Disclaimer: Mir gehört nichts außer meiner Phantasie. Alle Charas aus den HP Büchern gehören JKR. Es gibt allerdings einige, die ich selber dazu erfunden habe.

AN: Das ist meine erste Story. Sie ähnelt ein bisschen den Storys von Heiko2003 er ist mein großer Mentor auf die Knie geht .

So jetzt aber zum zweiten Kapitel.

Der Angriff des Grauens

Voldemort rief in seiner eisigen und kalten Stimme: „Avada Kedavra!" Dann wurde alles schwarz.

Harry erwachte schweißgebadet aus seinen Träumen. ´Halt nein. Es war kein Traum. Es war eine Vision. ´ Harry strich sich mit einer Hand die schweiß nassen haare aus dem Gesicht und mit der anderen Hand tastete er nach seiner Brille. Er setzte sie auf und sah sich noch etwas benommen in seinem kleinen Zimmer um.

Alles war noch beim alten. Sein Koffer stand immer noch offen neben seinem Schrank und überall lagen Zaubererutensilien herum.

Harry Potter war ja kein gewöhnlicher Teenager. Er war 16 Jahre alt und ging auf die größte Schule für Hexerei und Zauberei, Hogwarts.

Langsam stand der Junge auf und taumelte zu seiner treuen Eule, Hedwig. Bei den Zauberern war es üblich, sich mit Hilfe von Eulen Briefe zu schreiben. Er streichelte sie mit einer Hand und mit der anderen Hand fuhr er sich über seine Narbe.

Heute Nacht ist es also soweit´, dachte der Junge Zauberer. ´Alles oder nichts. ´, dachte er sich. Seine Vision hatte ihm gezeigt, dass sich Voldemort auf einen Angriff vorbereitete. Auf den Finalen Kampf zwischen den Jungen der lebt und zwischen dem Dunklen Lord.

Es war sein Schicksal, seine Bestimmung. Eine Prophezeiung besagt, dass er alleine die Macht dazu hätte, Voldemort zu besiegen. Er musste sogar gegen ihn antreten. Sie besagte weiter, dass keiner leben kann, solange der andere lebt und der eine muss von der Hand des anderen sterben. Kurz, entweder tötet er Voldemort oder Voldemort tötet ihn.

Anscheinend ist dieser Augenblick gekommen. Heute Nacht war es also soweit. Er hatte noch etwas Zeit das wusste er, doch er würde keine Hilfe holen. Das war SEIN Kampf und keiner sollte dazwischen gehen.

Er setzte sich niedergeschlagen an seinen Schreibtisch, holte sechs Rollen Pergament hervor und fing an zu schreiben.

Der erste Brief ging an Remus Lupin. Der letzte Marauder, der noch lebte, oder besser gesagt, der noch unter den Guten lebte. Denn Wurmschwanz ist zu Voldemort übergelaufen und hat seine Eltern verraten.

Als er fertig war, las er sich den ersten Brief noch einmal durch. Er war nicht sehr lang, aber es reichte aus.

Lieber Remus,

der Tag ist gekommen. Voldemort kommt und ich werde mich meinem Schicksal stellen. Mein Schicksal ist es Voldemort zu besiegen. Ich werde ihn entweder töten oder dabei selber draufgehen. Bitte mach dir keine Sorgen. Es war von Anfang an klar, das ich gegen ihn antreten musste. Wenn du genaueres wissen willst, dann frag Dumbledore über die Prophezeiung aus.

Ich möchte dir nur für alles Danken. Du hast mir viel beigebracht und ich sah dich immer als einen zweiten Vater, neben Sirius. Lass den Kopf nicht hängen. Ron und Hermine sind auch noch da.

Dein Harry

Ja dachte Harry. So kann ich das lassen.

Seine Gedanken schweiften ab. Ab zu dem Tage, als er Remus das erste Mal sah.

Damals dachte er nur, was für ein armer Kauz. Wir er so da saß mit seinen alten zerkratzen Umhängen und seinen grauen Haaren. Doch Harry erkannte früh, was sich dahinter verbarg. Ein durchaus talentierter und fähiger Zauberer, wie Lehrer.

Er hatte viel von ihm gelernt und ihn immer als einen guten Freund gesehen.

Was würde Remus wohl machen, wenn auch der letzte seiner Freunde stirbt? Harry wusste es nicht und er konnte es auch nicht nachvollziehen.

Erst starben seine Eltern. Lily und James. Sie waren unter den engsten und besten Freunden von Remus. Danach wurde Sirius der dritte der Rumtreiber eingesperrt und für den Tod von Lily und James verantwortlich gemacht, sowie für den Tod des vierten Rumtreibers. Peter.

Doch nach zwölf langen Jahren fand Remus heraus, dass Peter der wahre Verräter und Sirius unschuldig war. Dann wurde Sirius vor zwei Monaten von Lestrange getötet.

Noch ein Tief für Remus wie auch für Harry. Was würde Remus machen, wenn auch er Tod wäre? Der letzte Erbe der Marauders. Der Sohn von Lily und James Potter. Wie würde er sich dabei fühlen? Harry wusste es nicht. Es tat ihm leid, doch er hatte ja keine andere Wahl.

Mit traurigen Augen versiegelte er das Pergament und widmete sich dem zweiten Brief an Hagrid.

Lieber Hagrid,

ich danke dir für alles. Du warst immer ein guter Freund und Kamerad. Ich habe dich immer geschätzt und du hast mich immer verstanden. Wenn es mir schlecht ging, hast du mich aufgeheitert. Wenn ich mal den Boden unter den Füßen verloren hatte, halfst du mir auf den Boden der Tatsachen zurück (Im wahrsten sinne des Wortes) Bitte halte mich in guter Erinnerung. Der letzte Kampf zwischen mir und Voldemort steht bevor.

Trauer nicht um mich und schnapp dir endlich Maxime.

Dein Freund Harry

Harry musste bei seinem letzten Satz schmunzeln.

Sowie Hagrid Maxime im letzten Jahr angehimmelt hat, war es nur offensichtlich, dass sich der Halbriese in sie verknallt hatte.

Harry konnte sich genau an den letzten Weihnachtsball erinnern, als Hagrid und Maxime zusammen getanzt hatten. Man konnte unter der dichten Haarmähne von Hagrid ein knall rotes Gesicht erkennen und Harry musste sich damals vor lachen den Bauch halten.

Zwei Halbriesen die nicht tanzen konnten und es dennoch versuchten. Das sah zu komisch aus.

Auch diesen Brief versiegelte er und legte ihn zu den von Remus.

Er tauchte die Feder in das Glas Tinte vor ihm und fing wieder an zu schreiben.

Lieber Ron,

es tut mir Leid, dass ich nicht mehr da sein werde, doch mein Schicksal wird sich erfüllen. Die Prophezeiung wird sich erfüllen. Ich werde mich Voldemort stellen und entweder gewinnen oder verlieren. Doch wenn ich sterben sollte, dann trauer nicht um mich.

Ich danke dir für alles. Dafür, dass du immer da warst und mir als Freund zur Seite standest. Behalte mich in guter Erinnerung. Das reicht mir. Hilf Ginny und Hermine. Sie werden es schwer haben.

Ach ja und schnapp dir endlich Hermine. Ich weiß, dass du auf sie stehst und sie auf dich. Macht das Beste draus. Ich weiß, dass ihr es wollt. Ihr passt so super zusammen. Stellt euch endlich euren Gefühlen und werdet glücklich. Meinen Segen habt ihr.

Dein Freund Harry

Mit glühenden Augen las er sich den Brief noch einmal durch.

Ja ja. Ron und Hermine.

Es lief das ganze fünfte Schuljahr so. Sie warfen sich immer wieder verstohlene Blicke zu, doch trauten sich nicht, dem anderen seine wahren Gefühle zu gestehen. Immer wieder wichen sie dem anderen aus, wenn es darum geht, über Liebe zu sprechen.

Harry versuchte zwar, die beiden unauffällig zusammen zu bringen, doch seine Versuche scheiterten kläglich.

Er wünschte ihnen alles Gute und hoffte, dass sie glücklich miteinander werden.

Dann begann er den Brief für Hermine.

Liebe Hermine,

ich danke dir für alles. Du warst immer eine gute Zuhörerin und hattest immer einen Rat parat. Wenn du diesen Brief liest, werde ich wahrscheinlich nicht mehr leben. Mein Schicksal wird sich dann erfüllt haben. Ich werde dann endlich bei Sirius und bei meinen Eltern sein. Bitte weine nicht um mich. Behalte mich nur in guter Erinnerung. Lebe dein Leben weiter. Zusammen mit Ron. Ich weiß was ihr fühlt und ich unterstütze es nur. Werdet endlich glücklich miteinander.

Meinen Segen habt ihr.

Dein Freund Harry

Auch diesen Brief las er mit Tränen in den Augen. Es schmerzte ihn sehr, seine Freunde zurück lassen zu müssen, doch er hoffte, dass er Voldemort wenigstens mit ins Grab nehmen würde. Er würde kämpfen, bis zum bitteren Ende. Er wollte seine Freunde in Frieden leben sehen.

Harry lehnte sich zurück und überlegte, was er Ginny schreiben könnte.

Ginny war eine sehr schöne und talentierte junge Frau geworden. Ihre Schwärmerei für Harry hatte nach dem vierten Jahr nachgelassen.

Sie hatte erkannt, dass Harry sie nur als Schwester sah und sie hatte es akzeptiert.

Doch wenn er so darüber nachdachte, zog Ginny ihn schon immer magisch an. Er konnte es sich selber nicht erklären.

Was empfand er für die Schwester seines besten Freundes? War es nur Freundschaft, oder war es nur Geschwisterliebe?

So in seinen Gedanken verloren schrieb er den Brief an Ginny.

Liebste Ginny,

es tut mir leid. Wirklich sehr Leid, aber ich werde deine Gefühle niemals erwidern können.

Der Zeitpunkt ist gekommen. Ich werde mich Voldemort stellen. Ich werde ihn aufhalten und wenn möglich sogar vernichten, doch ich glaube nicht, dass ich diesen letzten Kampf überleben werde.

Bitte weine nicht um mich. Ich habe dich immer geliebt. Nicht wie ein Brudereine Schwester, sondern wie eine Freu einen Mann liebt. Es tut mir leid, dass ich es erst jetzt erkannt habe.

Es tut mir auch leid, dass ich nie mehr deine wunderschönen Augen sehen kann. Diese Augen waren es, die mich so in deinen Bann gezogen haben. Ich Narr habe es nur nie verstanden. Erst jetzt. Erst jetzt, wo es zu spät ist, realisiere ich meine Gefühle für dich.

Ginny. Ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben. Bitte vergiss mich nicht. Ich danke dir für deine Freundschaft. Ich danke dir dafür, dass du immer zu mir gehalten hast und ich danke dir dafür, dass du mich liebst. Bitte bewahre diese Liebe in deinem Herzen, sowie ich diese Liebe in meinem Herzen bewahren werde.

Ich werde Voldemort mit diesem Feuer der Liebe bezwingen oder mit diesem Feuer untergehen.

Ginny. Bitte vergiss mich nie.

Dein liebster Harry.

Harry flossen die Tränen nur noch über das Gesicht.

Er hat seine Liebe zu Ginny gefunden, und doch kann er sie nie mehr in seine Arme schließen.

Voldemort nimmt ihm einfach alles. Erst seine Eltern, dann seinen Paten und jetzt sogar seine Liebe.

Es schmerzte ihm tief in seinem Herzen. Er wollte Ginny nicht alleine lassen, doch er musste.

Er musste für sie Kämpfen, für seine Freunde für alle Zauberer und für alle Menschen und Kreaturen auf der Welt.

Es war sein Schicksal und er würde sich diesem Schicksal stellen.

Er wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und widmete sich dem letzten Brief.

Dieser Brief ging an Dumbledore und war sehr kurz gehalten. Für Dumbledore hatte er auch nichts mehr übrig. Er war es der im wichtige Informationen vorenthalten hatte.

Sehr geehrter Professor Dumbledore,

der Zeitpunkt ist gekommen. Voldemort wird bald bei mir auftauchen und ich werde gegen ihn Kämpfen. Wenn ich verlieren sollte, mache ich Sie dafür verantwortlich. Sie haben mir wichtige Informationen vorenthalten. So konnte ich mich nicht früh genug auf diesen Kampf vorbereiten.

Ich bin es leid eine Marionettenpuppe für sie zu sein. Ich habe das lange genug mitgemacht. Wegen ihnen ist Sirius gestorben und wegen ihnen werde ich auch diesen Kampf verlieren.

Ihr ´Goldjunge´ Harry

Ja so würde er diesen Brief lassen. Dumbledore verdient es.

Er hat ihn lange genug an der Nase herumgeführt. Harry würde nicht länger mitspielen. Er würde sein Leben selbst bestimmen, sowie auch den Kampf. Er würde bestimmen, ob er Hilfe wollte oder nicht.

Dumbledore würde ihm nur Hilfe schicken und ihn versuchen aus diesem Kampf heraus zu halten.

Doch es war SEIN Kampf und er würde diesen ALLEINE bestreiten.

Er legte die sechs Briefe auf einen Stapel und ging dann zu seinem Koffer.

Dort lagen seine kostbarsten Besitztümer.

Sein Tarnumhang, den er von seinem Vater geerbt hatte.

Sein Feuerblitz, den er von Sirius bekommen hatte.

Und die Karte des Rumtreibers. Die Karte von Sirius, Remus, Peter und seinem Vater.

Diese kostbarsten Besitztümer würde er seinen Freunden vermachen.

Den Feuerblitz bekam Ron. Er konnte ihn gut für seine Hüterposition gebrauchen.

Den Tarnumhang würde er Hermine schicken. So könnte sie zusammen mit Ron immer ungestört sein.

Die Karte würde er ebenfalls Ron geben. So würden sie noch sicherer vor den Lehrern sein.

Seine treue Eule Hedwig würde er zu Ginny schicken. Er wusste, dass sie dort gut aufgehoben war.

Plötzlich verspürte er ein Stechen in seiner Narbe.

„Voldemort kommt."

Er ging eilig zu Hedwig hinüber, streichelte sie sanft und gab ihr die Briefe, sowie seine Schätze.

„Hier meine schöne. Bitte bring die Briefe zu Ron, Hermine, Ginny, Remus, Hagrid und Dumbledore. Wenn du wieder kommst, werde ich nicht mehr da sein. Bitte bleib bei Ginny. Sie wird sich um dich kümmern.", mit Tränen in den Augen ging er zum Fenster und öffnete es.

Hedwig schmiegte sich noch ein letztes Mal an ihn und flog dann in die Nacht hinaus.

Er sah ihr noch kurz hinterher, doch dann eilte er zu seinem Zauberstab und ging in Kampfposition.

Das Poltern der Todesser war schon im ganzen Haus zu hören.

Die Schreie seiner Verwandten brannten sich in sein Gedächtnis.

Seine Narbe schmerzte so sehr, dass sie schon anfing zu bluten.

Das Blut strömte über sein Gesicht und tropfte auf den Boden.

Doch er würde sich Voldemort stellen. Er würde kämpfen.

Die Tür explodierte und Lord Voldemort schritt mit einem kalten Grinsen in das kleine, dunkle Zimmer.

„Das ist dein Ende Voldemort."

Harry zog seinen Zauberstab und deckte Voldemort mit Flüchen ein.

Voldemort tat es ihm gleich. Er benutze weder den Todesfluch noch den Cruciatus.

„Was ist Tom? Ist dir der Spaß am Foltern vergangen?"

„Schweig Potter. Dein Ende ist nah. Crucio!"Harry wand sich auf dem Boden vor schmerzten, doch er würde Voldemort nicht die Genugtuung geben und schreien.

Als Voldemort den Fluch wieder aufgehoben hatte, grinste dieser spöttisch.

„Sprich dein letztes Gebet Potter."

Harry wusste. Jetzt ist es soweit.

´Freunde es tut mir leid. Ich konnte ihn nicht aufhalten. Bitte verzeiht mir.´ Tränen rannen über sein Gesicht.

„Was denn Potter. Wirst du jetzt sentimental?"

´Vergib mir Ginny. Vergib mir meine Liebste.´

„Fahr zur Hölle Tom. REDUCTOR", schrie Harry und im selben Moment rief Voldemort mit lauter Stimme: „AVADA KEDAVRA!"

Die Flüche trafen sich in der Mitte und es gab eine gewaltige Explosion.

Harry sah das Haus zusammen fallen und die Todesser in den Straßen disapparieren.

Er sah die Zerstörung. Er sah die Leichen und er sah sich.

´Was geschieht hier mit mir? ´, dachte er sich.

Er flog davon. Weg vom Ligusterweg, weg von London.

Dann wurde alles schwarz.

Reviews

Timéá Mácsk: (kurz Timi) Danke für dein Commi Wie du siehst hab ich ganz schnell weiter geschrieben.

Sweet Wanda: Danke für dein Commi. Das mit der Rechtschreibung kommt vom zu schnellen Tippen.

Blacky Rose: Danke für dein Commi. Hier kommt schon der nächste Teil

Ina: Danke auch dir für dein Commi. Die Auserwählten lernt ihr voraussichtlich in Kapitel drei kennen. Sonst wäre es ja langweilig. Und ich nehme euch die Spannung. Wenn du Dunkle Zeiten gelesen hast weißt du ja auch das es eigentlich eine andere Zeit oder andere Dimension ist, also woher kennt dann unser Voldie die Prophezeiung Warum Dumbledore nicht gleich kam? Er hat nicht so früh damit gerechnet wie so vieles. Ja ja unser Direk´s wird halt alt.

Silvertrust: Also das mit den Absätzen probier ich mal. Danke für dein Commi. Hoffe du bleibst meiner Story treu.