hallo!
danke für die kommis und ja Harry wird sich auch noch blicken lassen müssen...Oo ich meine er darf nicht fehlen! bin mir noch nicht sicher wie ich das einfädeln werde... hab ja das 13 kapitel noch gar nicht geschrieben! also wird es etwas länger dauern...
ich würde mich auch über kommis freuen von den Schwarzlesern...wenn ich welche habe Oo" --"
hab euch lüüüüüüüb
Shari
Laute Stille
Hermine grummelte leicht vor sicht hin, als sie sich wie eine Katze neben Draco zusammen rollte. Er dagegen kuschelte sich von Hinten an Hermine heran, mit der er gerade geschlafen hatte. Die Bettdecke um ihre nackten Körper geschlungen lagen sie da. Halb dösend , halb im Schlaf.
Jeder hatte seine eigenen Gedanken, jeder trat dem Morgigen Tag anders gegenüber. Denn Morgen wird der entscheidende Tag sein, jede Seite wollte den Zerstörungsschlag machen, Morgen.
Hermine drückte sich ein wenig näher an Draco heran, sie wollte sein "da sein" spüren.
Obwohl sie so ruhig da lag, raste es in ihren Gedanken.
Sie konnte sich noch ganz genau an den Tag ihres Streites erinnern, sie haben sich angeschrienen und die halbe Küche zerlegt.
Hermine war so am Boden zerstört gewesen.
Doch es wurde alles wieder gut, sie hatten sich alles gesagt, was zu sagen war und gemerkt, das es gar nichts zu Streiten gab.
Seit dem Tag war alles wie im Märchen, sie waren ein Glückliches Paar geworden. Aber Hermine wusste das der Trank bald fertig war und das auftreten von ihnen beiden unumstößlich war.
Sie hatten sich ja selber dazu erkoren, die Welt zu retten.
Früher hatte sie auch nichts was sie hätte verlieren können, hatte sie zumindest geglaubt.
Nun war das anders, sie hatte Ron verloren. Er war das erste Opfer ihres Planes.
Sie konnte Draco verlieren und...
9 Tage zuvor:
Das Sonnenlicht drängelte sich zwischen den perlfarbenen Vorhängen, die zum Badezimmer gehörten, hindurch. Beleuchtete den Raum sanft. Auch die junge Frau, die sich auf den Wannenrand gesetzt hatte wurde in das angenehm warme Morgenlicht getaucht.
Ihre braunen Locken, die nun fast golden glänzten, wallten um ihren Kopf herum, bedeckten das halbe Gesicht.
Bekleidet war Hermine nur mit einem viel zu großen, grünen Shirt mit dem Slytherin Wappen darauf, das sie von Draco geklaut hatte, und einem sehr knappen Höschen. Man sah ihr nicht mehr an das sie erst von wenigen Minuten aus dem bett gekullert war, denn die Spannung hatte sie ganz eingenommen.
Noch 1 Minute, dann würde sie es wissen.
Noch ein mal tief ein und aus atmen.
Die braunen, nun fast schwarz wirkenden , Augen hafteten nun wieder auf dem Schwangerschaftstest den Hermine fest umklammert hielt.
Ein kleines Lächeln schlich sich auf ihre Lippen.
Positiv.
Ja sie hatte nun sehr viel zu verlieren.
Draco nahm den angenehmen Geruch von Hermine in sich auf, ließ ihn auf sich wirken, wollte dies nie mehr missen.
Er wollte sein ein und alles nicht mehr her geben. Die Sorgen plagten ihn, ließen nicht von dem Slytherin ab. Verfolgten ihn noch bis in den tiefen Schlaf.
Die Sorgen, das Ungewisse.
Severus Snape hockte auf einem mit Samt überzogenen Stuhl und starrte vor sich hin. Morgen würde er eindeutig sein leben lassen, das wusste er mit vollkommener Sicherheit.
Keine der Beiden Seiten würde ihn dann noch verschonen.
Warum den auch? Er war ja der Spion.
Mit müden Augen suchte er sein Zimmer auf Malfoy Manore ab, suchte nach dem brodelnden Kessel, den er ihn eine Ecke des für ihn, viel zu großen Zimmers, verfrachtet hatte.
Der Dunkle Lord hat von ihm verlangt einen Gegentrank zu brauen, einen Trank gegen die Liebe.
Severus lachte erstickend auf, so ein Narr, gegen die Liebe gab es keinen Trank.
Doch der Dunkle Lord wollte einen Trank, so bekam er ihn.
Narren waren sie, alle.
Harry Potter schlenderte über die Hogwarts Ländereien, setzte sich hie und da an einen Baum oder auf einen Stein und verharrte für eine weile. Er musste sich zur Ruhe zwingen, wollte noch mal alles sehen was ihm wichtig war.
Er wusste nicht genau was morgen passieren sollte, er und Ron hatten die Seelenstücke von Voldemord nicht alle gefunden, konnten ihn nicht aufhalten.
Nacht dem Tod seines besten Freundes Kehrte Harry wieder zurück nach Hogwarts, unterrichtete die neue Schuldirektorin, seine ehemalige Hauslehrerin, von allem was geschehen war.
Auch über Hermine und Malfoy hatte er gesprochen, konnte aber nicht viel sagen, er war ja Hals über Kopf abgehauen.
Minerva war erschüttert, hatte sie sich doch schon lange gefragt wo den nun das intelligenteste Mädchen steckte, das sie je kennen gelernt hatte.
Sie hätte sich alles vorstellen können, doch das sie sich mit dem jungen Malfoy Erben zusammen schloss, überraschte sie. Was hatte dieses Mädchen nur vor? Jeder wusste doch das Hermine Granger nie etwas tun würde, ohne sich sicher zu sein das es auch funktioniert.
Was Planen die beiden, die sich von beiden Seiten abwandten?
Auch sie, als Schuldirektorin, machte sich Gedanken über den morgigen Tag. Sie hatte eine Schule zu beschützen.
Obwohl der Orden der Meinung sei, man solle doch die Schüler und Schülerinnen aus den 5., 6. Und 7. Klassen auch zu dem Ereignis schicken, sträubte sich de Verwandlungslehrerin vehement dagegen.
Es waren doch noch Kinder.
Harry aber fand dies keine so schlechte Idee, da die Kinder der Todesser schon lange aus der Schule genommen wurden und sicher auch morgen dabei sein werden. Warum nicht also auch für die Gute Seite Leute um sich scharen?
Er musste ja immerhin den Dunklen Lord zu fall bringen, warum sich nicht eine Rückendeckung besorgen?
Der Junge der lebte wusste nicht wie falsch er mit seiner Annahme lag, das er Voldemord besiegen würde. Er konnte ja nicht erahnen was alles im Gange war.
Der Dunkle Lord seinerseits hatte sich in seine Räumlichkeiten zurück gezogen.
Er wusste das er zum jetzigen Zeitpunkt keinem vertrauen sollte, doch was sollte er sonst tun? Er konnte sich nicht alleine den Heerscharen von Hogwarts stellen.
Schon sehr lange hat er auf die Macht warten müssen, die ihm seiner Meinung nach zustand. Zu lange versteckte er sich im dunklen Schatten. Zu lange schon wusste er um seinen Untergang.
Er wusste was der Orden Plante. Sie wollten ihm Harry Potter entgegen stellen, den Jungen der Lebte.
Es war gerade zu lächerlich. Was sollte ein junge gegen ihn ausrichten können?
Damals hatte ich nur die Liebe seiner Mutter gerettet, er selber hatte nichts dazu beigetragen, Harry Potter konnte nichts gegen ihn, den mächtigen Lord Voldemord ausrichten.
Und doch, da waren zwei Zauberer die er zu fürchten hatte. Hermine Granger das elendige Schlammblut, das auch noch das intelligenteste Mädchen seit Langem auf Hogwarts ist und Draco Malfoy, Lucius Malfoys Sohn.
Beide waren Abtrünnige von der jeweiligen Seite.
Alleine waren sie genau so schwach wie Potter, doch zusammen, waren sie die größte Gefahr die er seit langem gesehen hatte.
Sie wollten ihn mit Einsatz ihres Lebens vernichten.
Was niemand wusste, war das der Lord auch noch einen Trumpf im Ärmel hatte: Severus Snape.
Der Tränkemeister musste für ihn einen Trank gegen den, der Abtrünnigen brauen, einen Trank der ihn beschützen sollte.
Dann wenn der Beschwörungstrank versagte, würde er die Zaubererwelt unterjochen, sie ausbeuten und die Reinheit des Blutes wieder herstellen.
( irgendwie erinnert mich die ganze Harry Potter Geschichte so an den 2. Weltkrieg )
Auch der Dunkle Lord konnte nicht wissen, das Severus Snape ganz ein anderes Ziel verfolgte.
Niemand konnte genau sagen was Morgen passieren würde, alle hofften auf ihren Sieg, niemand dachte auch nur einen Moment daran, das sie nur auf Hermine und Draco vertrauen sollten. Denn jeder wollte seinen eigenen Vorteil.
Die Nacht brach über die stumm da liegende Welt, die Ruhe vor dem Sturm war angebrochen.
