Hi Leute!
Weiter Gehts mit Chap 27.
Ich hoffe ihr lüncht mich nicht für meine Sirius erfährt die Wahrhei Variante. versteck
Viel spaß beim lesen und ich frue mich riesig auf Reivews. Vor allem wenn es mehr als eines wird. Ich mag eure Spekualtionen doch. Also seit lieb zu mir. lieb guck
Ansonsten gilt, nur die Idee ist von mir und ein paar Figuren... den rst hab ich mir ausgeliehen von JKR und Geld verdien ich hiermit auch nicht. Wäre auch zu schön.
Viel Spaß
Eure Imo
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 27
Er kuschelte sich schnell zu Remus unter die Bettdecke und der sperrte die Tür magisch ab. Nachdenklich lag Harry eine Weile neben seinem Freund. Er machte sich schon den ganzen Tag Gedanken über Sirius. Es war schwer sich nichts anmerken zu lassen. Die ganze Zeit musste er daran denken wie er sich fühlen würde, wenn man ihm so lange etwas doch irgendwo so wichtiges verschwieg. Und dabei fielen ihm dann Begriffe wie hintergangen, vernachlässigt und enttäuscht ein. das letzte war wohl das schlimmste. Er wollte Sirius nicht enttäuschen.
„Remus…" fragte Harry leise, um ihn nicht zu wecken falls der schon schlief. „Ja?" kam es aber zurück und eine Hand strich ihm sanft durchs Haar. „Was stellst du dir unter dem richtigen Moment vor? Ich mein… Sirius unser Geheimnis… anzuvertrauen." „Ich weiß es nicht", seufzte Remus leise. „Meinst du er… er ist nicht damit einverstanden?" hackte Harry besorgt nach und setzte sich auf, um Remus in die Augen sehen zu können. Der sah ziemlich verzweifelt aus, wenn man es genau bedachte. „Auch das weiß ich nicht. Es wird für ihn sowieso wohl ein doppelter Schock. Immerhin weiß er noch nicht mal, dass ich mich für Männer interessiere." Harry nickte nur und legte sich wieder in die Arme des Älteren. Was wäre wohl, wenn Sirius wirklich etwas gegen diese Beziehung haben würde? Würde er ihn rauswerfen? Oder sogar sie beide? Würde er seinen Paten wieder verlieren? Und was war mit Remus? Würde Sirius auch Remus abweisen und ihm die Freundschaft kündigen? War das seine Beziehung zu Remus wert? Sirius zu ersetzen, dass würde Harry nicht können. Oder würde Remus mit ihm Schluss machen, wenn das geschah? Würde er auch Remus verlieren?
„Ich weiß dass es nicht einfach ist, Sirius etwas vorzuspielen. Aber… wir sagen es ihm ja bald. Nach den Feiertagen. Versprochen", meinte Remus leise. „Ich krieg das schon hin", flüsterte Harry seufzend und schmiegte sich noch etwas enger an Remus. Er wollte ihre traute Zweisamkeit genießen. Vielleicht würden sie sich danach nicht mehr sehen. Vielleicht sogar nie wieder.
Als Harry am nächsten morgen aufwachte, war er bereits allein. Kurz räkelte er sich noch in seinem Bett und stand dann auf und suchte sich ein paar Sachen zusammen. „Drei Tage. Harry. Drei kleine Tage musst du noch dichthalten. Das sollte ja wohl nicht schwer sein", sagte er zu sich selbst und ging duschen. Er brauchte unbedingt eine Erfrischung. Als er aus dem Bad kam, stand Draco direkt vor ihm. „Morgen. Gut geschlafen?" fragte Harry. „Morgen. Ging so", grummelte er und schob Harry dann aus der Badezimmertür und verschloss sie hinter sich. Dann kam auch Ginny aus dem Zimmer, gewickelt in ihren Morgenmantel und mit ein paar Sachen unter dem Arm. „Guten Morgen Ginny. Hier ist besetzt. Draco", meinte er lächelnd und die jüngste Weasley stöhnte auf. „Hoffentlich braucht der nicht so lang." Harry grinste nur und ging dann Frühstücken. Remus saß schon auf seinem Stammplatz und las im Tagespropheten. „Morgen", grüßte er alle und lehnte sich auf Remus Schulter und tat so als würde er auch einen Blick in die Zeitung werfen, ließ seine Hand dabei aber kurz und unauffällig über die Hüfte des Mannes streichen. Remus gluckste leise. „Hier Titelseite kannst du gern haben." „Nee. Lass mal. Die Überschriften reichen mir um zu wissen das es mal wieder Übergriffe gab", wiegelte Harry ab und ließ sich dann auf seinen Platz fallen um zu essen.
Den Vormittag verbrachte er wieder mit Sirius im Keller. Allerdings war es eher ein Rückschritt als ein Erfolg. Allein schon die Verwandlung kostete ihn mehr mühe als gestern und klappte erst immer nach mehreren versuchen. Er war einfach nicht bei der Sache. Immer wieder tauchte ein vor Wut rasender oder völlig enttäuschter Sirius vor ihm auf, der ihn entweder aus dem Haus warf, weil er ihn nicht mehr sehen wollte, oder kein Wort mehr mit ihm sprach, weil er enttäuscht war, das Harry ihm nicht schon früher die Wahrheit gesagt hatte.
„Harry. Du bist ja total neben dir. Was ist los? Was beschäftigt dich?" fragte Sirius nach fast zwei Stunden. Der sah leicht erschrocken auf, versuchte sich dann aber zu fangen. „Ich kann mich einfach nicht konzentrieren, keine Ahnung warum. Lass uns das für Heute sein lassen. Es hat keinen Sinn." „Hattest du einen Alptraum?" fragte sein Pate vorsichtig. „Eh… nein. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern", war die Antwort des Gryffindor, aber er sah auch das Sirius sich damit wohl nicht so einfach zufrieden geben würde. „Wenn dich was bedrückt, kannst du mir das ruhig sagen." Harry versuchte ein lächeln. „Es ist alles in Ordnung. Ich… ich mach mir Gedanken darüber wie die Slytherins das mit Draco raus gefunden haben. Denn ich hab in der Schule nur einmal Darüber gesprochen und das war mit Snape selbst am Rand vom verbotenen Wald. Ron und Hermine haben nichts gesagt, da bin ich mir sicher. Und wenn sie uns an dem Abend belauscht haben, wissen sie auch das wir wissen das Snape ein Todesser ist, wahrscheinlich sogar das er ein Spion ist", log Harry. Er wusste zwar dass das nicht grade seine Stärkste Disziplin war aber diese Aussage schien Sirius abzulenken. „Wenn das so ist, ist Snape in ganz großen Schwierigkeiten, Harry." „Ich weiß. Die einzige andere Möglichkeit ist aber das Draco sich selbst verpfiffen hat, unabsichtlich. Nur das kann ich mir eher weniger vorstellen", meinte Harry der Morgenluft gewittert hatte, das Sirius ihm glaubte.
„Ich werde nachher mal mit Minerva reden und ihr von deinem Verdacht erzählen. Sie kommt kurz vorbei wegen dem Besuch bei Lisa. Es gibt da noch ein paar Dinge zu klären." Harry nickte und ging dann rauf auf sein Zimmer. Remus war nach dem Frühstück gleich verschwunden und er hatte das Bedürfnis allein zu sein. Hermine hatte die erstaunliche Fähigkeit sofort zu spüren wenn etwas nicht in Ordnung war und er wollte auf keinen Fall mit ihnen darüber reden. Er traute dem Mädchen durchaus zu das sie zu Sirius ging und ihm die Wahrheit sagte und das wollten sie schließlich selber tun.
Remus war zum Mittag wieder da. Das Essen verlief recht schweigend und Draco sprach eh kaum ein Wort. Den Nachmittag streifte Harry in dem großen Haus umher und besah sich die Zimmer in denen er noch nicht war. Er wusste sich einfach nicht anders abzulenken. Lesen brachte nichts. Er konnte 10 Mal den selben Satz lesen, es blieb nichts davon hängen. Plötzlich legte sich eine Hand auf seine Schuler. Remus stand hinter ihm und lächelte zärtlich. „Versuchst du die Zeit Todzuschlagen?" meinte er. „So kann man das auch nennen", meinte Harry seufzend. „Hol dir mal was Warmes zum Anziehen. Ich hab da eine Idee", meinte Remus und verschwand in sein Zimmer. Harry sah ihm kurz verwundert nach, tat dann aber worum er gebeten worden war.
Remus zog ihn in sein Zimmer und richtete dann dein Stab auf ihn. Harry zuckte kurz zusammen, als er spürte wie er sich veränderte. Die Haare wurden kürzer, die Schultern breiter und er schien auch ein Stück zu wachsen. Mit einem zweiten Schlenker passen seine Kleider dann auch wieder. „Was soll das denn?" fragte Harry als er einen Blick in den Spiegel warf und sich selbst nicht wieder erkannte. Das einzige was geblieben war, waren die grünen Augen. Selbst die Narbe war nur noch bei ganz genauem Hinsehen zu erkennen, wenn man dicht vor ihm stand.
„Wir machen einen kleinen Spaziergang", sagte Remus dann und warf einen Blick zur Tür raus. „Komm schnell die Luft ist grad rein." Harry folgte Remus eilig die Treppen runter, während er sich seine Jacke anzog und den Schal umlegte. „Ist das nicht gefährlich?" fragte Harry leise als sie einige schritte gegangen waren. Remus aber schmunzelte. „Du hast dich doch gesehen. So erkennt dich keiner und der Zauber hält bis Sonnenuntergang. Bis dahin sind wir dann längst wieder zurück. Außerdem hab ich einen Portschlüssel in der Tasche der uns direkt zurück bringt, wenn es sein muss."
Remus und führte ihn in eine U-Bahnstation. „Hast du Geld dabei?" fragte Harry nachdenklich und durchwühlte auch seine Taschen. „Ich hab immer Geld in der Tasche. Nicht viel, aber es reicht für zwei Tickets", meinte Remus schmunzelnd. Schweigend bestiegen sie einen der vollen Züge der sie direkt in die City bringen würde. „Wo fahren wir hin?" fragte Harry interessiert um sich abzulenken. „Du wolltest dir doch noch was holen. Erinnerst du dich?" Harry überlegte kurz und grinste dann. „Die anderen werden doch sicher ausflippen wenn sie erfahren wohin ich gegangen bin", stellte er fest. „Ich hab einen Zettel auf meinem Bett hinterlegt und Sirius weiß dass ich bereit bin dich mit meinem Leben zu schützen. Außerdem hast du doch noch kein Weihnachtsgeschenk für ihn und ich hab erst neulich das perfekte Geschenk entdeckt. Er wollte so was schon immer mal haben." Harry nickte und sah sich dann um. Sie waren umgeben von Muggeln die selbst auch ziemlich nervös aussahen. „Ich hab aber doch keine Pfund bei mir. Oder willst du…" flüsterte er ihm zu. „Nein. Da gehen wir nicht hin und mit dem Geld… ich war so frei und hab dir was geholt. Sorry", meinte Remus und reichte Harry einen kleinen Beutel mit Muggelgeld. Harry aber lächelte. „Ist O.K. Besser wenn du das machst", meinte er und stieg dann mit Remus drei Stationen weiter wieder aus. Er konnte nicht verhehlen das er erleichtert darüber war, diesen beengten Raum wieder zu verlassen.
Sie liefen noch ein Stück durch die Londoner Straßen zu einem Kaufhaus und dort in einen Kiosk, wo Remus ihm ein Benzinfeuerzeug mit einem Löwenkopf drauf zeigte. Harry nahm es vorsichtig in die Hand und drehte es um. Zu seiner Überraschung waren auf der Rückseite zwei ineinander Verschlungene G's abgebildet. „Goderic Gryffindor", sagte Harry leise und sah Remus an. „Das war auch mein Gedanke. Und ich weiß das Sirius so was schon immer mal haben wollte." „Die heißen Zippo", erklärte Harry und Remus grinste verlegen. „Ich wusste doch das es da einen Begriff für gibt." Er lachte leise auf und ging das gute Stück gleich und als Geschenk verpacken.
Anschließend schlenderte er mit Remus noch etwas weiter durch die Straßen und besah sich das ein oder andere Schaufenster. An einem Klamottengeschäft blieb Remus hängen und zählte Nachdenklich sein Geld. „Was gefunden was dir gefällt?" fragte Harry spontan, als er Remus resignierten Gesichtsausdruck sah. „Eigentlich… Ach lass mal", meinte er ausweichend aber Harry wollte nicht locker lassen. Kurzhand zog er Remus in den Laden. „Harry", zischte der entsetzt, aber der Gryffindor grinste nur und sah sich um. Er musste gestehen es gab hier etliche Kleidungsstücke die ihm gefielen und die auch Remus sicher gut stehen würden. „Na los. Zier dich nicht. Was hast du hier entdeckt?" forderte er, da Remus sich ziemlich unschlüssig umsah. „Ich hab hier nichts entdeckt", gab Remus leise zurück und ging zu Harry rüber da er schon von einigen anderen Kunden beobachtet wurde. „Dann brauchst du irgendwas?" stellte Harry leise fest. „Hör mal…" „Remus. Dich trifft ja wohl am wenigsten Schuld an deiner Situation und du hast mein Verließ gesehen. Also stell dich nicht so an, sondern raus damit. Oder ich kauf dir auf gut Glück ein paar Sachen." Remus seufzte tief.
„Ich könnte ein paar neue Wintersachen gebrauchen. Aber es gibt sicher noch günstigere Läden, als diesen", murmelte er. „Wir sind aber nun grade hier. Also, such dir aus was die gefällt und wehe du achtest auf den Preis. Dann schleif ich dich in das nächste Geschäft das nur Desingerware verkauft und zeig dir mal was Teure Mode ist." Remus konnte sich ein lachen hierbei nicht mehr verkneifen. „Ich glaub ich erleb grade ein Dejavù. So einen Einkauf hab ich vor Jahren mit deiner Mutter auch mal gemacht. Nur sie hat mir gedroht die teuren Sachen auch zu kaufen", meinte er. „Oh, das tu ich auch wenn dich das beruhigt", erklärte Harry mit einem grinsen. „Lausebengel!" zischte Remus ihm zu und Harry schob ihn dann zum nächsten Regal. Er würde Remus schon dazu bekommen sich das zu holen was er brauchte.
Nach einer Stunde Anprobe, Diskussion über Preise, Schnitte und auch Drohungen den Zauberstab vor allen Muggeln zu ziehen kamen sie dann mit zwei Tragetaschen wieder heraus. Harry hatte Remus neben einigen Pullis auch zu ein paar Hemden und Hosen überredet und wirklich viel Geld hatte das nicht gekostet. Nicht wenn er daran dachte, was noch in seinem Verließ ruhte.
„Du bist echt unverbesserlich, weißt du das", meinte Remus tadelnd, allerdings mit einem lächeln. „Dir gefallen die Sachen doch und du willst doch nicht mit einer Grippe im Bett landen, Moonylein." Remus sah ihn entsetzt an. „Sei nicht so laut Harry. Was sollen die Leute denn denken", zischte Remus und Harry kicherte nur. „Dann war das grade also purer eigennutz ja?" fragte der Werwolf schließlich. „Eigentlich nicht, aber wenn du dich dann besser fühlst, kannst du es ja so nennen", antwortete Harry und besorgte sich dann endlich das wozu sie eigentlich hergekommen waren. Kontaktlinsen. Remus versicherte ihm das ein Paar völlig ausreichend währe. Es gäbe da einen Zauber mit dem er die Verformung durch das Altern der Kontaktlinse verhindern könnte.
Schließlich machten sie sich auf den Rückweg. „Meine Brille behalt ich aber", stellte Harry leise fest, als er sich in der U-Bahn setzte. „Hab ich nicht anders erwartet. Wir könnten aus den Gläsern auch Fensterglas machen. Dann fällt es erstens keinem auf und deine Freunde gucken doof aus der Wäsche wenn sie meinen dich so lahm legen zu können." Harry kicherte leise bei dem Gedanken daran.
Remus hatte es tatsächlich geschafft ihn den ganzen Nachmittag abzulenken. Doch als sie dann zum Grimmauldplatz kamen, seufzte er schwer. „Bleib ganz ruhig. Morgen ist Weihnachten. Da bist du eh den ganzen Tag beschäftigt. Und Übermorgen sind wir im Fuchsbau. Da bist du auch genug abgelenkt", meinte Remus und klopfte beherzt an die Tür. Harry gab ihm Recht. Er war die nächsten Tage genug beschäftigt. Molly öffnete die Tür ziemlich ruckartig und starrte Remus entsetzt an. Der zog Harry aber, den Blick von Rons Mutter ignorierend einfach rein in die Küche. Sirius saß dort und beobachtete Remus eingehend.
„Sag mal, was hast du dir dabei gedacht? Ist dir eigentlich klar was für sorgen wir uns gemacht haben? Euch hätte sonst was passieren können!", brauste Molly auf. Harry sah betreten zu Boden. Er hatte doch geahnt dass das ärger geben würde. Remus aber schien das ignorieren und zog sich seinen Mantel, der eigentlich ein Umhang war aus, ebenso wie die Handschuhe und den Schal. Harry hatte sich auch schon seiner Sachen entledigt und wärmte sich jetzt die Hände am Feuer. „Komm du erst Mal her", meinte er zu ihm und nahm den Verwandlungszauber und schrumpfte die Kleider. „Harry. Du weißt doch auch wie gefährlich es für dich ist. Wieso bist du mitgegangen?" fragte Rons Mutter besorgt. „Ich… also…" „Ich hab ihm erst gesagt was ich vorhabe als wir draußen waren. Er hatte keine Große Wahl", meinte Remus. Harry sah Remus nachdenklich an. „Und ich hätte zugestimmt, wenn er es mir vorher gesagt hätte", fügte er hinzu.
„Und was hättet ihr gemacht, wenn ihr erkannt worden wärt? Remus! Dich kennen die Todesser und sie sind nicht doof. Sie hätten gewusst das es Harry sein muss der bei dir ist, trotz dieser Verwandlung. Ihr hättet verletzt werden können. Vielleicht sogar umkommen!" „Molly. Nun ist aber gut. Du hast dich genug aufgeregt", sagte Sirius entscheiden und warf einen Blick in die Taschen. „Wie ich sehe habt ihr eingekauft", stellte er fest und zog einen beigefarbenen Strickpulli raus. „Und wenn ich mir das so ansehe dürfte das Harry etwas zu groß sein." „Sind auch alles Remus Sachen. Meine hab ich hier drin. Sind aber nur zwei Hosen", meinte Harry und durchwühlte die andere Tasche um sie Sirius zu zeigen. „Dann hast du also das fertig gebracht, wozu ich Remus seit unserem Wiedersehen bewegen will. Sich endlich mal was zu gönnen, ohne dafür selbst zahlen zu müssen." Remus seufzte leise und setze ihnen einen Tee an. „Ich hab ihn eher zu seinem Glück gezwungen", meinte Harry mit einem Blick auf seinen heimlichen Geliebten.
„Du willst ihnen das doch wohl nicht so durchgehen lassen. Harry hätte sonst was passieren können", platzte Molly erneut heraus. „Molly. Es reicht endlich. Die beiden sind alt genug um zu wissen was sie tun. Und Harry hätte auch allein rausgehen können. Also hör auf dich aufzuregen", fauchte Sirius. Rons Mutter sah ihn deutlich entsetzt an verließ dann aber die Küche ohne ein weiters Wort zu sagen. Harry warf Remus einen fragenden Blick zu. „Lass sie. Sie wird sich auch so wieder einkriegen", meinte Remus und sagte dann: „Finger weg Sirius. Es hat seinen Grund dass es eingepackt ist." Harry drehte sich um und sah das Grinsen seines Paten der das Weihnachtsgeschenk für ihn grade weglegte. „So, so. Ihr habt also auch noch Geschenke gekauft." „Haben wir und Harry geht jetzt besser die Sachen wegbringen, bevor du deine Finger nicht mehr bei dir behalten kannst. Ich kenn dich ja", meinte Remus und drückte Harry die Tragetaschen in die Hand. Der ging auch sofort nach oben und verstaute Remus Neuerworbenen Kleider. Bei dem Anblick der alten Pullis konnte er aber nur den Kopf schütteln. Sie sahen mehr nach einem Haufen Garn aus das mit Magie zusammengehalten wurde, als nach einem Pulli. „Und irgendwann bekommst du auch ein paar neue Umhänge", meinte er leise und ging dann rauf auf sein Zimmer wo er seine Sachen verstaute.
Als er wieder nach unten kam, waren alle anderen schon da und Harry machte sich, von dem Ausflug hungrig auch schnell was zu essen. „Du warst wirklich in der Londoner City, Potter?" fragte Malfoy ihn plötzlich. Harry sah verwundert auf. Woher hatte der Blonde das denn nun schon wieder? „Ja. War aber eine spontane Entscheidung. Und wir waren nicht in der Winkelgasse. Nur im Muggellondon", sagte er und Ron sah ihn ehrfürchtig an. „Das nächste Mal sagst du bescheid, dann komm ich mit", meinte sein Freund. „Es wird kein nächstes Mal geben. Das war viel zu gefährlich", erklärte Molly streng. Ron maulte etwas Unverständliches und Remus verdrehte kurz die Augen. „Ihr bleibt nachher auf euren Zimmern. Wir haben hier was zu besprechen", sagte Moody streng. Harry und seine Freunde sahen sich entgeistert an. „Aber…." „Kein aber. Ihr werdet euch von der Küche fernhalten", mahnte Molly und Hermine gab sich, ebenso wie Ron geschlagen. Ginny war ja sowieso nichts anderes gewohnt, aber Harry sah das nicht ein. Es war eine Ordensitzung und wenn er sich recht erinnerte würde es um die Fahrt zu Lisa gehen.
Nach dem Essen wurden sie dann alle aus der Küche nach oben gescheucht. „Spielen wir eine Partie Schach Harry?" fragte Ron. „Meinetwegen. Bei mir?" meinte Harry. „Ich hol nur das Brett", sagte Ron und rannte in sein Zimmer. „Du verlierst doch eh immer", meinte Ginny. „Vielleicht gewinn ich ja mal. Kann doch sein. Außerdem weiß ich eh nicht was ich sonst machen soll. Wollt ihr mitkommen?" erklärte er. „Gut. Bei dir ist es eh gemütlicher", sagte Rons Schwester und auch Hermine stimmte zu. „Und du Draco? Kommst du auch mit?" Der Blonde sah ihn abschätzig an, fing dann aber an zu grinsen. „Gern sehe ich zu wie du verlierst." „Sei gefälligst netter", giftete Ginny und fing sich dafür einen Hasserfüllten Blick von Malfoy ein. „Keinen Stress, heute. Wir haben morgen Weihnachten", unterbrach Harry sie sofort.
Die beiden schwiegen auch, aber ihre Blicke sprachen Bände. Wenn er nicht wäre, würden sie sich wahrscheinlich auffressen. Ron warf Malfoy einen angewiderten Blick zu als er gefolgt von Hermine, die ein Buch dabei hatte. Allerdings, wie Ginny es vorhergesehen hatte, verlor Harry schon nach nur zwanzig Zügen. „Oh Mann Potter. Dich könnte ja selbst jemand schlagen der noch nie Schach gespielt hat." Harry grinste den Blonden an. „Dann komm her und zeig doch mal wie es richtig geht", sagte er und machte Draco platz. Ron sah ihn zwar nicht grade begeistert an, aber sagte nichts. „Gut. Ich hoffe nur Weasley verkraftet eine Niederlage." „Die Frage ist wohl eher ob du eine verkraftest", knurrte Ron und eröffnete das Spiel. Harry beobachtete sie eine Weile und musste gestehen Draco verstand wirklich etwas davon. Plötzlich landete ein Zettel in seinem Schoß. „Um neun Uhr in der Küche, aber nur du allein", stand dort darauf. Es war Remus Handschrift. Für einen Moment fragte er sich was das sollte, ließ allerdings das Stück Pergament schnell verschwinden, da Draco auf ihn aufmerksam wurde.
Die beiden Kontrahenten schenkten sich nichts und um kurz vor neun, waren sie immer noch bei ihrer Ersten Partie. Harry erhob sich leise und ließ sie allein. Er war neugierig was Remus von ihm wollte. Es fand doch eine Sitzung statt. Oder… Ein Lächeln schlich sich auf das Gesicht des jüngeren. Und als er in die Küche kam fehlte nur noch seine Lehrerin. „Was ist Harry?" fragte Molly verwundert. „Ich komm zur Sitzung, was denn sonst", meinte er und begrüßte die Zwillinge ebenso wie Rons Ältere Brüder, ehe er sich neben Remus setzte „Harry. Das geht nicht. Es wird Malfoy auffallen und das wollen wir vermeiden", erklärte Rons Mutter ruhig. „Also geh bitte wieder nach oben." „Es geht hier um ihre Sicherheit bei den Grangers, Molly. Um Harrys Sicherheit. Ich finde er hat ein Recht darauf zu wissen was wie planen. Und er ist nicht wehrlos", erklärte Remus und nickte Harry zu. „Und genau darum soll Malfoy nichts mitbekommen", knurrte Moody. Harry wollte grade etwas sagen, als Sirius zusammen mit McGonagall rein kam. Sie sah Harry nur kurz an nickte dann aber. „Gut. Wo ist Mr. Malfoy und die anderen?" „Auf meinem Zimmer. Draco spielt mit Ron Schach. Hermine und Ginny sind auch da und passen auf das sie sich nicht umbringen", antwortete Harry. „Ron spielt freiwillig Schach mit einem Slytherin?" fragte Charly verwundert. „So kann man das sagen. Er hat in ihm zumindest einen würdigeren Gegner, als ich es bin", meinte Harry schmunzelnd. „Minerva ich bin dafür das Harry auch wider geht. Malfoy könnte misstrauisch werden und ich bezweifele das er auf die andern hören wird, es ist einfach zu riskant", sagte Molly entschieden. „Molly, wir werden die Kinder in Cambridge eh einweihen", meinte Sirius.
„Er bleibt, Molly. Und nun lasst uns Anfangen. Zunächst einmal möchte ich euch beiden", dabei sah sie Remus und Harry an, „ sagen das ich nicht grade glücklich darüber bin, das ich einfach das Haus verlasst ohne weitern Schutz. Es war gefährlich und leichtsinnig." Harry und Remus wollten grade etwas sagen aber die Frau hob die Hand. „Ich weiß dass ihr genug Erklärungen und Ausreden für euer Handeln habt. Es war meine Meinung dazu und damit ist die Sache für mich vom Tisch. Ändern können wir eh nichts mehr daran und ich Hoffe Harry kommt nicht auf die Idee allein raus zugehen.
Und nun zu Hermines Eltern. Wir haben das Haus bereits mit einigen Schutzzaubern belegt. Mitgehen werden Tonks, Remus und Sirius. Sirius als Hund und du wirst es bleiben. Außerdem werdet ihr auf Muggelweg reisen. Sprich ihr nehmt ein Automobil. David besorgt etwas Entsprechendes. Remus du hast doch so eine Erlaubnis diese Dinger zu fahren, oder?" „Ich hab einen Führerschein, aber… ich bin schon eine Weile nicht mehr mit einem Auto gefahren. Wäre mir lieb wenn ich vorher etwas üben könnte", gestand Remus. „Kannst du. Ich sag dir morgen deswegen bescheid. Ihr werdet Augen und Ohren offen halten. Alastor, Fred, George, Bill, Charly, Artuhr und ich werden hier abrufbereit sein. Ich würde sagen Harry überlässt uns dazu seinen Zweiwegespiegel." Der Gryffindor sah verwundert auf, ebenso wie Sirius. „Woher weißt du von ihnen?" fragte der Ältere. „Professor Scott hat Harry auf dem Astronomieturm entdeckt wie er darüber angeblich mit Remus gesprochen hat", antwortete sie. „Ich nehme aber an, er hat mit dir gesprochen." „Hat er. Aber dieser Scott hat doch nichts bemerkt, oder?" „Nein, er weiß von nichts. Diese Spiegel könnten uns jetzt sehr nützlich sein, falls es wirklich zu einem Angriff kommt. Dann könntet ihr Verstärkung rufen."
Sirius nickte und zog seinen aus der Hosentasche. „Hier. Harry kann seinen behalten. Ihr werdet ihn hören wenn er ruft. Wer nimmt ihn?" „Ich", erklärte Moody. „Funktioniert dann wie bei mir auch. Der Spiegel erkennt den Namen des Besitzers", meinte Sirius zu Harry und der nickte. Im Verlauf wurden dann einige Wege besprochen wie sie denn fliehen sollten, falls etwas passierte. Damit wurde die Sitzung dann auch schon wieder beendet. Allerdings war es auch schon nach elf und Harry gähnte verhalten. „Ihr solltet zu Bett gehen, Harry. Morgen gibt es eine Menge Aufregung", meinte Molly und Harry nickte. In seinem Zimmer angekommen fand er aber keinen seiner Freunde mehr. Sie waren wahrscheinlich auch schon zu Bett gegangen. Also zog Harry sich aus und schlüpfte unter die Bettdecke. Er lag noch eine ganze Weile wach und wartete auf Remus. Doch als der auch noch nach einer halben Stunde nicht da war zog er sich seinen Morgenmantel über und tapste noch mal runter in den Salon. Sirius und Remus saßen dort über einem Schachspiel. „Doch noch nicht müde?" fragte Sirius. Harry schluckte und schüttelte dann den Kopf ein gähnen unterdrückend. Er ließ sich neben Remus in die Couch fallen und roch an dessen Glas. „Was ist das?" fragte er.
„Feuerwhisky", meinte Remus. Harry sah ihn kurz verwundert an und nippte dann neugierig an dem Getränk um sofort drauf heftig zu husten. Die Flüssigkeit brannte in seiner Kehre und er hatte das Gefühl genau zu spüren wo sie entlanglief um in seinen Magen zu kommen. Remus klopfte ihm herzhaft auf den Rücken. „Das Zeug macht seinem Namen alle ehre", keuchte er und witschte sich die Tränen aus den Augen. Sirius lachte leise und stand auf um an einem Kleinen Schrank in der Ecke rumzuwerkeln. Harry beobachtete ihn dabei nachdenklich. Sollten sie nicht vielleicht diese Gelegenheit nutzen? Sie waren allein und Sirius scheinbar gut drauf. Und wenn er damit ein Problem hatte, dann wäre es eh egal wann er es erfuhr. Und außerdem wusste er nicht ob er diese Geheimnistuerei wirklich bis nach Weihnachten durchstand.
„Hier. Ich finde du bist alt genug um auch mal was Stärkeres als Butterbier zu trinken", meinte Sirius und reichte ihm auch ein Glas mit der gleichen Flüssigkeit. Seines war allerdings bei weitem nicht so voll wie die ihren. Harry nickte seinem Paten nur lächelnd zu und beobachtete die beiden Männer eine Weile nachdenklich. Wie konnte er Remus wohl fragen was der meinte ohne dass Sirius es mitbekam?
„Hat Remus irgendwas an sich?" fragte Sirius ihn plötzlich und Harry zuckte zusammen. Er hatte nicht bemerkt dass er Remus angestarrt hatte. „Nein. Ich war nur in Gedanken: Entschuldige Remus", meinte Harry und sah zu Boden. Sirius seufzte auf. „Harry. Mir ist klar dass da irgendwas anderes ist als die Sorge um Snape. Und wegen ihm kann ich dich beruhigen. Minerva hat gleich mit ihm gesprochen und er meint es wäre unmöglich dass euch jemand dort belauscht hätte, das hätte er schon zu spüren bekommen.
Willst du mir nicht einfach sagen was wirklich los ist?" „Es ist nichts. Nichts von Bedeutung. Ich mach mir wahrscheinlich nur mal wieder zu viel Sorgen", wiegelte Harry ab, aber er sah das Sirius ihm nicht glaubte. Wie auch. Im Lügen war er schon immer mies gewesen. Remus seufzte auf und lehnte sich zurück. Harry traf seinen fragenden Blick und der Gryffindor zuckte nur mit den Schultern.
„O.K. Jetzt ist es amtlich. Was habt ihr ZWEI für ein Geheimnis?" fragte Sirius und Remus nickte Harry zu. „Es ist eigentlich nichts schlimmes, Sirius. Wirklich nicht. Zumindest nichts was irgendwie gefährlich wäre oder werden könnte", begann der Werwolf und Sirius sah ihn fragend an. „Es ist so. Ich hab seit der sechsten ein kleines Geheimnis vor euch gehabt. Das heißt vor dir und Peter. James hat es zufällig entdeckt und ich hab ihn bei der Ehre als Rumtreiber schwören lassen, dass er es euch nicht erzählt. Und du weißt das uns dieser Schwur heilig war." Sirius nickte. „Er war für uns wie ein Unbrechbarer Schwur. Niemals hätte ihn einer von uns gebrochen." „Eben. Und ich… ich wollte es euch selbst sagen. Den richtigen Moment abwarten und auch die richtigen Worte finden Aber irgendwie… ich hab den Moment immer verpasst. Der Mut der Gryffindors so auszeichnet hat in dem Moment bei mir immer völlig versagt. Da konnte mir James noch so oft schwören dass du auf keinen Fall ein Problem damit haben würdest", meinte Remus seufzend. „Erstaunlich dass du vor mir ein Geheimnis haben konntest, aber wie wäre es wenn du es mir jetzt einfach sagst? Ich reiß dir schon nicht den Kopf ab." Remus lächelte verkniffen und erhob sich dann vom Sessel. „Du erinnerst dich doch sicher dass ich mich nie von dir mit einem Mädchen habe verkuppeln lassen." Sirius grinste. „Als wenn dich das vergessen könnte. Du hast mich richtig fertig gemacht, als ich dir ein Date mit Faith besorgt habe." „Ja. Und ich muss gestehen zu dem Zeitpunkt meinte ich das auch ernst was ich gesagt habe. Ich wollte es nicht, weil ich Angst hatte, mein „kleines haariges Problem", wie James es mal so schön formuliert hat, würde herauskommen. Aber später… ich hab in der sechsten entdeckt dass mein Interesse anders ist als eures. Ich habe nicht den Mädchen hinterher gesehen, es war bei dir der ein oder andere Jungen, den ich gern mal nackt sehen wollte", sagte Remus.
Sirius der grade einen schluck trank verschluckte sich und brauchte einige Minuten um wieder richtig Luft holen zu können um etwas zu sagen. „Du stehst am anderen Ufer, Moony?" Harry hatte den Eindruck dass sein Pate alles andere als Begeistert klang und umklammerte sein Glas. Die Angst Sirius tatsächlich wieder zu verlieren, nur weil er anders war als Sirius selbst umklammerte ihn mit einer eiskalten Hand. „Ja. Sirius. Ich bin schwul", meinte Remus ruhig und sah ihn an. „Oh Mann", stöhnte der und fuhr sich dann mit einer Hand durch die Haare. „Warst du… warst du je in mich… in einen von uns verliebt?" Harry warf Remus einen Blick zu. Der war zunächst überrascht und fing dann aber an zu lachen.
„Ich habe jeden von euch geliebt. Geliebt wie meine Geschwister. Ihr habt mich aus meinem Mauseloch geholt in das ich mich aus Angst vor dem Hass anderer verkrochen hatte. Ihr habt mir gezeigt was es heißt zu leben, jemanden zu haben auf den man sich verlassen kann, egal wie es einem geht. Ihr habt trotz meiner Krankheit zu mir gestanden und wart immer da. Ihr wahrt meine Familie und du bist es immer noch. Mein Bruder. Wir standen und stehen uns schon viel zu nahe, als das ich mich jemals in einen von euch verlieben hätte können oder es jetzt kann." Harry konnte nicht verhindern dass ihn diese Worte ergriffen. Aber sie machten ihm auch Angst. Standen er und Sirius sich so nahe? Kannten sie sich so gut? Er war sich sicher in seinen Paten könnt er sich nicht verlieben. Er liebte ihn schon. Er liebte ihn wie seinen Bruder, seinen Vater und seinen Onkel. Sirius war auch für ihn seine Familie. Nur sah Sirius das genau so? Würde er es akzeptieren was zwischen ihm und Remus war? Oder würde er wirklich seinen Paten verlieren? Seine Familie? Und würde auch Remus damit seine Familie verlieren?
„Oh Moony", seufzte Sirius. „Du schaffst es mich auch noch nach Jahren zu schocken. Dabei dachte ich es gäbe nichts mehr, was mich umhauen könnte." Remus lächelte gequält und sah Harry dann an. „Ich muss gestehen wir sind noch nicht ganz fertig", sagte er. „Noch mehr? Was verschweigst du… Moment ihr?" Sirius Blick flackerte sofort zu Harry rüber der sich verlegen auf die Unterlippe bis und Schnell einen Schluck mit geschlossenen Augen tank, um der sofortigen Antwort und auch dem Blick seines Paten zu entgehen. „Harry? Ich denke nun bist du daran", meinte Sirius mit ruhiger Stimme die ihm einen Schauer über den Rücken jagte. „Dräng ihn nicht. Lass ihn erstmal die richtigen Worte finden", bat Remus und setzte sich zu ihm.
Oh Gott. Was sollte er nur machen wenn Sirius wütend wurde? Wenn er ihn deswegen verabscheute? „Nun reis dich mal zusammen Harry. Sirius liebt dich auch. Er wird dich nicht hassen. Also sag es ihm. Remus ist schließlich auch noch da", flüsterte ihm eine Stimme eindringlich zu, die irgendwie nach der von seinem Vater klang. Harry atmete tief durch. „Ich… ich hab… dir doch erzählt… ich mein… also Remus… er bedeutet mir sehr viel", stammelte Harry und biss sich im nächsten Moment auf die Zunge. Sirius bedeutete ihm auch viel. „Also… Ich mein… er bedeutet mir genau so viel wie du mir bedeutest. Es ist nur… irgendwie auf eine andere Art. Weißt du… du… du bist für mich meine… meine Familie. Jemand von dem ich weiß… also von dem ich mir sicher bin das er mich nicht für das verabscheut was ich bin Ich mein das ich ein Zauberer bin", versuchte Harry zu erklären und Sirius sah ihn für einen Moment verdutzt und dann entsetzt an.
„Harry. Ich bin auch ein Zauberer. Wieso sollte ich dich dafür verabscheuen? Und ich mach mir wahnsinnige Vorwürfe dass wir keinem von diesem Tausch erzählt haben. Du hättest nie zu diesen Muggeln gemusst. Du wärst bei mir aufgewachsen, so wie es James und Lily gewollt haben." Harry versuchte es mit einem aufmunternden Lächeln das Sirius eigentlich zeigen sollte dass er ihm deswegen keine Vorwürfe machte, aber das misslang ihm gründlich. „Ich… also Remus und ich… wir… es tut mir leid das ich dir das so lang verschweigen habe. Ich wusste einfach nicht wie ich dir das sagen sollte und… es ist auch noch irgendwie neu… Wir sind zwar schon… seit fast einem Halben Jahr, aber… es ist… ich weiß auch nicht." Harry blickte vorsichtig auf und sah das schmunzeln seines Paten. „Vielleicht sagst du mir mal was seit einem Halben Jahr ist und was du mir verschweigst. Da bin ich nämlich immer noch nicht dahinter gekommen", meinte Sirius. „Remus und ich… wir… also ich… ich liebe ihn." Die letzen drei Worte hatte Harry ziemlich leise gesprochen, aber da das lächeln auf Sirius Gesicht eingefroren zu sein schien, war Harry sich sicher das er ihn verstanden hatte. Und innerlich machte er sich auf das Donnerwetter seines Lebens gefasst. Er konnte nicht verhindern dass er näher an Remus heranrutschte und nach dessen Hand tastete.
„Du liebst Remus?" fragte Sirius leise, nicht bemerkend das sein Patenkind in genau diesen Moment wohl Todesängste ausstand und sein Leben mal wider zusammenbrechen sah. „Es ist nicht nur das Harry mich liebt", sagte Remus der vorsichtig Harrys zitternde Hand hielt. „Ich habe mich auch in ihn verliebt und wir sind zusammen. Seit einem Halben Jahr. Es weiß aber kaum jemand." „Wer?" fragte Sirius trocken. „Ron und Hermine. Es wäre unmöglich gewesen es ihnen zu verheimlichen. Sie haben uns aber so wie alle anderen auch in flagranti ertappt. Minerva und Scott sind die anderen beiden. Scott aber auch nur weil er irgendwie eine Erinnerung mitbekommen hat. Wir haben ihm die Wahrheit gesagt damit es keinen Ärger gibt, da er es anders interpretiert hat als es war", erklärte Remus gelassen. Harry kaute nervös auf seiner Unterlippe und wartete auf Sirius vernichtendes Urteil. Er sah sich schon seine Koffer packen und nach Hogwarts zurückkehren. Er war sich absolut sicher das Sirius damit nicht klar kam.
Der sah die beiden abwechselnd an und schloss dann für einen Moment die Augen ehe er ohne ein weiteres Wort aus der Tür verschwand. Harry starrte ihm einfach nur nach. Er wusste nicht mehr was er denken sollte, was er tun sollte. Er hatte nur das Gefühl grade etwas Entscheidendes verloren zu haben und das breitete sich mehr und mehr aus. „Gib ihm etwas Zeit das zu verdauen. Das war wohl doch etwas hart auf einmal." „Ich hätte den Mund halten sollen. Ich hätte abwarten sollen bis nach den Feiertagen", flüsterte Harry leise. „Das hätte nichts an seinem Verhalten geändert. Vielleicht war es ganz gut so dass wir es ihm doch jetzt schon gesagt haben. Hier kann er sich zurückziehen und das in Ruhe verarbeiten. Bei Hermines Eltern, braucht er einen Klaren verstand." Harry nickte nachdenklich und trank dann gedankenverloren seinen Whiskey aus, um sich anschließend auf den Weg in sein Zimmer zu machen. Was wenn Sirius sich nicht damit abfand? Wenn er nicht damit klar kam? Mit feuchten Augen ließ er sich in sein Bett fallen und bemerkte nicht mal wie er einschlief.
Am nächsten Morgen wurde er von Ron geweckt der ihn aufgeregt zum Frühstück zerrte. Heute war Weihnachten und Molly wollte sie nicht eher in den Salon lassen bis sie nicht alle gefrühstückt hatten. Auch Sirius und Remus saßen schon am Tisch. „Guten Morgen", grüßte er alle. Remus nickte ihm seltsamerweise nur knapp zu ebenso wie Sirius, alle anderen erwiderten den Gruß höflich. Remus verhalten irritierte Harry. Er hatte den Eindruck dass er irgendwas verpasst hatte. Hatte Sirius etwa mit Remus gesprochen? Ihm irgendwas gesagt was den Werwolf zu diesem Verhalten brachte? Er würde ihn später Fragen. Immerhin hatte er Remus Geschenk noch oben. Er wollte es ihm geben wenn sie allein waren. „Es wird schon nicht so schlimm sein", sagte Harry sich selbst und dennoch wollte ihm das Frühstück einfach nicht schmecken. Sein Blick ging immer wieder kurz zu Sirius der ihn nicht einmal ansah.
„Harry. Iss doch noch was. Es ist genug da", meinte Molly nachdem er nach nur einem Pfannkuchen den Teller weg schob. „Danke Molly. Aber ich hab genug", meinte Harry mit dem versuch ein Herzliches Lächeln aufzusetzen. „Ach was. Von einem Pfannkuchen kannst du doch nicht satt sein", meinte sie und schaufelte Harry noch zwei auf den Teller. „Molly. Bitte. Ich bin wirklich satt", meinte Harry verzweifelt aber wie immer ließ sich Rons Mutter davon nicht beeindrucken. „Du musst was auf die Rippen bekommen. Was sollen denn die Mädchen sonst denken", meinte sie und Ron verschluckte sich in seinem Saft. Harrys Blick war auch hochgeschnellt und traf nur für Sekunden Sirius und der jagte ihm einen Schauer über. Da war keine Liebevolle Zuneigung mehr zu sehen. Kein Gefühl konnte er in den grauen Augen entdecken und das tat ihm weh. Unheimlich weh. „Entschuldigt mich", sagte er leise und verließ ohne weitere Worte den Küchentisch und ging auf sein Zimmer. Es war also klar. Sirius hatte damit mehr als nur ein Problem. Er akzeptierte es nicht. Nur was würde Sirius tun? Dürfte er wenigstens die Ferien hier bleiben? Oder würde er ihn schon nach den Feiertagen rauswerfen? Er konnte nicht abstreiten sie gefreut zu haben dass er hier bei Sirius wohnen könnte, im nächsten Sommer, aber das war ja wohl passee. „Du hast immer noch Goderic's Hollow. Immerhin gehört es dir", flüsterte er sich selbst zu und sah auf als die Tür aufging. Hermine sah ihn nachdenklich an. „Kommst du? Wir sind fertig mit Frühstück", meinte sie. Harry nickte nur. Er wollte den anderen nicht die Feiertagsstimmung verderben.
„Was ist los?" fragte Hermine auf der Treppe. Harry seufzte nur. „Sirius weiß bescheid und scheint alles andere als einverstanden zu sein." „Oh. Das… wann habt ihr…" „Gestern Abend. Aber lass und nicht weiter davon reden. Ändern kann ich eh nichts mehr daran und die anderen sollen es nicht wissen. Lass einfach gut sein, ja?" Harry kannte Hermine genug um zu wissen dass sie es manchmal mit ihrer Fürsorge übertrieb. Und das wollte er in diesem Fall unter keinen Umständen. Es war seine absolute Privatangelegenheit.
Vor dem Wohnzimmer warteten die anderen schon. Malfoy sah ihn missmutig an und Ron war ebenso wie seine Schwester wohl maßlos aufgeregt. Als Molly die Tür aufdrückte viel ihnen zuerst der riesige Weihnachtsbaum auf der in den herrlichsten Farben schillerte und Blitze. Darunter lag ein Berg aus Paketen, Päckchen und Schachteln in buntem Papier mit den seltsamsten Mustern eingewickelt und Schleifen verziert. „wir machen das mal ganz klassisch wie bei mir zu Hause", verkündete Molly und setzte sich vor den Baum und griff nach dem ersten Packet was sie in die Hände bekam. „Ah… Draco Malfoy", meinte sie und reichte es an den Blonden weiter. Der sah sie erstaunt an und nahm es entgegen. „Na. Packen sie aus. Eher mach ich nicht weiter", forderte Molly und Draco rollte genervt die Augen. Er sah sich aber wohl angesichts der vielen erwachsenen nicht im Stande dem zu widersprechen und riss ziemlich lieblos das Papier herunter. Zum Vorschein kam ein Buch und seine Augen weiteten sich deutlich. „Hochwirksame Gegengifte und Heiltränke", las Tonks die ihm am nächsten stand. „Der gute Severus ist wohl sehr einfallsreich." Harry aber sah Dracos leicht verwunderten Blick und grinste dann. „Da liegt ein Zauber drüber", schoss es ihm durch den Kopf und ein kleiner Funke Neugierde flackerte auf zu erfahren worum es wirklich in dem Buch ging. „Hier für dich, Harry", meinte Molly grinsend und reichte ihm auch ein Buch. Harry besah sich nachdenklich die Karte. Er kannte diese Handschrift nicht. „Weiß jemand von wem es kommt?" fragte Harry in die Runde. Keiner sagte etwas bis Draco näher trat. „Das ist Onkel Severus Handschrift", meinte er und Harry sah den Blonden verwundert an. „Snape schenkt mir… etwas zu Weihnachten?" Völlig perplex riss er das Papier herunter.
„Dunkle Künste und ein Weg sich dagegen zu Verteidigen", verkündete der Titel und Harry sah erstaunt auf. „Das Severus so einfallslos ist hätte ich nicht gedacht", meinte Tonks. „Zwei mal das gleiche Buch." Harry grinste nur. Er ahnte dass es wirklich das gleiche Buch war. Nur was sollte das? „Oh Hier. Noch mal für dich Harry", meinte Molly und reichte ihm das nächste. Es war ein Buch mit mächtigen Flüchen und Gegenflüchen von Ron, Hermine und Ginny. Das nächste Päckchen war für Hermine und Harry sah dass Ron ziemlich nervös wurde. „Ron!", keuchte Hermine entsetzt als sie die Schatulle öffnete und Moody stieß einen anerkennenden Pfiff aus. Molly dagegen hielt die Luft an und starrte ihren Sohn ziemlich verdattert an. Harry ahnte das sie sich Frage von wem ihr Sohn das Geld dafür hatte. „Ge-Gefällt sie d-dir?" stotterte der Ronhaarige. „Sie ist wunderschön, Ron. Danke", flüsterte das Mädchen und viel ihm um den Hals. Hinter Hermines Rücken formte Rons Mund ein „Danke" in Harrys Richtung und der nickte ihm nur zu. Dann kamen auch die anderen dran. Es gab Bücher, Süßigkeiten, Tinte, Federkiele und auch einen Kasten Scherzartikel. „Hier Sirius. Noch was für dich", verkündete Molly und reichte ihm Harrys Geschenk. Der Schluckte betreten als sein Pate ihn ansah. Für einen Moment überkam ihn der Verdacht Sirius würde es nicht annehmen. Aber dann packte er es doch auch und es schien ihm wirklich die Sprache zu verschlagen. „Hat Remus dich drauf gebracht?" fragte Sirius leise. Harry nickte nur. Er hatte angst seine Stimme würde versagen, oder etwas völlig anderes raus bringen als die Antwort auf diese Frage. „Danke", sagte Sirius mit einem lächeln von dem Harry sich nicht sicher war ob es nun so gemeint war oder nicht.
Nachdem dann alle Geschenke verteilt waren zogen sich alle für sich zurück. Ginny vertiefte sich in das Buch über Heilkräuter, Ron und Hermine waren auf ihr Zimmer gegangen, ebenso wie Draco. Molly verschwand mit Tonks in die Küche und Moody meinte er müsste etwas erledigen. Sirius hatte sich in einen Sessel fallen lassen und Remus, der noch gar nichts bekommen hatte räumte das Papier weg. Harry beschloss auch die Flucht zu ergreifen. Er wollte nicht mit Sirius vor Ginny reden. „Komm nachher bitte mal zu mir", flüsterte Harry Remus noch zu und verschwand dann auch schnell auf sein Zimmer. Dort schlug er nachdenklich das Buch auf und überflog das Inhaltsverzeichnis. „Kein Wunder das es keiner erkennen soll", murmelte er und sah auf als die Tür aufging. „Wie lautet dein Titel wirklich?" fragte Malfoy. „Verrat mir doch deinen. Denn ich glaub kaum dass deines ein Buch über Zaubertränke ist", konterte Harry. „Ich hab aber zuerst gefragt", meinte Malfoy gelassen. „Gut. Ich vertrau dir Draco. Ich geh davon aus das es keiner erfahren wird, denn ich nehme an, Snape hat die Bücher nicht umsonst mit so einem Zauber belegt. Der Titel ist „Dunkle Künste und ein Weg sich dagegen zu Verteidigen". Und bei dir?" erklärte Harry. „Der Selbe. Hast du schon mal rein gesehen?" meinte Draco. „Ja. Und mich interessiert brennend warum er mir so ein Buch schickt", sagte der Gryffindor. „Ließ es einfach. Vielleicht findest du es ja heraus. Ich weiß jedenfalls warum ich es bekommen habe", meinte Draco und ließ den Überraschenden Gryffindor dann allein. Harry kam aber nicht zum lesen, da kurz darauf Remus hereinkam.
„Du wolltest mit mir reden?" fragte er. Harry nickte lächelnd und bat Remus sich doch zu setzen. Schnell durchwühlte er seinen Nachttisch und umfasste fest die Schatulle. „Sirius ist wohl alles andere als begeistert, was?" meinte er ohne Remus anzusehen. Der Werwolf hinter ihm schwieg einen Moment ehe er sagte: „Es hat ihn schwerer getroffen als ich es vermutet habe. Leider. Deswegen… ich denke es ist besser wenn wir die Ferien über etwas auf Distanz gehen. Lass Sirius sich erstmal an den Gedanken gewöhnen. Es wird leichter für ihn, wenn er nicht täglich damit konfrontiert ist." Harry fuhr erschrocken herum. Was sollte das denn jetzt? Wieso wollte Remus denn auf einmal auf Distanz gehen? „Hab… hab ich was falsch gemacht? Hab ich dir wehgetan?" fragte Harry besorgt. Remus lächelte ihn zärtlich an und strich ihm über die Wange. „Nein. Ich halte es einfach nur für Besser wenn Sirius sich daran gewöhnen kann ohne das wir vor seiner Nase turteln." Harry nickte tapfer. „Du hast wahrscheinlich Recht. Es ist besser so." „Harry. Ich liebe dich und daran wird sich auch nichts ändern. Und ich werde dich auch auf Hogwarts besuchen kommen, so oft ich kann." „Da freu ich mich drauf", meinte Harry lächelnd und spielte verlegen mit der Schatulle in seiner Hand. Er war sich absolut nicht sicher ob Remus das wirklich so meinte wie er es sagte. Er hatte eher den Verdacht dass sein Freund sich über diese Ausrede einfach nur Mehr Freiraum verschaffen wollte. Remus ging sicher seine ständige Angst um ihn auf die Nerven. Oder es war wegen was anders. Vielleicht seine Eifersucht neulich in Hogsmeade. Oder das er Remus wie einen Hund behandelte.
Und nächste Woche?
Nächste Woche gehts zu den Grangers undwir treffen auf Lisa.
Aber Voldemort wäre nicht Voldemrot wenn er nciht irgendwas fieses aushecken würde. Was er macht? Lest es nächste Woche.
Bis dann
eure Imo
