Disclaimer: Mir gehört nichts von Harry Potter. Alles gehört JKR

A/N: So jetzt kommt wieder ein neues Kapitel. Da ich nicht wirklich eine Antwort auf meine Frage im letzten Chapter bekommen habe(Ob ihr jetzt lieber wissen wollt, was Ron und Hermine machen, oder wie es weiter geht mit dem Training.)werde ich jetzt selber entscheiden.Danke an alle für die Reviews.

Reviews

Laser-Jet: Ich glaube das mit dem Harry/Ginny Pairing kannst du vergessen, aber ich will nicht zu viel verraten. Eigentlich kann man aus einigen Chapter´s schon herauslesen, wer mit wem zusammen kommt. Ich denke spätestens in diesem hier.

Silvertrust: Ja es geht recht schnell, aber ich will auch nicht dauernd an diesem Training fest hängen. Irgendwann muss es ja mal weiter gehen.

Der Traum

Seid Harrys verschwinden sind jetzt schon sieben Monate vergangen. Sieben Monate in denen der Orden die Hoffnung schon längst aufgegeben hat.

Ron beharrte immer noch darauf, bevor er nicht Harrys Leiche sieht, ist er für ihn immer noch irgendwo am leben. In der Zaubererwelt war schließlich nichts unmöglich.

Ginny saß in den letzten sieben Monaten nur noch traurig im Gemeinschaftsraum der Gryffindors.

Es schien, als ob sie die Lust am Leben verloren hat. Niemand konnte sie von ihrer Trauer um Harry ablenken. Nicht einmal Fred und George.

Ron und Hermine waren erst unschlüssig, ob sie es mit einander versuchen sollten, doch am Ende siegte die Liebe.

Harry hatte ihnen geschrieben, dass er es sich wünscht, die beiden glücklich zu sehen. Und sie haben seinen Wunsch erfüllt. Ron und Hermine sind jetzt schon seid einem halben Jahr ein Paar.

Als sie Hand in Hand in den Gemeinschaftsraum kamen, klatschten alle Gryffindors.

„Na endlich seid ihr zusammen.", grinste Seamus Ron an.

Alle haben gewusst, was Ron für Hermine, und umgekehrt, empfand. Es wurden sogar Wetten abgeschlossen, wann sie endlich zusammen kommen würden.

Ginny freute sich auch für die Beiden, da sie in den Ferien immer mitbekommen hatte, wie sehr Ron Hermine vermisst.

Doch sie war auch sehr traurig, dass sie niemanden hatte. Sie trauerte immer noch um Harry, obwohl dieser geschrieben hatte, sie sollte nicht trauern.

Es war schwer um jemanden nicht zu trauern, den man liebte.

Ginny tat sich schwer, den Schulalltag wieder in den Griff zu bekommen. Alles erinnerte sie an Harry.

Das Quidditchtraining, war ohne Harry nicht mehr dasselbe. Sie hatte Harrys Platz als Sucherin eingenommen, obwohl sie sich anfangs geweigert hatte.

Doch Ron, der neue Kapitän, wollte das Ginny dabei ist. Er wusste wie sehr Ginny das Spiel liebte und er wusste auch das sie als Sucherin fast so gut war,wie Harry.

Er hoffte, dass Quidditch sie ablenken würde, doch irgendwie half das auch nicht viel.

Jeden Morgen saß sie am Tisch und stocherte in ihrem Essen herum. Sie hatte keinen Appetit mehr und egal was Ron auch zu ihr sagte, sie aß nur das nötigste.

Ron erinnerte diese Szene sehr an Harry, als er um Sirius getrauert hatte, doch irgendwas war das doch anders.

Er fragte Hermine um rat, doch sie wusste auch nicht was sie tun sollte. Sie versuchte selber immer wieder mit Ginny zu reden, doch sie lies niemanden an sich heran.

Auch Neville und Dean versuchten sie aufzuheitern. Neville, weil er seit dem Vorfall im Ministerium gut mit Ginny befreundetwar und Dean, weil er Ginny einfach nicht traurig sehen konnte.

Ja Dean hatte sich in Ginny verliebt. In den DA-Stunden kamen sie sich immer näher, doch Ginny schien nicht mehr als Freundschaft für ihn zu empfinden.

Neville und Dean wussten nach einiger Zeit auch nicht mehr weiter. Ginny saß einfach nur noch da und starrte ins leere.

Dean schmerzte es tief im Inneren, Ginny so zu sehen. Beim Frühstück saß er immer neben ihr und hielt ihre Hand, einfach damit sie wusste, dass er für sie da war. Sie schenkte ihm darauf immer ein Lächeln, doch dieses Lächeln erreichte nie ihre Augen.

Als an diesem Morgen auch noch der Tagesprophet kam und die Meldung durch die Medien ging, dass Voldemort das Ministerium angegriffen hatte, brach Ginny völlig zusammen.

Heldenlose Welt: Wir brauchen Harry Potter!

Falls noch jemand Zweifel daran hatte Harry Potter wäre der einzige der Du-weißt-schon-wer aufhalten könnte, sollte dieser sie nun endgültig über Bord werfen! Nachdem Harry Potter auf mysteriöse Weise starb, ist Du-weißt-schon-wer nicht mehr aufzuhalten!

In der Nacht griff er das Ministerium an und hinterließ ein Chaos von Zerstörung. Zauberminister Fudge war völlig unfähig zu Handeln und erlitt einen Nervenzusammenbruch. Derzeit liegt er mit St.Mungo Hospital.

Einige Helfer haben sich bereit erklärt, die Aufräumaktionen zu unterstützen.

Lucius Malfoy hat sich bereit erklärt, den Posten als Zaubereiminister so lange zu übernehmen, bis ein neuer Minister gewählt werden kann. Der Zauberergamot hat Mr. Fudge endgültig aus seinem Amt enthoben.

Wo soll uns dieses Chaos hinführen? Werden wir jemals wieder ruhig schlafen können? Wird die Welt je wieder sicher sein? Was plant Du-weißt-schon-wer als nächstes?

Dean war sofort neben Ginny und fing sie gerade noch auf, bevor sie den Boden erreichen konnte.

Zusammen mit Ron brachte er Ginny nach oben in den Krankenflügel. Madam Pomfrey war sofort bei ihr und legte sie auf eines der Betten nahe einem Fenster.

Madam Pomfrey gab Ginny erst einmal einen Schlaftrunk und dann einen Trank der sie wieder etwas Stärken sollte.

Madam Pomfrey wollte Ron und Dean hinausscheuchen, doch Dean lies sich nicht von Ginny´s Seite scheuchen und so blieb er den ganzen Tag bei ihr.

Dean saß einfach nur da und hielt ihre Hand. Auch wenn er furchtbar müde war, so konnte er doch nicht schlafen, aus Angst nicht wach zu sein und für Ginny da zu sein, wenn sie aufwacht.

In der frühen Nacht, wachte Ginny dann endlich auf. Sie sah sich etwas irritiert um und erblickte dann Dean neben sich. Er war auf seinen Arm gesunken und ist eingeschlafen.

Ginny musste grinsen. Dean war einfach ein super Freund. Wie er da so lag und schlief wirkte er so ruhig und friedlich. Er hatte ein kleines Lächeln auf seinen Lippen.

Ginny küsste ihn sanft auf die Wange und wandte ihren Blick dann zum Fenster.

„Harry es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Ich weiß, dass du mich geliebt hast und ich liebe dich auch.

Du bist irgendwo da draußen, dass weiß ich. Doch bitte verzeih mir. Ich habe mich verliebt. Verliebt in Dean. Er ist so ein guter Freund und war die ganze Zeit für mich da. Er hat versucht mich aufzubauen und mir die Trauer zu nehmen.

Harry. Ich werde dich immer in meinem Herzen halten und dich immer lieben, doch ich kann so nicht weiter machen. Ich muss wieder Leben. Dean gibt mir einen Grund zum leben. Bitte vergib mir."

Ginny betete für Harry. Sie betete dafür, dass es ihm gut geht, und dass er endlich Frei ist.

Danach legte sie sich wieder hin und schlief wieder ein.

Ginny wusste nicht, dass Dean ihr zugehört hatte. Er wollte sie nicht stören und so tat er so, als ob er schliefe.

Und Ginny wusste nicht, dass noch jemand dieses Gebet gehört hatte.

Argos.

Er hat alles gehört und aufmerksam gelauscht. Als Ginny geendet hatte, wischte er sich mit seinen, riesen Pranken eine Träne aus dem Gesicht.

„Harry? Harry hörst du mich? Bist du wach? Harry?", rief Argos im Geist zu seinem Schützling.

„Ja, dank dir bin ich jetzt wach. Was willst du denn?", fragte Harry genervt.

„Wer ist Ginny?"

„Wie kommst du denn jetzt darauf, Argos?", fragte Harry verblüfft.

„Wer ist sie?", fragte Argos noch einmal.

„Sie war meine erste große Liebe. Die Schwester meines besten Freundes. Ich habe sie geliebt. Ich vermisse sie jeden tag, genauso wie ich meine Freunde Ron und Hermine vermisse."

„Achso. Hör zu. Ich habe gerade ein Gebet gehört. Ein Gebet, welches an dich gerichtet war. Frag mich nicht warum ich das gehört habe…."

„Erzähl schon und Stopp nicht einfach"

„Sie hat für dich gebetet. Sie bittet dich um Verzeihung. Du sollst ihr verzeihen, dass sie ihr Leben weiter leben muss. Sie hat sich in einen Jungen namens Dean, oder so, verliebt. Sie wird dich immer lieben und in ihrem Herzen bewahren, doch sie kann nicht ewig um dich trauern, und muss wieder anfangen zu Leben."

Harry schwieg und auch Argos schwieg.

„Kannst du mich zu ihr bringen?"

„Was?", fragte Argos verblüfft.

„Kannst du mich zu ihr bringen?", fragte Harry erneut.

„Wie soll ich das jetzt verstehen?"

„Ich weiß, dass du mich zu ihr bringen kannst. Bring mich in ihren Traum. Ich weiß, dass ich jetzt stark genug für eine Seelenreise bin."

„Harry du weißt, dass es deinem Körper schaden kann, wenn du zu lange ohne Seele bist?"

„Ja ich weiß und trotzdem will ich es tun. Ich will Ginny sagen, dass ich ihr verzeihe und ihr nicht böse bin, dafür dass sie ihr Leben lebt."

„Okay, wenn du meinst. Konzentrier dich auf Ginny und las mich den Rest machen."

Harry tat wie ihm geheißen und konzentrierte sich auf Ginny.

Er spürte wie, ein vertrautes Ziehen, ihn von seinem Körper trennte. Es war wie das Ziehen, welches einsetzte, wenn man einen Portschlüssel berührte.

Langsam glitt er immer weiter. Die Farben rauschten so um ihn herum. Er konnte nicht viel erkennen und schon im nächsten Augenblick befand er sich auf dem Astronomieturm von Hogwarts.

Er sah Ginny, die in den Sternenhimmel blickte.

Harry sah sie einfach nur an. Sie war so wunderschön, wie sie da stand und hinaus in die Ferne schaute.Ihr Haar wehte im Wind.

„Ginny?", fragte Harry nach einigen Minuten vorsichtig.

Die Angesprochene drehte sich abrupt um und schaute ihm ins Gesicht. Die Verblüffung stand ihr ins Gesicht geschrieben.

„Harry?"

„Ja Ginny ich bin´s", grinste er.

Ginny kam auf ihn zu und umarmte ihn.

„Hör zu Ginny. Ich habe nicht viel Zeit. Ich verzeihe dir."

„Du tust was?", fragte sie verblüfft?

„Ich verzeihe dir. Ich liebe dich auch, aber ich weiß, dass du dein Leben weiter leben musst. Dean ist ein guter Freund und er wird dir sicher nicht wehtun."

Harry küsste Ginny auf die Stirn und ging wieder einen Schritt zurück.

„Harry? Ist das ein Traum oder was?", fragte Ginny verblüfft. Sie konnte nicht glauben, was Harry gerade gesagt hatte.

Er verzeiht ihr, dass sie sich in Dean verliebt hatte, aber woher sollte er das wissen?

„Ja es ist nur ein Traum Ginny. Und ich muss jetzt wieder gehen. Lebe. Lebe wieder auf und werde die glückliche, selbstbewusste und lebhafte Ginny, in die ich mich verliebt habe.

Ich liebe dich und werde dich in meinem Herzen bewahren. Bitte vergiss mich nicht."

Die letzten Worte waren nur noch ein flüstern und Harry entfernte sich immer weiter von ihr, bis er nicht mehr zu sehen war.

Dann wachte sie plötzlich auf.

„Ginny? Du bist wach? Wie geht es dir?", fragte Dean sie besorgt.

Doch Ginny antwortete nicht gleich. Ihr ging immer noch dieser seltsame Traum durch den Kopf.

Verzeiht ihr Harry wirklich? Kann sie wieder Leben?

Sie schaute Dean an und wusste, dass sie jetzt endlich wieder Leben und Lieben kann.

Dean schaute sie ebenfalls an, jedoch wusste er nicht was er tun sollte. Ihre Augen zogen ihn in ihren Bann.

Eine ganze Weile blickten sie sich so an, bis Ginny sich ein Herz fasste und Dean einen Kuss gab.


So ich bin fertig. Mit ein paar Anfangsschwierigkeiten ist das 10. Kapitel endlich fertig.

Dank Timêâ konnte ich es noch fertig schreiben. Danke meine süße. Hoffe du bist bald aus deinem Urlaub wieder da.