Hi Leute!
Es ist wieder samstag und ich werde euch jetzt mal
ganz schnell erlösen, denn alle die mit ein Review hinterlassen haben,
vielen Lieben Dank dafür, konnten kaum fassen das der Minister dort
losgelassen hat.
Aber mal ehrlich, denkt ihr wirklich ich mach mir die Mühe und hol Siri zurück um ihn dann in Askaban Wahnsinnig werden zu lassen? schmunzel Siri ist einer meiner Lieblinge in den Büchern.
Apropos Bücher, wer es noch nciht gehört hat. am 21.07.2007 ist es soweit. Die Englische Ausgabe wird veröffentlicht.
Das ist doch mal eine Nachricht oder?
Nun ich werde aber wohl trotz allem warten bis die deutsche Ausgabe draußen ist.
Aber
eines weiß ich jetzt schon. Ich werde es wohl kaum schaffen meine FF
bis dahin zu beenden. Und egal was in Band 7 passiert, bei mir wird es
ganz sicher ganz anders ausgehen und ich werde nicht mal ansatzweise
versuchen meine Geschichten dem wirklichen Ende anzupassen wenn ich es
dann kenne. Soviel steht für mich fest.
So nun aber genug geredet, ich weiß ihr wollt weiter lesen.
Viel Spaß
Eure Imo
Rettung (aus) der Zukunft
Kapitel 49
Harry blieb das Herz stehen. Fünf Jahre. Fünf verdammte Jahre. Das konnte Stevens doch nicht ernst meinen. Sirius würde das nie gesund überstehen. Harry sah kurz zu Remus der ebenso ungläubig drein schaute, wie er sich fühlte und irgendetwas von „Unmöglich", flüsterte und dann zu Sirius, der weiß wie die Wand war und Stevens einfach anstarrte.
„Aber das Gamot", fuhr Stevens fort, „erkennt die Haft im Hochsicherheitsverlies von Askaban an und damit gilt diese Strafe als verbüßt." Sirius sank erleichtert in sich zusammen und auch Remus atmete auf, während Harrys Herz plötzlich Salti schlagen wollte und er sich den Jubelschrei ernsthaft verkneifen musste.
„Außerdem hat der Zaubergamot beschlossen, als Entschädigung für die unrechtmäßige Haftstrafe, auf einen Eintrag in seiner Akte wegen Verstoßes gegen das Animagiregistrierungsgesetzt zu verzichten. Sirius Black gilt mit sofortiger Wirkung als rehabilitiert. Damit ist die Verhandlung geschlossen."
Mit einem Satz war Harry über die Absperrung vor ihm und viel Sirius schluchzend um den Hals, ohne dass ihn irgendwer daran hindern konnte und auch die Journalisten waren ihm jetzt vollkommen egal. „Oh Gott. Ich dachte wirklich sie stecken dich wieder in einen Kerker", schluchzte er sich an seinen Paten klammernd.
„Ich auch, Harry. Ich auch", meinte Sirius leise und mit belegter Stimme. Während dutzende Reporter Fotos schossen, tauchte Remus bei ihnen auf und umarmte Sirius auch fest und flüsterte ihm irgendwas zu was Sirius trotz der Tränen, die ihm übers Gesicht liefen, zum schmunzeln brachte.
„Die Journalisten begeben sich bitte alle in den großen Konferenzraum im zehnten Stock. Ort werden ihnen Mr. Black, Mr. Potter und Minister Stevens in einer halben Stunde für alle Fragen zur Verfügung stehen", rief Percy magisch verstärkt und nickte einigen Auroren zu, die die Meute jetzt schon etwas auf Abstand hielt. Harry runzelte die Stirn und warf Sirius einen Blick zu, der gerade kurz mit Marvin sprach.
„Hast du dem zugestimmt?", fragte Remus.
„Ich wusste nicht mal was von einer Pressekonferenz", gestand Harry.
„Mr. Black, Mr. Potter, darf ich Sie bitten mitzukommen", bat Percy und Harry warf ihm einen nachdenklichen Blick zu, aber Sirius schob ihn hinter dem Weasley her.
„Ich halte nicht viel vom Propheten", murmelte Harry Sirius zu.
„Wir können das gleich immer noch klären. Lass uns erstmal mitgehen", meinte Sirius leise.
Sie gingen wieder ins Nebenzimmer, in dem Harry schon Stevens versprochen hatte Sirius würde nicht flüchten. Dort wartete neben dem Minister auch ein strahlender Dumbledore. „Ich freue mich für dich, Sirius. Ich hoffe nur du stürmst jetzt nicht gleich los, um Peter zu fangen." Sirius sah kurz Harry an und schüttelte dann den Kopf.
„Ich werde mich zurück halten. Sonst könnte ich wohl Ärger bekommen." Harry nickte nur zustimmend.
„Ich denke ich werde mal vorgehen und die frohe Botschaft zu Hause überbringen. Wir sehen uns. Harry, dich erwarte ich… nicht vor Montag zurück auf Hogwarts. Es wäre unsinnig dich für morgen zurück zur Schule zu holen, wegen zwei Stunden Unterricht."
„Danke, Professor", meinte Harry.
Nachdem Dumbledore gegangen war meinte Sirius: „Ich würde schon gern gefragt werden, ehe ich Interviews gebe."
„Sicher. Ich wollte damit nur die Presse aus dem Verhandlungsraum haben, damit sie sich in Ruhe zurückziehen können. Es ist selbstverständlich Ihre Entscheidung, ob Sie an der Konferenz teilnehmen. Aber die Presse wird sicher einige Fragen an Sie und Mr. Potter haben", erklärte Stevens. Sirius seufzte tief und sah Harry an.
„Er hat Recht. Ich werde nicht eher wirklich Ruhe haben, bis ich ihre Fragen beantwortet habe. Aber wenn du nicht willst…"
„Ich komm mit. Ich hör jetzt schon die Slytherins sich lustig darüber machen, wenn ich in der Schule ständig vor Fotographen weglaufe. Da ist das Interview doch das kleinere Übel. Also Augen zu und durch."
„Gut. Dann kommen Sie. Wollen wir diese Meute nicht länger warten lassen", meinte Stevens und ging voraus.
Der Große Saal hatte seinen Namen wirklich verdient. Mindestens 200 Leute fanden hier Platz und davon war auch jeder besetzt. Es schien als hätte jede existierende Zeitung und Zeitschrift in der Zauberwelt seine Reporter hergeschickt. Am Kopfende der Halle stand ein Stehpult hinter dem drei Leute platz fanden. Darauf stand ein Gebilde, das mit viel Phantasie nach einem Mikrophon aussah.
Kaum dass sie sich hinter das Pult gestellt hatten, wurden sie mit Fragen bombardiert, aber keine einzige kam bei Harry klar an. „Bitte", sagte Stevens und seine Stimme schallte aus allen Ecken des Raumes. „Einer nach dem anderen. Sonst kommen wir doch gar nicht mehr mit. Außerdem hab ich auch noch etwas anzukündigen." Der Minister winkte Percy herbei, der eine blaue Mappe trug, auf der zwei Schachteln langen. Eine Längliche und eine kleine Eckige. Stevens nahm Percy die Sachen ab und rechte Sirius zuerst die Mappe. „Hier drin sind ihre Ausweispapiere und die Unterlagen über ihre Registrierung als Animagi."
„Danke, Herr Minister", sagte Sirius etwas steif. Aus der länglichen Schachtel kam, wie Harry schon vermutet hatte ein nachtschwarzer Zauberstab zum Vorschein. „Dann hab ich hier noch ihren Stab, den man vor 15 Jahren sichergestellt hat. Irgendwer scheint es versäumt zu haben, ihn zu vernichten und ich dachte mir, Sie hätten ihn gern zurück." Dieses Mal war Sirius Blick schon fast ehrfürchtig, als er das Stück Holz entgegennahm.
„Und außerdem möchte ich ihnen anbieten wieder fürs Ministerium zu arbeiten. Ihre Leistungen waren immer ausgezeichnet und ich muss ihnen sicher nicht sagen wie B
bedrohlich die Lage zurzeit ist." Sirius schien darüber tatsächlich entsetzt zu sein, wie Harry dachte.
„Das… also… das Angebot ist sehr großzügig, aber ich möchte mich erstmal um meine Familie kümmern und meine Freiheit genießen. Harry hatte viel zu lange nichts von seinem Paten und wir haben da eine Menge nachzuholen." Nun schien Stevens leicht überrascht zu sein.
„Sicher, Mr. Black. Das verstehe ich. Nehmen Sie dennoch das hier als Zeichen, dass Se hier jederzeit herzlich willkommen sind." Stevens öffnete die kleine schwarze Schachtel in der auf blauem Samt gebettet das silberne A der Auroren lag.
„Danke", meinte Sirius schon fast gequält, als er auch die Schachtel entgegen nahm.
„Und nun meine Damen und Herren, Ihre Fragen, eine nach der Anderen", erklärte Stevens.
Keiner von ihnen kam drum herum Fragen zu beantworten. Von Harry wollten sie wissen, wie er sich denn jetzt fühle, wo sein Pate doch offiziell frei war und was er sich denn für die Zukunft vorstellte. Sirius wurden fast dieselben Fragen gesellt und Stevens durfte dann auch noch Rede und Antwort stehen, was er gegen die Todesser im Allgemeinen und insbesondere Peter Pettigrew unternehmen wollte.
„Mr. Potter. Im Prozess war von einer Prophezeiung die Rede. Hab ich das richtig verstanden, dass Sie dazu auserwählt sind, Sie-wissen-schon-wen zu töten?"
Verdammt. Schon als Sirius das erzählte hatte, hatte er das kommen sehen. Was sollte er denn jetzt sagen? Wenn er es bestätigte, würde er doch nie wieder Ruhe haben, aber lügen?
„Wir kennen die Prophezeiung nicht. Professor Dumbledore hat damals nur angenommen, dass es Harry betrifft. Es könnte auch jedes andere Kind betreffen."
„Sie meinen Neville Longbottem", warf jemand anderes ein.
„Nein", sage Harry schnell. Er wollte Neville da raus halten. Der Junge hatte keinen Schimmer von der Prophezeiung.
„Es kann sein, dass ein völlig anders Jahr gemeint ist. Es gab seiner Zeit viele, die ihm drei Mal entgegengetreten sind", erklärte Sirius.
„Aber er jagte Sie doch, Mr. Potter. Er hat doch schon des Öfteren versucht Sie zu töten", sagte eine blonde Frau in der fünften Reihe.
„Ja, weil er an die Worte, die er gehört hat, glaubt. Das ist der Grund warum meine Eltern sterben mussten, der Grund warum er mich töten will", sagte Harry.
„Glauben Sie daran?", fragte die Frau.
„Nein, ich glaube nicht daran. Würde ich an Wahrsagen glauben wäre ich schon lange Tod, denn mir wurde schon oft der Tod vorausgesagt", meinte Harry und zog Sirius etwas näher zu sich ran. „Lass uns das hier beenden. Bitte." Sirius nickte.
„Sie entschuldigen uns jetzt. Zu Hause wartet das Essen und wir haben vorerst nur bis Montag Zeit da Harry wieder zu Schule muss und diese Zeit wollen wir nutzen einiges zu besprechen." Damit schob Sirius Harry Richtung Tür und beide ignorierten die Fragen, die ihnen nach nachgerufen wurden.
„Danke", meinte Harry leise.
„Sorry, mein Fehler. Ich hätte das nicht erzählen sollen", sagte Sirius.
„Schon ok. Ich werde damit schon zu Recht kommen. Lass uns gehen. Die anderen warten sicher schon", wiegelte Harry ab.
Die Fahrstuhltüren schlossen sich gerade, als Amy hindurchschlüpfte. „Vor wem bist du denn diesmal auf der Flucht, dass du keinen hörst?", fragte sie etwas außer Atem.
„Eh… die Presse… sie… sie ging uns auf Nerven", stammelte Sirius leise.
„Ach so. Ich dachte schon du flüchtest vor mir", meinte Amy.
„Das würde ich nie tun", kam es verlegen von Sirius, was Harry fast zum kichern brachte.
„Das hör ich gern", meinte Amy mit einem Rotschimmer auf den Wangen, während Sirius seine ohnehin gerade sitzende Krawatte versuchte zu Recht zu rücken. „Also… ich… ich freu mich, dass du frei bist", sagte die Frau dann. Sirius nickte nur verlegen lächelnd und dann herrschte eine Weile schweigen. In der sich die Beiden immer mal wieder nur kurz ansahen und Harry wünschte sich, unsichtbar und unhörbar zu sein, um laut loslachen zu können.
„Und was hast du jetzt vor? Ich mein außer vor der Presse zu fliehen?", fragte Amy plötzlich leise und Harry bis sich auf die Lippe, um bei Sirius roten Wangen nicht laut loszulachen.
„Eh… eigentlich… Harry. Es ist schon spät. Ich muss ihn abliefern. Zu Hause", stotterte Sirius und Amy kicherte verhalten.
„Er muss dringend ins Bett, was?" Sirius Wangen färbten sich noch mal um einige Nuancen dunkler.
„Nein. Zu Hause macht man sich aber sicher schon Sorgen. Die Todesser sind schließlich hinter ihm her", meinte er leise.
„Und das musst unbedingt du machen? Kann das nicht auch jemand von hier machen? Immerhin laufen hier genug Auroren herum", meinte Amy und in ihrem Blick lag etwas Verführerisches.
„Von denen ich nicht weiß, wer auf welcher Seite steht. Besser ich mach das selbst", sagte Sirius, darüber spürbar frustriert und Harry war klar, dass er gern mit seiner großen Liebe etwas alleine wäre.
„Verstehe, die Spione. Da kann man wohl wirklich nichts machen", meinte Amy enttäuscht klingend.
Ab da schwiegen die beiden sich wieder an, bis sie auf der Straße waren. „Na dann", sagte Amy vor der Telefonzelle, machte aber keine anstallten sich zu bewegen und auch Sirius rührte sich nicht, nachdem er Amy nur nachgeplappert hatte.
„Oh Gott! Das kann man ja nicht mit ansehen", stöhnte Harry leise und lächelte Amy dann zu. „Entschuldigen Sie uns eine Sekunde", sagte er und zog seinen Paten ein Stück mit.
„Ich weiß. Ich sag ihr auf Widersehen und dann gehen wir", meinte Sirius, aber Harry hielt ihn fest.
„Irrtum. Du wirst sie zum Essen einladen. Jetzt und sofort", sagte er.
„Harry. Du weißt, dass das nicht geht. Du…"
„Blödsinn! Sucht euch ein schönes Restaurant. Gibt es doch genug hier", unterbrach Harry ihn.
„Ich hab aber kein Gold und auch kein Geld und….", zischte Sirius.
„Hier. Ist zwar nicht viel, aber ihr werdet schon was finden." Damit drückte Harry seinem Paten den kleinen Lederbeutel in die Hand, aus der er schon vor ein paar Tagen das Essen bezahlt hatte. Schon seit Weihnachten hatte er auch Muggelgeld bei sich. Und er ahnte auch, was sein Pate schon zwei Mal hatte sagen wollen, als Grund dass es nicht ging.
„Und du? Ich kann dich doch nicht…"
„Sirius. Einmal apparieren und dann 50 m laufen. Ich werde schon heil ankommen. Und wehrlos bin ich auch nicht", meinte er. Sirius schwieg einen Moment, in dem er Amy verlegen ansah, die sie wiederum verwundert beobachtete.
„Ich kann das nicht. Sie hat sicher einen Freund."
„Dann würde sie wohl kaum mit dir Flirten wollen, oder?" fragte Harry grinsend.
„Woher willst DU wissen, dass sie mit mir flirtet?" fragte Sirius.
„Ich stand gerade daneben und hatte einen Logenplatz. Gott, selbst Ron hätte das begriffen. Außerdem, nur weil ich am anderen Ufer stehe, bin ich nicht blind, was Frauen angeht", erklärte Harry.
„Aber… ich…ich… kann sie doch nicht einfach so fragen", meinte Sirius entsetzt.
„Sag nicht du bist… oh Mann. Du bist schüchtern. Na gut. Ich mach das", sagte Harry und ging auf Amy zu, während Sirius ihm etwas hinterher zischte.
„Mrs. Mathews. Wissen Sie, ich brauch keinen Babysitter, der mich nach Hause bringt. Das kurze Stück schaffe ich sehr gut alleine. Nur Sirius ist …"
„Nicht gut genug angezogen, um mit einer so schönen Frau wie dir essen zu gehen. Deswegen wollte ich nicht fragen", unterbrach Sirius ihn. Amy sah von einem zum anderen und fing dann haltlos an zu lachen und die beiden Männer sahen sich verwundet an.
„Entschuldigung", kicherte sie. „Das… das erinnert mich nur gerade an…" Amy wischte sich mit einer Hand über die Augen. „In der sechsten kam James auch bei mir an und wollte ein Date mit Sirius klar machen. Sirius hat vorher nämlich fast zehn Minuten lang rumgestammelt und ist dann abgezogen ohne mich zu fragen. Irgendwie… na ja. Diese Situation war so ähnlich wie jetzt gerade." Harry sah peinlich berührt zur Seite. War das doch so offensichtlich, dass er die beiden hatte verkuppeln wollen? „Und Sirius. Du bist gut genug angezogen, um mit mir in jedes Restaurant der Stadt zu kommen", sagte Amy dann wieder ernster.
„Aber…", begann Sirius verstummte dann aber bei Harrys strengem Blick
„Kein Wenn und Kein aber", sagte er. „Geht ihr essen. Du hast dir das verdient." Sirius sah Harry nachdenklich an und seufzte dann.
„Aber…"
„Sirius Black. Wenn Sie nicht augenblicklich diese wunderschöne Frau zum Essen einladen werde ich es tun und du darfst dann Molly und Moony erklären warum dein Patenkind nicht nach Hause kommt. Verstanden? Also los", sagte Harry streng auch wenn ihm das ganze nicht gerade leicht viel. Er wollte, dass Sirius glücklich war. Wenigstens für ein paar Stunden. Nur die Angst ihn zu verlieren, weil irgendwas passierte ließ sich nicht ganz unterdrücken.
Sirius sah Harry einen Moment an drückte in dann an sich.
„Danke", flüsterte er.
„Schon gut. Aber pass auf dich auf ja?", meinte Harry.
„Mach ich. Wir sehen uns heute… spätestens beim Frühstück morgen", meinte Sirius.
„Gut. Ich mach mir erst Sorgen, wenn du dann nicht da bist", sagte Harry leise und dann ließen sich die beiden Männer wieder los.
„Darf ich bitten, schöne Frau? Sonst kommt dieser Naseweiß noch auf die Idee, Sie wirklich zu fragen." Amy grinste.
„Nun ich hätte auch nichts dagegen einzuwenden mit Harry Potter auszugehen. Darauf kann man sich immerhin etwas einbilden", meinte Amy und hackte sich bei Sirius unter.
„Bis morgen früh und bleib heute Abend nicht so lang auf", sagte Sirius noch und Harry wollte ihm noch was an den Kopf werfen, als dieser schon disapparierte.
„Die Zwei sind echt ein goldiges Paar." Harry fuhr erschrocken herum, aber es waren nur Saphira und John, die hinter ihm standen.
„Sind sie. Ich hoffe nur, dass ihm nichts passiert", meinte Harry.
„Lin ist bei ihnen, sie wird sicher auf ihre Eltern aufpassen. Allein schon, um sich nicht mit dir anlegen zu müssen, wenn Sirius etwas zustößt", meinte John.
„Und du solltest auch nach Hause. Sonst kommt Remus noch um vor Sorge", fügte Saphira hinzu.
„Stimmt. Aber sagt mal… habt ihr schon was rausbekommen? Wegen Excalibur mein ich?", fragte er.
„Nein. Davon nichts. Aber wir sind Scotts Familie auf der Spur. Sie werden scheinbar doch nicht mehr im Hauptquartier festgehalten. Mal sehen, ob wir sie rausholen können. Dann ist dein Leben auch wieder sicherer", sagte John.
„Verstehe. Vielleicht bekomm ich auch was raus. Wir sehen uns Montag."
„Gut. Bis dann", sagten die beiden und verschwanden ebenso wie Harry, der in den Grimmauldplatz apparierte.
Remus war es der Harry öffnete. „Nanu? Wo ist denn unser freies Vögelchen?" Harry kicherte.
„Flügge geworden", sagte er und folgte Remus in die Küche, wo Molly scheinbar in Windeseile ein Essen vorbereitet hatte.
„Flügge geworden? Sag nicht er hat dich gleich allein gelassen?", meinte Remus entsetzt.
„Nein. Amy kam noch zu uns nach dieser Pressekonferenz", erklärte Harry und fragte dann: „Wusstest du eigentlich, dass er rot wie eine Tomate werden kann?" Remus Gesichtszüge veränderten sich zu einem Grinsen und dann fing er leise an zu lachen und nickte. „Es war offensichtlich, dass sie flirten wollte und er merkt es nicht mal", erklärte Harry.
„Wenn Sirius auf diese Frau trifft, wird er vom Casanova zum Trottel. Ähnlich wie dein Dad, wenn er Lily gesehen hat", meinte Remus kichernd.
„Ich hab da etwas nachgeholfen und jetzt sind die beiden Essen. Er hat mir versprochen spätestens zum Frühstück wieder hier zu sein."
„Na dann rechnen wir vor morgen besser nicht mit ihm. Ich hatte etwas Zeit mich mit Amy zu unterhalten. Sie ist solo und wollte wissen wie es bei Sirius Familiär aussieht", erklärte Remus. „Und ihre Augen bekamen so ein gewisses Glitzern, als ich ihr sagte, dass es da außer dir niemanden gäbe." Harry grinste und dachte dabei an Linnéa. Scheinbar würde es sie wohl wirklich auch in der Zukunft geben.
„Kommt, lasst uns essen", meinte Molly und Ron war sofort begeistert.
Sirius tauchte auch wie versprochen am Freitagmorgen wieder auf, mit einem breiten Grinsen im Gesicht und ziemlich gut gelaunt. „Es scheint also ein voller Erfolg gewesen zu sein", stellte Remus sachlich fest.
„Wir haben eine ganze Menge geredet", meinte Sirius.
„Und?", fragte Remus.
„Na ja. Wir wollen uns öfter treffen", meinte er.
„Und?", fragte Harry.
„Nächste Woche in einem italienischen Restaurant. Sie will eines aussuchen."
„Und?", fragten Harry und Remus im Chor.
„Himmel, was wollt ihr denn wissen?", meinte Sirius.
„Gute Frage", meinte Remus und sah Harry nachdenklich an.
„Sehr gute Fragte", stellte der aber nur grinsend fest.
„Oh weia. Ich kann es mir denken. Und ich werde es euch nicht sagen. Mein Liebesleben war schon immer mein Geheimnis und das wird es auch bleiben. Also schlagt es auch aus dem Kopf." Remus grinste.
„Es gibt ein Liebesleben. So, so. Na das ist doch schon mal ein Anfang." Sirius seufzte und schmunzelte dann.
„Ich geh Duschen."
„Meinst du die schaffen das jetzt allein, oder müssen wir da noch etwas mehr nachhelfen?", fragte Harry nachdem Sirius weg war.
„Lass Amy mal machen. Sie gehört zu den Frauen, die wissen was sie wollen und so wie der Lippenstift an seinem Hemdkragen aussah, will sie Sirius. Und das scheint er begriffen zu haben.", meinte Remus grinsend.
Nach dem Frühstück wollte Harry sich seinem Potential widmen und Remus half ihm dabei. Und auch Sirius leistete ihnen Gesellschaft aus Neugierde, denn bisher hatte er das ja noch nicht erleben dürfen und die Berichte in der Zeitung über die Verhandlung liefen ja nicht weg.
Harry viel es dieses Mal schon leichter sein Potential zu erreichen. „Nicht schlecht. Das dürfte an Albus rankommen", meinte Sirius leise.
„Sch. Lenk ihn nicht ab", flüsterte Remus und Harry spürte dann dessen warmen Atem dicht an seinem Ohr. „Nun überleg dir irgendwas, was du mit dem Gefühl in Verbindung bringst. Ein Bild, oder eine Sache, irgendwas. Möglichst einfach, aber." Harry nickte leicht, aber ihm wollte nichts einfallen was zu diesem Gefühl passte. Seufzend gab er auf.
Das Wochenende half Harry dann Sirius, der beschlossen hatte das Haus wohnlicher zu gestalten. Die dunklen Vorhänge flogen ausnahmslos alle raus und zusammen mit Remus und Hermine durchsuchte er dann ein paar Bücher nach Zaubern, mit denen man seine Mutter endlich ruhig stellen konnte, damit Sirius nicht doch noch die gesamte Wand sprengte. Am Sonntagabend saßen dann Harry und Remus allein mit Sirius im Salon bei einer Tasse Tee. Sirius würde ihn morgen auch zurück zur Schule bringen. „Bis in die Große Halle", hatte er ihm schon ein dutzend Mal gesagt.
„Sag mal Harry… wo… wo willst du eigentlich den Sommer verbringen?" fragte Sirius plötzlich.
„Eh… das… eigentlich… wieso fragst du denn das auf einmal?" meinte Harry verwirrt. Er war eigentlich davon ausgegangen, dass er hier bleiben würde. Immerhin hatte er sein eigenes Zimmer bekommen und es war doch so abgesprochen gewesen. Zugegeben. Nicht wörtlich aber…
„Ich meine nur weil Remus und du…. Ihr seit doch zusammen und… also ich würde es verstehen, wenn du bei ihm wohnen wolltest. Ist ja irgendwie logisch", meinte Sirius, sah dabei aber schon etwas bedrückt aus. Harry sah seinen Freund verwundert an.
„Du hast vor auszuziehen? Davon hast du mir ja noch gar nichts gesagt", meinte er.
„Eh… Bisher hab ich auch noch gar nicht darüber nachgedacht. Wie kommst du darauf das ich ausziehe, Sirius?", fragte Remus der ebenso verdattert wie Harry war.
„Du wolltest doch nur bleiben, bis ich frei gesprochen bin", sagte der. „Kann ich dir auch nicht verübeln. Allein die Aura dieses Hauses ist dunkel. Und ich schwöre dir, wenn der Krieg vorbei ist, werde ich hier auch verschwinden und nie wieder einen Fuß hinein setzen", meinte Sirius.
„Tatze", meinte Remus schmunzelnd. „Ich werde nicht ausziehen. Zumindest nicht so schnell. Ich wüsste ja nicht mal wohin ich gehen sollte und Geld hab ich auch keines." Harry hatte den Eindruck, dass Sirius irgendwie erleichtert zu sein schien.
„Und ich bleibe auch hier", fügte er hinzu. „Und in den Ferien möbeln wir das hier so richtig auf. Wer weiß. Vielleicht ab ich bis dahin ja mein Potential unter Kontrolle und dann nehm ich mir mal deine Mutter vor. Wäre doch gelacht, wenn wir sie nicht von der Wand hexen könnten."
„Das hat Albus auch schon versucht", meinte Sirius.
„Ja. Aber sicher nicht mit schwarzer Magie, oder?", meinte Harry.
„Junge, hast du eigentlich eine Ahnung was dein Vater davon gehalten hätte?", fragte Sirius seufzend.
„Nicht viel, wahrscheinlich. Und ich hab dir ja auch versprochen die Finger davon zu lassen, und daran werde ich mich halten. Aber es geht hier doch um einen Spruch, der uns allen das Leben hier erleichtern könnte", meinte Harry.
„Lass uns das ausdiskutieren, wenn es soweit ist. Jetzt sollten wir zu Bett gehen, damit du morgen auch aus den Federn kommst", sagte Sirius.
„Na schön. Dann entführ ich dir Moony aber. Das Bett ist so kalt ohne ihn und Lisa wartet sicher auch schon auf dich", meinte Harry grinsend.
„Schon klar. Entführ du ihn ruhig. Aber nicht das ihr mir Dummheiten macht", meinte Sirius grinsend.
Dummheiten hatte Harry keine vor. Wenn er das täte würde er morgen nicht aus dem Bett kommen und es waren nur noch knapp drei Wochen bis zu den Ferien und dann hatten sie massig Zeit für Dummheiten.
Nach dem Frühstück verabschiedete er sich zärtlich von Remus. „Wir sehen uns bald wieder", meinte Remus lächelnd. Harry nickte nur und folgte Sirius dann hinaus auf die Straße und apparierte mit ihm nach Hogsmeade. Im Dorf sahen ihn alle mehr oder weniger entsetzt an, aber keiner schrie um Hilfe. Als sie an drei Besen vorbeikam, stand Madam Rosmerta auch auf der Straße. Sie sah ihn einen Moment fast ehrfürchtig an. „Mr. Black", grüßte sie ihn dann als Einzige, der Umstehenden.
„Madam Rosmerta", grinste Sirius. „Stellen Sie mir doch ein Butterbier kalt. Ich bring nur Harry aufs Schloss."
„Eh… sicher", meinte sie und Harry sah seinen Peten kopfschüttelnd an.
„Was denn? Ich trink das zeug auch immer noch gern. Nur zum besaufen ist Feuerwhisky einfach effektiver."
„Aha", machte Harry nur.
In der Großen Halle waren die Reaktionen nicht viel anders als im Dorf. Alle starrten Sirius an als sei er ein Geist oder so was, nur Hermine und Ron hob die Hand zum Gruß. „Sirius", grüßte Hagrid ihn von hinten und kam ihm so einen Klaps, dass er zwei Schritte nach vorn stolperte.
„Hagrid. Hallo."
„Man ist das schön dich zu sehen."
„Ja, ich freu mich auch hier sein zu können, ohne eine Panik auszulösen", sagte der Ex-Gryffindor. „Aber ich muss auch gleich wieder gehen. Aber ich komm mal wider vorbei", fügte er hinzu und verschwand dann. Harry hatte sich inzwischen zu seinen Freunden gesetzt.
„Und? Was habt ihr gestern noch so gemacht fragte Ron, der schon am Sonntagvormittag zusammen mit Hermine aufs Schloss zurückgekehrt war.
„Nichts mehr. Nur gefaulenzt und hier du da ein paar Fenster vergrößert", meinte Harry.
„Dumbledore", zischte Hermine und Harry sah sich um. Der Schulleiter war aufgestanden.
„Meine lieben Schüler. In Abstimmung mit den Kollegen habe ich beschlossen das diesjährige Schuljahresende nicht nur mit einem Festessen abzuschließen, sondern mit einem kleinen Ball. Da ich aber nicht davon ausgehen kann, dass jeder von ihnen einen Festumhang besitzt, werden am nächsten Freitag und Samstag einige Umhängverkäufer aus der Winkelgasse und aus Hogsmeade aufs Schloss kommen, um diesen Missstand auszugleichen. Zudem hat man mir versichert schülerfreundliche Preise zu veranschlagen", erklärte der Schulleiter und setzte dann ein Schmunzeln auf. „Ich hoffe es werden sich viele von ihnen zu Paaren zusammenfinden, nicht dass die Tanzfläche leer bleibt." Damit setzte er sich wieder und Ron stöhnte auf. Harry dagegen viel sofort auf, dass ihm mehre Mädchen zuzwinkerten und anlächelten.
„Ich bin deiner Meinung", stimmte er Ron zu.
„Tja Jungs. Vielleicht solltet ihr endlich mal tanzen lernen", meinte Hermine.
„Eh… Hermine?", fragte Ron vorsichtig. Das Mädchen sah ihren Freund erwartungsvoll an. „Wir… ich mein wir gehen doch zusammen hin, oder?" Harry musste sich ernsthaft auf die Lippe beißen um nicht laut loszulachen.
„Ich wäre dir auch ziemlich Böse gewesen, wenn du mit jemand anderen hingegangen wärst", sagte sie.
„Und… tanzen?", fragte Ron dann rot werdend und Hermine seufzte auf.
„Ja. Ich gebe dir auch Unterricht. Und Harry auch."
„Wie? Nein. Schon gut. Das tut wirklich nicht nötig. Ich hab nicht vor zu tanzen", wiegelte er ab und beeilte sich dann seine Schulsachen zu holen.
In der ganzen nächsten Woche gab es nur noch ein Thema. Der Ball. Überall diskutierten Mädchen wie auch Jungen über neue Umhänge spekulierten darüber, wer wen wohl zum Ball einladen würde und fast jedes Mädchen lächelte Harry an, als wollten sie ihm den Kopf verdrehen. Und noch nie in diesem Jahr war Harry so dicht dran sich zu outen, damit er endlich Ruhe hatte. Schon am Montag hatte er DA abgesagt, weil er einen Ansturm der Mädchen auf das Treffen befürchtete. Er musste sich also schnell etwas einfallen lassen. Ganz schnell. Die Frage war nur was?
Während des Trainings am Dienstagabend, war er mit John allein und der schien sein Dilemma sehr gut zu durchschauen. „Viele Möglichkeiten bleiben dir nicht. Du könntest so bekannt geben, dass du schwul bist. Auf die Gefahr hin 100 Mädchenherzen zu brechen und dann die Jungen deinen Fersen zu haben. Du könntest aber auch Dumbledore fragen, ob du Remus einladen darfst und outest dich am letzen Schultag. Oder du klärst mit Remus, dass du ein Mädchen zu diesem Ball einlädst, um deine Ruhe zu haben vor allen anderen", meinte der Junge.
„Das Letzte ist mir das Liebste. Nur wen soll ich bitte einladen, der sich nicht gleich etwas darauf einbildet. Hermine geht mit Ron und wir können nicht schon wieder zu dritt ankommen. Vor allem nicht zu einem Ball", seufzte Harry.
„Oh Mann, Harry. Lin und Saphi. Sie wissen doch auch bescheid. Und außerdem tust du mir damit einen großen Gefallen. Dann muss ich nicht mit beiden tanzen. Ich überlass dir auch Saphira. Das gibt dann eh weniger dumme Sprüche von wegen Syltherin und Gryffindor. Und du hast den Vorteil es bleibt in der Familie", klärte John ihn auf und Harry schimpfte sich einen Trottel. Immer übersah er die einfachsten Lösungen. Er würde da morgen Früh mal mit Remus drüber sprechen.
'War mir klar, dass du einige Verehrerinnen hast', meinte der dann am nächsten Morgen.
'Am liebsten würde ich dich ja einladen. Nur das wird wohl schwer werden', meinte Harry nachdenklich.
'Dann würden es alle erfahren. Ausnahmslos jeder wüsste dann bescheid', stellte Remus fest.
'Soll dich dir mal was sagen. Das wäre mir total egal. Dann könnte ich dich wenigstens richtig begrüßen, wenn wir uns sehen. Egal wo', meinte Harry.
'Die Idee ist verlockend, aber Albus zu überzeugen wird wohl schwer werden', sagte Remus.
'Ich weiß. Aber ich muss mir irgendwie die Mädels vom Hals halten. Die Nerven einfach', gestand Harry.
'Und du meinst du findest ein Mädchen dass das versteht?', fragte Remus nachdenklich.
'Ich wüsste da schon wen', meinte Harry.
'Dann lad sie ein. Meinen Segen hast du', sagte Remus.
'Danke. Ich stell das heute Abend gleich klar', sagte Harry und verabschiedete sich dann.
Und beim Abendbrot schob er Saphira einen Zettel zu in dem er sie fragte, ob die dafür denn überhaupt herhalten wollte. Ein zauberhaftes Lächeln war lediglich die Antwort.
Es dauerte dann keine zwei Tage bis auch der letzte im Schloss wusste, dass Harry mit Saphira gehen würde. Dafür hatten Lavender und Parvati, die zufällig daneben standen, als er Ron und Hermine aufklärte, wen er denn nun gefragt hatte, gesorgt. Und genau so war das auch beabsichtigt gewesen. Und anstatt lächelnden Mädchen sah man nun viele mit hängenden Köpfen. Die Woche war zwar wieder anstrengend, aber durchaus auch effektiv. Snape war ziemlich beeindruckt wie weit Harry mit seinem Potential schon gekommen war, allerdings als Harry ihm erklärte wie er das geschafft hatte verzog der Professor das Gesicht ein wenig.
Am Freitagabend vielen ihm dann Saphira und ihre Freunde auf die nervös immer wieder zum Schlossportal sahen, an dem Filch stand und jeden, der auch nur einen Schritt vor die Tür wagen wollte notierte. „Alles klar?", fragte Harry.
„Nein. Wir kommen nicht ohne vermerk aus dem Schloss. Filch notiert jeden wann er rausgeht und wann er wiederkommt", sagte Saphira frustriert.
„Und wir wollten heute Nacht Scotts Familie befreien. Haben raus wo sie ist", sagte John.
„Dann müssen wir Filch ablenken", schlug Ron vor.
„Haben das schon versucht", meinte Lin.
„Auch mit Peeves?", fragte Harry.
„Der Poltergeist? Der tut noch nie das, was man ihm sagt", meinte Saphira.
„Ich denke schon", sagte Harry und verschwand in den dritten Stock. Er hatte da schon eine Idee. Er hatte gestern einigen Ravenclaws aufblasbare Farbkugeln abgenommen. Freds und Georges neuste Erfindung. Luftballons die zerplatzen wenn sie gegen etwas stießen und einen schön großen Farbklecks hinterließen, der auch erst nach drei Tagen wieder abzuwaschen war. „Vorzugsweise dazu zu verwenden Mitschüler einzufärben. Aber auch zum Dekorieren geeignet", stand auf der Schachtel.
„Hey Peeves", rief Harry versteckt unter seinem Tarnumhang mit verstellter Stimme.
„Wer da?" fragte der Poltergeist sich kopfüber in die Luft hängend.
„Das ist egal. Hab da einen Tipp. Im Büro von McGonagall liegen Farbkugeln. Du weißt sicher mehr damit anzufangen, als die alte Hexe", knurrte Harry mit tiefer Stimme.
„Warum sollte nur ein Unsichtbarer Peeves helfen? Vielleicht sollte ich zum Schuleliter gehen?", quiekte der Geist.
„Tu das doch: Aber dann verpasst du die wunderbare Gelegenheit Filch eins Reinzuwürgen. Der muss Wache schieben", meinte Harry.
„Peeves hat aber keine Lust dazu", sagte der Geist und schwebte davon.
„Verdammt", fluchte Harry und ging wieder nach unten. Hätte ja klappen können. Er hatte Saphira und ihre Freunde schon im Blick, als aus der Halle ein kreischen kam. Harry übersprang mehrere Stufen und konnte dann beobachten wie Farbkugeln auf die Schüler platschten und die Verkäufer verzweifelt versuchten ihre Umhänge zu retten.
„Mr. Filch. Irgendwer wirft Farbkugeln", rief Harry und der Hausmeister starrte ihn an, ehe er so schnell er konnte in die Halle rannte. Harry dagegen rannte zu Saphira und ihren Freunden, die schon draußen waren, und warf ihnen seinen Tarnumhang mit über. „Zur Sicherheit", zischte er und seine Idee war Gold wert, denn am offenen Tor stand Hagrid und passte auf, während einer der Verkäufer wohl nachschob holte. „Durch den Wald", flüsterte Harry.
„Geht nicht. Da sind neuerdings magische Barrieren. Wir müssen durch das Tor", meinte Linnéa leise und auf Zehenspitzen schlichen sie sich an dem Halbriesen vorbei.
Als sie den Rand des Apparierschildes erreicht hatten zog Harry den Tarnumhang runter und fragte: „Wohin?"
„Du? Zurück ins Schloss", meinte John.
„Jetzt? Wo ich schon hier bin? Vergesst es. Die Rumtreiber haben auch immer alles zusammen gemacht", konterte Harry.
„Mag sein, aber das hier ist kein Spiel. Das ist blutiger ernst", sagte Linnéa.
„Um so besser. Ich hab auch nicht vor zu spielen", meinte Harry.
„Gut. Komm mit. Aber halte dich zurück. Wenn du verletzt wirst, fliegen wir auf und das wollen wir vermeiden", sagte Saphira und nahm seine Hand, um mit ihm zu apparieren.
Sie landeten in einem Waldstück. „Da vorn ist ein Haus, Scotts Frau und Kind werden im Keller festgehalten. Wir schätzen etwa fünf Todesser als Bewacher. Du bleibst am Waldrand und hältst die Stellung. John und ich verwandeln uns. Lin nimmt sich die Todesser so vor. Bei Gefahr reicht einmal laut Brüllen als Tiger und dann verschwindest du. Und sonst misch dich nicht ein. Bleib einfach hier", erklärte das Mädchen. Harry hatte sich das so zwar nicht vorgestellt, aber gut.
„Besser als gar nichts", schloss er und nickte.
„Und wehe du hältst dich da nicht dran, dann zieh ich dir das Fell über die Ohren", erklärte Linnéa.
„Ich wette das macht Sirius dann schon", schmunzelte John und verwandelte sich dann genau wie Saphira und Harry. Ganz leise schlichen sie zu dem Haus.
Es war nicht gerade klein, aber als groß würde er es auch nicht bezeichnen. Die Wände waren mit Efeu überwuchert, der wohl schon seit Jahren nicht mehr geschnitten worden war. Im Erdgeschoss und im Keller brannte Licht und Harry sah an einem Fenster auch einen Schatten. „Dann mal los", meinte Linnéa leise und die drei Freunde schlichen auf das Haus zu. Mit einem Knall zerschmetterte Linnéa die Haustür und alle drei verschwanden. Harry horte deutlich das Fluchgeschrei, und das Brüllen des Panthers. Harry jagte eine Gänsehaut über den Rücken, wenn er nur daran dachte, was Saphira mit den Todessern machen könnte und sicherlich auch würde. Aber wenn er an die Zeit dachte, in der sie aufgewachsen waren, er würde sicher genau so abgestumpft und gewaltbereit sein. Sie hatten ja nie etwas anderes kennen gelernt. Töte oder du wirst getötet. Kein tolles Lebensmotto, aber der einzige Weg nicht zu streben.
Ganz plötzlich tauchten noch sieben weitere Todesser auf. „Verdammte Scheiße", fluchte Harry und schrie so laut er konnte eine Warnung für die Kämpfenden im Haus. Sein lautes Brüllen ließ die Todesser zusammenfahren und sich umsehen. Zwei von ihnen wurden dann angewiesen im Wald nachzusehen, wenn er die Geste eines Dritten richtig verstanden hatte. Die anderen postierten sich an der Hauswand und schienen abzuwarten. Lautlos verwandelte Harry sich zurück und warf sich seinen Tarnumhang über, um sich dann ein anders Versteck zu suchen. Mit seiner Fellzeichnung war er im dunklen Wald zu auffällig und als Tiger versteckte es sich ziemlich schlecht unter dem Tarnumhang. Und abhauen würde er nicht. Niemals.
Die Todesser kamen ihm gefährlich nahe und Harry umfasste seinen Stab fest. Er wusste, der erste Schocker musste sitzen, ansonsten bekäme er massig Probleme. Zum Glück klappte dank Linnéa wortlose Magie mittlerweile einigermaßen. Sie hatten in der vergangenen Woche nichts anderes geübt und selbst Snape hatte sich dazu herabgelassen zu sagen, dass er Fortschritte gemacht habe.
Einer Der Todesser hielt direkt auf ihn zu und Harry schlug das Herz bis zum Hals, als er möglichst leise den Stab zwischen den Nähten seines Tarnumhangs hindurch schob, um zu zielen. „Stupor!" schrie er in Gedanken und der rote Blitz traf ins Schwarze. Mit einem letzen „Was zum…" sackte der Todesser in sich zusammen. Harry beeilte sich wegzukommen, da der zweite Todesser nicht weit weg gewesen war und Harry nicht wusste, ob der gesehen hatte woher der Fluch gekommen war.
Dann sah er wie Linnéa mit einem kleinen Jungen auf dem Arm aus dem Haus gerannt kam, direkt in die Arme der wartenden Todesser. Er brauchte nicht lang zu überlegen sondern riss sich den Tarnumhang runter du schrie: „Vorsicht!"
Sofort hatte auch er die Aufmerksamkeit der Todesser. Aber auch John kam mit einer Frau und Saphira als Werwolf aus dem Haus gerannt. Er hörte wie Linnéa den zweiten Todesser im Wald schockte. „Laufen Sie weiter!", schrie John der Frau zu und zog seinen Stab, um dann Harry zu Hilfe zu kommen. Der nur ausweichen und Schilde aufbauen konnte, bei zwei ziemlich starken Gegnern gleichzeitig.
Harry sah, dass John ihm einen Gegner abgenommen hatte und hechtete dem Entwaffnungszauber aus dem Weg, sich um dann auf den Rücken drehend „Konjunktivitis!", zu schreien, gefolgt von einem: „Stupor!"
Und mit beiden Flüchen traf er sofort. „Bindehautentzündungsfluch. Muss man sich doch merken", dachte Harry und sah sich um, nur um zu sehen wie einer der Todesser im selben Moment einen Dolch zückte, als Saphira ihn ansprang. Ihre anderen beiden Gegner lagen bereits Blut überströmt am Boden.
Der Werwolf jaulte qualvoll auf als ihm das Messer direkt in den Bauch gerammt wurde und landete unsanft auf dem Boden und rührte sich nicht mehr. Harry, der für eine Sekunde starr vor Schreck gewesen war schrie: „Sectumsempra!" Der Todesser hatte sich gerade mit einem zweiten Dolch über Saphira, die sich zurückverwandelt hatte gebeugt und wurde nun von der Wucht getroffen, die ihn gegen die Wand geschleudert.
Keuchend ließ Harry sich neben das Mädchen auf den Boden fallen, die leise und ziemlich ungehalten vor sich hinfluchte. Ein Aufschrei ließ Harry herumfahren. Aber es war nur der Todesser, der eben von Jon verflucht worden war und jetzt zu Boden ging. Er sah Harry kurz an und sackte dann auf den Boden. „Scheiße!", hörte er Linnéa fluchen, die aus dem Wald stürzte. „Was ist mit Saphi?", fragte sie
„Eh… Stichwunde. Ein Dolch", sagte er etwas irritiert.
„Lebt sie?"
„Sie schimpft wie ein Rohrspatz", meinte John hustend. Linnéa warf einen Blick auf sein Bein.
„Was wird schon wieder. Halb so wild. Komm hoch. Ich helfe dir", meinte sie. „Harry. Hilf Saphira auf. Wir bringen sie nach Hogwarts. Da haben wir alles was wir brauchen", wies Linnéa ihn an.
Harry apparierte mit Saphira während Lin John unter die Arme griff. Es ging nur langsam den Weg hinauf und dann standen sie auch noch vor verschlossenen Toren. Die Wagen waren auch verschwunden. „Scheiße!", fluchte Linnéa und verwandelte sich. Doch auch die Eule konnte nicht über das Tor fliegen sondern prallte an einer unsichtbaren Wand ab. Wild kreischend landete sie dann wieder und verwandelte sich zurück. „Stromschlag! Ist Dumbledore total wahnsinnig geworden", und vollführte dann einige Bewegungen mit dem Stab. „Verdammt, der hat alle Schutzzauber umgestellt. Da kommen wir nicht rein. Auf keinem Weg", sagte sie.
„Und jetzt?", fragte Harry mit besorgtem Blick auf Saphira.
„Ins St. Mungos. Bei uns haben wir nichts an Heiltränken mehr", meinte Saphira.
„Du weißt, dass sie da viel zu viele Fragen stellen", sagte Lin.
„Wart ihr je im richtigen Hauptquartier?", meinte Harry.
„Im Grimmauldplatz? Ja. Wieso?", meinte John.
„Dann dahin. Da stellen sie keine Fragen. Zumindest erstmal nicht", erklärte Harry und wartete erst gar nicht auf einen Widerspruch von Saphira, die sich eh kaum noch auf den Beinen halten konnte. Sofort nachdem sie die Schutzzauber verlassen hatten, apparierte Harry mit ihr zum Grimmauldplatz, wo er energisch an die Tür klopfte.
Es dauerte einen Moment bis Sirius sie aufmachte und ihn ziemlich verdutzt ansah. „Was hat…"
„Hol Hilfe. Madam Pomfrey oder Molly. Sie ist verletzt", viel Harry seinem Paten ins Wort und half dem Mädchen in den Salon, wo Remus ihn entsetz ansah.
„Was zum Teufel geht denn hier vor?"
„Später", meinte Lin. „Ich brauch Verbandzeug und Heilsalben. Harry, kümmere du dich um Johns Bein. Die Hose muss runter." Harry tat wie ihm geheißen und zog John vorsichtig das Hosenbein runter nachdem er es vom Rest der Hose getrennt hatte.
„Hier. Das ist alles was wie heben", meinte Remus. „Das sieht böse aus", meinte er dann bei einem Blick auf Johns Bein.
„Wasch die Wunde aus und dann das hier nicht zu dick darauf verteilen. Anschießend verbinden. Remus kann dir helfen", sagte Lin und klang dabei fast wie Madam Pomfrey. Harry folgte Linnéas Anweisungen, während Remus ihm vorsichtig half, die Wunde sauber zu bekommen. John stöhnte ab und zu auf und sein Gesicht war auch schmerzverzerrt aber sonst zuckte er nicht einmal.
„Das reicht. Die Salbe", meinte Remus leise. „Erklärst du mir mal was los ist?" Harry seufzte.
„Das ist nicht so einfach, weißt du… die Geschichte klingt verrückt und… sie können die sicher besser erzählen."
„Aber du traust ihnen auf einmal?", meinte Remus verwundert.
„Wäre doch eine Schande, wenn ich deiner Tochter nicht trauen würde, oder?"
„Tochter? Harry! Ich hab keine Kinder. Ganz sicher nicht. Du weißt doch, dass…"
„Dass du kein Interesse an Frauen hast, ja. Siehst du wie unglaublich das klingt. Lass sie es erklären. Du wirst es verstehen", meinte Harry und sah dann zu John auf, als er mit dem Verband fertig war. „Geht's?"
„Ich hab schon Schlimmeres überstanden." Harry nickte und sah zu Lin und Saphira.
„Wie schlimm ist es?", fragte er.
„Halb so wild. Hält Dad ein Kaffeekränzchen ab, oder warum braucht er so lang?", sagte sie.
„Ich halte keine Kaffeekränzchen", konterte Sirius, der gefolgt von Molly und Dumbledore rein kam.
„Das sieht schlimm aus. Wir sollten einen Heiler rufen", meinte Molly.
„Ach was. Gib mir das, Tante Molly. Ich mach das schon." Damit hatte Lin ihr die Flasche aus der Hand genommen und tränkte damit eine Kompresse, die sie dann auf die Wunde drückte.
„Himmel Kind. Vorsichtig", keuchte Molly als Saphira sich gegen den Griff aufbäumte und laut fluchte.
„Selbst schuld. Was lässt du dich auch aufspießen. Sei froh, dass es kein Silber war. Das tät richtig weh."
„Pass auf, dass ich dich nicht gleich zum Frühstück verspeise", fauchte Saphira sie an.
„Ja, ja. Ich weiß. Eulen sind dein Leibgericht", meinte Linnéa gleichgültig und wechselte die Kompresse aus.
„Kind, nun sei doch vorsichtiger, du tust ihr doch weh", meinte Molly entsetzt, aber Saphira schien sich zu beruhigen.
„Entschuldige. Der Vollmond", meinte sie.
„Erklärt das nicht mir, erkläre das Harry. Sonst musst du doch mit John tanzen und ich geh mit Harry", meinte sie.
„Wag das ja nicht", meinte Saphira.
„Eh… hatte ich erwähnt, dass ich nicht tanzen kann?", fragte Harry leise.
„Nicht?", meinte Saphira ihn anblinzend.
„Nicht wirklich", stellte er fest.
„Wir haben ja noch zwei Wochen. Das bekommen wir schon noch hin."
„So. Das gröbste hätten wir. Feinarbeit gefällig?", fragte Linnéa.
„Auf die eine Narbe mehr kommt es auch nicht mehr an und ich denke, hier gibt es einige die gern ein paar Antworten hätten", meine sie und rutschte ein Stück höher.
„Es würde mich schon interessieren, wie es ihnen möglich ist dieses Haus zu betreten, ohne dass ich sie eingeweiht habe. Denn der Fideliuszauber ist noch vollkommen intakt", erklärte Dumbledore.
„Sicher erklären wir ihnen das, allerdings… besser allein", bat sie.
„Lass Sirius und Remus bleiben sie haben doch irgendwie ein recht darauf", meinte Linnéa.
„Gut. Aber nur die Beiden", stimmte sie zu.
„Komm, Harry", sagte Molly lächelnd.
„Ich bleibe", sagte er und kam Dumbledore zuvor indem er hinzufügte, „weil ich eh schon bescheid weiß. Es macht also nichts mehr."
Molly verschwand daraufhin ohne ein weiteres Wort. Dumbledore beschwor noch einen Sessel herauf und Harry setzte sich zu Remus auf die Sessellehne. „Wir drei stammen nicht aus dieser Zeit", erklärte Linnéa. „Wir kommen 19 Jahre aus der Zukunft. Aus einer verdammt düsteren Zukunft." Damit begannen die drei dann die gleiche Geschichte wie die, die auch Harry zu hören bekommen hatte. Nur gingen sie noch etwas mehr in die doch recht blutigen Einzelheiten. Remus und Sirius wurden tatsächlich immer blasser bei der Erzählung und das erste was Sirius tat, nachdem Saphira geendet hatte war, sich Remus und auch Dumbledore einen Drink einzuschenken. Remus war allerdings so neben sich, dass er ihn nicht mal anrührte.
„Du bist also wirklich meine Tochter."
„Ich würde es sein, wenn wir die Zukunft nicht verändert hätten", stimmte Saphira zu.
„Wo wir bei einem wichtigen Punkt währen. Es war sehr gefährlich, was ihr da getan habt. Ihr habt die Zeitlinie in einer sehr eklatanten Weise verändert", sagte Dumbledore.
„Wollen Sie was sehen? Erinnerungen an grausame Schlachten haben wir genug. Leider waren wir erst 4, als Hogwarts zerstört wurde. Aber das Bild wie es dort jetzt aussieht, können Sie gern bekommen. Das hat sich in jedem von uns eingebrannt, wie das Dunkle Mal. Nur zu", meinte Linnéa wütend.
„Beruhige dich. Ich habe nie gesagt, dass ich es nicht verstehe, dass ihr es getan habt. Ich wollte euch nur klar machen, dass es ein Spiel mit dem Feuer ist", sagte Dumbledore beschwichtigend.
Saphira setzte sich stöhnend auf. „Professor Dumbledore. Wir wissen sehr wohl mit was wir hier spielen. Wir spielen mit Menschenleben. Wir löschen Leben aus die es in unserer Zeit noch gegeben hat. Dafür leben hier jetzt Menschen, die es in unserer Zeit nicht mehr gegeben hat. Menschen, die das Zünglein an der Wage sein könnten Voldemort zu besiegen. Und wir werden uns auch weiterhin diese Freiheit nehmen, um das zu verhindern, was wir erleben mussten. Und es ist mir herzlich egal, ob Sie uns dabei unterstützen, oder ob sie uns ignorieren. Wir drei werden weitermachen, bis wir entweder im Kampf sterben, oder unseren Geburtstag überschreiben und deswegen zurück in unsere Zeit gelangen."
Eine ganze Weile herrschte schweigen im Raum, bis Sirius schließlich fragte: „Was habt ihr eigentlich angestellt?"
„Scotts Familie befreit", sagte Harry.
„Du warst dabei?", meinte Remus.
„Harry hat uns geholfen aus dem Schloss zu kommen und mir das Leben gerettet. Ich schulde dir was", meinte Saphira.
„Du schuldest mir gar nichts. Du hast mir immerhin auch schon mein Leben gerettet. Ihr rettet unser aller Leben."
„Ich denke, wir sollten alle zu Bett gehen. Im Schloss und ich werde mal darüber nachdenken, wie wir weiter verfahren werden", sagte Dumbledore und erhob sich. Harry reichte John die Hand, während Linnéa Saphira aufhalf. Die lächelte Remus an.
„Du warst immer ein wundervoller Vater zu mir, auch wenn ich es erst spät verstanden habe. Und dich mit Harry so glücklich zu sehen, ist es wert nie zur Welt zu kommen." Harry sah deutlich, dass Remus sich auf die Lippe biss und es reichte schon ein kleiner Stoß von Harry das Remus sie in den Arm nahm.
„Amy ist also deine Mutter?", fragte Sirius Linnéa leise. „Sie war meine Mutter. Es liegt ganz allein an dir, ob sie es wieder wird", meinte das Mädchen und drückte Sirius dann einmal kurz. „Ich freu mich für dich dass du endlich frei bist." Harry hatte das Gefühl, dass Sirius gerade einfach nur hilflos aussah und John etwas betreten zu Boden sah.
„Mit deinem Dad kann ich leider nicht dienen, aber… ich hab ihm neulich ins Gewissen geredet. Vielleicht wird er ja zum Überläufer", sagte Harry.
„Ja Vielleicht", sagte der Junge.
„Kommt. Wir gehen", meinte Saphira dann und löste sich von Remus, ebenso wie Linnéa von Sirius.
Zurück im Schloss und auch im Gryffindorturm erwarteten ihn Ron und Hermine, die nicht wirklich begeistert aussahen und er bekam auch prompt eine Standpauke zu hören, nachdem er erzählt hatte was passiert war. „Leute ist gut. Ich hab nicht einen Kratzer", sagte Harry genervt und ging dann allein seinen Weg auf Patrouille.
So das war es mit dem vorletzen Chap.
Nächste Woche gibt es dann einen kleinen Showdown mit Romantischen Inhlaten. Mehr verrate ich besser nicht.
Was meine Arbeit an dr Fortsetzung betrifft, sie läuft, wenn auch etwas schwerfällig. Aber sie ist in arbeit und es stehen schon zwei Kapitel komplett.
Und mein Beta ist auch kontaktiert.
Ich bin also guter Dinge das ich weiterhin wöchentlich updaten kann.
Bis nächste Woche
Eure Imo
