leicht zu öffnen waren und notgedrungen nahm er dann auch die Zweite Hand dazu.
Harry nutzte die Gelegenheit, um die Kontrolle über ihre Küsse zu übernehmen und vergrub nun seinerseits seine Hände in Remus Haaren. Wilde Zungenduelle fochten die Beiden aus, während Remus sich langsam aber sicher dem Hosenbund näherte. Harry stöhnte verhalten in den Kuss, als der nach dem Knopf auch den Reisverschluss öffnete und dabei die Wölbung in seiner Shorts streifte.
Fahrig griffen Remus Hände nach seinem, auf dem Tisch abgelegten Zauberstab, und für einen Moment konzentriere er sich darauf, die Sitzfläche des Sofas wachsen zu lassen. Geräuschlos landete das Stück Holz mit dem Magischen Kern dann auf dem Boden und Remus zog Harry über sich, um ihm dann das Hemd ausziehen zu können.
Der Jüngere war für einen Moment überrascht, hatte er Remus magische Aktivitäten gar nicht mitbekommen. Doch schnell fand er wieder zurück zu seiner eigentlichen Beschäftigung, was auch nicht weiter schwer war, da Remus ihm sein Hemd abstreifte um ihn dann erneut ihn verführerische Küsse zu ziehen.
Harrys Verlangen nach dem Mann unter ihm, wurde immer größer und seine Hände suchten sich sanft einen Weg über Remus Brust, wobei er dabei dessen Brustwarzen berührte, zu der Hose des Mannes und begann an dessen Verschluss zu fummeln.
„Mal sehen wie weit du schon bist"; dachte Harry grinsend und berührte mit voller Absicht, nach dem Aufziehen des Reisverschlusses, Remus Männlichkeit, die sich schon deutlich hervorhob, wie er feststellen musste und Remus keuchte heftig auf. Harry zögerte nicht länger und schob seine Hände in den noch störenden Stoff um ihn dann dessen zu entledigen.
Remus ließ ihn aber damit nur bis knapp unter die Knie kommen, ehe er ihn zu sich hoch zog und sich dann in einen Kuss vertieft, über ihn rollte. Er spürte deutlich wie Harry sich ihm willenlos hingab und rutschte etwas zurück und begann seidige Küsse auf der Brust des Jüngeren zu verteilen. Er umspielte sanft die Brustwarzen des Jüngeren, welche sich ihm entgegen hoben und schob mit seinen Händen sanft Harrys restliche Kleidungsstücke herunter.
Das was er zu sehen bekam entlockte ihm ein wohliges: „Hmmm!" und schnell entledigte er sich und auch Harry der restlichen Kleider, nur um sich dann wieder auf den Jungen zu stürzen, der ihn mit lustverschleierten Augen verführerisch anlächelte.
Remus legte sich wieder über Harry und flüsterte dicht an seinem Ohr: „Hast du für dieses Lächeln eigentlich einen Waffenschein?"
Harry kicherte leise.
„Brauch ich den denn?"
„Hmm. Auf jeden Fall", säuselte Remus.
„Dann wirst du mich wohl verhaften müssen. Ich hab nämlich keinen", flüsterte Harry und zog Remus in einen Kuss.
Dabei berührten sich zufällig ihre Becken und beide keuchten auf, unter dem Blitz der Erregung der sie durchfuhr.
Remus Küsse wurden augenblicklich fordernder und Harry suchte mit seiner Hand geschwind einen Weg über den Rücken des Älteren, zur Hüfte. Kurz kniff er ihm sanft in den Hintern, was Remus dazu brachte sich ihm entgegenzudrängen und durch diese erneute Berührung aufzukeuchen.
Eine seiner Hände, bisher noch in den Harrys Haaren vergraben, suchte sich ohne großes zutun einen Weg zu dessen Eingang. Heiser keuchte Harry auf, als er Remus Hände dort spürte und als ein Finger dann in ihn eindrang, konnte er ein lautes Aufstöhnen und das durchdrücken seines Rückens nicht unterbinden. Angetrieben von Remus tun, umfasste er sanft Remus Männlichkeit und begann sie zu reiben. Remus Atmung beschleunigte sich hörbar und war immer wieder von leisem, unterdrücktem Keuchen durchzogen.
„Warte", raunte Remus plötzlich und schloss für einen Moment die Augen.
Nur Schemenhaft sah Harry wie sein Freund plötzlich irgendetwas in der hand hielt. Allerdings konnte er sich sehr gut vorstellen was es war. Bereitwillig hielt er Remus die Hand hin und spürte kurz drauf die kühle ölige Flüssigkeit. Kurz nach dem leisen, dumpfen Aufprall des Gefäßes auf dem Boden, keuchte Harry entsetzt über die Kühle an seinem Einfang auf und schenkte Remus dann ein hinterhältiges Lächeln. Schnell ließ er seine Eigene Hand wieder an den Ursprünglichen Platz zurückwandern und begann gründlich Remus Glied damit einzureiben und zu massieren.
„Oh Gott!" keuchte Remus, als Harry unter ihm begann die Vorhaut vor und zurück zu schieben. Sich zu einer ruhigen Atmung zwingend war der Werwolf bemüht seine Gefühle im Zaum zu halten.
Harry unter ihm wand sich keuchend und drängte sich ihm immer mehr entgegen.
„Remus Bitte", keuchte Harry verhalten.
Er hielt das einfach nicht mehr aus. Er wollte Remus endlich spüren und zwar richtig. Er bemerkte wie die Finger aus ihm heraus glitten und kurz drauf durch etwas Größeres ersetzt wurden. Ein heftiges Keuchen entfloh seinen Lippen, als Remus mit einem Stoß in ihn eindrang und dann regungslos verharrte, um ihnen beiden Zeit zu geben, sich an diese Gefühle zu gewöhnen.
Nur langsam begann er sich zu bewegen und unterdrückte das Keuchen, das ihm unbedingt entkommen wollte. Harry unter ihm schien der Lust völlig verfallen zu sein. Seine Augen waren halb geschlossen, sein Atem ging stoßweise und er stöhnte verhalten. Gierig verschloss er Harrys Mund mit einem Kuss und der Jüngere schlang sofort die Arme um ihn.
Harry nahm von seiner Umwelt kaum noch etwas mit. Für ihn gab es nur Remus, diese Couch, die heißen Lenden und feuchten Küsse. Sonst nichts. Selbst wenn die Todesser jetzt das Schloss stürmen würden und ihn umstellten, er würde sich nicht von Remus lösen. Niemals. Die Hitze wurde immer unerträglicher, das Verlangen größer.
„Remus… bitte", keuchte Harry zwischen zwei heißen Aufeinandertreffen ihrer geschwollenen Lippen und drängte sich ihm entgegen.
Der Rhythmus wurde schneller, das Keuchen der beiden sich Liebenden lauter. Keiner war mehr im Stande dazu die Laute der Lust nicht an die Oberfläche kommen zu lassen. Remus umfasste mit einer Hand Harrys Männlichkeit, welcher daraufhin laut seinen Namen stöhnte und den Kopf in den Nacken warf. Sanft begann er das Glied im Takt seiner Bewegungen zu massieren und Harry keuchte und stöhnte noch lauter vor Lust.
Remus Hand auf seiner Männlichkeit zu spüren trieb ihn in noch höhere Gefilde der Lust.
„Remus", keuchte Harry überrascht und völlig überwältigt und als sich die Hand dann auch noch begann, sich zu bewegen, war es um ihn völlig geschehen. Seine Gedanken vernebelten sich. Er spürte diese Hand und Remus Bewegungen in sich. Er hörte sich selbst keuchen, Remus verlangendes Stöhnen.
„Schneller… Bitte", brachte Harry mühevoll hervor und Remus kam dem fast sofort nach.
Der Werwolf befand sich im Rausch seiner Hormone. Das heiße willige Fleisch unter ihm, die Laute der Verzückung aus Harrys Mund, die Bitte nach mehr. Alles umnebelte seinen Verstand. Zu rationalem Denken war er nicht mehr im Stande. Schon lange nicht mehr. Er hatte mal wieder jede Kontrolle über sich verloren, aber im Gegensatz zu den Kontrollverlusten in Vollmondnächten ohne Banntrank, hatte er nichts gegen diese Art. Eher im Gegenteil. Er begrüßte sie herzlichst, ebenso wie die Welle aus purer Leidenschaft, die auf ihn zu rollte und zu ertränken drohte. Sie kam immer näher, ebenso wie Harrys stöhnen immer lauter und ungehaltener wurde. Dann, ganz plötzlich, zogen sich die Muskeln um Remus pralle Erregung heftig zusammen und seine Hand wurde von einer heißen Flüssigkeit ertränkt. Doch weiter draufachten konnte er nicht. Laut Harrys Namen keuchend, riss ihn die Lust ebenfalls über die Klippe und er ergoss sich in dem jüngeren.
Schwer atmend sank er auf Harrys Brust und versuchte, ebenso wie der Jüngere wieder zu Atem zu kommen. Sein Herz hämmerte kräftig gegen die Brust, das Blut rauschte in seinen Ohren. Dann spürte er plötzlich Harrys Hand in seinen Haaren die ihn sanft streichelte. Wohlig seufzend zog er sich aus dem Jüngeren zurück strich ihm dann zärtlich über die Wange.
„Wollen wir es uns oben gemütlich machen?" fragte er leise.
„Hmm. Gern", nuschelte Harry, und zog Remus in einen Kuss.
Anschließend flüsterte er ihm ins Ohr: „Aber wehe du wagst es dir was anzuziehen."
Remus kicherte verhalten und stand auf. Mit einem schnellen Griff hatte er Harry hochgehoben ehe dieser auch nur versuchen konnte aufzustehen.
„Huch!" keuchte der entsetzt und schlang seine Arme um den Hals des Älteren.
„Lass mich runter. Ich bin viel zu schwer und laufen kann ich auch", meinte er aber Remus dachte nicht dran.
Er veränderte etwas den Griff um den jungen Körper und trug ihn Richtung Treppe.
„Remuuus! Biiiitteeee!" quengelte Harry aber der Ex-Gryffindor lachte nur.
„Hör auf zu zappeln. Ich lass dich erst runter, wenn wir oben sind."
Harry ergab sich seinem Schicksal. Remus würde eh nicht nachgeben und der Werwolf würde gleich schon sehen was er davon hatte. Oben angekommen, ließ Rems ihn sanft in die Lacken gleiten, Harry aber zog ihn ruckartig zu sich ran, anstatt ihn loszulassen und erschrocken aufkeuchend landete Remus über ihm.
„Selbst schuld", flüsterte Harry und zog Remus erneut in einen Kuss.
Der Ältere schmunzelte nur und zupfte und zerrte an der Decke unter ihnen bis sie reichte um sich und Harry damit einzuwickeln.
„Ich liebe dich", flüsterte Remus und zog Harry dicht zu sich heran.
Harry ging nur zu gern auf diese Kuschelattacke ein und murmelte: „Ich dich auch."
Am nächsten Morgen wurde Harry von einem sanften Kuss geweckt.
„Hmm. Lecker", nuschelte Harry und Remus gluckste leise.
„Es ist acht Uhr. Wir sollten vielleicht frühstücken gehen, sonst gibt es nichts mehr."
„Wozu hab ich Freunde in der Küche", meinte der Jüngere und zog Remus in einen leidenschaftlichen Kuss.
„Das gehört sich aber nicht. Also komm, Schmusetiger. In den Ferien bleiben wir auch mal länger im Bett. Versprochen."
„Na gut", grummelte Harry und stand auf.
Remus folgte ihm nach unten, wo sich ihrer Kleidung entledigt hatten und Harry hatte sich gerade nach seinen Shorts gebückt, als er die Tür aufgehen hörte. Ohne weiter nachzudenken drehte er sich um und sah direkt seiner Hauslehrerin ins Gesicht. Das war für einen Moment noch ziemlich wütend, ehe es in eine Art Überraschung wechselte und sie sich schließlich dezent umdrehte. Den Rotschimmer auf ihren Wangen war Harry aber nicht entgangen, auch wenn seine eigene Gesichtsfarbe gerade mit Sicherheit Rons Haarfarbe weit in den Schatten stellte.
„Sie sollten Professor Scott erklären, warum sie gestern Abend nicht bei ihm erschienen sind. Aber angezogen würde ich vorschlagen, sonst…", den Rest ließ die Frau offen und verschwand.
Kaum war die Tür ins Schloss gefallen brach Remus hinter ihm in schallendes Gelächter aus. Harry drehte sich entsetzt um und sah Remus wütend an.
„Was ist daran denn bitte lustig, Moony. Meine Hauslehrerin hat mich grade NACKT gesehen."
Remus versuchte sich zu beruhigen aber allein schon, als er Harry in die Augen sah brach er erneut in einen Lachanfall aus.
„Entschuldige", keuchte er.
„Das… hihihi. Das ist nur…. Hahaha. Oh Mann Harry. Noch kein Rumtreiber hat… hihi hat es geschafft Minerva…haha… so in Verlegenheit zu bringen. Hihihi. Hast du… hast du es nicht gesehen sie war… hahahahhihihi rot."
Harry sah seinen Freund missmutig an.
„Das hab ich schon gesehen", murmelte er und zog sich schließlich an.
Remus brauchte noch etwas bis er sich wieder beruhigt hatte und Harry war grade dabei sein Hemd zuzuknöpfen als ihn jemand von hinten in den Arm nahm.
„Nun sei doch nicht sauer", flüsterte Remus leise.
„Es war peinlich", murmelte Harry missmutig.
Remus entlockte dass ein leises Kichern.
„Kann ich mir vorstellen, wäre es mir auch gewesen. Aber Minervas Anblick war einfach zum Schießen. Ich hab noch nie gesehen das sie jemand so in Verlegenheit bringt das sie Rot wird."
Harry konnte sich nur mühsam ein Schmunzeln verkneifen. Remus hatte das aber wohl bemerkt.
„Wusste ich es doch. Du findest das auch lustig."
„Vielleicht", meinte Harry und drehte sich dann in Remus Arm um. „Beim nächsten Mal bist du es, der sie rot werden lässt und dann lach ich auch."
Remus nickte grinsend und meinte nach einem flüchtigen Kuss: „Na komm. Wir machen uns fertig und du gehst frühstücken."
„Und du?" hackte der Gryffindor nach.
„Ich gehe auch frühstücken."
Harry seufzte lautlos auf. „Im Grimmauldplatz, nehme ich an", fragte er leise.
„Ja. Es ist besser. So vermeiden wir hier irgendwelche Gerüchte. Außerdem sehen wir uns doch in gut einer Woche schon wieder."
Harry nickte nur und brachte Remus, nachdem er sich angezogen hatte zum Schlosstor.
„Pass schön auf dich auf und mach keinen Unsinn", meinte Remus schmunzelnd.
„Hab ich nicht vor. Und du sei auch vorsichtig und… würdest du… kurz bescheid geben wenn du… zu Hause bist?"
Harry fragte nur zögerlich, weil er sich dabei vorkam wie ein Kleinkind, aber er konnte sich es doch nicht verkneifen. Seine Sorge um seinen Freund war einfach zu groß. Remus lächelte und zog Harry noch mal in einen Innigen Kuss.
„Ich werde mich melden. versprochen. Und nun sieh zu, dass du zum Essen kommst."
„Gut. Und grüß Sirius ja. Und er soll es mit der Überraschung nicht zu sehr übertreiben."
Remus kicherte verhalten.
„Ich werd drauf aufpassen. Bis nachher."
Harry winkte ihm noch nach bis er verschwunden war und drehte sich dann seufzend um. Zu seinem eigenen Schreck stand Scott hinter ihm.
„Ich denke mal die Frage warum Sie gestern Abend nicht erschienen sind, erübrigt sich hiermit, oder Harry?"
Der Gryffindor sah kurz verlegen zu Boden.
„Tut mir Leid Max. Wir… Ich hab mich so gefreut dass er hier ist, dass ich einfach alles vergessen hab. Wir sehen uns selten und… ich weiß ja dass mein Training wichtig ist, aber ich hätte mich auf nichts konzentrieren können."
Entgegen Harrys Erwartungen lächelte der Lehrer.
„Ich bin verheiratet Harry. Ich weiß was Sehnsucht heißt und ich kann dich verstehen."
Dann veränderte sich der Ausdruck aber etwas, Scott wurde ernster.
„Allerdings sollten wir die versäumten Stunden nachholen und da du deine Sehnsucht zumindest für den Moment gestillt hast, denke ich wir machen das gleich heute Abend. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass deine Konzentration vorzüglich sein wird."
Harry nickte Lächelnd. Eigentlich hatte er mit einer Strafarbeit oder ähnlichem gerechnet.
Der Tag verging schnell, für Harrys Geschmack ein wenig zu schnell. Remus hatte sich noch während des Frühstücks gemeldet und ihm auch von Sirius Grüße ausgerichtet. Hagrid hatte seine Pflegestunde in eines der Klassenzimmer verlegt und nahm mit Begeisterung die Theorie zu Drachen durch. Er geriet dabei so sehr ins Schwärmen, dass sich die ganze Klasse am Ende das Maul über ihn zerriss. Der Höhepunkt des Tages war Zaubertränke. Snape wurde richtig ekelig und fies zu Harry. Der gab sich mühe alles an sich abprallen zu lassen, innerlich kochte er aber vor Wut.
Danach hatte Harry frei und er beschloss, seinen Koffer schon mal etwas aufzuräumen. Er konnte es kaum noch abwarten nach Hause zu kommen.
„Meinst du nicht, dass es noch etwas früh ist?", fragte Ron nachdenklich.
„Es ist doch gut, wenn Harry schon mal etwas Ordnung macht. Könnte dir übrigens auch nicht schaden", meinte Hermine schnippisch und besah sich Rons Schrank, aus dem teilweise die Kleider heraushingen.
„Dafür ist nun wirklich noch genug Zeit", meinte der Rothaarige aber nur.
Harry schmunzelte darüber und stockte dann.
Verschließe deinen Geist – die Hohe Kunst der Okklumentik
„Was ist denn das?" fragte Ron verwundert.
„Eh… Max hat es mir geben. Schon vor Ewigkeiten", meinte er und setzte sich aufs Bett.
„Und? Was steht drin?" hackte Hermine nach.
„Na ja… ich hab es noch nicht gelesen."
Hermines Gesichtsausdruck sprach Bände von Unglauben und Entsetzen.
„Hey. Das war, als wir nach Hinweisen für Pembroke gesucht haben. Ich hatte wirklich andere Dinge im Kopf. Und hinterher… ich hab es einfach vergessen."
„Dann solltest du aber langsam mal einen Blick rein werfen", meinte das Mädchen sachlich.
„Sollte ich", gestand Harry und legte das Buch auf sein Bett. „Aber erst muss ich das hier aufräumen", meinte er und deutete auf seine Sachen, die um seinen Koffer verstreut lagen.
Zum lesen kam er erst nach dem Abendessen und auch nur, weil Hermine ihn regelrecht dazu gezwungen hatte. Es fiel ihm allerdings leichter, nachdem er einige Seiten durch und Ron musste ihm das Buch aus der Hand nehmen, damit er zu Max ins Büro ging. Er kam tatsächlich einige Minuten zu spät.
Schnell klopfte er an und betrat dann das Büro, nachdem er herein gebeten worden war.
„Entschuldigung, Max. Ich hab… beim Aufräumen Ihr Buch gefunden und darin gelesen. Es ist wirklich interessant."
Der Lehrer sah ihn verwundert an.
„Du liest es erst jetzt?"
Etwas verlegen sah Harry zu Boden.
„Na ja. Die Sache in Pembroke war ziemlich… Nervenaufreibend und ich hab es einfach vergessen. Tut mir leid."
Scott seufzte und bat Harry dann Platz zu nehmen.
„Ich denke ich kann dir das nicht wirklich übel nehmen, nachdem was du dort erlebt hast. Und es kommen ja jetzt die Ferien, in denen du Zeit hast zu lesen und zu üben. Lass uns anfangen."
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