um die Ecke lauer Ich weiß ich verspäte mich, sorry

Aber ich hatte gestern so viel Stress ich bin einfach nciht dazu gekommen, genau wie heute den Tag über...

Tut mir auch furchtbar leid...

Ok... ich bin schon still und bedank mich ganz artig für die reviews.

Bevor ich euch aber auf das neue Chap loslasse eine kleine Warnung, auch wenn ich sie letze Woche schon erwähnt habe.

In diesem Kapitel gibt es wieder ein LEMON!

also, wer dasnciht so gern hat,...

anosten viel spaß und bis nächte Woche

Eure Imo die sich ganz schnell wieder versteckt

Kapitel 37

Im Geheimgang verwandelte sich dann auch Sirius zurück.

"Und? Wie fandest du es?" fragte er grinsend.

"Herrlich. Ich hätte nie gedacht, dass er Wald so interessant ist."

"Noch ist er es. Aber wenn du so was über drei Jahre regelmäßig machst, wird er langweilig und du willst noch mehr erkunden. Zumindest ging uns das so und Remus war davon sehr begeistert."

Von dem Werwolf, der hinter ihnen lief kam ein leises Knurren. "Sicher. Er hatte sich nicht unter Kontrolle und einem Werwolf gefällt alles besser, als die Gefangenschaft", fügte Sirius hinzu und drückte die Falltür auf. Oben im Schlafzimmer ließ Harry sich aufs Bett fallen und gähnte herzhaft.

"Und wie habt ihr die Schultage nach so einer Nacht überstanden?" fragte Harry.

"Wir haben uns gegenseitig wach gehalten", schmunzelte Sirius und setze sich zu ihm.

"Und nun lass mal sehen wie schlimm Moony dich erwischt hat." Harry hörte seinen Freund leise aufwimmern, zog sich aber trotzdem seinen Umhang und auch den Pulli aus. Auch wenn er sich sicher war, dass es nicht all zu schlimm sein konnte.

Vier rot schimmernde Striemen liefen parallel zueinander über die rechte Schulter. Sirius tupfte vorsichtig mit einem Taschentuch darüber und Harry biss die Zähne zusammen.

"Sieht schlimmer aus, als es ist. Er hat mich schon heftiger erwischt", meinte Sirius und grinste Remus an.

"Er hat sich ja auch zurück gehalten", bemerkte Harry, sich wieder anziehend.

"Ich weiß und es hat mich auch gewundert. Ich für meinen Teil bezweifele, dass es ein besseres Kampftraining gibt, als mit einem Werwolf, wenn man auch als Animagus kämpfen will. Obwohl du vielleicht erstmal deine Tiergestalt richtig kennen lernen solltest. Du vertraust ihr noch nicht richtig." Harry nickte.

"Bin ich dabei und so ein Ausflug ist doch auch Training", meinte er und setzte sich zu Remus auf den Boden. "Und du hörst auf dir Vorwürfe zu machen. Ich hab mich ablenken lassen von diesem Geruch. Aber sag mal Sirius, du hast die Witterung, die Remus ähnelt doch auch gerochen, oder?"

Sein Pate nickte. "Ein anderer Werwolf. Das ist es was du als "ähnlich" bezeichnest. Die Witterung des Wolfes." Harry nickte nur und krauelte Remus im Nacken.

"Soll ich dich zurück bringen?" fragte Harry.

"Sag mir nicht, du hast wirklich geübt?" meinte Sirius alarmiert.

"Nein. Ich war nicht heimlich im Dorf. Aber es ist besser, wenn du verschwindest, falls uns jemand beobachtet hat. Nicht, dass es doch noch Ärger gibt. Du weißt doch was Dumbledore hiervon halten wird."

"Er ist dagegen, wegen der Sicherheit der Schüler. So was Bescheuertes. Aber ich kann mir auch vorstellen was er dazu sagt, wenn du einfach durch die Gegend apparierst und dabei auch noch jemanden mitnimmst. Ganz abgesehen davon, dass du nicht mal eine Lizenz hast. Und bis zum Mittag wird uns schon keiner entdecken." Harry grinste aber nur.

"Wenn man uns gesehen hat, schon. Und soweit ich weiß, hast du im Moment auch keine Lizenz und ich werde sicher sehr viel weniger Probleme bekommen als du, wenn sie mich erwischen." Sein Pate grummelte nur etwas und stand dann auf.

"Hast du das schon mal zu zweit gemacht?"

"Ja. Nur im Klassenzimmer, aber da hat es immer geklappt. Wenn ich ehrlich bin, ich hab noch nie weite Strecken so zurückgelegt", gestand Harry schließlich.

"So, so. Aber du meinst, du schaffst das, ohne dass wir uns zersplittern?"

"Ganz sicher. Es ist alles nur Wille und ich will dich heil in den Grimmauldplatz bringen", versicherte Harry, stand auf und auch Remus sprang auf die Pfoten.

"Er will uns sicher ins Dorf begleiten", meinte Sirius.

"Gut. Eh… wie hat er dich unsichtbar gemacht?"

"Brauchen wir nicht. Heb einfach nur den Schutzzauber über der Tür auf. Wir disapparieren am Waldrand. Remus Zauber liegt nur über dem Haus." Harry nickte und lugte vorsichtig aus dem Fenster. Wohl war ihm nicht dabei, so mit Sirius hinaus zu gehen. Aber sein Pate trug nur schwarze Kleidung und es war, abgesehen vom Vollmond, stockfinster. Draußen war keiner zu sehen.

"Gut. Kommt", meinte Harry.

"Remus, renn du vor Harry und ich kommen schon weg, wenn uns doch jemand sehen sollte", sagte Sirius und nickte Harry zu, der den Verschlusszauber aufhob.

Sie beeilten sich zum Waldrand zu kommen und Harry ergriff Sirius Hand. "Ich bin soweit", raunte sein Pate ihm zu und Harry konzentrierte sich so fest er konnte und setzte allen seinen Willen darein, sie beide heil in die Seitenstraße des Grimmauldplatzes zu bringen. Dann drehte er sich, um sich selbst.

"Perfekt", meinte Sirius und Harry schlug die Augen auf.

"Danke. Und nun mach, dass du rein kommst. Ich warte solang."

"Du willst mich wohl loswerden was?" fragte Sirius verwundert.

"Nein", protestierte Harry entsetzt. "Ich… ich will nur, dass du keinen Ärger bekommst, weil man uns zusammen sieht." Sein Pate fing herzhaft an zu lachen.

"Beruhig dich Flocke. Ich weiß doch, wie es gemeint war. Melde dich, wenn du auf dem Schloss bist, ja? Nur damit ich ruhig schlafen kann."

"Ich meld mich, wenn ich mit Remus wieder in der Hütte bin. Ich werd noch etwas bei ihm bleiben. Muss erst um zehn zum Unterricht und schlafen kann ich auch da."

"Albus wird dir den Hals umdrehen."

"Die Hütte ist sicher und er ist selbst Schuld, wenn Remus nicht zu mir darf", meinte Harry und schob seinen Paten vorwärts. "Und nun geh. Wir können über den Spiegel weiter diskutieren."

"Schon klar und du hast recht. Remus macht sich auch nur Sorgen. Bis nachher." Harry lugte noch um die Ecke und sah, wie Sirius sich selbst herein ließ.

Harry atmete einmal tief durch und apparierte dann erfolgreich zurück. Es war irgendwie ein Gefühl von Freiheit, dass er nicht mehr zwingend auf Hogwarts festsaß und auch, dass sein Pate wieder sicher im Grimmauldplatz war, beruhigte ihn. Remus stand am Waldrand und fiepte ihm leise zu.

"Na komm. In die Hütte", flüsterte er und versiegelte dort die Tür hinter sich. Dann gab er schnell Sirius bescheid und wollte nach oben gehen, aber Remus drängte ihn zur Falltür. Allarmiert sah Harry sich um.

"Stimmt was nicht? Ist hier wer?"

Doch Remus schüttelte den Kopf und knuffte ihn noch mal, damit er weiter ging.

"Du willst, dass ich trotzdem ins Schloss gehe?"

Remus nickte heftig.

"Und wenn ich noch etwas bei dir sein will?"

Remus Blick war wie der eines bettelnden Hundes.

"Das ist nicht fair. Ich kann dir nichts abschlagen, wenn du so schaust. Aber du versprichst mir, dass du nach der Rückverwandlung auch ins Schloss kommst. Ich werde McGonagall fragen, wie das Passwort für den Südturm ist und Dumbledore kann sich meinetwegen auf den Kopf stellen." Harry meinte Remus grinsen zu sehen und schmunzelte auch. "Wir sehen uns heute Mittag, zu einer Massage a la Potter. Und wehe du bist nicht da. Dann komm ich zu dir", mahnte Harry seinen Freund und lief dann langsam den Geheimgang entlang. Es hatte keinen Sinn mit Remus zu diskutieren und er war außerdem todmüde und wollte nur noch in sein Bett und ein paar Stunden schlafen.

Ein Blick auf seine Uhr sagte ihm, dass es kurz nach Acht war. Seine Freunde würden auch schon beim Frühstück sitzen und das Passwort musste er auch noch erfragen. Hermine sah ihn besorgt an, als er sich setzte sagte aber nichts außer "Guten Morgen." Harry nickte ihr nur zu und bat sie dann um etwas zum Schreiben.

"Wozu?" wunderte sich Hermine, während sie ihm Feder, Tinte und Pergament raussuchte.

"Muss McGonagall nur etwas fragen", meinte Harry leise und teleportierte es zu seiner Hauslehrerin. Anschließend machte er sich ein Stück Toast und wartete auf die Antwort.

Es ist immer noch Liebesnächte
Ich erwarte, dass sie pünktlich im Unterricht erscheinen

Harry seufzte nur und sagte dann zu seinen Freunden: "Weckt ihr mich zu Hagrids Unterricht?"

"Machen wir", antwortete Hermine und Harry schlurfte in seinen Turm. Dort kam ihm Saphira entgegen.

"Morgen, Harry. Lange Nacht gehabt?" fragte sie. Er nickte nur und ließ sich in seinem Schlafsaal ins Bett fallen, nachdem er mit letzter Kraft Remus bescheid gegeben hatte.

Um kurz vor zehn riss ihn ein ohrenbetäubender Lärm aus dem Schlaf. Direkt neben seinem Kopf war ein Stück Pergament gelandet.

"Sei still", murmelte er und zerknüllte es, was das Stück Papier zum Schweigen brachte.. Immer noch völlig erschlagen erhob er sich und machte sich im Bad frisch, um danach zu Hagrids Stunde zu gehen. Besonders interessant war sie aber nicht, zumindest glaubte Harry das, denn sonst hätte er wahrscheinlich nicht solche Mühe gehabt, nicht einzuschlafen.

Nach dem Essen ging Harry sofort hoch in den Südturm, wo Remus schon im Bett lag und selig schlummerte. Harry, der ihn nicht wecken wollte, kuschelte sich einfach nur zu ihm und viel in einen tiefen Schlaf.

"Harry!" Verschlafen blinzelte der Gryffindor und traf auf Braune Augen.

"Hey", flüsterte er.

"Du solltest aufstehen. Der Nachmittagsunterricht fängt gleich an", meinte Remus leise. Harry streckte sich noch einmal und seufzte.

"Ich hab keine Lust auf Snape. Ich bleib hier." Remus fing leise an zu kichern.

"Severus wird davon gar nicht begeistert sein und ich glaube kaum, dass Albus, oder Minerva dich in Schutz nehmen werden. Und ich bleib doch noch hier."

"Versprochen?" Remus nickte und gab Harry dann einen zärtlichen Kuss.

"Immerhin bekomm ich noch eine Massage", sagte der Werwolf dann und Harry grinste.

"Ich wollte dich nicht wecken."

"Konnte ich mir denken und nun ab mit dir", meinte Remus und Harry beeilte sich, seine Sachen zu holen und kam gerade noch rechtzeitig in die Kerker.

Snape hatte mal wieder allerbeste Laune und Harry freute sich jetzt schon auf den Abend. Das würde sicher herrlich werden. Aber zum Glück war ja Remus da. Der würde ihn schon wieder aufbauen.

"Das ist der Trank den wir in den nächsten Stunden brauen werden", fauchte Snape und ließ die Kreide über die Tafel fliegen.

"Das ist der Wolfsbanntrank", wisperte Hermine und Harry starrte an die Tafel. Kein Wunder, dass es nur wenige gab, die dazu im Stande waren. Er sah irrsinnig kompliziert aus.

"Fangen Sie an. Ich erwarte nach jeder Stunde eine Probe von Ihnen. Und bis zum Ende des Brauvorgangs einen detaillierten Aufsatz über seine Wirkungsweise. Anfangen!"

Harry atmete tief durch und holte sich die Zutaten zusammen. Er würde diesen Trank niemals hinbekommen, auch wenn er neuerdings ganz gut war. Das hier würde er nicht schaffen. Seine Note musste also vom Aufsatz kommen. Zum Glück hatte er da jemanden der ihm helfen konnte. Und wie erwartet klappten nicht alle Farbveränderungen so, wie sie angegeben waren.

Nach der Stunde flüstere er Hermine noch zu, wo er zu finden war, sollte etwas sein. Zurück im Südturm saß Remus vor dem Kamin, bei einem dampfenden Becher Kakao und einem Teller Keksen.

"Lecker", grinste Harry und bediente sich, ehe er Remus einen Kuss auf die Wange drückte.

"Na du? Warst du noch pünktlich?"

"Mhm. Aber Ich muss heute Abend ja eh zu ihm. Okklumentik. Was das bringen soll weiß ich zwar immer noch nicht, aber egal", meinte er seufzend.

"Das wird schon seine Gründe haben", schmunzelte Remus.

"Wird es. Aber die sind mir jetzt egal", erklärte Harry und zog Remus seinen Pulli über den Kopf. Remus ließ sich das breitwillig gefallen und seufzte wohlig auf, als Harry seine Hände in seine Schultern vergrub.

"Warte", bat er und machte es sich auf dem Boden direkt vor dem Kamin gemütlich. Harry grinste über dieses Verhalten und setzte sich dann zu ihm.

"Wie geht es eigentlich deiner Schulter?" fragte Remus dann leise.

"Merk ich kaum was von", meinte er und küsste sanft Remus Nacken.

"Ich wollte das wirklich nicht", meinte der Werwolf betrübt.

"Remus. Es ist doch so gut wie nichts passiert. Außerdem, als ich dich herausgefordert habe, hab ich damit gerechnet auch was abzubekommen. Und zwar etwas mehr als das", sagte Harry und deutete auf seine Schulter.

"Sirius hat aber Recht. Du solltest dich noch etwas mehr mit deinem Köper vertraut machen", sagte Remus. Harry nickte.

"Ich kann ja ab sofort als Tiger Patrouille laufen", schlug Harry vor. Remus kicherte verhalten.

"Solang Ron dir nicht nacheifert und ihr ihn wieder einfangen müsst."

"Nein. Das wird er kein zweites Mal machen. Ganz sicher nicht", bestätigte Harry.

Bis zum Abendessen unterhielten sie sich dann über die Schularbeiten und Harrys Tränkehausaufgabe. "Während du bei Severus bist, kann ich dir ja ein paar Notizen machen, wo der Unterschied zwischen den Verwandlungen ist und wie die Wirkung aus der Sicht des Betroffenen aussieht."

"Das wäre echt klasse. Den Trank krieg ich nämlich nicht hin. Hab ihn schon in der ersten Phase versaut", brummte Harry.

"Mach dir nichts draus. Du hast eben doch mehr Talent von James, als von Lily. Die wäre die einzige, der ich es noch zugetraut hätte. James war mehr auf die Zauberei aus, genau wie Sirius und ich selbst bekomm Heiltränke und so was hin, aber bei dem versage ich auch kläglich." Harry nickte nur.

"Wäre aber schön gewesen. Du wärst nicht mehr von Snape abhängig", meinte er leise.

"Wir sind doch nicht mehr von ihm abhängig. Auch ohne Banntrank bin ich doch für dich absolut kein Risiko mehr. Und so schnell lässt Albus nicht zu, dass Severus mich hängen lässt."

"Wenn du meinst. Soll ich uns Abendessen aus der Küche holen?"

"Ich weiß was besseres", meinte Remus und ging zum Kamin und rief nach einem Hauselfen, dem er auftrug ihnen Essen für zwei zu bringen. "Minerva und Albus waren hier. Er hat mir offiziell die Erlaubnis gegeben, meine beiden freien Tage hier zu verbringen." Harry sah ihn erstaunt an.

"Ich dachte außerhalb des Vollmondes sei es in Ordnung. Müssen wir jetzt doch darum betteln, wenn wir uns sehen wollen?"

"Harry. Bitte. Er ist hier der Herr im Haus. Sicher müssen wir ihn fragen, ob er damit einverstanden ist. Du bist doch nicht immer noch sauer auf ihn."

"Doch. Irgendwie schon", grummelte Harry und nahm der Elfe das Tablett ab.

"Harry. Albus hat die Verantwortung für über 200 Schüler. Und ich kann dir ganz genau sagen was deren Eltern ihm erzählen, wenn sie erfahren, dass ein Werwolf hier die Vollmondnächte verbringt. Es ist schon schwer genug, es mir außerhalb der Vollmondphase zu erlauben." Harry seufzte nur. "Na komm. Wir sind doch jetzt zusammen. Freuen wir uns darüber und grübeln nicht weiter nach."

"Meinetwegen", meinte Harry und kuschelte sich dann an Remus ran.

"Hast du eigentlich einen Wusch, wer dein persönlicher Aufpasser für das Hogsmeadewochenende sein soll?" fragte Remus und fügte auf seinen verwunderten Blick hinzu: "Albus besteht darauf, dass einer von uns ausschließlich dich im Auge behält. Er wird dir auch sicher nicht auf die Pelle rücken. Dafür werde ich sorgen."

"Wie wäre es mit dir?" fragte Harry. "Dann hätte ich auch nichts dagegen, wenn man mir auf die Pelle rückt." Remus kicherte leise.

"Albus meinte ich sollte dich fragen, nicht dass du dich hintergangen fühlst", erklärte Remus.

"Aha. Weiß er eigentlich etwas von unserem Ausflug?" fragte der Jüngere.

"Nein. Ich bin mir sicher, er hätte sonst etwas gesagt. Aber ich würde es vorziehen, wenn wir das so schnell nicht wieder machen. Zumindest nicht, solang Sirius unter Hausarrest steht. Das ist für meine Nerven besser." Harry nickte leicht. Sicher war es gefährlich, was sie gemacht hatten. Er hatte nur Sirius etwas ablenken wollen. Nicht das er wieder das Gefühl bekam, eingesperrt zu sein.

Bis zum Abendessen half Remus ihm dann auch noch bei seinen anderen Hausaufgaben und um kurz vor Acht stieg Harry dann runter in die Kerker. Kurz vor Snapes Büro begegnete er dann Montague, der ihn missmutig ansah.

"Potter", fauchte Snape aber schon aus seiner Bürotür und der Slytherin kam nur dazu ihm zuzumurmeln: "Ich krieg dich."

"Versuch es", gab Harry nur zurück und betrat das Büro seines Lehrers, der dann die Tür hinter ihm versiegelte.

"Seien sie vorsichtig, Mr. Potter. Montague und seine Freunde sind ziemlich sauer auf sie." Harry zuckte nur mit den Schultern. Er hatte nichts anderes erwartet. Aber war sollte er machen. Nur noch mit Bodyguards durch die Schule laufen, oder mit seinem Tarnumhang? Niemals. Eher stellte er sich ihnen und verlor, als das er sich verkroch.

"Fangen wir an. Sie wissen ja wie es geht", meinte Snape und Harry atmete tief durch, während er seinen Stab bei Seite legte. Dann leerte er seinen Geist und nickte leicht.

"Leglimes", rief Snape sofort und vor Harrys Augen tauchten Bilder auf.

Bilder aus seiner Kindheit bei den Dursleys. Immer wieder sah Harry, wie sein Vetter ihn gedemütigt hatte, oder seine Verwandten ihn zur Arbeit zwangen. Dann wurden die Szenen anders. Szenen auf Hogwarts. Quirell im Kerker. Der Basilisk in der Kammer. Und nie schaffte Harry es Snape aufzuhalten.

"Potter. Das ist erbärmlich", knurrte Snape aufgebracht. "Verschwinden Sie und seien Sie nächste Woche gefälligst ausgeruht. Wir treffen uns im fünften Stock."

"Ja, Sir", antwortete Harry und verließ das Büro auf schnellstem Weg. Er warf einen Blick auf die Uhr und war verwundert, dass es schon kurz nach zehn war. Er hatte gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen war. Ron und Hermine kamen ihm schon vom Turm entgegen.

"Alles klar?" fragte das Mädchen.

"Snape hat meinetwegen miese Laune. Ich war mal wieder erbärmlich", meinte Harry und wandte sich dann mit seinen Freunden zur Eulerei. Harry bemühte sich neuerdings immer Snapes Beleidigungen mit Humor zu nehmen, das klappte am besten, hatte er festgestellt.

Auf ihren Rundgängen entdeckten sie niemand, der nicht mehr auf die Gänge gehörte und leider waren auch Saphira und ihre Freunde mal wieder verschwunden. Und wieder wussten sie nicht wohin, was Harry ziemlich fuchste.

"Lasst und zu Bett gehen", gähnte Ron um halb zwölf.

"Meinetwegen", gab auch Hermine nach. Harry sah sie beide erstaunt an. "Wir haben auch nicht viel geschlafen", sagte seine Freundin zu ihm. "Wir haben uns Sorgen um dich gemacht."

"Ihr wusstet aber doch, dass ich nicht allein bin", meinte Harry und durfte sich eine Schimpftirade von Hermine anhören, in der es um den verbotenen Wald ging und was dort alles lauern konnte und das Harry erst seit kurzem ein Animagus war und er noch nicht sonderlich mit dieser Gestalt vertraut war.

"Ist gut", unterbrach er sie. "Ich geh zu Remus. Wir sehen uns morgen früh. Gute Nacht." Damit verwandelte er sich und rannte los in den Turm, wo Remus gerade die Schreibsachen wegräumte. "Da bin ich", flüsterte Harry, Remus von hinten umarmend zu.

"Und ich bin gerade fertig geworden", meinte der Werwolf und drehte sich dann zu Harry um. "Wollen wir es uns im Bett gemütlich machen?" Der Gryffindor nickte zustimmend und zehn Minuten später schliefen sie beide bereits eng aneinander gekuschelt ein.

Ron weckte Harry am nächsten morgen leise.

"Was?", nuschelte Harry.

"Aufstehen du Schlafmütze", grinste sein Freund.

"Wie spät ist es denn?"

"Halb neun." Schlagartig war Harry hell wach.

"Und da weckst du mich erst jetzt?"

"Ich hab hier Frühstück für dich und deine Schulsachen. Reg dich also erst gar nicht auf", meinte Ron und warf eine Tasche aufs Bett. Harry seufzte und befreite sich dann sanft aus Remus Umarmung, der sich murmelnd umdrehte.

Nach einer Katzenwäsche verabschiedete Harry sich mit einem flüchtigen Kuss von Remus und die beiden Gryffindor schafften es gerade noch pünktlich in den Klassenraum zu schlüpfen.

"So. Heute fangen wir mit einem neuen Thema an. Ungesagte Flüche. Eine etwas schwerere Form des Duells. Es erfordert Konzentration und Reaktionsschnelle. Wie der Name schon sagt, werden die Flüche nicht gesprochen sondern nur gedacht. Sie sind damit oft nicht ganz so kraftvoll wie die Gesagten, aber es bietet den Vorteil, dass der Gegner vorher nicht weiß, welcher Fluch für den Angriff benutzt wird. Ich werde es euch einmal demonstrierten. Harry. Würdest du bitte mal zu mir kommen?"

Der Angesprochene sah erstaunt auf und würgte schnell den letzen Bissen des Toasts herunter, um dann zu Scott zu gehen. Sonst war der Lehrer ihm immer mit einer gewissen Distanz begegnet, die Harry sich absolut nicht hatte erklären können und auch auf Fragen hin, hatte der Lehrer immer abweisend reagiert.

"Ich werde dich jetzt angreifen ohne den Fluch zu sprechen", meinte er. "Aber keine Sorge, ich nehm einen Zauber den du kennst. Deine Aufgabe ist es ihn zu blocken."

"Gut", meinte Harry und machte sich bereit. Er beobachtete Scott genau. Trotzdem überraschte ihn der schwarze Blitz, der auf ihn zusauste. Erkannte hatte er ihn sofort. Erstens beherrschte er ihn selbst auch und zweitens hatten sie in den vergangenen Wochen genug damit zu tun gehabt.

Es war Graue Magie, was Remus in den Sommerferien nicht expliziert erwähnt hatte. Er hatte nur gesagt, dass die Flüche keine schwarze Magie seien und damit durchaus erlaubt waren. Mit ihnen konnte man einen Gegner Kampfunfähig machen, indem er verletzt wurde, aber in keinem Fall schwer. Dieser Blitz, er gehörte dem Messerzauber an, würde sich, sobald er auf einen gewissen Grad an Widerstand traf, auflösen und damit keine lebensbedrohlichen Verletzungen verursachen,

Harry beschwor ein Spiegelschild herauf, leider eine Sekunde zu spät. Der Blitz streifte seine rechte schon verletzte Schulter, zerfetzte Umhang und Hemd. Während Harry schmerzhaft aufkeuchte, ging ein Raunen und entsetztes Aufkeuchen durch die Klasse und der Gryffindor traf Hermines besorgten Blick. Er nickte ihr aber zu, um zu sagen es sei alles in Ordnung, während Max auf ihn zukam.

"Gute Reaktion. Du hast ihn schnell erkannt."

"Leider war ich trotzdem zu langsam", knurrte Harry missmutig und sah auf seine Hand, die er reflexartig zu seiner Schulter gehoben hatte. Sie war rot.

"Lass das mal sehen. Eigentlich hatte ich an dir vorbei gezielt", meinte Scott etwas entschuldigend.

"Schon gut. Ist halb so wild", wiegelte Harry ab, aber Scott hatte schon den Umhang runter gezogen. Sein Hemd darunter tränkte sich bereits blutrot.

"Und Madam Pomfrey macht aus mir Hackfleisch, wenn sie das sieht", meinte Scott und sprach einen Zauber um die Wunde zu schließen.

"Danke", meinte Harry und wollte sich schon wieder anziehen, aber Scott hielt ihn fest und holte etwas als der Tasche.

"Immer mit der Ruhe. Ich weiß schon, was ich tue und es soll doch keine Narbe geben", meinte er und riss den Stoff des Hemdes noch etwas weiter kaputt. Harry brauchte keinen Blick auf seine Schulter werfen, um zu wissen, dass Remus Spuren immer noch überdeutlich zu sehen waren.

"Schon gut Professor. Wirklich", meinte er. Scott sah ihn argwöhnisch an, ließ das Fläschchen aber wieder verschwinden.

"Wenn Sie meinen. Ihre Entscheidung", meinte er und reparierte Harrys Kleidung wieder.

"Ihr habt gesehen wie es geht. Benutzt aber bitte Lähm-, Schock-, oder Entwaffnungszauber", wandte er sich dann an die Klasse.

Harry war ziemlich erstaunt darüber, dass Scott nichts weiter sagte, denn als Auror müsste er die Narben erkannt haben, aber Harry wollte ihn auch nicht darauf ansprechen.

Ron und Hermine kamen zu ihm rüber und das Mädchen meine verwundert: "Was sollte das denn Harry?" fragte das Mädchen verwundert und Ron meinte: "Vielleicht steht Harry ja auf Narben." Der Rothaarige fing sich aber einen missmutigen Blick von Hermine dafür ein und Harry verdrehte auch innerlich die Augen. "Oder Harry hat noch ne andere Wunde die nicht ganz verheilt ist. Da darf man den Trank doch nicht benutzen", sagte Ron dann und Harry fragte sich, woher sein Freund das nun so genau wusste. Sicher hatte er auch Heilmagie, aber sonst war Hermine doch die Besserwisserin.

Hermine schien davon allarmiert und fragte leise: "Hast du dich gestern etwa verletzt?" Harry hatte absolut keine Lust das hier zu diskutieren und sah sich verzweifelt um. Dabei entdeckte er Draco, der in einer Ecke stand und sie scheinbar beobachtete. Der Slytherin zuckte leicht zusammen, als Scott ihn ansprach und dann auf sie deutete. Was sie sagten konnte Harry nicht verstehen, da Hermine ihn anstubbste.

"Harry. Nun sag schon." Dank Draco kam er aber erneut um eine Antwort herum.

"Potter. Ich soll mit dir üben", meinte der Slytherin leicht säuerlich.

"Gut. Lass uns da hinten hingehen", meinte Harry und nickte seinen beiden Freunden nur zu. Hermine funkelte ihn böse an, was Draco auch nicht entging und ihn zu einem Grinsen verleitete.

"Stress?" fragte er.

"Nein", meinte Harry. Der Slytherin zog verwundert die Augenbraue hoch, sagte aber nichts weiter. "Fang du an. Ich blocke", meinte Harry.

"Ich werd es dir aber nicht so leicht machen wie Scott, Potter. Du musst dir schon etwas Mühe geben." Harry grinste.

"Ich habe mit nichts anderem gerechnet", konterte Harry und musste sich schon unter dem ersten Fluch wegducken. Draco war gut und Harry vermutete, dass der Slytherin schon vorab heimlich gelernt hatte. Er selbst bekam es kaum hin und ertappte sich immer wieder dabei, die Flüche doch leise zu murmeln.

Als es zum Stundenende klingelte, wurde Harry von Hermine grob an der Schulter gepackt, was dazu führte, dass er leicht zusammenzuckte. "Du solltest zu Madam Pomfrey gehen. Es ist nicht gut, wenn du Schmerzen hast", meinte Hermine streng.

"Ich merk es nicht mal, solang man sich nicht daran festkrallt", zischte Harry und löste die Hand seiner Freundin von der Verletzung.

"Das muss sich jemand ansehen! Es gibt Giftige Pflanzen im Wald", widersprach Hermine eindringlich.

"Noch lauter! Dann kann ich es gleich Dumbledore erzählen", knurrte Harry und sagte dann bestimmt: "Es geht mir gut."

"Geh besser zu Madam Pomfrey", mischte sich auch Ron ein. "Du erinnerst dich doch sicher an Norbert." Harry nickte. Sicher erinnerte er sich an den Babydrachen. Immerhin hatte er ihnen 150 Punke Verlust eingebracht und ihren ersten Besuch im Verbotenen Wald, gleich im ersten Schuljahr, wo er Voldemort begegnet war. Und natürlich erinnerte er sich auch an Rons Verletzung, durch den Drachen. "Es gibt sogar noch viel giftigere Pflanzen im Wald, Harry. Manche können Tödlich sein", sagte der Rotschopf dann. Harry fuhr sich genervt durch die Haare, als plötzlich Scott hinter ihnen stand.

"Harry?" Der angesprochene schloss kurz die Augen und meinte dann: "Ja?", und drehte sich zu um Scott um. Der Lehrer sah ihn besorgt an.

"Wie ist das passiert?"

"Es war ein Unfall", antwortete Harry und schulterte seine Tasche.

"Professor, meinen Sie nicht auch, dass Harry in den Krankenflügel gehen sollte?" fragte Hermine besorgt und Harry sah sie wütend an. Warum mischte sich das Mädchen eigentlich überall ein.

"Verdammt. Es war Remus. Wir haben gespielt und ich hab nicht aufgepasst. Du kannst also aufhören dir Sorgen zu machen. Und ich werde nicht zu Madam Pomfrey gehen", sagte Harry entschieden, verlies dann den Klassenraum und schaffte es gerade noch pünktlich zu Professor McGonagall.

"Wo sind Ihre Freunde, Mr. Potter?" fragte McGonagall verwundert.

"Sie hatten noch etwas mit Professor Scott zu besprechen", log Harry. Er wusste ja, dass seine Freunde es nur gut meinten, aber manchmal konnte man es echt übertreiben und er musste ihnen doch nun wirklich nicht über jede Schramme, die er sich holte Rechenschaft ablegen. Seine Freunde kamen nur kurz nach ihm und fingen sich auch einen Anschiss der Lehrerin ein, aber keinen Punktabzug.

Harry verschwand gleich nach der Stunde zu Remus. Sein Freund würde morgen früh wieder gehen und er wollte unbedingt noch etwas Zeit mit ihm verbringen, egal was Hermine ihm noch sagen wollte, denn sie hatte ihn die ganze Stunde über immer vorwurfsvoll angesehen.

Remus hatte sich scheinbar gerade etwas aus der Küche bringen lassen und sah überrascht aus.

"Ich hatte eigentlich erst nach dem Essen mit dir gerechnet. Ist was passiert?" Harry ließ sich seufzend in einen Sessel fallen.

"Scott weiß bescheid was im Wald passiert."

"Woher?" Keuchte Remus entsetzt.

"Ein Missgeschick. Wir haben ungesagte Flüche durchgenommen. Ich war zu langsam und er hat meine Schulter erwischt und es gesehen." Remus seufzte tief und lehnte sich dann in seinen Sessel zurück.

"Was hat er gesagt?"

"Er wollte wissen wie das passiert ist und viel sagen konnte er nichts weiter. Hermine hat einen Aufstand gemacht und ich bin gegangen", erzählte Harry schulterzuckend. Remus fuhr sich mit beiden Händen übers Gesicht.

"Wenn Albus das erfährt, sind wir geliefert."

"Ich weiß" murmelte Harry. Sicher bedeutete das Ärger. Erstens, hatte er verbotenerweise das Schulgelände verlassen. Zweitens, war er mit Remus und Sirius zusammen gewesen. Sirius durfte das Haus eigentlich nicht verlassen und der Schulleiter würde sicher nicht begeistert sein, dass Remus doch auf dem Schulgelände gewesen war, in der Vollmondnacht.

"Und jetzt?" fragte Harry leise und nervös. Remus schwieg einen Moment ehe er meinte: "Wir warten ab. Wenn Scott zu Albus geht, wird der mit uns reden. Vielleicht haben wir aber auch Glück und er sagt nichts."

Harry nickte und setzte sich dann zu Remus auf die Lehne, um etwas von dem Mittagessen zu naschen. Der Werwolf nahm ihm aber die Gabel ab und grinste ihn an, ehe er begann ihn zu füttern. Harry rutschte währenddessen auf seinen Schoß.

"Auch wenn Dumbledore etwas sagt, ich bereue es nicht", flüsterte Harry ihm ins Ohr und verteilte dann sanfte Küsse auf seiner Wange. Remus schnurrte sanft unter dieser Liebkosung und begann seinerseits an seinem Ohr zu knabbern und legte dann auch schell die Gabel aus der Hand, um beide Hände frei zu haben.

Harry, der sich rittlings auf Remus Schoß setzte, nahm dessen Gesicht sanft in beide Hände und zog ihn in einen innigen Kuss, den der Werwolf sanft erwiderte und seine Hände schlangen sich um Harrys Hüfte. Harry ließ seine Zunge hervorschnellen und bat mit sanften Liebkosungen, auf Remus Unterlippe, um Einlass. Der Ältere gewährte ihm diesen auch fast sofort und ihre Zungen begannen sanft einander zu umspielen. Harrys Hände wanderten derweil über Remus Schultern zu seiner Brust. Sein Hemd war nicht sonderlich dick und Harrys Finger fanden schnell die Brustwarzen seines Freundes, welchen er sofort ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte.

Deshalb keuchte er auch überrascht auf, als Remus seine Oberschenkel kraftvoll umfasste. Reflexartig schlang der Jüngere seine Arme um den Hals des anderen und sah ihm in die Augen. Remus lächelte ihn viel sagend an und trug Harry in Richtung Schlafzimmer.

"Ich kann auch laufen", meinte mit einem Blick die Treppe hinauf und aus Sorge um seinen Freund. Remus aber schüttelte den Kopf und küsste Harry sanft auf die Lippen.

Oben ließ der Werwolf sich dann als erstes aufs Bett nieder und setzte Harry auf seinen Schoß. Der Gryffindor lächelte ihn verführerisch an und beugte sich schließlich runter zu Remus, der sich auf den Rücken hatte fallen lassen, um ihn wieder in einen Kuss zu verwickeln, auf den der Werwolf auch sofort einging.

Dessen Hände bahnten sich sanft ihren Weg über Harrys Rücken und Hüfte nach vorn zu den Verschlüssen seiner Schuluniform, die er langsam aufknöpfte, um sie ihm dann über die Schultern zu streifen.

Harry hatte seine Hände in den Haaren des älteren vergraben, um die Kontrolle über ihre Küsse und das sanfte Zungenspiel zu haben. Die musste er aber jetzt wohl aufgeben, um seine störende Kleidung loszuwerden. Seinen Umhang ließ er achtlos hinter sich zu Boden gleiten, während Remus sich an seinen Hemdköpfen zu schaffen machte. Harrys Hände fanden jetzt auch den Weg zu dem zugeknöpften Stück Stoff, das ihm die Sicht auf Remus himmlischen Körper verwehrte. Doch bevor er sich der Knopfleiste widmete, fuhr er erneut mit seinen Händen über die Brust und die Brustwarzen des Mannes, der daraufhin leise seufzte.

Harrys Hemd wanderte, nachdem Remus mit seinem langsamen und genießerischen Aufknöpfen fertig war, schell zu seinem Umhang und auch das Unterhemd zog Harry sich rasch über den Kopf.

Der Werwolf seinerseits umschlang jetzt den Nacken des Halbentkleideten, um ihn in einen leidenschaftlichen Kuss zu ziehen, auf den Harry nur all zu gern einging. Mit einem leichten Schwung rollte der Werwolf sich über den Jungen und vergrub seine Hände in den rabenschwarzen Haaren. Mit seinen Lippen versiegelte er den Mund des Jüngeren.

Der dachte aber nicht mal an Protest, sondern ging auf den zärtlichen, leidenschaftlichen Kuss ein und widmete sich mit den Händen endlich dem Hemd von Remus. Der begann langsam seine Hüfte kreisen zu lassen, eng an Harry gedrückt, während seine Lippen über die Wange zum Ohrläppchen wanderten.

Harry entwich ein leises Stöhnen und er drängte sich eng an Remus Bewegung heran, um sie noch deutlicher zu spüren. Remus stellte kurz das Knabbern an Harrys Ohr ein und fragte so leise, dass es schon kitzelte: "Gefällt dir das?"

Harry, der Remus gerade sein Hemd über die Schultern streifte, brachte nicht mehr als ein "Mhm", zu Stande. Auch dieses Kleidungsstück landete unachtsam auf dem Boden und mit einem geschickten dreh lag Harry wieder über Remus und verschloss seinen Mund mit einem fordernden Kuss, der jeglichen Potest erstickte. Seine Hüfte hatte Remus Bewegungen übernommen und er keuchte in den Kuss hinein, während Remus Hände sich ihren Weg zu Harrys Hose suchten.

Remus Handeln war wieder dabei sich zu verselbstständigen. Deutlich spürten seine Finger Harrys Erregung, durch den dünnen Stoff der Hose und er konnte es kaum erwarten diese auszupacken. Dennoch zwang er sich es nicht zu überstürzen. Langsam fuhr er den Hosenbund noch mal entlang, ehe er mit zitternden Fingern den Knopf öffnete und dann auch den Reisverschluss runter zog.

Harry jagte ein kühler Schauer über den Rücken, als er die Hände seines Freundes an seiner Männlichkeit spürte und das Aufkeuchen in den Kuss hinein, konnte er sich einfach nicht mehr verkneifen. Er verfolgte bewusst jede Bewegung von Remus. Der Werwolf ließ seine Hände langsam über seine Bauchdecke zu seiner Hüfte wandern, wo er vorsichtig die Hose samt der Shorts ein Stück herunter zog.

Wie zufällig ließ Remus seine Hände über die Innenseiten der Oberschenkel zurück wandern und entlockte Harry ein heiseres Stöhnen, als er dessen bestes Stück berührte.

Harry rollte sich auf den Rücken und zog Remus über sich. Er wollte auf keinen Fall noch länger damit warten, auch Remus endlich vollständig zu entkleiden. Während der Werwolf diese neue Position dazu nutze, Harry in Leidenschaftlich fordernde Küsse zu verwickeln und mit seinen Händen die schwarze Haarpracht des Jüngeren in noch größere Unordnung zu bringen, ließ Harry seine Hände auf Wanderschaft gehen. Über den vernarbten Rücken des Älteren hin zu dessen Hosenbund und an diesem dann entlang zur Vorderseite des Mannes, wo er erstmal neugierig herumtastete. Zu seiner Freude entdeckte er, dass sich ihm etwas neugierig entgegenreckte und eine intensivere Berührung dieser Entdeckung veranlasste Remus dazu, ihm heftig ins Ohr zu keuchen. Denn Remus war nicht mehr mit den Lippen des Jüngeren beschäftigt, sondern knabberte intensiv an dessen Ohrläppchen und ging nun zu seinem Hals über, wo er ihn sanft hinein biss um ihn zu kennzeichnen.

Harry entkam ein wohliges seufzen und seine Hände fanden nun fast von allein den Weg zum Knopf und dem dazu gehörigen Reisverschluss der Hose, die Remus trug. Der Gryffindor brauchte nicht lang, um die sich aufrichtende Männlichkeit aus ihrem engen Gefängnis zu befreien. Mit beiden Händen umfasste er Remus Hintern und zog ihn ganz eng zu sich ran. Es war als würden ihn 1000 Blitze durchzucken, als ihre Erregungen sich berührten und aneinander rieben. Remus entkam ein verhaltenes Stöhnen und jegliche Zurückhaltung viel endgültig von ihm ab. Mit einem Wink ,seines fahrig gegriffenen Stabes, waren sie beide ihre Kleider vollständig los und Remus zog den jungen Zauberer mit einer Drehung wieder über sich, um ihn sofort in einen innigen Kuss zu ziehen.

Sich immer noch aneinander reibend, suchte Harry mit einer Hand nach Remus Eingang. Er wollte schließlich nicht nur Befriedigung, er wollte Remus spüren, richtig.

Der Werwolf stöhnte wohlig auf unter dieser Berührung und warf den Kopf in den Nacken. Seine Hände vergruben sich in Harrys Rücken, während der behutsam in Remus eindrang. Remus brauchte all seine Selbstbeherrschung, um eine Hand tiefer wandern zu lassen.

Es entlockte Harry ein heftiges Stöhnen, als Remus Hand sein Glied umschloss und mit dem Daumen sanft über die Spitze rieb. Heiße Wellen von Lust und Verlangen überrollten Harry und er musste sich ernsthaft zusammenreißen, um nicht Remus Tun schon zu erliegen. Der Werwolf schaffte es mal wieder ihn in ungeahnte Höhen der Lust zu tragen. Von mal zu mal wurde das Gefühl schöner und Harry fragte sich, ob diese Steigerung ewig anhalten würde, oder ihm irgendwann einmal der Spaß an diesem Vergnügen mit Remus vergehen würde.

"Oh Gott, flüsterte Harry, als Remus begann mit seiner Vorhaut zu spielen und er beeilte sich mit seinem Tun, damit Remus ihn nicht um den Verstand brachte, ehe sie richtig angefangen hatten. Keuchend und schon schweißnass pinnte der den Werwolf ans Bett fest, der ihn lustvoll anlächelte. Harry beugte sich über das Gesicht des Ältern und küsste ihn innig, während er behutsam und langsam in Remus eindrang. Schließlich wollte er Remus nicht unnötig wehtun.

Der Werwolf unter ihm stöhnte heftig in den Kuss hinein und Harry wagte nicht sich zu bewegen, ehe nicht zumindest ein Teil der Anspannung von Remus abgefallen war.

Für den war Harrys stillhalten eine Folter. Seine eigene Erregung brannte schmerzhaft und Harry in sich zu spüren hatte ihn an den Rand seiner Kontrolle gebracht. Verdammt warum war dieser Junge auch nur so scharf? Er war die Sünde selbst und Remus verfiel ihr immer wieder mit Haut und Haaren.

Endlich begann Harry sich zu bewegen, aber quälend langsam. Und seine Sinne schwanden immer mehr und mehr. Er konnte nicht verhindern, dass ein heftiges Stöhnen seiner Kehle entwich und sich seine Hände ins Bettlaken unter ihnen krallten. Bei Merlin, hoffentlich kam nicht jetzt jemand rein und störte sie. Er würde sterben wenn Harry jetzt aufhörte. Entweder vor Scham, oder wegen seiner schmerzhaften Erregung. Letzteres wäre sicher das Wahrscheinlichere.

Harry warf keuchend den Kopf in den Nacken. Das ganze war einfach atemberaubend. Er verstand gar nicht, wie er es immer so lang ohne dieses Gefühl aushielt. Remus Keuchen, die feuchte Enge, die seine Erregung umschloss, die Hände, die sich gerade aus dem Laken lösten und in seinen Rücken vergruben, um ihn in einen Kuss zuziehen. Seinetwegen könnte jetzt die Welt untergehen, ihm wäre es gleich.

"Harry, bitte", flüsterte Remus ihm ins Ohr. "Du quälst mich." Der Gryffindor kam Remus unausgesprochener Bitte nur zu gern nach. Er intensivierte seine Bewegungen und spürte Remus erschaudern, als er den Reizpunkt des Werwolfs traf und er selbst begann Sterne zu sehen.

Vor Remus halbgeschlossenen Augen tanzten auch bunte Sterne, als Harry diesen gewissen Punkt traf. Ruckartig griff er nach den Pobacken des Gryffindors, um ihn in einen noch schnelleren Rhythmus zu bringen und Harry widersetzte sich nicht. Eher im Gegenteil. Er ging darauf ein und Remus spürte, dass er sich nicht mehr lang beherrschen können würde. Die Welle der Leidenschaft rollte unaufhaltsam auf ihn zu. Unter einem lauten Stöhnen ergoss Remus sich zwischen ihnen und spürte einige Augenblicke später, dass Harry ihm über die Klippe folgte.

Der Werwolf schloss die Augen, um sich wieder zu beruhigen und Harrys Geruch in sich aufzunehmen. Ein leises Kichern entkam seinen Lippen, als er plötzlich etwas Raues auf seiner empfindlichen Bauchdecke spürte.

"Was machst du da?" fragte er leise.

"Ich genieße dich", flüsterte Harry und wieder spürte Remus die warme Zunge des Anderen, die ihn eine Gänsehaut bekommen ließ. Behutsam packte er Harry an den Schultern und zog ihn zu sich hoch in einen Kuss. Deutlich schmeckte er sich selbst auf den Lippen des Jüngeren.


Und? Bekomm ich ein review trotz der verspätung lieb guck

Nächste Woche bekommt die Da zuwachs, von dem nicht alle wirklich begeistert sind und es gibt zwei Überraschungen beim Hogsmeadewochenende und eine davon findet nicht nur Harry alles andere als lustig