Hi Leute,

es ist mal wieder Samstag und damit Zeit für ein neues Chap.

Ich bitte vielmals um verzeihung das ich nciht auf die Reviews geantwortet habe. Hatte in der letzten Woche etwas Stress.

Gefreut hab ich mich wie immer riesig.

Und nun auch genug geredet, viel spaß mit dem neuen Chap.

Eure Imo

Rettung (aus) der Zukunft

Kapitel 48

Wie schon im Winter apparierten sie an eine abgelegene Stelle und nahmen den Besuchereingang. Im Atrium war der Teufel los und kaum das man sie erkannt hatte stürzten sich dutzende Reporter auf sie. Es waren sieben Auroren nötig um die Menge zu teilen. Zwei weitere Auroren und zwei Wachposten traten dann auf sie zu „Sirius", sagte einer der beiden freundlich.

„Marvin. Schön dich zu sehen und das vor allem lebend", grüßte Harry Pate einen hochgewachsenen Mann mit kantigem Gesicht und stechend blauen Augen. Tiefschwarzes Haar lag locker auf seinem Kopf.

„Hatte ziemlich oft Glück und auch nicht vergessen, dass du mit mal das Leben gerettet hast. Das ist übrigens mein Kollege Dennis Cane." Sirius nickte dem Mann zu. Er war etwas kleiner als Sirius, dafür aber breiter und starrte Sirius aus tiefschwarzen Augen an.

„Mitkommen", knurrte er nur und zückte seinen Stab.

„Den. Steck ihn weg. Ich kenn Sirius gut genug um zu wissen, dass er keinen Ärger machen wird", meinte der Mann und wandte sich dann wieder an Harrys Paten. „Wir sind hier um dich schon mal runter zu bringen und auf dich aufzupassen, damit du nicht türmst."

„Wäre töricht das zu tun, wenn du da bist und ich hatte es nicht vor, sonst wäre ich erst gar nicht hergekommen", sagte Sirius und sah Harry nervös an.

„Wir schaffen das, Sirius. Du musst nur daran glauben", sagte er. Sirius nickte und folgte dann den beiden zu den Fahrstühlen. Während der Kontrollen und dem Weg in die Gerichtsräume, versuchte auch Harry sich genau das einzureden. Sirius war unschuldig, sie konnten ihn nicht einsperren.

Auch vor den Gerichtsräumen herrschte Trubel. Fünf Auroren hielten Reporter mit farbigen Bändern davon ab, den Weg zu dem Kerker zu blockieren. „Diese Schweine. Ein Schauprozess. Es ist ein verdammter Schauprozess", grummelte Remus vor sich hin.

„Du meinst die kommen alle mit rein?", fragte Harry leise.

„Ja. Wette das ist auf Fudges Mist gewachsen. Der ist jetzt für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Er will Eindruck schinden", sagte Remus.

Sie liefen die Stufen hinunter zur ersten Sitzreihe über der ein Schild schwebte, auf dem: „Zeugen!" stand. Hier saßen schon ein paar grimmig aussehende Leute. Die drei Männer und zwei Frauen. Die Männer trugen alle Schwarze Umhänge und zwei von ihnen hatten mal mehr mal weniger graues Haar. Der Dritte war dunkelblond. Die Frauen waren in grauen Umhängen gekleidet und schienen zu den Männern zu gehören.

„Bei allen Göttern. Harry Potter", flüsterte dann plötzlich die, die neben dem Dunkelblonden saß, seine Narbe anstarrend. Harry stöhnte genervt auf. „Kate Wetherby. Ich war eine Kollegin ihres Vaters. Und das ist mein Charles", sagte sie. Gezwungenermaßen reichte Harry den beiden die Hand und nun stellten sich auch der Reihe nach die andern Anwesenden vor, aber ihre Namen hörte Harry nicht. Er wollte sie nicht hören. Er hatte jetzt anders Sorgen.

„Das muss doch für sie eine Genugtuung sein, den Mörder ihren Eltern verurteilt zu sehen", sagte Charles und in Harry begann ein Vulkan zu brodeln.

„Genugtuung? Es ist also eine Genugtuung, dass ein Unschuldiger eingesperrt wird?", fragte Hermine giftig und die Männer sahen sie verwundert an.

„Unschuldig? Wenn Sirius Black unschuldig ist, dann fresse ich einen Feuerblitz", meinte ein anderer.

„Dann wünsch ich schon mal guten Appetit", wünschte Ron und auch Harry sah dem Mann fest in die Augen.

Der wandte seinen Blick aber schnell ab und begann mit seinem Nachbarn zu flüstern. Nach und nach füllten sich die ersten beiden Reihen. Keinen einzigen von ihnen kannte Harry, außer Snape. Er kam kurz bevor die Presse rein gelassen wurde und setze sich eine Reihe hinter ihnen. Kaum das man die Türen für die Besucher geöffnet hatte, stürmten die Fotographen nach vorn und schossen dutzende Fotos. Die meisten scheinbar von Harry den dem wurde nach kurzer Zeit schon schwummerich bei dem Blitzlichtgewitter.

Dann wurden sie aber zurück auf die hinteren Bänke gescheucht und die Richter beraten den Saal. Es waren fast die gleichen wie beim letzen mal. Sofort erkannte Harry Fudge und Umbridge. Sie saßen zur Linken und Rechten des Ministers. Dazu kamen noch ein Mann mit Schnauzer und kalten blauen Augen und Amelia Bones. Percy kam als letzter herein, nahm an einem Extratisch platz und breitete Pergament und Schreibutensilien säuberlich vor sich aus.

Al letzter wurde Sirius hereingeführt. Die beiden Männer in Schwarz von vorhin flankierten ihn. Nachdem er auf dem Kettenstuhl platz genommen hatte, ohne dass er gefesselt wurde, erhob sich Stevens und begann zu sprechen.

„Hiermit ist die Verhandlung gegen Sirius Black eröffnet. Mr. Fudge, die Anklageschrift", damit setzte sich der Minister und sein Vorgänger stand hastig auf.

„Der Angeklagte wird bezichtigst, ein Mitglied in der Vereinigung der Todesser zu sein, die auch als die Anhänger des Unnennbaren bekannt sind. Im Zuge dieser Mitgliedschaft hat Sirius Black am 31.10.1981 das Versteck des Auroren James Potter, dessen Frau und dessen gemeinsamen Sohn an den Unnennbaren verraten, nachdem diese ihn nur kurz zuvor durch den Fideliuszauber zu ihrem Geheimniswahrer gemacht haben. Aufgrund des Bruchs dieses magischen Paktes wurden James Potter und Lilian Potter in der Nacht des 31. Oktober 1981 durch den Unnennbaren ermordet. Nur ihr Sohn Harry James Potter ist dem Anschlag auf sein Leben in unbekannter Weise entkommen. Damit trifft den Angeklagten eine Mitschuld am Tod der beiden genannten Personen.

Da in dieser Nacht aber auch der Unnennbare spurlos verschwand, sah sich Sirius Black gezwungen seine Tat einem anderen anzuhängen und entschied sich für Peter Pettigrew. Einen ehemaliger Schulkameraden und Freund, sowohl der Mordopfer als auch Blacks Den Satz verstehe ich nicht ganz. Vielleicht: ‚Ein ehemaliger Schulkamerad und Freund und ein Mordopfer Blacks'. Er stellte ihn in London und ermordete ihn brutal, indem er eine ganze Straße sprengte. Diese Tat forderte, neben dem Leben von Peter Pettigrew, auch das von 12 Muggeln und Verletzte das Geheimhaltungsabkommen schwer. Zeugen dieser Tat berichteten, dass kurz vor der Explosion Peter Pettigrew den hier Angeklagten beschuldigte, seinen Freund James Potter an den Unnennbaren verraten zu haben.

Der Beschuldigte wurde Aufgrund dieser eindeutigen Beweise für eine lebenslange Haft nach Askaban gebracht, von wo er nach 12 Jahren floh, um das Werk seines früheren Meisters zu vollenden und Harry Potter zu töten. Dies konnte nur durch das Beherzte eingreifen eines Lehrkörpeers verhindert werden. Leider floh Sirius Black erneut, auf bisher unerklärliche Weise.

Wie dem Ministerium erst kürzlich bekannt wurde, ist er ein unregistrierter Animagus und des weitern ist davon auszugehen das er, aufgrund seiner Mitgliedschaft bei den Todessern, schwarze Magie, insbesondere die Unverzeihlichen, praktiziert." Damit setze Fudge sich. Harry hatte fast vergessen zu atmen und in ihm stiegen wieder Zweifel auf, Sirius wirklich frei zu bekommen.

„Fangen wir mit der Verhandlung an. Mrs. Wetherby, würden Sie sich bitte erheben", bat Stevens ruhig. Die Frau erhob sich sofort. „Fürs Protokoll. Ihr Name ist Kate Wetherby."

„Sehr richtig", antwortete die Frau.

„Sie waren von 1976 – 1984 Leitern des Aurorenbüros, des britischen Ministeriums?"

„Das war ich", bestätigte die Frau.

„Und Sie kennen den Angeklagten von damals?"

„Ja. Ich kenne ihn", sagte die Frau.

„Was für ein Mensch war Sirius Black seiner Zeit?", fragte Stevens.

„Er war ein Draufgänger. Das Wort Gefahr gab es bei ihm nicht. Er hat sich oft in Situationen begeben, in die sich kaum ein anderer gewagt hatte."

„Würden Sie ihn als loyal bezeichnen?", fragte Amelia Bones.

„Ja. Er war loyal. Immer. Nur zu wem, weiß ich nicht. Mr. Black stammt nämlich aus einer Familie, die zwar, abgesehen von seinem jüngeren Bruder, keinen Kontakt zu Sie-wissen-schon-wem hatte, aber sie sympathisierte offen mit ihm."

„Und er wurde dennoch eingestellt?", fragte der Richter mit dem Schnauzer.

„Er hat alle Tests mit Bestnote bestanden. Es gab keine Begründung ihn abzulehnen. Außerdem war er mit 16 schon ausgezogen, da er sich mit seiner Familie nicht verstand.

„Sie müssten doch auch James Potter gekannt haben. Nicht wahr?", fragte Dumbledore.

„Sicher. Ein vorbildlicher Auror und Spitzenmann, jeder kannte seinen Namen bei uns. Sein früher Tod hat alle tief getroffen", erklärte die Frau.

„Selbstverständlich. Was ist Ihre Meinung über James Potter. Würde er leichtfertig jemandem vertrauen?"

„Nein. Keinesfalls. James Potter war umsichtig und hat nur zu wenigen, während seiner Zeit bei uns, enge Freundschaft geschlossen." Dumbledore nickte.

„Aber es stimmt doch, dass Black und Potter schon vor dem Eintritt in den Aurorenjob Freunde waren", fragte Fudge barsch.

„Meines Wissens nach schon."

„Wissen Sie es, genau oder vermuten sie es nur?", fragte Stevens nach.

„Sie waren in verschiedenen Einheiten, ich kann es daher nur vermuten."

So ging das dann immer weiter. Der Reihe nach rief Stevens ehemalige Freunde und Kollegen auf und am Ende wurde auch Dumbledore befragt. Und alle, selbst der Schulleiter sagten aus, dass Sirius eigensinnig und hitzköpfig war und auch James bester Freund.

„Professor Dumbledore. Sie waren es, der James Potter den Fideliuszauber vorgeschlagen hatte. Würden Sie uns bitte kurz erklären wozu dieser Zauber nun genau nütze ist", bat Stevens.

„Aber sicher. Der Fideliuszauber gehört zur hohen Magie. Mit ihm werden Geheimnisse in der lebenden Seele eines Menschen versteckt. Von da an ist das Geheimnis unauffindbar, es sei den der Geheimniswahrer stirbt oder verrät das Geheimnis aus freien Stücken."

„Wissen Sie wen James Potter als Geheimniswahrer einsetzen wollte?", fragte Stevens nach.

„Mir gegenüber hat er Sirius Black erwähnt", antwortete der Schulleiter, setze aber hinzu: „Was aber nicht heißen muss, dass er es getan hat. Möglich wären auch Peter Pettigrew oder Remus Lupin." Während all dieser Aussagen, wurde Harry nur noch nervöser und er konnte sich nicht des Gefühles erwähren, das hier etwas ganz gewaltig schief ging.

„Danke. Wenn keine weitern Fragen bestehen, vertagen wir die Verhandlung auf Morgen zehn Uhr und setzen mit der Zeugenbefragung fort", damit erhoben sich die Richter und Sirius wurde abgeführt.

„Wo bringen sie ihn hin?", fragte Hermine leise.

„Ich hoffe nicht in einen Kerker. Das verkraftet er nicht", meinte Remus ernst und sah Sirius nach, der in den Nebenraum zu den Richtern geführt wurde, sich vorher aber immer wieder panisch umsah. Mit einem ziemlich mulmigen Gefühl im Magen verließ auch Harry den Saal und wurde von einer Traube aus Reportern erwartete, die ihn mit Fragen bombardierten. Aber die Auroren hielten sie zurück und kurz vor den Fahrstühlen wurde Harry von dem Auroren Namens Marvin angesprochen.

„Mr. Potter, der Minister würde gerne mit ihnen sprechen. Kommen Sie bitte mit", bat er und Harry und auch seine Freunde folgten dem Mann durch einen Geheimgang in einen kleinen Raum. Dort saßen Dumbledore, Stevens und Sirius.

„Herr Minister, Herr Direktor", grüßte Harry sie höflich und sah Sirius dann an. Sein Pate schien alles andere als glücklich zu sein. Er wirkte blass und mutlos.

„Ihr Schulleiter versicherte mir, dass Mr. Black auch morgen wieder erscheinen würde, trotz der nicht all zu guten Aussichten heute. Kann ich mich auch auf Ihr Wort stützen?", fragte der Minister.

„Sicher. Sirius ist unschuldig. Er wird morgen wieder hier sein", sagte Harry mit fester Stimme.

„Gut. Ich werde dafür sorgen, dass sie ungestört gehen können. Bis morgen", erklärte Stevens und ging.

„Albus. Du weißt, dass Sirius unschuldig ist", knurrte Remus.

„Ich glaube Sirius, seine Geschichte, denn sie klingt plausibel. Nur das hatte nichts mit den Fragen zu tun, die mir gestellt wurden. Passt auf Fudge und Umbridge auf. Die werden morgen kein gutes Haar an euch lassen wollen." Damit verschwand Dumbledore.

Der Minister ließ Harry und seine Freunde über seinen privaten Ausgang das Ministerium verlassen, nachdem sämtliche Fotographen ins Atrium gescheucht wurden. Unterwegs holten sie sich auf Sirius Wunsch eine Kleinigkeit zu Essen, auch wenn sie keinen richtigen Appetit hatten. Arthur war überrascht, aber auch froh Sirius wieder zusehen, aber den Rest des Tages verbrachten sie alle weitestgehend schweigend. Keiner wollte über diese Verhandlung reden, nur zu gut schien allen bewusst zu werden, dass es ziemliche mies stand.

Harry verbrachte eine unruhige Nacht, aus der er schon um vier Uhr in der Früh erwachte und einfach keine Ruhe mehr fand. Ganz vorsichtig schlich er sich aus dem Zimmer, um Lisa und Remus nicht zu wecken und zog sich im Bad schon mal an. Schlafen würde er sowieso nicht mehr können. In den Flur viel ein schwacher Lichtschein aus dem Salon. Vorsichtig schob er die Tür auf und entdeckte Sirius auf der Couch sitzen und in die leere starren.

„Komm ruhig rein", sagte er, als Harry die Tür gerade wieder schließen wollte. Wortlos setze Harry sich neben ihn und fixierte auch einen Punkt irgendwo mitten im Zimmer.

„Ich wünschte, wir hätten Peter fassen können. Ich hatte zwei Mal die Chance und hab sie beide Mal vergeigt. Ich hätte nicht mit ihm reden sollen ich hätte ihn lahm legen sollen", grummelte Harry vor sich hin.

„Schon gut. Ich mach dir keine Vorwürfe", meinte Sirius leise.

„Ich mach sie mir aber", erklärte Harry.

„Das macht es auch nicht besser. Konzentrier dich lieber darauf mit Umbridge fertig zu werden. Lass dich nicht von ihr aus der Ruhe bringen. Du darfst vor dem Gamot nicht ausrasten", meinte Sirius.

„Dann gebe ich meinen Stab besser Remus", knurrte Harry. „Ansonsten jag ich ihr womöglich noch einen Fluch auf den Hals." Sirius schmunzelte kurz und legte dann plötzlich den Arm um Harry. Ohne Gegenwehr ließ der sich zu Sirius ziehen und legte den Kopf an seine Schulter. Nach einer Weile schloss er auch die Augen und als er hoch schreckte grinste Remus ihn an.

„Morgen", meinte er. Harry sah sich verwirrt um. War er doch wieder eingeschlafen? Ein Blick neben ihm zeigte, dass Sirius tatsächlich schlief.

„Weckst du ihn? Es gibt Frühstück und wir müssen in zwei Stunden los."

„Ja", gähnte Harry verhalten und befreite sich aus Sirius Arm, der daraufhin auch aufschreckte.

„Wie? Wo? Was? Todesser?", fragte er hektisch.

„Keine Todesser, nur Frühstück", meinte Harry und streckte sich. Sirius ließ ein Stöhnen hören und sah Harry dann nachdenklich an.

„Tut mir leid. Ich wollte nicht… ich hab nur eine Scheißangst", sagte er leise.

„Ich auch. Ich hab auch eine Scheißangst. Aber wir wissen, dass du unschuldig bist. Und das werden wir heute beweisen", erklärte Harry fest, auch wenn er sich da selbst nicht so sicher war. Sirius nickte nur und dann gingen sie zum Frühstück.

Zwei Stunden später saßen dann auch die Richter endlich auf ihren Plätzen und Stevens eröffnete den zweiten Verhandlungstag. Zu Harrys Erstaunen war Draco heute auch hier. Seltsamerweise. Er saß neben Snape und sah sich das ganze unbeteiligt an. Fudge erhob sich, Stevens nickten hin und begann dann zu erzählen.

„Gestern konnten wir alle uns ein Bild des früheren Sirius Black machen. Heute wollen wir dazu kommen über die Zeit seiner Flucht, beginnend vor drei Jahren, zu sprechen. Insbesondere den Geschehnissen Im Sommer 1994. Beginnen werden wir mit dem Zeugen Remus Lupin. Erheben Sie sich." Remus stand auf und sah den Richtern fest in die Augen.

„Ihr Name?" fragt Fudge kalt.

„Remus John Lupin."

„Wohnort?" Grimmauldplatz 12 London."

„Sie sind ein Werwolf, richtig?"

„Ja, das…"

„Registrierungsnummer?", unterbrach ihn Fudge

„25041966."

„Wie kam es dazu, dass Sie seinerzeit Lehrer an Hogwarts wurden? Denn immerhin sind Sie ein… Werwolf und damit eine Gefahr." Harry presste die Lippen fest aufeinander, um nichts zu sagen. Remus und Gefahr in einem Satz zu erwähnen war ungefähr so abwegig, wie Voldemort als Helden zu verehren. Eine Ding der Unmöglichkeit.

„Professor Albus Dumbledore bot mir diese Stelle an, nachdem bekannt wurde, dass Sirius Black geflohen war. Da…"

„Dann wurden Sie nur wegen seiner Flucht eingestellt?", platze Fudge dazwischen.

„Während meiner eigenen Schulzeit waren Sirius Black und ich eng befreundet. Wir kennen uns sehr gut und auch Professor Dumbledore ging damals davon aus, dass Sirius ausgebrochen war, um Harry Potter zu töten. Er sah die größte Chance Sirius aufzuhalten darin, mich nach Hogwarts zu holen", erklärte Remus.

„Soso", knurrte Fudge.

„Professor Dumbledore setzt 250 Schüler einer Gefahr aus, um einen von ihnen zu schützen. Verstehe ich das richtig?"

„Mr. Fudge", sagte Remus betont ruhig „Seit der Erfindung des Wolfbanntranks stellt ein Werwolf nicht mehr zwingend eine Gefahr für einen Menschen dar. Und Professor Severus Snape gehört zu den wenigen, die in der Lage sind ihn richtig herzustellen und das hat er für mich getan. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für irgendeinen Schüler oder Menschen an Hogwarts. Dieser Gefahr hätte ich niemandem ausgesetzt."

„Zu keiner Zeit?", fragte Umbridge zuckersüß. „Ist es nicht so, dass Sie in der Nacht zum 21 Juni sich in einen gefährlichen Werwolf verwandelt haben, da sie vergaßen eine Portion des Banntranks zu nehmen und Sie in dieser Nacht beinahe drei Schüler und einen Lehrer angefallen hätten?" Harry hörte das Remus aufstöhnte.

„Das ist wahr. Aber das…"

„Ist es auch wahr, dass Sie Sirius Black nur einen Sommer später bei sich aufgenommen und ihn versteckt haben?"

„Ich habe ihn davor bewahrt unschuldig hingerichtet zu werden", erklärte Remus mit leichtem Ärger in der Stimme.

„Sie haben ihn vor den Auroren versteckt?" hakte Fudge nach.

„Ja, das habe ich."

„Wussten Sie auch um seinen Aufenthaltsort vor dem Sommer 1995?", fragte Umbridge nach.

„Nein. Ich wusste nur, dass er geflohen war, wohin war mir unbekannt." Einen Moment schwiegen alle und dann fragte Stevens.

„Noch Fragen?" Da aber keiner etwas sagte durfte Remus sich zu setzen und Harry drückte vorsichtig die Hand seines Freundes, der leicht zitterte.

„Wir fahren fort mit Ronald Bilius Weasley", erklärte Fudge. Ron erhob sich mit blasser Miene und nach der kurzen Bestätigung seiner Personalien, er gab trotziger Weise den Grimmauldplatz als seinen Wohnort an und dann begann Fudge Fragen zu stellen. „Sie wurden in der Nacht zum 21 Juni von Mr. Black angegriffen. Er hat sie schwer verletzt. Ist das wahr?"

„Nun… ich hatte ein gebrochenes Bein. Ich würde das nicht als schwer bezeichnen", erklärte Ron.

„Wissen Sie warum er Sie angegriffen hat?", fragte Fudge weiter.

„Er wollte meine Ratte haben. Krätze", antwortete Ron sofort.

„Das war ihnen von Anfang an bewusst?" erkundigte sich Umbridge.

„Nein. Aber…"

„War es nicht so, dass sie dachten, er wollte Harry Potter zu ihnen locken, damit er ihn töten konnte?", kam Umbridge ihnen zuvor

„Ja, aber…"

„Sie sind doch mit Harry Potter befreundet. Nicht wahr?", wurde er diesmal von Fudge unterbrochen.

„Seit der ersten Klasse. Aber Sirius…"

„Mr. Weasley. Welchen Eindruck hatten Sie von Mr. Black, als sie ihm das erste Mal begegneten?", fragte Fudge weiter. Ron schluckte und sah Sirius Hilfe suchend an.

„Mr. Weasley. Die Wahrheit", bat Stevens.

„Ich… ich hielt ihn für… verrückt. Ich hatte meine Eltern schon zu Beginn des Jahres über ihn sprechen hören und wie gefährlich er wäre. Vor allem für Harry."

„Hatten sie Angst?", fragte Umbridge.

„Etwas", gab Ron zu. Da keine weiteren Fragen mehr kamen durfte auch Ron sich setzen und es ging mit Hermine weiter. Auch sie wurde auf die gleiche Weise ständig unterbrochen und nur das was man hören wollte, konnte sie sagen. Dann kam Snape an die Reihe.

„Sie kennen Mr. Black schon seit ihrer eigenen Kindheit. Was für ein Mensch ist er?", fragte Umbridge.

„Ein arroganter, überheblicher, eingebildeter Idiot, der nie wusste, was gut für ihn war."

„Hat er Sie je angegriffen?", fragte Fudge.

„Ständig. Keiner war vor den Übergriffen von ihm und James Potter sicher."

„Er war also schon zu Schulzeiten gewalttätig?", erkundigte sich nun der andere Richter, mit Schnauzer und stechend blauen Augen. Harry beobachtete Snape eingehend und für einen Moment sah Snape zu Harry rüber und dann zu Sirius, der ihn bleich und entsetzt anstarrte.

„Nicht mehr als andere Schüler auch die Streiche spielen." Harry hätte sich beinahe verschluckt, als Snape dies sagte. Fudge schien damit aus der Fassung zu geraten, da er damit nicht gerechnet hatte.

„Ist es nicht aber so, dass sie seinetwegen damals beinahe von einem Werwolf… von Remus Lupin angefallen worden wären?"

„Geht nicht jeder Schüler ein gewisses Risiko ein, wenn er nachts anderen hinterher schleicht, anstatt in seinem Bett zu liegen? Ich war mit Schuld an dem was geschehen ist und Mr. Black hat seine Strafe dafür bekommen und sich auch bei mir entschuldigt." Harry geriet immer mehr ins Staunen, aber er erwartete auch mehr und mehr den Tiefschlag, der folgen musste.

„Kommen wir zu der Nacht zum 21 Juni. Sie waren auch anwesend. Welchen Eindruck machte Black auf sie?" Snape schwieg einen Moment und Harry schickte tausend Stoßgebete zum Himmel, dass Snape auf diesem freundschaftlichen Kurs blieb und jetzt nicht alles verdarb.

„Ein wenig verrückt, kam er mir vor. Bei Askaban Gefangenen kein seltenes Phänomen", war die Antwort.

„Sie haben Peter Pettigrew nicht gesehen. Woran lag das?", fragte Stevens.

„Ich war bewusstlos. Potter und seine beiden Freunde haben mich angegriffen."

„Unter einem Zauber stehend, nicht wahr? Unter dem Bann von Sirius Black", fragte Fudge nach.

„Diese Möglichkeit besteht", meinte Snape und Harry würde ihm am liebsten in den Arsch treten.

„Diese Möglichkeit besteht? Vor drei Jahren haben Sie mir selbst erzählt, dass Sie sich dessen sicher seien", meinte der Minister empört.

„Das habe ich damals so ausgesagt, ja."

„Professor Snape, ist ihnen klar, dass Sie sich gerade in Widersprüche verstricken?", fragte Stevens nach.

„Ich bin mir nicht mehr sicher, Herr Minister. Ich kann und werde hier nicht beschwören, dass Black Potter und seine Freunde unter einen Zauber gestellt hat, um mich anzugreifen, da ich Potter auch durchaus zutraue, dies aus einen Stücken zu tun."

„Na toll", murmelte Harry.

„Gut, Gut, gut. Danke, Professor Snape. Ich denke das reicht", meinte Fudge.

„Kommen wir zu Mr. Potter", brummte Fudge und Harry stand auf. „Ihre Name ist Harry Potter", fragte der ehemalige Minister.

„Harry James Potter, Sir", korrigierte der Gryffindor. „Sicher. Und sie wohnen in Surrey?"

„Nein. Nachdem die Todesser das Haus meiner Verwandten schon im Sommer niedergebrannt haben, wohne ich im Grimmauldplatz 12."

„Oh… Nun… Mr. Potter. Ist es wahr, dass Sie schon in ihrem ersten Jahr einem Ihrer Freunde geholfen haben, ein Drachenbaby aus Hogwarts zu schmuggeln?" Verdammt woher wusste er denn das?

„Eh… ja. Sir. Das ist…"

„Ist es auch wahr, dass sie in den Sommerferien vor ihrem zweiten Jahr eine Verwarnung für widerrechtliches Zaubern vor Muggeln bekommen haben?"

„Ja. Aber ich hab…"

„Ist es auch war, dass sie Parsel sprechen?"

„Ja. Aber…"

„Im Sommer 1993 haben Sie Magda Dursley mit einem Aufblaszauber belegt, oder?"

„Eh.. ja, aber…"

„In ihrem vieren Jahr haben Sie, obwohl Sie noch nicht alt genug waren, am Trimagischen Turnier teilgenommen?"

„Ja, aber nicht…"

„Im Sommer vor ihrem fünften Jahr sind sie wegen Missachtung der Beschränkung Zauberei Minderjähriger angeklagt worden, nicht wahr?"

„Ja. Aber nur weil…"

„Und im Sommer, des vergangenen Jahres, sind sie hier ins Ministerium eingebrochen, haben das Atrium verwüstet, die Halle der Prophezeiungen zerstört?"

„Nein."

„Und im… wie nein?", fragte Fudge irritiert.

„Nein ich habe das Atrium nicht verwüstet. Das war Voldemort im Duell mit Dumbledore. Nur die Halle der Prophezeiungen und der Einbruch gehen auf mein Konto", knurrte Harry ärgerlich und reichte Remus, ungesehen von den anderen, seinen Zauberstab, damit der nicht noch versehentlich losging.

„Gut. Dann eben nur die Halle der Prophezeiungen. Schon schlimm genug. Sie haben im Verlauf ihres fünften Schuljahres wiederholt versucht eine öffentliche Panik auszulösen, ist es nicht so?"

„Ich habe die Wahrheit gesagt und nichts anders. Ich wollte keine Panik auslösen, ich wollte das, was wir jetzt erleben, verhindern. Einen Krieg. Aber Sie wollten mir ja nicht zuhören. Sie waren schon nach meinem dritten Jahr der Meinung ich erzähle nur Märchen. Sie haben es nicht mal für nötig befunden nachzuprüfen, ob es war ist, dass ein Unschuldiger 12 Jahre lang im Gefängnis gesessen hat. Sie haben nicht glauben wollen, dass mich jemand absichtlich ins Turnier gebracht hat. Meinen Sie es war schön gegen Drachen kämpfen zu müssen? Eine Stunde lang im See von Hogwarts zu schwimmen, durch einen Irrgarten zu laufen voller Gefahren und am Ende dann zusehen zu müssen, wie einer meiner Klassenkameraden ermordet wird, von Peter Pettigrew, weil er zu überflüssig war. Und dann auch noch Blut hergeben zu müssen, gefesselt an einen Stein, um Voldemort zur Auferstehung zu verhelfen? Haben Sie eigentlich eine Vorstellung davon, was für eine Scheißangst ich hatte, als ich mich auf diesem Friedhof duellieren musste? Ich dachte ich würde draufgehen. Und dann will mir niemand glauben, außer meinen Freunden und Professor Dumbledore.

Und von Ihnen habe ich bis heute kein Wort der Entschuldigung gehört. Obwohl ich ja wohl nachweißlich recht hatte", erklärte Harry mit zunehmend bebender Stimme, ohne sich noch ein einziges Mal von Fudge unterbrechen zu lassen. Der ehemalige Minister wollte ihn hier als unglaubwürdigen Trottel hinstellen, der keinen Respekt vor den Gesetzten hatte, da es mucksmäuschenstill war, Amelia Bones und auch der Richter mit dem Schnauzer, Fudge musterten.

„In meinem zweiten Jahr war es ein Hauself, der den Schwebezauber ausgeführt war, es wurde mir nur angelastet. Dobby, der ehemalige Diener der Malfoys. Er arbeitet zurzeit auf Hogwarts. Ich bin sicher es ist kein Problem ihn herzuholen. Und Magda Dursley hab ich unabsichtlich aufgeblasen, nachdem sie meine Eltern als Säufer, und asoziales Pack beschimpft hat. Und die Zauberei vor meinem fünften Jahr hat mir und meinem Cousin das Leben gerettet, nachdem mir zwei Dementoren von Mrs. Umbridge auf den Hals gehetzt wurden. Sie glaubte wohl Ihnen einen Gefallen zu tun, Mr. Fudge.

Diese Bestien wollten mich und meinen Cousin küssen. Und Lebensgefahr ist doch soweit ich weiß, eine Ausnahme in diesem Gesetz zur Beschränkung Zauberei Minderjähriger oder vor Muggel."

„Außerdem ist die Anklage fallen gelassen worden, da Mr. Potter beweisen konnte, dass Dementoren vor Ort waren", erklärte Dumbledore, der das Ganze starrer Miene verfolgt hatte. Nur Remus neben ihm hatte immer wieder versucht ihn zu beruhigen.

„Mich interessiert im Moment mehr die Anschuldigung gegen Mrs. Umbridge. Haben Sie für ihre Behauptung Zeugen?", erkundigte sich der Richter mit dem Schnauzer.

„Ja. Ron und Ginny Weasley, Luna Lovegood, Neville Longbottem und Hermine Granger und einige Slytherins unter ihnen Draco Malfoy. Sie waren ebenfalls Zeugen, wie Mrs. Umbridge mir drohte den Cruciatus anzuwenden, um mich zum reden zu bringen."

„Was?", fragte Umbridge spitz. „Er lügt! Das sehen Sie doch! Er hatte noch nie Respekt vor dem Gesetz."

„Außerdem hat Sie mich mit einer Feder, die mit meinem Blut schreibt, stundenlang Strafarbeiten schreiben lassen. Ich darf nicht lügen. Bei genauem Hinsehen sieht man die Narben immer noch auf meinem Handrücken. Ron hat es einmal gesehen und Seamus musste das auch machen", erklärte Harry unbeeindruckt weiter.

„Nun. Ich würde sagen das bedarf einer genauen Untersuchung und Mrs. Umbridge sollte bis zur Klärung suspendiert werden", schlug der Mann mit den Schurrbart vor.

„Das… das können Sie doch nicht machen? Sehen Sie doch mal was der Junge schon alles angestellt hat. Er lügt doch, wenn er den Mund aufmacht", protestierte sie.

„Hohes Gamot. Mr. Potter lügt nicht was die Dementoren und den Unverzeihlichen angeht. Ich war dabei. Sie hat es gesagt", erklärte Draco, der sich erhoben hatte.

„Du! Du bist das Balg eines Todesser! Dir glaubt sowieso keiner", fauchte Umbridge.

„Ich wusste nicht, dass mein Vater ein Todesser war. Und warum sollte ich Harry Potter, den Feind des Unnennbaren unterstützten, wenn ich es gewusst hätte. Das ergibt doch keinen Sinn", sagte der Blonde ruhig und Umbridge sah aus wie ein geprügelter Hund.

„Wir unterbrechen die Sitzung für 20 Minuten. Das Gamot folgt mir bitte ins Nebenzimmer", erklärte Stevens grimmig.

Kaum war die Tür geschlossen ging ein Geplapper los und Sirius bat Marvin kurz zu sich. Der Nickte und dann kam er auf Harry zu, Marvin folgte ihm. „Harry, reiß dich zusammen. Bitte. Der Gamot reagiert auf so was nicht immer positiv."

„Wenn sie mich dafür einsperren, bitte. Aber Fudge ist zu weit gegangen. Der lässt keinen von uns ausreden und mich wie einen Idioten dastehen. Es ist ein Wunder, wenn sie mir noch ein Wort glauben werden."

„Oh Mann. Aber… sag mal… das mit der Blutfeder…"

„Ist wahr", unterbrach Harry ihn. „Ebenso wie alles andere was ich gesagt habe."

„Und wieso hast du mir nichts gesagt?"

„Damit du nicht nach Hogwarts kommst oder sonst was Dummes anstellst", sagte Harry. Sirius grinste nur und seufzte dann schwer.

„Kommst du", bat der Auror.

„Reiß dich zusammen, Harry. Bitte. Keine Wutausbrüche mehr, versprochen?"

„Ich gebe mir mühe", meinte Harry.

„Remus, pass bitte auf, ja?"

„Sicher. Und nun setz dich, sonst bekommst du Ärger."

Kaum dass Sirius wieder saß, kamen die Richter rein, diesmal ohne Umbridge und auch Fudge fehlte. Dafür kamen nun eine Frau mit dünner Brille und blonden Harren mit roten Strähnchen zum Tisch und Fudge wurde durch ein Mann, Mitte 30 ersetzt. Er hatte feine Gesichtszüge und dunkelbraune Locken vielen ihm ins Gesicht.

„Die Vorwürfe gegen Mrs. Umbridge werden untersucht werden und auch Mr. Fudge wurde von diesem Fall ausgeschlossen, da er nicht in es den Anschein erweckte, als könnte er objektiv urteilen. Das Gamot wird Mr. Potters Regelverstöße in Hogwarts und seine Verwarnungen als Gegenstandslos betrachten. Mrs. Umbridges Aufgabe übernimmt Linda Farcett, Mr. Fudge wird durch Harold Peters ersetzt. Sie beide waren als stille Beobachter bereits gestern dabei. Fahren wir fort mit der Befragung von Mr. Potter."

Linda Farcett erhob sich und nickte Harry freundlich zu, der daraufhin auch aufstand. „Mr. Potter, in der Nacht zum 21 Juni trafen Sie auf Sirius Black. Was dachten Sie von ihm?" Harry warf Sirius nur für eine Sekunde einen Blick zu.

„Ich hielt ihn anfangs für den Mörder meiner Eltern", antwortete Harry.

„Wollten Sie ihn töten?", fragte sie.

„Ja, bis Professor Lupin auftauchte."

„Da haben Sie dann die Wahrheit erfahren. Haben Sie die geglaubt?"

„Ich war bereit ihnen zuzuhören, denn ich vertraute Professor Lupin. Und nachdem sich dann Rons Ratte Krätze in Peter Pettigrew zurück verwandelt hat und auch gestand aus Feigheit meine Eltern verraten zu haben, glaubte ich ihnen", sagte Harry ruhig.

„Aber sonst tat das niemand?"

„Nur Professor Dumbledore, aber Minister Fudge wollte Sirius ohne Verhandlung die Höchststrafe, zukommen lassen, den Kuss des Dementoren. Ich hatte keine Wahl als Sirius zur Flucht zu verhelfen."

„Wie haben Sie das getan?", fragte der Mann. Harry warf nur flüchtig einen Blick zu Dumbledore. Er wusste, dass es Ärger geben würde für ihn und Dumbledore hatte im Moment genug andere Probleme.

„Ich wusste, dass Hermine einen Zeitumkehrer hatte, um mehrer Fächer gleichzeitig belegen zu können. Ich habe sie dazu überredet mit ihm Sirius zu retten. Wir sind drei Stunden in die Vergangenheit gereist, haben den Hippogreifen Seidenschnabel vor der Hinrichtung bewahrt und mit ihm dann Sirius die Flucht ermöglicht. Wir hatten leider keine Chance Peter Pettigrew an der Flucht zu hindern, ohne mit dem verwandelten Professor Lupin aneinander zu geraten. Und ich möchte betonen, Professor Lupin hat vergessen den Banntrank zu nehmen, um mir des Leben zu retten. Er dachte ich sei in tödlicher Gefahr. Es war mit Sicherheit keine Absicht."

„Danke Mr. Potter. Sie dürfen sich setzen." Dann brach kurzes Getuschel am Tisch aus und Stevens nickte.

„Wir vertagen noch einmal auf Morgen, neun Uhr, um dann Mr. Blacks Stellungnahme zu hören. Ich wünsche ihnen einen schönen Tag."

Harry sah leicht besorgt zu Sirius rüber, der dann aber grinsend auf ihn zukam. „Wir sollen noch die halbe Stunde waren. Die räumen uns… Amy?" Harry sah sich um und entdeckte eine Frau mit dichtem braunen Haar, Sommersprossen auf den Wangen. Sie nickte nur kurz und verschwand dann auch.

„Das ist…"

„Ja. Meine Traumfrau", seufzte Sirius.

„Hübsch", kommentierte Ron.

„Hübsch? Geh mal zum Augenarzt", meinte Sirius entsetzt. „Sie ist umwerfend." Und ab da durften sie sich die nächste Stunde anhören, warum Amy so ein wundervoller Mensch war, für Sirius. Remus schaffte es schon nach zehn Minuten dem zu entkommen, aber Harry harrte bis zu letzt aus, auch wenn er nicht richtig zuhörte.

Der nächste Morgen kam diesmal schneller als erwartet, und noch schneller fanden sie sich im Ministerium wieder und Stevens eröffnete die Verhandlung. Zu beginn wurden mehrere Auroren vernommen, die alle aussagten Peter Pettigrew bei verschiedenen Gelegenheiten gesehen zu haben.

„Mr. Black. Ich denke wir sparen und eine Menge Fragen, wenn Sie uns einfach erzählen was passiert ist. Alles woran Sie sich erinnern können", bat Harold Peters und Sirius nickte.

Flashback Sirius POV 09.10.1981

James hatte mich zu sich gebeten, Mitten in der Nacht. Ziemlich ungewöhnlich, da er um diese Uhrzeit das Haus nicht mehr verließ, seit Harry auf der Welt war. Und er erwartete mich ungeduldig. „Komm rein", sagte er leise und zog mich durch die Tür sich draußen umsehend. „Keine Verfolger?", fragte er mich.

„Nein. Was ist los?", fragte ich meinen Freund, den ich das letzte mal bei der Geburt von Harry so nervös erlebt hatte. Er zog mich in die Wohnstube in der ich eine noch nervösere Lily vorfand, die mein Patenkind fast erdrückte.

„Setz dich", sagte James angespannt. Mir vielen sofort ein dutzend Schutzzauber auf, die über dem Raum lagen und auch ich wurde nervös. Hier stimmte etwas ganz und gar nicht. „Dumbledore war hier. Vor drei Tagen", begann mein Freund. „Es gibt eine Prophezeiung. Eine Prophezeiung über jemanden, der in der Lage sein wird Voldemort zu töten. Er wird Ende Juli geboren werden und seine Eltern werden ihm schon drei Mal entgegen getreten sein." In mir verkrampfte sich alles. Ich brauchte nicht mal nachrechnen wie oft mein Freund es schon geschafft hatte diesem Tyrannen direkt vor der Nase weg zu apparieren.

„Scheiße", flüsterte ich nur.

„Das trifft es so ziemlich", sagte James und warf Harry einen Blick zu.

„Es gibt noch ein anderes Kind. Der Sohn von Frank und Alice. Neville. Er ist einen Tag vor Harry geboren", sagte Lily leise und drückte Harry fest an sich.

„Verschwindet von hier. Versteckt euch irgendwo. Am besten im Ausland", schlug ich sofort vor, aber mein Freund schüttelte den Kopf.

„Sie würden uns finden und das weißt du. Außerdem kommen wir ohne Hilfe nicht weg und im Orden ist ein Spion. Und sonst können wir auch keinem trauen. Aber es gibt einen Weg. Nur dazu brauch ich dich, alter Freund." Ich schluckte. Wenn James mit ‚Alter Freund' ankam, dann lag was in der Luft. Es klang nach etwas waghalsigem. Einem Abenteuer hätte ich noch vor ein paar Jahren gesagt, aber seit dem Krieg bedeutete es meist Lebensgefahr.

„Was? Wie kann ich euch helfen?", fragte ich dennoch. Schon immer war ich bereit gewesen James zu schützen mit allem was ich hatte. Er war für nicht nur ein Freund, er war für mich ein Bruder. Die Familie, die ich mir immer gewünscht hatte.

„Der Fideliuszauber. Dumbledore hat ihn vorgeschlagen."

„Kenn ich nicht, aber wenn Dumbledore ihn vorschlägt müssen wir nicht diskutieren, ob man das machen kann. Der Mann macht nur Nägel mit Köpfen." Über Lilys Gesicht huschte ein Lächeln, wahrscheinlich weil ich diese Muggelredewendung endlich mal richtige benutzt hatte.

„Mit diesem Zauber kann man das Geheimnis in der lebenden Seele eines Menschen verstecken. Und nur, wenn der Wahrer des Geheimnisses es freiwillig preisgibt, kann es entdeckt werden."

„Dann brauchst du jemanden, der das Geheimnis verwahrt", stellte ich sachlich fest.

„Richtig. Jemanden, dem ich absolutes Vertrauen schenke. Jemanden, der mich niemals verraten würde. Meine Freunde. Dich." Ich sah James für einen Moment geschockt an.

„Ich?"

„Du. Sonst kommt kaum ein anderer in Frage. Wir sind Geschwister, auch wenn wir nicht Blutsverwandt sind. Außer Lily steht mir niemand näher, als du. Hilfst du uns?"

„Sicher. Du weißt, dass ich alles tue, um dich, Lily und den kleinen Hosenscheißer zu schützen. Sag mir nur wie es geht", sagte ich sofort.

„Jetzt nicht. Wir brauchen noch einiges dafür. Ende nächster Woche werden wir alles beisammen haben. Ich gebe dir bescheid auf dem alten Weg", meinte James und ich nickte.

„Ich werde ihn immer bei mir haben. Wenn irgendwas ist, ruft mich."

„Danke, Sirius. Das werde ich dir nie vergessen."

In den nächsten eineinhalb Wochen kam ich fast nicht zur Ruhe, aus Sorge um meinen Freund und seine noch so junge Familie. Fast jeden Abend drehte ich eine Runde mit meinem Motorrad und nur um sicher zu sein, dass alles in Ordnung war. Und dann gab mir James bescheid und ich fuhr sofort zu ihm. Alles war vorbereitet.

„Sirius du musst noch eines wissen. Voldemort kennt einen Teil der Prophezeiung. Ich habe es vor zehn Minuten erfahren. Sie wurden belauscht. Er weiß, dass es jemanden gibt, der ihn vernichten kann. Es ist nur eine Frage der Zeit bis er herausbekommt wer es ist und er wird auch sicher ganz schnell merken wie wir uns geschützt haben. Das heißt du bist in Lebensgefahr. Willst du das wirklich tun?", fragte James mich und meine Gedanken überschlugen sich.

„Wenn… wenn ich sterbe was passiert…"

„Der Zauber löst sich auf", sagte James knapp.

„Dann nimm jemand anderen." James nickte und ich sah sofort die Enttäuschung in seinen Augen. „Krone. Nicht weil ich feige bin, ich bin der Letzte, der sich einem Kampf entzieht und das weißt du. Aber jeder aus der Schule weiß, wie gut wir befreundet sind und was glaubst du wohl, wie viele Slytherins seine Anhänger sind. Sie werden ihm sagen, dass nur ich als dein Geheimniswahrer in Frage komme. Und damit bin ich so oder so in Gefahr. Und das nutzen wir aus. Nimm jemand anderen. Peter. Er würde dich auch nie verraten und ihr seid sicher, selbst wenn er mich tötet. Euch kann nichts passieren und er ist der Dumme."

„Bist du wahnsinnig?", fragte James mich.

„Nun stell dich nicht doof. Du weißt, dass es so sein wird und dass dies der einzige Weg ist euch zu schützen." Mein Freund ließ ein vernehmliches Seufzen hören.

„Du hast Recht, aber Peter… ich weiß nicht… weißt du nicht, wo Moony ist?", meinte James und mir stockte der Atem

Natürlich. Remus. Er war nach mir James bester Freund. Für ihn waren wir Animagi geworden. Hatten riskiert, dass man uns der Schule verwies, nur um in den Vollmondnächten bei ihm sein zu können. Und er? Seit Monaten beobachtete ich ihn, ohne dass James es wusste. Niemandem hatte ich gesagt, dass ich ihn in Verdacht hatte der Verräter zu sein.

Er war ein Werwolf. Voldemort versprach ihnen das Blaue vom Himmel. Freiheit in allen bereichen. Nachkommen, Jagd auf Muggel, keine Registrierung. Nur zu gut wusste ich wie sehr unser Freund unter seinem Problem und der Jagdfreigabe des Ministeriums litt. Welche Todesängste er vor der Verwandlung durchstand. Wie oft hatte er diese Nächte hier im Haus verbracht, in einem für ihn präparierten Keller. Und er? Er verschwand immer öfter und traf sich mit zwielichtigen Leuten, brachte fadenscheinige Ausreden vor, wenn wir ihn danach fragen. Öfter hatte ich ihn in die Nockturngasse verschwinden sehen.

„Nein. Nicht Remus", sagte ich. „Ich weiß sowieso nicht, wo er sich schon wieder rum treibt. Nimm Peter. Auf ihn wird keiner Kommen. Du weißt, wie unbegabt er ist. Wer denkt schon, dass du ihn zu deinem Geheimniswahrer machst. Ohne uns wäre er nie ein Animagus geworden und die Prüfungen hätte er auch vergessen können. Moony hat doch echt genug am Hals", beschwor ich James. Die Wahrheit wollte ich ihm nicht sagen. Ich wusste wie sehr James auch ihm vertraute. Ohne Beweise würde er es mir eh nie glauben.

James sah mich misstrauisch an nickte dann aber. „Stimmt. Moony hat genug eigene Sorgen mit seinem kleinen, haarigen Problem. Da kann er nicht auch noch Voldemort im Nacken haben. Holst du Peter her? Ich sag Lily über die Plan Änderung bescheid. Aber sag Peter noch nichts. Ich kläre ihn selbst auf." Ich nickte und holte Peter von der Arbeit.

Er war geschockt, als er erfuhr welche Gefahr James drohte und nachdem ich ihm ein dutzend Mal versichert hatte, dass er in keiner Gefahr war solang er sich still verhielt, nur ich das Risiko trug, stimmte er zu. Peter war eben wirklich der absolute Feigling.

Die Zeit verging und James warnte mich davor, dass Voldemort erfahren hatte wer mit der Prophezeiung gemeint war. Aber ich bemerkte nichts Auffälliges. An Halloween wollte ich nachsehen wie es Peter ging und ob alles in Ordnung war. Und er musste auch aufgeklärt werden, dass es ernst wurde. Bei ihm zu Hause war niemand und es sah nicht nach einem Kampf aus. Der Höhepunkt eines Krieges war aber nicht gerade die Zeit in der man einen trinken ging, einfach so und Peter schon gar nicht. Ich ahnte Schlimmes, denn in der Zwischenzeit hatte ich herausgefunden, dass Remus keineswegs ein Verräter war. Er war selbst auf der Suche nach ihm. Allein, ebenso wie ich auch. Und ironischer Weise verdächtige er mich. Und ich hatte Peter zwei Mal mit potentiellen Todessern gesehen, er hatte mir aber plausible Erklärungen gegeben. Sie hätten ihn drangsaliert, um Dinge über den Orden zu erfahren. Aber nun, wo er nicht da war, wurde mir alles klar. Er war der Verräter. Denn jetzt viel mir auf, dass es nie so ausgesehen hatte, als hätten sie Peter in die Mangel genommen.

So schnell ich konnte fuhr ich zu meinen Freunden, um sie zu warnen. Aber ich kam zu spät. Ich fand nur noch ihre Leichen und den weinenden Harry in seinem Zimmer. Ich wollte mit ihm gerade wegfahren, als Hagrid der Wildhüter von Hogwarts auftauchte. Er erklärte mir, dass Dumbledore ihn beauftragt hätte Harry zu seinen Verwandten zu bringen. Dort würde er sicher sein, dafür hatte der Schulleiter gesorgt. Außerdem erzählte er mir auch, dass Voldemort verschwunden sei. Der Todesfluch sei von Harry auf ihn zurückgefallen und er hätte sich aufgelöst.

Da war für mich war klar Peter war geflohen. Er hatte James und Lily Voldemort ausgeliefert und nun war er auf der Flucht vor den Todessern, die ihren Meister rächen wollten. Ich übergab Harry schweren Herzens Hagrid und machte mich dann auf die Suche nach dieser verlogenen, stickenden Ratte, die er obendrein auch noch wortwörtlich war. Denn seine Animagusgestalt war die Ratte. Und nach ein paar Tagen fand ich ihn in London.

Und diese Mistkröte hatte nichts Besseres zu tun, als herumzubrüllen, dass ich James und Lily verraten hätte. Und dann hat er die Straße gesprengt. Ich war davon ausgegangen, dass er mich hatte töten wollen, um als Held dazustehen und der Fluch sei einfach nur daneben gegangen und hatte ihn erwischt, so dämlich wie er sich schon in der Schule oft angestellt hat.

Mich hatte man verhaftet und ich kam ohne Verhandlung nach Askaban. 12 Jahre lang. Warum mir die Dementoren nicht so zusetzen wie allen anderen verstand ich nicht. Aber der Gedanke daran unschuldig zu sein, war alles andere als glücklich. Wenn ich James nicht überzeugt hätte Peter zu nehmen statt meiner, würden sie noch leben. Es war eher traurig und niederschmetternd für mich. Die einzige Genugtuung, die ich empfand war, dass das ihr Verräter auch Tod war.

Flashback ENDE

Dann erzählte Sirius noch was sich im dritten Schuljahr zugetragen hatte. Harry hatte währenddessen zitternd zugehört. Noch nie hatte er alles so genau erfahren, er kannte nur die Bruchstücke. Der Tausch, die gegenseitigen Verdächtigungen, der Freunde und schließlich den Verrat. Und dass seine Eltern Angst gehabt hatten, hatte ihm keiner sagen müssen. Schließlich hatte Sirius geendet.

„Ich denke wir sollten uns nun zur Beratung zurück ziehen", schlug Stevens vor und vertagte die Sitzung um eine Stunde.

Sirius wurde für diese Zeit in einen anderen Nebenraum gebracht und Harry hielt es nicht mehr auf seinem Platz aus. Er brauchte nicht mal viel reden, damit der Auror Marvin Harry und Remus zu ihm ließ. Und auch eine junge Frau tauchte auf.

„Amy?", fragte Sirius perplex. Sie sah ihn einen Moment lang an und viel ihm dann schluchzend um den Hals.

„Ich wusste es immer", flüsterte sie. „Ich wusste, dass du sie nicht verraten hast."

„Ich hoffe nur, dass die Richter das auch so sehen", meinte Sirius bedrückt.

„Nach den Zeugenaussagen, sicher. Die wären doch mit Blindheit geschlagen, wenn sie das nicht täten", sagte die Frau.

„Wir haben Glück das Fudge und Umbridge nicht mehr dabei sind. Ansonsten würde ich jetzt mit allem rechnen", meinte Remus und Amy wandte sich zu ihm, um und sah eine ganze Zeit lang an und schließlich war es Remus, der den Blickkontakt abbrach. „Schon gut, Amy. Ich bin Abweisung gewöhnt. Darf ich dir trotzdem James Sohn Harry vorstellen?" sagte Remus. Amy warf Harry einen kurzen Blick zu trat dann aber erst auf Remus zu.

„Abweisung? Ich bewundere nur doch nur was für ein gut aussehender Kerl du geworden bist. Gar nicht mehr so schüchtern und verschlossen wie früher", meinte sie und drückte ihm dann links und rechts einen Kuss auf die Wange. Remus schien davon mit ziemlich überrumpelt zu sein und in Harry brannte ein kleinwenig Eifersucht auf. Nur gut, dass er wusste, dass Remus nichts mit Frauen am Hut hatte und Amy Linnéas Mutter war. Die ging im Übrigen sehr viel mehr nach ihrer Mutter, wie Harry jetzt feststelle und dabei viel ihm auch ein, er hatte die drei noch gar nicht gesehen. Dabei hatten sie doch dabei sein wollen.

„Amy Mathews, Mr. Potter. Ich war die beste Freundin ihrer Mutter", wurde er dann aus seinen Gedanken gerissen.

„Eh… erfreut Sie kennen zu lernen", sagte er etwas steif und Amy fing an zu schmunzeln.

„So schüchtern wie die Mutter." Remus schmunzelte und fing sich dafür einen hieb in die Seite ein.

„Amy… es… du solltest das Land verlassen. Auf dem schnellsten Weg. Wir stehen… wir sind hier mitten in einem Krieg", meinte Sirius ernst.

„Ich hab mich einmal von einem Kerl überreden lassen zu gehen und als Dank hat er mich zwei Jahre später vor dem Traualtar stehen lassen und ist mit irgend so einer Blondine durchgebrannt. Ich werde ganz sicher nicht gehen und mich wieder verstecken", erklärte sie entschieden.

„Aber es ist hier gefährlich. Das ist Wahnsinn", meinte Sirius entsetzt.

„Wahnsinn? Es war Wahnsinn Peter alleine zu stellen. Es war total bescheuert von dir. Was hast du dir nur dabei gedacht?", fragte Amy empört.

„Nichts. Ich habe nichts gedacht. Ich war einfach nur unendlich wütend und wollte dieses Schwein in die Finger bekommen. Ihn mit meinen bloßen Händen erwürgen. Wir hatten uns Treue geschworen. Wir hatten uns bei der Ehre der Rumtreiber geschworen immer füreinander da zu sein und Peter hatte nichts Besseres zu tun als James zu verraten."

„Aber ihn deswegen allein stellen? Sirius Black sie sind ein Trottel. Ein Obertrottel. Das war das Dümmste was du je getan hast." Sirius seufzte.

„Kommt ihr bitte. Die Richter sind schon fertig", erklärte Marvin, der gerade rein gekommen war und Harry folgte Sirius mit zitternden Knien aus dem Nebenraum.

„Meine Damen und Herren", begann Stevens. „Sirius Black wird in den Anklagepunkten, Verrat von James Potter und seiner Familie, die Mitschuld an deren Tod, Mord an Peter Pettigrew für nicht schuldig befunden. Mehrere Augenzeugen haben unabhängig von einander bestätigt Peter Pettigrew lebend gesehen zu haben.

Die Anklage wegen Beeinflussung von Harry Potter, Hermine Granger und Ronals Weasley, der Ausübung schwarzer Magie und der Mitgliedschaft bei den Todessern wird wegen Mangel an Beweisen fallen gelassen. Ebenso wie die Anklage wegen Ausbruch aus dem Gefängnis Askaban, da Sirius Black die die Chance bekam seine Unschuld zu beweisen.

In dem Punkt ein unregistrierter Animagus zu sein wird Sirius Black für schuldig befunden und zu fünf Jahren Haft verurteilt."


sich zitternd aus dem Versteck wagt Nicht umbringen!!! Sonst erfahrt ihr doch nicht wie es weiter geht und ob Harry einen Weg findet Sirius doch zu retten.

Denn damit geht es nächste Woche ebenso eier, wie mit einem kleinen Abenteuer das Harry mit den dreien Aus der Zukunft erlebt. Und das führt dann auch dazu das noch mehr Menschen in die Wahre Herkunft der drei Zeitreisenden eingeweiht werden.

Bis dann

Eure Imo, die sich nun schnell in ihrem Zimmer einschließt und in eine Ecke verkriecht.