Huhu!
Ja ihc weiß, es ist spät, aber immerhin noch Samstag. Ne Updateautomaitk sollte es geben. Erspart einem das denken. lol
nein Spaß bei Seite. Ich war dermaßen vertieft im Programieren meiner Homepage, das ich es tatsächlich vergessen habe, bis ich menen Roten Zettel am Mnitor dann geshehen habe, beim Vitamalzflasche aufmachen
Also dankt der Flasche, und danke meinen Reviewern und freu mich auf ganz viel mehr Feedback.
Bis nächste Woche
Liebe grüße
Imo
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 28
Aber er würde sich nichts anmerken lassen. Nein. Er würde sich einfach zurück halten und Remus seinen Freiraum geben. Sonst würde er ihn wahrscheinlich für immer verlieren.
„Warum sollte ich denn herkommen?" fragte Remus neugierig.
Harry sah nervös auf. „Ich… ich… ich wollte dir dein Weihnachtsgeschenk geben. Es ist… na ja. Wenn ich es unter den Baum gelegt hätte, wüsste der Orden jetzt wohl bescheid über uns", meinte Harry verlegen und zeigte Remus die Schatulle.
„Harry… da… da ist doch wohl nicht das drin, was ich jetzt vermute, oder?"
Der Gryffindor konnte nicht verhindern dass ihm ein Schauer über den Rücken lief. Sicher… ein Ring in ihrer Situation, das stank grade zu nach einer Verlobung.
„Ich… ich möchte dir auch etwas geben, was dich an mich erinnert, wenn wir uns nicht sehen. Das dir sagt, dass da jemand auf einem Schloss sitzt und an dich denkt und dich vermisst. Jemand, der sich über eine Nachricht freut. Natürlich dann, wenn du Zeit hast und mit ihm reden möchtest. Mehr nicht. Ich hab dabei keinen Hintergedanken. Es war… es war einfach eine spontane Entscheidung. Ich hab ihn gesehen und einfach gewusst, das ist es", erklärte Harry und reichte ihm das kleine Kästchen.
Remus sah ihn für einen Moment sprachlos an, ehe er einen Blick rein warf und scharf Luft holte.
„Das ist nicht dein ernst, Harry."
„Eigentlich schon", flüsterte der ziemlich in Panik, dass Remus der Ring ganz und gar nicht gefiel.
Remus starrte den glänzenden Ring an und glaubte zu träumen. Er sah sofort, dass er echt war. Echtes Weißgold. Ein nicht gerade billiges Material. Und er wollte sich lieber nicht ausmalen, was Harry dafür gegeben hatte. Viel zu viel, für seinen Geschmack. Das war er nun wirklich nicht wert.
„Der… der muss ein Vermögen gekostet haben. Das… das ist… ", weiter kam er aber nicht, da er Harrys feucht werdende Augen entdeckte. Und das war das letzte was er wollte. Vor allem Heute. Harry unglücklich machen. „Ich… weiß wirklich nicht was ich sagen soll", meinte er und strich Harry sanft über die Wange.
„Ein… ein danke reicht mir", meinte Harry leise und fand sich im nächsten Moment in einer Umarmung wieder, mit der er nicht gerechnet hatte und bekam auch noch einen Kuss auf die Wange gedrückt. Harry lächelte verlegen als Remus ihn wieder losließ. „Es ist aber wohl besser du trägst ihn erst wenn Sirius sich an uns gewöhnt hat, oder?" meinte er.
Remus sah ihn lächelnd an. „Ich denke ich hab irgendwo noch eine Kette. Dann fällt ihm, dass nicht auf und ich trag die Erinnerung an dich und deine Sehnsucht, beim Herzen. Wie wäre das. Und wenn Sirius sich daran gewöhnt hat, trag ich ihn da, wo er hingehört", schlug Remus vor und Harry stimmte ihm zu.
Den restlichen Tag verbrachte Harry hauptsächlich mit Lesen, in dem Buch von Snape. Er war neugierig geworden, was den Lehrer dazu gebracht hatte, ihm das zu schicken. So wie er beim Inhaltsverzeichnis vermutete hatte, behandelte das Buch auch schwarzmagische Flüche. Flüche mit denen man Menschen verletzen konnte.
„Der glaubt doch wohl nicht dass ich das lerne", knurrte Harry und blätterte weiter. Zum Glück gab es hier auch Verteidigungszauber. Angriffzauber die keinen Schaden anrichteten oder verletzen.
Das Mittagessen verlief stillschweigend. Harry versuchte möglichst Sirius aus dem Weg zu gehen, um ihm Zeit für sich zu geben. Remus verabschiedete sich nach dem Essen. Er wollte Autofahren üben gehen. Beinahe hätte Harry gefragt, ob er mitkommen dürfte, das konnte er sich aber gerade noch so verkneifen. Stattdessen verkroch er sich wieder auf sein Zimmer und las in dem Buch von Scott. Er musste die Technik auf die Reihe bekommen. Irgendwie.
Am nächsten Tag reisten sie dann per Portschlüssel in den Fuchsbau. Draco rümpfte die Nase, als er das Haus sah, aber Harry warf ihm einen mahnenden Blick zu und er hielt tatsächlich den Mund.
„Hi Bill!" grüßte Harry Rons Bruder.
„Hi Harry. Darf ich dir meinen Freund vorstellen. Chris. Chris Feuerbach. Chris. Harry Potter."
Harry wunderte sich ein wenig über den Namen. Der klang irgendwie gar nicht so englisch und sein Verdacht bestätigte sich, als der junge man ihn ansprach. Es war zwar hervorragendes Englisch, aber man hörte deutlich den Akzent heraus.
„Es freut mich Sie kennen zu lernen Mr. Potter."
„Nennen Sie mich bitte Harry. Das Mr. Potter genügt mir schon in der Schule."
„Aber nur wenn Sie auch Chris zu mir sagen", meinte der Mann und Harry nickte.
„Eh… Darf ich Vorstellen Draco Malfoy." Der Slytherin nickte den Beiden nur zu und wandte sich dann ab.
„Der Junge von dem ich dir erzählt habe", hörte Harry Bill sagen und Chris nickte.
Es stellte sich schnell heraus, dass Chris viel sinn für Humor hatte. Fred und George ließen es sich nicht nehmen ihm seine Späße zu treiben und er lachte jedes Mal darüber. Es gab nur einen kleinen Zwischenfall, als die Zwillinge sich Draco zuwandten. Der fand das alles andere als lustig und zog seinen Zauberstab aber Harry griff sich den Blonden kurzerhand und zog ihn vor die Tür.
„Lass mich los Potter. Ich will dieser Bagage zeigen, dass man das mit mir nicht machen kann", fauchte der Blonde.
„Ach. Du willst dich allein gegen alle Weasleys stellen? Und dazu noch mehrere Ordensmitglieder und Hermine? Du hast nicht den Hauch einer Chance gegen sie. Du wirst den kürzeren ziehen. Wie wäre es, wenn du die Zwillinge ignorierst? Ist vielleicht nicht ganz deine Art, aber versuch es mal", konterte er.
Wenn Draco in der Lage gewesen wäre, mit dem bloßen Blick einen zu töten, da war Harry sich sicher, würde er jetzt Tod am Boden liegen.
Kaum, dass sie zurück im Grimmauldplatz waren, verzog der Slytherin sich auch auf sein Zimmer. Die Zwillinge hatten noch eine Weile weitergemacht, bis Moody endlich eingegriffen hatte. Er hatte wohl auch gesehen, dass Draco kurz vor einer totalen Explosion stand und das dann doch nicht riskieren wollen. Noch am selben Abend packten sie ihre Sachen für Lisa zusammen. Es sollte am nächsten Morgen früh losgehen. Richtig schlafen konnte Harry in dieser Nacht nicht. Remus fehlte ihm. Er hatte schon gestern Nacht nicht bei ihm geschlafen und auch heute waren sie sich nicht besonders nahe gekommen. Remus hielt sich tatsächlich fern von ihm und das tat weh. Er konnte einfach nicht glauben, dass der Werwolf das tat, nur um Sirius Zeit zu geben, sich an den Gedanken zu gewöhnen. Aber Harry würde nicht auf ihn zugehen. Egal wie weh es tat, er würde durchhalten, bis Remus wieder zu ihm kam.
Am Nächsten Morgen fuhren sie dann mit dem Van von David zu Hermines Eltern. Seine Freundin gab Remus den Weg vor, da sie beim letzten Mal ja appariert waren. Sirius hatte sich auch schon im Grimmauldplatz verwandelt und lag nun zu ihren Füßen. Harry warf ihm immer mal wieder einen Blick zu, aber Sirius sah nicht zu ihm auf. Die Fahrt verlief ruhig und als sie bei den Grangers ankamen, stürmte Lisa schon auf Harry zu und viel ihm um den Hals.
„Wieso kommt ihr denn mit einem Auto?" fragte sie.
„Das war sicherer", meinte Harry und hob das Mädchen hoch. „Wow. Du bist aber groß geworden und schwer", stellte er lachend fest.
Er hatte beschlossen seine Probleme auf später zu verschieben. Er wollte erstmal ein paar schöne Tage hier verbringen. Alles andere musste bis später warten.
„Lisa das ist Draco. Er ist ein Schulkamerad von mir. Die Anderen müsstest du noch von meinem Geburtstag kennen. Und der Hund heißt Schnuffel. Er ist ein ganz lieber", erklärte Harry und ließ Lisa wieder runter. Die beäugte den Hund kritisch.
„Er ist fast so groß wie Remus", meinte sie leise und Harry musste lachen.
„Das weiß ich nicht. Ich hab die Beiden noch nie nebeneinander gestellt. Komm. Lass uns reingehen. Wir haben dir auch was mitgebracht", meinte Harry und ging dann mit ihnen in das festlich geschmückte Wohnzimmer, wo er aus seiner Tasche das Geschenk für Lisa suchte. Die riss es mit Begeisterung auf.
„Stifte?" fragte sie.
„Magische Stifte. Sie spitzen sich von selbst an und halten ewig. Und wenn du mit dem fast Durchsichtigen darüber malst, fangen die Bilder auch an sich zu bewegen", erklärt Hermine lächelnd.
„Kommt Kinder, ich zeig euch eure Zimmer. Hermine du bekommst dein Altes. Zusammen mit Ron und Mrs. Tonks", sagte Mrs. Granger und stieg die Treppe nach oben. „Mr. Potter Sie werden bei Lisa schlafen. Die Kleine hat darauf bestanden. Da haben wir dann auch noch ein Bett frei. Und ein Platz ist dann noch im Gästezimmer."
„Dann schläft Mr. Malfoy bei Harry und Lisa. So ist es für uns einfacher, sie zu beschützen. Ich nehm dann das Gästezimmer", meinte Remus und Hermines Vater zeigte ihm den Weg.
Harry riss sich zusammen. Eigentlich hatte er gehofft, das Remus wenigstens hier bei ihm schlief, aber da hatte er sich wohl geirrt.
Eines der früheren Gästezimmer war zu Lisa Zimmer geworden. Es gab hier einiges an Spielsachen. Allerdings wohl alles aus der Muggelwelt. Und auf dem Boden lagen zwei Matratzen.
„Harry schläft bei mir", erklärte Lisa und zog den Gryffindor sofort zu der Matratze, die direkt neben dem Bett lag.
Er musste darüber schmunzeln. Obwohl sie sich so lang nicht gesehen hatten, schien das Mädchen immer noch einen Narren an ihm gefressen zu haben.
„Komm ich zeig dir was ich alles bekommen habe", rief Lisa begeistert und Harry wurde schon wieder in die Stube gezogen. Unter dem Weihnachtsbaum lagen eine Puppe, ein Kinderwagen für sie und auch Kleider. Aber auch ein paar Anziehsachen für Lisa selbst.
„Toll", meinte Harry begeistert und auch etwas in Verlegenheit, weil er nicht wusste, was er dazu sagen sollte. Die Anderen kamen auch dazu und Remus bat Hermines Eltern kurz in die Küche.
„Darf ich den Hund mal streicheln?" fragte Lisa und beobachtete Sirius genau, wie der sich grade vor dem Kamin einrollte.
„Ich denk schon", meinte Harry und warf seinem verwandelten Paten einen Blick zu.
Lisa ging langsam auf ihn zu und streckte ihm die Hand hin. Der schnupperte kurz daran und leckte dann darüber, was das Mädchen zum Lachen brachte und Harry auch schmunzeln ließ. Sirius rollte sich auf den Rücken und ließ sich von dem Mädchen den Bauch kraulen. Harry sah sehr wohl Dracos verwunderten Blick.
„So benimmt ein Hund sich nun mal", flüsterte er dem Blonden zu.
Den Tag verbrachten sie hauptsächlich mit Lisa. Sie erzählte Harry ausgiebig vom Kindergarten, ihren neuen Freundinnen und auch von ihren Ausritten auf den Pferden mit Hermines Eltern.
„Vielleicht können wir das auch machen", schlug sie begeistert vor.
„Ich weiß nicht Lisa. In letzter Zeit ist es sehr gefährlich für mich", meinte Harry nachdenklich und warf Tonks einen kurzen Blick.
„Ach so", meinte das Mädchen enttäuscht und wandte sich wieder ihrem Bild zu, das sie nebenher malte.
„Weißt du was. Wir machen das im Sommer mal. Dann komm ich dich auch besuchen und wir reiten aus. Wenn du mir zeigst, wie das geht. Ich hab nämlich noch nie auf einem Pferd gesessen. Und für die nächsten Tage fällt uns sicher auch was ein. Zum Beispiel einen Schneemann bauen. Das hab ich schon lang nicht mehr gemacht", meine Harry und dachte daran, dass er es eigentlich noch nie gemacht hatte. Einmal hatte er es versucht, aber Dudley war so nett gewesen und hatte die Kugeln gleich wieder kaputt gemacht. „Und ich habe auch ein paar Scherzartikel von den Königen des Spaßes dabei. Wir könnten sie Ron oder Draco unterschieben. Das wird sicher auch lustig. Und für Silvester hab ich extra Feuerwerk aus unserer Welt eingepackt", flüsterte er ihr zu und sah wie Lisas Augen anfingen zu leuchten.
„Lisa! Zeit fürs Bett!", rief Hermines Mutter.
„Bitte, noch fünf Minuten, Sarah", meinte das Mädchen.
„Es ist schon eine halbe Stunde über die Zeit. Harry bleibt doch eine ganze Woche, in der ihr zusammen was machen könnt", widersprach die Frau.
„Komm. Ich bring dich auch", schlug Harry vor und Lisa gab dann auch schnell nach.
Nachdem sie sich nachtfertig gemacht und Harry sie zugedeckt hatte, wollte sie noch unbedingt eine Geschichte hören.
„Eine Geschichte?" fragte Harry unsicher.
„Macht Sarah auch immer", sagte das Mädchen und sah Harry erwartungsvoll an.
„Ich kenn aber keine Geschichten", meinte der Gryffindor zweifelnd.
„Warst du denn gar nicht klein?" fragte sie verwundert. Harry schmunzelte. „Doch, aber ich hab nie… na gut. Eine Geschichte", meinte er und holte einmal tief Luft.
„Die Geschichte handelt von einem kleinen Jungen. Er heißt James und hat so wie wir, seine Eltern verloren und muss nun bei seinem Onkel und seiner Tante leben", begann Harry nachdenklich.
„Die haben auch einen Sohn. Frank heißt er und er ist nur einige Wochen älter als James, aber die Eltern haben Frank viel lieber als James. Es ist ja ihr Sohn."
„Das ist aber traurig", meinte Lisa.
„Ja. Das ist traurig. Vor allem weiß James gar nicht, warum sein Onkel und seine Tante ihn nicht mögen, aber er merkt es ganz deutlich. Frank schlägt ihn immer und nie bekommt er dafür Ärger von seinen Eltern, aber wenn James zurück haut, wird sein Onkel gleich wütend und sperrt ihn in sein Zimmer", meinte Harry.
„Wie gemein", stellte Lisa mit einem bösen Blick fest.
„Ja, das ist sehr gemein und James findet das auch furchtbar ungerecht.
„Frank hat in der Straße, in der sie wohnen, ein paar Freunde, aber wenn sich jemand mit James anfreunden will, bekommt der gleich Schläge von Frank und deswegen ist James furchtbar allein. Auch wollen Frank und seine Freunde James immer verprügeln, aber sie bekommen ihn nur selten."
Lisa gähnte und fragte dann: „Wieso?"
Harry schmunzelte. „Weil James immer viel schneller ist als die anderen. Frank ist nämlich ziemlich dick. Er isst immer nur Süßes und sitzt den ganzen Tag vor dem Fernseher. Und James muss seiner Tante und seinem Onkel im Haushalt helfen. Müll raus bringen, den Garten machen, das Auto waschen und so was alles. Deshalb ist er auch ganz schlank. Er hat gar keine Zeit was Süßes zu essen", erzähle Harry weiter und sah dass Lisa schon die Augen geschlossen hatte. Er wollte schon leise aufstehen aber die stimme der Kleinen hielt ihn zurück.
„Ich schlaf noch nicht", meinte sie. Harry grinste verschmitzt.
„Hmm… Wo war ich? Ach ja. Es passierten um James auch immer viele seltsame Sachen. Einmal, da ist er von Frank und seinen Freunden weggelaufen und wollte sich hinter ein paar großen Mülleimern verstecken. Aber plötzlich saß er auf dem Schuldach. Das hat zu Hause eine Menge Ärger gegeben und James hatte nicht mal eine Ahnung, wie er da hochgekommen war."
Der Gryffindor schwieg eine Weile und stand dann vorsichtig auf. Lisa schlief dieses Mal tatsächlich. In der Tür stand Sirius und sah ihn mit großen grauen Augen an. Harry wusste nicht was Sirius von ihm wollte und irgendwie tat es ihm weh, ihn einfach nur anzusehen. Er wurde einfach das Gefühl nicht los, dass Sirius ihn verabscheute für das, was er für Remus empfand. Aber er ging nach unten, ohne ein Wort zu sagen. Es würde eh nichts bringen. Sirius konnte und durfte sich hier ja nicht verwandeln.
„Du brauchst aber lang um ein Kind ins Bett zu bringen", scherzte Tonks.
„Lisa wollte noch eine Geschichte hören", meinte Harry und ließ sich wieder ins Sofa fallen.
„Und? Hast du ihr etwas über den Bösen schwarzen Magier erzählt der ihre Eltern umgebracht hat?" feixte Draco grinsend und fing sich dafür einen missmutigen Blick von Remus ein.
„Was hast du ihr denn erzählt?" fragte Tonks neugierig.
„Ich hab ihr von einem Jungen erzählt, der bei seiner Tante und seinem Onkel aufwächst, weil seine Eltern Tod sind. Dort wird er aber nicht geliebt und um ihn herum geschehen viele komische Sachen. Er färbt das Toupet seines Lehrers blau, er landet einfach auf dem Schuldach, als er vor seinem Vetter wegrennt, oder er lässt das Fensterglas eines Schlangenterrariums verschwinden", erzählte er, mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen.
„Klingt nach einem Zauberer", bemerkte Remus nachdenklich.
„Er ist ein Zauberer, aber seine Verwandten meinten, sie könnten es ihm austreiben mit ein bisschen Prügel, außerdem wusste er es bis zu seinem elften Geburtstag nicht und es musste erst ein Halbriese kommen und es ihm sagen, weil seine Verwandten die Hogwartsbriefe abgefangen haben.
Aber als er nach Hogwarts kommt, findet dort zwei Wunderbare Freunde und erlebt viele Abenteuer mit ihnen."
Beim letzen Satz warf Harry Ron und Hermine ein Lächeln zu.
„Sie haben das erlebt?" fragte Hermines Vater, der wohl ebenso wie Hermine selbst verstanden hatte was los war.
„Ja. Es ist meine Lebensgeschichte. Für Lisa hab ich aber die Namen geändert, damit es so klingt als habe ich sie mir ausgedacht. Ich dachte das wäre spannender", antwortete er und lehnte sich in die Couch zurück.
„Also doch der böse Schwarze Magier", stellte Draco fest.
„Soweit bin ich nicht gekommen und so schlimm war die erste Begegnung mit ihm nicht, wenn ich das mit dem Vergleiche was ich hinterher erlebt habe. Aber ich werde es abändern. Lisa hat für ihr alter schon genug erlebt", sagte Harry und traf dann auf Mrs. Grangers fragenden Blick.
„Aber wenn sie bei… Muggeln aufgewachsen sind", meinte Hermines Mutter nachdenklich, „Kennen sie denn da keine Märchen?" Harry sah die Frau verlegen an.
„Die Liebe meiner Verwanden ging gerade mal so weit, dass ich etwas zu essen und zum Anziehen bekommen habe. Mein Vetter wurde um Welten besser behandelt und hat immer alles bekommen, während ich mich mit seinen abgelegten Sachen begnügen musste. Kleidung, Spielzeug, egal was. Nie hab ich etwas Neues bekommen. Und schon gar keine Geschichten hat man mir vorgelesen", erklärte Harry.
„Das ist grausam. Wie kann man einem Kind so was antun", murmelte Mr. Granger kopfschüttelnd.
„Meine Tante hasst alles was mit Magie zu tun hat. Sie konnte meine Mutter nicht leiden seit sie nach Hogwarts ging. Und diesen Hass hat sie an mir ausgelassen. Aber das ist jetzt für immer vorbei und vergessen. Nicht das ich meiner Familie den Tod gewünscht hätte, ganz sicher nicht. Nur bin ich jetzt volljährig und kann machen was ich will", meinte Harry und damit war das Thema abgeschlossen.
Sie unterhielten sich noch eine Weile, über die Gefahren der Zauberwelt und Harry musste gestehen, dass Hermines Eltern sehr aufgeschlossen und neugierig waren, was es alles so gab und er beneidete Hermine dafür. Gern wäre er auch in so einer Familie aufgewachsen. Draco dagegen schien ziemlich gelangweilt, zwei Muggeln alles über seine Welt erzählen zu müssen.
„Sag mal Potter", fragte er plötzlich leise, „Was ist das da?"
„Ein Fernseher", antwortete Harry ebenso leise und erklärte bei dem fragenden Blick des Slytherin. „Ein elektrisches Gerät mit dem man sich Filme angucken kann die von einem Sender ausgestrahlt werden." Das schien Draco aber nicht wirklich zu verstehen. „Ich zeig dir das mal bei Gelegenheit. Ist ganz interessant", sagte er dann.
„Lass mal", grummelte Draco und stand auf.
„Entschuldigen sie mich bitte. Der Tag war anstrengend und ich denke ich gehe zu Bett. Eine angenehme Nachtruhe." Tonks verschluckte sich beinahe in ihrer Cola.
„Sicher Mr. Malfoy. Ich wünsche ihnen eine Angenehme Nacht. Sie finden den Weg?" fragte Mrs. Granger ebenso höflich.
„Sicher", antwortete der Blonde mit einem nickten und verließ das Wohnzimmer. Als sie oben die Tür hörten, prustete Ron los. Und auch Tonks und Harry konnten ein Kichern nicht unterdrücken.
„Was ist daran so lustig?", wunderte sich Mr. Granger.
„Nun", meinte Remus und versuchte dabei möglichst neutral zu klingen. „Mr. Malfoy gehört zu einer der Familien die sehr auf ihre Herkunft bedacht sind. Reinblüter nennt man sie. Und es ist leider so, dass die meisten Reinblüter nicht viel von der Gemeinschaft der Nichtmagier hält. Besondere Lebensumstände zwingen ihn seine Überzeugung zurückzustellen und sich anzupassen." Aber Hermines Eltern sahen aber ziemlich ratlos drein.
„Er gehört zu denen die Muggel hassen, verachten und auf übelste Beschimpfen. Aber da sein Vater Tod ist und seine Mutter… durch einen Fluch in den Wahnsinn getrieben wurde, musste er bei uns Unterschlupf suchen, um nicht ihr wisst schon wem in die Hände zu fallen", erklärte Hermine direkt.
„Dann war das gerade aufgesetzt", stellte Mr. Granger fest.
„Ich würde eher sagen er bemüht sich, damit Hermine ihm nicht das Fell über die Ohren zieht", meinte Harry und stand auch auf. „Ich geh auch zu Bett. Gute Nacht."
Die Anderen wünschten ihm auch eine Gute Nacht und zu Harrys Verwunderung trottete Sirius hinter ihm her. Harry sah ihn verwundert an.
„Hast du was dagegen wenn Schnuffel bei dir schläft?" fragte Remus.
„N-Nein. Ich hab nur nicht damit gerechnet", meinte Harry und nickte Sirius nur zu. Es war sicher nur das Pflichtbewusstsein, auf ihn aufpassen zu müssen. Sonst würde Sirius niemals bei ihm schlafen wollen.
Oben im Zimmer lag Draco schon auf der Matratze. Harry zog sich auch um und meinte währenddessen zu dem Blonden: „Das war grade ziemlich übertrieben."
„Ich habe gelernt mich so aus einer Gesellschaft zu verabschieden", erklärte Draco ruhig.
Harry kicherte kurz. „Ein, ich bin müde und geh zu Bett, reicht auch vollkommen. Und wenn du dann noch Gute Nacht sagst, haben alle einen guten Eindruck von dir", meinte der Gryffindor und schlüpfte dann auch unter die Bettdecke. Es dauerte nicht lang bis Harry die Augen zu vielen und er in einen tiefen schlaf viel.
Plötzlich stand er stand mit dem Rücken zu einem Fenster und fragte sich gerade wie er dahin gekommen war und wo er denn überhaupt war, als es hinter ihm an der Tür klopfte.
„Ja!" knurrte er und erschrak dabei über seine eigene Stimme. Sie klang so anders.
Eine Gestalt in einem schwarzen Umhang kam herein und kniete sich vor ihm nieder um den Saum seines Umhangs zu küssen.
„My Lord", murmelte sie.
„Ich hoffe du hast gute Nachrichten, Wurmschwanz", blaffte er den Todesser an. „Hab ich my Lord… Die Potters… James hat mich zu seinem Geheimniswahrer gemacht", erklärte er.
„Sehr schön.", murmelte er und sah ihn dann erwartungsvoll an.
„Sie verstecken sich in Godrics Hollow. Hier ist die Adresse."
Harrys Gedanken überschlugen sich. Er war bei Voldemort. Genau genommen mussten das hier Voldemorts Erinnerungen sein. Doch warum jetzt? Warum bekam er das jetzt auf einmal zu sehen. Die Warnung war doch schon über einen Monat her?
Der zitternden Hand, an der ein Finger fehlte, wurde das Stück Papier entrissen.
„Das hast du sehr gut gemacht Wurmschwanz. Geh und erzähl den anderen von unserem Triumph und bereitet eine Feier vor. Ich werde bald zurück sein", sagte er und im nächsten Moment spürte er, wie er apparierte.
Gedanklich bereitete er sich auf das Schlimmste vor. Voldemort schien ihm den Tod seiner Eltern zeigen zu wollen. Er schickte ihm diese Bilder von vor über 15 Jahren, um ihn quälen und wenn er es bedachte, den Tod seiner Eltern mit ansehen zu müssen, war so ziemlich das Schlimmste, was er ihm antun konnte. Er versuchte sich zu wehren. Er wollte diese Bilder nicht sehen, aber er schaffte es nicht. Er kam nicht gegen den Schwarzmagier an.
Die Apparation endete in einer kleinen Wohnsiedlung und er lief zielstrebig auf ein Haus zu. Im Wohnzimmer brannte noch Licht, das wohl von einem Kamin ausging, so wie es flackerte. Das schmiedeiserne Tor stieß er grob bei Seite und zog seinen Zauberstab. Er hörte eine Stimme die ihm vertraut vorkam, und die er nicht hören wollte: „Lily, nimm Harry und Lauf! Er ist es. Schnell fort, ich halte ihn auf!"
Mit einem „Bombada", seinerseits zerbarst die Tür und Harry gefror das Blut in den Adern. Er sah seine Mutter die Treppe rauf rennen, ihn auf dem Arm und vor ihm stand sein Vater.
„Nein", flüsterte er leise. „Nein Ich will das nicht sehen! Hör auf!" Doch Die Bilder hörten nicht auf. „DAD! Verschwinde! Er wird dich töten!" schrie Harry verzweifelt, aber er konnte ihn nicht erreichen. Und er wusste im Grunde, dass er das Geschehene nicht ändern konnte. Es waren bloß Erinnerungen und nicht die Vergangenheit.
„Gib mir deinen Sohn!" zischte die kalte, zynische Stimme des dunkeln Lords.
„Nur über meine Leiche", fuhr sein Vater ihn an und ein hartes Duell entbrannte. Nicht mal die Hälfte der Flüche, die die Magier benutzen, kannte Harry und trotz des doch so gewissen und grausamen Ausgangs, kam ein Gefühl des Stolzes in ihm auf. Sein Vater wehrte sich ganz allein, gegen den damals mächtigsten Magier der Welt. Er legte dabei das gesamte Wohnzimmer und den angrenzenden Flur nahezu in Schutt und Asche. Harry musste zugeben, er war von den Kampfkünsten seines Vaters zu erstaunt, um auch nur weiter zu versuchen, sich gegen Voldemort zu wehren, aber dann nahm der Kampf eine deutliche Wendung und sein Vater wurde an dessen Ende von dem giftgrünen Blitz direkt in die Brust getroffen und sank leblos zusammen.
„NEIN!" schrie er verzweifelt, konnte aber nichts daran tun, dass er einfach über die Leiche seines Vaters stieg und die Treppe rauf ging. Die Kinderzimmertür wurde aus den Angeln gerissen und eine Mutter fuhr erschrocken herum. Er selbst saß in seinem Kinderbett und sah ihn lächelnd mit großen grünen Augen an.
„Geh aus dem Weg", raunzte Voldemort.
„Nicht Harry, nicht, bitte nicht Harry!" Flehte Lily.
Ohne, dass der ältere Harry es beeinflussen konnte, hob Voldemort den Stab. „Geh zur Seite dummes Mädchen… geh weg jetzt", sagte Voldemort kalt.
„Nicht Harry, bitte nicht, nimm mich, töt mich an seiner Stelle."
Harry wurde schlecht. Er wollte das nicht sehen. Er wollte seine Mutter nicht auch noch sterben sehen. Voldemort hob seinen Zauberstab höher.
„Geh aus dem Weg und ich verschone dich", zischte er kalt.
„Nicht Harry, Bitte… verschone ihn,… ich tu alles, aber lass meinen Jungen Leben."
„Du hast es nicht anders gewollt. Avada Kedavra." „NEIN! MUM!" schrie Harry, als seine Mutter, getroffen leblos zusammensackte.
Dann wurde plötzlich alles schwarz um ihn. Er blinzelte ein paar Mal, um dann die Augen fest zusammen zu kneifen, da ein Licht angemacht wurde. Er war schweißnass und seine Augen merklich feucht.
„Harry?" fragte eine Kinderstimme neben ihm.
„Alles Ok." stöhnte er und tastete blind nach seiner Brille. Er spürte, wie ihm zwei warme Kinderhände, das Gesuchte gab. Er brauchte einige Minuten um sich an das Licht zu gewöhnen. Draco saß schneeweiß auf seiner Matratze und starrte ihn an, Lisa kniete neben ihm und strich ihm leicht über die Wange.
„Ein böser Traum?" fragte sie leise. Harry nickte und atmete einmal tief durch. „Ein sehr böser Traum."
„Du hast nach deinen Eltern gerufen", erklärte Draco matt.
Harry sah ihn nur kurz an und warf dann einen Blick auf die Uhr. Es war gerade mal fünf Uhr in der früh.
„Legt euch wieder schlafen. Ich hol mir nur was zu trinken und geh auch wieder ins Bett", meinte er und rappelte sich auf.
Sein Blick viel auf Sirius der ihn die ganze Zeit beobachtete. Er sagte aber nichts zu ihm. Sie hatten kein Wort mehr miteinander gewechselt seit er bescheid wusste und er bezweifelte, dass es Sirius interessierte.
Unten in der Küche suchte er nach einem Glas.
„Was hat er dir gezeigt?" fragte ihn jemand leise und Harry fuhr erschrocken herum.
Sirius stand blass und besorgt in der Tür und sah ihn an. Harry schloss die Augen und schluckte. Wie gern würde er mit Sirius darüber reden. Wie gern würde er von ihm in den Arm genommen und getröstet werden, aber das würde Sirius niemals tun. Es war ja schon ein Wunder, dass er überhaupt fragte, so wie er sich in den letzten Tagen verhalten hatte. Da würde er ihn sicher nicht einfach in den Arm nehmen.
„Harry? Was hat er dir gezeigt?" wiederholte Sirius seine Frage hörbar besorgt, aber Harry überging das. Er tat es als Pflicht ab, die Sirius sich selbst auferlegte und Harry wollte nicht das Sirius sich nur aus Pflichtgefühl um ihn kümmerte. Er wandte sich wortlos dem Kühlschrank zu und schenkte sich ein Glas Limonade ein. „Wenn du nicht willst. Auch Ok. Du bist alt genug", meinte Sirius und Harry hörte wie er wieder verschwand.
Harry sah ihm schwermütig nach und plötzlich kam Mrs. Granger leise zur Tür herein.
„Alles in Ordnung?" fragte sie.
„Ja. Ich hatte nur durst und… Schnuffel musste mal vor die Tür", log Harry lächelnd.
„Sie… hatten einen Alptraum, nicht wahr?" fragte Hermines Mutter behutsam.
Harry sah sie verwundert an, aber dann viel es ihm ein. Auch Draco wusste das er von seinen Eltern geträumt hatte. Er hatte also wohl wirklich geschrieen.
„Tut mir leid, wenn ich Sie geweckt habe", entschuldigte er sich.
„Das ist nicht schlimm. Jeder hat mal Alpträume. Wollen Sie mir nicht davon erzählen?"
Harry schüttelte energisch mit dem Kopf.
„Nein. Ich komm damit klar. Ich hab so was öfter", meinte er und ging an der Frau vorbei, wieder nach oben.
Lisa lag immer noch wach auf ihrem Bett, ebenso wie Draco.
„Du hast von deiner Mum du deinem Dad geträumt?" fragte Lisa leise. Harry schluckte kurz und warf flüchtig einen Blick auf Sirius.
„Ja. Du weißt doch das meine Eltern umgebracht wurden", sagte er und setzte sich zu ihr ns Bett.
„Ja. Der, dessen Namen keiner sagt, war es", antwortete sie.
„Genau. Sein Name ist Voldemort", meinte Harry und überging Dracos aufkeuchen hinter ihm.
„Warum sagst du seinen Namen?" fragte Lisa völlig ungerührt davon.
„Sie haben alle Angst vor ihm, deswegen sagt keiner seinen Namen. Aber das ist es, was ihn stark macht. Angst. Und deswegen sag ich auch seinen Namen. Ich habe keine Angst vor ihm. Für mich ist er nichts weiter, als ein ganz gemeiner Mörder", erklärte Harry und legte Lisa ihre Decke richtig über „Und nun sollten wir noch etwas schlafen", meinte er und löschte das Licht. Aber er konnte nicht wieder einschlafen. Die Bilder gingen ihm einfach nicht aus dem Kopf.
Fast zwei Stunden lang drehte er sich von einer Seite auf die andere und schlich schließlich aus dem Zimmer, um sich frisch zu machen und dann unten im Wohnzimmer etwas zu lesen. Die Grangers hatten ein ziemlich großes Regal mit Büchern und sie würden es ihm sicher nicht übel nehmen, wenn er in dem ein oder anderen Mal einen Blick rein warf. Zu seiner Überraschung folgte Draco ihm kurze Zeit später.
„Er hat es dir aus seiner Sicht gezeigt, nicht wahr?" stellte er Blonde nur fest und setze sich auf die Couch.
„Woher willst du das wissen?" fragte der Gryffindor und drehte sich zu ihm um.
„Ich weiß, wie er dich im letzten Jahr ins Ministerium gelockt hat. Du würdest dich wundern wie viel ich weiß", meinte der Junge, ging in die Küche und kam mit einem Glas Wasser zurück.
„Er hat dir alles gezeigt?" fragte Draco dann. Harry warf ihm einen missmutigen Blick zu.
„Den Tod meiner Eltern hat er mir gezeigt. Seinen eigenen jämmerlichen Untergang hat dieser Feigling ausgelassen", zischte Harry aufgebracht.
„Ich würde ihn nicht beleidigen. Vielleicht hört er zu?" meinte Draco nachdenklich und nahm die Fernbedienung des Fernsehers in die Hand und betrachtete sie.
„Soll er doch wissen das ich ihn für einen Feigling halte", knurrte Harry und schaltete das Gerät direkt ein und drückte dann auf eine Taste.
Er sah Dracos erstaunten Blick als er die Bilder sah. „Wie geht das denn?" fragte er.
„Es ist eigentlich nichts anderes als Bilder die mit hoher Geschwindigkeit gezeigt werden", kam es von der Tür in der Mr. Granger lächelnd stand. „In einer Sendestation werden die Bilder in Form von Wellen ins All geschossen wo sie aufgefangen werden und dann wieder auf die Erde kommen. Und wir empfangen sie dann ebenfalls mit einer Satellitenschüssel."
Harry sah wie Draco die Stirn runzelte.
„Der schwarze Kasten da unten, der wandelt die Schallwellen in Signale um, die der Fernseher verarbeiten kann", fügte er noch hinzu.
Harry musste sich ein Lachen verkneifen, bei Dracos misstrauischem Gesichtsausdruck.
„Du kennst sicher ein doch ein Radio", fragte Harry.
„Ein magisches Radio, ja", antwortete Draco mit einem Gesichtsausdruck, als hätte Harry ihn grade für völlig Blöd erklärt.
„So ähnlich funktioniert ein Fernseher auch. Nur das eben nicht nur die Stimme übertragen wird, sondern auch Bilder."
Draco nickte nur leicht und Harry ahnte, dass der Blonde keine Ahnung hatte, wie genau das mit dem Radio funktionierte.
„Ich glaub du solltest mal ein ausführliches Gespräch mit Rons Vater führen", stellte Harry kichernd fest.
„Nein. Ich denke darauf verzichte ich", widersprach Draco und sah den Fernseher an. „Gibt es in dem Ding auch etwas Anspruchsvolleres als diese gemalten Sachen?"
„Das nennt man Zeichentrick und eigentlich müssten gleich irgendwo Nachrichten kommen", meinte Harry und schaltete weiter bis er einen Sender gefunden hatte. „Aber erwarte nicht zu viel. Da wirst du kaum etwas aus unserer Welt erfahren", meinte er dann.
Doch schon die erste Schlagzeile berichtete von mysteriösen Morden an völlig harmlosen Leuten.
„Die Polizei geht mittlerweile von Ritualmördern aus", erklärte der Nachrichtensprecher. „Aber nach wie vor bleibt die Todesursache ungeklärt."
„Das kann ich euch sofort sagen. Avada Kedavra", murmelte Draco.
Harry stand auf um Mr. Granger in der Küche zu helfen. „Hier, mit den Pfeiltasten schaltest du die Zahlen da vorn hoch oder runter. Das sind die Programme. Jeder Sender zeigt verschiedene Sachen", erklärte er und gab dem erstaunten Slytherin die Fernbedienung.
„Er kennt wirklich keinen Fernseher?" fragte Hermines Vater, als Harry in die Küche kam.
„Es gibt nicht viele Zauberer die sich für die Muggelwelt interessieren und Draco gehört definitiv dazu", meinte Harry und deckte den Tisch ein.
„Ich finde es bedauerlich, dass sich diese Welt vor der unseren verbirgt. In vielen Bereichen könnten wir uns doch untereinander helfen. Allein schon wenn ich an die Medizin denke", meinte er.
„Eh… ja. Sicher", sagte Harry etwas verunsichert.
„Sind sie anderer Meinung?" fragte Mr. Granger überrascht.
„Na ja….es… ich bin da nicht so gut informiert und in Zaubertränke kann ich grade das Nötigste. Außerdem hatten wir die komplizierten Heiltränke noch nicht."
Hermines Vater nickte leicht irritiert.
„Ich dachte… Hermine weiß eine Menge darüber."
„Ihre Tochter ist auch eine Streberin und Besserwisserin", meinte Draco, der mit der Fernbedienung in der Hand in die Küche kam. „Gibt es nichts, was dich interessiert? fragte Harry, der auf keinen Fall einen Streit zwischen ihnen zulassen wollte.
„Alles langweilig. Wie krieg ich diesen Kasten aus?"
„Der Rote Knopf. Du musst sie auf den Fernseher richten. Wie beim Zauberstab auch", antwortete Harry und wandte sich dann wider an Hermines Vater.
„Hermine liest viel. Sie ist Schulbeste und beherrscht schon zu Beginn des Jahres Sprüche, die auf der letzen Seite unserer Bücher stehen. Deswegen meint Draco sie ist eine Streberin", erkläre er.
„Er fühlt sich also gekrängt, dass eine… Muggelgeborene besser ist als er", erklärte Hermines Vater und traf damit haar genau den Punkt, wie Harry dachte, aber das wollte er lieber doch nicht sagen.
Einige Zeit später saßen dann auch alle anderen am Frühstückstisch und Harry erschrak etwas, als Sirius ihn unterm Tisch anstupste und zu winseln anfing. Zunächst war er verwirrt, aber dann hielt Ron, der neben ihm saß unauffällig ein Wurstbrot unter den Tisch, das Sirius sofort entgegen nahm und sich damit auf und davon machte.
Nachdenklich sah er Sirius nach. Hatte er ihn heute Morgen missverstanden? War seine Sorge vielleicht doch ehrlich gewesen? Nein. Sirius hätte sicher irgendwas zu seinem Verhalten der letzen Tage gesagt.
Er, Harry, erwartete ja nicht unbedingt die große Entschuldigung, aber eine Erklärung, oder… ja. Eigentlich wollte er Sirius Zustimmung haben. Er wollte von Sirius hören, dass er damit zu Recht kam und es akzeptierte. Und das war doch wohl nicht zu viel verlangt. Einfach nur zu sagen, dass er sich darüber freute.
Nach dem Frühstück zerrte Lisa Harry in den Garten, um einen Schneemann zu bauen. Sirius tollte wie verrückt um sie herum und brachte Lisa damit einige Male zum Lachen. Draco war es dann, der eine Schnellballschlacht gegen Harry eröffnete. Ron, Hermine, und Lisa schlugen sich sofort auf seine Seite, während Tonks sich zum Chancenausgleich zu Draco gesellte. Sirius machte sich einen Spaß daraus, immer den Schneebällen nachzujagen, hin und her zwischen den beiden Parteien. Kurz vor dem Mittagessen rief Mrs. Granger sie dann rein, damit sie sich vor dem Essen noch trocken anziehen konnten.
Am Nachmittag spielten sie dann gemeinsam Monopoly und Lisa saß bei ihnen und malte mit ihren neuen Stiften, während Sirius sich vor dem Kamin einrollte. Draco fand das Spiel, obwohl es ein Muggelspiel war, hoch interessant und er war auch der, mit dem meisten Geld, als sie dann am Abend aufhörten. Nach dem Abendessen sahen sie sich noch einen Spielfilm an und Harry brachte Lisa dann um neun Uhr wieder zu Bett. Sie bestand darauf, dass Harry ihr die Geschichte noch weiter erzählte. Er kam aber nur bis zu dem Punkt, wo er das erste Mal nach Hogwarts gefahren war, da schlief die Kleine schon.
Seine Nacht blieb auch dieses Mal nicht traumlos. Zuerst waren da einige Duelle gegen andere Zauberer, die Harry nicht kannte und zu guter letzt durfte er dann doch mit ansehen, wie er selbst Voldemort vernichtet hatte.
Seine Mutter lag Tod vor ihm und er selbst sah von seiner Mutter, zu Voldemort mit einem Ausdruck, als wollte er ihn fragen, „Was hast du denn jetzt gemacht?". Nicht mal als der Zauberstab auf ihn gerichtete wurde, fing er an zu weinen.
„Ich bin wohl ein Gryffindor durch und durch", stellte er über sich selbst fest. Sich gegen die Bilder zu wehren, hatte er schon längst aufgegeben. Er hatte keine Chance. Also beschränkte er sich darauf, Voldemort zu zeigen, wie angewidert er von dessen Tun war und wie sehr er ihn dafür verabscheute.
„Du kleiner Wurm wirst mich niemals besiegen. Ich bin der mächtigste Zauberer aller Zeiten", scharte Voldemort leise und polterte dann: „Avada Kedavra!"
Was dann kam, hatte Harry aber nicht erwartet. Er kannte nur wage seine Sicht und die bestand einfach nur aus grünem Licht. Er hatte dabei nichts gespürt. Doch das, was Voldemort spürte, war unglaublich. Nahezu unvorstellbarer Schmerz jagte durch jede Faser seines Körpers und ließ ihn schreien. Nicht mal der Cruciatusfluch tat so weh.
Erst, als er etwas Kaltes ins Gesicht bekam, kam er wider zu sich und merkte das er wach war. Sein Herz raste wie wild und er hatte das Gefühl gerade einen Marathon gelaufen zu sein. Seine Narbe brannte immer noch und trieb ihm Tränen in die Augen. Voldemort freute sich. Freute sich wahrscheinlich darüber, ihm so einen Schock verpasst zu haben.
„Harry?" fragte eine besorgte Stimme, die er als die von Remus erkannte.
„Alles Ok.", keuchte er und rollte sich auf die Seite um wieder zu Atem zu kommen. Er wollte nicht, dass Remus sich irgendwie genötigt fühlte, ihn zu umarmen. Nicht vor Sirius, oder den Anderen hier. Auch wenn er sonst was dafür geben würde, sich in die Arme des Mannes kuscheln zu können.
„Wieder ein Traum?" fragte Lisas verängstigte Stimme. Harry blinzelte sie an und tastete dann nach seiner Brille. Das Mädchen war ganz blass und zitterte.
„Ja. Es war ein… schmerzhafter Traum", sagte er und sah sich dann um.
Draco starrte ihn mehr als entsetzt an, Sirius lag in einer Ecke, die Pfoten über die Ohren gelegt und in der Tür standen alle Anderen, nur Remus kniete neben ihm und trocknete gerade mit einem Zauber das Kissen.
„Was ist passiert?" fragte er leise.
„Ich werd damit schon fertig", flüsterte Harry und schloss die Augen.
Remus hatte sich mehr und mehr von ihm distanziert. Sie sahen sich sogar kaum noch an und wenn, dann nur ganz kurz. Er verstand nicht warum Remus so weit ging. Hatte er etwa Angst, selbst ein normales Gespräch würde Sirius irgendwie zusetzen? Der hatte seine Meinung doch eh schon gefällt. Was machte es denn also aus? Nichts. Rein gar nichts.
„Kommt, wir gehen wieder zu Bett", sagte Mr. Granger und schob die Anderen vor sich her und auch Remus stand auf. Nur Hermines Mutter kam auf ihn zu und setzte sich zu ihm.
„Wir kennen uns nicht besonders gut, was ich für meinen Teil sehr bedauere. Hermine erzählt immer sehr viel von Ihnen und es ist immer nur Positives. Aber… Mr. Potter,… es ist nicht gut, wenn Sie ihre Träume in sich hineinfressen. Sie sollten darüber sprechen. Vielleicht hilft es, wenn Sie das mit einem völlig Unbeteiligten tun. Jemand, der sie nicht so gut kennt wie ihre Freunde."
„Mrs. Granger…", begann Harry und versuchte die richtigen Worte zu finden, um sie jetzt nicht zu beleidigen. „Danke für dieses Angebot, aber… meine Träume… da kann mir niemand bei helfen. Ich kann mir nur selbst helfen. Und… ich möchte sie nicht in Gefahr bringen. Jeder, der mir auch nur in irgendeiner Weise nahe steht, ist in großer Gefahr. Ich habe schon ein schlechtes Gewissen wegen Hermine und Ron. Ich muss mir um so viele Menschen Sorgen machen und… ich bitte Sie, fragen Sie nicht weiter. Es würde viel zu gefährlich für Sie sein."
Er wollte nicht auch noch Hermines Eltern in Gefahr bringen. Sie waren die, die als erstes sterben würden. Sie waren wehrlos. Muggel. Sie könnten sich nicht gegen die Todesser verteidigen.
„In Ordnung. Aber wenn Sie es sich anders überlegen, ich höre ihnen gern zu", sagte sie und ließ sie dann auch allein.
Sirius kam vorsichtig zu ihm und legte seien Schnauze neben Harrys Kopf. Harry sah ihn nur an und wollte ihm schon über den Rücken streichen, aber zog seine Hand wieder zurück und wandte sich dann an die zitternde und wimmernde Lisa. Sie hatte sich zu einer kleinen Kugel zusammengerollt. Harry stand auf und legte sich zu ihr.
„Du musst keine Angst haben, Lisa. Ich werde dich beschützen", flüsterte er. „Niemand wird dir wehtun. Ich werde auf dich aufpassen." Lisa entspannte sich langsam du kuschelte sich an ihn ran.
„Du hast gesehen wie du den Fluch auf, du weißt schon wen…"
„Ja. Und nun ist gut. Bitte, Draco", unterbrach Harry den Blonden und deutete auf Lisa. Er wollte nicht, dass sie noch mehr mitbekam, als sowieso schon.
Am nächsten Morgen war Harry schon früh wach und auch Draco hatte die Augen schon offen.
„Er belauscht uns und hat mir gestern Nacht gezeigt, wie schmerzhaft sein beinahe Tod war", sagte Harry leise, als er sich vergewissert hatte das Lisa schlief.
„Und wieso, hast du das gestern Abend nicht gesagt?" fragte der Blonde.
„Weil Lisa mit ansehen musste, wie ihre Mutter gestorben ist. Dieser Fluch hat sie umgebracht und was denkst du wohl, wie ein fünfjähriges Kind darauf reagiert. Außerdem wirst DU die andern wohl nicht geweckt haben, ganz abgesehen davon, dass ich weiß, dass ich bei diesen Träumen fast immer schreiend aufwache", erklärte Harry giftig und konnte nicht glauben das Draco wirklich so blöd war.
„Tat es so weh?" fragte er leise. Harry versuchte die Mine des Slytherin im halbdunkeln zu deuten.
„Schlimmer als der Cruciatus, wenn du mich fragst", antwortete er leise, löste sich dann von Lisa. „Aber… ich denke wer den Fluch abbekommt, leidet nicht lang. Diese Schmerzen… man dürfte in dem Moment Ohnmächtig werden wo sie beginnen", erklärte Harry.
„Und warum bist du… du bist nicht ohnmächtig geworden", fragte er.
„Ich nehme an, weil es Voldemorts Erinnerung war und er kann mich nicht auf diese Weise töten. Oder er hat den Schmerz einfach etwas abgeschwächt, damit ich es auch wirklich erlebe. Er wird es wohl nur selbst wissen und eine Antwort können wir wohl kaum erwarten. Und wenn ich ehrlich bin, ich will es auch gar nicht wissen", meinte Harry und verschwand ins Bad.
Er fühlte sich total erledigt. Unten in der Küche half er Hermines Mutter wortlos beim Tischdenken. Auch beim Frühstück sprachen sie kein Wort darüber. Aber Harry wusste, dass er mit jemandem reden musste, deshalb bat er Tonks zur Seite und berichtete ihr von seinem Verdacht.
„Halt. Moment mal Harry", bat sie und holte Remus dazu. „Nun erzähl das noch mal. Ich weiß nämlich nicht ob ich das richtig verstanden habe."
Harry seufzte tief.
„Vorgestern Nacht hat Voldemort mich mit ansehen lassen, wie er Mum und Dad getötet hat. Ich konnte danach nicht mehr einschlafen und bin aufgestanden. Draco kam nach und wir haben uns… kurz darüber unterhalten. Ich hab so gesagt, dass ich Voldemort für einen Feigling halte, weil er mir seinen eigenen Untergang vorenthalten hat. Er hatte mir nicht gezeigt, wie er den Todesfluch abbekommen hat. Aber das hat er gestern nachgeholt. Nicht gleich zu Beginn, sondern ganz zum Schluss und ich bin mir sicher, dass er uns jetzt auch belauscht oder sonst was. Ich spüre ihn aber nicht. Wenn er aber auch weiß, wie wir uns hier schützen und wie unsere Fluchtpläne aussehen, sind wir ganz schön am Arsch und ich glaube kaum, dass er erst zuhört seit wir hier sind."
Remus nickte geschockt. „Du weißt was das bedeutet?" fragte er.
„Ich will kein Wort mehr davon hören, was der Orden treibt. Nicht mal ansatzweise, bis ich diese verdammte Okklumentik kann", antwortete er.
„Ich geh Minerva informieren und du… versuch etwas dagegen zu tun. Wie es geht weißt du doch eigentlich", meinte Remus.
„Ja. Eh… Remus… könnten wir die Zimmer tauschen? Ich mein wegen Lisa. Sie muss das nicht mitbekommen. Du kannst auch gern das Bett rüberzaubern. Mit reicht die Matratze."
Remus sah ihn kurz an und nickte dann. „Machen wir. Aber das wird wohl nicht viel bringen", meinte Remus und ging erstmal.
Harry war da aber anderer Meinung und überzeugte Tonks davon, das zweite Gästezimmer mit einem Schallschutzzauber zu belegen.
Er setze sich anschließend zu Lisa und sah ihr beim Malen zu. „Willst du auch?" fragte sie und hielt ihm ein Stück Papier hin.
„Kann es ja mal versuchen", schlug Harry vor und fing an ein Haus zu malen. Besonders geschickt war er nicht darin, aber er hatte auch nur selten gemalt. Am Nachmittag machten sie dann keinen kleinen Spaziergang und Lisa zeigte Harry das Pferd auf dem sie immer mit Hermines Mutter ritt. Remus war vor dem Stall geblieben, um nicht einen Aufstand der Vierbeiner zu veranstalten.
Auch die nächsten Tage waren erfüllt mit Spaß, oder Unternehmungen und er versuchte auch jeden Abend mit der Okklumentik sich die Träume vom Hals zu halten. Erfolglos. Es waren immer mehr brutale Morde und Voldemort machte sich einen Spaß daraus, Harry auch zu zeigen, welche Freude das bei ihm auslöste. Der Gryffindor fand das einfach nur pervers. Wie konnte man sich am den Leid anderer nur so erfreuen? Er verstand es einfach nicht und fragte sich wirklich, was für ein krankes Hirn Voldemort haben musste. Er gab sich aber die größte Mühe, sich vor den anderen nichts anmerken zu lassen. Er wollte ihnen die Laune nicht verderben. Remus Verhalten setzte ihm in dieser Zeit aber besonders zu. Sein Freund kümmerte sich kaum um ihn. Warf ihm nur ab und an einen traurigen Blick zu, aber es kam nie ein Wort, oder eine zärtliche Umarmung. Er musste etwas Gravierendes falsch gemacht haben, wenn Remus derart auf Abstand ging.
Dann kam Silvester und Harry schaffte es zu den Leckereien, die Hermines Mutter gebacken hatte, ein paar der Scherzartikel von Fred und George zu schmuggeln. Das war im Grunde ganz einfach, da Tonks und Remus Hermines Mutter ein paar Zaubererrezepte mitgebracht hatten, die den Naschsachen von Rons Brüdern sehr ähnlich sahen. Nicht mal Hermine bemerkte es. Erst als sie eine Kanariencremeschnitte erwischte. Lisa brach in schallendes Gelächter aus und Harry konnte sich, ebenso wie Tonks, kaum halten vor lachen. Selbst Hermines Eltern fingen leise an zu kichern, nachdem sie sich von dem Schrecken erholt hatten und auch Remus schmunzelte darüber.
„Was war das denn?" fragte Mr. Granger amüsiert.
„Das waren Scherzartikel die Rons ältere Brüder entwickelt haben", erklärte Hermine missmutig und sammelte die Federn auf.
„Scherzartikel?" wunderte sie Hermines Mutter und beobachtete ihre Süßigkeiten kritisch. „Man kann sie von echten Süßigkeiten nicht unterscheiden. Zumindest nicht von unseren. Wer war das? Du Ron?" meinte Hermine wütend.
„Ich? Hermine du hast meine Tasche doch gesehen. Da war nichts drin. Außerdem hat Harry auch eine Ladung Süßigkeiten bekommen", protestierte der Rothaarige.
„Danke", zischte Harry seinem Freund zu, aber Tonks kam ihm zu Hilfe.
„Lass doch. So wird das doch ein besonders lustiger Abend."
Dann griff sie nach einem Toffee und Harry hatte alle Mühe sich ein Grinsen zu verkneifen.
„Ich würde den nicht essen", warnte Hermine mit einem Blick auf Harry, aber Tonks kicherte nur auch nachdem ihre Zunge wieder abgeschwollen war.
So verging der Abend und jeden erwischte es mindestens einmal. Mal konnten sie nur Rückwärtssprechen, dann wuchsen ihnen Tentakel oder sie verwandelten sich in andere Tiere.
Um kurz vor Mitternacht traten dann alle nach draußen und Harry stellte sein Feuerwerk zu den Muggelraketen. Zum Anzünden kamen sie aber nicht mehr, denn mit dem ersten Schlag, der Turmuhr in der Nähe, jagten mehrere Blitze über die Wiese.
Ja ja. Die Bösen Todesser. was da wohl wieder alles passiert? Auf jedenfall ist spannung vorporgramiert und es wird schmerzhaft für Harry. So viel sei verraten.
Und wer will wissen wie es weiter geht? Sagt es mir in einem Review.
