Teil 3

Puh, das war geschafft! Während sie mit einem Strom anderer Mütter und Väter und ihrer Kinder durch das ziemlich düstere Treppenhaus trieb, gestattete Sarah sich ein tiefes Aufatmen und hoffte, dass Hermione, die neben ihr ging, es nicht bemerkte. Es war nicht unbedingt gut gegangen – bisher hatten sie außer einem Hallo noch kein Wort gewechselt – aber wenigstens hatte sie diesmal nicht vorgegeben, gar nicht zu wissen, wer Sarah war.

So, und da war endlich die Glastür zum Garten! Hinaus auf das sattgrüne Gras der ehemaligen Kuhweide, auf dem heute eine Menge Tische und Bänke und eine ganze Reihe mehr oder weniger windschiefe Zelte standen. Letztere wirkten ein bisschen wie eine bizarre Pilzkolonie, aber immerhin wuselten jetzt zahlreiche Leute über das Grün und die Sonne schien weiterhin strahlend, so dass tatsächlich eine Art von Festtagsstimmung aufkam.

In der Mitte der Wiese war eine kleine Bühne aufgebaut mit ein paar Stuhlreihen davor.

"Ist das für euer Theaterstück?", fragte Sarah ihre Tochter und wedelte mit dem lindgrünen Programmblatt. Vierzehn Uhr dreißig: Vorführung der Psychodramagruppe unter Leitung von Dr. Trelawney, stand da. "Da machst du doch wieder mit, Liebes, oder?"

Hermione verzog spöttisch den Mund. "Aber klar", sagte sie. "Ich bin die Einzige, die sich den Text merken kann."

"Wie hieß es doch … 'Wenn ich zaubern könnte', richtig?" Sarah merkte, wie sie schon nach diesen paar Minuten wieder nervös wurde in Hermiones Gegenwart. Sie sehnte sich verzweifelt nach dem kühlen Charme ihrer Praxis.

"Wenn du auf Drama stehst, dann guck jetzt mal da hin, vor uns", kicherte Hermione unerwartet und deutete mit dem Kopf in die Richtung.

Vor ihnen gingen der rothaarige Lulatsch, der oben neben Hermione auf der Fensterbank gesessen hatte, als Sarah in den Gemeinschaftsraum gekommen war, und die fette Frau im geblümten Kleid. Vom älteren Sohn leider keine Spur … Die beiden kamen gerade an einer wogenden Wolke bunter Luftballons vorbei, die offenbar am Boden vertäut waren. Aber dann sah Sarah, dass zwischen den Ballons ein elfenhaft schönes Gesicht hervorblickte und sich nun lächelnd Mutter und Sohn zuwandte.

"Das ist Fleur delaCoer, eine neue Praktikantin", kicherte Hermione. "Sie hilft Mrs. Hooch bei den Pferden. Und seitdem versucht Ron alles, um in die Reittherapie zu kommen. Er hat sich sogar freiwillig zum Stallausmisten gemeldet."

Ron war in eben diesem Moment stehen geblieben und begann hektisch in seinen Taschen zu graben.

"Jetzt komm doch, Ronald!", drängte seine Mutter ungeduldig.

"Darf iesch Iehnen eine Wünschballon verkaufen?", unterbrach Fleur delaCoer sie mit strahlendem Lächeln. "Sie schreiben Iehre Wünsch auf die kleine Kart' und nach'ehr wir alle lassen sie gemeinsam steigen!"

"Meine was?", schnaufte Molly Weasley.

"Ihre Wünsch! Was Sie siesch und Ihre Sohn wünschen so ganz besonders!", zwitscherte Fleur.

Molly musterte sie skeptisch von oben bis unten, dann sah sie auf Rons rote Ohren. "Was suchst du denn bloß, Ronald? Du willst doch wohl nicht bei so einem Kinderkram mitmachen, oder? Komm jetzt, ich will Bill finden!"

"Aber – aber Mum", sagte Ron lahm. "Ich will einen kaufen!"

"Ach was, Blödsinn! Dafür geb ich doch kein Geld aus! Es reicht schon, wenn dein Vater alles in seine dämlichen Erfindungen reinpulvert und mich mit kaum genug für den Haushalt sitzen lässt!", wetterte seine Mutter los. "Und Sie sollten sich mal lieber was Anständiges anziehen, Schätzchen, anstatt hier die Patienten mit so einem Fummel irre zu machen!"

Fleur zuckte zurück und sah verdattert an ihrem glitzerbestäubten Trikot hinunter.

"Aber Mum! So was kannst du doch nicht –"

"Komm jetzt! Meinst du, ich weiß nicht, was hier läuft? Bei sechs Söhnen – Gott bewahre – ich kenn jeden Ton von diesem Lied auswendig!"

"Aber Mum!" Ron war jetzt richtig empört und konnte doch seinen Blick nicht von der schmollenden Fleur wenden.

"Und deine Schwester ist auch nicht besser!", rief Molly aus und zog Ron schließlich am Ärmel weiter. "Wo ist sie überhaupt? Sie hat in den letzten drei Wochen nur zweimal angerufen! Und ich hab sie überhaupt nie erreicht – nicht mal um halb eins nachts! Mit der Dame muss ich noch ein ernstes Wort sprechen – kaum aus dem Haus und glaubt, sie kann die Nächte durchmachen – wer weiß, wo –"

Sarah und Hermione sahen noch Rons verzweifelten und entschuldigenden Blick, den er Fleur über die Schulter hinweg zuwarf.

"Möchtest du auch einen?", fragte Sarah ein wenig zaghaft und deutete auf die Ballons mit den kleinen Karten daran.

"Bin ich vielleicht vier Jahre alt? Und Fleur will ich ganz bestimmt nicht anbaggern. Also lautet die Antwort nein. Im Übrigen ist der Erlös für die Anschaffung eines neuen Pferdes oder Ponys oder so, das dann auch den ganzen Tag Bekloppte durch die Gegend tragen muss. Und ich bin gegen Sklavenarbeit!"

Fleur warf ihr einen bösen Blick zu.

Sarah sah mit Besorgnis, wie Hermiones Augen aufloderten. Diese Stimmungsschwankungen –

"Ich will in das Zelt da hinten", sagte Hermione mit der Entschlossenheit, die ihre Mutter schon bei der Dreijährigen gefürchtet hatte. "Da stellt Remus Wolfe heute seine Bilder aus."

"Ich glaube, ich habe eben ein Gemälde von ihm gesehen, unten in der Warteregion, vor dem Sprechzimmer. Magst du seine Bilder?"

"Keine Ahnung. Aber ich glaub, da gibt's heute noch einen richtigen Knall. Und den will ich nicht verpassen."

"Ah ja", sagte Sarah matt. "Hör mal, Hermione, Dr. Lestrange hat mir da eben so einiges gesagt, auch über deinen – deinen Freund, Harry Potter –"

"Wenn man vom Teufel spricht!", unterbrach Hermione sie fröhlich. "Da rennt er gerade! Haut wahrscheinlich vor den beiden Dickerchen ab, die ihn besuchen!"

Stirnrunzelnd wandte ihre Mutter sich ebenfalls um. Richtig. Da lief ein schwarzhaariger, bebrillter Junge über die Wiese – übrigens genau auf sie zu. Als er atemlos vor ihnen stehen blieb, sah Sarah mit einigem Unbehagen das Aufleuchten in seinen grünen Augen. Verfolgungsphantasien, hatte Dr. Lestrange vorhin gesagt. Neigt dazu, seine Freunde in seine Wahnwelt mit hineinzuziehen.

"Hermione – ich muss mit dir reden – nur einen Moment!" Sarah streifte er nur mit einem Blick von der Seite.

Halten Sie Ihre Tochter auf jeden Fall von dem jungen Potter fern. Wie sie das allerdings machen sollte, wenn sie nur zwei-, dreimal im Jahr hier war, das war ihr schleierhaft.

"Ich seh' mir jetzt Remus' Bilder an!", sagte Hermione bockig. "Komm doch einfach mit."

"Oh Mann, bitte! Ich war da schon drin! Dein guter Remus steht rum, hält sich an seinem Glas fest und redet Schwachsinn!"

Hermione war schon vier Schritte voraus. Sarah stand hilflos zwischen den beiden und zuckte die Schultern.

"Tja, sie hat ihren eigenen Kopf", sagte Sarah.

"Jetzt warte doch mal!", rief Harry, ohne sie zu beachten und machte sich an die Verfolgung.

Seufzend ging Sarah hinterher, wobei sie dem einsam da stehenden und noch kalten Grill ein sarkastisches Ich wusste-es-ja-Lächeln schenkte. In einer Stunde oder so würden sie hier Schlange stehen, um "Rostbratwurst auf Brötchen" zu ergattern, die die sorgfältig gemalten Buchstaben eines eifrigen, aber unbegabten Erstklässlers auf einem etwas windschiefen Schild anpriesen. Um die Anfangsbuchstaben hatte der Betreffende zusätzlich je eine kleine Blümchengirlande gemalt, und für einen Moment hatte Sarah das verrückte Gefühl eines Déjà-vu.

oooOOOooo

Sie holte Harry und Hermione kurz vor dem blau-weiß gestreiften Zelt ein, dessen Segeltuchwände sich sacht in der Sommerbrise bewegten. Die Tatsache, dass dem armen Mann nicht einmal ein Raum im Haus für seine Bilder überlassen worden war, deutete darauf hin, dass Dr. Lestrange die herrschende Meinung über seine Kunstwerke wiedergegeben hatte. Sarah fragte sich ehrlich interessiert, wie man Gemälde in einem Zelt ausstellen mochte.

Sie wechselten aus dem hellen Sonnenschein in das leicht gedämpfte Licht im Innern des lang gestreckten Zeltes. Es waren eine ganze Reihe Leute hier drin und wanderten vor den etwa fünfzehn oder zwanzig Bildern umher. Diese waren je nach Größe auf Stühle gestellt und an die Wand gelehnt worden oder standen ganz einfach auf Staffeleien. Sarah schauderte.

Vor dem größten Gemälde stand ein grauhaariger Mann und hielt, umgeben von einem kleinen Kreis von Zuhörern, einen Vortrag.

"Ist das euer Maltherapeut?", fragte Sarah leise.

"Das war er", gab Hermione zurück.

"Richtig, Dr. Lestrange sagte mir vorhin, er habe gekündigt."

"Quatsch, gekündigt! Sie haben ihn rausgeekelt. Angeblich säuft er."

Das schien Sarah gar nicht so abwegig, wenn sie den Mann genauer betrachtete. Und noch etwas fiel ihr auf den ersten Blick auf. Erstaunlich große Zähne, dachte sie mit beruflichem Interesse. Und die Eckzähne ganz ungewöhnlich stark ausgeprägt!

"Herein, herein – kommen Sie nur und sehen sich um – aber fallen Sie nicht über die Scht-staffeleien –", rief Remus Wolfe ihnen entgegen. Seine Aussprache war ein wenig schwerfällig und lenkte die Aufmerksamkeit ziemlich unausweichlich auf das halbvolle Glas in seiner Hand. "Die Dinger – Bilder sind alle verkauft – ja, ich weiß, Sie werden's kaum glauben, aber da gibt's wirklich Leute, die die haben wollen –"

"Der ist ja blau", zischte Molly Weasley laut genug, dass es jeder hören konnte. Nicht, dass die Tatsache an sich irgendwem verborgen geblieben wäre, aber bislang hatte das taktvolle Bemühen, sie zu übersehen, vorgeherrscht.

"Er ist gefeuert worden", sagte Harry, ebenfalls nicht gerade leise. "Und außerdem hat ihn sein Lover vorhin abserviert."

"Harry!"

"Stimmt's etwa nicht? Also, können wir uns jetzt vielleicht mal vernünftig unterhalten?"

"Ich will dieses Bild da sehen!", erwiderte Hermione scharf und folgte den anderen Besuchern, die alle auf das größte Gemälde zusteuerten und das offenbar das Kernstück der Ausstellung bildete.

Auf dem besagten Bild, das unprofessionell an den Zeltstangen befestigt worden war und halb hing, halb lehnte, war auf den ersten Blick eine Menge Weiß zu sehen. Im Vordergrund ein paar graue Tiere – Wölfe, eine Blutspur beschnuppernd, die inmitten von all dem Weiß krass ins Auge sprang. Erst auf den zweiten Blick sah man im Hintergrund die fast durchsichtig blasse, geradezu ätherische Gestalt, zu der die rote Spur führte. Sie kauerte im Schnee, war anscheinend nackt und hielt sich den blutigen Fuß. Das Bild war von grauenhaft klischeehafter Peinlichkeit, aber der Ausdruck von Schmerz und Angst in dem von hellem Haar umflossenen, androgynen Gesicht war echt und unmittelbar ergreifend. Sarah fühlte sich an irgendjemanden erinnert, den sie erst kürzlich gesehen haben musste.

"'Der Schtu-Schturz der Schneekönigin' nenne ich dieses Bild – obwohl es auch 'Der Fall des Eisprinzen' heißen könnte – denn wie Ihnen sicher nicht entgangen ist, issie Figur nicht eindeutig –"

"Gi-nev-ra Weasley!", kreischte Mrs Weasleys Stimme in diesem Moment durch das Zelt. Alle fuhren zusammen, Wolfe ließ beinahe sein Glas fallen. "Wo bist du gewesen? Und wie siehst du eigentlich –"

"Ginevra?", kicherte Hermione und sah Harry an. "Ich dachte, Rons Schwester heißt –"

"Mum! Musst du so schreien? Und bitte brüll hier nicht diesen grässlichen Namen rum!"

Am hinteren Eingang des Zeltes waren zwei weitere Rotschöpfe erschienen, der eine von ihnen war dieser ungeheuer attraktive Bill Weasley, stellte Sarah mit einer gewissen Wiedersehensfreude fest. Er hatte den Arm um eine junge Frau gelegt, die ein vanillefarbenes Sommerkleidchen trug, das mehr von den langen Beinen und der schlanken Figur enthüllte als es verbarg. Nicht ohne Neid glitt Sarahs Blick über die rote Haarmähne, die ihr ungebändigt über die Schultern fiel. Das musste die Schwester sein, von der Bill gesprochen hatte. Die Physiotherapeutin.

"Was heißt hier grässlicher Name?", ereiferte sich Molly Weasley, während die beiden zögernd herankamen. "Dein Vater und ich fanden ihn sehr schön, hat irgendwas mit einer alten Sage zu tun, Artus, oder so –"

"Das ist mir ganz egal, hier nennt mich jedenfalls keiner so!"

"Na, also weißt du, so toll ist Mary-Sue aber auch nicht!", warf Bill ein, der nun Sarah entdeckt hatte und ihr zulächelte.

"Wenigstens kann das jeder aussprechen", erwiderte seine Schwester giftig. "Und ich muss es nicht immer wieder buchstabieren!"

"Ginevra – wo warst du letzten Dienstag? Ich habe versucht, dich anzurufen, aber du warst nicht da! Nachts um halb eins!"

"Also wirklich, Mum! Ich bin er-"

"Und was soll das heißen, was ich da vorgestern von –"

"Entschuldigen Sie, gnädige Frau – könnten Sie Ihre familiären Streitigkeiten vielleicht woanders austragen – wir würden hier gern die ausgestellten Bilder betrachten und hören, was der Künstler uns dazu sagen möchte!", giftete eine große, blonde Frau in Richtung der Weasleys. Sie hatte schon die ganze Zeit vorn dicht bei Wolfe gestanden und ihn keine Sekunde lang aus den hellblauen Augen gelassen. Neben ihr stand mit gelangweilter Miene der unangenehme Oberarzt, Dr. Malfoy.

"Also, wieischschon sagte – da im Schnee – Eisprinz – da gibss ein paar mythische Bezüge – na ja – und wie Sie sehen können, hat der eine Wolf die Schp-Spur schon aufgenommen und isaufm Weg zu ihm –"

"In Ordnung –", zischte Mrs Weasley laut und vernehmlich. "Dann kommt ihr eben jetzt mit mir raus. Ich bin immer noch deine Mutter, Ginevra –" Energisch zog sie ihre Tochter auf den Eingang zu, durch den sie gerade erst gekommen waren. Dort wären sie beinahe mit Dr. Snape zusammengestoßen, der eben im Marschtempo durch die Zelttür stürmte.

"Ha, jetzt kommt es", flüsterte Hermione feixend Harry zu, der grantig mit der Schuhspitze im Gras herumbohrte.

Der langhaarige Arzt blieb vor den Weasleys stehen und nieste unterdrückt. "Oh, das ist ja – entschuldigen Sie – Sie habe ich gerade – gesucht, Miss Wazlib – Wilslab – äh, Weasley – ich würde gern -"

"Guter Mann, ich verstehe durchaus, dass Sie gern mit meiner Tochter sprechen würden, aber jetzt bin ich erst mal dran! Sie können sich ja gern hinten anstellen."

"Mum, also wirklich –"

"Können Sie jetzt vielleicht endlich mal Ruhe geben da hinten – gehen Sie doch raus, wenn Sie sich unterhalten wollen!", keifte die Blonde neben Wolfe, der erschrocken zwei Schritte zurückwich.

"Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest, Liebste", sagte Malfoy zu ihr. "Ich hab noch eine Menge Verwaltungskram zu erledigen, bevor es hier nachher richtig losgeht."

"Natürlich, Lucius, das hast du doch immer", sagte die Blonde sauer und wandte sich dann demonstrativ wieder an den Künstler. "Lassen Sie sich nicht unterbrechen, Remus! Dieses Bild ist einfach – bewegend! Erzählen Sie uns, was Sie dazu inspiriert hat! Oder besser gesagt, wer – ich frage mich schon die ganze Zeit, wieso mir diese zauberhafte kleine Nymphe da im Schnee so bekannt vorkommt!"

"Richtig, Wolfe, erklären Sie meiner Frau das doch mal!", sagte Malfoy, schon im Weggehen, mit unverkennbar drohendem Unterton.

Sarah erinnerte sich noch recht gut an den Blick, den Malfoy vorhin der armen Mrs. Dursley zugeworfen hatte. Umso interessanter fand sie den Ausdruck in seinen Augen, als er nun an den Weasleys vorbeikam. Das vanillefarbene Fähnchen hätte sich eigentlich rauchend von Ginevra Weasleys Schultern kräuseln müssen. Er streifte sie im Vorbeigehen leicht – und hatte er ihr da tatsächlich etwas in die Hand gedrückt?

"Snape – wie ungewöhnlich! Seit wann machen Sie sich denn was aus Kultur?", begrüßte er seinen Kollegen jedoch mit völlig ungerührter Stimme. "Übrigens – schicke Krawatte! Sollten Sie öfter tragen!"

Ginevra Weasley, von ihrer Mutter am Arm weitergezogen, schenkte Dr. Snape noch ein verschwörerisches Lächeln. Dr. Malfoy schien sie gar nicht zu bemerken. Aber ihre Wangen waren in hektischem Rot erblüht.

Dr. Snape sah ihnen mit zusammenfallenden Gesichtszügen nach.

"Nehmen Sie's nicht zu schwer, Doktor", sagte Ron gemütlich. "Gegen Mum kommt nicht mal Mary-Sue an."