A/N: Vielen Dank für eure Reviews an: Hermine Potter, DKub, Harry Granger-Potter, Casija und Andy Gryffindor-Potter. Meine Antworten darauf findet ihr wie immer auf meiner Homepage.

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DMD6F - Kapitel 9: STEINKREISE

Später konnten Harry und Hermine nicht mehr genau sagen, wie sie zurück nach Hogwarts gekommen waren. Sie wussten nur noch, dass sich zu diesem Zeitpunkt bereits die Sonne anschickte aufzugehen, und dass Ginny auf sie gewartet hatte. Die Rothaarige war es auch, die sie zu einer bestimmten Lichtung tief im Verbotenen Wald führte, wo sich die beiden übermüdeten und erschöpften nächtliche Rumtreiber mit Hilfe der Bäume und der anderen Pflanzen sehr schnell wieder erholen konnten, indem sie ihnen dringend benötigte Energie entnahmen und ihren eigenen Körpern zuführten, so wie sie es auf Avalon von den beiden Hochelfen Ender und Moria gelernt hatten.

Nachdem sich Harry und Hermine wieder fit für den Tag fühlten, berichtete Ginny ihnen, warum sie auf sie gewartet hatte. „Heute Nacht wurden Todesser in Salisbury, Wiltshire, gesichtet. Dumbledore hat mehrmals nachgefragt, ob ihr schon von Gringotts zurück seid; ich soll euch ausrichten, dass ihr bitte umgehend in sein Büro kommen sollt." „Ist es zu Kämpfen gekommen?", fragte Harry nervös. „Soweit ich informiert bin, gab es keine Auseinandersetzungen", antwortete Ginny. „Wenn ich mich nicht irre, dann liegt Salisbury nicht weit entfernt von Stonehenge und der Steinkreis von Avebury ist auch nicht so weit entfernt. In der Kathedrale von Salisbury sollen einige Funde ausgestellt sein, die noch aus der Bronzezeit stammen…", meldete sich auch Hermine zu Wort. „Ja, das hat Dumbledore auch gesagt", bestätigte Ginny.

Nur wenige Minuten später waren die drei Gryffindors in ihrem Quartier, wo sich Harry und Hermine erst einmal umzogen, bevor sie den Schulleiter aufsuchten. „Da seid ihr ja", begrüßte sie ein sichtbar abgekämpfter Dumbledore. „Guten Morgen", erwiderten Harry und Hermine, während sie die angebotenen Sessel einnahmen. „Wahrscheinlich wisst ihr schon, warum ich euch zu mir gebeten habe", meinte Dumbledore, „aber erzählt doch erst einmal, wie es in Gringotts gewesen war." Also gab Harry – mit Ergänzungen von Hermine – einen Überblick über die nächtlichen Geschehnisse in dem alten Familienverlies. „Wir wollen in den nächsten Tagen noch einmal da hin, um uns die Bücher zu holen und um uns noch ein wenig genauer umzusehen. Vielleicht finden wir ja noch das eine oder andere Nützliche…" „In Ordnung, macht das. Ich würde ja nur zu gerne selbst einen Blick in das Verlies werfen, aber das wird wohl nicht möglich sein", bedauerte Dumbledore.

„Kommen wir zu dem, warum ich euch eigentlich hergerufen hatte: Letzte Nacht wurden gegen dreiundzwanzig Uhr Todesser in Salisbury beobachtet, wie sie in die dortige Kathedrale eingedrungen sind. Sie schienen etwas Bestimmtes gesucht zu haben. Dies sagte uns einer der jungen Messdiener, der von den Todessern beim Aufräumen nach dem letzten Gottesdienst überrascht wurde und sich in der Pfarrkanzel versteckt hatte. Er berichtete, wie die seltsam gekleideten Männer plötzlich in der Kathedrale erschienen und sofort den Pfarrer bedrohten. Er dachte, dass sie ihn irgendwie umgebracht hätten, doch erstaunlicher Weise wurde der Pfarrer zusammen mit drei weiteren Messdienern nur mit Schockern betäubt. Anschließend verschwanden die - wie wir jetzt wissen – Todesser in der Sakristei, weswegen unser junger Messdiener sie nicht mehr weiter beobachten konnte. Er lief nach eigenen Angaben hinüber zum Pfarrhaus, von wo aus er die Polizei verständigte. Als diese dann eintraf, waren die Todesser natürlich schon wieder verschwunden. Einer der Polizisten – ein Squib – erkannte auf Grund der Beschreibung des Jungen, wer sich da Zutritt verschafft hatte, und verständigte unser Ministerium. Kingsley ist mit vor Ort gewesen; er war es auch, der mich dann gerufen hatte.

Wie wir feststellen mussten, wurden aus der Sakristei und anderen Räumen etliche Gegenstände entwendet. Der Pfarrer, der von unseren Auroren schnell wieder von dem Schocker erweckt wurde, stellte uns eine Übersicht über die gestohlenen Artefakte zusammen. Natürlich kann diese Liste unter Umständen unvollständig sein, aber wir haben so einen guten Anhalt, wonach die Todesser gesucht haben: Sämtliche gestohlenen Artefakte standen in direktem Zusammenhang mit dem Steinkreis von Stonehenge; sie waren bei Ausgrabungen gefunden worden. Daraufhin haben wir sofort eine Gruppe von Auroren zum Stonehenge-Museum in Salisbury abkommandiert, denn wir vermutet, dass die Todesser dort auch noch nach Artefakten suchen werden. Wenn das der Fall sein sollte, muss ich davon ausgehen, dass Tom irgendetwas plant, was in Zusammenhang mit Stonehenge steht. Wenn ich nur wüsste was…"

„Albus, kannst du uns eine Kopie der gestohlenen Artefakte geben? Vielleicht können wir etwas darüber herausfinden, immerhin steht uns ja nun auch die Bibliothek Gryffindors zur Verfügung", kam es nach kurzem Überlegen von Hermine. „Natürlich! Das ist eine gute Idee, mein Kind! Das ich nicht selbst darauf gekommen bin, wo ihr mir doch erst vor wenigen Minuten davon erzählt hattet… Ich werde eben langsam alt!" Kopfschüttelnd griff der Schulleiter in eine der vielen Schubladen seines Schreibtischs, wo er die Liste hinterlegt hatte. Nach einem kurzen Blick darauf kopierte er sie mit einem Schwenk seines Zauberstabes, und reichte die Kopie an Harry, der sie seiner Frau weiter gab.

„Ich denke, wenn wir gleich aufbrechen und die Bücher holen, sind wir bis zum Frühstück wieder da…", gab Hermine von sich. „Das wäre nett von euch, aber ich möchte euch einen anderen Vorschlag machen: Bis zum Mittagessen habt ihr ausschließlich VgddK. Remus wollte meinem Wissen nach in eurem Unterricht heute noch einige Schildzauber und dergleichen behandeln; ich denke jedoch, dass ihr diese Materie sicher beherrscht. Mir wäre es lieber, wenn ihr erst nach dem Frühstück zu Gringotts geht. Ihr hättet bis zum Mittagessen Zeit, um etwas über diese Artefakte herauszufinden. Falls euch diese Zeit nicht ausreichen sollte – nun, Filius würde es sicher verstehen."

Wir sollen den Unterricht schwänzen?!", fragte Hermine entgeistert, was sowohl bei Harry als auch beim Schulleiter ein Lächeln hervor brachte. „Meine liebe Hermine, ihr schwänzt doch nicht den Unterricht! Ihr führt einige Nachforschungen durch, die sowohl für den Orden, als auch für Hogwarts und wohl auch die gesamte Gesellschaft wichtig sind! Und bei diesen Nachforschungen wirst du wohl auch noch etwas lernen können, also ist es nur eine etwas andere Form von Unterricht, oder?" Dumbledore zwinkerte verschmitzt mit den Augen, während Harry sich nicht mehr halten konnte und in schallendes Gelächter ausbrach, was Hermine natürlich gar nicht gefiel. Wütend schlug sie ihm auf den Arm. „Mach dich nur lustig über mich!", fauchte die Braunhaarige. Doch dann musste sie selbst auch lachen…

„Eine Sache hätte ich noch", gab der Schulleiter von sich, nachdem das Lachen verklungen war. „Ihr habt mir von Godrics Sorgen erzählt, und von Rowenas Portrait. Ich finde es sehr gut, dass ihr Godric helfen wollt, und er wird sich sicherlich sehr darüber freuen. Aber habt ihr euch schon einmal die Graue Dame genauer angesehen?" Verblüfft schüttelten die beiden Schüler ihre Köpfe. Sicher, beide hatten schon einigen Kontakt zu den Geistern in Hogwarts, sie waren sogar die einzigen Lebenden, die jemals auf einer Todestagsfeier eines Geistes zu Gast gewesen waren, doch hatten sie sich mehr oder weniger nur mit dem Fast Kopflosen Nick, Peeves und Myrthe beschäftigt. „Nicht so richtig", gestand dann Hermine, in der ein bestimmter Verdacht heran wuchs. „Nun, vielleicht solltet ihr das noch nachholen, bevor ihr zu Godric aufbrecht", entgegnete Dumbledore augenzwinkernd und bestätigte damit Hermines Vermutung. „Die Graue Dame ist niemand anderes als Rowena Ravenclaw, und Godric weiß nichts davon, oder?" „Das ist korrekt!" „Oh! Und wir haben das all die Jahre nicht mitbekommen…" „Mach dir nichts draus, mein Kind, die wenigsten wissen das; Rowena offenbart sich immer nur dem Hauslehrer und den jeweiligen Vertrauensschülern ihres Hauses."

Nach diesem nachdenklich stimmenden Gespräch wurde Remus informiert, ebenso wie Minerva, Ron, Ginny, Luna und Neville. Danach ging man zum gemeinsamen Frühstück, wo dann Hermine ihren Tagespropheten erhielt, der aber für sie keine Neuigkeiten brachte. Gemeinsam mit den anderen Schülern verließen auch Harry und Hermine die Große Halle, jedoch gingen sie nicht zum Unterricht, sondern zum Büro des Schulleiters. Nachdem sie sich bei Albus abgemeldet hatten, reisten die beiden in das Familienverlies bei Gringotts, um die Bücher zu holen. Harry war überrascht, dass Godrics Astralprojektion bereits auf sie wartete, während Hermine fast schon damit gerechnet hatte. „Guten Morgen, Lord und Lady Potter-Gryffindor", begrüßte er seine beiden Nachkommen augenzwinkernd. „Hatte ich doch Recht mit der Annahme, dass ihr mich gleich heute noch einmal besuchen würdet!" „Dann weißt du es also schon?", fragte Harry.

„Wissen? Was denn?" „Voldemorts Schergen sind heute Nacht in eine Kathedrale in Salisbury eingebrochen; sie haben etliche Artefakte gestohlen, die vermutlich bei Ausgrabungen beim Steinkreis von Stonehenge gefunden wurden", berichtete Hermine. Daraufhin wurde Godric blass, sofern das bei seinem Astralkörper überhaupt möglich war. „Sagtest du gerade Artefakte von Stonehenge?", fragte er alarmiert. „Ja", bestätigte Harry, und hielt Godric die Kopie der Liste vor die Nase, die er von Dumbledore erhalten hatte. „Das ist schlecht, sehr schlecht!", murmelte Godric, nachdem er die Liste überflogen hatte. „Wisst ihr, ob noch mehr Artefakte gestohlen wurden?" „Bis jetzt ist uns noch nichts weiter bekannt."

„Was wisst ihr über Stonehenge (1)?", wollte Godric daraufhin wissen. „Oder besser gesagt, was wisst ihr über die Steinkreise im Allgemeinen?" „Die Steinkreise? Es gibt mehrere?", fragte Harry verblüfft. Godric warf Harry einen bedauernden Blick zu. „Ach Junge", seufzte er, „wärst du doch bloß nicht zu deiner Tante und deinem Onkel gekommen… Aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern. Also, pass gut auf: In Britannien gibt es über 700 Steinkreise, die alle vor circa vier- bis sechstausend Jahren entstanden sind. Ganz genau weiß niemand, welchem Zweck die Steinkreise ursprünglich dienten, allgemein wird jedoch angenommen, dass sie entweder überdimensionale Kalender oder aber Tempelanlagen darstellten. Es gibt Steinkreise von Cornwall über Wales, Schottland, Irland bis hinauf zu den Shetland-Inseln. Die bekanntesten neben Stonehenge sind Avebury in Wiltshire östlich von Bath, der Ring of Brodgar auf den Orkney-Inseln, der stark zerstörte Steinkreis von Lochmaben bei Gretna Green in Schottland und die Steinkreise von Beaghmore in der Nähe von Cookstown in Ulster, Nordirland.

Zurück zu Stonehenge: Diese Anlage ist ein in der Jungsteinzeit begründetes und mindestens bis in die Bronzezeit benutztes Bauwerk in der Nähe von Amesbury in Wiltshire, England, etwa 8 Meilen nordwestlich von Salisbury. Es besteht aus einer Grabenanlage, die eine Megalithstruktur umgibt, welche wiederum aus mehreren konzentrischen Steinkreisen gebildet wird. Die beiden auffälligsten Steinkreise sind dabei ein äußerer Kreis aus Pfeilersteinen, die von Decksteinen überbrückt werden, sowie eine innere hufeisenförmige Struktur aus ursprünglich fünf Trilithen, das sind jeweils zwei Tragsteine, die von einem Deckstein überbrückt werden. Dazwischen befinden sich weitere Strukturen aus kleineren Steinen sowie Löchern im Boden. Weitere Megalithe sowie zwei Hügelgräber finden sich in unmittelbarer Nähe. Die Entstehung der Anlage lässt sich grob in drei Phasen unterteilen. Die Frühphase der Anlage, mit einem kreisrunden Erdwall und einem Graben, wurde etwa um 3100 v. Chr. datiert. Die auffällige Megalithstruktur wurde etwa zwischen 2500 v. Chr. und 2000 v. Chr. errichtet. Der Name Stonehenge stammt übrigens aus dem altenglischen Stanhen gist und bedeutet „hängende Steine". Er war bereits in meiner Zeit gebräuchlich.

Der Komplex wurde in mehreren Bauabschnitten errichtet, die sich über einen Zeitraum von etwa 2000 Jahren erstrecken. Nachweislich wurde das Gelände aber bereits vor der Errichtung und auch noch lange Zeit nach der jungsteinzeitlichen Hochphase genutzt. Die ältesten Funde stammen aus dem Mesolithikum, etwa um 8000 v.Chr. Die jüngsten kultischen Nutzungen sind etwa für das 7. Jahrhundert nach Christus feststellbar.

Zur Anlage selbst: Die Steine in Stonehenge sind nach den Positionen der Sonnenwende und Tagundnachtgleiche angeordnet. Der Eingang liegt genau in der Richtung des Mittsommersonnenaufgangs und des Wintersonnenuntergangs. Aus diesem Grunde wird häufig angenommen, dass Stonehenge ein vorzeitliches Observatorium darstellt. Es gibt einen fünf Meter großen Altarstein aus grünem Sandstein, während alle anderen Steine aus Basalt bestehen. Weiterhin gibt es noch einen Opferstein, der etwas abseits vom Zentrum liegt; und den so genannten Heel-Stein. Der Fersenstein, auch als Friars Heel bekannt, was eine Übersetzung des walisischen „Ffreya sul" ins Altengliche ist, wurde wohl nach Freya, einer Druidengöttin der Fruchtbarkeit, und sul, dem Sonnen-Tag, benannt.

Stonehenge könnte unter anderem dazu benutzt worden sein, die Sommer- und Wintersonnenwende und die Frühlings- und Herbsttagundnachtgleiche, und damit die wichtigen jahreszeitlichen Wendepunkte vorauszusagen. Priesterkönige benutzten dieses Wissen vielleicht, um das Überleben der hart arbeitenden Menschen in der Landwirtschaft zu sichern, da Aussaat und Ernte davon abhingen. Stonehenge war eventuell also eine Art Kalender und diente zur Vorhersage der verschiedenen Jahreszeiten anhand der Positionen von Sonne und Mond zur Erde.

Stonehenge wird oft mit der Artussage in Verbindung gebracht. Geoffrey von Monmouth behauptete zum Beispiel, dass Merlin Stonehenges aus Irland hergebracht habe, wo es ursprünglich auf dem Mount Killaraus von Giganten erbaut worden sei, die die Steine aus Afrika gebracht hatten. Nach seinem Wiederaufbau bei Amesbury, beschreibt Geoffrey weiter, habe man erst Ambrosius Aurelianus, dann Uther Pendragon und später Konstantin III. im Inneren des Rings begraben. An vielen Stellen seiner „Historia Regum Britanniae" vermischt Geoffrey britische Legende mit der eigenen Fantasie. Er setzt Ambrosius Aurelianus mit dem prähistorischen Monument in Verbindung, nur weil sein Name dem des nahen Amesbury ähnelt. Dabei hätte es der gute Geoffrey besser wissen müssen, war er doch ein Squib, während seine Schwester Hogwarts besucht hatte. Sie war übrigens eine Ravenclaw…

Von Emrys selbst weiß ich jedoch, dass diese Grabstätten tatsächlich existieren; allerdings wird dies seit jeher vertuscht und dementiert, um nicht noch mehr Plünderer und Grabräuber anzulocken. Ihr ahnt gar nicht, wie viele immer noch nach Artus' Schwert, Camelot oder gar dem 'Heiligen Gral' suchen!" Hier hielt Godric in seinem Monolog inne, weil er einfach lachen musste. „Diese Narren! Wenn sie nur wüssten…!" Auch Harry und Hermine mussten lachen. „Ja, Emrys hat uns erzählt, wie er immer wieder aus Neue falsche Gerüchte über den Verbleib von Artus' Hinterlassenschaften ausgestreut hatte", bestätigte Hermine. Dann wurde sie wieder ernst. „Aber er hat uns nie gesagt, was wirklich damit passiert ist. Er meinte immer nur, wir würden es schon eines Tages herausfinden. Auch auf die Fragen nach Camelot hat er uns immer wieder nur auf später vertröstet…"

„So, hat er?", fragte der sichtlich amüsierte Godric. „Nun, er wird wohl seine Gründe dafür gehabt haben. Zu Camelot kann ich euch nichts sagen; außer dass Emrys das Schloss und das umliegende Gelände nach der Auflösung der Tafelrunde mit zahlreichen Zaubern belegt hat, um es zu verstecken und zu schützen. Soweit ich weiß, haben seit der Tafelrunde immer wieder vor allem angelsächsische Krieger, Adelige und Zauberer versucht, Camelot und die damit zusammen hängenden Artefakte zu finden. Vor allem Richard von Wessex, ein kleiner angelsächsischer Unterkönig im siebten bzw. achten Jahrhundert, war bei dieser Suche sehr aktiv, wie fast seine gesamt Familie. Richard war ein Schwarzmagier, dessen Nachkommen allerdings bedingt durch Inzucht allesamt Squibs waren. Nicht wenige von Richards Kindern wurden in Klostern erzogen, drei von ihnen widmeten sich der Christianisierung, besonders auf Missionen im germanischen Gebiet. Berühmt geworden ist dabei vor allem Walburga (2). Sie wurde später sogar vom Papst heilig gesprochen. Walburga war eine sehr gelehrte Frau, die sich hervorragend auf die Heilkünste verstand. Sie hat sehr viel für das Christentum in Germanien getan. Sie hat aber auch unwissentlich eine Bewegung hervor gebracht, die euch heute noch zu schaffen macht: Nicht wenige der zum christlichen Glauben übergetretenen germanischen Zauberer und Hexen beteiligten sich am Kampf der Angelsachsen gegen die Normannen, und zwar hier in Britannien. Dabei vereinigten sich die schwärzesten der Schwarzmagier zu einem Orden, die 'Walpurgisritter'. Nach außen hin zogen sie gegen die noch nicht christianisierten französischen Wikinger aus der Normandie – die Normannen – zu Felde, doch in Wirklichkeit schufen sie nur Angst und Terror in der Bevölkerung. Die Walpurgisritter sind nichts anderes als die Vorgänger der Todesser. Sie hatten auch damals schon ihre Gegner, und zwar waren das die Tempelritter. Die Muggel kennen nur den erst später gegründeten Templerorden, und das war uns ganz recht so. Ich muss aber dazu sagen, dass wir mit dem Orden absolut nichts gemein hatten, und wir tragen heute auch einen anderen Namen, den ihr mit Sicherheit bereits kennt, seid ihr doch inzwischen selbst Mitglieder unseres Ordens." Irritiert rissen sowohl Harry als auch Hermine den Mund auf, und starrten Godric sprachlos an. „Du meinst, der Phönixorden geht auf die Templer zurück?", fragte Hermine schließlich atemlos. „Aber ja, meine Liebe"; bestätigte der Astralkörper. „Allerdings, und das möchte ich noch einmal ganz besonders betonen, darfst du unseren Orden wirklich nicht mit dem Orden der Muggel vergleichen – wir hatten und haben völlig unterschiedliche Ziele und Wirkungsstätten! Und wir haben uns niemals an den Kreuzzügen beteiligt, außer wenn es gegen die Walpurgisritter ging!"

Daraufhin schwieg Godric einige Minuten, bevor er wieder das Wort erhob: „Ihr habt sicherlich vom Heiligen Gral, von der Heiligen Lanze und der Heiligen Bundeslade gehört. Es heißt, wer mit dem Kelch aus dem Gralsbrunnen geschöpftes geweihtes Wasser trinkt, wird unsterblich. Mit der Heiligen Lanze wurde der Tod Jesus von Nazareth überprüft; und ein christlicher Herrscher, der diese Lanze besaß, galt als unbesiegbar. Die Bundeslade war Symbol für den Bund Gottes mit dem jüdischen Volk, aus dem alle Christen hervorgegangen sind. Der Sage nach verleiht die Lade dem Menschen, der sie besitzt, unendliche Macht. Eine Armee, welche die Lade vor sich herträgt, soll unbesiegbar sein.

Der Gral und die Lanze wurden mit Merlin und Artus in Verbindung gebracht. Ich nehme an, dass dies die Dinge sind, nach denen Voldemort in Wirklichkeit sucht, nachdem der Stein der Weisen für immer verloren ist. Allerdings dürfte er bei dieser Suche nicht erfolgreich sein, denn beide Artefakte existieren nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form. Der Gral wurde genau wie die Lanze durch ein wenig Magie in seiner Form und in seinem Wirken verändert, und zwar von Emrys. Zuerst fand Emrys die Heilige Lanze, und formte sie zu einem Schwert um. Zu einem ganz bestimmten Schwert. Nachdem es in Artus' Händen seine Dienste getan hatte, nahm Emrys das Schwert wieder an sich. Später formte er es erneut um, damit selbst wenn das Schwert gefunden werden würde niemand die Wahrheit erfahren konnte. Viele Jahre bewahrte er es in Avalon auf, bis er es eines Tages zu mir nach Hogwarts brachte. Und jetzt trägst du das berühmteste Schwert auf der Welt - einst geformt aus der Heiligen Lanze - bei dir, Harry.

Auch der Heilige Gral befindet sich in Hogwarts. Er wurde bekannt als der Pokal bzw. 'Kelch von Hufflepuff'. Die Ironie dabei ist, dass Voldemort ihn bereits in seinen Händen hielt, aber ihn nicht als das erkannte was er in Wirklichkeit ist. Emrys hat die auf dem Kelch liegenden Zauber so verändert, dass er zwar in den richtigen Händen nach wie vor heilende Kräfte hat, aber keine Unsterblichkeit mehr schenken kann, selbst mit dem geweihten Wasser des Gralsbrunnens nicht. Nur Emrys selbst oder der Schwertträger kann diesen Zauber wieder aufheben und dem Kelch so seine ursprüngliche Bedeutung wieder geben. Das Schwert jedoch hat sich an seinen neuen Besitzer gebunden – an dich, Harry – und ist so für alle anderen nutzlos geworden. Außer dir wird es niemand in die Hand nehmen können, mein Junge, und falls doch, dann wird nur Hermine diejenige sein, die es anfassen kann. Falls ihr euch über die Magie des Grals wundert, so sei euch gesagt, es handelt sich schlicht und ergreifend um uralte Elfenmagie. Ihr solltet also damit keine Probleme haben.

Ich sehe schon, das Ganze muss wie ein Märchen für euch klingen. Aber das Wichtigste habe ich euch doch noch gar nicht erzählt! Auf der Liste der gestohlenen Gegenstände, die ihr mir gezeigt habt, befinden sich ein paar, die nur für ein ganz bestimmtes Ritual verwendet werden können; und ich vermute, dass Voldemort noch mehr solcher Artefakte suchen wird. Aber um euch von diesem Ritual und allem was damit zusammenhängt berichten zu können, muss Emrys mich erst von meinem Eid entbinden. Als Hüter Avalons ist er der Einzige, der dies kann. Geht jetzt, meine Kinder; und berichtet Albus von dem was ich euch erzählt habe, damit er seine Vorbereitungen treffen kann." Mit einem leisen ‚Plopp' – ähnlich dem Zerplatzen einer Seifenblase - war der Astralkörper des Hogwartsgründers verschwunden, und die beiden Schüler standen allein in dem riesigen Verlies. Beide brauchten noch einige Zeit, um das eben Vernommene heilwegs zu verdauen, erst dann konnten sie die Bücher einpacken und zurück nach Hogwarts reisen, um wie von Godric verlangt mit dem Schulleiter darüber zu reden.

Albus erwartete sie bereits ungeduldig in seinem Büro. An seiner Mimik erkannten Harry und Hermine, das wieder irgendetwas vorgefallen sein musste, und so warteten sie mit ihrem Bericht. "Also", begann Dumbledore schwermütig, "es gibt einige Neuigkeiten seit heute Morgen. Kurz nach dem Frühstück erschien Severus von seinem Treffen mit dem Dunklen Lord, und er hat mir Interessantes berichtet." "Aber er war doch beim Frühstück anwesend!", wurde der Schulleiter von Harry unterbrochen. "'Tschuldigung!", schob der Schwarzhaarige gleich noch hinterher, als er sich seiner Unhöflichkeit bewusst wurde. Zu seinem Vorteil geschah das immerhin noch bevor Hermine ihn durch einen mehr oder wohl eher weniger sanften Stoß in die Rippen darauf aufmerksam machen konnte. Doch Albus winkte nur müde ab. "Das war Tonks, die Severus Aussehen angenommen hatte, damit gar nicht erst irgendwelche Gerüchte aufkommen.

Also, wie schon gesagt, Severus hat mir sehr interessante Dinge berichtet. Anscheinend hat es heute Nacht nicht nur einen, sondern vielmehr unzählige Einbrüche in ganz Großbritannien und Irland gegeben, die alle irgendwie mit diversen Steinkreisen zusammenhängen zu scheinen. Severus berichtete, das die Todesser in kleinen Gruppen unterwegs waren, um für Tom bestimmte Artefakte zu suchen und zu stehlen. Scheinbar war es in Salisbury reiner Zufall, dass sie entdeckt wurden sind, denn wir haben sonst keinerlei Meldungen diesbezüglich erhalten. Wie Severus weiter erzählte, mussten die Todesser-Gruppen einzeln vor Tom Bericht erstatten und ihre Beute abliefern. Außer Tom selbst waren dabei nur noch Severus, Peter Pettigrew, Lucius Malfoy und Bellatrix Lestrange anwesend. Severus hatte dabei die Aufgabe, den niederen Todessern sofort das Gedächtnis zu verändern, nachdem sie Bericht und Beute abgeliefert hatten. Lucius und Bellatrix haben sich um die Artefakte gekümmert, dadurch konnte Severus sie leider nicht in Augenschein nehmen. Nun haben wir also auch weiterhin keinen Anhaltspunkt, wonach Tom eigentlich sucht..."

"Vielleicht können wir da etwas weiterhelfen", meinte Harry, und schuf daraufhin schnell noch eine abhörsichere Blase um sie drei herum, damit selbst die Gemälde nichts mehr mitbekommen konnten. Gemeinsam mit Hermine erzählte er nun, was sich am Morgen im Gryffindor-Verlies abgespielt hatte, und was sie von Godric erfahren haben. Aber auch sein seltsames Verhalten und seinen Ruf nach Merlin verschwiegen sie nicht. Nachdem die beiden zu Ende erzählt hatten, herrschte erst einmal längere Zeit Schweigen in Dumbledores Büro. Albus Dumbledore musste gründlich über das eben Gehörte nachdenken; und Harry und Hermine ließen ihm die Zeit dazu.

"Hm, vielleicht sollten wir versuchen, Godrics Bindung an das Verlies zu lösen, damit er sich frei bewegen kann, auch wenn er eigentlich kein Geist ist", überlegt Dumbledore laut. "Bisher habe ich noch nicht davon gehört, dass eine Astralprojektion an einen bestimmten Ort gebunden ist. An einen Körper - ja, das ist mehr oder weniger normal. Immerhin ist eine Astralprojektion nichts anders als eine teilweise vom Körper gelöste Seele in Verbindung mit der entsprechenden Aura. Mich wundert, dass Godric als Astralprojektion im Verlies die Zeit überdauert hat, ist doch sein Körper schon seit über tausend Jahren tot. Wenn dann müsste er eigentlich ein Geist sein, genauso wie die Graue Lady, deren Körper ja neben Godric zur letzten Ruhe gebettet wurde, wir ihr wisst. Wartet mal...!" Albus konzentrierte sich kurz und für seine beiden Schützlinge deutlich sichtbar, dann entspannte er sich wieder. "Mal sehen, ob es funktioniert!", meinte er nur und lächelte dabei.

Es dauerte nicht lange, und die Graue Lady kam ins Büro geschwebt. "Ihr habt nach mir gerufen, geehrter Schulleiter?", fragte sie Dumbledore in einem etwas ... abgehobenen Stil. "In der Tat, werte Dame, in der Tat. Gehe ich richtig in der Annahme, dass Ihr meinen jungen Schützling hier kennt?" "Selbstverständlich, Schulleiter, erinnert er mich doch ständig an meinen Gefährten..." "Nun, meine Dame, wegen eben jenem habe ich nach Euch gerufen. Jedoch möchte ich mit Euch nicht hier darüber reden, sondern vielmehr möchte ich Euch bitten, uns zu der Unterkunft meiner beiden Schüler zu begleiten, wenn es Euch nichts ausmacht, Lady Ravenclaw." Verblüfft, aber auch unverkennbar neugierig stimmte die Graue Lady zu, und so gingen Harry, Hermine und Albus Dumbledore gefolgt von einer ihnen hinterher schwebenden Geister-Lady zum Gryffindorturm, um das Quartier der sechs Freunde aufzusuchen.

Rowena keuchte geschockt, als sie erkannte, welche Räume die drei Lebenden betraten. Zum Glück waren gerade keine weiteren Schüler anwesend, da diese ja alle Unterricht hatten, denn noch niemand konnte bisher davon berichten, dass der Hausgeist eines fremden Hauses den Turm der Löwen besucht hatte, und so sollte es auch bleiben. Schnell schwebte Rowena dem Schulleiter hinterher, um sich nur kurz darauf in ihrem ehemaligen Wohnzimmer - dem jetzigen Gemeinschaftsraum der sechs Freunde - wieder zu finden. "Sagt mir, wie kommt Ihr in diese Räume?", fragte sie atemlos. Naja, atemlos ist natürlich für einen Geist der falsche Ausdruck, aber er kommt ihrem Zustand in diesem Moment noch am nächsten... "Und wie sieht es hier aus - so ... modern, so hatte ich die Räume gar nicht in Erinnerung!"

Inzwischen hatten die drei Lebenden Platz genommen. Geduldig warteten sie, bis sich die Graue Dame alles angesehen hatte und sich wieder ihren drei Begleitern zuwandte. "Schulleiter, sagt Ihr mir jetzt, warum Ihr diese Räume betreten könnt? Sie sollten eigentlich für niemanden zugänglich sein!" "Das ist ein Grund, warum ich mit Euch sprechen wollte, Lady Ravenclaw. In den Aufzeichnungen, die Ihr uns hinterlassen habt und die nur dem jeweiligen Schulleiter zugänglich sind, habt Ihr nieder geschrieben, dass es diese Quartiere hier gibt, und dass sie nur Euch zugänglich sind. Soweit habt Ihr Recht, meine Dame. Jedoch hatte Euer Gefährte viele Jahre nach Eurem Ableben die entsprechenden Schutzzauber verändert, so dass nun auch Eure Nachkommen diese Räume betreten dürfen. Dies hat Godric jedoch nur in seinem persönlichen Testament nieder geschrieben; und er hat diesen Absatz in seinem letzten Willen dermaßen geschützt, dass nur ein wahrer Gryffindor dies lesen konnte. Wie Euch vielleicht bekannt ist, Lady Ravenclaw, bin ich einer der Nachkommen von Eurem Gefährten, und wenn mich nicht alles täuscht dadurch auch von Euch selbst. Der junge Harry hier an meiner Seite ist mein Ururenkel, und der derzeit letzte lebende Nachkomme Eurer Verbindung mit Godric."

"Deswegen seht Ihr meinem Gefährten so ähnlich, junger Herr", meinte Rowena daraufhin, und sah sich Harry gleich noch einmal sehr gründlich an. Harry dagegen wunderte sich, denn seine Familienverhältnisse sollten eigentlich durch den gemeinsam von Albus Dumbledore und Emrys gesprochenen Fideliuszauber geschützt sein. Albus schien seine Gedanken erraten zu können, den lächelnd erklärte er: "Dieser ganz bestimmte Fideliuszauber wirkt nur gegenüber Lebenden, du musst dir also keine Sorgen machen." Und an Rowena gewandt fuhr er fort: "Darf ich Euch diese bezaubernde junge Dame hier vorstellen? Dies ist Hermine Potter, geborene Granger, Harrys Gefährtin, Ehefrau und Seelenpartnerin. Auch wenn sie dem Hause Gryffindor angehört, so würde sie doch Eurem Haus alle Ehre machen. Seit sie ihre schulische Ausbildung hier in Hogwarts begonnen hat, ist sie Jahr für Jahr die mit Abstand beste Schülerin nicht nur ihres Jahrganges." "So, ist sie das?", fragte Rowena ein wenig spitz, wahrscheinlich weil Hermine nicht ihrem Haus angehört.

"Granger..., Granger... Diesen Namen habe ich noch nie vernommen; diese Familie muss erst nach meiner Zeit entstanden oder eingewandert sein!" "Bisher hatte ich immer gedacht, dass meine Eltern Muggel sind", antwortete Hermine leise. "Doch diesen Sommer habe ich erfahren, dass meine Vorfahren Squibs sind - ich bin die erste Hexe seit neun Generationen..." "Oh!", entfuhr es da Rowena. "Mein Mädchen, das muss sicherlich sehr ... schwer zu verdauen für dich gewesen sein", meinte sie dann doch deutlich versöhnlicher.

"Naja, Harry hat mir dabei ganz schön geholfen", erwiderte Hermine. "Mit Emrys Hilfe haben wir zusammen mit meinen Eltern ein Ritual durchgeführt, so dass sie jetzt über ein bisschen von meinem und von Harrys Blut verfügen und dadurch ein wenig zaubern können." "Ihr habt Emrys kennen gelernt?" "Ja, er hat uns eine ganze Zeit lang ausgebildet", bestätigte Harry. "Erzählt Ihr mir davon, junger Herr?" "Lady Ravenclaw, bitte sagen Sie Harry zu mir! Ich mag zwar einige Titel geerbt haben, aber das bedeutet mir nichts. So wie Sie mich anreden, fühle ich mich ... etwas unwohl. Auch bitte ich um Nachsicht, denn Ihre Art zu reden ist bei uns unüblich." "Ja, dass habe ich schon bei den Schülern meines Hauses gemerkt", seufzte Rowena. "Neuerdings gibt es da so viele neue Begriffe, so viele Fremdwörter, so viele Teile aus anderen Sprachen, dass einem direkt Angst und Bange um unsere schöne Muttersprache wird!" "Das ist nun mal der Lauf der Dinge, meine Dame, die Welt wächst zusammen, und damit verändert sich auch unsere Sprache. Aber darüber können wir gerne ein anderes Mal philosophieren. Mir wäre es lieb, wenn Harry und Hermine Euch nun von ihren Erlebnissen heute Vormittag bzw. heute Nacht berichten könnten, denn da gibt es gewiss das eine oder andere, was Euch interessieren könnte."

"Also gut, junger Herr - ich meine Harry, berichte mir, was dir auf dem Herzen liegt", forderte Rowena Harry auf. Der Schwarzhaarige sammelte sich kurz, dann gab er mit Hermines Hilfe die Geschehnisse im Gryffindor-Verlies wieder. Als er endete, war Rowena einfach nur sprachlos. Zu sehr bewegte sie das eben Gehörte - ihr Gefährte, von dem sie seit über tausend Jahren getrennt war, ist noch immer auf dieser Welt! Zwar würde es Probleme geben, da Godric als Astralprojektion und Rowena als Geist ihr Dasein fristeten; und zudem noch Godric scheinbar an das Verlies in Gringotts und Rowena an Hogwarts gebunden waren, aber Rowena hatte zumindest wieder Hoffnung, mit Godric wenigstens ein paar Worte wechseln zu können. Die drei Lebenden dagegen wussten nicht was sie sagen sollten, hatten sie doch noch nie einen vor Rührung schier davon fließenden Geist gesehen. Sie fühlten sich auch nicht unbedingt wohl in ihrer Haut, konnten sie den Geist doch noch nicht einmal zum Trösten in die Arme nehmen. Es dauerte ziemlich lange, bis sich Rowena wieder einigermaßen gefasst hatte. "Danke, dass ihr mir davon berichtet habt", schniefte sie. "Ihr erahnt gar nicht, wie viel mir das bedeutet!"

"Mir ist da eine Idee gekommen", meinte Harry wenig später. "Godric sagte uns, das wir von hier aus ein Portal direkt ins Verlies öffnen könnten. Vielleicht wäre es damit möglich, dass ihr euch zumindest sehen und eventuell miteinander reden könnt. Aber ich kann nicht versprechen, dass es auch tatsächlich funktioniert!" Gemeinsam mit Hermine öffnete er das Portal, was dieses Mal erstaunlich leicht ging. Gemeinsam schritten sie hindurch und standen nur Augenblicke später in dem recht dunklen Verlies. Aber wie sie erkennen mussten, war Rowena nicht bei ihnen - sie schwebte gerade noch sichtbar am anderen Ende des Portals in Hogwarts. Aber dies reichte schon aus, denn Godric hatte sie schon erkannt, und so schwebte er in ihre Richtung, bis auch er an seine Grenzen angelangt war. Natürlich war Godric mehr als nur überrascht, seine Gefährtin als Geist wieder zu sehen, hatte er doch davon nichts gewusst. Rowena hatte sich in ihren ersten Jahren als Geist schlicht und einfach im Ravenclaw-Turm versteckt, bis sie sich an die geänderten Umstände gewöhnt hatte – aber zu diesem Zeitpunkt war Godric bereits verstorben, was ihr schier das Herz gebrochen hatte.

Während Godric und Rowena aufgrund der Länge des Tunnels, der die beiden Portalöffnungen wie ein Wurmloch zwischen verschiedenen Galaxien miteinander verband (die äußerst umfangreichen und komplexen Schutzzauber von Hogwarts und Gringotts verhinderten gemeinsam, dass Harry und Hermine ein kompakteres Portal errichten konnten – dieses hätte eher einer Art Tür geglichen), Schwierigkeiten hatten sich zu verständigen - dazu kam noch die Wiedersehensfreude, die nur dadurch getrübt war, dass sie sich nur über eine gewisse Entfernung hinweg unterhalten konnten und somit ein körperlicher Kontakt einfach nicht möglich war - führte Hermine Albus hinüber zu dem großen Stammbaum der Gryffindors. Dumbledore kam es vor, als würde er in einem leeren Raum schweben, in dem diverse Gegenstände - Gemälde, Rüstungen etc. - herum schwebten, viel mehr konnte er vom Verlies nicht sehen, da er ja nicht als Gryffindors Erbe galt. Allerdings, kaum hatte Hermine nach seiner Hand gegriffen, konnte er schon wesentlich mehr sehen, vor allem den großen Stammbaum in der Mitte des Verlieses. Durch Hermines Kontakt zu Albus schien sich ihre Zutrittsberechtigung zumindest in diesem Moment auf den alten Zauberer zu übertragen. Staunend betrachtete Albus den Stammbaum; er murmelte leise vor sich hin, als er die vielen Namen las. Natürlich war er vertraut mit der Geschichte der Gryffindors, seinen eigenen Vorfahren; und er wusste von den vielen Namen, welche diese Familie im Laufe der Jahrhunderte getragen hatte, aber dieser Stammbaum hatte es ihm eindeutig angetan. Er war nicht nur vollständig und komplett - er war in Albus' Augen einfach perfekt.

Harry hingegen war sich nicht sicher, ob das Portal halten würde, wenn nur noch Rowena und Godric in ihm waren, und so entfernte er sich nur sehr langsam. Als er jedoch bemerkte, wie der Verbindungstunnel anfing zu flimmern und das Portal zusammenzubrechen drohte, kam er schnell zu Godric zurück und stellte sich an seine Seite. Mit kurzen Worten informierte er seinen Urahn, dann hockte sich Harry ein paar Meter weg von Godric und versuchte nicht das Gespräch zu belauschen. Zwar unterhielten sich die beiden Gründer in Altenglisch, aber das hatte er ja bei Emrys kennen gelernt, und er verstand es recht gut. Sein Vorsatz nicht zu lauschen scheiterte jedoch schon nach ein paar Minuten; also nahm Harry sich vor, sich zumindest nichts anmerken zu lassen. Das klappte auch ganz gut, zumal er sich nun so hin hockte, dass er Hermine beobachten konnte. Seine Frau zu sehen beruhigte ihn immer wieder. Zu sehen, wie sie Albus alles zeigte, wie sie sich über den Stammbaum und all die anderen Dinge unterhielten, wobei sich Hermine immer wieder die eine oder andere widerspenstige Locke hinters Ohr schob, oder wie sie beim Überlegen immer wieder auf ihrer Unterlippe herumkaute - all diese Kleinigkeiten waren es, die Hermine in Harrys Augen so liebenswürdig machten. Ja, er liebte sie von ganzem Herzen, er konnte sich ein Leben ohne sie wirklich nicht mehr vorstellen! Von diesen Gefühlen durchflutet, konnte Harry sich in diesem Moment sehr gut vorstellen, was das Wiedersehen nach über tausend Jahren für Godric und Rowena bedeutete.

Aber auch Hermine spürte Harrys Gefühlswandlung, seine Liebe zu ihr. Mit einem rosigen Hauch auf den Wangen drehte sie sich zu ihrem Mann um und lächelte ihn liebevoll an, schenkte ihm ihre ganze Liebe mit diesem Blick. Obwohl sie weiterhin mit Dumbledore redete, verlor sie sich immer mehr in Harrys grün schimmernden Augen, bis sie schließlich ohne es zu merken einfach verstummte. Nun erst wurde Dumbledore darauf aufmerksam - und schickte ein wissendes Lächeln zu seinen beiden Schützlingen. Er freute sich ungemein, dass sich die beiden gefunden hatten. Ihre Liebe zueinander - gewachsen aus jahrelanger Freundschaft - war so groß, dass er fast hätte schwören mögen, er könne sie spüren.

Während sich Rowena und Godric unterhielten, Harry und Hermine sich anstarrten, anlächelten und irgendwie nicht mehr auf dieser Welt zu sein schienen, studierte der Schulleiter weiter den Stammbaum seiner Familie. Etwas anderes blieb ihm ja auch kaum übrig. Auf jeden Fall fiel ihm dabei nach einiger Zeit auf, das bei einigen Personen auf dem Stammbaum die Sterbe-Daten minimal anders dargestellt waren als bei den anderen Familienmitgliedern. Auch bei Rowena und Godric war dies der Fall - das Sterbedatum von Rowena schien von einem ganz leichten Nebel oder Rauch überzogen zu sein, und Godrics schimmerte matt silbern-grau. Vielleicht gab diese abweichende Darstellung einen Hinweis auf deren veränderte Existenz nach ihrem Tode? Albus war sich nicht sicher, denn so etwas war ihm bei anderen Stammbäumen bisher noch nie aufgefallen.

Irgendwann spürte Harry seine zunehmende Ermüdung - das Portal zerrte mit der Zeit doch ganz schön an seinen Kräften. Zwar wollte er nichts sagen, damit Godric und Rowena länger miteinander reden konnten, doch auch Hermine spürte seine nachlassenden Kräfte. Langsam ging sie zu Godric und legte ihm sanft ihre Hand auf den Arm, bevor sie ihn auf Harrys Kräfteschwund hinwies und den dadurch bevorstehenden Zusammenbruch des Portals. Nur widerwillig akzeptierte dies Godric, bedeutete es doch, dass er wieder von seiner Rowena getrennt sein würde. Aber Hermine sagte ihm auch, dass ihr nächstes Wiedersehen wohl keine tausend Jahre mehr auf sich warten lassen würde, und so verabschiedete er sich vom Geist seiner Gefährtin und schwebte anschließend zurück zum Stammbaum, wo Albus bereits auf ihn wartete. Hermine hingegen nahm Harry an der Hand und zog ihn mit sich aus dem Portal, woraufhin er erst einmal zusammen brach. Die Braunhaarige schuf für sie beide einen großen bequemen Sessel, ähnlich wie in ihrem Quartier in Hogwarts, bugsierte Harry hinein, setzte sich dann hinter ihn und umschlang ihn mit ihren Armen, um ihn zumindest einwenig Energie zurück zu geben.

Inzwischen waren Godric und Albus in ein Gespräch verwickelt. "Harry sagte mir, dass du mit Emrys Kontakt aufnehmen wolltest?", fragte der Schulleiter gerade. "Ja, das habe ich schon. Er wird sich noch heute Abend mit euch in Verbindung setzen, soll ich euch ausrichten." "Aber wie kannst du Emrys kontaktieren? Ich meine, du bist scheinbar an dieses Verlies gebunden, welches Emrys jedoch nicht betreten kann, da er keiner deiner Nachkommen ist." "Es war schon immer so - ich muss nur sehr intensiv an Emrys denken, und kurze Zeit später öffnet er ein Portal zu mir, wo immer ich gerade auch bin. Das funktioniert seit dem er uns während des Baus der Schule besucht hatte." "Das ist ja interessant...", murmelte Albus in seinen langen Bart.

"Godric, du hast uns zwar schon gesagt, wie du es geschafft hast eine Astralprojektion von dir zu erzeugen und wie du hier im Verlies gelandet bist, aber ein paar Fragen hätten wir trotzdem noch an dich: Warum bist du ausgerechnet an dieses Verlies gebunden und nicht beispielsweise an Hogwarts? Und warum sieht das Portal hier ins Verlies anders aus als die Portale von Emrys oder die die wir sonst erschaffen können?", wollte Hermine nun wissen. Und Harry hakte auch gleich nach: „Bei Emrys haben wir gelernt, dass eine Astralprojektion nur so lange Bestand hat, wie der Körper, an dem sie gebunden ist, am Leben ist. Bei dir jedoch ist das anders, Hermine und ich haben die gläsernen Sarkophage von dir und Rowena gesehen…" „IHR HABT WAS?", entfuhr es dem Gründer Hogwarts. Daraufhin erzählten ihm Harry und Hermine, wie sie Ende August zusammen mit Albus nach Godrics Hollow gegangen waren und das Haus und die Kapelle wieder aufgebaut hatten und welche Entdeckung sie in der Gruft unter der Kapelle machen mussten.

Nachdem Godric dies verdaut hatte, meinte er betrübt: „Was die Portale angeht – auch ich kenne die von Emrys. Das Portal hier ins Verlies muss zwangsläufig anders beschaffen sein und damit auch anders aussehen, denn damit werden sämtliche Schutzzauber der Kobolde umgangen, ebenso die von Hogwarts. Auf eure anderen Fragen kann ich euch jedoch keine Antworten geben, ich weiß es selbst nicht. Ich verstehe, warum Rowena als Geist in Hogwarts geblieben ist – sie hatte noch so viele Dinge vor gehabt, als sie so plötzlich krank wurde und starb; und Hogwarts hat ihr immer besonders am Herzen gelegen. Bei mir dagegen weiß ich nicht einmal warum ich gestorben bin – ich weiß nur noch, dass ich in der Nacht gerade eine Projektion von mir erschaffen hatte, um mit dieser hier ins Verlies zu gelangen, damit ich nach dem rechten sehen konnte. Aber plötzlich war ich hier gefangen und konnte dieses Verlies nicht mehr verlassen. Erst als mein Enkel hier auftauchte erfuhr ich, dass man meinen Körper nach Godrics Hollow gebracht hatte. Aber niemand konnte oder wollte mir sagen, woran ich eigentlich gestorben war, und wieso ich als Projektion immer noch hier war…"

„Vielleicht sollten wir uns deine körperlichen Überreste einmal genauer ansehen", meinte Dumbledore leise. „Dein Körper ist genau wie der von Rowena sehr gut erhalten; sie ruhen seit eurem Tod in den gläsernen Sarkophagen in der Gruft unter der Kapelle auf Godrics Hollow. Dazu habe ich gleich noch eine Frage: Wie war das in eurer Zeit mit Godrics Hollow: War damit nur dein Haus gemeint, oder das ganze Dorf?" „Zuerst hieß nur mein Haus so. Aber nach und nach hatten sich immer mehr Menschen in der Nähe meiner Behausung angesiedelt, so dass schließlich ein Dorf entstanden war. Und die Leute nannten von da an das Dorf so, während sie meinem Haus neue Namen gaben, wie zum Beispiel 'Burg Löwenstein', oder einfach 'Löwenburg', weil sie wohl mehrmals meinen Greifen gesehen hatten, ihn aber nicht als solchen erkannten."

„Du meinst Aladahan?", wollte Harry daraufhin wissen. „Ihr kennt ihn?" „Ja, Emrys hatte ihn zu uns nach Avalon geholt, damit wir ihn studieren konnten, um uns selbst verwandeln zu können." „Sag bloß, ihr könnt euch in Greifen verwandeln!", fragte Godric zweifelnd. Zur Bestätigung verwandelten sich Harry und Hermine – Harry in seinen Königlichen Greifen, und Hermine in ihren Goldenen Greifen. Godric war kurze Zeit sprachlos, dann verwandelte er sich ebenfalls. Jedoch war sein silbrig glänzender Königlicher Greif etwas kleiner als Harry, aber - er war ja nach wie vor eine Astralprojektion – dafür schwebte er im Raum. Nachdem sich alle drei wieder zurück verwandelt hatten – Albus war etwas enttäuscht, denn dies war für ihn ein mehr als nur gutes Schauspiel gewesen – meinte Godric zu Harry: „Du musst bereits jetzt schon um einiges mächtiger sein als ich es jemals gewesen bin, denn als Greif bist du um einiges größer als ich. Aladahan hat mir gesagt, je größer ein Goldener oder Königlicher Greif ist, desto mächtiger ist er auch. Es wundert mich auch, dass sich deine Gefährtin ebenfalls in einen Greifen verwandeln kann – könnt ihr mir das erklären?" Also erzählten Harry und Hermine ihm die Kurzfassung von dem, was auf Avalon passiert war, und wie eng sie beide aneinander gebunden waren.

Schließlich kamen sie jedoch wieder auf Godrics Astralprojektion zu sprechen. „Ich glaube, wir sollten noch einmal Emrys bemühen, um all diese offenen Fragen zu klären", meinte Dumbledore. „Wenn wir nur mehr Zeit hätten", seufzte Harry, „wir haben uns so viel vorgenommen, so viele Aufgaben warten auf uns, so viele Dinge wollen erforscht und geklärt werden, und Schule haben wir dazu auch noch… Wenn wir es doch endlich schaffen könnten, wie Emrys ein Portal durch die Zeit zu erschaffen, und wenn es nur ein paar Stunden wären!" „Ihr braucht mehr Zeit?", fragte Godric mit funkelnden Augen. „Vielleicht kann ich euch da ein wenig helfen…" Damit schwebte er hinüber zur Artefakten-Abteilung und fing an, nach etwas zu suchen. Wenig später konnten die drei Lebenden ein „Ah, da ist er ja!" hören, bevor Godric wieder zu ihnen herüber kam. Vor ihm schwebte ein kleiner goldener Gegenstand, der an einer ebenfalls goldenen Kette zu hängen schien.

Harry staunte nicht schlecht, aber Hermine hatte ihre Augen weit aufgerissen, kannte sie doch den Gegenstand ganz genau. Immerhin hatte sie ein ähnliches Exemplar in ihrem dritten Schuljahr auf Hogwarts tagtäglich benutzt! „Das ist ein Zeitum…" „…kehrer", fiel Hermine Godric ins Wort. „Du kennst ein solch derartig mächtiges Artefakt?" Nun war es an Hermine, ihm ihre Geschichte zu erzählen. „Hm, ich glaube, wir sollten uns einmal die Zeit nehmen, damit ihr mir alles erzählen könnt – es scheint, als ob ihr in euren jungen Jahren schon eine ganze Menge erlebt hättet", kommentierte Godric ihren Bericht. „Da ihr ja bereits wisst, wie ein Zeitumkehrer funktioniert, brauche ich euch das nicht mehr erklären. Ich bin mir sicher, dass ihr über die Gefahren von Zeitreisen und Manipulation der Zeit bescheid wisst. Dieser ganz besondere Zeitumkehrer hier ist uralt, niemand weiß wie alt er eigentlich ist, wo er her kommt und wer ihn erschaffen hat. Soweit ich mich erinnern kann, war er immer im Besitz unserer Familie, und nur wenige Familienmitglieder wissen überhaupt von seiner Existenz. Er scheint ein wenig anderes zu sein als die Zeitumkehrer des Ministeriums, denn seine Magie kann nicht geortet oder sonst irgendwie aufgespürt werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass seine Benutzung sehr einfach und für andere nicht erkennbar ist. Wenn man ihn benutzt, scheint es so als ob man disappariert bzw. appariert wäre – nur das fürs Apparieren typische Geräusch fehlt."

Kurz zögerte Godric, dann ließ er den Zeitumkehrer in Harrys Hände schweben. „Da du nun das aktuelle Familienoberhaupt bist, gehört dieser Zeitumkehrer in deine Hände. Ich hoffe, dass du ihn weise nutzt." Harry bedankte sich höflich – war mit diesem Artefakt doch ein immer größer werdendes Problem auf elegante Art und Weise gelöst, und das auch noch ohne Einweihung des Ministeriums! Dann aber sah er zu Hermine hinüber – und drückte ihr den Zeitumkehrer in die Hand. „'Mine, du bist von uns die Klügere, die Gewissenhaftere; und du hast bereits reichlich Erfahrung mit einem Zeitumkehrer sammeln können. Bewahre du ihn auf!"

Doch gerade als Hermine darauf antworten wollte, erschien eine goldene Phönixfeder in dem für Fawkes typischen Lichtblitz. „Fawkes ruft uns – es muss wichtig sein!", rief Dumbledore, nachdem er die Feder in die Hand genommen hatte. Fast schon fluchtartig verabschiedeten sie die drei Lebenden von Godric – nicht ohne ihm zu versprechen ihn wieder zu besuchen – dann schuf Harry das Portal zurück nach Hogwarts, und schon waren sie aus dem Verlies verschwunden.

Im Büro des Schulleiters wurden sie schon von einer gehetzt wirkenden Tonks erwartet: „Albus, es hat einen Anschlag gegeben!"

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(1) Siehe: http (:) (//) de . wikipedia . org / wiki / Stonehenge

(2) Siehe: http (:) (//) de . wikipedia . org / wiki / Walpurga

(Denkt daran, bei den Links die Klammern und die Leerzeichen zu entfernen, wenn ihr sie in die Adresszeile eures Browsers kopiert!)

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