Disclaimer: Mir gehört nichts von dieser Story, außer ein paar Charakteren, die die Story schmücken. Der Rest gehört alles JKR.

An: Ha kann man sich das vorstellen? Mein PC ist wieder fit. Mein Pa hat nur einen Tag gebraucht. Wahnsinn. Als ich am Freitag dieses Kapitel begonnen hatte, dachte ich schon es wäre alles umsonst gewesen, da ich es nicht mehr auf CD brennen und dort sichern konnte, aber mein Pa hat meine Daten gar nicht gelöscht, sondern nur alles neu installiert.

Angst, Trauer und Verzweifelung

Hedwig flog, schwer beladen, durch die Nacht.

Plötzlich hörte sie, etwas entfernt, einen lauten Knall.

Sie drehte sich um und flog zurück, da sie wusste, dass dort Harry wohnte.

Doch als sie ankam, war nichts mehr zu sehen.

Sie kreiste noch eine Weile über den Trümmern, doch ihr Harry kam nicht mehr um sie zu streicheln.

Langsam flog sie Richtung Birmingham. Dort wohnte Hermine und ihr sollte sie einen Brief und ein Päckchen geben.

Die Nacht war ziemlich kühl für August.

Die Schneeeule flog und flog, bis sie endlich das Haus von Hermine erreicht hatte.

Erschöpft ließ sie sich auf dem Fenstersims nieder.

Nach einer kurzen Verschnaufpause klopfte sie mit ihrem Schnabel an das Fenster von Hermines Zimmer.

Es war noch recht früh und so öffnete eine recht verschlafene Hermine ihr Fenster und sah verdutz zu der Eule hinunter.

„Hedwig? Was machst du denn so früh schon wieder hier? Hast du wieder einen Brief von Harry?", langsam hob sie die Eule in ihr Zimmer und befreite sie von ihrer Last.

Es waren viel mehr Briefe als sonst, doch Hermine nahm nur den Brief und das Päckchen, welches mit ihrem Namen versehen war. Danach gab sie der Eule noch etwas Wasser, bevor diese sich wieder in den frühen Morgenhimmel stürzte.

Langsam öffnete sie den Brief.

Irgendwie war ihr aber gar nicht wohl dabei.

Liebe Hermine,

ich danke dir für alles. Du warst immer eine gute Zuhörerin und hattest immer einen Rat parat. Wenn du diesen Brief liest, werde ich wahrscheinlich nicht mehr leben. Mein Schicksal wird sich dann erfüllt haben. Ich werde dann endlich bei Sirius und bei meinen Eltern sein. Bitte weine nicht um mich. Behalte mich nur in guter Erinnerung. Lebe dein Leben weiter. Zusammen mit Ron. Ich weiß was ihr fühlt und ich unterstütze es nur. Werdet endlich glücklich miteinander.

Meinen Segen habt ihr.

Dein Freund Harry

Schon nach den ersten drei Sätzen brach Hermine in Tränen aus.

Das konnte doch nicht wahr sein?

Was wollte Harry mit diesem Brief ausdrücken?

Ist er Tod? Was soll das heißen, er ist jetzt bei Sirius und seinen Eltern?

Hermine brach jetzt völlig verzweifelt auf ihrem Bett zusammen.

Ihre Tränen liefen nur so an ihrem Gesicht herunter.

Hermine wusste nicht, wie lange sie so auf ihrem Bett lag und weinte, bis ihre Mutter ins Zimmer kam um sie zum Frühstück zu hohlen.

„Hermine was ist los?", fragte ihre Mutter und setzte sich zu ihr ans Bett.

Sie streichelte ihr über den Rücken, wie sie es schon oft getan hatte.

Hermine konnte es ihr nicht sagen, stattdessen gab sie ihr den Brief.

Ihre Mutter zuckte zusammen, als sie den Brief las.

Auch ihr stießen Tränen in die Augen und sie versuchte Hermine zu trösten.

Währenddessen war Hedwig in London angekommen, um Remus den Brief zu geben.

Auch hier war die Reaktion ähnlich, wie bei Hermine.

Remus las den Brief.

Er begriff nicht ganz, was Harry meinte und las ihn noch einmal durch.

„Hedwig. Ist Harry…?"

Doch Hedwig klapperte nur traurig mit ihren Schnabel.

„Nein das kann nicht sein. Wir müssen zu Dumbledore."

Remus packte Hedwig und zusammen reisten sie mit Hilfe von Flohpulver nach Hogwarts.

Als die Beiden in Dumbledore´s Büro ankamen, flatterte Hedwig zu Dumbledore und hielt ihm ihr Bein hin.

Dumbledore nahm den Brief und öffnete ihn.

Der alte Zauberer sank erschöpft auf seinen Sessel zurück.

„Albus was ist los?", fragte Remus besorgt.

„Ach es ist Harry, Remus. Er gibt mir die Schuld an seinem Tod. Er hat ja auch Recht. Ich hätte ihn nicht wie ein Kleinkind behandeln sollen."

„Albus was redest du da? Harry würde dir nie die Schuld an seinem Tod geben.", widersprach Remus.

Albus schüttelte nur den Kopf und hielt Remus den Brief hin.

Dieser las den Brief mit geweiteten Augen.

„Albus was…?", doch mehr brachte Remus nicht heraus, da in diesem Augenblick der Halbriese durch die Tür gestürmt kam.

„Professor Dumbledore Sir. Ist es wahr? Harry ist…ist…tot?", fragte Hagrid mit roten Augen.

„Ja Hagrid es ist wahr. Und es ist alles meine Schuld. Ich hätte es wissen müssen und Harry früher auf seine Aufgabe vorbereiten müssen, aber ich dachte er wäre noch nicht soweit, obwohl er mehrmals bewiesen hatte, dass er soweit war."

Traurig ließ sich Hagrid auf den Stuhl vor Dumbledores Schreibtisch nieder.

Remus tat es ihm gleich.

„Wissen Ron und Hermine schon beschied, Albus?", fragte der viel älter aussehende Remus seinen Gegenüber.

„Ich weiß es nicht Remus."

„Also Hedwig is gerade aufn Weg zu den Weasleys. Sie hatte noch zwei Briefe und ein Päckchen, wo die Namen von Ron und Ginny drauf standen.", antwortete der Halbriese.

„Demnach muss sie schon bei Miss. Granger gewesen sein. Harry hat anscheinend für jeden seiner engsten Freunde einen Brief hinterlassen. Er muss gewusst haben, was kommt.", antwortete Dumbledore.

„Aber woher Albus? Woher?", fragte Remus wieder.

„Durch die Narbe nehme ich an. Er hatte schon öfters Visionen gehabt. Ich bin mir sicher, dass Tom ihm diesmal bescheid gesagt hat und ihm übermittelt hat, dass der Finale Kampf beginnt."

„Aber wenn er es wusste, Sir, warum hat er dann nicht Hilfe geholt?", fragte der Wildhüter seinen Vorgesetzten.

„Es war Harry´s Entscheidung. Er wusste, dass er alleine Tom besiegen kann. Er wusste, dass er es tun musste. So lautete die Prophezeiung aus dem Ministerium."

Dumbledore schwieg und schloss seine Augen.

´Ach Harry. Wieso hast du uns nicht zu Hilfe gerufen? ´, dachte sich der alte Mann.

Währenddessen war Hedwig schon im Fuchsbau angekommen.

Sie hatte gerade ihre letzten Briefe abgegeben und schmiegte sich nun an

Ginny.

Ginny las derweilen ihren Brief.

Liebste Ginny,

es tut mir leid. Wirklich sehr Leid, aber ich werde deine Gefühle niemals erwidern können.

Der Zeitpunkt ist gekommen. Ich werde mich Voldemort stellen. Ich werde ihn aufhalten und wenn möglich sogar vernichten, doch ich glaube nicht, dass ich diesen letzten Kampf überleben werde.

Bitte weine nicht um mich. Ich habe dich immer geliebt. Nicht wie ein Bruder eine Schwester, sondern wie ein Mann eine Frau liebt. Es tut mir leid, dass ich es erst jetzt erkannt habe.

Es tut mir auch leid, dass ich nie mehr deine wunderschönen Augen sehen kann. Diese Augen waren es, die mich so in deinen Bann gezogen haben. Ich Narr habe es nur nie verstanden. Erst jetzt. Erst jetzt, wo es zu spät ist, realisiere ich meine Gefühle für dich.

Ginny. Ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben. Bitte vergiss mich nicht. Ich danke dir für deine Freundschaft. Ich danke dir dafür, dass du immer zu mir gehalten hast und ich danke dir dafür, dass du mich liebst. Bitte bewahre diese Liebe in deinem Herzen, sowie ich diese Liebe in meinem Herzen bewahren werde.

Ich werde Voldemort mit diesem Feuer der Liebe bezwingen oder mit diesem Feuer untergehen.

Ginny. Bitte vergiss mich nie.

Dein liebster Harry.

Schon nach dem ersten Satz wurde ihr bewusst, dass Harry Tod war.

Sie las den weiter.

Ihr Herz wurde schwer und Tränen brachen aus ihr heraus.

Die Tränen der Verzweifelung und der Trauer.

Ginny brach weinend auf ihrem Bett zusammen.

Einige Augenblicke später, kam ihr Bruder Ron in ihr Zimmer gestürzt.

„Ginny er…", doch weiter kam er nicht.

Seine kleine Schwester lag auf ihrem Bett und weinte sich die Augen aus.

Er ging zu ihr hin und nahm sie tröstend in den Arm.

„Ron. Er liebt mich. Er hat mich geliebt. Warum musste er jetzt gehen? Warum?", schluchzte Ginny.

Ron wusste nicht was er sagen oder tun sollte.

Er hielt Ginny ihm Arm und versuchte sie zu trösten, doch auch ihm liefen die Tränen herunter.

Sie saßen eine ganze Weile so da, bis Molly von unten zum Frühstück schrie.

„Gehen wir hinunter Ginny. Wir müssen es den anderen sagen.", versuchte Ron Ginny dazu zu bewegen endlich auf zu stehen und mit zu kommen.

„Ron ich kann nicht. Bitte sag du es ihnen.", schluchzte Ginny.

Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und stand auf.

Ron legte seinen Arm um Ginny und so gingen sie gemeinsam nach unten in die Küche.

Die ganze Familie Weasley inklusive Percy saß am Tisch und wartete bereits.

„Da seid ihr ja endlich. Wo wart…", doch Molly stockte, als sie Ginny sah.

„Ginny, liebes, was ist geschehen?", fragte sie besorgt ihre Tochter.

Ginny brach wieder in Tränen aus und lief nach oben in ihr Zimmer.

Sie konnte und wollte jetzt nicht reden. Sie wollte nur noch alleine sein.

Alle starrten Ron an.

„Ron was ist mit ihr?", fragte Bill seinen jüngsten Bruder.

„Es…es ist wegen Harry. Er liebt sie.", fing er an zu erklären.

„Was tut er?", fragte Molly und fiel dabei in Ohnmacht.

Fred sprang auf und fing seine Mutter gerade noch auf, bevor sie auf den harten Küchenboden geknallt wäre.

„Und warum ist sie dann so aufgewühlt?", fragte Percy skeptisch.

„ Sie…Sie ist verzweifelt.", antwortete Ron.

„Aber wieso denn Ron? Sie liebt ihn doch auch? ", entgegnete George.

„Ja tut sie, aber Harry ist. Er ist…".

„Was Ron. Was ist mit Harry?", fragte ihn sein Vater.

„Er ist tot.", konnte Ron gerade noch hervor bringen, bevor auch er sich erschöpft auf einen Stuhl nieder ließ.

Alle starrten ihn an. Keiner wollte es glauben.

„Nein er…", wollte Arthur entgegen bringen, doch Ron hielt ihm nur den Brief hin.

„Es…es stimmt. Ich muss zu Dumbledore."

Fred ließ vor schreck seine Mutter fallen, als sein Vater ihm die schreckliche Nachricht bestätigte.

Bill brachte seine Mutter ins Wohnzimmer und gemeinsam mit seinen Brüdern wartete er auf seinen Vater.

Als Molly wieder aufwachte, erzählte Bill ihr, was mit Harry geschehen ist. Daraufhin fiel sie ein zweites Mal in Ohnmacht.

Als Arthur wieder kam, musste er nichts sagen.

Sein Gesicht verriet alles.

Harry war tot und niemand konnte daran etwas ändern.

„Dad. Kann ich Hermine zu uns einladen? Ich glaube sie braucht uns jetzt.", fragte Ron seinen Vater.

„Ja tu das.", sagte er nur und ging dann zur Arbeit.

Auch die drei älteren Brüder von Ron machten sich niedergeschlagen auf zur Arbeit.

Molly war bei Ginny und versuchte sie zu trösten, doch Ginny ließ niemanden in ihr Zimmer.

Sie saß traurig auf ihrem Bett und streichelte Hedwig.

„Harry. Wieso tust du uns das an? Wieso mir? Wieso hast du keine Hilfe geholt?"

Verzweifelt brach Ginny auf ihrem Bett zusammen.

Review

Wanda: Danke für dein Commi, auch wenn es verspätet kommt . Ach ja woher willst du wissen, dass es Merlin ist?

Auxia: Wieso seid ihr euch so sicher, dass es Merlin ist?

Lintu14: Hm.. Mal sehen ob die beiden Zusammen kommen. Aber wenn es soweit ist, dann werdet ihr das merken. Versprochen.

Lara-Lynx: Stimmt schon, aber der Himmel ist es nicht. Wollte es nur etwas spannend machen.

Silvertrust: War auch volle Absicht. Das es so emotional war, lag daran, dass ich vorher Lessing gelesen habe.

BlackRoseLily: Schon wieder ein Merlin? Alle sind etwas besonderes, aber das kommt später denk ich ma noch. Was so besonders ist, weiß ich noch nicht. Ich hab da aber ne wage Vorstellung. Ich muss da nochma Timi-Chan fragen. Timéá ist übrigens eine sehr gute Freundin von mir.

Merle: Na da brauchtest du ja gar nicht so lange warten.

Ina: Stimmt schon irgendwie kam die Freundschaft zwischen denen zu schnell rüber. Abgesehen davon. Wie weit war wohl die Hütte entfernt? Wer weiß? Aber vielleicht hätte ich noch ein Abenteuer rein bauen sollen, aber hinterher ist man immer schlauer.

Efi-Chan: Keine Angst. Ich hab mich entschieden. Das ist NICHT Dumbi. Aber wenn du in der Story vorkommen willst, dann denk dir n Chara aus und ich guck ma wo und wie ich den einbauen kann.

Timi-Chan: Ja thx. Timi-Chan. Ach ja an alle die es nicht wissen. Timi-Chan ist die Eigentümerin von dem Chara Timêâ Mâcskâ.