Hallo und einen schönen guten Morgen.

Ich weiß ja nciht wie spät es bei euch jetzt ist,wenn ihr das hier lest, meine Uhr zeigt 23.52 Fraigtag nacht.

Und da ich weiß das viele von euch ganz heiß auf das neue Kapitel sind, halte ich mich nicht lang mit vorreden auf. Viel spaß beim rausfinden, was Dumbledore zu Harrys süßem geheimnis sagt.

Ich freu mich auf eure Reviews, und sag hier noch mal kurz Danke für die vom letzen mal.

Bis bald

eure Imo

Rettung (aus) der Zukunft

Kapitel 35

Saphira war mittlerweile mit John und Linnéa zusammengetroffen. Und sie machten wirklich einen Spaziergang. Harry wollte auch gerade nach draußen treten, als ihn von hinten jemand ansprach.

"Wohin führt dich denn dein Weg? Noch dazu unsichtbar?" fragte Dumbledore und Harry musste schlucken. Er ließ den Umhang ein Stück fallen.

"Ich wollte noch mal etwas frische Luft schnappen gehen. Fand es aber sicherer, das Unsichtbar zu tun. Nicht das mir noch etwas passiert", erklärte er und betete das Dumbledore ihm diese Ausrede abkaufte.

"Ich denke es ist besser, wenn du nicht allein raus gehst. Zumindest nicht mehr um diese Uhrzeit", schlug der Schulleiter vor.

"Wenn Sie das meinen", seufzte Harry und verschwand wieder unter dem schon oft sehr hilfreichen stück Stoff, das ihm sein Vater hinterlassen hatte. Er sah noch mal kurz nach draußen und ging dann wieder die Stufen nach oben. Ein Blick auf die Karte hatte genügt um zu wissen das Saphira verschwunden war. Zumindest aus dem Bereich, den die Karte zeigte.

Nicht weit von dem Portrait zu seinem Gemeinschaftsraum entfernt ließ er Karte und Umhang in seiner Tasche verschwinden.

"Na nu. Keine Bücher? fragte die Fette Dame.

"Sieht man das nicht? Himbeersahneeis", brummte er.

"Himmel man wird sich doch wohl noch mal wundern dürfen", meine die Fette Dame pikiert uns schwang zur Seite.

"Und?" fragte Ron.

"Nichts und. Dumbledore musste mir über den Weg laufen und gegen ihn nützt auch

der Umhang nichts. Ich weiß nur, dass die drei nach draußen sind und jetzt nicht mehr auf dem Gelände, was die Karte anzeigt", erklärte er und seufzte.

"Zeigt sie eigentlich wirklich das ganze Schlossgelände?" fragte Ron. "Ich denke schon. Die Rumtreiber hatten immerhin genug Zeit alles einzuzeichnen", meinte Harry und dabei viel ihm ein, dass er immer noch nicht wusste, wie er sie erweitern konnte.

Am nächsten Morgen wurde Harry dann überraschenderweise von Scott am Frühstückstisch angesprochen.

"Kommst du bitte mal mit, Harry. Wir haben da ein kleines Problem bei dem wir deine Hilfe gebrauchen könnten", meinte der Lehrer.

"Eh… ja. Gut", sagte Harry etwas verwirrt und folgte dem Lehrer quer durchs ganze Schloss auf einen der Türme, die er noch nie betreten hatte. Dort lag ein riesiger Stapel Post auf einem Haufen. Über seinen Köpfen schwirrten die Eulen und einige Lehrer, die er selbst gerade mal vom sehen her kannte, außer Snape, schienen die Post zu kontrollieren. Snape versuchte dies auch bei einer schwarzen Eule. Allerdings vergeblich. Sie hackte immer wieder auf ihn ein.

"Black Moon?" fragte Harry verwirrt und mit einem Aufschrei ließ die Eule sich friedlich auf seiner Schulter nieder.

"An ihrer Stelle würde ich der Eule benehmen beibringen, Potter. Oder sie landet auf dem Spieß" zischte Snape und band sich ein Taschentuch um die blutige Hand, während er mit wehendem Umhang aus der Tür rauschte. Ein zweites Gewicht auf seiner anderen Schulter ließ ihn aufsehen.

"Hedwig", lächelte er und krauelte sein Mädchen zärtlich im Gefieder. Sie trug ein kleines Päckchen bei sich. Harry befreite sie von dem Gewicht und meinte: "Ich hab hier leider nichts für dich dabei. Aber ich komm heute Nachtmittag hoch zu dir und bring dir ein paar Kekse." Seine Eule schuhute zutraulich und flog davon. Harry sah ihr noch meinen Moment nach und musterte dann die Handschrift auf dem Päckchen. Es war die von Sirius. Begeistert riss er das Papier runter. Zum Vorschein kam eine kleine Holzschachtel, dessen Deckel Harry sofort begleitet von einem leisen Klicken aufzog.

"Langsam Harry. Wer weiß schon von wem das kommt. Das war gerade irgendein Zauber", mahnte der Lehrer aber Harry hatte den Brief schon in der Hand und wunderte sich nun über den Schlüssel, der darunter zum Vorschein kam. Ein Bronzefarbener Schlüssel auf dessen Kopf so was wie ein Wappen prangte. Ein Greif der auf seinen Hinterbeinen stand. Harry hatte sofort den Eindruck von Macht und Stärke. Vorsichtig nahm Harry den Schlüssel in die Hand. "Au", zischte er als ihm etwas in die Hand stach und im nächsten Moment begann der Schlüssel zu leuchten.

"Harry weg mit dem Ding", keuchte Scott, aber der Gryffindor war zu fasziniert von dem, was er sah. Der Schlüssel verwandelte sich in einen Ring, der sich wie von selbst um seinen Mittelfinger schlang. Auf der Oberseite prangte jetzt das Wappen, was vorher am Kopf zu erkennen gewesen war und der Gryffindor musterte seine Hand genau. Es war auch ein Siegelring. Genau wie der an seinem Ringfinger.

"Bist du Ok?" fragte Scott besorgt und auch alle anderen Lehrer sahen ihn besorgt an.

"Ja. Es geht mir gut", meinte er verwundert. Er verstand nicht was das sollte. Professor Vector nahm Harrys Hand und sah sie sich genau an.

"Mein Gott, das ist der Sigelring der Blacks?" sagte sie Frau entgeistert.

"Der Blacks? Sind Sie sich da sicher?" meinte Scott besorgt.

"Aber ja. Ich hatte einen der beiden Brüder im Unterricht."

"Sirius hatte Arithmantik?" fragte Harry verwundert.

"Nein, mein Junge. Seinen Bruder hatte ich. Regulus."

"Das ist im Moment egal", meint Scott und griff nach Harrys Hand. "Es ist besser wenn wir den erstmal untersuchen. Wer weiß, was dieser Black damit gemacht hat." Doch in dem Moment, indem Scott den Ring berührte, wurde er unsanft gegen die nächste Wand geworfen.

"Max!", keuchte Harry und starrte seinen Lehrer entsetzt an, der sich gerade kopfschüttelnd aufrappelte.

"Da haben wir den Salat", meinte Scott. "Regulus Black war ein Todesser. Der Ring kommt sicher vom Unnennbaren."

"Nein. Kommt er nicht. Er kommt von Sirius. Es ist seine Handschrift auf dem Papier", erklärte Harry entschieden. "Und dann machst du ihn einfach so auf? Dieser Mistkerl hat deine Eltern verraten!" Entgeistert starrte ihn Professor Sinistra an. Harry seufzte. Natürlich hatte nach Sirius Freilassung unter Auflagen, der Prophet die ganze Geschichte noch mal breit getreten. Aber er hatte keine Lust dazu, es jedem Lehrer einzeln sagen zu müssen. Scott nahm ihm den Brief aus der Hand und warf einen Blick darauf.

"Was soll denn das?" fragte er und sah Harry an.

"Wenn ich mal sehen darf, kann ich das ihnen vielleicht sagen", meinte Harry und wandte sich dann an seine Astronomielehrerin. "Und Sirius ist kein Mistkerl. Er ist mein Pate und er ist unschuldig." Dann nahm der den Brief und tat damit ans Fenster.

Sei gegrüßt, Erbe von Krone!

Dies war die einzige Zeile die auf dem Zettel zu lesen war. Harry musste sofort daran denken, was Remus damals in der Hütte getan hatte. "Es ist nur ein Schutzzauber, damit kein unbefugter den Brief lesen kann. Völlig harmlos", meinte Harry.

"Und wie hebt man ihn auf?" fragte Scott.

"Das ist das Geheimnis der Rumtreiber. Und ich werde das Andenken meines Vaters sicher nicht ausplaudern", meinte Harry und zog seinen Stab und hauchte nur die Worte, die den eigentlichen Brief lesbar machen würden. Die Schrift verschwamm und zog sich etlichen Zeilen lang in Sirius Handschrift über das Pergament.

Hallo Harry!

Remus meinte du würdest dich schon erinnern, wie du diese Zeilen entschlüsselst und da ich mir nicht sicher bin wer alles diesen Brief in die Hände bekommt, hielt ich es für eine gute Idee.

Ich hoffe doch es geht dir gut und du machst nicht gerade Dummheiten, oder doch? Ok, ich bin still. War ja selbst kein Engel, aber pass bloß auf dich auf. Remus bricht zusammen, wenn dir etwas passiert und ich möchte dich auch nicht verlieren. Aber das weißt du, hoffentlich.

Du wunderst dich sicher, warum ich dir einen Schlüssel schickte.

Harry schmunzelte: "Das tue ich, Sirius", murmelte und sah kurz auf. Alle Lehrer beobachteten ihn aufmerksam, als würde er jeden Moment verschwinden. Kopfschüttelnd wandte er sich wieder dem Schreiben zu und krauelte Black Moon im Nacken. "Gedulde ich noch einen Moment, Süße. Ich will das hier jetzt erst wissen", sagte er.

Der Grund ist eigentlich ganz einfach. Ich möchte sicher gehen, dass dir mein Besitz zufällt, sollte mir etwas passieren.

Harry schluckte trocken. Sirius schien grade in einer äußerst deprimierten Phase zu sein. Er musste ihn nachher unbedingt aufmuntern.

Und das schließe ich absolut nicht aus, bei dem, was noch auf mich zukommt.

Es ist der Schlüssel zum Grimmauldplatz. Wenn du ihn in die Hand nimmst wird er dich mit einem kleinen Stich verletzen. Damit wird deine magische Signatur aufgenommen und du stehst ab dem Zeitpunkt unter dem Schutzzauber, der über dem Haus der Blacks liegt. Das Haus ist unortbar, du könntest hier mit so viel schwarzer Magie um dich werfen, wie du willst, selbst die Unverzeihlichen, keiner würde es merken. Außerdem werden die Bewohner auf eine besondere Weise geschützt. Niemand kann dir mutwillig Schaden zufügen solang du dich in diesen Mauern aufhältst. Ausnahme sind da Familienmitglieder.

Ich habe mit Remus Hilfe den Zauber noch etwas verändert. Du wirst nach dem Stich nicht nur unter den Schutz der Zauber gestellt, sie beruhen dann auch auf deinem Blut. Das heißt, selbst wenn ich sterben sollte, besteht für dich hier keine Gefahr. Keine Falle wird dir etwas tun und auch nicht denen, die du ins Haus lässt. Und meine lieben Cousinen haben absolut keinen Erbanspruch auf den Grimmauldplatz. Du bist sozusagen mein Alleinerbe. Das ist aber noch mal in einem extra Testament festgehalten. Zur Sicherheit.

Eigentlich wollte ich ihn dir schon an Weihnachten geben, nur irgendwie bin ich darüber weggekommen. Weiß auch nicht genau warum ich das nicht getan habe.

Übrigens. Keiner kann dir den Ring gewaltsam abnehmen. Auch ein Schutzzauber. Du musst einem anderen den Ring schon freiwillig geben. Aber auch dann kann er ihn nicht als Schlüssel ins Haus benutzen, dazu müsstest du ihn erst wieder in den Schlüssel verwandeln. Den Zauber dafür teile ich dir aber besser nicht auf diesem Wege mit. Das nur du den Schlüssel erhältst, liegt an einem Persönlichkeitszauber auf der Schachtel. Das was so komisch geklickt hat, beim aufmachen.

Ich hoffe dir sagt mein kleines Geschenk zu. Pass gut auf dich auf. Muss Schluss machen. Lily möchte ihr Fläschchen haben. Liebe Grüße von der Kleinen, Lisa, mir und einen dicken Kuss von Remus

Bis bald, hoffe ich zumindest

Dein Pate
Sirius

PS. Ich möchte dich bitten diesen Brief zu vernichten, wenn du ihn gelesen hast.

"Na dann", meinte Harry und sagte mit auf das Pergament gerichtetem Zauberstab: "Incendio!" Sofort flammte das Stück Papier auf und ehe Scott, der herbeigeeilt war, etwas tun konnte, war nur noch ein Haufen Asche übrig.

"Was sollte das denn?" fragte der Lehrer entsetzt.

"Sirius hat mich darum gebeten und ich vertraue ihm blind. Und wegen dem Ring müssen Sie sich keine Sorgen machen. Das was passiert ist, musste so geschehen." Dann wandte er sich an Black Moon. "So. Und nun zu dir. Benehmen werde ich dir nicht beibringen, das ist Aufgabe deiner Besitzer und Snape hätte ja auch mal höflich fragen können", sagte er während er den Brief vom Bein der Eule Band. Die kniff ihm anschließend zutraulich ins Ohr und flatterte davon.

Scott nahm ihm den Umschlag sofort aus der Hand und tippte einige Male mit seinem Stab dagegen. "Scheint sauber zu sein", sagte er. "Weißt du auch woher der kommt?"

"Nein, aber der Schreiber hat mir schon oft geholfen", sagte Harry und nahm den Brief in die Hand.

"Bist du dir sicher das du ihn selbst auf machen willst?" meinte Sinistra.

"Ja, bin ich", sagte er und verließ den Turm wider. Er war schon viel zu spät dran, für den Tränkeunterricht. Also beeilte er sich und nahm mehrere Abkürzungen in die Kerker. Den Brief hatte er erstmal so in die Tasche gesteckt. Völlig außer Atem kam er an den Kerkern an.

"Schön, dass sie sich auch noch herbemühen Potter. Zwanzig Punkte Abzug für Gryffindor wegen Unpünktlichkeit und da es für sie jetzt zu spät ist, mit einem Trank zu beginnen, werden Sie Mr. Malfoy zur Hand gehen", schnauzte Snape.

"Ja, Sir", erklärte Harry und ließ sich neben Draco fallen.

"Schneide die Wurzel in ein Zentimeter breite Stücke. Zieh aber Handschuhe an", knurrte der Slytherin und Harry nickte. Auch wenn Snape das spielte, manchmal war ihm danach, den Lehrer einfach umzubringen.

"Ich hoffe Sie haben diesem Federvieh gesagt, dass es am Spieß landet, wenn es noch mal so einen Zirkus veranstaltet", knurrte Snape neben ihm und rieb sich dabei die Hand, die vorhin nur blutete.

"Ich denke nicht, dass es Black Moon sonderlich interessiert hat, Sir", antwortete Harry gepresst, sich fest auf die Wurzel konzentrierend. Die ganze Stunde über wies Draco ihn an, was er zu machen hatte.

"Ich kann lesen", murmelte er ihm zu und schob die Blutegel zu dem Malfoy rüber, der leicht schluckte und nach seinen Handschuhen griff. Harry musste sich auf die Lippe beißen um nicht laut los zu lachen.

"Lass stecken. Sag einfach wann und ich kipp sie rein", meinte Harry und nahm die Handvoll so auf.

"Uähks. Wie kannst du die nur so anfassen", meinte der Blonde und nickte ihm zu, er solle sie reinfallen lassen.

"Es gibt ekeligere Sagen als das. Trollrotze", meinte Harry und ließ dann auch die letzten Fliegen in die grüngelb schimmernde Substanz fallen.

"Das ist auch ekelig", stimmte Draco leise zu und rührte dann umsichtig im Kessel. Plötzlich griff er nach Harrys Hand.

"Das ist das Siegel der Blacks", keuchte Draco und alle starrten ihn an.

"Noch lauter", zischte Harry ihm missmutig zu und bemerkte, dass auch Snape ihn anstarrte und dann auf ihn zukam. Mit einem kurzen Blick auf die rechte Hand schnaubte er.

"Ihr Pate muss ziemliche Angst vor einer Verurteilung haben, wenn er so weit geht", stellte der Lehrer fest. Harry sah fest in die schwarzen Augen und hoffte, Snape würde in seinen Geist eindringen, damit er sah, dass Harry ihn umbringen würde, sollte er für Sirius Verurteilung sorgen.

"Sirius ist unschuldig. Er hat meine Eltern nicht verraten. Sein einziger Fehler war dem falschen Freund zu vertrauen und das werde ich beweisen", knurrte Harry den Lehrer an.

"Schön, Potter. Noch mal zehn Punkte Abzug für Gryffindor, wegen Respektlosigkeit und Sie werden heute Abend Nachsitzen. Punkt acht erwartete ich Sie hier im Kerker", sagte Snape mit seidiger Stimme.

"Ja. Sir", sagte Harry möglichst ruhig.

Nach dem Ende der Stunde wartete Harry noch auf Ron und ging mit ihm nach oben. Hermine musste noch zu alte Runen.

"Snape war ja mal wider echt gemein zu dir", meinte Ron.

"Auch wenn ich weiß dass es nur Show ist, ich könnte ihn erwürgen", zischte Harry und riss dann den Brief auf.

Also du hast meine absolute Hochachtung nach dem, was In der letzten Ferienwoche passiert ist. Und ich bin froh, dass du es überstanden hast. Es war schon ein ziemlicher Schock für mich, das zu lesen. Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass deine Freunde so vernünftig wären und du die Ferien in Sicherheit verbringst. Aber ich habe mich wohl gründlich geirrt. Es wird mir eine Lehre sein, dass ich dich nicht mehr aus den Augen lassen darf.

Aber nun bist du ja erst Mal wieder einigermaßen sicher und Dumbledore ist zurück. Das beruhigt mich etwas.

Mach dir um deinen Paten keine Sorgen. Er wird schon frei kommen. Da bin ich mir sicher. Er ist nun mal unschuldig und ich schätze den Minister, als einen sehr klugen Menschen ein. Er wird dir sicher zuhören. Leider kann ich dir keinen Tipp gegeben, wo sich die verräterische Ratte zurzeit aufhält. Ich weiß es nicht. Aber sollte ich auch nur einen Funken hören werde ich mal sehen, was sich machen lässt um ihn zu fangen. Bleib du bitte auf dem Schloss und begebe dich nicht selbst auf Rattenjagd. Das wäre viel zu gefährlich.

Ich melde mich bald wieder

Alles Liebe

XXX

"Das nenn ich aufschlussreich", meinte Ron, der über Harrys Schulter mitgelesen hatte. Harry seufzte leise.

"Wenigstens will er auch helfen", meinte Harry und steckte den Brief weg. Die Zeit bis zum Abend verging dann viel zu schnell und um Punkt acht fand Harry sich dann in den Kerkern wieder. Snape erwartete ihn vor seinem Büro.

"Wir machen einen kleinen Ausflug, Potter", erklärte der Lehrer und ging voran zu einer Geheimtreppe.

"Und wohin?" fragte Harry verwundert.

"In den fünften Stock. Ich will endlich diese Räume sehen." Harry nickte.

"Man hat Sie über meine Lüge gegenüber Lord Slytherin informiert, Sir?" erkundigte Harry sich.

"Ja. Und der Direktor hat mir überzeugend erklärt warum ich Sie nicht auffliegen lassen soll und ich werde mich daran halten", knurrte der Lehrer. Harry verkniff sich das erleichterte aufseufzten.

Im Fünften Stock vor dem Teppich angekommen sah Snape Harry erwartungsvoll an. Der starrte einen Moment die Schlangen an, bis er sah wie sie sich bewegen.

"Der Erbe Slytherins verlangt Einlass." Er brauchte Snape nicht anzusehen um zu wissen, dass es geklappt hatte. Der Teppich ruckelte und rollte sich schließlich auf. "Lumos", flüsterte Harry und ging den schmalen Gang entlang zu dem Loch aus dem er die Schlange rief.

"Beeindruckend", erklärte Snape, als das aus Stein gehauene Tier seine Reißzähne in die Decke schlug.

"Die Treppe bewegt sich von allein", meinte Harry und stellte sich auf die Stufen.

Unten wandte er sich dann gleich an das Bild des Gründers.

"Guten Abend, Lord Slytherin", grüßte er ihn bewusst in Parsel.

"Guten Abend, junger Mann. Es freut mich Euch wieder zusehen. Wen habt Ihr dieses Mal mitgebracht?" Harry drehte sich kurz zu Snape um.

"Professor Snape. Der Hauslehrer eures Hauses", erklärte Harry.

"Sagtet Ihr nicht, das Ihr euch nicht all zu gut verstehen würdet?" meinte das Bild verwundert.

"Das sagte ich, ja. Wir haben uns allerdings und diesen dummen Streit begraben", meinte Harry auch für Snape verständlich.

"Dann bin ich beruhigt. Aber was führt einen Lehrermeister hier runter. Noch dazu mit einem Schüler in Begleitung?"

"Wir sind hier, weil der Junge einige Dinge lernen muss, von denen gewisse Leute aber nichts mitbekommen sollen, da sie nicht all zu begeistert währen, eure Lordschaft", erklärte Snape ungewöhnlich höflich. Harry sah sich kurz zu seinem Lehrer um. Ob er sich wohl Voldemort gegenüber auch so benahm?

"Nun dann wünsche ich euch viel Erfolg", erklärte das Bild und Snape nickte Harry zu.

"Kommen Sie mit, Mr. Potter. Wir sehen uns hier erst Mal um." Harry folgte seinem Lehrer durch die Regalreihen in die hinterste Ecke. "Ich erwarte von Ihnen, dass Sie, wenn Sie schon mit Slytherin sprechen, das in einer für alle verständlichen Sprache tun und nicht auf Parsel. Haben wir uns da verstanden?"

"Ja, Sir", antwortete Harry.

"Gut. Dann gehen Sie mal und fragen, wo wir hier einen Raum finden können, in dem man ein paar Flüche üben kann. Es gibt hier sicher noch mehr, als diese erstaunliche Bibliothek", zischte der Lehrer und Harry nickte ergeben. Im Stillen dachte er sich, dass die Kammer des Schreckens wohl am besten geeignet wäre, was auch immer Snape mit ihm vorhatte.

"Verzeiht, Lord Slytherin?" sprach der das Bild an.

"Ja, junger Lord? Was kann ich für euch tun?"

"Gibt es hier einen großen Raum in dem man Flüche üben kann?"

"Sicher mein Junge. Die Kammer des Schreckens dürfte dafür hervorragend geeignet sein. Ich habe dort selbst oft trainiert. Dort vorn hinter dem Bild mit dem Feuervogel gelangt ihr zu allen anderen Räumen und am Ende findet ihr eine Tür. Sagt der Tür einfach sie soll sich öffnen. Dem Gang folgt ihr einfach, bis ans Ende. Es ist nicht zu verfehlen."

"Danke", meinte Harry nicht gerade glücklich. Er wollte sich lieber nicht ausmalen, wie es dort aussah und was dort noch herumliegen könnte. Denn der Gedanke war ihm gerade gekommen. Wie schnell verweste so ein Basilisk eigentlich.

"Und?" fragte Snape hinter ihm.

"Dort vorn, Sir. Das Bild vom Phönix", erklärte Harry, als ihn der Slytherin noch mal ansprach.

"Junger Mann. Seit gewarnt. Euer Begleiter verbirgt Geheimnise, ich sehe es in seinen Augen." Harry nickte ihm etwas verwirrt zu und ging dann zu Snape, dessen Gesichtsausdruck sich noch verfinstert hatte.

"Wir haben doch gerade eine Abmachung getroffen", erklärte er leise und gereizt. Harry sah ihn verwundert an, verstand aber. Dennoch öffnete er erst das Bild und ließ dem Lehrer den Vortritt in einen breiten Gang, der noch weiter runter führte und von dem verschiedene Türen abgingen.

"Ich bemerke nicht, wenn ich Parsel spreche, Sir. Aber sie müssten Lord Slytherin doch verstanden haben", erklärte Harry.

"Nein. Ihr erster Satz war zu verstehen. Ansonsten nichts." Harry zuckte nur mit den Schultern.

"Dann liegt es vielleicht daran, dass Slytherin es so möchte und ich habe ihm das unbewusst nachgemacht habe", sagte er und entzündete seinen Zauberstab, da die Fackeln immer spärlicher wurden. Der Weg machte mehrere scharfe Biegungen und endete vor einer riesigen Flügeltür über dessen Mitte Schlangen ineinander verschlungen waren.

"Öffne dich", zischte Harry der Tür zu und musterte den Lehrer der mit hochgezogener Augenbraue zusah, wie die Schlangen sie entwirrten und die Tür knarrend aufschwang. Ein süßlicher Geruch verbunden mit irgendwas Verfaultem schlug ihnen entgegen und Harry hielt sich den Ärmel seines Umhangs vor Mund und Nase. Snape dagegen trat unbeirrt an ihm vorbei. Sie standen jetzt in einem Rohr, vor ihnen eine Wasserpfütze und links huschte gerade eine Ratte um eine Ecke.

"Stellen Sie sich nicht so an Potter. So schlimm ist es auch nicht."

Harry schloss einen Moment die Augen, ehe er den Ärmel runter nahm und dann voraus ging. Er war eigentlich nicht sonderlich wild darauf, aber Snape schien ebenfalls nicht begeistert zu sein, vor zu gehen. Links und rechts gingen Rohre ab, aber Harry hielt sich einfach immer weiter gerade aus und je weiter sie gingen desto stärker wurde der Geruch. Dann machte auch dieser Gang eine Scharfe Biegung und Harry stand vor einem ziemlich großen und widerlich aussehenden Kadaver. Es war nur noch an einigen Stellen etwas von der Grünen Haut zu sehen, alles andere war rotes fauliges Fleisch. Die Augen des Tieres fehlten völlig. Es war ein einfach ekelerregender Anblick.

Mit geschlossen Augen und den Brechreiz unterdrückend drehte er sich um.

"Was haben sie jetzt schon wieder Potter", raunzte Snape und trat an Harry vorbei um die Ecke. "Nett", sagte der mit einem Hauch von Ekel in der Stimme. Harry schluckte schwer.

"Ich konnte Slytherin schlecht sagen, dass seine Schlange tot ist und er meinte das hier wäre perfekt", presste er hervor. Snape sah ihn kopfschüttelnd an und verschwand dann aus seinem Blickfeld.

Doch neugierig geworden drehte er sich um und fixierte Snape, der näher an das Tier heranging und den Kopf musterte und dort auch irgendetwas machte. Dann kam er wieder zu Harry.

"Halten sie das", meinte er und drückte Harry ein Fläschchen mit einer grünlichen Substanz in die Hand.

"Was ist das?" fragte er verwundert, und sah dann erschrocken auf, da zusammen mit einem lauten Knistern, die Luft brennend heiß wurde. Vor ihm stand der Kadaver in Flammen und innerhalb von einigen Minuten war er nur noch ein Haufen Asche, die mit einem Wink des Zauberstabs seines Lehrers, im nichts verschwand und durch einen weiteren Wink wirbelte ein erfrischender Luftzug durch die Kammer. Anschließend entriss Snape ihm die Phiole und ließ sie in seine Tasche gleiten.

"Und nun Potter, werden wir zwei mal ein wenig duellieren üben. Und ich meine nicht dieses alberne Gefuchtel, was dieser Stümper Lockhart ihnen beibringen wollte, oder das, was sie da ihn ihrem Club treiben. Ich meine ein echtes Duell. Noch nehmen wir gesprochene Flüche. Aber nur bis dieser Anfänger Scott endlich anfängt richtigen Unterricht mit ihnen zu machen", erklärte Snape gereizt und Harry schluckte.

Toller Mist. Hier unten würde ihm niemand zu Hilfe kommen. Es konnte ihm niemand zu Hilfe kommen. Keiner außer ihm konnte hier runter gelangen, Snape aber jederzeit wieder hinaus.

Das Duell, was sie führten war sehr kurz. Kaum drei Flüche hielt Harry sich auf den Beinen, da erwischte ihn sein Lehrer.

"Los: Hoch mit ihnen. Wie haben Sie es eigentlich geschafft, sich gegen die Todesser an Silvester zu wehren?" raunzte er.

"Da hatte ich Deckung", fauchte Harry zurück.

"Deckung. So, so. Sie verstecken sich also", meinte der Lehrer spöttisch. Harry konzentrierte sich derweil. Er hatte doch einiges bei Scott gelernt: er war nicht hilflos.

Doch viel besser wurde es nicht. Snape schaffte es immer wieder, ihn zu überwältigen und zum Schluss stand er dicht vor ihm, den Zauberstab auf Harrys Herz gerichtet, während Harry keuchend dastand. Sein Zauberstab weit weg irgendwo hinter ihm.

"Und nun, Potter. Was denken Sie würde der Dunkle Lord mit Ihnen machen, an meiner Stelle." Die Stimme des Lehrers war bedrohlich leise geworden.

"Er würde mich töten", antwortete Harry.

"Und Sie hätten ihm nichts mehr entgegen zu setzen."

Harry wollte schon nicken, als ihm etwas ein viel. Etwas, das Snape noch nicht wusste. Er konzentrierte sich ein Mal fest auf den Tiger und im selben Moment, wie er die Verwandlung spürte sprang er auf Snape zu. Und er hatte ihn überrascht. Snape schaffte es nicht mehr den Gegenspruch zu sprechen und knallte auf den Boden, der Stab flog ihm dabei aus der Hand. Harry, der zu viel Schwung hatte rollte über Snape hinweg, aber das störte ihn in diesem Moment wenig. Denn Snapes Zauberstab lag direkt neben ihm. Er verwandelte sich zurück, griff danach und Polterte: "Stupor!" Die Wucht des roten Blitzes riss Harry von den Füßen, was aber wohl gut für Snape war, denn der Fluch sauste knapp an ihm vorbei und riss einen Krater in die Decke der Halle.

Harry starrte ziemlich verblüfft auf den Zauberstab in seiner Hand.

"Sie haben noch nie einen anderen Stab, als ihren eigenen benutzt, oder?" fragte Snape ruhig. Harry stand von dem nassen Boden auf.

"Nein, Sir. Noch nie", sagte er und tat auf Snape zu. "Der Trick mit der Verwandlung war gut. Aber ich zweifele stark daran, dass sie damit den dunklen Lord überwältigen könnten. Vor allem wenn sie nicht endlich die Okklumentik in den Griff bekommen." Harry seufzte leise auf.

"Ich weiß, Sir. Und ich versuche es ja. Aber ich bekomm es einfach nicht hin." Snape streckte die Hand nach hinten aus und fing Harrys Stab mit Leichtigkeit auf, richtete ihn auf das Loch und die herausgerissenen Steine fügten sich wieder nahtlos zusammen.

"Es ist eine Sache der Konzentration und des Willens, mit fremden Stäben zu zaubern, um das was Ihnen passiert ist zu verhindern." Harry nickte nur.

"Lassen Sie uns zurück in diese Bibliothek gehen. Ich denke für heute war es genug", meinte Snape und reichte ihm seinen Stab. Harry nahm den entgegen und besah sich kurz Snapes Zauberstab. Vielleicht sollte er sich auch einen zweiten Stab zulegen und üben. Aber was für einer wäre dazu geeignet?

"Aus welchem Material besteht Voldemorts zweiter Stab?" Snape sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an.

"Sie spielen mit dem Gedanken sich auch so einen zu besorgen?" fragte er.

"Es interessiert mich nur, Sir", konterte Harry.

"Der Stab ist aus Eiche. Zehneinviertel Zoll lang und hat einen Kern aus zermahlener Basiliskenhaut. Es ist eine Sonderanfertigung aus Rumänien. Sie werden auf der ganzen Welt keinen zweiten solchen Stab finden. Warum dürfte Ihnen ja wohl klar sein", sagte Snape und Harry nickte, allerdings ziemlich verwundet. Man konnte auch aus der Haut einer Reisenschlange einen Stab fertigen?

Als sie die Bibliothek wieder betraten, sah Slytherin sie nachdenklich an. "Man hat euch wohl hart ran genommen, junger Lord." Harry warf einen Blick auf Snape.

"Ich habe kein Wort verstanden", meinte der Lehrer leicht gereizt.

"Lord Slytherin. Dürfte ich Euch bitten in Gegenwart meines Lehrers normal zu sprechen. Er kann kein Parsel und es stört ihn, uns nicht zu verstehen. Er befürchtet hintergangen zu werden."

"Hintergangen?" meinte der Gründer. "Von einem Gryffindor?"

"Mr. Potter hat sehr viele Eigenschaften, die eines Slytherins würdig sind", meinte Snape, was Harry zeigte, dass Slytherin nun auch für ihn verständlich sprach.

"Ich will mal nicht so ein und werde Eurem Wunsch nachkommen. Aber nun sagt, man hat Euch viel gelehrt?" Harry biss sich auf die Lippe.

"Er hat gelernt, dass er noch einiges lernen muss, eure Lordschaft."

"Dann solltet ihr fleißig weiter üben, nicht wahr? Ein Slytherin ist schließlich kein Verlierer."

"Ich habe auch vor zu üben. Ein Gryffindor lässt sich ebenso wenig besiegen, wie ein Slytherin", meinte Harry und sah Snape an. "Wollen Sie sich hier nun noch umsehen, Sir?"

"Wenn Sie Müde sind, Potter, gehen Sie ruhig zu Bett. Ich finde den Weg schon allein", meinte der Lehrer überfreundlich.

"Ich bin noch nicht müde", knurrte Harry und erklomm die silberne Treppe. Er war neugierig, was er hier alles finden würde.

Plötzlich hörte er Sirius Stimme und sah sich verwundert um, besann sich aber des Spiegels in seiner Hosentasche.

"Hi", meine er.

"Hey. Bist du noch bei Snape?" fragte Sirius.

"Eh. Ja. Er ist aber wohl eher bei mir", meinte Harry und warf einen Blick über die Brüstung und entdeckte den Lehrer, wie er in einem Buch blätterte.

"Und wo seid ihr? Albus kann ihn nicht finden. Er meint ihr hättet das Gelände verlassen." Harry schmunzelte.

"Haben wir nicht. Wir sind nur ziemlich weit unter der Erde, aber warte mal", meinte er und wand sich an Snape. "Professor! Der Schulleiter vermisst Sie!"

"Woher wissen Sie das?" fragte Snape verwundert.

"Sirius", antwortete Harry.

"Er soll Professor Dumbledore sagen, dass ich in fünf Minuten in seinem Büro bin und wir sehen uns am Mittwoch in meinem Büro, wie immer." Damit rauschte der Lehrer ab.

"Er kommt. Sagst du das Dumbledore?"

"Er hat es schon gehört. Aber… hast du heute Post bekommen?" Harry schmunzelte und stieg die Leiter hinab um sich dort in einen Sessel fallen zu lassen.

"Hab ich und ich hab mich sehr gefreut. Aber dir wird nichts passieren, Sirius. Davon bin ich fest überzeugt."

"Ich bin mir da aber nicht so sicher", meinte sein Pate leicht verzweifelnd.

"Nun hör mir mal gut zu. Ich bin schon einmal ins Zaubereiministerium eingebrochen und wenn sie dich wirklich verurteilen, werde ich es wieder tun und dich da raus holen. Und es ist mir völlig egal, dass wir beide dann fliehen müssen. Ich werde es niemals zulassen, dass du wieder unschuldig eingesperrt wirst. Und Remus sicher auch nicht."

Sirius schenkte ihm ein leichtes lächeln und dann entdeckte Harry Remus hinter seinem Paten.

"Er hat Recht. Ich werde es auch nicht zulassen und ich würde Harry sofort helfen dich zu befreien. Und nun hör endlich auf, dir Sorgen zu machen. Wir stellen doch auch schon alles nach Peter auf den Kopf."

"Und mein Retter hat sich heute auch gemeldet. Er will auch nach Peter Ausschau halten und er meldet sich sobald er ihn findet. Und auch Dumbledore ist davon überzeugt, dass wir dich frei bekommen werden", fügte Harry hinzu.

"Ihr habt ja Recht. Aber… ich.. mir fällt hier die Decke auf den Kopf. Ich werde noch wahnsinnig."

Harry seufzte. Er konnte Sirius gut verstehen. "Dann komm am nächsten Vollmond mit Remus in die Heulende Hütte. Wir machen den Wald unsicher. Das bemerkt keiner und ich sehe zu, dass ich bis dahin apparieren kann und bring dich wieder nach Hause. Und… Remus und ich können auch Dumbledore einweihen, am Samstag. Dann ist das alles kein Problem. Der wird sich eh wundern, warum Remus herkommt", meinte er, in dem Wissen, dass er selbst vor gar nicht all zu langer Zeit dagegen gewesen war.

"Das ist viel zu riskant Harry. Für dich und auch für Sirius. Wenn ihn jemand erwischt sperren sie ihn jetzt schon wieder ein", mahnte Remus.

"Nicht wenn du Übermorgen meinen Tarnumhang mitnimmst und Moody, Tonks und David den Mund halten. Außerdem ist Tonks doch ein Metamorphmagus. Sie kann sich ohne Probleme in Sirius verwandeln, ins Bett legen und schlafen falls einer kommt", konterte Harry.

"Du warst wohl zu lang mit Severus zusammen. Das klingt mehr nach Slytherin, als nach Gryffindor", meinte Remus.

"Du weißt, dass ich vom Blut her ein Slytherin bin. Es liegt mir also wirklich sprichwörtlich im Blut. Aber du könntest auch sagen, dass ich ein echter Rumtreiber bin", meinte Harry. Sirius sah ihn entsetzt an, aber Remus hatte wohl verstanden und bedeutete ihm still zu sein.

"Ich denke wir machen Schluss. Du musst doch eh hoch zu deiner Patrouille"", sagte der Werwolf.

"Muss ich, aber eine Frage noch. Aus was waren Mum und Dad Zauberstäbe?"

"Die Stäbe deiner Eltern? Das fragst du jetzt?" meinte Sirius entgeistert.

"Deine Mum hatte einen aus Weidenholz und Einhornhaar. Das weiß ich noch ganz genau. Es war das Holz von Peter und der Kern meines Stabes. Aber James…", meinte Remus und runzelte dir Stirn.

"Der Kern war Drachenherzfaser. Da bin ich mir sicher und sagtest du nicht, Moony, dass das Holz in der Muggelwelt sehr teuer währe?"

"Stimmt. Mahagoni und Drachenherzfaser. Aber wieso willst du das wissen?"

"Snape und ich haben uns duelliert und ich hab seinen Stab in die Hände bekommen und ihn damit angegriffen", erklärte Harry.

"Autsch", meinte Remus und Sirius fragte: "Hast du ihn erwischt?" Dabei klang er keineswegs besorgt. Eher belustigt.

"Nein, knapp verfehlt, aber das Loch in der Decke war nicht zu verachten." v "Und was hat das jetzt mit den Stäben deiner Eltern zu tun?" fragte Remus v

erwundert.

"Ich dachte es wäre vielleicht ganz gut sich auch einen zweiten Stab zu besorgen", meinte Harry und warf Slytherin einen Blick zu. "So wie ihr-wisst-schon-wer auch. Und ich denk darüber nach, aus was er sein sollte." Remus nickte verstehend.

"Geh du erst Mal wieder rauf. Ehe dich noch jemand vermisst", meinte Sirius. "Und wir denken auch mal über das Stabproblem nach."

"Gut. Und Sirius, versprich mir, dass du aufhörst zu grübeln, ok?"

"Versprochen, Kleiner. Ich werde mich mit Lily ablenken. Sie hat jetzt doch gefallen an Schnuffel gefunden. Schneeflocke ist ja nicht da."

"Dann viel Spaß und wir sehen uns am Samstag, Remus." Der nickte ihm zu und dann erlosch der Spiegel.

"Eure Freunde?" fragte Slytherin.

"Nicht ganz. Mein Pate und mein Freund", antwortete er.

"Und wer von den beiden schwebt in Gefahr?"

"Mein Pate. Er steht in dem Verdacht meine Eltern an ihren Mörder verraten zu haben. Hat er aber nicht nur leider könnten das nur meine Eltern beweisen", sagte Harry und erhob sich müde.

"Das ist ein Problem. Und sonst gibt es niemanden?"

"Nur den wahren Verräter. Der ist aber im wahrsten Sinne des Wortes eine feige Ratte und versteckt sich. Und so was darf von sich behaupten in Gryffindor gewesen zu sein", erklärte Harry.

"Lord Gryffindor wäre alles andere als begeistert, von so einer Tat." Harry nickte und verabschiede sich dann.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag war einfach herrlich. Anders konnte Harry es nicht beschreiben. Remus endlich wieder neben sich zu spüren und von ihm in den Arm genommen zu werden, für Harry gab es nichts Schöneres. Sie schmusten sich eng aneinander und genossen einfach nur die Nähe des anderen. Am nächsten Morgen weckte Remus ihn sanft mit einem Kuss.

"Harry", flüsterte er.

"Hmm?" machte der.

"Es ist schon nach neun und wir haben doch gestern mit Albus noch abgemacht, dass wir uns um halb zehn mit ihm treffen." Harry seufzte kurz und streckte sich dann.

"Ich kann nicht glauben, dass die Nacht schon vorbei ist."

"Wir haben heute noch den ganzen Tag, Harry. Alastor hat mir ausdrücklich gesagt ich soll es nicht wagen vor heute Abend wieder aufzutauchen. Ansonsten würde er mir das Fell über die Ohren ziehen und ich traue ihm zu, dass er das auch tut." Harry kicherte leise.

"Dann bleibst du besser hier. Ein Moony ohne kuscheliges Fell, das könnte Lily wohl gar nicht gefallen und ich wäre gezwungen Moody das Fell über die Ohren zu ziehen."

"Das dürfte nicht einfach werden. Und ich habe ja vor hier zu bleiben. Aber lass uns aufstehen. Nicht, dass wir uns noch verspäten." Harry nickte zustimmend und nach einer schnellen Dusche, Remus und Harry halten sich da gegenseitig mit ihren Zauberstäben geholfen, machten sie sich auf den Weg zum Schulleiterbüro.

"Haselnussmilchcreme", sagte Remus und der Wasserspeier erwachte zum Leben. Dumbledore schien sie schon zu erwarten. Er stand and er oberen Brüstung auf den Gehstock gestürzt, als er sie herein bat und meinte sie sollten zu ihm kommen.

"Setzt euch doch. Ich nehme an ihr habt noch nicht gefrühstückt?"

"Nein.", meinte Remus und nahm neben Harry auf den Sesseln am reichhaltig gedeckten Tisch platz.

"Dann bedient euch", meinte er ließ den Tee sich selbst einschenken. Harry begnügte sich mit einem gebutterten Stück Toast. Seit sie aufgebrochen waren, war er nervös und das wurde hier nur noch schlimmer. "Nun was habt ihr zwei mir denn so wichtiges mitzuteilen?" fragte der Schuleliter nach einigen Minuten schließlich. Remus räusperte sich kurz.

"Es ist so das Harry und ich uns sehr nahe stehen." Dann warf Remus Harry einen Blick zu.

"Wir lieben uns, Sir", sagte er ruhig und war auch etwas erstaunt darüber, dass es ihm hier so leicht über die Lippen kam.

Dumbledore sah sie einen nach dem anderen an und lächelte dann. "Die Liebe ist eine starke Macht und auch ein Spender von Kraft und Licht. Ich freue mich für euch, dass ihr dieses Licht gefunden habt. Aber ihr seid doch sicher nicht nur herbekommen um mich in dieses Geheimnis einzuweihen."

"Nein Albus. Sind wir nicht", meinte Remus entschlossen. "Ich wollte fragen ob es dich stört, wenn ich die Vollmondnächte hier verbringe. Oder auch ab und zu mal vorbei komme, je nachdem wie es meine Zeit zulässt." Dumbledore sah sie nachdenklich an.

"Sicher verstehe ich euren Wunsch, euch nach Zweisamkeit, aber das dürfte Problematisch werden, wegen der anderen Schüler."

"Remus war an Vollmond schon hier und die anderen wissen, dass er keinem etwas tut", warf Harry sofort ein.

"Minerva erwähnte, dass Remus hier war, aber dass ihn außer dir, auch andere gesehen haben, schient auch sie nicht zu wissen."

"Nein. Sie weiß es nicht, Sir. Ich habe Remus mit zu DA genommen, während des Vollmondes. Jeder von ihnen weiß, dass er harmlos ist, wenn er den Banntrank genommen hat. Alle haben ihn gestreichelt." Der Schulleiter nickte und sah dann Remus an.

"Ich habe mitgemacht, weil ich es für den besten Weg hielt endlich mit dem Vorurteil wir seien brutale und unkontrollierbare Mörder aufzuräumen", erklärte er.

"Die DA ist aber nur ein kleiner Teil, des Schlosses. Und ich glaube nicht, dass alle Schüler das so sehen, oder sich einfach von den anderen Mitschülern überzeugen lassen. Und Hogwarts ist eine Herberge der Sicherheit. Es liegt mir am Herzen, dass die Schüler sich hier wohl und geborgen fühlen. Einen Werwolf, hier, während des Vollmondes zu beherbergen, verzeih Remus, wenn ich das so sage, wäre daher unverantwortlich in dieser unsicheren Zeit."

"Ich verstehe", meinte Remus und Harry hatte das Gefühl gerade einen Tritt bekommen zu haben. "Spricht auch etwas dagegen, dass ich bis heute Abend noch hier bleibe?" fragte der Werwolf dann, für Harry hörbar gekrängt.

"Nein. Dagegen spricht nichts."

Remus nickte nur sah Harry kurz an und der verstand sofort. Remus wollte gehen. Wortlos erhob sich Harry und ging zur Tür. Es viel ihm schwer Dumbledore jetzt nicht seine Meinung zu diesem Verhalten zu sagen.

"Harry", meinte der Schulleiter, als der gerade die Tür erreicht hatte. "Mach bitte keine Dummheiten und bring dich in Gefahr."

"Ich kann auf mich aufpassen", meinte er nur und stieg die Stufen runter.

"Wollen wir rausgehen?" fragte Remus unten leise und Harry nickte. Mit einem Wink hielt Remus ihre Winterumhänge in der Hand und legte Harry seinen über.

"Wollest du ihm nicht die Meinung sagen, auf die Sirius Black art?" fragte Harry nach einer Weile, in der sie durch den Schnee gestapft waren.

"Wollte ich, ja. Aber erstmal ist es für mich verständlich, was er sagt und außerdem geht es ihm noch nicht besonders gut. Meine rücksichtsvolle Ader hat mich zurück gehalten." Harry seufze. "Ich bin so was gewohnt. Es von Albus zu hören tat zwar weh, aber ich weiß auch, dass er recht hat."

"Und was machen wir, jetzt? Ich will dich nicht erst im Sommer wieder sehen", meinte Harry schwermütig.

"Albus meint doch nur die Vollmondnächte. Alles andere ist für ihn in Ordnung", erklärte Remus.

"Und ab morgen deckt er dich wahrscheinlich so mit Arbeit ein, dass du keine Zeit findest", brummte Harry und trat gegen einen Stein.

"Nun übertreib mal nicht", versuchte Remus ihn zu beschwichtigen.

"Du denkst doch auch so. Gib es doch zu. Ich hör es doch", meinte Harry säuerlich und ließ sich auf einen Stein am See fallen. Remus seufzte und sah Harry dann an.

"Ja. Ja, das wird wahrscheinlich passieren. Aber sicher nicht, weil Albus was gegen unsere Beziehung hat."

"Nein. Weil ihm die Sicherheit so wichtig ist. Eine Sicherheit, die es nicht wirklich gibt. Wenn Voldemort will, schafft er es auch wieder Schüler zu entführen", brummte Harry.

"Du wirst ungerecht, weißt du das. Verdammt ungerecht. Hogwarts ist sicher und Albus wird alles in seiner Macht stehende dafür tun, dass es auch so bleibt." Harry sagte nichts dazu. Er war einfach nur wütend.

"Dann machen wir das halt so, wie vor Pembroke. Die Hütte ist sicher. Ich kann mich verteidigen, disapparieren und auch verwandeln. Mir kann gar nichts passieren", sagte er schließlich.

"Wenn Albus das mitbekommt, bekommst du Strafarbeiten, bis ans Ende des Schuljahres und ich werde einen Kopf kürzer gemacht, weil ich dein Leben riskiere, wegen ein paar gemütlicher Stunden zu zweit, in denen ich sowieso nicht ich selbst bin", meinte Remus ernst.

"Mir ist es so was von egal, wie viele Strafarbeiten ich schreibe, ob er mich auch aus dem Quidditchteam schmeißt, oder mich als Vertrauensschüler entlässt, ich will mit dir auch an Vollmond zusammen sein. Das sind die einzigen zusammenhängenden Tage die wir haben. Wie kann man sich nur so anstellten", knurrte Harry.

"Komm aufregen bringt auch nichts. Lass uns lieber da vorn zu der Lichtung gehen. Ich hab Sirius Stab bei mir. Er meint du solltest einfach mal unsere ausprobieren. Die deiner Eltern existierten leider nicht mehr. Sonst hätte ich sie auch mitgebracht." Harry nickte und nahm Remus Zauberstab entgegen.

"Buche. Zwölfeinhalb Zoll lang. Der Kern sind Einhornhaare", meinte er. Harry hob ihn und rief: "Stupor!" Allerdings schlug stattdessen das nasse Unterholz in Brand. Gott sei dank, löschte sich das Feuer selbst wieder.

"Auf gar keinen Fall", meinte Remus ziemlich entgeistert und reichte ihm Sirius. "Drachenherzfaser. Dreizehn Zoll. Das Holz kommt von einer Linde." Harry versuchte auch den, aber das Ergebnis war ähnlich. Nicht der Fluch den Harry gesprochen hatte, wurde gewirkt.

"Hmm. Die sind beide definitiv ungeeigneter, als Severus. Frag ihn doch mal, aus was der Stab besteht", schlug Remus vor und Harry nickte seufzend. "Nun hör doch auf zu schmollen. Ich sehe zu, dass ich das, mit den andern abspreche. Irgendwie bekommen wir schon hin, dass wir uns sehen können", versprach Remus.

Bis zum Abend hin verbrachten sie die Zeit dann damit, dass Remus mit ihm die Sachen auffrischte, die er während der Ferien gelernt hatte. Und er nahm sich vor es Snape bei nächster Gelegenheit zu zeigen. Der Abschied fiel Harry am Abend unendlich schwer, aber Remus schwor ihm, sobald er auch nur ein paar Stunden aufbringen konnte, würde er vorbei kommen. Dennoch merkte auch die DA, dass Harry mies drauf war, allerdings sprachen ihn nur Ginny und seine Freunde darauf an. Nach dem Ende der Stunde, erzählte er es ihnen und auch sie verstanden es nicht so ganz, aber Harry bat sie, sich keinen Kopf darüber zu machen.

Die Beobachtungen von Saphira und ihren Freunden brachten auch in den folgenden zwei Wochen keine Ergebnisse. Nie hörte er etwas, was auch nur einen Hinweis darauf gab, was die drei vorhatten, oder gar ob sie mit Todessern in Kontakt standen. Manchmal hatte er sogar den Eindruck, dass sie wussten, dass er sie belauschte. Die Frage war nur woher. Er versteckte sich unter seinem Tarnumhang, oder folgte ihnen im Schatten des Waldes, als Tiger, immer ohne Erfolg.

Ihre Befürchtungen das Remus mit Aufgaben überhäuft wurde, bewahrheitete sich nur bedingt. Dumbledore schien doch nicht gegen ihre Beziehung zu sein, aber trotzdem war Harry nicht gut auf ihn zu sprechen, oder sprach nicht mehr als drei Sätze mit ihm. Sirius hatte auch noch mal auf eine sehr direkte und unverblümte Art versucht, Dumbledore zu überzeugen, dass sie sich auch an Vollmond sehen konnten, ohne Erfolg. Und kurz vor dem nächsten Vollmond versuchte es Harry auch noch mal. Er kratze alle überzeugenden Argumente die ihm einfielen zusammen und auch seine gesamte Höflichkeit, aber Dumbledore ließ sich nicht erweichen, komplimentierte ihn schließlich sogar aus seinem Büro. Dementsprechend mies war dann an diesem Mittwoch auch seine Laune. Auf einer Skala von Null bis zehn lag sie im Minusbereich und ausgerechnet jetzt schleifte ihn Snape wieder durch Slytherins Privaträume, um ihn fertig zu machen. Genau das was er jetzt brauchte. Er hatte sich schon eine Verwarnung eingehandelt und er fragte sich ernsthaft, wie viel Punkte Gryffindor heute Nacht noch verlieren würde.

Sie gingen wieder in die Kammer und begannen mit dem Duell. Harry war aber nicht ganz unvorbereitet. Er hatte auch die DA dazu missbraucht sich vorzubereiten. Dennoch war Snape um Welten besser und nach einer Stunde war er um viele Blaue Flecken reicher. Gryffindor dafür um rund 50 Punkte ärmer. Gerade lag er mal wieder auf dem Rücken und schloss die Augen, um sich zur Ruhe zu zwingen und seinem schmerzenden Kopf etwas Ruhe zu gönnen.

"Los, aufstehen Potter, schlapp machen gibt es nicht", raunte er und Harry erhob sich langsam. "Zeigen Sie mal, dass Sie nicht so feige sind, wie ihr Vater, der sich immer nur mit seinen Freunden groß vorkam. Allein war er nämlich eine Pfeife." Harry atmete tief durch und griff Snape dann ohne jede Vorwarnung an. Snape hatte gerade ein Fass zum überlaufen gebracht. Er war wirklich bemüht gewesen, seine Wut im Zum zu halten, doch das war nun zu viel. Er legte all seine Wut in seine Flüche und er musste gestehen, dass es gut tat. Verdammt gut sogar. Leider reichte das für Snape immer noch nicht. Doch er achtete nicht auf die Flüche, die ihn streiften, erst als ihn ein Stolperfluch hart auf den Boden warf und er sich heftig den Kopf anschlug bemerkte er wie außer Atem er war.

Vor seinen Augen tanzten kurz Sterne und er setzte sich nur langsam auf. Vorsichtig betastete er seinen Hinterkopf.

"Nun stellen Sie sich nicht so an, Potter. Oder fangen Sie gleich an zu heulen, wegen einer Beule", scharte Snape. Harry schnaubte nur und stand dann auf.

"Sie können lang darauf warten, dass ich vor ihnen in Tränen ausbreche", fauchte Harry und griff dann erneut an. Doch schon einige Minuten später landete Harry wieder am Boden und damit auch mal wieder in einer der Pfützen. Snape kam schnaubend auf ihn zu.

"Sie sind immer noch zu langsam, Potter. Viel zu langsam. So werden Sie nie siegen. Der Lord wird Sie auslachen über diese erbärmliche Vorstellung", knurrte er.

Harry setzte sich schnaubend auf und fuhr sich mit der Hand über seinen Nacken um das Wasser wegzuwischen. Doch der erstaunte Blick von Snape ließ ihn seine Hand ansehen. Sie war rot. Vorsichtig fuhr Harry sich mit der anderen Hand durch die Haare über den Hinterkopf, sich des Schmerzes bewusst werdend den er dort spürte.


Und? Fieß oder?

Nächste Woche gibt es dann Quidditch das für Draco folgen hat, denn es treffen die Gryffs auf die Slys. Aber auch Harry erlebt einige Überraschungen die nicht nurmit dem baldigen Vollmond zu tun haben.

Ihr dürft also gespannt sein

bis dahin

eure Imo