„Genau das meine ich, Hinata-chan. Ich liebe dich! Hab zwar lange gebraucht, bis ich das erkannt habe", begann er, worauf es hier und da ein paar kleinere Lacher gab, „aber ich möchte mit dir und niemand anderem zusammen sein.
Sakura es tut mir wirklich Leid", sprach er nun an die Pinkhaarige gewandt. „Es ist ja nicht so, dass ich dich nicht mag, im Gegenteil, doch habe ich in dieser kurzen Zeit, die ich mit Hinata verbracht habe, bemerkt, dass ich dich eher wie eine Schwester geliebt habe, nicht als feste Freundin."
Sakuras Reaktion überraschte jeden. Sie sprang förmlich auf Naruto zu und umarmte ihn, jedoch sah man Tränen in ihren Augen. „Ich freue mich für dich, Naruto. Du hast endlich jemanden gefunden, den du liebst, und von dem du genauso auch geliebt wirst. Ich hoffe, ihr beide bleibt bis ans Ende eurer Tage glücklich miteinander, ihr habt es verdient!"
„Tut mir Leid, Sakura", kam es von Naruto, doch Sakura schüttelte vehement den Kopf. „Baka! Du musst dich für deine Gefühle nicht entschuldigen. Die Gefühlswelt eines Menschen ist nunmal komplex und nur Weniges schafft es, dort etwas zu ändern."
Wenige Monate später waren Naruto und Hinata noch immer unzertrennlich. Jede freie Minute sah man die beiden miteinander verbringen. Doch etwas lag Hinata auf dem Herzen, das erkannte auch Naruto, doch wann immer er nachfragte, sie sagte ihm nicht, was los war.
An einem schönen Donnerstagabend ging Naruto noch einmal seine Planung für den nächsten Tag durch.
'Hinata-chan um ein Date morgen bitten: Check.
Tisch in unserem Lieblingsrestaurant reserviert (A/N: und ich spreche nicht von Ichirku's): Check.
Schicke Klamotten: Check.
Vernünftige Frisur: Check. Ich hoffe Hinata gefällt das, was der Friseur mit meinen Haaren veranstaltet hat...
Ausreichend gefütterter Gama-chan: Check.
Und den wichtigsten Teil für morgen Abend hab ich auch...'
Freitagabend gegen 7 Uhr stand ein vornehmer Blondschopf vor dem Grundstück der Hyuugas. Nunja... so könnte man jedenfalls empfinden, wenn man die schnurrbart-ähnlichen Male in dessen Gesicht nicht (er)kennt. Naruto hatte sich wirklich fein rausgemacht. Er trug einen weißen Anzug, darunter ein hellblaues Hemd, und seine Haare hatte er sich am Vortag schneiden lassen. Sie standen zwar immernoch fast ungezähmt in alle Richtungen ab, doch waren sie nun deutlich kürzer. Hinata sagte, ihr gefalle es so besser, auch wenn der Irokese, den Naruto zur Party trug auch nicht schlecht ausgesehen habe.
Als Hinata ihm entgegen kam, fielen dem Jinchuuriki fast die Augen aus dem Kopf. Ihre Haare, die sie während der letzten Monate hat wachsen lassen, gingen nun etwa bis zu den Schulterblättern. Das dunkle Blau der Haare betonte ihre Augen sehr, was Naruto immer wieder schön fand und ständig in diesen versinken wollte. Passend dazu trug sie ein dunkelblaues, schulterfreies Kleid, welches ihr bis knapp über die Knöchel reichte. Auf der rechten Seite erstreckte sich von etwa Hüfthöhe eine gestickte Rose, welche ihre Blüte mittig auf dem Brustkorb hatte. Diese Blüte war aus Strasssteinen angefertigt.
„Du siehst umwerfend aus!", schaffte es Naruto zu sagen, worauf er ein „das Selbe gilt für dich" als Antwort erhielt. „Dürfte ich Milady nun zum Dinner geleiten?", erfragte er, worauf Hinata kichern musste. Solche Formulierungen benutzte er in letzter Zeit häufiger, während sie auf einem Date waren. „Selbstverständlich, Milord", antwortete sie wie schon zu den anderen Gelegenheiten mit der Selben Wortwahl wie ihr Freund und hakte sich bei ihm ein.
Naruto führte Hinata ins Stadtzentrum, bis sie endlich am Ziel angekommen waren: Ein griechisches Restaurant, an dem sie häufiger vorbei gingen und immer überlegten, dort einmal zu essen, was sie jedoch nie taten, da es sich um ein 5-Sterne-Restaurant handelt, welches natürlich auch seinen Preis hat.
„Naruto, wir gehen doch jetzt nicht wirklich hier essen, oder?", fragte die Kunoichi erstaunt.
„Doch Süße, du wolltest hier doch immer mal rein. Und ich dachte mir, dass man dir diesen Wunsch einfach mal erfüllen sollte. Oder würdest du unser Rendez-Vous lieber zu Ichiraku's verschieben?", fragte er scherzhaft.
„Nunja, wo du so fragst", begann Hinata mit einer Antwort, woraufhin Naruto nur empört antwortete: „Na hör mal! Nichts gegen Ichiraku. Aber wenn ich die Wahl hätte zwischen ihm und diesem Nobelschuppen, ich würde freiwillig auf das beste Ramen der Stadt, nein wahrscheinlich des Landes, verzichten."
Das Innere des Restaurants war noch vielversprechender, als es von außen den Anschein hatte. Unzählige Bilder alter Griechischer Mythen und Götter, Kerzenlicht auf den Tische ausgehend von kugelförmigen Kerzen, welche an kleinen Statuen von Apollos Streitwagen angebracht waren.
Naruto sagte dem Kellner, dass er reserviert habe, woraufhin das Pärchen an einen etwas abgelegenen Tisch geleitet wurde.
Nach dem Essen schwelgten beide noch in gemeinsamen Erinnerungen, über welche sie sprachen. So erfuhr Naruto zum Beispiel, dass es Hinata war, die er damals auf der Suche nach dem Bikochu am Wasser sah.
Nach einer Weile schlug Hinata vor, sich auf den Heimweg zu machen, doch Naruto hielt sie auf. Er habe ihr noch etwas zu sagen, meinte er. Mit diesen Worten nahm er Hinatas Hände und begann eine kleine Rede, die er sich so, oder so ähnlich zumindest, seit einiger Zeit schon zusammengesucht hatte.
„Hinata wir kennen uns seit der Ninja-Akademie, wobei ich zugeben muss, dass ich dich damals noch ganz schön seltsam fand, mit deinem ganzen Stottern und so. Wir haben es beide durch die Prüfung geschafft, wobei ich mehr Glück als Verstand hatte damals... Naja ist ja auch egal, jedenfalls haben wir dann auch beide beim zweiten Versuch die Chu-Nin Auswahlprüfung bestanden und waren auf einigen Missionen gemeinsam. Leider habe ich erst vor diesen paar Monaten verstanden, was dieses komische Gefühl war, das ich in deiner Nähe immer verspürt habe. Hätte ich Trottel das doch nur eher eingesehen, dann wäre uns einiges erspart geblieben und wir hätten noch mehr gemeinsame Erinnerungen. Aber die Vergangenheit kann man nicht ändern, im Gegensatz zur Zukunft... Und ich kann und will mir nur eine Zukunft mit dir zusammen vorstellen, deshalb frage ich dich: Willst du Hinata Hyuuga mich, den Chaos Ninja Naruto Uzumaki, in ein paar Jahren, wenn wir alt genug sind heiraten?"
Während des letzten Satzes ist seine Hand in die Jackett-Tasche geglitten und hat eine kleine Schatulle hervorgezogen, die er nun öffnete.
Sie enthielt einen wunderschönen Ring aus Weißgold mit einem eingearbeiteten Edelstein in Herzform. In die Innenseite waren die Worte „Naruto" und „Hinata" eingraviert, zwischen denen zwei ineinander verkettete Ringe abgebildet waren.
„Na-Naruto! Der Ring ist ja wunderschön! JA! Ich möchte deine Frau werden, egal wie lange es noch dauern sollte, ich werde dich bis dahin und in alle Ewigkeit lieben!" Mit diesen Worten umarmte sie den nun vor ihr Knienden und küsste ihn stürmisch.
6 Jahre sind seitdem ins Land gezogen und Naruto und Hinata sind nun beide 19 Jahre alt und verheiratet. Die Hochzeit wurde eine Woche nach Narutos achtzehntem Geburtstag gefeiert, da Hinata wenige Monate älter war als er (A/N: Bringt mich bitte nicht um, sollte es nicht stimmen, das ist jetzt einfach mal von mir festgelegt). Hiashi Hyuuga hatte zu aller Verwunderung keine Einwände gegen die Vermählung, er schien sogar recht erfreut darüber. Das frisch verheiratete Paar fand auch etwa ein halbes Jahr später heraus, woher der Sinneswandel kam. Tsunade hatte Naruto samt seiner Frau offenbart, dass er der Sohn des Yondaime Hokage ist. Und dies sollte nicht genug der Überraschungen sein, am selben Tag noch verkündete Hinata während eines Abendessens bei ihrem Vater, dass sie schwanger sei.
Das Kind ist jetzt 10 Tage alt und Naruto war jeden Tag im Krankenhaus, so lange er nicht arbeiten musste. Doch viel zu tun hatte er als Leiter einer ANBU-Truppe nicht, da alle umliegenden Länder im Frieden mit Konoha standen und die Akatsuki zerschlagen wurde.
Der kleine Junge, der das Byakugan seiner Mutter geerbt hat, aber ansonsten seinem Vater zum verwechseln ähnlich sieht, wenn man von den fehlenden Schnurrbart-Zeichnungen absieht, hört auf den Namen Arashi, den Naruto zur Ehrerweisung an seinen Vater gewählt hatte.
So Leutz, der NaruHina-Abschluss ist fertig, im Laufe der Woche werde ich das NaruSaku-Ende tippen (und mir vorher erstmal ausdenken)
Ihr kennt das übliche Spiel: Wer liest, soll bitte auch ein Review schreiben, schließlich muss ein Autor irgendein Feedback bekommen, da sonst das Schreiben keinen Spaß mehr macht...
