Den gesamten nächsten Tag waren die Bewohner des Schlosses nervös und angespannt. Jeder wartete darauf, dass etwas passierte. Bereits am Morgen kam es zu einigen Ausschreitungen und Schlägereien zwischen den Soldaten, die so ihren Frust und ihre Nervosität abbauen wollten.

Shorin gehörte zu denjenigen die wohl am meisten aufgeregt waren. Denn falls der Junge tatsächlich Inuyasha war, dann könnte er seine Braut verlieren. Allerdings hatte er seinen Leuten bereits Anweisungen gegeben den Jungen auf der Stelle zu töten wenn sie ihn sahen. Er würde nicht zu lassen, dass der Hanyou die Prinzessin erreichte.

Im Moment allerdings erlaubte er sich eine Pause von seinem Posten und besuchte seine Versprochene. Er hatte den Männern strikte Anweisungen gegeben sie nicht aus dem Zimmer zu lassen.

Er nickte seinen Leuten zu, bevor er Izayois Zimmer betrat. Die Frau saß auf dem Boden, und schien in ihrer eigenen Welt versunken zu sein. Leise trat er zu ihr, bis er ihren Duft wahrnahm.

„Izayoi-sama."

Die schwarzhaarige schreckte hoch, und drehte sich zu ihm. Er sah wie sich ihre Augen verengten, in dem Moment wo ihr Blick auf ihn fiel. Sie würde schon noch lernen, ihn mit anderen Augen zu sehen, da war er sich sicher.

„Was wollt Ihr?!"

„Ich bin mir sicher Ihr fragt Euch, warum Ihr hier seid, so lasst mich bitte erklären. Wir haben Grund zu der Annahme, dass gefährliche Dämonen auf dem Weg zum Schloss sind, und ich habe nun mal für Eure Sicherheit zu garantieren."

„Besonders wenn einer der beiden ein kleiner Junge mit weißen Haaren ist, nicht wahr?"

fragte sie leise mit gesenktem Blick und einem bitteren Lächeln auf ihren Lippen.

„Woher?!"

„Ihr seid nicht der einzige, der an Informationen kommt. Allerdings frage ich mich, welche Gründe es dafür geben könnte, ein Kind von seiner Mutter zu trennen?!"

„Versteht doch, Izayoi-sama. Er ist nichts weiter als ein Hanyou, vollkommen wertlos, und ohne jegliches Recht zu leben."

Izayoi fuhr bei diesen Worten erneut herum und starrte ihn nun aus wutentbrannten Augen an. Es bildeten sich bereits große Tränen in ihren Augen. Tränen für ihren Sohn und für diesen sturen Unwillen der Menschen ihn zu akzeptieren.

„Mein Sohn hat jedes Recht der Welt zu leben, genau wie JEDES andere Kind!" schrie sie ihn beinahe an.

Doch Shorin schüttelte nur seinen Kopf und wandte ihr den Rücken zu.

„Ihr irrt Euch. Ich habe genug gesehen um zu wissen was diese Kreaturen tun. Ein Hanyou ist kein bisschen besser als ein Youkai. Sollte ich einem Youkai-kind begegnen werde ich es genauso töten."

Dann war er verschwunden und ließ die weinende Frau zurück.


Inuyasha hatte währenddessen sehr gute Laune. Nach der Begegnung mit den beiden Mädchen schien er wieder mehr Vertrauen in Menschen zu haben. Er überlegte freudig, was er mit seiner Mutter unternehmen könnte wenn er sie wieder hatte.

Zuallererst aber musste er ihr unbedingt Sesshomaru vorstellen. Sein Bruder war zwar sehr still, aber er war sich sicher, dass die beiden sich mögen würden. Immerhin waren sie ja alle Familie, richtig? Plötzlich kam ihm ein Gedanke.

„Sag mal, bleibst du denn bei uns?"

Sein Bruder blieb kurz stehen, setzte dann aber sofort wieder seinen Weg fort. Nebenbei antwortete er:

„Mein Platz ist nicht bei den Menschen. Im Gegensatz zu dir gibt es nichts, was mich in einem Menschendorf halten würde."

„Oh"… „Aber du kommst uns sicher besuchen hin und wieder, ja?"

Sesshomaru blickte den Jungen kurz an, bevor er erneut sprach.

„Wir werden sehen"

„Shorin-sama! Wir haben sie entdeckt! Sie haben uns fast erreicht!"

Diese Worte verkündend rannte ein junger Rekrut durch die schmalen Gänge des Schlosses. Er und seine Kameraden hatten soeben die weißen Haare der Youkai gesehen, wie diese das letzte Waldstück betraten, dass sie noch von der Ebene vor dem Schloss trennte.

„Wann werden sie hier eintreffen?"

Shorin schien nach Außen hin ruhig und gelassen, doch innerlich spannten sich alle seine Muskeln an, und ein flaues Gefühl stahl sich in seinen Magen. Irgendwas würde passieren, da war er sich sicher.

„Noch vor Sonnenuntergang"

„Begebt euch alle auf eure Posten. Eine Gruppe von Soldaten wird sich mit mir vor dem Tor postieren, wir werden diesen Youkai zeigen was es bedeutet, sich mit uns anzulegen."

„Hai"

„Inuyasha… bleib immer hinter mir, wenn wir den Wald verlassen."

„Okay"

Die beiden Brüder waren nun beinahe am Ende ihrer Reise, doch dieses letzte Stück sollte noch eine Herausforderung werden. Sesshomaru konnte sie riechen, ihre stinkenden Körper waren überall. Er wusste, dass hunderte Soldaten dort draußen auf die beiden warteten.

Er fürchtete sie nicht, warum sollte er auch. Es waren nichts weiter als Menschen, dennoch… nur ein einziger Pfeil könnte das Ende für den kleinen Jungen hinter ihm sein. Er musste einfach aufpassen, dass Inuyasha nie in ihrem Sichtfeld war.

„Selbst wenn du deine Mutter siehst, wirst du hinter mir bleiben. DU darfst erst hervor kommen, wenn ich es dir sage."

„Hai. Aber.."

„Stell keine unnötigen Fragen"

unterbrach der Youkai ihn streng. Er hatte jetzt keine Zeit die Neugier des Jungen zu befriedigen. Nach einem letzten prüfenden Blick auf den Hanyou trat Sesshomaru aus dem Waldstück heraus, und sah sich hunderten von Pfeilen gegenüber, die alle auf ihn zielten.


Izayoi hatte ebenfalls die Rufe des Soldaten gehört, und hielt es nicht mehr aus. Sie musste da raus und sehen was geschah. Vorsichtig trat sie auf die Papierwand zu, die die einzige Tür aus dem Raum darstellte, und lauschte. Es war ruhig.

Konnte es etwas sein, dass die Soldaten die hier postiert waren, ebenfalls nach draußen gelaufen waren? Konnte sie denn so viel Glück haben? Langsam und auf das kleinste Geräusch achtend schob sie die Tür zur Seite.

Sie konnte niemanden sehen, also trat sie auf den Gang, nur um einen schlafenden Soldaten zu entdecken. Neben ihm auf dem Boden lag eine leere Flasche, die nach Sake roch. Soviel zu ihrem Schutz. Also hatte sie doch einen Gott, der sie mochte.

Sie schlich sich weiter. Sie musste nur einen Raum etwas weiter entfernt erreichen. Dort war ein Zugang zum Garten, von dem aus sie sich aus dem Schloss schleichen konnte. Sie kannte diesen Geheimgang schon seit sie ein Kind war, hatte aber nie etwas gesagt. Somit sollte der Gang noch immer vorhanden sein.

Plötzlich hörte sie Stimmen aus einem nahen Gang. Sie hielt ihren Atem an, und lauschte. Es hörte sich nach einigen Betrunkenen an. Na toll, anscheinend hat sich das halbe Heer zugetrunken. So was nennt man also Disziplin?

Sie schaffte es schließlich bis in den Garten. Dort standen ebenfalls keine Wachen. Irgendwie beunruhigte sie das wieder. Warum waren nirgends Leute? Selbst wenn einige betrunken im Schloss waren, mussten dennoch viele hier sein, also wo? Ob die alle draußen vor dem Tor auf den Youkai warteten, der Inuyasha mithatte?

„Bitte überleb das, Inuyasha" flüsterte sie hoffend.

Endlich hatte sie den Durchgang erreicht. In dem Moment drang ein anderer Schrei an ihre Ohren.

„SIE SIND DA!"

„Nein!" schrie Izayoi entsetzt auf, und stürzte den restlichen Weg zur anderen Seite. Als sie außerhalb des Schlosses ankam bekam sie einen weiteren Schock. War es denn möglich?

„Inutaisho-sama?!" keuchte sie.

Doch dann besann sie sich eines besseren. Sie entdeckte selbst auf die weite Entfernungen wichtige Unterschiede zwischen dem Youkai von damals und dem hier. Doch eine Frage blieb: Wer war dies?


Izayois Vater stellte sich zu Shorin und seinen Leute. Er wollte den Youkai selbst sehen, bevor sie ihn töteten, sowie seinen Enkel, diese Missgeburt.

„Shorin, sorg dafür dass der Youkai qualvoll stirbt. Ich will ein Zeichen setzen, dass wir uns nicht vor seinesgleichen fürchten."

Dieser nickte verstehend.

Dann trat der Dämon aus dem Wald heraus. Die meisten Männer sahen erstmals die weiße Gestalt Sesshomarus. Staunend starrten sie ihn an. Alle hatten trotz der Nachricht des Boten mit einer hässlichen Gestalt gerechnet, und wurden nun überrascht.

Sesshomaru selbst studierte die Reihen an menschlichen Soldaten vor ihm. Viele von ihnen hatten eine so schlechte Haltung mit ihren Waffen, dass er leicht feststellen konnte, dass sie nichts weiter als Bauern waren.

Die paar wenigen, die wirkliche Soldaten waren, und eine gute Ausbildung genossen hatten standen in der Mitte beim Tor. Das also waren seine Gegner in dieser Geschichte. Wer von denen wohl verantwortlich für Inuyashas Probleme war?

Er schritt weiter. Er wollte sehen, wie die Menschen auf sein näher kommen reagieren würden. Vorerst blieben sie erstarrt. Anscheinend hatten sie nicht mit ihm gerechnet, seltsam, immerhin wussten sie offensichtlich seit Tagen, dass er unterwegs war.

Schließlich trat einer der Männer am Tor hervor. Vermutlich war das der Anführer der Männer.

„Youkai! Was führt dich hier her?"

Sesshomaru schwieg. Er hatte mit dem Menschen nichts zu schaffen, abgesehen davon wusste dieser sehr wohl, warum er hier war. Von daher gab es keinen Grund ihm zu antworten.

Der Mensch schien wütend zu werden aufgrund seines Schweigens, fragte allerdings erneut:

„Sag mir deinen Namen, und was du mit dem Hanyou zu tun hast!"

Der Youkai allerdings störte sich nicht an dem Gerede des Menschen, denn er hatte etwas anderes entdeckt. Auf der Seite, in einem eher versteckten Teil der Mauer war eine Frau erschienen. Nachdem wohl kaum eine normale Dienerin solche Kleidung trug, nahm Sesshomaru an, dass dies Izayoi war. Diese schien ihn außerdem ungläubig anzustarren.

‚Zumindest SIE wird mich doch hoffentlich von Vater unterscheiden können.'


Auf einmal schien der Youkai einen anderen Weg einzuschlagen, doch Shorin war alles andere als beruhigt von dieser Entwicklung. Er hatte den Youkai mehrmals angesprochen, doch dieser hatte nicht reagiert, als wenn er nichts weiter als Dekoration wäre. Dies gefiel ihm natürlich keineswegs.

„Männer, haltet ihn auf, er darf nicht gehen!"

Allerdings zögerten diese. Anscheinend war ihnen der stille Youkai nicht geheuer. Die Soldaten blickten sich gegenseitig an, als würden sie sagen: „Du zuerst".

„Wird's bald?!"

Das zeigte eine Wirkung. Sofort stürmten einige von ihnen los, um einen Kreis um den Youkai zu bilden. Allerdings mit etwas Abstand zu ihm, versteht sich.

Einige die nun hinter dem Youkai standen entdeckten damit auch den Hanyou, der sich an dem Hosenbein des Dämons fest hielt. Er starrte sie mit geweiteten Augen an, in denen sich bereits große Tränen gebildet haben. Einige der Männer begannen Mitleid mit dem Hanyou zu haben. Er war immerhin noch ein Kind.

Auch Shorin kam näher zu dem Youkai der sich kein bisschen bewegt hatte als die Soldaten ihn umkreisten. Selbstgefällig starrte Shorin den weißhaarigen Mann an.

„Was nun, Dämon? Du hast verloren, wir werden dich töten."

Auf den Lippen des Youkais bildete sich ein grausames Lächeln.

„Ich wäre vorsichtig wem du solche Versprechen gibst, Mensch!"

Shorins Gesicht verdüsterte sich.

„Tötet ihn, und holt mir den Jungen"

Doch bevor einer der Männer seinem Befehl nachkommen konnte, hastete eine bunte Gestalt zwischen den Soldaten hindurch, und blieb vor dem Youkai stehen, die Arme zu beiden Seiten ausgestreckt.

„Nein! Legt eure Waffen nieder!"

Izayoi hatte es nicht mehr ausgehalten. Sie hatte Inuyasha zufällig gesehen, kurz bevor die Soldaten die beiden umringt hatten, und wusste, dass sie sie aufhalten musste, wenn sie ihn retten wollte.

Sie war sofort losgerannt, und keiner der Soldaten die in ihrem Weg standen, reagierte schnell genug um sie aufzuhalten. Sie lief direkt in den Kreis hinein, und stellte sich vor den Dämon, wissend, dass er sie einfach töten konnte, wenn er wollte.

„Ich sagte: Legt eure Waffen nieder!" wiederholte sie ihren Befehl.

Shorin stand fassungslos da und starrte in ihre entschlossenen Augen. Wie konnte sie nur einen Youkai beschützen, den sie nicht kannte? Moment…

„Ist das etwa dein dämonischer Liebhaber?"

stieß er wutentbrannt aus. Wie konnte sie es wagen, ihn und ihren Vater so an der Nase herum zu führen.

„Nein, ist er nicht. Aber er beschützt meinen Sohn."

Noch einen kurzen Moment blieb alles still, bevor der erste der Soldaten sein Schwert fallen ließ. Als alle Anwesenden ihn anstarrten, meinte er: „Sie hat recht. Ich würde auch nicht den Retter meiner Tochter bedrohen." Daraufhin folgten weitere Waffen, bis alle Männer mit leeren Händen dastanden.

Erleichtert senkte Izayoi ihre Arme. Sie hatte es also geschafft. Inuyasha war zurück.

Sie drehte sich gerade zu dem Youkai und ihrem Sohn, als Shorin einen Wutschrei ausstieß und an ihr vorbei rannte. Entsetzt beobachtete sie wie er ein Messer zückte und sich auf Inuyasha stürzte. Der Junge starrte den Mann mit großen Augen an, war aber unfähig sich zu bewegen.

Nur Millimeter vor seinem Gesicht machte die Klinge plötzlich halt. Shorins Augen weiteten sich vor Überraschung und Schmerz. Dann brach er tot vor dem Jungen zusammen.

Die anderen hatten beobachtet was geschehen war. Eine Klaue hatte sich tief in seinen Rücken gegraben. Sesshomaru hatte die Attacke erkannt und ihn in letzter Sekunde erwischt. Der menschliche Körper hatte keine Chance die Verletzung und die ätzende Wirkung Sesshomarus Giftes zu überstehen.

Izayoi stürzte, nachdem sie ihren Schock überwunden hatte, zu Inuyasha und zog ihn in eine liebevolle Umarmung. Sowohl in ihren als auch in seinen Augen bildeten sich Tränen, doch dieses Mal waren es Tränen der Erleichterung. Sie hatten sich wieder.

Die Männer, ob es Menschen oder Youkai waren, sahen den beiden schweigend zu. Der tote Körper war im Grunde bereits vergessen. Die Vereinigung von Mutter und Kind war sehr viel wichtiger.

Schließlich meinte der Mann, der zuerst seine Waffe fallen gelassen hatte:

„Ich vermute, dass wir nun fertig sind hier, oder? Ich möchte eigentlich auch zu meinen Kleinen zurück."

Sesshomaru bedachte ihn mit einem nachdenklichen Blick, und nahm zufällig seinen Geruch verstärkt war.

„Haben Sie eine Tochter mit dem Namen Sakura?"

Der Mann nickte verwirrt. Woher kannte der Youkai seine Tochter?

„Sie sollten ihrer Tochter vielleicht beibringen, dass sie sich von Youkai fern zu halten hat."

Nun war der Mann endgültig verloren. Was sollte das nun wieder heißen? Allerdings bevor er eine Frage dazu stellen konnte, nahm Izayoi das Wort an sich:

„Wer seid Ihr? Warum habt Ihr meinem Sohn geholfen. Ich bin Euch unendlich dankbar, aber ich frage mich, warum?"

Sesshomaru schwieg weiterhin, doch Inuyasha hob sein Gesicht von der Schulter seiner Mutter, und sah sie ernst an.

„Das ist Sesshomaru, Mama. Er ist mein großer Bruder."

„Sesshomaru?.." Sie drehte sich wieder zu dem Youkai „Inutaisho-sama hat mir von Euch erzählt. Aber ich dachte…"

Der Youkai unterbrach sie:

„Es hat sich nichts geändert. Sobald er alt genug ist, werde ich wieder kommen, um dies zu beenden."

Er wandte sich um, und verschwand ohne einen Blick zurück wieder in den Wäldern. Inuyasha rief ihm noch hinterher, doch auch darauf reagierte er nicht, was den Jungen sehr verwirrte. Was war denn los?

Seine Mutter allerdings verstand. Inuyashas Vater hatte ihr erzählt was sein anderer Sohn von dieser Verbindung hielt, und auch was das für ihren Sohn bedeutete. Dennoch dankte sie ihm in Gedanken, dass er dieses Mal Gnade walten hat lassen und ihn leben ließ.


Trotz all der Einwände ihres Vaters verließ Izayoi bereits früh am nächsten Morgen das Schloss. Mit in ihrer Kohorte war Sakuras Vater. Er wollte sie bis zu seinem Dorf begleiten. Inuyasha erzählte unterdessen von all seinen Entdeckungen, die er bei seinem Abenteuer gemacht hatte.

Am Vorabend war er noch zu müde und verschreckt von den Geschehnissen gewesen, doch nun, da sie am Weg nach Hause waren, blühte er wieder auf.

„Und da waren diese dummen Fische, die sich einfach nicht fangen lassen wollten, und ich…"

„Lady Izayoi? Wir sind bei meinem Dorf. Ich werde Euch nun verlassen und hoffe Ihr kommt sicher an Eurem Ziel an."

Izayoi nickte, und blickte gemeinsam mit Inuyasha dem Soldaten zu. Als dieser jedoch ein Mädchen in die Arme nahm, das dem Hanyou sehr bekannt vorkam, sprang er aufgeregt aus der Kutsche und rannte zu ihnen. Seine Mutter reif ihm erschrocken nach, hier zu bleiben.

Als er die beiden erreicht hatte, drehte sich der Mann zu ihm, und blickte ihn verwundert an.

„Nanu, was machst denn du da?"

„Hey, das ist doch der schüchterne Junge von gestern!" rief Sakura aufgeregt.

Ihr Vater sah sie erstaunt an. „Ihr kennt euch?"

„Ja, und den seltsamen Mann, der mit ihm unterwegs war. Der war echt komisch, Vater" erklärte sie.

Dieser flüsterte daraufhin zu sich: „Jetzt weiß ich was er meinte…"

Izayoi hatte die drei mittlerweile erreicht, und hielt Inuyasha eine Strafpredigt, dass er doch nicht einfach so weglaufen dürfe. Dieser blickte schuldig, mit hängenden Ohren, zu Boden.

Schließlich trat Sakuras Vater auf die beiden zu und räusperte sich vorsichtig. Mutter und Sohn blickten ihn daraufhin fragend an.

„Wenn es Euch keine zu großen Umstände macht, Izayoi-sama, dürfte ich Euch zu einem Essen mit meiner Familie einladen?"

Izayoi lächelte ihn freundlich, wenn auch leicht überrascht an.

„Aber natürlich."

ENDE


Tja, damit ist die Geschichte dann wohl aus, nicht?.. Hoffe sie hat allen Lesern gefallen, auch wenn das Ende dann meiner Meinung nach sogar etwas sehr schnell war... aber dafür hab ichs überhaupt mal fertig geschrieben. Ein kleines Wunder an sich. Bitte schreibt mir noch eure Meinung dazu, und danke fürs Lesen.