Nicht mehr lange. Er konnte es riechen, sie waren nah an ihrem Ziel. Vielleicht nur noch ein oder zwei Tage, und dann war er den Braten los. Das Schloss konnte nicht mehr fern sein, denn die Dörfer die er wahrnehmen konnte wurden immer mehr.
Der vergangene Tag war lang gewesen, doch sie hatten ein großes Stück ihrer Reise geschafft. Nebenbei schien es dem Dämon fast so, als wäre Inuyasha allein in den wenigen Tagen die sie unterwegs waren um einiges stärker geworden.
Sesshomaru versuchte noch immer menschliche Siedlungen möglichst zu meiden, weshalb es nicht zu viele Zwischenfälle gab, doch seit dem Morgen mussten sie zwangsweise der Handelsstraße folgen, da zu beiden Seiten nur Reisfelder zu sehen waren, und daher ein anderer Weg versperrt.
Noch hatten sie keine Probleme gehabt mit Banditen, doch seit sie am Vortag das geplünderte Dorf entdeckt hatten, prüfte Sesshomaru immer wieder, ob in der Nähe Blut zu wittern war. Zum einen tat er dies, um seinem Bruder weitere Leichen wie damals zu ersparen, aber andererseits auch um zu vermeiden, dass sie selbst als Opfer für diese Menschen auserkoren werden konnten.
Natürlich, diese Räuber hatten keine Chance gegen ihn, aber er hatte kein Interesse daran, in der Anwesenheit Inuyashas jemanden zu töten. Der Junge musste die eigentliche Tat noch nicht unbedingt beobachten, das würde sicherlich noch früh genug passieren.
Inuyasah war ihm an diesem Tag bisher nur schweigend gefolgt. Doch Sesshomaru konnte spüren, wie der Junge allmählich wieder zu erwachen schien, und immer vergnügter hinterher lief. Er wusste nicht woran es lag, aber irgendwie gefiel ihm die Lebensfreude die der jüngere zu Tage brachte.
Plötzlich lief Inuyasha vor, um direkt vor seinem großen Bruder stehen zu bleiben. Ein breites Grinsen war auf seinem Gesicht zu sehen, und seine Ohren bewegten sich aufgeregt in alle Richtungen, um jedes, noch so leise Geräusch wahrzunehmen.
„Weißt du, wir haben auch solche Reisfelder zuhause, auch wenn sie nicht ganz so groß sind wie die hier."
Dann schien er plötzlich an etwas anderes zu denken, denn sein fröhliches Gesicht wirkte einen Moment lang traurig.
„Ich vermisse Mama. Wann werden wir sie denn finden?"
„Bald"
Das war die einzige Antwort die er ihm gab, bevor er seinen Weg fortsetzte, und Inuyasha begeistert folgte.
Pünktlich, zu Mittag machten sie einen Halt, denn sie waren an einem kleinen Bach angekommen, der Mitten zwischen den Feldern verlief. Denn hier konnten sie etwas Wasser trinken, der Bach schien sauber genug zu sein, trotz seiner Nähe zu den menschlichen Siedlungen, und außerdem konnte Inuyasha am Ufer einige Beeren essen.
Zum Fischen war es nach Sesshomarus Ansicht zu gefährlich für den jungen Hanyou. Zu leicht konnte er sich ablenken lassen, und dann als Beute für die Männer der Dörfer enden, und so gewohnt er nun an den Jungen war, er würde sicher nicht dem Kleinen das Essen fertig servieren.
Begierig blickte Inuyasha den kleinen Fischen im Bach nach, die Flussabwärts schwammen. Der Bach war an der Stelle wo sie Halt machten besonders ruhig, womit es für Inuyasha möglich gewesen wäre, Hineinzusteigen, doch noch wartete er auf ein ‚ok' seines Bruders.
„Nicht, iss die Beeren hier, wir haben nicht viel Zeit."
Enttäuscht wandte sich der Hanyou gehorsam ab von den verführerischen, leckeren Wassertieren, und begann besagte Beeren zu pflücken und zu verspeisen.
„Ist es noch weit?" fragte er zwischen zwei Beeren.
Als er aufblickte von seinem Mittagessen sah er Sesshomaru beim Wasser knien, und Wasser trinken. Bisher hatte er den Älteren nie etwas zu sich nehmen gesehen, weshalb er erstaunt zuschaute.
Erst nachdem sich zwei goldene Augen auf ihn richteten bemerkte er, dass er ihn anstarrte, und sein Mund etwas offen stand. Schnell wandte sich Inuyasha wieder seinen Beeren zu, und wurde leicht rot.
Seine Mutter hatte ihm immer gesagt, dass es unhöflich war Leute anzustarren. Doch dann kam ihm ein Gedanke. Fragend drehte er sich wieder zu dem Dämon um, der mittlerweile wieder aufgestanden war.
„Was isst du eigentlich? Ich hab dich noch nie essen gesehen, und jetzt erst etwas trinken."
„Das ist nicht wichtig."
Ohne ein weiteres Wort schritt Sesshomaru wieder davon, Inuyasha dicht auf den Fersen.
„Komm schon, ich will es wissen!"
„Nein"
„Biiiiittttteeeee!!"
„Nein"
Inuyasha ließ sich nicht so einfach abwimmeln, er versuchte seinen besten Trick, der klappte jedes Mal. Er lief wieder vor dem anderen her, und drehte sich schließlich mit einem so bemitleidenswerten Blick um, dass so manches Mädchen zum Weinen angefangen hätte. Inuyasha wusste das aus Erfahrung.
„Biiiiitttteee"
Er setzte noch Einen drauf, denn er versuchte ganz traurige große Augen zu machen. Das konnte gar nicht mehr schief gehen. Innerlich grinste der Junge, er würde seine Antwort bekommen.
Sesshomaru blieb für einen Moment fast sprachlos stehen. Wie sah ihn dieser Junge denn nun schon wieder an. Was genau dachte er denn damit erreichen zu können? Dachte der dumme kleine Hanyou etwa, er könnte ihn so dazu bringen, ihm irgendetwas zu verraten?
Allerdings, das musste er sich eingestehen, sah Inuyasha wirklich so jämmerlich aus, dass man fast mit ihm Mitleid bekommen konnte… wenn er denn wirklich so interessiert war an seinen Essgewohnheiten, dann sollte er es ihm doch sagen, dann ist er zumindest wieder fröhlich.
…Moment, was dachte er denn da überhaupt. Sicher nicht. Er wird sich doch nicht von einem Hanyou so sehr einwickeln lassen, selbst wenn es sein eigener Halbbruder ist, dass er ihm jeden Wunsch erfüllt, nur um ihn glücklich zu machen. Dumme Gefühle, da sieht man wieder wo man mit Hilfsbereitschaft landet… im Verderben.
„…Nein"
„Aber…"
Jetzt fing der Junge auch noch zum Weinen an. Wie die großen Krokodilstränen so schwer über sein Gesicht fielen. Vielleicht…
„Hmpf"
Mittlerweile wusste Inuyasha wie er so einen Laut interpretieren musste. In diesem Fall glich es einem ‚Ja'. Er hatte gelernt, dass sein Bruder nicht gerne zustimmte, sondern meist ein stummes Einverständnis gab. So wartete er nun ungeduldig auf eine Erklärung.
„Ich brauche nicht jeden Tag Nahrung wie du, oder die Menschen. Nur weil du mich nicht siehst wie ich esse, heißt das nicht, dass ich es nicht tue. Jetzt hör auf dumme Fragen zu stellen."
Inuyasha war nicht erfreut von dieser Antwort. Er hatte sich eine etwas spannendere Erklärung erhofft, vielleicht sogar eine Geschichte aus der Welt der Dämonen, und nun das. Irgendwie war sein Bruder langweilig.
Am Schloss wurden weiterhin Vorbereitungen für die kommende Hochzeit getroffen, als ein Bote kam. Er hatte Nachricht über den weißen Dämon mit. Denn seit dem Zwischenfall wenige Tage zuvor, wurden Sesshomaru und Inuyasha ständig überwacht.
Noch gab es keinen Befehl, sie zu konfrontieren, doch allmählich wurden die Bewohner des Schlosses unruhig, da der Youkai direkt auf das Schloss zuhielt. Der Schlossherr fürchtete sogar einen Angriff.
Izayoi hatte davon noch nichts gehört. Man versuchte mit allen mitteln zu verhindern, dass sie davon erfuhr. Zum Teil um sie nicht zu belasten, immerhin stand ihre Hochzeit davor, worauf sich jede Braut (man bemerke den Sarkasmus) freute, und außerdem wusste man nicht, ob dieser Dämon nicht vielleicht sogar ihr alter Liebhaber war. Immerhin die Beschreibung passte in etwa.
„Was habt ihr mir zu berichten?"
„Mein Herr, es tut mir Leid, aber der Dämon kommt den Schloss immer näher und mit ihm ist auch ein kleiner weißhaariger Junge."
Sowohl Izayios Vater als auch Shorin, der ebenfalls anwesend war bei des Boten Ankunft, erstarrten bei dieser Nachricht. Konnte es etwa sein…
„Wie sieht der Junge aus?"
Der Bote schien einige Zeit nachzudenken bis er schließlich antwortete.
„Er hat weiße, lange Haare und Hundeohren. Außerdem ist seine Kleidung komplett rot, mehr kann ich nicht sagen, Herr."
Für einige Minuten herrschte absolute Stille.
Inuyasha und Sesshomaru rasteten in einer kleinen Baumgruppe, wo sie vor menschliche Augen verborgen waren. Mittlerweile hatte der Junge es aufgegeben, seinen Bruder mit Fragen zu überhäufen und döste stattdessen ein wenig. Nach dem tagelangen Marsch taten ihm nun schon alle Knochen weh, und ein böser Muskelkater bildete sich. Immerhin war der Junge noch nie so lange unterwegs gewesen.
„Wie weit ist es noch?"
Der Youkai blickte ihn seines erschöpften Tons wegen nachdenklich an, bevor er antwortete.
„Nicht mehr als eine Tagesreise."
Inuyasha lächelte erleichtert. Bald würde er wieder bei seiner Mutter sein. Dann konnte er ihr auch seinen großen Bruder vorstellen. Das wird sicher toll werden und er würde dann nie wieder so weit laufen müssen.
„Ich frage mich was Mama gerade macht" murmelte er bevor er wieder seine Augen schloss.
Sesshomaru dachte währenddessen über andere Dinge nach. Er konnte die Aufregung in dieser Gegend riechen. Die Menschen hatten etwas vor. Die Frage war nur, was.
Er beobachtete Inuyashas friedliches Gesicht. Der Junge war schon etwas Besonderes. So ungern er es zugab, er hatte sich einfach an ihn gewöhnt. Doch das änderte nichts an der Tatsache, dass er ihn nun bald verlassen werden muss und dass sie sich erst wieder sehen würden, wenn der Hanyou sterben sollte.
Der Youkai schüttelte seinen Kopf, um diese Gedanken zu verscheuchen. Jetzt gab es nur ein Ziel: Inuyasha zu dem Menschenschloss bringen und dafür sorgen, dass er dort gut ankam.
Er lehnte sich entspannt an den Baum, unter dem die Brüder derzeit saßen, schloss seine Augen, und horchte dem beruhigenden Lauten des Windes zu.
Im Schloss herrschte nun höchste Alarmbereitschaft. Der Herr des Schlosses und Shorin wollten unter allen Umständen verhindern, dass der Hanyou diesen Ort erreichte. Schon gar nicht lebend.
Izayoi wurde in ihr Zimmer eingesperrt, welches von acht treuen Soldaten rund um die Uhr bewacht wurde. Zusätzlich stellte ihr Vater eine kleine Armee auf, die das Schloss bewachten, und den Youkai abwehren sollte, falls dieser sich zeigte.
Izayoi selbst war verwirrt. Ihr wurde nur gesagt, dass jemand das Schloss bedrohte, doch nicht wer oder wie viele Gegner es waren. Stattdessen wurde ihr immer nur versichert, dass alles für ihre Sicherheit getan wurde, und sie sich keine Sorgen machen sollte.
Scheinbar gehorsam saß sie in ihrem Zimmer und wartete. Allerdings nicht darauf, dass ihr Hausarrest aufgehoben wurde, sondern auf den richtigen Augenblick um auszubrechen.
Plötzlich öffnete sich die Tür und herein kam eine Dienerin. Izayoi wollte sofort aufspringen und weglaufen, sah jedoch, dass die Soldaten weiterhin den Ausgang bewachten. Somit war diese Chance bereits verloren. Es gab jedoch etwas anderes, das sie tun konnte.
Die Dienerin brachte ihr das Abendessen, und hielt ihren Kopf immer gesenkt, um ja nicht ihrer Herrin in die Augen zu sehen. Izayoi hatte jedoch nicht vor, das junge Mädchen so schnell wieder gehen zu lassen.
Als diese versuchte, das Zimmer wieder zu verlassen, hielt Izayoi sie fest.
„Warte! Sag mir, was hier passiert? Warum sind die Soldaten so beunruhigt?"
Das junge Mädchen zitterte erschrocken am ganzen Körper und blickte krampfhaft zu Boden.
„Es… es tut mir leid Herrin, aber es ist mir nicht gestattet mit Euch darüber zu sprechen. Wenn Makoto-sama…"
„Es interessiert mich nicht, was mein Vater sagt. Ich werde ihm auch nicht verraten, dass du mir die Wahrheit gesagt hast. Sag schon, was passiert hier?"
Langsam und zitternd blickte das Mädchen hoch, bis sich die Blicke der beiden Frauen trafen. Erst dann öffnete die Dienerin wieder ihren Mund.
„Es ist Euer Sohn, Herrin. Der Bote hat erzählt, dass ein Youkai und ein kleiner Junge auf dem Weg hier her sind, und dieser Junge soll so aussehen wie Euer Sohn."
Nun war Izayoi wirklich sprachlos. Also war Inuyasha noch am Leben? Sofort fühlte sie eine tiefe Erleichterung und Freude in sich, denn ihr Sohn lebte noch. Doch dann begriff sie was diese extreme Aufstockung der Wachen bedeuten musste.
„Kami-sama, er will ihn umbringen."
Die Dienerin nickte nur vorsichtig, und in dem Moment, wo Izayois Griff auf ihrem Arm nachließ, riss sie sich los und verließ fluchtartig den Raum. Die zurückgelassene Frau stand noch immer unter Schock, und blieb für einige Minuten erstarrt stehen.
Am nächsten Morgen brachen Sesshomaru und Inuyasha bereits früh auf. Nach Sesshomarus Schätzungen mussten sie am späten Nachmittag bereits das Schloss erreichen, wenn sie nur wenige und kurze Pausen machten.
Sie mussten erneut über offene Felder reisen, und wurden immer von den menschlichen Bauern mit Angst gefüllten Blicken angestarrt. Keiner der Frauen und alten Männer wagte es, sich dem Youkai in den Weg zu stellen. Sesshomaru selbst kam schließlich zu dem Schluss, dass alle jungen Männer im Schloss sein mussten, was noch einige Probleme verursachen könnte.
Als sie an einem der letzten Reisfelder eines kleinen Dorfes vorbeikamen, rollte ein Ball direkt vor ihre Füße. Sesshomaru würdigte den Gegenstand keines Blickes, während Inuyasha jedoch davor stehen blieb, und verwirrt den Ball in die Hände nahm. Plötzlich hörte er Stimmen von der Richtung aus der auch der Ball gekommen war.
„Hey Sakura, pass besser auf. Wenn wir den verlieren…"
„Ach halt den Mund und hilf mir lieber suchen…"
Plötzlich tauchten zwei Kinder vor Inuyasha auf. Es waren zwei junge Mädchen, die nun Inuyasha interessiert anschauten. Dann wanderte der Blick des einen Mädchens zu Sesshomaru, der ebenfalls stehen geblieben war, da sein kleiner Bruder ihm nicht mehr folgte.
„Du hast unseren Ball" stellte das andere Mädchen fest.
Inuyasha nickte nur. Er hatte Angst davor was die beiden machen würden. Doch das Mädchen vor ihm streckte nur seine Arme aus nach dem Ball. Der weißhaarige Junge gab ihn ihr gehorsam, und wich dann sofort zwei Schritte zurück.
Das brachte das Mädchen zum Lachen.
„Bist wohl schüchtern, nicht?"
Inuyasha starrte sie weiterhin angsterfüllt an. Dann zupfte das erste Mädchen drängend an dem Ärmel von dem mit dem Ball.
„Sakura… guck mal"
Sie zeigte auf Sesshomaru, welcher mit keiner Wimper zuckte trotz ihres respektlosen Verhaltens. Er war durch Inuyashas Gegenwart schlimmeres Verhalten gewöhnt.
Nun schaute auch Sakura zu dem Youkai. Dann wieder zu Inuyasha zurück. Dann wiederholte sie das ganze wieder, immer wieder. Schließlich meinte sie:
„Seid ihr beide die, die der Herr des Schlosses sucht?"
Das weckte nun Sesshomarus Interesse. Langsam trat er auf die beiden Mädchen zu. Das andere Mädchen wich zurück, doch Sakura blieb wo sie war, und beobachtete den Mann vor ihr.
„Nach wem wird denn gesucht?"
„Na nach nem weißhaarigen Youkai und einem weißhaarigen Jungen mit Hundeohren. Wegen euch ist auch Papa oben im Schloss. Die Soldaten haben alle Männer mitgenommen."
Sie macht eine kurze Pause, in der sie die beiden Brüder einer gründlichen Musterung unterzog. Sie schien zu einem Ergebnis zu kommen, denn sie nickte nachdenklich
„Ich finde, ihr seid überhaupt nicht Furcht erregend. Mein Papa sagt immer, dass die bösen Youkai schrecklich aussehen, und kleine Kinder fressen. Aber ihr schaut gar nicht schrecklich aus."
Seltsamerweise brachte diese Aussage Sesshomaru zum lächeln. Er beugte sich zu dem jungen Mädchen und meinte mit ruhiger Stimme:
„Nicht alle Monster müssen auch so aussehen. Hat dir dein Vater nie erzählt, dass es die Dämonen sind welche wie Menschen aussehen, vor denen du dich hüten musst?"
Sakura schüttelte ihren Kopf. Dennoch schien der Youkai das Gespräch für beendet zu halten, denn er setzte seinen Weg fort.
„Inuyasha, wir gehen"
Dieser nickte hektisch, bevor er dem älteren hinterher lief. Sakura und das zweite Mädchen blickten ihnen nach. Sakura grinste.
„Also ich mag die beiden. Was meinst du, ob Mama sich freuen würde wenn wir sie einladen?"
Das andere Mädchen schüttelte heftig ihren Kopf.
„Komm schon, lass uns nach Hause gehen, Onee-san"
