So ihr lieben Leseverrückten,
weiter gehts, da mal wieer Samstag ist.
Ich hab auch nicht vor euch lange auf die Folter zu spannen. Ich will mich nur ganz herlzich für die Reviews bedanken und eine Kurze Warnung aussprechen damit alles seine Ordnung hat.
Also: WARNUNG!!!!! LEMON!!!!!!
Ich denke damit ist für viele auch schon klar was Harry braucht, oder? Hihi.
Also viel Spaß bei Kapitel 32 von 50.
Eure Imo
PS. Ich werwarte eure Meinung sehnsüchtig
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 32
"Harry. Bitte. Sag doch was", flehte er. Harry konnte seine ernste Miene einfach nicht beibehalten und fing an zu lächeln. Er ließ Remus Arme los und näherte sich langsam dessen Gesicht.
"Küss mich", hauchte er ihm zu kurz bevor sich ihre Lippen berührten und Remus ging zögerlich darauf ein, aber Harrys Kuss war zu verführerisch und so versanken sie langsam, aber sicher in heiße Küsse, die erst durch das Klopfen an der Tür unterbrochen wurden. Harry stöhnte verhalten auf.
"Warum müssen die Leute eigentlich immer in ungünstigen Momenten hochkommen? Riechen die das?" murmelte er und Remus kicherte leise und drückte Harry noch mal kurz einen Kuss auf die Lippen.
"Harry! Remus! Es gibt essen. Oder soll ich euch was hoch bringen?" Es war Molly.
"Wir kommen", antwortete Harry und stand stöhnend auf.
"Geht's dir wirklich gut?" fragte Remus besorgt nach.
"Jetzt wieder", bestätigte er. "Soll ich dir ein paar Sachen hohlen?"
Remus schüttelte den Kopf.
"Ich hohl mir selbst welche und komm dann gleich nach."
Harry nickte und griff nach seiner Brille. Allerdings warf er dann nachdenklich einen Blick auf sie und griff dann kurzerhand in seine Nachttischschublade. Er wollte da unten noch mal für etwas Verwirrung sorgen.
Wie erwartet sahen ihn alle ziemlich verwundert an, als er ohne Brille zum Essen kam. Vor allem Sirius schien überrascht. Aber keiner sagte etwas. Remus grinste verschmitzt, als er dann auch in die Küche kam und Harry ansah. Am seltsamsten schaute aber wohl Malfoy aus der Wäsche.
"Hast du ein Problem Draco?" fragte Harry lächelnd.
"Nein. Warum sollte ich", meinte der Blonde kalt und wandte sich wieder seinem Teller zu. Er spürte durchaus, dass ihn alle immer wieder ansahen.
"Potter", knurrte Moody schließlich und er sah auf.
"Ja?"
Moody starrte ihn einen Moment mit beiden Augen an und grinste schließlich und nickte nur.
"Was ist Alastor?" fragte Molly besorgt.
"Ist ne Sache zwischen mir und Potter", meinte der nur und verabschiedete sich dann.
"Wo habt ihr Lily gelassen?" fragte Remus nachdenklich.
"Oben. Sie hat schon gegessen und schläft jetzt", meinte Molly mit ernster Miene und Harry sah die leichte Enttäuschung in Remus Blick. Er warf Molly seinerseits einen sehr nachdenklichen Blick zu. Seit wann hatte sie denn Probleme mit Remus? Oder war es nur wegen dem Baby?
Nachdem er und auch Remus zu Ende gegessen hatten, verabschiedeten sie sich auch wieder nach oben. Im zweiten Stock hielt Remus aber kurz inne.
"Stimmt was nicht?"
"Nein. Alles in Ordnung", meinte er.
"Remus. Was ist los?" fragte Harry nachdrücklich, da er schon am Tonfall gehört hatte, dass Remus log.
"Ach. Lily. Sie… schläft nicht. Sie brabbelt munter vor sich hin", meinte er.
"Na dann", grinste Harry und steuerte das Schlafzimmer von Molly und Arthur an.
"Harry. Bitte. Molly macht nur wieder Ärger", meinte Remus leise und verzweifelt, aber das interessierte Harry nicht.
Er drückte leise die Tür auf und betrat eines der geräumigeren Zimmer, des Grimmauldplatzes. Hier gab es ein schlichtes Doppelbett, ein Kleiderschrank und ein Fenster. Provisorisch hatte man wohl ein Kinderbett zusammengezaubert, in dem Lily lag, mit einem Fuß im Mund, um den Stoff an zusabbern.
"Hey du kleine Maus", flüsterte Harry und nahm sie hoch. "Haben sie dich hier einfach so allein gelassen? Nicht gerade freundlich. Was?"
Die Kleine sah ihn einfach nur an und patschte ihm dann lachend ins Gesicht. Und auch Harry musste kichern, was leider immer noch nicht schmerzfrei war. Aber die Kleine war einfach zu süß, um sich daran zu stören.
"Na komm. Wir gehen zu mir", meinte er und Remus sah ihn ziemlich nervös an. "Ach nun komm. Ich hab Lily geholt, nicht du. Und Molly soll aufhören sich so anzustellen. Du tust einem so süßen Baby sicher nicht weh", meinte er und drückte Remus die Kleine in den Arm. Der sah das Baby kurz an und dann schlich sich ein Lächeln auf sein Gesicht.
"Wieso sollte ich dir denn wehtun? Nur weil du mir im Fell gezogen hast?", meinte er leise und Harry zog Remus mit auf sein Zimmer, wo sie es sich auf dem Bett gemütlich machten. Remus beschwor ein paar weiche Bälle herauf und ließ sie vor Lilys Augen im Kreis fliegen. Als ihr das aber scheinbar zu langweilig wurde, schnappte sich Harry einen nach dem anderen und versuchte damit zu jonglieren, allerdings ging das gründlich daneben. Nicht mal mit zwei Bällen klappte das richtig.
Dafür quietschte Lily vor Vergnügen, wenn er ihr dann absichtlich einen der Bälle zu ihr warf. Remus ließ dann noch ein paar bunte Tücher durch die Luft fliegen, die er dann immer wieder in etwas anderes verwandelte. Bälle, Blumen, Schachfiguren und zum Schluss Vögel. Harry öffnete dann das Fenster, wo sie hinausflogen.
Remus und Harry sahen ihnen einen Moment nach und erschraken, als ein Funkensturm aus Remus Stab hervorbrach, den Lily in der Hand hielt und heftig schwang.
Lily selbst hatte sich davon so erschrocken, dass sie lautstark anfing zu weinen. Sofort nahm Remus sie hoch und versuchte sie zu beruhigen, während Harry nachdenklich Remus Stab in die Hand nahm.
"Was ist denn hier los?" platze Molly herein und sah Remus dann entsetzt an. "Und wieso ist Lily hier? Sie hat doch geschlafen?" Rons Mutter wollte Remus die Kleine abnehmen, aber sie hatte sie kaum auf dem Arm, da ging Harry dazwischen und nahm sie ihr wieder ab.
"Lily hat nicht geschlafen, sie war wach und wir haben ein bisschen mit ihr Gespielt", erklärte er und reichte Remus die beiden Zauberstäbe.
"Das sieht man ja. Wie habt ihr sie zum weinen gebracht? Hat sie sich gestoßen?"
"Molly. Beruhig dich. Remus ist kein Anfänger. Er hat ziemlich oft auf Harry aufgepasst als er in dem Alter war. Und nie hat er sich verletzt. Also reg dich ab", knurrte Sirius und schob die protestierende Molly aus Harrys Zimmer.
Die Kleine auf seinem Arm beruhigte sich langsam wieder und Harry sah Remus fragend an.
"Bei einem Muggel dürfte das doch nicht passieren oder?"
"Nein. Eigentlich nicht. Es ist für ihn nichts weiter, als ein gewöhnlicher Holzstab. Nur wenn er ihn zerbricht, fliegen vielleicht ein paar Funken, aber das liegt dann an der Magie des Kerns und nicht an dem, der ihn zerstört."
"Also ist unsere Lily hier eine Hexe, ja?"
"Ich denke schon", meinte Remus nachdenklich und sah auf die Stäbe.
"Gibt es denn noch eine andere Möglichkeit? Ich mein... könnte jedes Baby das mit einem Stab machen, obwohl es später keine magischen Kräfte hat?" fragte Harry.
"Ich hab von so was noch nie gehört. Der einzige, der mir einfällt, der das genau wissen könnte wäre Albus. Wir sollten das Minerva erzählen. Sie weiß am besten wie es ihm geht und kann ihn gegebenenfalls fragen. Denn wenn sie eine Muggelgeborene ist, dann ist sie in Gefahr und hier am sichersten, ebenso wie Lisa." Harry nickte zustimmend und sah auf, als die ebenerwähnte Lehrerin ins Zimmer kam.
"Harry, Remus", grüßte sie streng und sah sich um.
"Minerva. Das trifft sich gut", meinte Remus und warf Harry einen Blick zu.
"Guten Tag, Professor. Setzten Sie sich doch", meinte Harry wies auf den Sessel.
"Danke. Ich habe gerade gehört es gibt hier ein Problem mit unserem Gast?"
"Das einzige Problem ist ein gewisser Grad Uneinsichtigkeit", erklärte Sirius missmutig und ließ die Tür laut ins Schloss fallen.
"Worum geht es denn. Molly war so aufgeregt, ich habe nicht viel verstanden."
"Molly ist der Meinung, Remus könne sich nicht um Lily kümmern", meinte Harry.
"Sie will nicht, dass er sich um sie kümmert. Warum auch immer", korrigierte Sirius ihn.
McGonagall seufzte vernehmlich. "Das ist im Moment nicht so wichtig. Die Kleine hat gerade meinen Zauberstab in die Finger bekommen und mit ihm rumgewedelt. Und er hat angefangen Funken zu sprühen", warf Remus ein und Sirius sah auf.
"Deswegen hat sie geweint?"
"Sie hat sich wahrscheinlich erschreckt", erklärte Remus schulterzuckend.
"Nun. Das könnte durchaus heißen, dass sie eine Hexe ist. Ihre Tante war immerhin auch eine", meinte die gryffindorsche Hauslehrerin nachdenklich.
"Wir sollten sie noch etwas länger hier behalten, bis wir das genau wissen. Sie ist in Gefahr, wenn sie eine Hexe ist", bemerkte Sirius.
"Alles schön und gut, aber wer soll sich um sie kümmern? Ich brauch Molly und auch Remus wegen ein paar aufgaben."
"Sirius. Er darf das Haus doch nicht verlassen", schlug Harry vor.
"Ich? Ich soll mich den ganzen Tag um Lily kümmern?"
"Tatze. Nun tu doch nicht so, als wenn dich das stören würde. Du bist auch vernarrt in sie", meinte Remus und Sirius lacht auf.
"Erwischt. Du hast sie also auch gern."
Remus sah einen Moment wie vom Donner gerührt aus und knurrte dann: "Ja. Ja ich hab sie gern. Wer kann dieses Baby denn auch nicht lieb haben. Vor allem, wenn man keine eigenen Kinder haben darf, weil man als gemeingefährliche Bestie gilt und die Deppen vom Ministerium mit Blindheit geschlagen sind. Uns alle über einen Kamm scheren, als wären wir für den Krieg verantwortlich."
Harry starrte Remus entsetzt an. Er hatte ihn noch nie wirklich wütend erlebt. Und dann so plötzlich, als hätte man grade einen Schalter umgelegt. Er kannte Remus eigentlich nur als einen Friedliebenden und gefassten Menschen. Sicher konnte er mal laut werden, aber dieses Mal war es irgendwie anders.
"Beruhig dich, Moony. Jeder hier im Raum weiß, dass du so was niemals tun würdest. Aber was ist so schlimm daran es zuzugeben, dass du sie gern hast?" meinte Sirius beschwichtigend.
"Weil es weh tut, einen lieben Menschen gehen lassen zu müssen", knurrte Remus und entschuldigte sich dann mit der Ausrede er müsse mal austreten.
Harry sah ihm nachdenklich hinterher.
"Remus war schon immer sensibel was das Thema Kinder angeht" meinte Sirius nachdenklich.
"Ich werde mit Molly reden und das klären. Lilian bleibt erst mal hier, bis wir wissen, was los ist und du wirst dich um sie kümmern. Offiziell werden wir aber wohl Molly angeben müssen. Das Ministerium wird das ansonsten wohl kaum zulassen und die müssen wissen wo die Kleine ist.
Sie Mr. Potter werden sich bis morgen Abend ausruhen. Ich werde Sie nach der Sitzung mit ins Schloss nehmen. Madam Pomfrey hat schon angekündigt Sie dann unverzüglich im Krankenflügel sehen zu wollen."
"Sicher, Professor", meinte Harry und verabschiedete dann seine Hauslehrerin.
"Und nun verrate mir mal was los ist. Wieso trägst du deine Brille nicht?" fragte Sirius. Harry grinste verschmitzt.
"Kontaktlinsen. Hab ich mir auf unserem Stadtausflug besorgt."
"Na dann", meinte Sirius lächelnd und setzte sich zu ihm aufs Bett, wo er Lily über den Kopf strich. Harry grinste ihn an und legte ihm das fast schlafende Baby in die Arme.
"Remus hätte gern eigene Kinder, oder?"
Sirius schmunzelte. "Sehr gern sogar. Leider ist das nicht mal in unserer Welt möglich, wenn man davon absieht, dass er ein Werwolf ist."
Harry sah ihn einen Moment verdutzt an, sagte dann aber nichts weiter. Er hatte schon eine Ahnung, was Sirius damit sagen wollte.
"Und Adoption? So wie mit Lisa?" fragte Harry.
"Er ist ein Werwolf. Das Ministerium wird ihm niemals ein Kind anvertrauen. Egal in welchem Alter", seufzte sein Pate und sah kurz auf die schlafende Lily. "Und Mollys Verhalten macht es ihm nicht gerade leichter. Sie vertritt, wahrscheinlich ungewollt, die Ansichten, die Remus sich selbst schon früher eingeredet hat. Ein Baby gehört nicht in die Nähe eines Werwolfs.
Nach deiner Geburt hat er sich wochenlang nicht ins Obergeschoss gewagt, oder kam deiner Mum oder James zu nahe, wenn sie dich auf dem Arm hatten. Das ging fast drei Monate so, bis wir gemeinsam beim Abendessen saßen.
Das war zu einem Ritual geworden. Alle zwei Wochen trafen wir uns. Entweder bei mir, oder bei James. Remus Wohnung reichte gerade für eine Person und ihm war das schon unangenehm, dass er uns nie zu sich einladen konnte.
Lily musste dich zwischendurch füttern gehen und kam dann mit dir rein. Ich saß neben Remus und hab sofort seine Anspannung gespürt. Er hat sich kaum getraut Lily anzusehen.
James, Peter und ich hatten vorher schon versucht aus ihm rauszukriegen was los ist, aber er hat nichts gesagt. Allerdings hatten wir da so eine Vermutung. Jedes Mal, wenn in der Zeitung stand, dass ein Kind von einem Werwolf angefallen wurde, hat er für eine Sekunde zu einem Foto von dir gesehen. James hatte die Vermutung, dass er der Meinung war, keiner würde ihn auch nur in deine Nähe lassen wollen. Und an diesem Abend ist James das wohl zu bunt geworden, weil Remus sich dann sogar früher als sonst verabschieden wollte. Er hat dich genommen und Remus einfach in den Arm gelegt. Er hatte keine Chance auszuweichen, ich hab ihn festgehalten und Remus Blick werde ich niemals vergessen. Absolute Panik stand in seinen Augen und er hat Lily angesehen, als erwartete er einen Fluch. Deine Mum war aber nur auf deinen Vater fixiert, weil sie noch keine Ahnung hatte. Lily konnte ziemlich direkt sein, was Probleme anging und wir wollten vermeiden, dass sie Moony auseinander nimmt, um zu erfahren was los ist. Und dann hast du angefangen zu lachen und Remus hat dich glaube ich zum ersten Mal richtig angesehen.
Wir haben uns Lily geschnappt und ihr in der Küche erklärt was wir vermuteten und sie ist ziemlich sauer geworden. Aber nicht weil Remus dich auf dem Arm hatte. Eher das Remus auf so eine bescheuerte Idee gekommen ist."
"Und das hat sie mir später als wir allein waren auch ziemlich deutlich gesagt", kam es von der Tür her. "Aber in einem muss ich dich korrigieren. Ich hab mir Harry auch schon vorher genauer angesehen. Nur eben von weiter weg. Wozu hab ich denn bessere Sinne."
Harry sah seinen Freund lächelnd an und ging dann zu ihm. "Lass Molly reden. Ignorier sie einfach."
Remus seufzte leise auf. "Tut mir leid dass ich dich grade so angefahren hab Tatze."
"Vergiss es. Wir kennen uns viel zu gut, als das ich dir deswegen böse sein könnte", wiegelte der ab und stand dann auf. "Ich bring dann diese süße Maus mal ins Bett und heute Abend darfst du dann Remus. Und macht euch einen schönen Nachtmittag."
Zunächst sahen die beiden Sirius noch verwundert hinterher. "Als wenn man uns das sagen müsste", meinte Harry und sah Remus fragend an. Der schenkte ihm ein Lächeln und zog ihn dann aufs Bett, wo sie sich eng aneinanderkuschelten und die Zeit einfach genossen.
Am nächsten Morgen war es Harry der als erster aufwachte. Grinsend beobachtete er den noch schlafenden Remus neben ihm. Er lag zusammengerollt wie eine Katze unter der Decke und hielt Harrys Hand, die auf seinem Bauch ruhte fest, als habe er Angst der Besitzer würde einfach verschwinden. Er sah einfach süß aus.
Vorsichtig rückte Harry etwas höher und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Der gab nur ein leises Murmeln von sich und wühlte etwas im Bett herum. "Lang genug geschlafen", flüsterte Harry dich an seinem Ohr und drückte Remus einen Kuss auf den Hals.
"Findest du?" fragte Remus verschlafen und drehte sich zu ihm um.
"Ja. Finde ich", erwiderte Harry leise und strich Remus über die Wange.
"Was hast du vor?"
Harry kicherte verhalten. "Wie kommst du darauf das ich was vorhabe?"
"Deine Augen verraten mir eine ganze Menge. Also. Was planst du?" fragte der Werwolf.
"Finde es doch heraus", forderte Harry und vergrub seine Hände in den Haaren des älteren um ihn dann vernichtend zu küssen.
Natürlich hatte er etwas vor. Immerhin war das hier für ihn der letzte Ferientag. Heute Abend würde es zurück nach Hogwarts gehen und wer wusste schon, wann sie sich wieder sehen würden. Und es ging ihm gut. Er hatte so gut wie keine schmerzen mehr und fühlte sich fit.
Remus ging sofort auf den Kuss ein und seine Zunge bettelte schon bald um einlass an Harrys Lippen. Der wurde ihm selbstverständlich sofort gewährt. Lediglich der Luftmangel ließ sie sich von einander trennen. Auch ohne Kontaktlinsen oder Brille sah er Remus Augen aufblitzen.
"Noch mehr davon?" fragte Harry schmunzelnd.
Zur antwort wurde Harrys Gesicht umfasst und näher herangezogen und sein Mund mit verführerischen Lippen bedeckt. Der Gryffindor ließ sich auf den Rücken rollen und zog Remus mit sich. Er schlang seine Arme um den Hals des Älteren und sorgte so dafür dass sie sich nicht so schnell wieder trennten. Diesmal war er es der die Mundhöhle des anderen erforschte. Harry spielte mit Remus Zunge und zog sich zurück um die zu sich zu locken. Remus Zunge stubbste seine Spielerisch an und begann sie zu necken. Harrys Hände wanderten derweil sanft über den Rücken des Älteren und zogen seichte Kreise vom Nacken bis hin zu seinen Shorts. Die Linke Hand wanderte dann über die Hüfte Runter zu Remus Oberschenkel den Harry dann mühelos über sich weg schob. Wie von selbst rutschte Remus auf ihn und Harry konnte sich weiter der babyweichen Haut auf dem Rücken des Mannes widmen und dem Spiel der Muskeln unter seinen Händen.
"Harry", flüsterte der Werwolf dann heißer als sie sich trennten um Luft zu holen.
"Nicht reden", bat Harry und wollte ihn zu sich ran ziehen aber Remus wehrte sich und hielt ihn zurück.
"Was ist denn?" fragte Harry verwundert und fragte sich im Stillen ob er irgendwas falsch gemacht hatte.
"Du bist immer noch nicht wieder Gesund, Harry. Ich möchte nicht das du deswegen…", begann er aber Harry unterbrach ihn indem er einen Finger auf Remus Lippen legte.
"Wie alt bin ich?" fragte er dann.
"16", antwortete Remus verwundert.
"Und meinst du nicht das ich dann in der Lage bin zu entscheiden was ich mir zumuten kann und was nicht? Zumindest in 99 der Fälle?"
"Doch schon, aber…"
"Dann hör auf zu reden und mach weiter."
Remus schloss resigniert die Augen. "Und das eine Prozent? Was ist mit dem?"
Harry musste kurz lachen. "Das behalte ich mir vor und rechtfertige mit ihm Aktionen wie die im Ministerium. Sonst hab ich keine Ausreden mehr", erklärte Harry.
"Du bist schlimmer als dein Vater", stellte Remus mit gespieltem ernst fest. "Aber bist du dir sicher das du…", begann er wieder, aber Harry legte ihm wieder einen Finger auf die Lippen.
"Hörst du jetzt auf zu reden? Vergiss meine Gesundheit! Ich weiß was ich will und das bist du. Du ganz allein und zwar jetzt sofort und auf der Stelle", erklärte Harry energisch seinem Freund und ließ eine Hand über Remus Rücken zu dessen Hüfte wandern und von dort unter die Shorts.
Der konnte grade noch ein keuchen unterdrücken als er Harrys Finger auf seiner Männlichkeit spürte und ein Kribbeln lief über seinen Rücken in die tiefe. Er zögerte nicht lang und mit einem Schwung lag Harry über ihm. Mit beiden Händen zog er dessen Gesicht näher und drängte ihn in einen tiefen Kuss. Harry seufzte wohlig auf und zog seine Hand aus Remus Unterwäsche zurück. Erstmal sollte Remus ihn ausziehen, immerhin hatte Remus nur in Unterwäsche neben ihm geschlafen.
Harry stützte sich mit den Unterarmen über Remus Schultern auf dem Bett ab, vergrub seine Hände in den braunen Haaren und forderte Remus Zunge erneut zu einem Tanz auf. Währendessen wanderten Remus Hände von Harrys Gesicht zu seinen Kleidern um diese zu entfernen. Zuerst war das Pyjamaoberteil dran das ausgerechnet dieses Mal so was sie ein Pulli war. Den Kuss zu unterbrechen gefiel dem Werwolf zwar nicht, aber wenn er mehr wollte musste es sein. Das Unterhemd wurde gleich mit entfernt. Sanft ließ er dann seine Hände über die weiche, warme und glatte Haut wandern. Nur an einer Stelle, direkt neben dem linken Schulterblatt über einer Rippe war noch eine kleine Narbe zu spüren. Dort hatte ihn Peters Kugel erwischt.
Er würde Peter am liebsten dafür zur Hölle schicken. Harrys Lippen, die nun mit seinem Ohrläppchen spielten ließ ihn kichern. "Nicht nachdenken. Weiter machen", säuselte der Junge ihm zu und begann sanft an seinem Ohr zu knabbern und ging dann über zum Hals. Remus schloss genießerisch die Augen. Jede Stelle die Harry liebkoste brannte und prickelte erregend. Langsam fuhren seine Hände in den Hosenbund des Jungen um dieses störende stück Stoff auch zu entfernen. Ein Heißer Schauer durchfuhr ihn und er keuchte auf als Harrys Lippen seine Brustwarze berührte und er diese mit der Zunge umkreiste und immer wieder anstubbste.
Harry genoss Remus aufkeuchen und er spürte dass sein tun die erhoffte Reaktion nicht im Mindesten verfehlte. Remus Männlichkeit zeigte sich deutlich unter der Shorts die er trug. Ein heißeres stöhnen entkam ihm als Remus langsam die Hände über seine Hüften wandern ließ und dabei den Stoff herunterzog und seiner Erregung ziemlich nahe kam.
Remus entlockte es das auch ein überrasches aufkeuchen. Damit hatte er nicht gerechnet, Harry so erregt zu haben nur durch ein paar Küsse. Der Junge musste es echt nötig haben. Kein Wunder das er nicht wollte dass er aufhörte und Remus selbst war an dem Punkt angelangt an dem es auch für ihn kein zurück mehr gab. Er schob die Hose soweit er konnte über die Hüften des schlanken Jungen und strich dann mit seinen Händen über die Innenseite der Oberschenkel zurück.
Harry atmete schwer unter diesen Berührungen und ließ sich auf den Rücken rollen. Er wollte Remus freien Handlungsraum gewähren. Er wollte den Werwolf in sich spüren. Ganz tief. Er sah kurz in Remus schakalhaft leuchtende Augen, und schlang dann beide Arme um dessen Hals und zog ihn in einen tiefen Kuss.
Aber Remus entzog sich schon bald seinen Lippen und ließ sie über die Wange zu seinem Hals wandern wo er sich festsaugte. Harry stöhnte heißer auf und flüsterte: "Oh Gott". Dann ließ der Werwolf seine Lippen langsam über sich schnell hebende und senkte Brust zu Harry bebender und verschwitzten Bauchdecke wandern. Er umspielte den Bauchnabel mit der Zunge und sah den zuckenden Muskeln zu wie sie sich unter dieser Berührung wanden. Harry atmete keuchend und schwer und Remus genoss es ihn an den Rand der Selbstbeherrschung zu treiben. Die Sorge um seine Gesundheit war vergessen. Ein hinterlistiges Grinsen schlich über seine Lippen und bewegte sich dann noch ein Stück tiefer zu Harrys aufgerichteter Männlichkeit. Er leckte sich kurz über die Lippen um dann ganz sanft mit ihnen die Spitze zu küssen. Der Junge über ihm schrie heißer auf und warf den Kopf in den Nacken und krallte sich ins Bettlaken fest.
Remus umschloss sanft das Glied des Jüngeren mit den Lippen und spürte wie Harrys Körper ein heftiges Zittern durchfuhr und er sich noch mehr ins Bettlacken krallte. Remus Lippen und seine Zunge dort zu spüren, brachten Harry an den Rand jeglicher Kontrolle.
Er keuchte heftig unter dem Spiel des Mannes und war unfähig irgendwas zu sagen. Er versuchte mit aller Kraft die er aufbringen konnte sich zurück zu halten, spürte aber wie die heiße Welle der Lust auf ihn zurollte.
Remus entging das aber nicht und er beendete sein Spiel kurz bevor Harry den Höhepunkt erreichte.
"Du bist wahnsinnig", würgte Harry hervor und zog den Werwolf grob zu sich ran um ihn zu küssen. Er schmeckte sich selbst auf den Lippen des Mannes der seine Hand behutsam über seine Hüfte zu seinem Hintern wandern ließ und dort verharrte.
"Soll ich oder willst du?" wurde ihm leise ins Ohr gehaucht.
"Mach, oder ich verbrenne", raunte Harry zurück und wand sich unter der Hand die langsam in ihn Eindrang. Seine eigene fand schnell den Weg zu Remus Männlichkeit die nicht minder prall war als die seine. Sanft umfasste er das Glied, massierte es und rieb mit dem Daumen an der Spitze was ihm zunächst nur ein verhaltenes keuchen einbrachte, aber ein heftiges Stöhnen als er begann mit der Vorhaut zu spielen.
"Warte", keuchte Remus plötzlich und ließ eine Phiole in seiner Hand erscheinen und etwas von dessen Inhalt auf Harrys dargebotene Hand laufen, der daraufhin mit seinem Tun fort fuhr und dem Werwolf alles an Selbstbeherrschung abverlangte was er aufbringen konnte.
Harry spürte wie Remus sich unter diesen Berührungen wand und mit einem Mal wurde er von zwei starken Armen in die Matratze gedrückt. Durch zusammengekniffene Augen sah er dass Remus Bernsteine nach mehr gierten. Sie glänzen vor Lust. Pures Verlangen war darin zu lesen und Harry schloss die Augen ganz und drängte sich Remus entgegen, damit er ihn endlich nahm und ihn nicht noch länger quälte. Seine Erregung pochte schon schmerzhaft und er hatte das Gefühl platzen müssen, wenn sein Freund nicht bald weiter machte.
Remus kam dem drängen des Jungen unter ihm gerne nach und drang sanft und langsam in ihn ein. Er befürchtete sonst nicht an sich halten zu können oder Harry schon über den Rand zu stoßen und beides wollte er nicht. Er wollte es genießen und Harry zeigen wie sehr er ihn liebte.
Harry verkrallte sich ins Kissen als Remus langsam in ihn Eindrang und stöhnte heftig auf, vor Schmerz. Aber es war nicht die Tat an sich, es war eher seine Erregung die nun noch mehr nach Erlösung schrie. Remus verharrte völlig Regungslos und schwer atmend über ihm. Eigentlich viel zu lang für seinen Geschmack.
Der Werwolf wollte ihnen beiden etwas mehr Zeit als sonst geben, aber die Enge die ihn umschloss ließ das kaum zu. Vorsichtig begann er sich zu bewegen, um Harry nicht unnötig weh zu tun, aber das schien ganz und gar nicht der Fall zu sein. Der Junge stöhnte zwar heftig auf, drängte sich ihm aber verlangend entgegen. Der Ältere beugte sich über ihn und begann ihn zusätzlich zu küssen. "Remus… bitte", flehte Harry mit rauer Stimme an seinem Ohr. Remus wusste was Harry wollte und kam dem nur zu gern nach. Auch er hielt es kaum noch aus.
Der Jüngere schrie auf als Remus diesen Gewissen Punkt traf. Mit jedem Stoß reizte er ihn mehr und Remus stöhnen, seine Küsse, den Körper des Werwolfs so dicht an seinem zu spüren taten ihr übriges dazu. Er spürte wie die Welle aus Lust und Leidenschaft auf ihn zurollte, und diesmal würde sie nichts aufhalten können. Er drängte sich Remus noch mehr entgegen. Er wollte es in allen seinen Facetten genießen, alles in sich aufsaugen und in seinem Herzen bewahren um davon bis zu ihrem nächsten treffen zu zehren.
Harrys stöhnen in die Küsse, der verschleierte Blick der halbgeöffneten grünen Augen, die Hände die sich im Lacken des Bettes festkrallten, das entgegendrängen Harrys, die zunehmende Enge die seine Erregung umschloss, alles steigerte Remus Lust ins Unermessliche. Die Welle heißer Leidenschaft rollte unaufhaltsam auf ihn zu. Sie kam immer näher und Remus war schon lange nicht mehr her über sich selbst. Sie überrollte ihn im selben Moment wie Harry aufschreiend den Kopf in den Nacken warf und seine Erregung noch mehr eingeengt wurde.
Schwer atmend sank Remus auf Harrys Brust und verharrte einen Moment in ihm. Er schloss die Augen um selbst wieder zur Ruhe zu kommen und lauschte Harrys schweren kurzen Atemzügen. Der Junge war wohl doch noch sehr angeschlagen, auch wenn er etwas anderes behauptete. Hoffentlich ging das gut. Nicht nur Molly würde ihn zu Frikassee verarbeiten, wenn Harry sich seinetwegen jetzt schlecht fühlte. Behutsam zog er sich aus dem Jüngeren zurück, um sich dann neben ihm in die Kissen fallen zu lassen und mit einem leisen Spruch zu reinigen. Schließlich zog er ihnen noch die Decke über und legte seine Hand auf Harrys Brust, der daraufhin den Kopf wand und ihn lächelnd ansah.
"Es war wunderschön", flüstere Harry und kuschelte sich eng an Remus heran. Er legte seinen Kopf auf dessen Brust und lauschte dem Herzschlag. Seine Atmung beruhigte sich wieder und er genoss die wärme des nackten Körpers neben ihm. Remus hatte einen Arm um ihn gelegt und kraulte ihn sanft ihm Nacken.
"War das wirklich nicht zu viel?" erklang Remus besorgte Stimme leise.
Harry sah zu ihm hoch und versuchte die Augen zu fixieren. "Waren wir uns nicht einig das ich wüsste was ich mir zumuten kann?" fragte er und hauchte Remus einen Kuss auf den Mund.
"Ja. Aber ich darf mir doch trotzdem sorgen machen", bemerkte der Werwolf.
"Darfst du", sagte Harry lächelnd und schmiegte sich dann an die Brust seines Geliebten. "Aber das ist überflüssig. Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt und ich meine mich zu erinnern das vor gar nicht all zu langer Zeit ein Werwolf mal zu mir sagte, das Liebe die beste Medizin sei."
Remus lachte auf. "Du bist mir einer."
"Ich dachte das magst du so an mir", meinte Harry.
"Ja. Das mag ich so an dir. Deine Spontanität, deine Ehrlichkeit, die Herzlichkeit und die Wärme die du ausstrahlst. Bei dir fühl ich mich einfach wieder Jung und lebendig. Dafür lieb ich dich so sehr."
Harry schmiegte sich lächelnd ganz eng an Remus und ließ sich von dem gleichmäßigen Herzschlag, der ruhigen Atmung und der Hand des Mannes in seinem Nacken in Morpheus schoß führen, wo er wohl behütet und beschützt vor Alpträumen etliche Stunden selig schlummerte und dann um kurz vor elf wieder wach wurde.
Remus schlief immer noch tief und fest, Harry hatte aber keine Lust mehr liege zu bleiben. Er hatte eher das Bedürfnis nach einer heißen Dusche. Vorsichtig stand er auf und nahm sich ein paar seiner Kleider aus dem Schrank und schlich runter ins Bad. Dass er dort nicht allein war, bemerkte er erst, als er die Tür hinter sich geschlossen hatte und sich umdrehte.
Ein Muskulöser Rücken, tauchte vor ihm auf. Auf dem Linken Schulterblatt war ein Tattoo in Form eines Hundekopfes zu sehen. Die Wirbelsäule stach scharf hervor, hier und da waren kleinere Narben zu erkennen. Harry ließ seinen Blick weiter wandern zu einem entblößten Hintern, welcher schon vom aussehen her, sich verdammt gut in der Hand anfühlte. Der Gryffindor schloss kurz die Augen um seinen Blick wieder auf höhere Regionen zu richten und der Hitze die in seinem Körper aufwallte, keine Chance zu geben. Dann entdeckte er die schimmernden Wassertröpfchen die sich ihren über den Rücken der Person bahnten und das Licht reflektierten. Sie entkamen der schwarzen verwuschelten Haarmähne, die seinem gegenüber bis zu den Schulerblättern reichte. Harry schloss erneut die Augen und holte tief Luft. Das ziehen nahm dabei sehr gern in kauf, solang es ihn von diesem Mann ablenkte der dort splitternackt vor ihm stand und Gefühle auslöste die er nicht gebrauchen konnte. Zumindest nicht vor ihm. Aber Moment? Ein ziehen? Das hatte er heute Morgen gar nicht bemerkt. Harry zuckte kurz mit den schultern und fuhr dann erschrocken zusammen als er angesprochen wurde.
"Alles o.k.?" fragte Sirius, der sein Patenkind im Spiegel still amüsiert beobachtet hatte.
"Ja. Alles in Ordnung", antwortete Harry hastig und drehte sich um, damit Sirius nicht noch mehr mitbekam als er wahrscheinlich eh schon hatte. Verdammt. Er hatte doch erst vor ein paar Stunden eine wirklich schöne Nacht erlebt. Wieso, zum Teufel sprang er jetzt auf Sirius an. Auf seinen Paten? "Ich warte draußen, brachst du noch lang?"
"Bin gleich fertig. Du wolltest duschen?" fragte der Mann.
"Eh… Jaaaa…. aber… das kann warten", erklärte der Gryffindor und wollte schon gehen, aber Sirius lachen hielt ihn zurück.
"Schämst du dich etwa vor mir?"
Harry wandte sich um und sah jetzt direkt in Sirius Gesicht. Der war grade dabei sich zu rasieren, wie er durch den Schaum schloss. "Auf Muggelart", stellte Harry gedanklich fest und sein Blick wanderte unweigerlich an dem Körper des Mannes herunter. Die Brust war von einem dunklen Haarflaum bedeckt, im Gegensatz zu Remus seiner die glatt war wie ein Babypopo. Auch sein Pate war Schlank. Nicht so wie Remus, aber Harry war sich sicher, auch ohne den Bauch seines Paten zu berühren, dass es sich dabei eher um Muskeln als um etwas anders handelte.
"Hör auf Harry. Das ist Sirius. Er mag es akzeptieren das du schwul bist, aber das du ihn hier angaffst ist was anders. Vor allem wenn er deine Reaktion darauf sieht", mahnte er sich selbst aber konnte trotzdem seinen Blick nicht aufhalten der immer tiefer wanderte um auch den Rest in Augenschein zu nehmen und die Wellen, die bei dieser Aussicht durch Harrys Körper liefen, wurden immer heißer.
"Reiß dich endlich zusammen", schrie er sich beinahe stumm an. Aber erst als Sirius ihn erneut ansprach sah er auf.
"Wie? Was?" "Schämst du dich?" fragte Sirius erneut mit einem besorgten Gesichtsausdurck.
"J-Ja. Ich mein. N-Nein. Ich schäm mich nicht vor dir. Wieso so sollte ich auch?" brachte der Gryffindor dann stotternd über die Lippen und drehte ihm dann den Rücken zu um sich auszuziehen.
Er war sich sicher dass es Sirius nicht entgangen war, welche Reaktion sein Anblick bei ihm ausgelöst hatte und das war es wofür er sich schämte. Sein eigener Pate machte ihn heiß. Verdammt heiß sogar und das obwohl er doch genau wusste das er in dieser Beziehung bei Sirius definitiv an der Falschen Adresse war und er vor knapp drei Stunden wunderbaren Sex gehabt hatte. Gott. Warum tat sich der Boden nicht einfach auf und verschlang ihn. Das wäre weitaus angenehmer. Aber gehen konnte er auch nicht. Dann würde er als Feigling dastehen und der war er nicht. Er war ein Gryffindor. Er war Mutig.
"Wieso bist du eigentlich nicht verheiratet?" fragte Harry um sich abzulenken und nicht einfach nur schweigen dazustehen.
In der Spiegelung der Fliesen sah Harry wie Sirius, der mit dem Rasieren fort gefahren war, sich wieder zu ihm umdrehte. "Wie kommst du auf einmal darauf?"
"Nur so?" antwortete er Schulterzuckend und ließ das Hemd fallen.
"In der Schule gab es zwar ein Mädchen, Amy hieß sie, mit dem ich gern mein Leben hätte verbringen wollen, aber wir haben uns aus den Augen verloren. Ich war da leider nicht so schnell wie dein Vater und hinterher… Voldemort war auf dem Weg zur Macht und ich wollte beweisen auf welcher Seite ich stand. Das ich im Gegensatz zu meiner Familie nichts mit Schwarzer Magie zu tun haben wollte. Ich hab mich in die Arbeit gestürzt und da war kaum Platz für eine Frau, oder gar eine Familie. Flirts hatte ich eine Menge, aber nie etwas wirklich Ernstes. Und dann… starben deine Eltern", erklärte Sirius und Harry schluckte.
"Tut mir leid", murmelte er betreten. Er hatte Sirius daran nicht erinnern wollen, wusste er doch dass sein Pate sich Vorwürfe machte.
"Hey. Noch ist ja nicht aller Tage Abend. Und mit ein bisschen Glück bin ich bald ein freier Mann und wer sagt denn das es da draußen keine Frau gibt die sich für mich interessiert", sagte er dicht hinter ihm stehend.
Harry bekam eine Gänsehaut davon und musste trocken Schlucken als Sirius Hand seinen Rücken berührte. "Snape hat ganze Arbeit geleistet. Man sieht so gut wie gar nichts mehr. Nur noch eine kleine Narbe, hier", meinte Sirius und fuhr ihm sanft mit einem Finger über die Stelle und Harry konnte das zusammenzucken nicht verhindern.
"Tut das noch weh?" fragte der Ältere besorgt.
"Nein. Das… hat gekitzelt", meinte Harry wagte es nicht sich umzudrehen, allerdings fing Sirius hinter ihm an zu kichern. "Oh weia ist das etwas meine Schuld?"
Harry sah vorsichtig zu Sirius auf. Sollte er ihm die Wahrheit sagen? Wie würde Sirius darauf reagieren? "Lügen ist schlimmer", schalt er sich und meinte dann: "Ich kann nicht behaupten das du schlecht aussiehst."
Sirius lachte hell auf und Harry wusste eigentlich nicht was daran lustig sein sollte. "Wäre ich in deinem Alter und wir auf Hogwarts hätten die ein Halbes dutzend Mädchen erzählt das du maßlos untertreibst, Harry. Aber ich will dich nicht noch weiter in Verlegenheit bringen. Du bist nun schon feuerrot. Und… als kleiner Tipp. Eine kalte Dusche wirkt da wahre Wunder. Oder du legst selbst hand an, obwohl… Remus ist dir sicher auch gern noch mal behilflich", damit verschwand Sirius aus dem Bad und rief noch. "Es gibt in einer Halben stunde Mittag. Mach also nicht zu lang."
Harry starrte Sirius noch einen Moment nach, und ging dann eiskalt duschen. Gott war das peinlich. Aber Sirius schien ihm das wenigstens nicht all zu übel zu nehmen.
Nach der erfrischenden Dusche ging er dann Remus wecken.
"Du warst ohne mich unter der Dusche?" fragte Remus gespielt beleidigt.
Harry nickte verlegen.
"Alles o.k.?"
"Na ja…. Ich hab Sirius gesehen. Ohne alles", gestand Harry und sah dann kurz zu Boden bis Remus fragte: "Verdammt attraktiv, was?"
Remus Tonfall hatte etwas neugieriges an sich.
"Doch. Er sieht gut aus, verdammt gut", meinte Harry und fügte dann hinzu: "Aber nicht viel besser als dieser Charly für dich."
Remus sah Harry verlegen an. "Also unter uns gesagt, ich kann die Mädchen durchaus verstehen, dass sie ihm nachgelaufen sind. Wenn du ihm nur einmal beim duschen zusiehst, wird dir heiß und kalt."
Harry schluckte trocken. "Da reicht schon rasieren und ich brauch anschließend eine Eisdusche."
Remus sah ihn verdutzt an und kicherte schließlich. "Das legt sich. Keine Bange. Und nun lass uns essen gehen. Sonst macht Molly Stress."
Unten in der Küche saßen diesmal nur Molly, Arthur, Tonks, Moody, Sirius und Lisa. Seine Schulkameraden saßen wohl schon im Zug nach Hogwarts. Er ließ sich zwangsläufig seinem Paten gegenüber nieder der grade Lily fütterte und ihn angrinste. Das Essen verlief irgendwie zu ruhig und Harry hatte das Gefühl das irgendwas passiert war. Doch er war sich ziemlich unschlüssig darüber, ob er fragen sollte, oder nicht. Immerhin bestand immer noch die Möglichkeit das Voldemort sie belauschte, auch wenn er in den letzten Tagen keine Träume mehr gehabt hatte. "Lisa. Wenn du satt bist, räum doch bitte den Salon auf", bat Molly herzlich und Lisa nickte.
Kaum war die Tür geschlossen sagte Rons Mutter streng in Remus Richtung: "Ich hätte von dir nicht erwartet das du das mit Harry tust. Vor allem in seinem Zustand! Und er ist grade mal 16."
Harry warf Remus einen Fragenden Blick zu und der fragte: "Verzeih mir Molly. Ich kann dir grade nicht folgen, was genau meinst du?" "Du weißt sehr wohl was ich meine", giftete sie zurück. Harry sah Sirius nachdenklich an und nahm einen Schluck seines Saftes als es ihm einfiel."…Remus ist dir sicher auch gern noch mal behilflich", hatte Sirius gesagt. Hatten sie etwa… Harry verschluckte sich vor schreck glatt in seinem Saft und Moody musste ihm herzhaft auf den Rücken klopften, damit er wieder Luft bekam. Das brachte Molly noch mehr in Entsetzen.
"Alastor!" rief sie entsetzt und ergriff dessen Hand, aber Harry schüttelte nur den Kopf. "Schon gut, Molly", keuchte er und atmete einige Male durch und warf Remus einen Blick zu und beugte sich dann zu ihm. "Über meinem Zimmer liegt kein Stillezauber", raunte er ihm zu und Remus Augen weiteten sich ein wenig, doch er nickte verstehend. "Molly. Es tut mir leid das wir euch… normalerweise liegt ein… ich hab nicht daran gedacht das hier kein Zauber…", stammelte Remus blass aber Molly unterbrach ihn. "Es geht mir nicht darum was zu hören war. Alastor hat für Ruhe gesorgt, immerhin haben wir hier Kinder im Haus. Es geht mir um Harrys Gesundheit. Die scheint dir aber nicht all zu viel zu bedeuten, ebenso das der Junge noch gar keine Erfahrungen hat."
Harry sah entsetzt auf und bemerkte Remus traurigen Ausdruck in den Augen.
"Du gehst zu weit Molly", erklärte Sirius entschieden und der Gryffindor sah zu Sirius hinüber der Rons Mutter ziemlich missmutig ansah.
"Es ist eigentlich deine Aufgabe Remus zurecht zu weisen", konterte Rons Mutter und Harry spürte wie Remus aufstand.
"Warte", sagte er und griff nach dessen Hand.
Remus sah ihn nervös an und schüttelte mit dem Kopf aber Harry zog Remus zurück auf seinen Platz und wandte sich dann an Molly.
"Ich finde es ja lieb von dir, das du dich so um mich sorgst Molly. Du hast dich mir gegenüber immer wie eine Mutter verhalten, aber jetzt übertreibst du. Ich bin volljährig und weiß was ich tue. Remus und ich lieben uns und er hat nichts gegen meinen Willen getan, noch nie. Und auch wenn es dich eigentlich ja nichts angeht, ich habe Remus verführt. Ich wollte es und es geht mir hervorragend. Wenn du also der Meinung bist, jemandem ins Gewissen reden zu müssen dann mich. Aber lass Remus endlich in Ruhe. Er ist der liebevollste und zärtlichste Mensch dem ich je begegnet bin und würde weder mir noch Lilian jemals absichtlich wehtun. Außerdem war es nicht das erste Mal."
Alle schwiegen und Harry ließ seinen Blick durch die Runde schweifen. Molly sah ihn ziemlich entsetzt an und Arthur war verwundert. Moody schien zu grinsen, richtig erkennen konnte Harry das nicht und Remus versuchte ein möglichst unbeteiligtes Gesicht zu machen, das Lächeln konnte er aber nicht verbergen und Sirius schien seines gar nicht verstecken zu wollen.
Dann trafen Harrys Grüne Augen die Sturmgrauen von Sirius und auch Harry versuchte zu lächeln.
Sirius grinste zurück ehe er sich an Molly wand: "Ich hab dich gewarnt. Irgendwann fährt auch der Geduldigste Löwe seine Krallen aus und fängt an zu fauchen um seine Liebsten zu Beschützen", meinte er und nickte Harry dann zu.
"Wusstest du das etwa? Und tolerierst es auch noch? Harry ist erst 16!" protestierte Molly. Sirius lachte auf.
"Na und? Ich war grade mal 15, das ist doch nun wirklich kein Weltuntergang. Außerdem würde ich mir an deiner Stelle lieber mal Gedanken über Enkelkinder machen.
Denn Ron und Hermine schmusen sicher nicht nur miteinander. Und, im Gegensatz zu Remus und Harry könnte es bei den beiden könnte das durchaus Folgen haben. Und ich vertraue Moony blind. Er würde Harry niemals wehtun, dazu liebt er ihn viel zu sehr. Und nun vergessen wir dieses Thema, ein für alle Mal. Remus und Harry haben meine Erlaubnis."
Harry sah Sirius verwundert an und dachte bei sich das er nie auf die Idee gekommen wäre ihn um Erlaubnis zu bitten. Aber die anderen, vor allem Molly, schienen das so zu akzeptieren und es herrschte wieder Ruhe. Nach dem Essen ging Harry hoch auf sein Zimmer um seine Sachen schon mal zu packen. Er wusste nicht genau wann McGonagall kommen würde.
Remus kam eine weile Später zu ihm, als Harry grade den Decke zuzwängte. "Schade. Ich dachte ich könnte dir helfen", meinte er.
"Zu spät", grinste Harry und wollte den Koffer schon aufheben, aber Remus kam ihm zuvor und zauberte ihn federleicht und stellte ihn in die Ecke. "Das hätte ich auch grade noch gekonnt, aber danke", meinte Harry und fragte dann: "Was machen wir mit dem restlichen Tag?"
"Wie wäre es wenn wir Sirius und Lily Gesellschaft leisten?" Harry nickte zustimmend.
Sirius saß im Salon und sah ziemlich gelangweilt drein, während Lily neben ihm friedlich auf der Couch schlief und Lisa am Tisch saß und malte.
"Was grübelst du?" fragte Remus und Sirius schreckte auf.
"Ich grübele nicht, ich hab nur nachgedacht", meinte er schlicht.
"Das ist das Selbe, Tatze. Was ist los?" Sirius seufzte auf und nahm einen Schluck aus seinem Glas.
"Habt ihr eine Idee wie wir Peter fangen könnten?"
"Wir schon mal gar nicht Sirius. Du darfst dich nicht all zu weit vom Haus wegbewegen", meinte Remus, aber Harry sah den verzweifelten Blick seines Paten.
"Wir werden auch ohne ihn deine Unschuld beweisen, dass verspreche ich dir. Nie wieder wirst du in einen Kerker müssen", meinte Harry und setzte sich neben seinen Paten.
"Aber ihr versucht ihn doch zu kriegen, oder?"
"Auf jeden Fall. Aber Harry hat Recht. Auch ohne Peter werden wir dich freibekommen. Und es bringt nichts sich jetzt darüber den Kopf zu zerbrechen. Das wird nichts ändern und du machst dich nur selbst verrückt." Sirius nickte seufzend.
"Was macht ihr eigentlich hier. Wollt ihr zwei nicht lieber allein sein?"
Harry sah Sirius verwundert an. Zugegeben er hatte in den letzen Tagen mehr Zeit mit Remus verbracht, als mit Sirius. Aber er war ja auch mehr oder weniger gezwungen gewesen im Bett zu bleiben und Sirius hatte sich nur selten blicken lassen oder war schnell wieder verschwunden.
"Irrtum Tatze. Wir wollend dir Gesellschaft leisten. Zum allein sein hatten wir in den Letzen Tagen genug Zeit."
Harry nickte zustimmend. "Außerdem ist da noch eine Animagusverwandlung die ich noch nicht kann und ein bisschen Zeit hab ich noch und wer könnte mir da besser helfen als du", meinte Harry.
"Du musst dich immer noch ausruhen, Harry", widersprach Sirius aber der schüttelte den Kopf und stand auf.
"Ich hatte genug ruhe." "Und heute morgen schon Sex und das ist sicher anstrengender als die Verwandlung", fügte er in Gedanken hinzu und konzentrierte sich auf den Tiger.
Und? Hat es euch gefallen? Dann sagt es mir doch bitte.
Nächste Woche gehts dann zurück nach Hogwarts. Und dort wird sich zumindest eines für Harry verändern. Was? Das verrate ich euch noch nicht. fies grins
Bis nächste Woche
